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TOP 500 REZENSENTam 17. Januar 2014
„Weitermachen wie bisher“ – was für andere Bands stets wie eine Vorabbeerdigung klingt, bei den schottischen Mogwai darf man das gern als Kompliment verstanden wissen. Das Quintett fasst seit jeher das ihnen zugeschriebene Subgenre Postrock in sehr weite Grenzen, liebt die Irritation (die Provokation sowieso) und läßt sich in knapp zwanzig Jahren seines Bestehens gern für ungewöhnlichere Projekte engagieren (Stichwort: Soundtracks) und von neuen Einflüssen inspirieren. In guter Erinnerung noch die fabelhafte Vorgängerplatte „Hardcore Will Never Die, But You Will.“ – ein Stück wie „Mexican Grand Prix“ schlug so vollständig aus dem Rahmen und war doch irgendwie und wieder: Das Erwartbare, weil Überraschende. Nun sind die fünf, mittlerweile bei Album Nummer acht angelangt, auch nicht mehr die Jüngsten und vielleicht könnte man sich darauf verständigen, dass „Rave Tapes“ (deshalb) eine Spur weniger sperrig geworden ist – sei’s drum.

Jedenfalls haben sie sich, wie Keyboarder Barry Burns kürzlich bei echoesanddust.com meinte, einfach ein paar neue elektronische Gerätschaften in’s Tonstudio gestellt und versucht, deren Sound in die Arbeit einfließen zu lassen – herausgekommen sind so wunderbare Stücke wie „Remurdered“, „Repelish“ und „Deesh“. Wie beim erstgenannten Track unvermittelt eine simple, analoge Synthetikspur in den Vordergrund springt oder in der Folge elektronische Loops das Klangbild immer mehr verdichten, hier möchte man gern die etwas abgegriffene Wortfolge vom „hypnotischen Sog“ bemühen. Natürlich werden auch auf „Rave Tapes“ die episch breiten, dramatisch verfugten Instrumentalteppiche geknüpft, allesamt düster, schwer und von verstörender Schönheit. Das Finale aber gehört fraglos den Schlußminuten, eingeleitet von einem Meeresrauschen, schraubt sich „The Lord Is Out Of Control“, begleitet von ungewöhnlich zarten Vocodereinschüben, in beeindruckende Höhen. Ein Stück, dass einem, wenn man es nur laut genug hört, den Atem rauben kann, das den Unterschied macht und am Ende aus einem gelungenen ein erstklassiges Album macht – Word. mapambulo:blog
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VINE-PRODUKTTESTERam 29. März 2014
Im Gegensatz zu den anderen Rezensenten bin ich absolut kein Mogwai-Experte, denn RAVE TAPES ist tatsächlich die erste Platte, die ich von dieser Band aus der schottischen Metropole Glasgow jemals gehört habe.

Vor etwa fünfzehn Jahren wurde in Rockzeitschriften wie dem 'Musik Express' ihr Album COME ON DIE YOUNG rezensiert, das mich sowohl vom Titel als auch vom Cover-Artwork her offenbar dermaßen abschreckte, dass ich mich nie um ihr Werk gekümmert habe.

Vor einigen Wochen hörte ich dann ein Edit ihres Titels "Remurdered" auf einer Sampler-CD und war sofort davon fasziniert. Später kamen einige interessante Kritiken zu RAVE TAPES hinzu, und so habe ich mich schließlich entschieden, das Album herunterzuladen.

Die zehn zumeist instrumentalen Stücke sind im Einzelnen sehr verschieden, während das Album im Gesamteindruck dann doch recht homogen klingt. Irgend jemand hat für diese Art von flächig arrangierter, sowohl von Gitarren als auch von Elektronik bestimmter Musik vor geraumer Zeit einmal den etwas hilflosen Begriff 'Postrock' erfunden. Dabei berufen sich Mogwai genauso auf Hardrock-Einflüsse der 70er wie auf Alternative Rock, Shoegazer-Mucke, Progrock, Synthiepop, Ambient oder moderne Filmmusik.

Der Opener "Heard About You Last Night" ist zur Zeit auch schon mein Lieblingsstück. Ich fühle mich zunächst an Soundtracks zu Filmen wie "Der Eissturm" oder "Lost In Translation" erinnert, ehe dann auf einmal ein liebliches Piano und ein zutiefst romantisches Synthesizerthema erklingen. Gänsehautatmosphäre.

"Simon Ferocious" gemahnt ein wenig an späte Depeche Mode. Jeden Augenblick erwarte ich, dass Dave Gahan und/oder Martin Gore ihre Stimmen erheben, doch letztlich bleibt es instrumental.

