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am 5. November 2009
Ein umfangreiches Buch, dessen Lektüre manchmal nicht ganz leicht fallen mag, vor allem in den Kapiteln über Quantenpysik. Dennoch ist es den am Thema Nahtoderfahrungen interessierten Lesern uneingeschränkt zu empfehlen, denn es stellt, in einem Band, das Fazit der Nahtod-Forschung bis zur Gegenwart dar. Das reicht von der Beschreibung einer Fülle von Studienergebnissen zum Thema, z.B. zu den einzelnen Elementen von Nahtoderlebnissen oder zu den unterschiedlichsten physiologischen und psychologischen Theorien der Entstehung dieser Erfahrungen, über die ausführliche Darstellung der aussagekräftigen niederländischen Studie an Herzpatienten bis hin zur Auseinandersetzung mit den Folgen, mit denen die Betroffenen nicht selten nur "beglückt" werden, sondern die sie auch oft schwer belasten. Ausführlich schildert der Autor, was sich bei einem Herzstillstand im Gehirn abspielt, wobei der Patient trotz klinischen Todes in einen Zustand hellwachen Bewusstseins geraten kann, was nach Ansicht der meisten heutigen Naturwissenschaftler nicht möglich ist. Mit Hilfe von Begriffen und Analogien aus der Quantenphysik sucht Pim van Lommel das Phänomen der Nahtoderfahrung zu erklären. Ein gewagtes Unterfangen, das jedoch von allem als Anregung an Natur- und Geisteswissenschaftler zu verstehen ist, über ihren bisherigen Horizont naturalistisch begrenzter Sichtweise hinauszublicken und sich neuen Erklärungsansätzen zu öffnen. Zahlreiche Zitate und Erfahrungsberichte, historische Belege sowie ein umfangreiches Quellenverzeichnis runden das Werk ab.
Fazit: ein überaus humanes Buch, das nicht polemisch, sondern mit mutigen Anregungen das Tabu der herrschenden wissenschaftlichen Sichtweise angreift und dessen letzte, tröstliche Aussage lautet: Das menschliche Bewusstsein endet nicht. "Der Tod ist nicht der Tod".
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am 29. Juni 2013
Pim van Lommel ist ein eindrucksvoller Wissenschaftler, der sich als Kardiologe, der an "nichts" glaubte, durch die ihm übermittelten Nahtoderfahrungen seiner Patienten aber dann sein Weltbild radikal wandelte und versuchte, in der ersten prospektiven STudie zu diesem Thema, wiederkehrende Parameter herauszuarbeiten und vor allem auch, den Boden der klassischen Wissenschaft zu verlassen, indem er die Erfahrungen als solche ernstnahm und die Existenz des Geistes, der Seele, unabhängig vom Körper, darzulegen versuchte. Er hat sich zudem gründlich mit der relevanten Literatur befasst und den Bogen zur Quantentheorie geschlagen, in der er ein erstaunlich profundes Wissen vorzuweisen hat. All dies ist in seiner Akribie, vom Grad seines Engagements und seiner Glaubwürdigkeit her tief beeindruckend. Aber! Auch dieser Autor macht in missionarischem Eifer den Versuch, den "Ungläubigen" mittels möglichst wissenschaftsnaher Belege von der Existenz der "jenseitigen" Welt zu überzeugen. "Man spürt die Absicht, und man ist verstimmt!" würde Goethe hier wohl sagen, und mir geht es genau so. Keinen einzigen Agnostiker oder radikalen Skeptiker wird ein solches Buch überzeugen. Jeder hat sein WEltbild, das sich nur dann ändert, wenn derjenige sich selbst unvoreingenommen neuen Erfahrungen öffnet - Erfahrungen, und nicht die Lektüre eines Buches bewirken in der Regel Änderungen von Glaubensgebäuden. Davon abgesehen, verdienen van Lommels Untersuchungen und Darlegungen eine breite Leserschaft, vor allem deswegen, weil er immer noch zu den wenigen Pionieren der orthodoxen Wissenschaft gehört, die sich offen und mutig dem Spott und der Häme ihrer Kollegen stellen, die jegliche "unbeweisbare" Hypothesen weit von sich weisen. Wissenschaftler wie van Lommel sind Wegbereiter für ein neues Miteinander zwischen modernem Wissenschaftsverständnis und uraltem und intuitivem und spirituellem Erfahrungswissen.
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am 4. Februar 2012
Ich hatte das Buch recht schnell durch. Stellenweise war es etwas kompliziert, vor allem wenn man sich vorher nicht mit der Quantenphysik und der Hirnforschung befasst hat.
Doch van Lommel erzählt so, dass man es durchaus verstehen kann.
Ich mochte das Buch sehr und konnte es kaum aus der Hand legen. - Obwohl ich ein rational denkender Mensch bin und mit Esoterik nichts am Hut habe. Denn wer diese erwartet, ist hier fehl am Platz.
Hier geht es um Fakten und vernünftige Forschung. Während des Lesen bekommt man das Gefühl, dass der Autor einer der wenigen ist, der die Wissenschaft richtig verstanden hat. Es geht tatsächlich nicht darum, alles seiner vorgefertigten Meinung anzupassen. Viel eher geht es doch darum Neues zu entdecken. Ignorieren, verschweigen oder ins Lächerliche ziehen - all das bringt die Wissenschaft nicht weiter.
Mir wurde durch dieses Buch vieles klar. Ich hätte vorher nicht gedacht, dass ich mir jemals die Vorstellung eines Lebens nach dem Tod, so real vorstellen kann.
All das, dass mich an den Religionen und der Spiritualität gestört hat, findet man in diesem Buch schlicht nicht. Ein nicht-lokales Bewusstsein erscheint plötzlich durchaus logisch und widerspricht sich nicht mit dem aktuellen Stand der Hirnforschung. Im Gegenteil, es bietet einen neuen Ansatz.
Dank der Vergleiche mit der globalen Kommunikation, dürfte jeder das Konzept eines unsterblichen Bewusstsein nachvollziehen können.
Dieses Buch zeigt auch recht deutlich, was wir eigentlich sind. Dieses Wissen geht immer weiter verloren, da die Menschheit sich so weit von der Natur entfernt. Das wird deutlich.
Ich hoffe, dass sich auf diesem Gebiet der Forschung noch einiges tut. Man sollte es auf jeden Fall ernst nehmen.
Sehr nüchtern, rational und kühl geschrieben. Wer sich vor der Unendlichkeit fürchtet, sollte es vielleicht nicht lesen. Man kommt kaum umhin, dem Autor nicht doch ein wenig zu glauben.
Ein Mensch der auf Fakten besteht, gibt diesem Punkt, zurecht, fünf Sterne.
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am 14. April 2013
Danke an den Autor für dieses mutige Buch! Wer sich ohnehin für Nahtoderfahrungen oder verwandte Themen interessiert, wird hier fündig. Nicht nur des Autors eigenen berufliche Erfahrungen werden verarbeitet, sondern auch die zahlreicher anderer Autoren. So gesehen ist es eigentlich ein Kompendium zum Thema NTE.

