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Kundenrezensionen

4,2 von 5 Sternen
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Der Regisseur des vielfach preisgekrönten Dokumentarfilms "Die Reise der Pinguine", Luc Jacquet, traf vor einigen Jahren den passionierten Botaniker Francis Hallé, der eigentlich schon seit Jahren nach jemandem gesucht hatte, der mit ihm einen Film über die Regenwälder der Erde machen würde. Jacquet war von der Idee und von Hallé derart angetan, dass er vom Sommer bis November 2012 tatsächlich diesen Film drehte - in Peru, Gabun und Frankreich. Herausgekommen ist etwas Magisches. Es ist Hallés ganz persönliche Liebeserklärung an einen Lebensraum, der uns erst das Überleben ermöglicht und an die Pflanzenwelt, die er gerade aufgrund ihrer Andersheit als so faszinierend empfindet.
Hallé sitzt in den Kronen riesiger Urwaldbäume und zeichnet die Pflanzen, die ihn umgeben. Er ist ein Künstler, der sein Herz an den Wald verloren hat. Seit 50 Jahren lässt ihn das Thema nicht los und das merkt man. Er erzählt begeistert von den raschene evolutionären Prozessen, etwa der Passionsblume und einer Schmetterlingsart, die sich auf diese Pflanze spezialisiert hat. Innerhalb von Jahrzehnten (!) entwickeln Pflanze und Schmetterling immer wieder neue Strategien, um zu überleben. Und Hallé erzählt von den massiven Veränderungen der letzten 50 Jahre, in denen der Regenwald wie nie zuvor durch den Kahlschlag geschädigt wurde. Normalerweise dauert es einige 100 Jahre, bis erneut ein Primärwald entstehen kann - durch die extremen Eingriffe des Menschen, der nicht nur den Wald rodet, sonder auch den fruchtbaren Boden verdichtet und zerstört, dauert es weit über 1.000 Jahre..
Der Film enthält märchenhafte Elemente - aus Hallés Zeichnungen werden durch Tricktechnik Bäume, die in den Himmel wachsen und von bunten Schmetterlingen umschwirrt werden. Die Pflanzen- und Tierwelt vor Ort hätte eigentlich schon gereicht, um den Zauber des Regenwaldes aufzuzeigen. So ist der Film nicht nur eine Hommage an die Urwälder der Erde geworden, sondern auch an Hallé.
Der Film ist nicht wie eine klassische Dokumentation mit Informationen vollgestopft. Meist sieht man einfach nur Bilder, die von recht wenig Text begleitet werden. Mir persönlich hätte ein bisschen mehr Information schon gefallen. Befinden wir uns gerade in Peru oder in Gabun? Welches Tier ist gerade zu sehen? Solche Dinge interessieren mich einfach.
Nichtsdestotrotz ist der Film auch in meinen Augen sehr gelungen. Vor allem auch die Extras, in denen Hallè etwas ausführlicher zu Wort kommt und z.B. von fruchbaren Böden oder von der Fortpflanzung der Bäume erzählt. Oder von seiner eigenen Liebe zu der ganz besonderen Pflanzenwelt der Regenwälder der Welt.
Fazit: Eine poetische Dokumentation über einen einzigartigen Lebensraum, die sowohl für Erwachsene als auch für Kinder faszinierend ist. Ein bisschen mehr Informationen hätten mir persönlich noch mehr zugesagt.
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Die ganzen schlechten Kritiken kann ich überhaupt gar nicht nachvollziehen, dieser Film gehört zu den Schönsten, die ich in den letzten Jahren gesehen habe.
Erzählt wird die Geschichte des Kreislaufes eines Urwaldes, seine Zeiträume, die er zum Wachsen benötigt, und die Kreisläufe der verschiedenen Pflanzen und Bäume.
Die Infos stammen von einem französischen Botaniker, der im Film immer wieder gezeigt wird, wie er die Pflanzen des Urwaldes zeichnet; und was er weiss, wurde zu berührenden Texten vertont, die in der deutschen Version behutsam von Bruno Ganz erzählt werden.
Auch die Musik ist ganz toll, sehr feinfühlig.

