Fashion Sale Hier klicken Jetzt informieren Neuerscheinungen Cloud Drive Photos Erste Wahl Learn More saison Hier klicken Fire Shop Kindle Sabaton Summer Sale 16

Kundenrezensionen

4,4 von 5 Sternen
1.736
4,4 von 5 Sternen
Format: Kindle Edition|Ändern
Ihre Bewertung(Löschen)Ihre Bewertung


Derzeit tritt ein Problem beim Filtern der Rezensionen auf. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.

am 17. Januar 2014
Dieses Buch ist ein Juwel. Selten hat mich eine Geschichte so emotional berührt und mitgenommen. Es beinhaltet alles, was einen großen Roman ausmacht. Unvergessliche Charaktere, die einem so nahe kommen, als würde man sie persönlich seit langem kennen, eine faszinierende und wunderbar gefühlvoll umgesetzte Geschichte, die trotzdem von einer Spannung getragen wird, dass ich das Buch nicht mehr weglegen konnte. Tatsächlich hat mich dieses Buch um meinen Schlaf gebracht, denn ich habe ununterbrochen gelesen. Und das passiert mir nur sehr sehr selten.
Ich habe die Geschichte als Elisabeth miterlebt und dann als deren Tochter Deborah. Ich bin mit Ihnen von München nach Berlin, von Zürich bis nach Wien und Krakau gereist. Ich habe mit ihnen geliebt, gelitten und gehasst und ich habe gelacht und sogar geweint. Auch Marlene, Deborahs Freundin, kam mir unheimlich nahe. Ihr Mut und ihre Tatkraft haben mich beeindruckt. Und es gibt einige herrlich tragikomische Situationen in diesem Buch, wie zum Beispiel die Begebenheit mit dem alten General, die mit das Beste und Lustigste sind, das mir je untergekommen ist.
Beeindruckt hat mich auch die historisch genaue Rahmenhandlung, die mir noch etwas Neues vermitteln konnte. Doch noch mehr hat mich der ausdruckstarke Schreibstil überrascht. Manche Passagen sind von einer solchen Tiefe und trotzdem so voll einfacher Wahrheit, dass sie mich sprachlos zurückließen, ich sie mehrmals gelesen und dabei genickt habe und ich mir anschließend Notizen gemacht habe. Das passierte mir zuletzt bei Kehls Vermessung der Welt."
Die Geschichte von Moriah, der ersten Ameise, die von Adam im Paradies getötet wird und die Gustav seinem kleinen Sohn Wolfgang erzählt, könnte von Saint-Exupéry stammen. Sie ist so zauberhaft schön, dass ich mich zunächst wunderte, dass ich sie noch nicht kannte, dabei ist sie von der Autorin selbst verfasst worden - wie ich nach nochmaliger Lektüre der Widmung feststellte. Ebenso wie das Gedicht "Honigtot".
"Honigtot" ist ein aufwühlender Roman, der noch lange in mir nachwirken wird. Nein, das stimmt nicht. Er wird mir unvergesslich bleiben. Jetzt, da ich Hanni Münzer für mich entdeckt habe, werde ich auch alle ihre anderen Bücher lesen. Danke für diesen Lesegenuss!
1919 Kommentare| 433 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 17. Februar 2014
Ich bin jemand, der gerne und viel liest, aber meistens Bücher aus dem Genre SciFi und Phantasie, gerne auch mal Krimis und Thriller. Insofern war ich fast etwas skeptisch, habe mich aber aufgrund der vielen positiven Rezensionen und der Möglichkeit, das Buch per Prime auszuleihen, für einen Versuch entschieden.
Selten bin ich so positiv überrascht worden!
Bei aller Sparsamkeit mit Superlativen, aber dieses Buch ist schlicht und ergreifend ein kleines Meisterwerk. Ich hoffe, die Autorin findet einen Verlag für eine Printversion, damit auch Nicht-Kindle-Besitzer in den Genuss kommen.
Aber jetzt zum Buch: Zunächst lässt sich das Werk nicht fest einer Kategorie zuordnen: Ist es ein Krimi, eine Liebesgeschichte oder ein historischer Roman zur Zeit der Naziherrschaft?
Vermutlich von allem ein bischen und das ist wohl eines der Merkmale, die das Buch zu fazinierend machen. Die geschichtlichen Ereignisse sind zwar jedem bekannt, der nicht 100% des Geschichtsunterrichtes geschwänzt hat. Aber diese dunklen Zeiten aus der Sicht einer Familie mit jüdischem Vater und deutscher Mutter zu erleben, sind etwas besonderes. Sehr bedrückend, das menschenverachtende Gebaren der Nazis aus dieser Sicht zu erleben.