Der Mittelteil behandelt die Quantenphysik. Entweder überblättert man diesen Teil, oder man wird süchtig danach. Leider gehöre ich zur zweiten Gruppe. Die Art, wie van Lommel einen durch das mir nicht unbekannte Thema führt und mit seinen eigenen Überlegungen dazu vertraut macht, hat mich sehr angesprochen.

Finger weg, wenn man sowieso die Haltung hat, dass das Bewusstsein endlich ist und lediglich an Gehirnströme gebunden ist. Es droht sonst ein Meinungswandel.
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am 29. Juni 2010
Eines vorweg: Medizin ist per se keine Wissenschaft! Wer also wissenschaftliche Maßstäbe klassischer Naturwissenschaften anlegt wird der Medizin nicht gerecht. Auch wenn es gerade für Physiker und Chemiker schwer begreiflich ist, aber der Mensch ist nun einmal nicht nur eine Maschine (Descartes ist schon lange tot!). Insofern sind medizinsiche Beweisführungen im naturwissenschaftlichem Sinn stets Augenwischerei. Und ja: ALLES wird gespeichert. Wer bei elektiven neurochirurgischen Eingriffen dabei war, weiß das.
Wer die Arbeiten von van Lommel kennt, weiß zudem, dass er durchaus in der Lage ist "vollwissenschaftlich" zu arbeiten. Wie der Untertitel aber sagt, geht es um medizinsiche Fakten, nicht um streng (natur-)wissenschaftliche Interpretationen. Van Lommel wusste a priori um die heftige Kritik, v.a. der naturwissenschaftlichen Dogmatiker innrhalb der Medizin. Ebenso, dass seine Lösungsansätze als Spekulationen zu bewerten sind. Allein sein Mut, mit seinem Buch seine wissenschaftliche Reputation aufs Spiel zu setzen ist geradezu vorbildlich, weiß man zudem, dass van Lommel kein aufmersamkeitssüchtiger Mediziner oder Wissenschaftler, sonder Arzt aus Leib und Seele ist (etwas, was medizinischen Wissenschaftlern per se suspekt erscheint).
Bestechend an dem Buch finde ich gerade im Angesicht der Thematik die sowohl sachliche, aber dennoch mitfühlende Sprache van Lommels.
Gerde deshalb ist das Buch in Bezug auf die Thematik Tod und Sterben in der Medizin geradezu eine Offenbarung in punkto "human based medicine" (mit einem humanitären Kern und evidence based medicine als wichtige ERGÄNZNG; nicht als "heiliger Gral"). Als Arzt im Umgang mit "finalen" Patienten kann ich nur hoffen, dass die Wissenschaftswelt endlich mehr Forschungsmittel in NTE-Forschung steckt (statt in das 100.000te Antidiabetikum). Nicht nur inhaltlich ist van Lommels Buch in meinen Augen ein MUSS für jeden Mediziner, es ist in diesem Themenkomplex auch wissenschaftspolitisch als Kristallisationspunkt für sachliche Diskussionen längst überfällig gewesen.

