Hier klicken MSS Öle & Betriebsstoffe für Ihr Auto Jetzt informieren Blind-Date mit Audible Cloud Drive Photos UHD TVs Learn More TDZ Hier klicken Mehr dazu Fire Shop Kindle DepecheMode longss17

Kundenrezensionen

4,6 von 5 Sternen
24
4,6 von 5 Sternen
Ihre Bewertung(Löschen)Ihre Bewertung


Derzeit tritt ein Problem beim Filtern der Rezensionen auf. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.

TOP 1000 REZENSENTam 8. November 2014
Nachdem der vorhandene DAC mit High res Musik nichts anfangen kann, tauschte ich ihn kurzerhand gegen den DA-300 von Denon aus. Eine Investition, die sich gelohnt hat und langsam den Sinn der guten alten Langspielplatte in Frage stellen dürfte, denn High res Musik ist fast wie analog. Dabei spreche ich nicht von dem MP3-"Matsch", den Amazon und Co. online vermarkten, für speziell hochauflösende Musik gibt es einige spezialisierte Anbieter.

Allerdings ist ein DAC, wie viele meinen, keine Wunderkiste. Unterschiede sind im Vergleich zu den Unterschieden zwischen Lautsprechern und Kopfhörern absolut minimal und hier gaukeln uns auch die Hi-Fi-Magazine anderes vor, aber auch das Auge bzw. Preisgefühl ist ein nicht zu unterschätzender Faktor. Würden Käufer mehr ihrem Gehör als Gefühl vertrauen, müsste der Großteil das Gerät mit dem Hinweis "klingt gleich" wieder zurückgeben, vorausgesetzt, dass analytische Musik und eine hochwertige Wiedergabekette vorhanden ist. Denn seine Stärken liegen nicht im Bereich der CD-Wiedergabe, das können andere vernünftige Player auch, sofern sie nicht aus dem Lager der 30-Euro-DVD-Spieler stammen. Viel problematischer als der eingesetzte Wandler ist nämlich die Art und Weise die Operationsverstärker, mögliche Störquellen oder Brummschleifen und ähnliches, die viel gravierender auftragen können, als es der Wandler an sich kann. Dabei müssen wir uns vor Augen halten, dass wir es mit Digitaltechnik und nicht mit alten Bandlaufwerken zu tun haben. Im direkten Hörvergleich über einen Sennheiser HD 800 ist beispielsweise der Unterschied zu einem Rotel RCD-02 so minimal, dass ihn wohl nur die wenigsten ausmachen würden. Ich gehe sogar soweit zu behaupten, dass er im Blindtest mit einem wesentlich teureren Wandler klanglich fast gleich aufspielen wird. Ich selbst hatte in der Vergangenheit immer wieder mal DACs im Einsatz, die mich alle nie so wirklich überzeugten, als dass sie eine substanzielle Verbesserung zu einem hochwertigen CD-Spieler hätten sein können, natürlich gemessen an der Investition.

Anders sieht das allerdings aus,wenn man das Gerät mit hochauflösender Musik vom PC aus füttert, dann entfaltet er Kräfte, die ein CD-Spieler physikalisch gar nicht entfalten kann. Ab diesem Punkt wird das Gerät für mich interessant und hier spielt er auch bei FLAC-Dateien in CD-Qualität luftiger und musikalischer auf, als dies der Wandler in einem Lehmannaudio Linear USB Kopfhörerverstärker könnte, trotz dass er aufgrund seines Schaltungskonzeptes im Vorteil ist. Grund dafür scheint zu sein, dass Lehmannaudio den USB-Anschluss wohl eher als gutes Beiwerk gesehen hat, während ein DAC natürlich das Signal direkt und ausschließlich über seine Operationsverstärker an den Verstärker weiterreicht. Somit ist meine Erklärung dafür einfach ein diskreterer Signalweg. Dass selbst ein Ringkerntransformator kein Garant für hochwertige Qualität sein muss, zeigt der extrem minimale Brummanteil des Linear, trotz dass er über eine dedizierte Stromleitung angeschlossen ist. Das externe Steckernetzteil des DA-300 ist hingegen geräuschlos in jedweder Hinsicht. Die Kopfhörerlautstärke wird übrigens über einen Digitalverstärker elektronisch geregelt. Ein Brummen oder Rauschen konnte ich nicht wahrnehmen.

