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am 29. April 2017
Ein brillianter Kameramann, leider ein lausiger Erzähler.
Dieses Buch ist eine Aufzählung von Filmen, deren Regiseuren/innen und Situationen mit verschiedenen Schauspielern/innen.
Dem Titel entsprechend hatte ich erwartet mehr über SEINE Herangehensweise zu erfahren. Da ich seine Kameraarbeit sehr schätze und ihn als Person mochte, war ich neugierig zu erfahren:
Wie setzt er die "Bilder im Kopf" in reale Einstellungen um. Wie fühlt, denkt und handelt er um seine Visionen auf Celluloid zu bekommen. Auch wenn's manchmal sehr technisch geworden wäre ... hätte ich akzeptiert.
Aber diese recht oberflächlichen Schilderungen sind mir zuwenig.
Trotz moderatem Preis gibt's von mir dafür nur 1 Stern.
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am 9. Mai 2017
Ballhaus schildert hier sein bewegtes Leben in der Nachkriegszeit in Deutschland, später von seiner beruflichen Zeit als Kameramann (Director of Photography) in Hollywood. Sehr interessant sind seine Berichte über die Dreharbeiten bekannter, auch oskarprämierter Filme, insbesondere die Zusammenarbeit mit berühmten Schauspielern (Tom Cruise, Brad Pitt, Dustin Hoffmann, Jack Nicolson usw.)
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Michael Ballhaus hat Filmgeschichte geschrieben. Zunächst lernte er als Fotograf die Bildgestaltung und wurde dann, nach einer imponierenden Karriere, einer der erfolgreichsten Kameramänner. Als solcher hat er der den deutschen und internationalen Films wesentlich beeinflusst. Mit vielen großen Regisseuren wie Rainer Werner Fassbinder, Martin Scorsese und Robert Redford hat er unvergessene Filme gedreht. Er gilt als der Erfinder der 360 Grad Kamerafahrt, des sogenannten des fliegenden, tanzenden, kreisenden „Ballhaus-Kreisels. Dabei hat ihm der technische Fortschritt geholfen, denn die Kameras sind im Laufe der Zeit immer beweglicher geworden. Im Jahre 2007 zog er sich aus Hollywood zurück und hat nun in der Autobiografie „Bilder im Kopf“ sein bewegtes Leben facettenreich, mit Hilfe des Co Autors Claudius Seidl, dem Feuilletonchef der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung, auf den unterschiedlichsten Reflexionsebenen Revue passieren lassen.

Wer Dinge aus dem Filmgeschäft erfahren möchten, wie man sie so in der Presse noch nicht gelesen hat, wer etwas über das Kino und wie Filme gemacht werden und was sich hinter dem ganzen Filmgeschäft verbirgt kennenlernen möchte, der ist mit dieser exzellenten Autobiografie bestens bedient.
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am 25. März 2014
Michael Ballhaus ist dieser ungemein sympathische, warmherzige und aufmerksame Kameramann, der es in seinem Leben zu einigem Ruhm gebracht hat. Schon früh interessierte er sich für Fotographie und nichts lag daher ferner, als dass er dieses Metier zu seinem Beruf gemacht hat.
In seinem Erinnerungsbuch geht es naturgemäß um sein Leben als Kameramann. Zunächst hat er mit R.W. Fassbinder gearbeitet, dessen frühes Genie Legende wurde. Einfach hatte man es mit diesem Regisseur nicht. Und hier zeigt sich auch schon die Richtung, in die das Buch von M. Ballhaus steuert: er ist mit Leib und Seele beim Film und weiß zahlreiche interessante Begebenheiten von den Regisseuren zu berichten, mit denen er zuerst in Deutschland später in Amerika gearbeitet hat. Berühmte Regisseure wie Scorsese, Copola und viele andere haben ihn immer wieder um seine Mitarbeit gebeten. Mit Leidenschaft berichtet er aus dem Nähkästchen der Filmgrößen, ihren Vorzügen und ihren Eigenheiten.

Seine Familie wird erwähnt als Hort der Ruhe und Geborgenheit, in der er auftanken konnte. Besonders seine Frau Helga war ihm eine unersetzliche Ratgeberin, deren Zuneigung ihm alle die anstrengenden Jahre hindurch gewiss war. Dass sie starb, als er sich zur Ruhe setzen wollte, blieb für ihn schwer zu ertragen. Doch eine späte zweite Ehe schenkte ihm noch einmal tiefes Glück.

Insgesamt kann man sagen, dass das Buch von M. Ballhaus eine Geschichte des Films in Deutschland und Amerika und seiner zahlreichen Protagonisten darstellt.