, nehme ich mal an, dass
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am 5. Dezember 2009
...denn der hier Feder führende Autor ist weder Phantast noch Esoteriker und schon gar niemand der es nötig hätte den Menschen durch ein vermeintlich Freude und Trost spendendes Werk das Geld aus der Tasche zu leiern.

Stattdessen haben wir es mit einem Mann höchter geistiger Güte, verbrieft durch zahlreiche Titel und Auszeichnungen zu tun. Extrem bodenständig und sich dem Thema von der glaubenstechnisch zweifelsfrei ungünstigsten Seite nähernd - von der wissenschaftlichen. Von Kollegen belächelt - wer wagt es heute schon sich auf solches Eis zu begeben und das grandiose Leben als angesehener Halbott in weiß zu riskieren. Selbst Forschern ist das Forschen inzwischen häufig fremd, das Risiko daneben zu liegen zu groß. Daher kauen viele lieber zum 100ten Mal alte Theorien durch anstatt sich einem neuen Thema zu widmen, dass ihnen eher Angst macht da unbekannt. Der Autor stellt sich dem Thema - aufgrüttelt durch hunderte eigener Erfajrungen am Sterbebett und im OP fühlt sich van Lommel einfach dazu gezwungen hier die Lanze für das MEHR zu brechen und sich eingehend mit dem Thema "Sterben aber nicht tot sein" zu beschäftigen.

Sein durchaus wissenschaftliches Resümee: die Seele stribt nicht, etwas höheres bleibt erhahlten - und auch wenn es zu schön klingt um wahr zu sein - wie die Phantasie eines jeden Wunschdenkens. Wir gehen nicht in der Unendlichen Weite verschwunden und enden im Nichts, stattdessen sind, waren und werden wir immer ein bewusster Teil des ganzen Konstrukts sein, das uns umgibt und dass auf übermenschlicher und überirdischer Logik fußt.

Skeptiker werden durch ein sehr dickes und teilweise extrem trocken aber dafür vielleicht um so glaubhafter fundiertes Werk geschleift. Wer sich normalerweise mit Dossieres und Akten beschäftigt, im speziellen Wissenschaftler werden an dem Buch schon deshalb ihre Freude haben weil sie sich damit lesetechnisch anfreunden können. Man merkt woher van Lommel kommt und auch wem er es zeigen will. Denn die größten Kritker seiner These sind die Klientel die hier angesprochen und - nicht überzeugt aber aufgerüttelt werden soll.

Wer mehr Wert auf Unterhaltung und volksnahes Infotainment legt (was nichts schlechtes bedeutet) sollte zu anderen Büchern greifen. Derlei gibt es viele und auch diese stammen von Menschen die glaubhaft sind und teilweise selbst hochstdierte Abkömmlinge von USA Elite Unis sind (Brian L Weiss, Newton)

Van Lommel überzeugt. Auch ich lasse mir keine Bären aufbinden. Nach zahlreichen Werken und eigenen Erfahrungen (Rückführungsseminare etc...) kann ich dieses Thema und seine Aussage nur jedem Menschen nahelegen. Was lohnt sich mehr als zu erforschen ob unser Dasein einen höheren Sinn hat oder nicht. Es scheint mehr als wahrscheinlich - auch wenn man keine 100% Sicherheit geben kann. Aber vielleicht ist das ja auch beabsichtigt. Das wir tief in uns noch den Glauben an eine Sache erhalten müssen und uns nicht alles in zähl, meß und wiegbarer Form auf dem Präsentierteller vollendet dargereicht wird.

