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Kundenrezensionen

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am 31. Januar 2014
Wie schon der sehr gute erste Teil bietet Zum Glück in die Zukunft II jede Menge gute bis sehr gute Tracks, allerdings sind es wesentlich mehr ruhige, langsame Tracks als auf dem Vorgänger. An den Tracks an sich (insbesondere inhaltlich) ist dabei nicht mal etwas auszusetzen, Welt der Wunder, Eintagsliebe, Alt&Verstaubt etwa gefallen mir alle ziemlich gut. Es sind aber nach meinem Geschmack schlicht zu viele.
Ausnahmen bilden etwa OMG, Bengalische Tiger und Auszeit, welche mir auch besser gefallen, jedoch sind die "deepen" und langsamen Tracks klar in der Überzahl.
Es mag nach dem perfekten ersten Teil an der hohen Erwartugnshaltung liegen, aber genau diese Gewichtung zieht für mich das Album ein bisschen runter; zwei, drei schnellere Tracks hätten der Platte definitiv nicht geschadet.
Es ist dennoch ein ziemlich gutes Release und ja, Marten kann immer noch Bilder entstehen lassen wie kaum ein anderer.

Wer auf ruhigere Songs steht, kann beruhigt zuschlagen, alle anderen sollten sich vielleicht bei spotify und Co. von der Qualität überzeugen lassen.
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TOP 500 REZENSENTam 31. Januar 2014
Schnell noch ein paar Sätze, bevor das Ding gleich durch die Decke geht. Wie erwartet, muss man ergänzen, denn der Hype um Marten Laciny alias Marteria kam zwar spät, dafür aber um so gewaltiger. Obwohl seit der Jahrtausendwende im Geschäft, hat er den Schritt aus der Nische, hinein in die breite öffentliche Wahrnehmung, wohl erst mit seiner Unterschrift bei Four Music gemacht und sein heutiges Pseudonym ist vielen mit dort erschienenen „Zum Glück in die Zukunft“ ein Begriff. Im Vorfeld des nun vorliegenden Prequels feuert die Marketingmaschinerie aus allen Rohren, als gelte es Verlorenes aufzuholen, selbst in den Feuilletons des Landes ist der charmante Junge mit dem Kapuzenpulli angekommen. Und er macht es gut, kann austeilen, findet klare Worte genau so, wie er sein Fach versteht – Marteria ist Rapper mit gesundem Instinkt, nicht mit bloßem Kalkül. Attitüde, Pose? Kaum, das macht ihn glaubhafter und läßt so manchen seiner Kollegen recht albern danebenstehen.

Ebenso mittendrin und deshalb dabei seine neue Platte. Der Flirt mit den Arrivierten, muss das so? Zählt er schon dazu, nur weil er mit Campino einen Song aufnimmt und mit seiner Bewunderung für dessen Vita nicht hinterm Berg hält? Eher nicht, ohnehin ist „Die Nacht ist mit mir“ eines der schwächeren Stücke des Albums und fällt so nicht großartig ins Gewicht. Im Übrigen hat selbst Casper, als Labelmate in die gleiche Schublade namens „Neue Generation HipHop“ gesteckt, mit Tom Smith ein ebenso gewöhnungsbedürftiges Duett abgeliefert – who cares? Viel wichtiger also: Die Killer. Ganz vorn dran „Kids“, die zeitgemäße Antwort auf die 80er, Ideal und deren gelangweilt agressives „Erschießen“ – hier als Spießerprovokation und Schlagwortstakkato ein gut genöltes Meisterstück. Gleich dahinter „OMG“, mit „gay okay“ natürlich ein Abgesang an die ewig Verpeilten, auch in den eigenen Reihen.

Die Beats, der Sound – fett, wo’s drauf ankommt: „Auszeit“ haut einem mit gnadenlosem Doom-Punch in bester Kanye-Manier den Kopf von den Schultern, die Endzeit-Fantasie „John Tra Volta“ knirscht und dröhnt wie ein heißgelaufener Generator, während „Merkel und ihre Kolleginnen wie die Leningrad Cowboys“ auflaufen. Mit gleicher Schlagzahl natürlich „Bengalische Tiger“, schnell als Hool-Hymne misszuverstehen, wenn man seine Denke auf eindimensionales Funktionärs-Niveau herunterdimmt. Aber auch: Soulful, nahe am Mainstream segelnd, bei „Glasklar/Herzglüht“ mit Yasha & Miss Platnum, und – jawohl – jazzy für den „Pionier“, ein flottes Stück, das endlich wieder mal eine Lanze für bricht für das leider allzu sehr in Vergessenheit geratene Scratching.