Der DA-300 ist aber kein Kopfhörerverstärker in erster Linie, sondern ein hochpräziser D/A-Wandler, der auch in Denons SACD-Spielern zum Einsatz kommt. Trotzdem hat mich überrascht, wie vergleichsweise gut (aber mit sehr viel Luft nach oben) er den Sennheiser HD 800 antreibt. Man merkt natürlich schon, dass hier weniger Kraft hinter steckt, als es der Linear könnte, trotzdem reicht es aus, um ein musikalisches Ergebnis ans Ohr des Hörers zu befördern, dessen Klangdifferenz nicht linear zum Anschaffungspreis steht. Kopfhörer mit niedrigerer Impedanz sollte das Gerät besser antreiben können.

Die drei Eingänge, 1x coaxial, 2x optisch, machen ihn auch zur Schaltzentrale für digitale Quellen. Es könnte stören, dass er hierfür keine Fernbedienungsoption anbietet, das kann im Gegensatz dazu der Marantz HD-DAC1 aus gleichem Hause. Allerdings ist dies auch ein vollkommen anderes Gerätekonzept: Mit Holzseitenteilen, anderen Wandlern bestückt, kräftigerem Kopfhörerverstärker und doppelt so teuer. Zudem lässt sich der DA-300 sowohl waagerecht, als auch senkrecht aufstellen, das mäßig helle OLED-Display dreht sich automatisch mit. Dass man die Gerätefüße selbst aufkleben muss, ist designtechnisch zwar gut überlegt, vermittelt mir aber so den Eindruck von 10 Euro Festplattengehäusen. Bei dem Preis allerdings ist das Jammern auf hohem Niveau, da bin ich dankbar, dass man die Technik gut umgesetzt und lieber an der Haptik gespart hat. Das Gehäuse ist übrigens aus hartem Kunststoff. Das ist auch sehr gut fühlbar, Metall ist viel temperatursensitiver, als das Gehäuse des DA-300. Wer es nicht glaubt, sollte ihn mal an den flachen Seiten zusammendrücken. Während sich Metall dauerhaft verformen würde, gibt das Kunststoff nur marginal nach und verformt sich nicht. Der Lautstärkeregler ohne Anschlag (er ist ja elektronisch) fühlt sich metallisch an, wackelt aber auf seiner Achse merklich, auch die Kopfhörerbuchse ist nicht hoch solide. Bei normalem Gebrauch sollte dies aber kein Problem darstellen, auch wenn man ihn mit der Gerätefromt sicher hätte verschrauben können. Dies trübt ein Wenig das Gefühl der Langlebigkeit.