Das schon bekannte "Remurdered" entwickelt sich zu einem rockigen und zugleich träumerischen Gitarren-Elektronik-Kunststück, das passagenweise entfernt an deutsche Pioniere wie Tangerine Dream erinnert.

Dann folgt das faszinierende "Hexon Bogon", dem u.a. das Wissen um Led Zeppelins legendäres "No Quarter" anzuhören ist.

Apropos Led Zep: "Repelish" ist eine Spoken-Word-Performance, in der das altbekannte Thema bearbeitet wird, nachdem Rockbands früher angeblich versteckte satanische Botschaften in ihren Songs verbreitet haben, die dadurch zum Vorschein kamen, dass man die (Vinyl-)Platten rückwärts laufen ließ. Mogwai erwähnen hierzu ausgerechnet Led Zeppelins Klassiker "Stairway To Heaven", aber auch Namen wie Mick Jagger und Alice Cooper. Sehr seltsam, dieses Stück, aber auch total reizvoll.

In "Master Card" nervt ein simples, ständig wiederholtes Gitarrenmotiv, das von schraddelnden Elektronikschlieren umrahmt wird. Gewöhnungsbedürftig.

"Deesh" erinnert dann wieder an Depeche Mode, und zwar seltsamerweise an sehr frühe (A BROKEN FRAME, CONSTRUCTION TIME AGAIN) als auch an sehr späte. Könnte aber auch wiederum Filmmusik sein. Auf jeden Fall wunderbar.

In "Blues Hour" wird zu sanften Pianoklängen und schrammelnden Gitarren sehr anrührend gesungen (!). Ein weiterer Höhepunkt.

"No Medicine For Regret" (was für ein wahrer Titel!) ergießt sich über den Hörer wie ein Füllhorn aus bombastischen Romantizismen und alternativer Energie.

Und schließlich "The Lord Is Out Of Control", ein träumerisch dahinfließender Strom aus Vocoderstimme und 'dronigen' Gitarren, dazu ein verschleppter Rhythmus. Beispiellos.

RAVE TAPES klingt aus verschiedenen Tonquellen sehr unterschiedlich. Auf der guten Anlage im Wohnzimmer strahlt die Musik viel mehr Tiefe und 'Gewalt' aus als auf bescheidenerem Equipment, zum Beispiel im Auto, wo man die Scheibe viel entspannter wahrnimmt. Mir geht es jedenfalls so.

Mogwai sind schräge Romantiker, deren romantische, manchmal geradezu melancholische Seite sich mit zunehmendem Alter und wachsender Reife immer mehr durchzusetzen scheint. Aber das ist nur die Vermutung eines Unwissenden, denn wie schon erwähnt ist RAVE TAPES meine erste, zumeist bewegende Bekanntschaft mit einer faszinierenden Band.
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am 10. August 2015
Ich als Mogwai-Fan der ersten Stunden sage: Langsam aber sicher wird lahm. Auch wenn in Bezug auf Melodien und ein paar neuen elektronischen Elementen eine Änderung zu den Vorgänger-alben zu erkennen ist, ist die Grundstruktur der Songs doch sehr äquivalent. . Für meine Begriffe zu sehr. Die Remix-Alben mal ausgenommen. Ich pers. vermisse die Noiserockelemente und spezielle die Gitarrensounds, die hier nur noch leise im Hintergrund wahrnehmbar sind.

Also ich bin hier raus bei Mogwai. Die Jungs bleiben aber auf meinem Radar. Auch die kommen Alben werde ich sicher testhören. Dieses hier war ein Fehlkauf. Nichts was man auf den Vorgänger nicht mindestens genauso gut oder sogar besser hören kann.

Der zweite Stern ist für eine nach wie vor lohnenswerte Live-performance. Ob vor Ort, oder auf DVD.
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am 8. Februar 2014
Wer Mogwai kennt, weiß, dass sich die Schotten gerne Titel für ihre Platten aussuchen, die mit dem Inhalt nichts, aber auch gar nichts zu tun haben. So ist es auch bei "Rave Tapes", dass im Vergleich zu einigen gitarrenlastigeren Platten eher als ruhig einzustufen ist. Natürlich beherrschen Mogwai es absolut exzellent, wunderschöne Melodien zu erschaffen. Ich würde behaupten, dass "Rave Tapes" fast ein wenig minimalistisch daher kommt. Die von früheren Platten gewohnte Laut-/Leisedynamik ist verschwunden. Es dominieren ruhige Orgel- bzw. Synthieklänge, die von Bass und Schlagzeug unterstützt werden. Gitarren kommen eher spärlich zum Einsatz. Das tut der Qualität dieser Scheibe aber keinen Abbruch, sondern betont eher die kompositorische Qualität, die eben nicht unbedingt viel Power benötigt, um zu gefallen. Wer nach dem ersten Song "Heard about you last night" nicht überzeugt ist, und "Fahrstuhlmusik" murmelt, sollte die Finger weglassen. Wer bei diesem Song -wie ich- Bilder wundervoller Landschaften vor dem geistigen Auge vorbeiziehen sieht, sollte zugreifen.
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am 17. Januar 2014
Was hab ich mich auf das neue Mogwai Album gefreut, war der Vorgänger, Hardcore will never die, eine echte Granate. Außerdem wusste auch der eher ruhig gehaltene Soundtrack zur französischen Mysteryserie, Les Revenants, zu überzeugen.

