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am 20. Februar 2017
Fragt man in die Runde, was denn die beste Serie aller Zeiten ist, bekommt man größtenteils Serien wie "Breaking Bad", "Lost" oder "The Walking Dead" genannt. Ganz tolle Serien - keine Frage, aber ich persönlich würde diese eher als die bekanntesten Serien aller Zeiten nennen.
Die beste Serie aller Zeiten ist für mich mit Abstand "Bates Motel" , die Vorgeschichte des Hitchcock Klassikers "Psycho" , katapultiert in die heutige Zeit. In Deutschland leider nicht so bekannt, in den USA aber gefeiert.
Ich bin zwar nicht aus der Zeit der Schwarz-Weiss Filme, jedoch ist Psycho immer ein Film für mich gewesen, der bis heute noch seine Wurzeln schlägt, denn jeder Horrorfilm basiert auf diesen Grundstein, den Alfred Hitchcock 1960 mit Psycho geschaffen hat. Zwar muss man den Film nicht gesehen haben, um die Serie zu sehen, ist aber sicherlich von Vorteil die originale Handlung zu kennen, denn so erkennt man erst einmal die grandiose Umsetzung der Serie.
Natürlich gab es schon Remakes vom Film Psycho, die einfach nur umverschämt sind. Selbst die Texte wurden zu 99% übernommen, die Rollenbesetzung ist teilweise lachhaft. Zusammengefasst: Zum fremdschämen! Wer Psycho noch nicht kennt und dies nachholen möchte, sollte in jedem Fall zum Original greifen. Auch wer vom Film Psycho nicht angetan war, wird die Serie wahrscheinlich mögen, da diese an die heutige Zeit angepasst wurde (damals waren Horrorfilme natürlich anders, es wurde auf Gespräche und Charakterzeichnungen aufgebaut, heute meist auf Blut und Sex^^. In Sachen Brutalität schockt Psycho natürlich nicht mehr, doch damals war der Film revolutionär, Menschen haben den Kinosaal zusammengeschrien vor Angst).

Zum Inhalt der Serie möchte ich nicht allzu viel preisgeben, die Handlung der Serie wurde in anderen Reszensionen bereits gut beschrieben.

Die erste Staffel baut erst einmal auf die Charaktere auf. Zu Anfang bekommt man stellenweise ein falsches Bild der Charaktere. Man fragt sich, warum die so sind, warum handeln diese so... z.B. Norma Bates, die großartig von Vera Farmiga verkörpert wird, erweckt beim Zuschauer zu Anfang eher den Eindruck, als würde Sie ihren Sohn Norman auf einer bösen Art nicht am Leben teilhaben lassen. Sie hält Norman quasi an der kurzen Leine. Mit der Zeit merkt man jedoch, dass Norma ein wundervoller Mensch ist, und eine gute Mutter, der man jegliche Handlung verzeiht und ihr Verhalten bezüglich Norman berechtigt ist. Norma verkörpert sehr viel Leid, sie scheint vom Leben gezeichnet zu sein und fesselt den Zuschauer nach und nach mit den Enthüllungen ihrer Vergangenheit.
Eine bessere Besetzung als Freddie Highmore in der Rolle als Norman Bates hätte es nicht geben können. Gerade in den weiteren Staffeln wird immer mehr sichtbar, wie viel "Psycho" eigentlich in Norman steckt..!
Diese Kombination - Norma & Norman bzw Vera & Freddie hätte besser nicht sein können. Die Schauspieler legen eine grandiose Arbeit hin.
Doch auch die anderen Charaktere werden von guten Schauspielern wie Max Thieriot als Dylan Massett, Nestor Carbonell (Lost) als Sheriff Romero, oder Olivia Cooke als Emma Decody gespielt und gehen in ihrer Rolle wunderbar auf.

Nicht umsonst gewann die Serie im Jannuar2017 den "People's Choice Award": Zum einen gewann die Serie beim Voting "lieblings Drama Serie", zusätzlich gewann Freddie Highmore das Voting zum "Lieblings Fernsehschauspieler" und Vera Farmiga zur "Lieblings Fernsehschauspielerin".