Noch was zur Digitaltechnik: Denon nennt sein Upsampling-Verfahren (man nennt es auch Sample Rate Conversion) Advanced AL32 Processing, dieses rechnet quasi das anliegende, geringer auflösende Digitalsignal hoch. Das soll Klangartefakte deutlich vermindern und verschiebt diese nach oben in den unhörbaren Bereich. Theoretisch ist das natürlich nett überlegt, allerdings darf man nicht vergessen, dass die CD mit 16 Bit quantisiert und 44,1 KHz (22,05 KHz pro Kanal) auflöst. Zwar kann man Audiosignale, wie es Blu-Ray-Player mit DVDs machen, hochskalieren. Allerdings birgt dies kein Aha-Effekt, zumal es derzeit noch keine empirischen Untersuchungen gibt, dass Menschen überhaupt hochauflösendes Audio oberhalb der CD als wirklich besser wahrnehmen. Hier verweise ich aber mal auf alte Zeitungsartikel, die beim Erscheinen der HD-Fernseher diesen Trend als Unsinn darstellten, da man auf großem Abstand die Pixel nicht mehr sieht. Dass das in der Theorie, nicht aber in der Praxis stimmt, kann jeder im nächsten Fachmarkt selbst feststellen. Zurück zum DA-300, Denon bewirbt auch die Kompatibilität mit dem so genannten DSD-Format der Super-Audio-CD, kurz SA-CD. Allerdings ist das ein Wenig Augenwischerei und nicht ganz realistisch. Der Wandler kann zwar DSD-Dateien wiedergeben, tut dies aber mit DSD-over-PCM. Das heißt, dass die DSD-Signale in 24 Bit bei 192 KHz umgerechnet werden. Hinzu kommt das Problem, dass SA-CDs über eine zweite optische Schicht für die hochauflösenden Daten (bei Hybrid-Discs) verfügen, die das CD-ROM-Laufwerk im PC nicht abtasten kann, weshalb hier bei Vorhandensein des CD-Signals nur letzteres bei üblicher Auflösung verwendet wird. Der Unterschied liegt übrigens darin, dass bei DSD nur ein Bit (also 0 oder 1 und keine Dynamikstufen) ausgegeben wird, allerdings mit einer sehr hohen Auflösung von 2,8 oder 5,6 MHz (wir erinnern uns: CD = 44,100 KHz). Man hat also ein sehr feingezeichnetes Signal und die digitalen Artefakte, die bei der CD Mittels Digitalfiltern rausgerechnet werden müssen, entstehen in einem fernab aller Möglichkeiten hörbaren Bereich. Sony und Philips haben diesen Standard Ende der 90er Jahre für die SA-CD mit speziellen Delta Sigma Wandlern entwickelt, dann geriet er in Vergessenheit und scheint heute wieder das Mode-Schlagwort schlechthin zu sein. Hält man sich allerdings vor Augen, dass bei 192 KHz Auflösung (96 KHz pro Kanal) man ebenfalls deutlich über dem wahrnehmbaren Bereich liegt, weshalb man sich nicht einig ist, welches Format das bessere sei. Da ich über keine DSD-Testdateien verfüge, konnte ich dies in der Praxis nicht nachhören. Allerdings gibt es einen sehr wohl hörbaren Unterschied zwischen 16 und 24 Bit Wortbreite, man vergleiche dies mit der Farbtiefe bei der Bildwiedergabe. Es gibt doch ein Vielfaches mehr Dynamikabstufungen, die das Klangbild und das Grundrauschen insgesamt positiv beeinflussen, allerdings ist dieser Effekt auch sehr stark von der vorliegenden Musik abhängig. Allerdings nimmt heute jeder gute Audiorecorder mit 24 Bit bei 96 KHz auf, so dass ich diese Unterschiede hier schon bei Aufnahmen im Direktvergleich erkennen konnte. Nebenbei bemerkt verfügt der DA-300 auch über zwei Taktgeber, jeweils für den Umrechnungsfaktor bei 44,1/88,2/176,4 und 48/96/192 KHz. Bei USB-Verbindung verhindert der asynchrone Modus störendes "Jitter", also eine quasi unrunde Signalübertragung, so dass die Daten bitgenau im Wandler hintereinander gestellt werden. Möglicherweise ist dies auch für den glasklaren Digitalklang verantwortlich. Übrigens rauscht er an seinen Ausgängen kein Bisschen, wenn kein Signal anliegt.

Als Fazit erhält man mit dem Denon DA-300 einen sehr hochwertigen D/A-Wandler, dessen Haupteinsatz wohl der Computer ist. Seine zusätzlichen Digitaleingänge machen ihn zur Schaltzentrale für weitere Geräte, wobei die Umschaltung nur über eine Softtaste am Gerät erfolgt. Praktisch wäre, wenn er automatisch auf den Eingang schaltet, an dem ein Signal anliegt. Wer Lust an hochauflösender Musik hat oder einfach eine exzellente Soundkarte für den PC sucht, ist hier absolut an der richtigen Stelle und erhält sogar noch einen recht ordentlichen Kopfhörerverstärker. Wem High res Musik egal ist, könnte vielleicht auch mit einer günstigeren Alternative glücklich werden. Wer einen CD-Spieler sucht, könnte mit diesem Gerät in Verbindung mit einem PC ein CD-Laufwerk bekommen, dass einem sehr hochwertigem CD-Player klanglich in nichts nachsteht.
2828 Kommentare| 65 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 7. Februar 2015
Den DA-300USB betreibe ich in Kombination mit einem Beyerdynamic DT990Pro (250 Ohm). Er baut überaus differenziertes, transparentes und luftiges Klanggebäude auf, das es bei klassischer Musik ermöglicht, feinste Nuancen zu erkennen. Das reicht von der genauen Wahrnehmung jedes einzelnen Tons in einem komplexen Orchesterklang bis hin zum scharfen Einatmen des Pianisten vor einer besonders ausdrucksvollen Passage und dem leisen Klackern seiner Fingernägel auf der Tastatur.

Bei klanglich guten Rock-Alben freuen mich insbesondere die trockenen, druckvollen Bässe.