All das und mehr, ein vielschichtiges Album also, das meiste mehr als gelungen, Grenzwertiges zu vernachlässigen. Die Frage zum Schluss: Ist es wichtig, dass diese Platte, ihr Schöpfer aus Rostock kommt? Beliebig zu erweitern um: Rammstein und Ostberlin, Kraftklub und Karl-Marx…sorry, Chemnitz, ja sogar Silbermond und Bautzen – wichtig wohl weniger für den, der hier darüber singt („Mein Rostock“), immer weniger auch für alle, die dieses Album kaufen, diese Songs hören. Aber nach wie vor gut für’s Selbstverständnis der Stadt, der Region selbst, wenn’s darum geht, Wunden, die man sich selber geschlagen hat, langsam heilen zu lassen, Blickwinkel zu verändern, auch mal neue, positive Bezugspunkte zu setzen, ohne in rosarot bebrillter Ostalgie gnadenlos zu versauern. In diesem Sinne: Volle Punktzahl HRO. mapambulo:blog
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am 7. Februar 2014
Um es vorweg zu nehmen hatte ich nach dem ersten zurück in die Zukunft Album extrem hohe Erwartungen. Diese wurden nur zum Teil erfüllt. Mit dem ersten Album könne die Tracks: Kids, OMG!, Bengalische Tiger, Auszeit und Welt der Wunder auf jeden Fall mithalten da sie ein bisschen Tempo, bei einigen Songs auch ein bisschen Aggressivität und ein Rhythmus der im Kopf bleibt in sich haben. Von den anderen Songs bin ich um ehrlich zu sein etwas enttäuscht, weil ich diese ruhigen Tracks von Marteria eher nicht so feier weil sie einfach nicht im kopf bleiben und leider dieses mal viel zu viele von diesen etwas ruhigeren Tracks auf dem Album sind. Dennoch ist dieses Ablum einen Kauf wert und vielleicht seid ihr ja auch andere Meinung. Geschmäcker sind ja bekanntlich verschieden ;)
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am 20. November 2015
Mit Marteria konnte ich nicht all zu viel anfangen. Mit Marsimoto schon gar nicht. Doch nachdem ich eine Dokumentation über Marten Laciny, so heißt der Rapper mit richtigem Namen, gesehen hatte, machte mich das neugierig. Ich befasste mich mit der Musik und fand bei Marteria einiges, was mir richtig gut gefiel. Unter anderem das Album –Zum Glück in die Zukunft II-. Auf dem befinden sich ein paar wirklich starke Lieder.

Anspieltipps: -Welt der Wunder- ist eine Hymne mit Pathos und Klasse. Ein echter Hinhörer. Mein Lieblingssong auf der CD ist –Kids(2 Finger an den Kopf). Selten wurde Ziellosigkeit so gut besungen. –OMG- besticht mit einem wunderbaren Text, der zum Nachdenken anregt. –Gleich kommt Louis- strömt so locker und cool aus den Boxen, wie ein frischer Wind. –Eintagsliebe- fällt musikalisch fast aus dem Rahmen. Sehr interessant. Der Rausschmeißer –Mein Rostock- setzt der Stadt ein musikalisches Denkmal, das sich hinter Grönemeyers –Bochum- nicht verstecken muss.

Marten Laciny ist ein ziemlich cooler Typ. Er hat nicht vergessen, wo seine Wurzeln sind. Obwohl er mittlerweile in Berlin lebt, lässt er sich noch immer in Rostock blicken. Das gefällt mir. Lacinys Stimme hat was. Sie nimmt einen mit zu den Problemen der ganz normalen Menschen im Block oder der Reihenhaussiedlung. Für eine Oper würde sie vermutlich nicht taugen, für deutschen Rap ist sie ideal. Ich werde auch in Zukunft weiter bei Marteria reinschauen. Mal hören, was da noch kommt…
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am 14. Februar 2014
Das Album ist sehr gut, auch wenn es nicht ganz so genial ist wie zum Glück in die Zukunft 1. Das erste hat mich einfach nur begeistert, das zweite hat 2-3 Songs denen ich leider nicht viel abgewinnen kann. Trotzdem ist es super :)
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am 25. Oktober 2016
Ich habe "Zum Glück in die Zukunft 1" rauf und runter gehört, da sich Marteria schon mit "Endboss" unsterblich bei mir gemacht hat, ein richtig schönes, geiles Album mit vielen unterschiedlichen Liedern - klar, dass am Erscheinungstag sofort ZGIDZ 2 geholt wurde.