Die erste Staffel ist verglichen mit den anderen recht ruhig, jedoch wird ordentlich Spannung aufgebaut. Mit jeder Staffel kommt noch mehr an Spannung, Thrill, Drama, Horror, Action, Gefühl, und eine ordentliche Portion Psycho auf! Dieses Niveau bleibt in allen Staffeln erhalten.
Das Ende der vierten Staffel schockt enorm. Noch nie habe ich in einer Serie so etwas emotionales & packendes, aber auch krankes & schreckliches gesehen, und das ganz ohne Blut, denn dieses Staffelende foltert den Serienfan auf emotionaler Ebene. Die schauspielerische Leistung ist nicht zu übertreffen.
Die fünfte Finale Staffel erscheint dieses Jahr mit Rihanna in der besagten Rolle der Marion Craine. Das Ende der vierten Staffel lässt einen vermuten, wie viel Psycho einen erwarten wird. Die Macher der Serie versprachen für Staffel 5 ein "episches Finale" mit einem sehr emotionalen, aber dennoch schönen Ende.
Wo auch immer Alfred Hitchcock nun ist, ich bin mir sicher, dass er die Serie Bates Motel feiert, denn besser hätte er es auch nicht hinbekommen!
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am 31. Januar 2016
***SPOILERFREI***
Als ich angefangen habe, diese Serie zu schauen, wusste ich direkt dass sie genau nach meinem Geschmack ist! Ich hatte mir schon was von Bates Motel erhofft, aber dass sie so gut wird.. Wow!
Ich gucke Serien wie American Horror Story, The walking dead, Pretty little liars, Gossip girl, Lost, Hannibal, Vampire Diaries, Skins, Teen Wolf u.s.w
Da ich ein großer Fan von Horror und Mystery bin, habe ich mich gefreut diese Serie zu entdecken und YASS! Punktlandung! :D Die Serie ist mysteriös, die Charaktere sind perfekt, das Setting ist gruselig und allea passt einfach perfekt zusammen. Man fiebert die ganze Zeit mit und es macht einfach süchtig, denn man MUSS wissen wie es weitergeht! Die Serie hat seinen ganz eigenen Gruselfaktor und übertrifft somit für mich alles, was ich erwartet habe! Wirklich eine, nein DIE perfekte Serie für mich!
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am 9. Oktober 2016
Das meiste gefällt mir hier sehr gut. Es ist spannend mit einem Hauch Grusel. Einiges mag ich nicht so sehr. Was ist mit der Asiatin passiert? Einige Fragen bleiben offen. Ebenso geht mir einiges zu schnell. Die Charaktere sind kaum aufgetaucht, schon müssen sie sterben. Und dann diese ganze Gras-Sache. Irgendwie ein bisschen albern für meinen Geschmack. Und dann die Mutter! Was stimmt mit ihr nicht? Und vor allem was stimmt mit Norman nicht?! Und ich verstehe auch nicht wieso sich zu Beginn alle Mädels in Norman verknallen. Das ist ein wenig unlogisch, zumal die blonde Ische dann doch nichts mehr von ihm will. Seltsam, aber ein großes Serienvergnügen. Ich muss es trotzdem empfehlen.
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am 4. September 2015
Ich kann diese Serie nur jedem empfehlen, der auch nur ein wenig auf Grusel, Thriller und durchgehende Handlungsstränge steht oder einfach von der ersten bis zur letzten Minute perfekt unterhalten werden will. Es gibt keine Längen, man kann die Staffel im Grunde ohne Unterbrechung gucken - es würde einem nicht auffallen, dass man schon mehrere Stunden vorm Fernseher sitzt. Und nicht zu vergessen: Die grandiosen Leistungen der Schauspieler!