Beeindruckend ist auch, wie Unzulänglichkeiten der Klangquelle schonungslos offenbart werden: Normal komprimierte MP3s klingen gegenüber dem FLAC-Format leblos und künstlich. Überdeutlich sind die Kollateralschäden des "Loudness War" wahrzunehmen, z.B. auf den Alben "Californication" von RHCP und "Hybrid Theory" von Linkin Park. Genial klingen dagegen z.B. "Pisces Iscariot" von den Smashing Pumpkins und "Stormwatch" von Jethro Tull.

Der Klang ist natürlich die Hauptsache. Ebenfalls positiv sind die zahlreichen Anschlussmöglichkeiten für Digitalquellen (2x optisch, 1x Coax, 1x USB).

Sehr gut gefällt mir auch das minimalistische Design. Das Gerät habe ich völlig unauffällig stehend im Bücherregal neben dem Computer platziert.

Denon ist es gelungen, das perfekte Spielzeug für audiophile Computer-Geeks zu schaffen. Ich würde das Gerät jederzeit wieder kaufen.

P.S. Betriebssystem-Kompatibilität:

Die SP/DIF-Eingänge (optisch/coax) sind natürlich betriebssystemunabhängig und funktionieren immer völlig problemlos.

Für den einen oder die andere mag von Interesse sein, dass sich der DA-300USB entgegen den Herstellerangaben auch unter Linux mit USB betreiben lässt, und zwar anders als unter Windows ohne Installation zusätzlicher Treiber. Bis hin zum DSD-Format lässt sich alles abspielen.

Dabei sind allerdings zwei Dinge zu beachten:

Für den USB-Eingang musste ich auf meinem Intel NUC mit Core i5-4250U Prozessor und Ubuntu 14.04LTS einen Low-Latency-Kernel nehmen, um gelegentliches Klickern im Sekundentakt zu unterbinden.

Gelegentlich verweigert Linux das Abspielen unter USB. Einzelheiten und ein Workaround, der Neukompilieren des Kernels erfordert, sind auf Bugzilla unter dem Bug 93261 nachzulesen.

Unter Android (Galaxy Note II) habe den DA-300USB bisher nicht zum Laufen gebracht, für mich aber auch nicht so relevant.

Nachtrag 26.01.2017: Der Patch ist zwischenzeitlich in den aktuellen Linux-Kernel eingeflossen (ich habe gar nicht genau verfolgt, ab welcher Version). Auf jeden Fall lässt sich der Denon jetzt auch ohne Neukompilieren problemlos unter Linux verwenden, z.B. unter Ubuntu 16.04 LTS. Inzwischen steuere ich ihn von einem Raspberry Pi mit Debian Jessie aus an, der unauffällig neben dem Denon steht. Da der Raspberry Pi nur die digitalen Daten zuspielt, aber nicht den Klang erzeugt, klingt das immer noch optimal. Bin weiterhin begeistert!
0Kommentar| 14 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 15. April 2014
Ich sitze viel am Schreibtisch und suche manchmal etwas Entspannung bei Musik aus meiner inzwischen recht umfangreichen Sammlung auf dem PC. Trotz der manchmal verwendeten Elektrostaten von Stax ( Kopfhörer ) oder auch netter kleiner Lautsprecher mit Jet-Hochtönern bleibt die Soundkarte des PC der absolute Schwachpunkt und verhindert das vollendete Hörvergnügen.
Suchte also nach einer praktischen Lösung ( ohne den PC aufschrauben zu müssen ) und fand dieses kleine silberne Wunderkästchen mit der hübschen Anzeige ( OLED-Display für gewählten Anschluss, Datenrate und Lautstärkeeinstellung ).
Per USB an den PC angeschlossen, den Treiber installiert; die ersten ( nicht datenreduzierten ) Musiken angewählt und dann großes Staunen.
In dieser Perfektion, Auflösung und Transparenz habe ich meine Musiken noch nicht gehört ( hab da so meine Referenzstücke ).
Ich geb die Kiste definitiv nicht wieder her und kann mir sehr gut vorstellen, dass der DA-300 USB eine große Fangemeinde haben wird.
P.S. Meine Frau, für alle schönen Dinge in unserer Wohnung zuständig, akzeptierte das Kästchen sofort.
Knapp 1,6 Kilogramm sind alles Andere als nur billiger Kuststoff.
22 Kommentare| 16 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 15. Mai 2014
Ich suchte eine Verbesserung für die Squeezebox Touch, und die Möglichkeit weitere Geräte anzuschliessen.
Nach diversen Vergleichen landete ich bei dem Denon.
Der Klang ist wie in Tests beschrieben sehr gut. Das Gehäuse macht auf mich keineswegs einen minderwertigen
Eindruck.
Das Netzteil ist eines der üblichen Schaltnetzteile, welches keine Störgeräusche verursacht.
0Kommentar| 16 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 1. Februar 2015
An dem Sound gibt es nichts auszusetzen - über das gesamte Spektrum ein durchaus neutrales Klangbild mit leichtem Hang zum warmen Grundton. Keine Übertreibung im Bassbereich, natürliche Stimmenwiedergabe und filigrane Höhen. Eine prächtige Kombination mit meinen neuen FOCAL Spirit Classic Kopfhörern.
11 Kommentar| 4 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 7. April 2015
Der kleine DA Wandler von Denon ist einfach genial. Ich könnte mich hier in die Lobgesänge der anderen Kunden einfach einreihen. Nachdem man den Treiber auf seine Win Rechner hat, kann man auch schon gleich loslegen. Die Anschlüsse sind klar gegliedert und ob optisch oder Cinch, die Kabel sitzen echt fest. Gerade im Bereich FLAC zeigt der Denon was er kann. Im Zusammenspiel mit Foobar (Software zum Abspielen von FLAC) fällt es sehr schwer zu unterscheiden, ob denn nun die CD im Player oder der Rechner über den Denon läuft. Wir haben als CD Player einen MCD 850 von Magnat, der hat auch schon einen Wandler drin und legt die Latte echt hoch, doch der Denon braucht sich da echt nicht verstecken.