Trotzdem kommen auch Fans von Liebesgeschichten und Krimis auf ihre Kosten, da es die Autorin auf geschickte Art versteht, ein stimmiges Bild mit sehr sorgfältig gezeichneten Charakteren und einer tollen Story zu schaffen.
Ich will nicht zuviel verraten, daher sei die Rezension damit beendet. Ich hoffe, dem potentiellen Leser das Buch schmackhaft gemacht zu haben - es lohnt sich wirklich :-).
77 Kommentare| 304 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 25. Oktober 2015
Leider habe auch ich mich von den vielen positiven Rezensionenen blenden lassen. Abgesehen davon, dass die Geschehnisse in diesem Buch teilweise völlig absurd sind, wurde es mehrfach als sprachlich herausragend beschrieben. Um mal zwei Textbeispiele zu nennen: " Dann hatte er sie ganz fest in die Arme genommen und sie hatten schwebend den Raum verlassen und sich zusammen im Elysium verloren..." oder auch schön "Bald war Elisabeth nicht nur am durchdrehen, sondern steckte im Kreisel des Wahnsinns fest"....Das ist schlimmster Groschenroman, wie man ihn in den 70er Jahren an jedem Kiosk kaufen konnte. Und diese krude Sprache wird benutzt, um Judenverfolgung und zweiten Weltkrieg schaurig-schön zu beschreiben. Die Absurditäten reihen sich nur so aneinander (die Protagonistin Elisabeth, sinkt auf der Suche nach dem verschollenen jüdischen Arzt-Ehemann ständig ohnmächtig in die Arme von SS-Leuten, die sowohl ihren Schmuck als auch die verschwundenen halbarischen Kinder zurückbringen. Das Verlassen Deutschlands wir wird durch die Schwangerschaft des Dackels verhindert usw) . Dieses Buch ist einfach nur eine Zumutung und ich weiss nicht, wie ich es geschafft habe, auch nur die Hälfte davon zu ertragen.
Ich würde gerne null Sterne vergeben. Leider ist das nicht möglich.
44 Kommentare| 110 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 6. März 2015
Dieses Buch hat mich absolut umgehauen.
Der Klappentext hat sich interessant angehört und da ich auf der Suche nach einem Buch war, habe ich mich für Honigtot entschieden. Das war goldrichtig! Das Buch ist absolut spannend, die Charaktere ganz toll beschrieben und man möchte einfach nicht aufhören zu lesen. Ich bin sehr begeistert. Ich war sogar richtig traurig, als ich es ausgelesen hatte. Die Story hat mich wirklich gefesselt. Dieses Buch gehört nun auf jeden Fall zu meinen Lieblingsbüchern und ich gebe eine ganz klare Kaufempfehlung!
0Kommentar| Eine Person fand diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 17. März 2015
Zunächst mal zum Titel. Unter "Honigtot" konnte und kann ich mir nichts vorstellen. Wenn mir das Buch nicht empfohlen worden wäre, hätte ich es aufgrund des Titels nicht gekauft. Nun ja, die Autorin klärt am Ende des Buches ja darüber auf, weshalb sie diesen Titel gewählt hat.Die Geschichte der Arztfamilie ist spannend erzählt, allerdings an manchen Stellen ziemlich unrealistisch. Das ist aber nicht weiter schlimm, denn es handelt sich ja schließlich um einen Roman und nicht um ein Lehrbuch für Geschichte.
0Kommentar| Eine Person fand diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 21. Oktober 2015
Ich habe mir dieses Buch auch aufgrund der vielen positiven Bewertungen bestellt und bin auch sehr enttäuscht, frage mich auch, wie sie zustande gekommen sind?! Dieses Buch hat mich mit seiner Geschichte klein bisschen berührt. Ich habe viele Bücher aus dieser Zeit gelesen - erdachte oder wahre Geschichten - keines war so oberflächlich, so schlecht geschrieben und damit so überflüssig wie dieses!!!
0Kommentar| 21 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 17. Mai 2015
Dieses Buch schickt einen durch sämtliche Emotionen. Von Freude und hoffen bis zu Wut, Ekel, Fassungslosigkeit und Trauer. Ein tolles Buch, wenn man bei dem geschichtlichen Hintergrund von toll sprechen kann...
0Kommentar| 2 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 4. August 2014
Der Autorin Hanni Münzer ist mit "Honigtot" ein literarisches Meisterwerk gelungen!