Fazit: ich will hier gar nichts grossartig schreiben, der Film ist natürlich kein Action-Film, sondern eine ruhige und trotzdem sehr gelungene und informative Doku, die eineinhalb Stunden vergehen im Flug. Und alles an Information wird sehr behutsam vorgetragen, hinterher weiss man alles über die Bäume des Urwaldes, weil man gar nicht anders kann, ohne aber belehrt worden zu sein.
Den Film habe ich mir über Prime Video ausgeliehen, und werde ihn mir noch als Blue-Ray zulegen, es lohnt sich, diesen Film im Regal stehen zu haben. Und mein 32-Zoll-Fernseher war mir das erste Mal zu klein. ;-)
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am 11. Juli 2014
Eines vorweg: Man sollte sich schon etwas für Bäume und Natur interessieren, wenn man Freude an so einem Film haben möchte. Aber wer sich darauf einläßt, bekommt hier ein Filmerlebnis, das nicht nur didaktisch wohl einzigartig, sondern auch visuell überzeugend ist.

Francis Hallé (im Deutschen überzeugend gesprochen durch Bruno Ganz) erklärt uns den Wald, von Punkt null nach der Abholzung bis zum wieder voll entwickelten Primärwald nach 700 Jahren. Und die Zeit wird hier nicht nur sinnbildlich, sondern auch visuell gerafft: In den Computeranimationen wird das Wachsen verschiedener Bäume von Jahren auf Sekunden oder Minuten beschleunigt. Erst dann wird beispielsweise sichtbar, wie Bäume gegeneinander "kämpfen". Dabei bedient sich der Film der "Augumented Reality": Reale Filmaufnahmen werden um simulierte Bestandteile ergänzt. Das ist selten in diesem Genre. Auch die Umsetzung ist ungewohnt: Die Computeranimationen wirken ganz bewußt nicht lebensecht, sondern wie kleine Gemälde, wie eine Fortsetzung der detailreichen Bilder, die wir Francis Hallé malen sehen. So bekommt der Film den Touch eines Kunstwerks. Ungewöhnliche Perspektiven und berauschende Filmaufnahmen runden das Erlebnis ab.

Der Laie lernt in diesem Film auch Etliches, nicht nur über die Entwicklungsstadien eines Waldes. Es werden auch Exkursionen in die Ökologie (Symbiose, Mimikri und Räuber-Beute-"Wettlauf") sowie in bestimmte Aspekte der Botanik unternommen, so das Thema Kommunikation mittels Duftstoffe oder die Verbreitung der Samen. Für Naturkenner dürfte das nicht viel Neues sein, aber auch die können sich an den Bildern erfreuen.

Die BluRay ist technisch einwandfrei: Das Bild ist scharf und detailreich, die Aufnahmen hochqualitativ und die Musik gefällig, wenngleich nur an einer Stelle wirklich "auffallend" schön. Nein, das ist nicht die Sorte Film, die man auf Flugzeugmonitoren bei Turbinenlärm schauen sollte. Diese Sorte Film schaut man im (Heim-)Kino.

Es wird ein Bonusfilm mitgeliefert: "Warten auf die Elefanten", der ist nochmal eine Dreiviertelstunde lang und eher eine "klassische" Expeditions-/Naturdoku, aber sehenswert. Dazu kommen noch filmische Informationshäppchen von Francis Hallézu einzelnen, konkreten Themen und ein Trailer. Das ist m.E. ausreichend Bonusmaterial.

Und da es manchen Leute sehr wichtig ist: Der Film kommt im Wendecover. FSK adé.
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am 25. September 2014
Das Geheimnis der Bäume ist ein eindrucksvolles Plädoyer für den Naturschutz: Der Film zeichnet das Bild eines gefährdeten Naturwunders, das sich aus eigener Kraft erneuern und heilen kann – wenn ihm Zeit und Raum dafür gegeben werden.