Pim van Lommel schafft es immerhin Skeptikern und völlig ungläubigen ein Menü an Fakten zu präsentieren, das gewollt Ungläubigen, die sich mit dem Nichts nach dem Ende gerade so schön angefreundet hatten zahlreiche schlaflose Nächte bereiten wird.

Recht so! Bleiben sie wachsam - aber offen für neues.
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am 20. Oktober 2010
Endlich wird die Wissenschaft wieder wissenschaftlich. Vielfach werden Nahtoderfahrungen und zur Zeit unerklärliche Phänomene von der Wissenschaft ignoriert oder als Hirngespinste angesehen. Dabei handelt es sich bei vielen dieser Begebenheiten, besonders NTEs, um tatsächlich beweisbare Erfahrungen, da viele Beobachtungen zeitweilig toter Menschen im Nachhinein von anderen Anwesenden bestätigt werden. Wir haben hier also Augenzeugenberichte, und diese haben normalerweise vor jedem Gericht Stand. Auch den Einwand, dass bei einem flachen EEG noch Restaktivitäten im Gehirn vorhanden sein könnten, die klares Bewusstsein ermöglichen, während man andererseits bei einem flachen EEG Patienten die Organe entnimmt, ist entweder vorgeschoben oder macht auf einen sehr bedenklichen Umstand aufmerksam, was der Autor auch anspricht. Meines Erachtens messen die meisten Gegner der NTE als authentischer Erfahrung daher mit zweierlei Maß.
Erst wenn man neue Ideen zulässt, erklären sich Phänomene deren Erforschung die Wissenschaft so gern als "unwissenschaftlich" abtut. Unwissenschaftlich ist aber eher der Gedanke bereits jetzt genug über die Funktionsweisen des Gehirns zu wissen, um ein übergeordnetes Bewusstsein ausschließen zu können. Diese Überheblichkeit, gepaart mit der Haltung "das müssen wir nicht untersuchen, das würde unsere alteingesessenen Theorien in Frage stellen" ist nicht weniger dogmatisch als die Haltung vieler Religionen und der wissenschaftlichen Denkweise unwürdig. Viele große Denker mussten vorherrschende Theorien ihrer Zeit umwerfen, um Neue aufzustellen, die die vorhandenen Phänomene besser erklären können. Genau das tut hier der Autor. Zwar wird dieses Buch nicht der Weisheit letzter Schluss sein aber es erstellt eine Theorie die mehr beantwortet als die klassische materialistische Denkweise. Hier wird das "wie" an das "warum" gekoppelt. Für alle Leser, die Antworten, und nicht nur verächtliches Schnauben suchen, sehr empfehlenswert.
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am 2. November 2009
Ungeheuer faszinierendes und spannendes Buch. Der Verfasser van Lommel schildert auf eindrucksvolle Weise die Nahtoderfahrungen von Betroffenen und gibt Einblick in das "Danach". Wissenschaftlich fundiert und doch überwiegend verständlich geschrieben geht der Autor auf das Mysterium "Bewusstsein" ein, wenngleich das Kapitel über Quantenphysik dem Leser einiges abverlangt. Das Buch hinterlässt im Bewusstsein, dass wir nach dem Dasein auf unserem Planeten sicherlich in eine aus irdischer Sicht nur schwer vorstellbare Sphäre der Vollkommenheit eintreten werden.
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am 11. Dezember 2009
Wir sind fest in einem materiellen Weltbild verankert. Zumindest in den Naturwissenschaften. Dass dieses Weltbild zahlreiche experimentelle Ergebnisse nicht erklären kann, lernt man nicht überall, da die Ergebnisse oft nicht den Weg in die Öffentlichkeit bzw. wissenschaftliche Anerkennung finden. Dieses Buch berichtet in einem spannenden (wenn auch manchmal mit viel Wiederholungen) Stil, der wissenschaftliche Ergebnisse durch eingeschobene subjektive Erfahrungen aufheitert von dem was wir nicht glauben, weil wir es nicht wissen. Mit enorm viel Quellenangaben und schlüssigen Theorien bietet das Buch sowohl einen guten Einstieg für denjenigen, der mehr wissen will, als auch einen ausreichenden Überblick über Phenomene, die mit unserer heutigen Wissenschaft nicht erklärbar sind und doch da. Eine unbedingte Kaufempfehlung - sowohl für Mediziner und Naturwissenschaftler - als auch für jeden anderen, der an einer neuen Einsicht in unsere Welt interessiert ist.
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am 14. März 2011
In den 80er Jahren des letzten Jahrhunderts hat der Mediziner Raymond Moody Untersuchungen und Interviews mit Menschen veröffentlicht, die sogenannte Nahtoderfahrungen erlebt hatten. Wie auch Piet van Lommel nun nachvollzieht, stehen dort vielfache Berichte von Bewusstseinserfahrungen im Raum. Vom Sehen eines Lichtes oder dem Aufenthalt in einer wundervollen Landschaft ist die Rede.