Nun also Rave Tapes. Der erste Höreindruck, hmmmm, war das schon alles. Also, nächster Durchgang, leider mit demselben Ergebnis. Irgendwie plätschert die Platte vor sich hin und das Mogwaische Hochgefühl beim hören will sich einfach nicht einstellen. Festzuhalten bleibt, auch bei Rave Tapes wissen die Schotten zu überraschen. Die Gitarren rücken stark in den Hintergrund und die elektronischen, Keyboardlastigen Momente übernehmen die Führung der Songs.

Mein Problem dabei, die Songs sind, meiner Meinung nach, sehr gleichförmig. Die Platte hört sich an wie ein einziger, überlanger Track. Sicherlich hat die Musik eine hypnotische Wirkung und ist alles andere als schlecht.

Aber natürlich müssen sich auch Mogwai an ihrer Discographie messen lassen, gemessen an dieser reicht es, leider, nur für drei Sterne. Lediglich der Schlusstrack, The Lord Is Out Of Control, sticht heraus und ist schlichtweg Atemberaubend. Die Mogwaischen Vocooder, gepaart mit Synthieklängen und den schleppenden Drums entfalten eine riesige Sogwirkung und zaubern einem ein lachen ins Gesicht.....und retten damit die Scheibe.

Von diesen Sounds hätte ich mir mehr gewünscht, auch wenn das nicht der große Sprung in der musikalischen Evolutionsstufe gewesen wäre.

Letztlich ist das jammern auf hohem Niveau und natürlich mein rein, subjektives, empfinden. Vielleicht täusche ich mich auch und die Platte wächst in den nächsten Tagen und Wochen. Dann werde ich die Rezi natürlich noch anpassen.

Für den Moment dann aber drei Sterne, was ja immer noch eine gute Wertung darstellt ;)
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am 22. Februar 2014
...allein für die Titel der Alben, und natürlich vieler Songs muss man Mogwai einfach lieben... ich meine, welche Band darf einem Album schon den Titel 'Rock Action' geben, ohne das es komplett peinlich wirkt?...Mogwai dürfen sowas!..

zur Sache:
..ich weiß natürlich nicht, wie viel Zeit sich die jeweiligen Rezensenten hinter den negativen Kritiken genommen haben, aber viele Rezensionen erschienen schon relativ schnell nach Erscheinen der Scheibe... ernsthaft Leute, wir reden hier von MOGWAI!!..ich könnte ein Mogwai-Album nie nach zwei-drei-maligem Hören bewerten!..oft nicht mal nach dem zwanzigsten Durchlauf.. Und genau dafür lieb ich diese Band!..

...denn genau dann, wenn man denkt : okay, dass war nichts..., klickts plötzlich, die Songs greifen irgendwie ineinander, und alles macht auf einmal Sinn... so ging's mir heute wieder beim Spazieren mit'm Hund und dem Album auf'm Player..

..Mogwai fordern ihre Hörer natürlich...ist nichts, was man so nebenbei hören kann, und wie gesagt, für Mogwai muss man sich einfach Zeit nehmen!..die Single 'Remurdered' zum Beispiel, hat mir beim ersten Hören überhaupt nicht gefallen, und mittlerweile lieb ich den Song...kein Plan, wie Mogwai das immer wieder fertig bringen...

okay, ich hätte mir den einen oder anderen Song(Hexon Bogon z.B.), von der Spielzeit her etwas länger gewünscht, aber damit kann ich leben...ist ja eigentlich auch nur'n Zeichen dafür, wie sehr mir das neue Album wieder gefällt...und zweieinhalb Minuten Mogwai beinhalten immer noch mehr Leben als 'n ganzes Album von dem, was z.B. Linkin Park mittlerweile veranstalten...okay, Genre-technisch hinkt der Vergleich natürlich, aber egal..

...also, ich hoffe auf jeden Fall, dass der eine oder andere Hörer, der mit dem neuen Material noch nicht so richtig warm geworden ist, seinen Zugang zu dem Album findet!..