Auch der DVD Player erlebt noch mal eine gute Auflage. Über den optischen Abgang in den Denon rein und dann ab zum Verstärker, wird da echt noch mal einer drauf gelegt. Für Leute die da mal in den Bereich FLAC oder Streaming was machen wollen, ist der Denon eine klare Kaufempfehlung. Wir haben als Win Rechner einen Dell XPS 18 und der lief schon gut über Line wenn man mal einen Stream drauf hatte, doch der Denon steigert hier echt noch mal gut. Tonal ist das völlig sauber, die Höhen sind glasklar, Bässe gehen tief und sauber, Stimme ist fein im Raum und auch die Abbildung ist völlig da. Zuordnung der Instrumente, Bühne, alles supi, kein Grund zu klagen.

Kopfhörerverstärker macht auch einen guten Job. Wir haben einen Denon ah-d5000 und der wird auch sehr gut angespielt. Auch hier ist der Sound gewohnt sauber, für meinen Geschmack dürfte er aber einen kleinen Ticken lauter spielen. Gehäusepassform könnte auch ein wenig sauberer sein, doch das ist echt Nögeln auf hohem Niveau. Da aber andere Hersteller auch in rein Kunststoff bauen,sieht man da, dass es auch echt perfekt mit diesem Material geht. Es ist jetzt aber nicht so das man eine Decke drüber legen müsste oder das Teil irgendwo hinten ins Rack muss. Wenn das kleine Dingen die ersten Töne im warmen Zustand von sich gegeben hat ist einem das sowieso egal.

Knapp 400.- Okken sind schon eine Hausnummer für so eine kleine Schachtel, doch sie ist es wert. Wer da nett streamen möchte, Flac supi auf die Anlage schicken will oder hochwertige MP3 hat, der sollte sich da mal ran trauen.
0Kommentar| 2 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 22. Juli 2016
Hatte mir neue Aktivboxen von HECO zugelegt. Meine 30 Jahre alte Anlage hatte nicht mehr genug Bass und ich fand die Mitten recht aufdringlich. Mit den neuen Boxen war das Problem mit dem Bass beseitigt, aber die Mitten nervten immer noch. Da kam mir der Verdacht, dass es an dem DAC liegen könnte, der war von Cambridge Audio. Ich probierte mit dem eingebauten DAC der Boxen, mit denen das Problem nicht mehr auftrat, der Klang aber nicht zufriedenstellend war. Also musste ein neuer DAC her. Nach langem Recherchieren bestellte ich diesen von Denon.
Das Ergebnis war absolut überzeugend: Kräftiger und klarer Bass, brillante Höhen, klare Mitten, die nicht ins Ohr bissen, sobald man die Lautstärke etwas erhöhte. So soll es sein. Man könnte zusammenfassen der DAC mach ganz unspektakulär das was er soll, Musik so wiedergeben, wie sie auf die CD gebracht wurde. Das ist gerade das Spektakuläre an dem Gerät und das ganz ohne Magic :-)
0Kommentar| 3 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 30. Juni 2016
Am besten Fange ich kurz damit an wofür ich den DA-300USB brauche und was ich bisher für ein Setting nutzte.