Da zu jenen Zeitpunkten die körperlichen Funktionen gegen Null gingen und auch das Gehirn jener Menschen zu diesen Zeitpunkten in tiefster Bewusstlosigkeit verharrte, sind diese Phänomene einer intensiven Nachfrage wert. Die Erkenntnisse, die Piet van Lommel, selbst Mediziner und seit 1986 bereits auf den Spuren der Nahtoderfahrungen unterwegs, auf seinem Weg der Nachfragen und Nachforschungen gewonnen hat, sind in diesem Buch niedergelegt.

Obwohl er sich in Stil und Form durchaus bemüht, verständlich und nachvollziehbar sich auszudrücken, ist dieses Buch doch eher ein wissenschaftliches Fachbuch denn ein populärwissenschaftlicher Bericht. Sehr plastisch und einsichtig beschreibt van Lommel unter anderem das einfache Funktionieren des Körpers und welche Folgen es genau hat, vor allem im Blick auf das Gehirn, den vermuteten Sitz des menschlichen Bewusstseins, wenn lebenswichtige Organe wie das Herz plötzlich ihren Dienst versagen. Wenn er aber in Bereiche der Quantenphysik vordringt, dann wird die Lektüre durchaus anstrengend und braucht einiges an mehrmaligem Lesen, um als Laie zumindest eine Ahnung von den dargestellten Sachverhalten zu erhalten.

Im Kern gelingt es ihm allerdings durchaus nachvollziehbar argumentiert und wissenschaftlich fundiert, seine These zu formulieren und zu stützen, dass das Bewusstsein des Menschen als nicht-lokal vermutet werden kann. Van Lommel nutzt das plastische Beispiel der globalen Kommunikation, die außerhalb der eigenen Person vorhanden ist, in die man sich per PC einklinken oder ausklinken kann, die aber auch bei abgeschaltetem PC weiterhin noch "da draußen" vorhanden ist. Das Internet wird nicht im eigenen PC "erzeugt", sondern der PC ist nur eine Schnittstelle zu diesem Informationsfluss. Ähnlich partizipiert das Gehirn an etwas, dass van Lommel "nicht-lokales Bewusstsein" nennt. Das Gehirn ist damit nicht die Ursache eines Bewusstseins, sondern Wirkung und Folgeerscheinung.

Im Rahmen dieser Argumentationskette wird auch der Titel des Buches verständlich mit all seinen Implikationen einer Form des eigenen Bewusstseins auch nach dem physischen Tod. Wieweit rudimentäre, biochemische Vorgänge im eigenen Gehirn eine Grundlage dafür bilden, an diesem nicht-lokalen Bewusstsein teilzunehmen, dass ist dann eine äußerst spannende und sich weiter sich fortziehende Frage. Ebenso stellt van Lommel das materialistische Axiom westlicher Wissenschaft grundlegend in Frage und dies in ebenso wissenschaftlicher Form. Esoterisch Anklänge finden sich in diesem Buch nicht. Mit Folgen für die Wissenschaft, das Gesundheitswesen vor allem im Blick auf Sterbesituationen und auf unser Menschenbild. Denn eines zumindest ist beobachtbar, Menschen , die eine solche Erfahrung erlebten, entfalten eine andere, nicht äußerliche, nicht materialistische Haltung ihrem späteren Leben gegenüber.

Ein fundiertes und sachlich argumentiertes Buch als Quintessenz fast 25jähriger Forschung und Beschäftigung mit dem Thema, dass tatsächlich vielfach neue Erkenntnisse und Zusammenhänge in den Raum zu stellen vermag.
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