Unbedingt anschauen!
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am 21. Januar 2017
...und das tun die meisten Rezensenten hier auch!
Ich habe einen Fehler begangen und aufgrund der euphorischen Kritiken hier gleich Staffel 1 bis 3 bestellt. Dafür gehöre ich unter der Dusche abgestochen und im Sumpf versenkt! Denn:
BATES MOTEL ist mitnichten spannend! Wer Horror oder Thrill der gehobenen Gattung wünscht, der sollte sich die Serie HANNIBAL oder AMERICAN HORROR STORY oder Hitch's Original-PSYCHO zum 24. Mal anschauen, dann hat er immer noch mehr Überraschungen und Suspense als in der gesamten ersten Staffel dieser Serie!
Diese bewegt sich irgendwo zwischen TWILIGHT und BEVERLY HILLS 9210: pubertierende (gähn) Teenies mit ihren Problemen, der große verlorene Bruder, Mutter-Sohn-Konflikte... Abgedroschen!
Die hier von Mitrezensenten vielfach gelobten schauspielerischen Leistungen sind ebenfalls - reine Einbildung! Der Norman-Darsteller etwa hat exakt zwei Gesichtsausdrücke drauf: einen dämlich lächelnden und einen noch dämlicher lächelnden. Auch die sonst von mir geschätzte Vera Farmiga bleibt weit hinter ihren Möglichkeiten, aber sie hat immerhin eine schöne Frisur, und die Lederjacke des Stiefbruders Dillon ist auch cool. Ansonsten jedoch ist die erste Staffel ein Reinfall und höchstens jenen zu empfehlen, die schon bei den ROSENHEIM-COPS ängstlich an ihren Fingernägeln knabbern...
Es gibt in der Staffel exakt drei Dinge, die an Hitchcocks Meisterwerk erinnern: Der Name Bates, das Motel und die Villa und Nestor Carbonell, der in einigen Einstellungen wie der selige Anthony Perkins aussieht.
Der Rest ist laaaaaangweilig und hat NICHTS mit dem originalen PSYCHO zu tun. Es gibt keinen Suspense, keine Überraschungen, auch keine Slasher-Szenen. Die Dialoge sind teils HAARSTRÄUBEND (na, immerhin etwas, das haarsträubend ist...), das Drehbuch verliert sich in unsinnigen Nebenstories (Drogenfelder, etc.), und, das Schlimmste für einen Horror-Thriller, es gibt unfreiwillige Komik (z. B. wenn Mutter Bates am Zaun der Mülldeponie hängt und "da rein will" wie weiland Gerhard Schröder ins Kanzleramt)!
Ob ich mir die restlichen Staffeln noch angucke, weiß ich noch nicht. Ich muss jetzt erstmal was vernünftiges gucken... oder ich stopfe ein paar tote Mütter aus!
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Nachdem er seinen Vater tot auffindet, kaufen Teenager Norman Bates (Freddie Highmore) und seine Mutter Norma (Vera Farmiga) ein Motel in dem verschlafenen Örtchen White Pine Bay. Dort sind sie auf der Suche nach einem neuen Leben, doch schon sehr bald stellen sie fest, dass die trügerische Idylle mörderische Schatten wirft und jeder dort dunkle Geheimnisse verbirgt. In solch einer giftigen Umgebung können die beiden niemanden vertrauen, außer sich selbst. Doch auch die Beziehung zwischen Mutter und Sohn ist seltsam verquer. Nach einem Überfall auf die beiden gilt es eine Leiche verschwinden zu lassen, doch Deputy Zack Shelby (Mike Vogel, Under The Dome) kommt ihnen auf die Schliche. Und dann taucht auch noch Normans Bruder Dylan (Max Thieriot) auf, als eine unheimliche Mordserie ihren Verlauf nimmt...