Er berichtet detailreich, empathisch und erfüllt von seinen Jahren in dieser unruhigen Welt der Filmemacher und Künstler. Wer sich für die Filmgeschichte der einschlägigen Werke von der zweiten Hälfte des vergangenen Jahrhunderts bis heute interessiert, ist mit diesem Werk gut bedient. Die Biographie dreht sich um den Beruf und erst nachrangig um das eigene Befinden. Doch wer den Autor einmal life erlebt hat, der findet diesen sympathischen, leidenschaftlichen und herzlichen Menschen in seinen Berichten wieder.
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am 3. April 2014
Ich muss zugeben, dass mir wenige - mir nicht persönlich bekannte - Menschen so sympathisch sind, wie dieser bescheidene und mittlerweile bedauernswerterweise fast erblindete Kameramagier. Sein Buch spiegelt unprätentiös und mit schmunzelndem Unterton ein langes und erfolgreiches kreatives Leben wider, gespickt mit Anekdoten über große aber auch so manchen möchtegerne Filmemacher. Dabei wird Ballhaus nie verletzend oder zynisch. Zudem keine Spur von Eitelkeit, jedoch eine gute Portion Altersweisheit, gepaart mit der Souveränität eines Könners, der sich seiner Qualitäten so sicher ist, dass er es nicht nötig hat, groß darüber zu reden.

Das ist Lesespaß pur. Ja, ich bin begeistert von Ballhausens Buch,
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am 4. April 2014
Was dieses Buch zu einem großen Vergnügen macht, ist die Unaufgeregtheit und Bescheidenheit desjenigen, dessen Filmographie sich wie das Who is Who der Filmgeschichte liest. Da ist von Max Ophüls ebenso die Rede, wie von Martin Scorsese, Francis Ford Coppola, von John Travolta, Robert Redford, Michelle Pfeiffer, Diane Keaton und Meryl Streep, um nur einige ganz wenige zu nennen. Mitunter würde ich mir wünschen, ein wenig mehr über den Menschen Michael Ballhaus zugunsten der Filme zu erfahren, doch tut dies dem Lesevergnügen keinen Abbruch. Das Buch ist voller Warmherzigkeit, Witz und Respekt für die Menschen, mit denen er in einer langen, außergewöhnlichen Karriere zusammen gearbeitet hat und spiegelt genau den Menschen wieder, den ich einst flüchtig kennenlernen durfte. Und dass er seine eigene Person ein Stück weit seinem Lebenswerk hintan stellt, hat wohl auch nicht unerheblich mit der Tatsache zu tun, dass er immer ein Betrachter anderer war.
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am 11. Januar 2017
Habe ich das Buch über Weihnachten gelesen. Es war ok aber ich weiß nicht mehr warum.

Solche oder ähnliche Formulierungen findet man leider sehr häufig in diesem Buch. Das Ballhaus besser fotografiert als schreibt war mir schon klar, aber ich dachte das Claudius Seidel im vielleicht geholfen hätte aber ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen wobei. Ballhaus steht auch lieber abseits und nicht mittendrin, wahrscheinlich eher introvertiert als extrovertiert und deshalb werden viele Dinge nur angedeutet und nicht weiter vertieft. Ich habe den Eindruck er war mehr "Handwerker" als Künstler, Morgens früh raus, als erster am Set, Schienen verlegen Einstellungen besprechen, genervte zu spät kommende Regisseure einfangen etc. pp. Das Buch ist auf jeden Fall lesenswert WENN man sich sehr für das Medium Film interessiert. Mir war nicht wirklich klar in wie vielen Filmen er mit dabei war. Ich hätte dem Buch übrigens vier Sterne gegeben, aber die verstreuten Schwarz-Weiß Bilder haben mich mehr als nur genervt. Winzig klein und schlecht gedruckt da hätte man sie besser weggelassen oder gesammelt am Ende in besserer Auflösung und Größe gedruckt deshalb nur 3 Sterne.