Das Buch ist sowohl ein Krimi mit Lovestory als auch ein ausgezeichnet recherchierter historischer Roman, der das traurige Kapitel der Nazizeit thematisiert. Die Leserin / der Leser taucht ein in die ergreifende Geschichte um eine Familie mit einer deutschen Mutter und einem jüdischen Vater. Sowohl Liebe ("Honig") als auch Menschenverachtung ("Tot") wird mit diesem Roman mitreissend und mit glaubwürdigen Protagonisten in Szene gesetzt.

Interessant, spannend, ergreifend, traurig, positiv und negativ.

Ein inhaltlich sehr wertvolles Werk.
33 Kommentare| Eine Person fand diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 20. April 2014
Die Autorin versteht es perfekt in Romanform zu beschreiben, wie Familien in den Sog des 3. Reiches hineingezogen wurden und wie jeder auf seine Weise damit fertig werden musste. Man ist sofort von den einzelnen Personen gefesselt und kann den Reader kaum mehr aus der Hand legen. Selten hat mich ein Buch so gepackt! Normalerweise bin ich kein Fan von Literatur aus diesem dunklen Kapitel Deutschlands, aber dieses Buch ist wirklich jedem zu empfehlen! Obwohl es in Kriegszeiten spielt steht immer das Schicksal der Protagonisten im Vordergrund und nicht etwa das Kriegsgeschehen. Es ist sowohl spannende Unterhaltung auch lehrreich würde ich sagen. Der Schreibstil von Frau Münzer hat mir so gut gefallen, dass ich mir gleich noch "Seelenfänger" runtergeladen habe.
11 Kommentar| Eine Person fand diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 29. Juli 2016
Ich habe mich von den vielen guten Kritiken und der Tatsache, dass das Buch auf der Spiegel-Bestsellerliste war, zum Kauf überreden lassen. Erwartet hat mich eines der trivialsten Bücher, die ich jemals gelesen habe: Die vielerorts hochgelobte Sprache wimmelt von verkehrten Bildern, die aus jedem Groschenroman stammen könnten, und Wiederholungen - und die Handlung steht der Sprache an die Trivialität nur wenig nach: Wann immer der Autorin die Phantasie ausgeht, lässt sie ihre Heldin ohnmächtig niedersinken. Auf der Ebene des Plots ist die Geschichte das genaue Gegenteil von Dichtung: Statt eine Handlung zu komprimieren und so die Spannungsbögen aufzuzeigen, zerfasert die Autorin die mehr als zwanzig Jahre, in denen die Erzählung spielt in viele Einzelgeschichten, die oft fleischlos und aneinandergereiht wirken. Wie viel mehr ließe sich aus dem Plot herausholen!
0Kommentar| 5 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden

Benötigen sie kundenservice? Hier klicken