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Kundenrezensionen

3,6 von 5 Sternen
2
Der Wintergarten: Roman
Format: Kindle Edition|Ändern
Preis:9,99 €

am 25. Januar 2015
Renate Ahrens erzählt die Geschichte zweier nicht mehr ganz junger, zweier in dieser extrovertierten Gesellschaft nicht ganz beheimateter, stiller Menschen, die unverhofft der Liebe begegnen, obwohl sie schon lange nicht mehr an große Gefühle glauben.
Joanna, international anerkannte Literatur-Professorin, lebt zufrieden, allein und mit Hund, in New York. Eine Reise zu einer Literaturtagung in Hamburg wird zu einem Wendepunkt in ihrem Leben, denn dort trifft sie auf den geschiedenen und ebenfalls alleinlebenden Robert, Englischlehrer. Durch eine gemeinsam verbrachte Nacht werden beide aus ihrer Ordnung, ihren selbstgeschaffenen Solitär-Systemen katapultiert und ringen mit der Entscheidung, sich auf das Wagnis einer Beziehung einzulassen.
Robert wird gleich von Beginn an als sehr eigenbrötlerischer, menschenscheuer, aber doch auch sensibler und geradezu ängstlicher Mann geschildert – mit anstrengender Mutter. Joanna hingegen bleibt zunächst blass(er), wird dann aber im Laufe der Geschichte auch immer deutlicher herausgearbeitet. Ahrens beschreibt nämlich auf der einen Seite Roberts schwierigen Umgang mit seiner zwölfjährigen Tochter sowie der Exfrau, auf der anderen Seite detailliert Joannas Beziehungen: zu Katie, einer jungen „Freundin“, zu ihren Studienkollegen sowie speziell zu ihrem Exfreund Nick. Außerdem hat sie (ja genau, spiegelbildlich zu Robert!) einen anstrengenden Vater.
Daneben gibt es äußerst lesenswerte Exkurse über Autoren, deren Bücher und über Literaturtheorie; besonders schön finde ich, wie Michael Ondaatjes Buch „Der englische Patient“ immer wieder in die Geschichte hineinspielt...
Der Sprachstil ist eher sachlich, nüchtern, kurz; manche Sätze bleiben ohne Verb, die meisten Substantive kommen ohne Adjektive aus. So entsteht manchmal der Eindruck einer Skizze oder Notiz. Trotzdem gelingen Ahrens klare Bilder der Protagonisten, d.h. ihrer Gefühle, ihres Lebens und ihrer Geschichte.
Ich habe den Roman gern und mit einer gewissen Spannung hinsichtlich der Zweier-Beziehung gelesen – auch beim 2. Mal hat er mir gut gefallen. Er hinterließ bei mir eine hoffnungsvolle Stimmung, da Ahrens zeigt, dass auch leise auftretende, sensiblere Zeitgenossen, vermeintlich „...wenig selbstbewusst<te>...“ „Langweiler“, ihr Liebesglück in unserer lauten Ego-Welt finden können.
3 Personen fanden diese Informationen hilfreich
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am 16. Januar 2007
Joanna ist eine Professorin an der Universitaet von New York und muss zu einer Tagung nach Hamburg fliegen. Zusammen mit Ihren Kollegen Carol, Steve und Ihrem Ex Freund und sogleich Kollegen Nick. Dort angekommen checken Carol, Joanna und Steve in ein Hotel ein, Nick aber zieht zu einem Bekannten Robert, (dieser ist Lehrer). Nick dachte Robert sei immer noch mit seiner alten Freundin Claudia verheiratet. Dies aber bestaetigt sich nicht. Nick kommt mit Robert nicht so klar und versucht ihm so oft wie moeglich aus dem Weg zu gehen. Am naechsten Tag lernt Robert bei einem Essen Joanna und all die anderen kennen. Joanna und Robert verstehen sich praechtig, doch keiner von beiden fraegt den anderen nach der Telefonnummer. Joanna hat eine harte Nuss zu knacken um Roberts Nummer zu ermitteln, daraufhin ruft Joanna Robert an und die beiden treffen sich auf ein Abendessen. Danach landen die beiden im Bett und so beginnt die Problematik mit einer Fernbeziehung. Mehr moechte ich nicht verraten. Das Buch ist leicht zu lesen, aber es fehlt oft an Romantik und Robert kommt oft als totaler Doedel rueber, wo ich mich dann nicht richtig damit anfreuden konnte. Ganz einfach gesagt es fehlt einfach ein wenig der Pfeffer in dem Buch.
4 Personen fanden diese Informationen hilfreich
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