Ich glaube das ein Ghostwriter vom Fach das Buch nach Interviews mit Ballhaus wesentlich besser und informativer hätte schreiben können.
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am 2. Mai 2014
Ein sympatisches, gut und leicht zu lesendes Buch mit manch hübscher Insider-Information (oder wussten Sie, dass Prince in seiner Limousine gern Shostakovich hört?) für alle Filmfans (und echte Cineasten sowieso). Allzu intim ist der Blick hinter die Kulissen nicht geraten – dazu ist Ballhaus einfach zu distinguiert. Eine sehr angenehme und übrigens heute selten gewordene Tugend … Und wer sich mehr für das Handwerk des Kameramanns wie des Filmemachens interessiert, ist mit Ballhaus' Buch "Das fliegende Auge" sicher besser bedient. Letzteres ist im Dialog mit Tom Tykwer entstanden – sicher die interessantere Konstellation als die hier gefundene Lösung eines "Co-Autors": Claudius Seidl, der auch schon Uschi Obermaier als Co-Autor zur Seite stand, ist zwar selbst durchaus filmaffin – aber doch mehr als leidenschaftlicher (passiver) Liebhaber dieser Kunst bzw. als (häufig luzider) Kritiker, denn als Gesprächspartner auf Augenhöhe wie Tykwer. Was hier Seidls Rolle war, leuchtet ohnehin nicht ganz ein: Ballhaus ist nicht nur ein der deutschen Sprache durchaus mächtiger, sondern auch ein – in vielen Interviews bezeugter – charmanter Plauderer. Aufgabe eines Co-Autors wäre es da wohl allenfalls, für die notwendige Struktur zu sorgen, Übergänge zu schaffen und an der einen oder anderen Formulierung etwas zu feilen. Leider ist aber genau das im Buch nicht erkenn-, höchstens als Mangel feststellbar: Da häufen sich die Wiederholungen Seite um Seite, sodass eher der Eindruck ungefilterter wörtlicher Rede entsteht. Auf ein Lektorat (das waren noch Zeiten ...) scheint man ohnehin im Verlag verzichtet zu haben, sodass sich der Leser auch auf manchen Widerspruch selbst einen Reim machen muss. Etwa den, dass Ballhaus im Prolog (S. 8) sagt, die Arbeit eines "Director of Photography" sei die Gleiche wie die eines "Kameramanns", während es an anderer Stelle (S. 157) heißt, diese beiden Formulierungen klängen nicht nur unterschiedlich – sie würden auch "etwas anderes" bedeuten". Tja, fragt sich da der – Balllhaus weiterhin geneigt bleibende – Leser: nur was?
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am 23. Mai 2014
Wenn ein Kameramann, der seiner früh gefundenen Berufung zeitlebens treu blieb, der immer nur andere vorteilhaft in Szene setzte, ohne jemals selbst ins Rampenlicht zu treten, der stets sein Bestes geben und nicht zuletzt auch seiner Familie ein verlässlicher Partner sein wollte, am Ende auf sein arbeitsreiches Leben zurückblickt, dann ist das nicht unbedingt der Stoff für einen Bestseller. Es sei denn, der Mann heißt Michael Ballhaus und steht nicht nur in Fachkreisen in allerhöchstem Ansehen.

Seine Geschichte ist einzigartig. Aufgewachsen unter Film- und Theaterschauspielern, erlebt er als Kind Hitler-Deutschland und nach dem Zusammenbruch den Wiederaufbau in der bayerischen Provinz, lässt sich zum Photographen ausbilden und wird schließlich fest angestellter Kameramann beim deutschen Fernsehen. Dort betrachtet er die eingeschränkten technischen Mittel zunächst als Herausforderung, gibt die sichere Existenz aber mangels Perspektive wieder auf und macht schließlich beim Film seine beispiellose Karriere.

„Keiner kann sich in diesem Job nach oben schleimen oder intrigieren.“ „...das Können eines Kameramanns (steht) deutlich sichtbar vor den Augen aller, die sich eine Kinokarte kaufen.“ Und natürlich vor den Augen derer, die in all den Jahren mit ihm zusammen Filmgeschichte geschrieben haben.

Die Liste ist lang und liest sich wie das „who is who“ der internationalen Filmschaffenden: Fassbinder, Scorsese, Nichols, Michelle Pfeffer, Dustin Hoffman, Paul Newman, Sigourney Weaver, u.v.a... Aber lesen Sie doch selber diese in jeder Hinsicht außergewöhnliche Story und erfahren Sie ganz nebenbei, wie man - bei aller Verlockung - sein eigenes Leben im Griff und beim Schreiben seiner Autobiographie die Deutungshoheit behalten kann. Denn dieses Buch ist, wie alles, was Michael Ballhaus gemacht hat, schlicht meisterhaft.
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am 23. April 2014
Michael Ballhaus' Art, Filme zu fotografieren, mag ich sehr. Von seiner Autobiografie hatte ich mir versprochen zu erfahren, wie und warum er Kameramann geworden ist und wie er sein Handwerk gelernt hat. Und: Wie ist es ihm gelungen, gemeinsam mit den Großen des deutschen und internationalen Films über lange Jahre hinweg immer wieder unvergessliches Kino zu schaffen?

Sein Buch beantwortet diese Fragen. Darüber hinaus hat es mir den Menschen hinter der Kamera nahe gebracht - und der ist mir ausnehmend sympathisch: integer, bescheiden und mit klarem Blick hinter die Kulissen der Branche und auf ihre Protagonisten.

Für mich ein großes Lesevergnügen mit hohem Lernfaktor.
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