Unter der Regie und nach einem Drehbuch von Oscar®-Preisträger Luc Jacquet lädt „Das Geheimnis der Bäume“ den Zuschauer in eine noch nie zuvor gesehene Welt natürlicher Wunder ein. Der Film basiert auf einer Idee des Botanikers Francis Hallé, der viele Jahre damit verbracht hat, die Regenwälder zu studieren und die Geheimnisse des Zusammenwirkens von Pflanzen und Tieren zu entschlüsseln.

Als der Botaniker Francis Hallé beginnt, vor Ort den Regenwald zu zeichnen, muss er dessen Verschwinden auf breiter Front in nicht einmal 50 Jahren feststellen. Ausgehend von einem Kahlschlaggebiet untersucht er nun den gesamten Zeitraum von 700 Jahren, den es benötigt, bis über mehrere Etappen von Baumpionieren und Sekundärwald der finale Primärwald mit all seinem pflanzlichen und tierischem Artenreichtum steht. Hallé setzt die Zyklen und Prozesse der Natur zusammen und schlüsselt die Kreisläufe von der Wurzel bis zur Baumkrone, von Insekten bis Elefanten auf.

In Das Geheimnis der Bäume erzählt er die Evolutionsgeschichte eines Urwalds und macht Bäume als Lebewesen begreifbar. Mit kuriosen Allianzen und überraschenden Täuschungsmanövern sichern sie seit Jahrhunderten ihre Existenz. Ameisen werden zu Untermietern und Verteidigern riesenhafter Bäume, Insekten lassen sich von Pflanzen an der Nase herumführen und Urwaldgewächse fungieren als Regengötter. Der Film erforscht die Weisheit der Bäume und führt hinein in die Tiefen des tropischen Dschungels, in denen die Tiere über den Raum und die Bäume über die Zeit herrschen.

Ein Urwald ist ein Wald, der nicht durch den Menschen verdorben wurde. Wenn er bloß ein bisschen totes Holz oder Früchte entfernt hat, sind die Auswirkungen unwesentlich. Der Urwald ist leicht zu erkennen, sehr dunkel in Bodenhöhe und doch einfach zu durchqueren – man kann einfach darin laufen oder mit dem Fahrrad fahren. Nur sehr wenig wächst auf dem Waldboden, denn es gibt kaum Licht und die einzigen Hindernisse, die man findet, sind die Stämme der großen Bäume. Oben drüber in den Kronen sehen die Dinge ganz anders aus: Hier finden sich hängende Gärten, Teppiche von Orchideen und Begonien.
Wenn der Mensch eingreift, wird der Wald zum Sekundärwald, aber wenn man ihn in Ruhe lässt und die Zeit ihre Arbeit tun lässt, wird er wieder zum Urwald – dem finalen Zustand seiner Evolution. Das gilt nicht nur für tropische Wälder, sondern zum Beispiel auch für die borealen Wälder von Quebec oder Sibirien.

Die Dreharbeiten fanden vom Juni bis zum November 2012 in Peru, Gabun und Frankreich statt. Indem Luc Jacquet eindrucksvolle Naturaufnahmen mit kunstvollen Animationen und atmosphärischer Musik verknüpft, macht er die Magie des Waldes akustisch und visuell erlebbar. Nur das Kino kann diese einzigartige Reise in ein komplett ungezähmtes Universum ermöglichen, in dem jedes Lebewesen – vom kleinsten bis zum größten – eine essenzielle Rolle spielt. Das Geheimnis der Bäume beweist, dass Entwicklungsbiologie nicht in verstaubte Lehrbücher, sondern auf die große Leinwand gehört.

Die Blu-ray ist technisch auf aktuellem Stand. Das Bild ist, auch bei Großprojektion, scharf, sehr farbenfroh und kontrastreich. Der Ton kommt atmosphärisch und räumlich aus den Surroundboxen.
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Ein Film mit wunderschönen Bildern und Geräuschen!

Er erzählt über die Entwicklungsgeschichte des Regenwalds - ist aufregend und entspannend zu gleich. Er regt an zum Nachdenken, Beobachten und Eintauchen in den Wald vor der Haustür.

Einen Stern Abzug gibt es von mir für die unwirklichen Computeranimationen, die nach meinem Geschmack nicht in einen Film über Natur gehören.