..bei mir hat's definitiv geklickt!..5 Sterne...Cheers!
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am 23. Januar 2014
Zugegeben, das Wort "solide" klingt im Zusammenhang mit Mogwai erstmal kritisch.
Soll es aber gar nicht sein. Die These, das nur jedes zweite Album gut wäre, ist ja wohl ziemlich gewagt.
Um nicht zu sagen, haltlos. Sicher war "Hardcore will never die..." sowas wie das Masterpiece der Band. Den Standard kann man so nicht halten, ohne sich offensichtlich zu wiederholen. Somit ist "Rave Tapes" sicher etwas anders und auch ruhiger.
Das sie das aber in Perfektion beherschen, ist nun nichts neues. Wahrscheinlich gefällt einigen nicht, das sie mittlerweile so durch die Decke gegangen sind, und man keine kuscheligen Konzerte in kleinen Clubs mehr erleben kann. Zugegeben, das stört mich auch, ist aber kein Kriterium für die Musik.
Diese ist und bleibt etwas besonderes. Mal mehr, mal etwas weniger...
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am 22. Januar 2014
Mir ergeht es wie den meisten RezensentInnen hier: Als alter Mogwai-Freund mit erwartungsvollem Bauchkribbeln reingehört, die leisen Glockenklänge von Heard about you last night fangen auch vielversprechend an... und dann kommt eigentlich nicht viel. Oder: viel Film-Soundtrack artige Leere, vielleicht haben die Schotten in letzter Zeit zu viel in der Richtung gemacht (obwohl Les Revenants okay war - und Zidane ein großer Wurf). Immer wieder mal blitzt Mogwai-Magie kurz auf, aber die guten Ideen werden durch endlose Wiederholung bis zum Abwinken totgeritten. Schade auch, dass das bei Mogwai so raffiniert einfache, effektvolle Bassfundament hier nicht so richtig kommen will. Fette Synthiebässe à la 80er sind schon okay, aber sie müssen bei so einer Band dann auch exzeptionell gut sein. Sind sie nicht.

Unangenehm fällt mir persönlich auch auf, dass sich ein gewisser Hang zum kalten Bombast, der schon in den letzten Alben immer wieder mal durchschimmerte, sich hier breit macht. So schleppt sich das Album auf immer breiter werdender Mollakkordspur hin bis zum - nach meinem Geschmack - fast schon peinlich pathetischen No medicine for regret. Dass Mogwai sich weiterentwickeln wollen, finde ich unbedingt gut, aber dabei passieren dann offenbar Ausrutscher wie dieses Album. Bis zum vorletzten Song hätte ich kaum mehr als 1 Stern vergeben, denn wer wie diese Band hohe Maßstäbe setzen kann, den messe ich gnadenlos daran. Aber dann...

... dann kommt The Lord is out of control. Ich hab die Entwicklung des Vocoders von Kindesbeinen an erlebt, mit Kraftwerk und der schwarzen Musik der 70er, aber was Barry Burns damit macht, ist neu - diese verschliffen-verzerrten Übergänge zwischen den gesungenen Tönen. Überirdisch! Wenn das ganze Album nötig war, um diesen einen genialen Song hervorzubringen, dann soll es eben meinen 3-Sterne-Segen haben.
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am 26. Mai 2015
Seit einigen Jahren Mogwai- Fan, genauer seit ihrem 2005er Auftritt beim Haldern-Pop, wurde ich auch diesmal nicht enttäuscht. Für mich lohnt sich der Kauf dieser CD allemal. Aber irgendwie muß man sie mögen.... sonst kann der langsame Song-Aufbau von Mogwai den Hörer, der noch keine Musik von ihnen kennt, enttäuschen.
Mir gefallen auf Rave Tapes am besten "Remurdered" und "The lord is out of control".
Ansonsten: Reinhören!
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am 31. Januar 2014
Ich bin mir nicht sicher, warum mich die Ruhe von Mogawai immer mehr begeistert als der zwischen den Tönen mitklingende sandpapierartige Unterton des frühen Post Rocks dieser Band. Auch die Musik zur Serie "Les Revenants" war für mich ein wirklicher Meilenstein, der mir die ruhige Seite dieser Band näher gebracht hat.
Mag es daran liegen, dass ich in der zunehmenden Hektik des Alltags mehr Ruheinseln benötige oder daran, dass ich älter werde. Unterm Strich egal. Die 5 Sterne vergebe ich nicht aus alter Verbundenheit. Wenn ich mich von der Tatsache Mogwai hinter der Musik gedanklich distanziere, gefällt mir das, was ich da höre, immer noch verdammt gut. Trotzdem finde ich den Gedanken charmant, dass wir zusammen äter werden.
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