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am 24. Januar 2014
Draußen ist es kalt. Der Schnee hüllt die Erdoberfläche in ein schönes Weiß und abends sieht man auf verlassenen Straßen die Lichter leuchten. Es ist Winter und es ist wieder zeit für ein neues CALIBAN-Album:

Ghost Empire

Zu Beginn will ich die positiven Aspekte des Albums aufzeigen. Hier muss mal wieder die astreine Produktion gelobt werden. Seit „I AM NEMESIS“ scheinen CALIBAN viel wert darauf zu legen das die Produktion sauber und natürlich klingt. Der Gesang, die Shouts, die einzelnen Instrumente, sowie Elektrospielereien sind gut rauszuhören und verständlich. Der Bass ist druckvoll und die Instrumente sind klasse eingespielt. Alles klingt wie aus einem Guss. Sehr gut finde ich auch das Frontmann Andy an seinem Gesang gefeilt hat und dieser jetzt wirklich sehr, sehr gut klingt. Das kommt z. B am Ende des Songs „CRIES AND WHISPERS“ und zu Beginn von „GOOD MAN“ besonders zur Geltung. Neben dem Gesang, haben CALIBAN auch eindeutig an ihren Melodien gearbeitet und wirklich tolle Klangteppiche erschaffen. Alles wirkt sehr düster und emotional, passend zum Titel des Albums. Das Konzept des Albums ist gut durchdacht und konsequent durchgezogen. Alles wirkt sehr episch, hier und da erklingt mal ein Glockenschlag und einige andere Hintergrundgeräusche und wenn man einen Blick auf die Trackliste wirft, dann sieht man schon das sich die Jungs Gedanken gemacht haben wie man ein „GHOST EMPIRE“ musikalisch darstellen kann.

Bei all den positiven Eigenschaften der neuen Platte, gibt es aber leider ein ganz großes Manko und das ist die fehlende Power. Wo mich auf „I AM NEMESIS“ fast jeder Song zum moshen bewegen konnte, ringe ich mir hier bei den einzelnen Tracks ein müdes Kopfnicken ab. Es ist nicht so das die Screamparts weniger, oder lascher geworden sind, aber es fehlt einfach an musikalischer Dynamik die den Zuhörer aus den Latschen hauen. Es wirkt alles irgendwie leblos. Ich habe mir zum Vergleich noch mal den Vorgänger angehört und weiß warum ich diesem 5* gegeben habe. Da gab es reihenweise Double Bass-Passagen, Breakdowns, den Wechsel zwischen langsamen und schnellen Rhythmen. Das fehlt mir hier auf „GHOST EMPIRE“ Der Opener „KING“ weiß mit einem guten Refrain und ordentlichen Metalcore-Passagen zu gefallen. Im Abschluss mündet das Lied in einem orchestralen Gesang und bildet somit einer der wenigen Lieder mit Wiedererkennungswert auf dem Album. Danach dümpelt das Album leider unauffällig und ohne nennenswerte Höhepunkte dahin. Hatte man „I AM NEMESIS“ zur seiner Zeit das erste mal gehört, blieben sofort etliche Songs im Kopf hängen. Bei „GHOST EMPIRE“ konnte mich erst wieder der Track „CRIES AND WHISPERS“ überzeugen. Meiner Meinung nach hätte man das Album lieber mit mehreren Songs in dieser Richtung füllen sollen. Einfach mal nicht versuchen auf Biegen und Brechen sich zu entwickeln und was neues zu wagen, sondern einfach mal guten Metalcore mit fiesen Screams, cleanen Passagen, fetten Breakdowns und tollen Melodien schreiben. Das Lied „nebeL“ ist dann aber meiner Meinung nach, der größte Fehler den CALIBAN auf dem Album machen konnte. Der Refrain klingt dank BastiBasti, dem Frontmann von „CALLEJON“, wie ein Song von eben dieser Band. Da frage ich mich wirklich, was macht eine Band falsch, wenn es der Gastsänger schafft, den gemeinsamen Song so sehr mit seinem markanten Gesang umzusetzen, dass die eigentlichen Interpreten des Albums ins hintertreffen geraten? Man soll mich nicht falsch verstehen. Ich finde CALLEJON ist eine geile Band, die ich persönlich auch sehr gerne höre, aber wenn ich ein Album von CALIBAN höre, dann soll man auch erkennen das es sich um diese Band handelt. Hier muss man sich dann eingestehen, dass CALIBAN diesmal etwas an Persönlichkeit eingebüßt haben. Man hat diesmal versucht zu viel zu wollen, anstatt sich auf das wesentliche zu konzentrieren. Es fehlt ganz einfach an Wiederkennungswert in den einzelnen Tracks.