Zum gaming auf der PS4 nutze ich nur noch meine Kopfhörer - Beyerdynamic DT-990 Pro 250Ohm. Nach langem testen diverser Headsets und Hifi Kopfhörer bin ich mit diesen einfach am glücklichsten. Angeschlossen habe ich die KH an meinem Onkyo TX-NR818 welcher die 250 Ohm 990er auch gut befeuert. Bisher dachte ich der erzielte Klang sei super und war bis vor kurzem auch ganz zufrieden. Dennoch stellte ich immer wieder fest, dass Änderungen im Soundsetting der PS4 (Dolby, Dts) auch Auswirkungen auf den Klang der Kopfhörer haben, marginal aber deutlich hörbar. Bei eingesteckten KH in den AVR wechselt dieser zwar auf Stereo, dennoch empfängt er das Signal der PS4 in Dolby oder DTS. Erschwerend kommt hinzu, dass nicht immer klar wird welches Tonformat jeweiliges Spiel unterstützt.

In der folge dachte ich mir, der Sound den ich letzten Endes auf meine KH bekomme, kann nur ein "digitaler Kauderweltzsch" sein.
Nachdem ich zu meinem Geburtstag allerhand Amazon Gutscheine erhalten habe und mir die Rezensionen des Denons absolut zugesprochen hatten, kaufte ich kurz entschlossen den DA-300USB.

Mit ein wenig Bauchschmerzen was die Qualität des verbauten KH-Verstärkers angeht und dem Gedanken daran ob es den wirklich den riesen Sprung in Soundqualität geben wird, schloss ich also das gute Stück an meine PS4 via Toslink an, deaktivierte Dolby und DTS auf der PS4 und stellte Linear PCM ein... Kopfhörer dran und..... WOW!

Was ich dann erlebte konnte ich selber nicht glauben... Der Klang war gefühlt so viel räumlicher, klarer, detaillierter, sauberer und natürlicher das ich kurzerhand gegenprüfte und meine KH zum vergleich an meinen Onkyo angeschlossen habe. Erst jetzt fiel mir auf, wie "Flach" und "matschig" der Klang über den Onkyo war..

Ich habe nun gute 8h mit dem Denon testen können, von Spielen über Filme bis hin zu dem tollen "The Killers" Konzert in der Royal Albert Hall und konnte nicht glauben wie gut der Klang ist.

Jeder der noch Zweifel hat, ich kann den Denon bedenkenlos empfehlen, auch für Kopfhörer mit 250 Ohm!
0Kommentar| 3 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 28. Dezember 2015
+ läuft ohne zusätzlichen Treiber unter Mac OS 10.11
+ solide verarbeitet, steht gut auf dem Schreibtisch, schicke Anzeige...
+ Kopfhörerverstärker, Lautstärke für mich ausreichend (Sennheiser HD570/ JBLS500)
+ guter Lautstärkeregler Kopfhörer
+ 4 Eingänge (USB, 2x opt., Coax)
Hinweis: für höhere Bitraten wird ein extra Tool/ Abspielsoftware benötigt, dies liegt aber am Mac OS

- kocht keinen Kaffee :-)
0Kommentar| 5 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 16. März 2016
Ein super Gerät der Spitzenklasse. Die Musikstücke werden feingezeichnet und hochauflösend wiedergegeben. Über die Kopfhörer ein Genuss. Man hört Feinheiten, welche einem früher verborgen blieben. Ich bin begeistert.
0Kommentar| 4 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden

Fragen? Erhalten Sie schnelle Antworten von Rezensenten

Bitte stellen Sie sicher, dass Sie eine korrekte Frage eingegeben haben. Sie können Ihre Frage bearbeiten oder sie trotzdem veröffentlichen.
Geben Sie eine Frage ein.
Alle 23 beantworteten Fragen anzeigen


Brauchen Sie weitere HilfeHier klicken