Zur Blu-Ray-Box: Dieses Set beinhaltet alle zehn Folgen der ersten Staffel von 2013. Jede Episode hat eine Länge von rund 44 Minuten. Der Ton liegt in Deutsch und Englisch (DTS Digital 5.1) vor. Untertitel gibt es in Deutsch, und das messerscharfe Bild besticht in Widescreen (1.78:1) und HD 1080p. Das nicht sonderlich umfangreiche, aber informative Zusatzmaterial besteht aus gelöschten Szenen und einer Paley Center Podiumsdiskussion mit Cast und Crew. Die Verpackung kommt in einer Standard-Blu-Ray-Hülle mit zwei Discs daher, und einem dünnen Pappschuber. Die Maße stimmen also mit einer normalen Blu-Ray fast überein. Die beiden Scheiben sind übrigens nicht übereinander gestülpt, sondern befinden sich links und rechts in der Hülle geklickt.

"Bates Motel" ist Unterhaltung der Extra-Klasse! Besonders zu loben sind die spannenden Geschichten, die perfekt düster in Szene gesetzten Drehorte und die musikalische Untermalung. Zu keiner Zeit hat man das Gefühl eine Serie zu gucken, denn alles, Look, schauspielerische Leistungen und Härtegrad erinnern viel mehr an einen hochwertig produzierten Horrorfilm. Die Geschichte entwickelt sofort eine Sogwirkung und jede Episode endet mit einem nervenzerfetzenden Cliffhanger, sodass man immer wissen will, wie es weitergeht. Trotzdem kommt der Humor nicht zu kurz, und einige Charaktere schließt man sogar richtig ins Herz, vor allem Normans Bruder Dylan und Freundin Emma. Jeder hat seine düsteren Geheimnisse, aber trotzdem auch seine gute Seiten. Einzig ein wenig unrealistisch erscheint, was so alles in diesem Städtchen abgeht. In White Pine Bay wimmelt es nur so vor Verbrechern, Mördern und Psychopathen. Scheint wohl der schlimmste Ort Amerikas zu sein. Und: Norman Bates kommt überraschend gut an bei den Frauen. Aber diese Punkte verzeiht man gerne, da sie nicht so stark ins Gewicht fallen in einer handwerklichen ansonsten Top-Umsetzung. Realismus ist horrorfilm-typisch nicht immer gegeben, dieses "Manko" fällt aber zum Beispiel nicht so stark ins Gewicht wie bei The Following. Und es erreicht zwar nicht die Tiefe eines Breaking Bad, ist aber bei weitem nicht so oberflächlich wie die ganze Grütze, die sonst für gewöhnlich aus Amerika kommt.

FAZIT: Wer auf der Suche nach einer neuen Serien-Droge ist, wird mit "Bates Motel" sicherlich fündig. Die Vorgeschichte der Horror-Ikone Norman Bates aus Psycho spielt in der heutigen Zeit und könnte sowohl Fans des Klassikers als auch Serienjunkies, die den weltberühmten Film von 1960 nur vom Hörensagen kennen, begeistern. Die Serie ist hochwertig produziert, und die Geschichten sind gut geschrieben und superb gespielt. Wer auf düstere Horror-Unterhaltung und mordsmäßig spannende Cliffhanger steht, sollte unbedingt einen Blick riskieren. Ein wahres Fest für Film- und Serien-Fans. Staffel 2 läuft gerade in Amerika an, und kann bitte ebenso schnell nach Deutschland kommen. Die Blu-Ray ist hochwertig und genügt vor allem für den günstigen Preis den Ansprüchen. Absolut empfehlenswert!
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am 30. März 2017
nach langem hin und her habe ich mich nun endlich doch dran gewagt mir bates motel (gleich die ersten drei staffeln, da billiger:)) zu kaufen. bereits bei der ersten folge war ich äußerst positiv überrascht .... die schauspieler sind irre gut, die geschichte an sich überaus fesselnd, es wird auch nicht langweilig oder ähnliches ... es hat so eine undefinierbare spannung, die auch in den "normalen" momenten vorhanden ist ... irgendwie weiß man nie so recht was passieren wird ... sehr prickelnd :)...
... mutter norma und ihr sohn norman ... jaaaa ... norma und norman ... schon recht befremdlich ... aber nun gut:)... einige male dachte ich mir nur "bitte norman, dreh dich um und denk dir scheiß drauf!" norman tut einem irgendwie leid und die ganze zeit hoffe ich nur, dass er sich von norma lossagen kann, um sein eigenes leben zu leben (hier kommt ihm dann auch sein halbbruder "zu hilfe", der die nicht ganz passende beziehung von norma und norman doch recht klar sieht), norma gefällt mir vom typ her irre gut, ich sehe sie mir unheimlich gerne an und sie ist auch durchaus sympathisch, aber sie ist wahnsinnig manipulativ ... ich bin mir aber nicht ganz sicher, ob sie sich dessen wirklich bewusst ist ... jedenfalls aber für norman eine schlimme sache, da ihm ständig so eine art schlechtes gewissen gemacht wird, wenn er mal mit freunden abhängen möchte oder so ... aber hier sieht man ganz klar, wie man sich als mutter nicht verhalten sollte :)....
die serie hat einfach etwas ganz eigenes und ich bin absolut begeistert ... und freue mich schon auf die weiteren staffeln :)...
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am 30. März 2014
Bin durch Zufall auf Bates Motel gestoßen.