Fazit: CALIBAN bieten auf diesem Album eine glasklare Produktion, mit tollen Melodien und dem besten Gesang von Andy, seit dem Bestehen der Band. Man versucht mit Elektroeinlagen den eigenen Klangbereich zu erweitern, aber leider fehlen mir die härteren Passagen, die Power und die Individualität der Band. Das Wechselspiel mit dem Tempo hat mir auf „I AM NEMESIS“ besser gefallen. Irgendwie hören sich die einzelnen Lieder fast gleich an und treiben so vor sich hin. Diese Entwicklung habe ich mir nach der letzten Scheibe nicht gewünscht. Ich bin mir sicher dass dieses Album wieder die Fangemeinde spalten wird. Den einen mag es gefallen, den anderen weniger. Ich gehöre zu denen die das Album relativ langweilig finden und hoffe das es in zwei Jahren wieder etwas in Richtung des Vorgängers und Songs mit mehr Wiedererkennungswert gibt. So bleibt als Abschluss zu sagen, dass „GHOST EMPIRE“ eigentlich kein schlechtes Album ist, aber meiner Meinung nach definitiv schwächer als „I AM NEMESIS“.

3,5 / 5
66 Kommentare| 12 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich? Missbrauch melden
am 24. Januar 2014
Nach nun mittlerweile mehr als 16 Jahren Band-Historie und 8 starken Alben, dachte ich, ich hätte von Caliban schon alles gehört, doch dann bringen sie so ein Album raus: "Ghost Empire" ist ein gewaltiges, unvorhersehbares, intelligentes und sehr spannendes MetalCore-Album. Nicht umsonst heißt das aktuelle Motto von Caliban: "Mehr, und zwar von allem!" Das heißt: Die Songs weisen neben den gewohnten Screams / Growls auch wieder reichlich Klargesang auf, der dieses Mal nicht nur von Gitarrist Denis Schmidt gesungen wird, sondern auch das erste Mal von Shouter Andy Dörner höchstpersönlich. Doch damit längst nicht genug, denn auch ordentlich Gastmusiker sind auf dem Album vertreten: So geben sich u.a. Callejon-Kollege BastiBasti (Nebel) und Trivium Sänger Matt Heafy (Falling Downwards) regelrecht die Klinke in die Hand. Dazu haben Nummern wie "I Am Ghost", "Chaos - Creation", oder das wunderbare "Wolves And Rats" Melodie und Hymnenhaftigkeit, dass eigentlich keine Wünsche offen lässt. Die erste Videoauskopplung "Devil`s Night", schleicht sich vorsichtig an, und mutiert mit traurigen Unterton zum Epos. Mit "Your Song" - ein Song, der sicherlich für Begeisterung sorgen wird - bedanken sich Caliban bei ihren Fans für 16 Jahre Support, Treue und die vielen Showbesuche. Der Song wird auch Live sicherlich eine Wucht werden und die Massen in Extase versetzen. Und allen Hörern, die "Nebel" - den ersten rein deutschen Caliban-Song - noch kritisch entgegenblickten, sei gesagt: unbedingt darauf einlassen. Denn der Song bewegt mit Emotionen und viel Ausdruck, genau so viel, wie die Song`s mit den englischen Texten. Das Cover-Artwork ist auch wieder richtig klasse und verleiht einen Post-Apokalyptischen Eindruck.