Und dann diese Enttäuschung. Bis auf die Singles "OMG" und "Kids" fiel mir eigentlich nur "Gleich kommt Louis" auf, und nicht mal diese Tracks kommen an die meisten Lieder des Vorgängers heran, der Rest ist schlichtweg nichts, das ist so ungefähr der schlechteste Nachfolger, den Marteria hätte abliefern können. Halbherziges Elektrogedudel ohne Sinn, völlig depressiv klingende Lieder, ein gelangweilter Marteria - wer das erste Album geliebt hat, wird am zweiten keine Freude haben. Ich habe das Album einmal komplett durchgehört, aber war schon bei Track 4 nur noch halbherzig dabei und irgendwann war's mir dann auch zu viel.

Aber das scheint Trend zu sein. Kaum hebt sich mal jemand von der Mainstream-Masse ab, wird er mit Gewalt dorthin gedrückt. Das ist Deichkinds "Niveau, Weshalb, Warum" in noch schlechter.

Also, ich warte auf den Abschluss der Trilogie und höre mir bis dahin lieber ZGIDZ 1 nochmal an. Hoffentlich kommt das nächste Album erst 2019, damit Marteria genügend Zeit dafür hat.
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am 19. September 2014
Ich weis nicht was da denn los war... "Base Ventura" war zwar anders Als "zum Glück in die Zukunft " dennoch beide gut, und hier fehelen mir echt die Worte...vom ganzen Album gefallen mir grad mal 4 Songs ( Kids, Bengalische Tiger, OMG und Welt der Wunder ) der Rest is viel zu Ruhig und stellenweiße klingt Marteria gelangweilt und einfallslos. Mir fehlen hier kräftigere Texte und bessere Sounds bzw Beats...Marteria mag ich eigentlich und ich werde auch auf Konzert in Nürnberg gehen, trotzdem hat mich dieses Album sehr enttäuscht...es is im vergleich zu den anderen zukrass anders und ich kann mich nicht dran gewöhnen und es passt einfach nicht...deswegen gebe ich leider nur 2 Sterne...naja sind wir mal auf neues Ma(r)trial gespannt in der Hoffnung das es wieder aufwärts geht.
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am 3. Februar 2014
Habe es bis heute nicht geschafft, mich an den alten Platten satt zu hören, ZGidZ 2 sorgt dafür, dass ich erst garkeinen Hunger bekomme.
Natürlich durchleben viele Musiker eine gewisse Entwicklung aber im Vordergrund alle "Krawall und Partytracks" veröffentlichen und im nachhinein ein Album nachzuschieben, dass mehr als ruhig ist, halte ich für pure Abzocke.
Verfolgt hab ich die Entstehung des Albums auf Facebook, Youtube in allen möglichen Artikeln und habe mich gefreut wie nochwas, dass schon die neue Platte kommt (andere Bands lassen sich damit viel mehr Zeit) aber dieses Album ist für mich mehr als lieblos.
Ödes Gedudel mit eintönigem Rap

Marteria beschreibt dieses Album am besten selbst in einer Hook

Und ich schreib, so schnell ich kann
Hab’ nur noch 10 Minuten Zeit
Dann geh ich rein zu ihr und dann
Und dann kommt Louis

genau so kommt mir das ganze Album vor
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am 6. Februar 2016
Materias "Kids" kennt fast jeder und es macht auch nach dem xten Mal anhören noch immer Laune. Aber es ist nicht die einzige Perle auf dem Album. "OMG!" beispielsweise nimmt die Suche nach dem himmlischen Heil gewitzt aufs Korn. "Bengalische Tiger", das mit Klischees aus der Hooligan- und Protestszene spielt, ist mein Lieblingssong auf der Platte, nicht nur weil es mit einem sehr starken Text versehen ist, sondern auch weil der Sound hammer ist und sich mit dem Text mehr als stimmig zusammenfügt.
"Bengalische Tiger" oder "OMG!" sind auch gute Beispiele dafür, was mir an Materia so gut gefällt. Mal klingt er nach Deichkind, mal nach Seeed, mal nach Sido und meistens einfach nur nach Materia, es wird jedenfalls nicht langweilig.

"Wir tätowieren ein Tier das zu uns passt............" ;)
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am 9. September 2016
Musik naja erster Teil von Zurück in die Zukunft war besser, aber ok Marteria sollst deine Kohle haben :P
Ärgerlich ist die Vinyl Version, wo auf einer Seite, klar genau das sind meine persönlichen Highlights befinden,
am rechten Kanal das Kratzen beginnt.

Scheint ein Pressfehler zu sein, da optisch keine Fehler erkennbar sind.
Trotz Waschen der Platte kein Erfolg, somit Hände weg vom Vinyl :-(
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