Finde die Serie wirklich toll und spannend. Darsteller sind gut gewählt, der Norman Darsteller ist schon ziemlich creepy, seine Mimik...

Hoffe, dass bald die 2. Staffel erscheint, will wissen wie es weitergeht.
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am 26. August 2014
Bates Motel ist eine Zufallsentdeckung, die mir die letzte Woche Woche spannende Abende geschaffen hat.
Die Serie vereint tolle Charaktere, ein geniales und spannendes Drehbuch, tolles Schauspieler, geschickt eingesetzte Musik und Soundeffekte eingebettet in eine schaurig-düstere Stimmung.

Die Serie wurde als Prequel zum Filmklassiker Psycho konzipiert und schildert die Jugendjahre des Protagonisten Norman Bates. Nachdem dieser seinen Vater in der Garage tot auffindet, zieht er mit seiner Mutter Norma Bates in den Ort White Pine Bay. Dort beabsichtigt Norma ein Motel zu betreiben, das sie von der Auszahlung der Lebensversicherung ihres Mannes erworben hat. Ihr Haus und das Motel sind stark an die Gebäude aus Psycho angelehnt. Kurze Zeit nach der Ankunft stellt sich heraus, dass in dem scheinbar beschaulichen Ort seltsame Dinge vorgehen und viel kriminelle Energie vorhanden zu sein scheint. Hinter scheinbar freundlichen Personen verstecken sich dunkle Geheimnisse und Machenschaften und auch die Beziehung von Norman zu seiner Mutter ist mehr als ungewöhnlich und schwer zu durchschauen. Auch Normans Bruder Dylan taucht kurze Zeit später in White Pine Bay auf und versucht Norman, von seiner Mutter zu trennen. Unerklärliche Morde ereignen sich und die Staffel endet mysteriös. Die Serie spielt zwar mit den Charakteren aus Psycho und ist insofern zur Erklärung und Zeichnung von Norman Bates Wesen und Charakter interessant. Das ist meines Erachtens aber eher nebensächlich. Abgesehen von dem Ausblick zum Film-Norman ist die heutige Sicht, Personenkonstellation und Geschichte ungeheuer mitreissend, spannend, unheimlich und gut gedreht. Dazu trägt bei, dass die Serie in der heutigen Zeit spielt und somit nicht direkt als Prequel zum Film gelten kann und will. Das schafft eine für mich auch hinreichende Distanz, um sowohl für Liebhaber des Film als auch für Neueinsteiger interessant zu sein.

Die Schauspieler sind perfekt ausgewählt und zeigen eine grandiose Leistung. Die Entwicklung der Figuren, die Vielschichtigkeit und Ambivalenz ist gut erkennbar und sehr nachvollziehbar dargestellt. Trotz des unwirklichen, unheimlichen Themas wirkt die Geschichte authentisch. Wobei ich dazu sagen muss, dass man sich grundsätzlich auf das Thema einlassen muss. Insgesamt ist der Ort der Handlung extrem kriminell und von obskuren Gestalten bevölkert. Dies ist nicht realistisch und muss akzeptiert werden.

Schnitt, Musik und Kulisse fügen sich genial in die Atmosphäre ein und über jeder Folge liegt diese unheimliche, düstere Stimmung. Ich will keinen Vergleich mit Psycho ziehen. Aber was mir dort auch besonders gefallen hat, ist die Erzeugung einer unheimlichen, bedrohenden Stimmung, ohne dass extreme Brutalität gezeigt werden muss. Das ist hier auch der Fall. Natürlich gibt es einige gewalttätige Szenen, aber die Stimmung wird vor allem durch andere Effekte erzeugt. Das überzeugt mich besonders. Insofern habe ich nicht lange gebraucht, um alle Folgen der Blu-ray anzuschauen.