Fazit: Caliban gehen unbeirrt ihren eingeschlagenen Weg weiter. Der Sound wird immer größer und besser. Die Songs sind brachial, eingängig und sehr gut produziert. Unter anderen muss man nicht nur der Band mit diesem Album Applaus geben, sondern auch dafür, dass sie den Mut haben, ihren Stil zu behalten, und sich von anderen großen Vertretern des Genres lösen. Auch die Tatsache, dass Shouter Andy Dörner nun auch singt bzw. dass Caliban erstmals einen rein deutschen Song im Gepäck haben, wird sicherlich nicht jedem schmecken - muss es aber auch nicht. In Zukunft gerne etwas mehr davon.
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am 24. Januar 2014
Das letzte Caliban Album war grandios aber das neue ist einfach nur ...um es mal lapidar auszudrücken... Der Hammer!!! Der bekannte Caliban Stil gepaart mit mehr clean vocals...mehr chorus Plus eine Prise Fear Factory... Der absolute Wahnsinn!!! Nach der Vorabversion von King dachte ich noch "nett"... Doch das ist eindeutig der "schwächste" Titel des neuen Albums. Hervorheben muss ich auch mal den Song nebeL... Wirklich geil! Danke für dieses sensationell gute Album Jungs!!!!!!!
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am 7. Dezember 2015
Hier verhält man wie beschrieben feinste Kost für Freunde des guten Musikgeschmacks...Termingerecht zum günstigen Preis ohne qualitative Einschränkungen. Auf jeden Fall eine Empfehlung wert.
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am 5. April 2015
Wie immer ein absolut grandioses Album von Caliban! Zwar etwas neuer Stil aber trotzdem wieder wirklich klasse und klare Kaufempfehlung!
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am 12. Februar 2014
... was mein CompactDisk Spieler seit langem wiedergeben muss.
Läuft bei mir dzt. auf und ab. Kaufen! Kaufen! Kaufen! Kaufen!
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am 27. Januar 2014
Nach dem Devils Night und King als Albumauskopplung herhalten mussten , war ich gespannt ob dies die einzigsten Knaller auf der Scheibe wären .... Das Album ist der Wahnsinn ! Durchgängig höchstes Level gehalten , geile Refrains , geile Break-Downs / Singalongs 😍.Bis jetzt das beste Album aus 2014 ! Hut ab Jungs ! 👍
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am 27. Januar 2014
Ernüchterung macht sich breit. Nach dem mittlerweile 6. Durchlauf will das Gefühl der Langeweile nicht weichen.
Es klingt alles super professionell, durcharrangiert und fett produziert. Und genau da liegt auch das Problem.
Keine Tempowechsel, echte "Abgehparts" oder gar interessante Ideen. Nur ausgeklügelte Keyboardpassagen, Standard Hackriffs und gleichförmige Songstrukturen.
Wäre die Produktion nicht so dermaßen fett (hat tatsächlich was von Fear factory), würde es mit harter Musik kaum noch was zu tun haben. Ein paar nette Parts retten die Scheibe dann leider auch nur bedingt. Geschrieben wurde sie definitiv nicht für Metalheads oder Metalcore Fans, eher für die jüngere Generation, welche jetzt mal nen bisschen "heftige" Musik vortragen möchte.

Fand die letzten Scheiben übrigens sehr geil, so dass ich hoffe, dass diese Plastik-Kommerz Schiene wieder verlassen wird!
44 Kommentare| 9 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich? Missbrauch melden
am 28. Januar 2014
super geiles album, kann ich jedem nur empfehlen. Das warten hat sich echt gelohnt..und super Gastauftritt ;) einfach nur klasse
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am 25. März 2014
Wer Caliban von früher kennt, wird dieses Album lieben.
Sehr Sehr gut und es rockt! Nur zum weiterempfehlen an alle Fans und die, die es vielleicht noch werden wollen!
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