Ein Highlight ist der Song des Anspanns "Upon a forest" von Emily Loizeau.
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am 4. November 2015
Wunderschöne Eindrücke von Bäumen, wenn ich auch mit der Chronologie nicht immer einiggehe, weil vieles nur hypothetisch im Raum steht, lohnen sich die Aufnahmen und die Regie allemal. Wer Bäume liebt kommt auf seine Kosten und lernt nebenbei auch manches Neues
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am 17. Oktober 2015
Ein Film auf den man sich einlassen muss. So ruhig gesprochen wie er ist. Doch dann nach einigen Minuten merkt man, hier werden nicht nur schöne Bilder gezeigt, sondern man erfährt hier sehr viel über den Baum, die Wälder und darüber wie wichtig es ist diese zu erhalten.

Jede Minute ein Genuss.
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am 21. Februar 2016
Ich finde die Dokumentation sehr spannend.
Ich finde es auch immer wieder sehr schön solche atemberaubenden Bilder von Urwäldern wie sie hier gezewigt werden zu sehen.
Zudem wird hier gezeigt wie die Bäume um ihr überleben kämpfen und dass diese tatsächlich eine Eigendynamik entwickeln
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am 16. Mai 2016
Hier wird alles wunderschön erklärt, wie ein Wald aufgebaut ist und wie lange es dauert, bis ein abgeholzter Regenwald wieder nachgewachsen ist, nämlich 700 Jahre. Wunderschöne und spektakulären Perspektiven. Zeit/Raum Kontinuum, Bäume sind die Zeit, Tiere der Raum.
Diesen Film sollte jeder gesehen habe, wie die Reise der Pinguine. Film ist kindgerecht.
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am 16. April 2016
Levi Krongold schreibt exzentrische Texte.
Der neue Roman „Der Tanz der Bienen“ macht da keine Ausnahme, auch wenn er im Kleid eines Thrillers daherkommt. Vordergründig behandelt er einen mysteriösen Mord an einem Berliner Psychiatrieprofessor.
Ein Arzt schickt seinen schizophrenen Patienten zu seinem ehemaligen Lehranalytiker und Leiter der städtischen Psychiatrie. Dieser wird kurze Zeit später mit einem auf die Stirn eingebrannten Zeichen tot aufgefunden. Verdächtigt wird eben genau dieser Patient, ein Herr Maus, der flüchtig ist.
Das merkwürdige des Mordes ist das Brandmal, welches letztlich auf den Arzt selbst zurückgeht, ein Zeichen, das er einer Eingebung folgend entworfen und vergraben hat.
Welchen Weg nahm das Zeichen von „Hirn“ des Arztes auf die „Stirn“ des Professors und warum geschah der Mord?

Dieser Frage geht Krongold nach, der gleichzeitig als Autor und als Arzt der Geschichte auftretend in Ichform schreibt.
Sich an verschiedenen Erzählfäden entlanghangelnd, die wie wirre Enden aus einem Garnknäuel herausragen, entwirft Krongold ein immer dichter geknüpftes Netz um Personen und Ereignisse und Erinnerungen, die letztlich in einer Katastrophe kosmischen Ausmaßes zu enden scheinen: dem vom schizophrenen Patienten Herrn Maus angesichts des Tanzes eines merkwürdigen Bienenschwarms prophezeiten Weltuntergang.

Die Story ist, wie bei Krongold typisch und schon in seinem vorherigen satirischen Science Fiction „Ribor Raskovnik“ erkennbar, im Stil bissig ironisch, provokant philosophisch bis absurd abgedreht. Einen Duktus, den er über 606 Seiten durchhält.
Allerdings enthält das Buch auch ein geheimes Leben und dieses wird erst am Ende der Lektüre deutlich, im Nachwort.
Der triviale Roman verbirgt eine okkulte Botschaft, eine kabbalistisch, mystische Anweisung für einen geheimen Initationsweg, auf den Krongold hinweist. So kann das Werk dann, ist man am Ende angelangt, nochmals mit ganz anderen Augen gelesen werden und enthüllt dann detaillierte Anweisungen, dem halluzinierten und auch prophezeiten Weltuntergang zu trotzen.
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