Die Qualität der Blu-ray ist nicht zu beanstanden. Es wird ein hochauflösendes, klares und scharfes Bild mit digitalem 5.1 Sound geboten. Der Ton liegt in Deutsch und Englisch vor, Extras sind bis auf nicht verwendete Szenen und eine kleine Diskussion sehr knapp bemessen.

Fazit: Schaurig schöne und spannende Serie mit tollen Schauspielern und einer gut durchdachten Handlung, die unabhängig vom Film Psycho unterhält und Gänsehaut erzeugt.
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TOP 500 REZENSENTam 7. Januar 2015
Wer hier Psycho Ultimative Extended Directors Cut erwartet, der hat nicht gelesen oder verstanden worum es geht. Wenn überhaupt darf man die Serie als Prequel (Vorläufer) für die 1960 von Alfred Hitchcock mit einem schaurig grandiosen Anthony Perkins nach der Romanvorlage von Robert Bloch verfilmte Thriller-Ikone sehen. In Psycho wird man ja direkt mit Norman Bates und seiner Mutter konfrontiert ohne deren Entwicklung nachvollziehen zu können. Das wird hier nachgeholt.

Dabei macht Freddie Highmore seine Sache erschreckend gut und man glaubt des Öfteren in die Augen von Anthony Perkins zu schauen, dessen Norman Bates ähnlich schüchtern, abwesend und mit einem Aufblitzen des Wahnsinns in den Augen manche Dusche zu einem echten "Schauer" machte.
Vera Farmiga kenne ich aus Filmen wie Up in the Air,The Conjuring und natürlich Source Code, womit schon die breite schauspielerische Palette erkennbar wird, diese Rolle ist ihr aber geradezu auf den Leib geschneidert, weil emotionale Kälte, panische Angst, mütterliche Strenge und auch wahre Freude in diesen stahlblauen Augen glaubwürdig erscheinen.

Jetzt bin ich wirklich kein Fan von Ewig-Serien, bei denen der Cliffhanger einer Episode erst 3 Folgen später mit viel Glück ansatzweise aufgelöst wird und fürchtete schon eine Teenie-Schmonzette ohne wirklichen Wert zu konsumieren. Aber weit gefehlt! In dieser Serie sterben für eine verschlafene amerikanische Kleinstadt verdammt viele Leute und die Protagonisten haben zwar ihre Macken, liefern aber eine gute Story ab. Dabei werden Hintergründe, Entwicklung und Zerreisproben in der doch sehr speziellen Beziehung zwischen Norman Bates und seiner Mutter Norma gut dargestellt und bei weitem nicht übertrieben.

Es werden gar nicht allzu viele Charaktere benutzt, so dass man problemlos den Überblick behalten kann. Gefreut habe ich mich über "Jumper-Reiskeks" Max Thieriot, mit dem als Sohn aus erster Ehe ein glaubwürdiger Gegenpart zum Nesthäkchen Norman eingeführt wird. Über diesen wird dann auch die Verbindung zum kriminellen Sumpf von White Pine Bay hergestellt. Zugegeben fehlt damit die Konzentration auf den Ödipuskonflikt, aber das wäre für eine Serie mit mehreren Staffeln auch viel zu wenig. Alle Figuren und Handlungsstränge wirken sich auf die Familie Bates aus, es gibt also keine Parallelstories um Sendezeit zu schinden.

Aber mehr will ich hier gar nicht spoilern...

Die Bildsprache und Bildqualität schafft sehr gut den Spagat zwischen Serienproduktion und Spielfilm, nur die Möglichkeiten des Surround-Sounds wurden kaum ausgeschöpft, die Rears bleiben zu 90% still und fangen den Betrachter nicht akustisch ein. Das ist schade, Potential verschenkt. Irritierend ist die Darstellung der Zwangsuntertitel in weißer Schrift auf einer rechteckigen schwarzen Grundfläche, aber es sind glücklicherweise nur wenige, von denen man aber auch die Hälfte hätte weglassen können.

Mich persönlich hat die Serie gefesselt und ich werde wohl um die zweite Staffel nicht herumkommen ;o)
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