Fashion Sale Hier klicken Neuerscheinungen Cloud Drive Photos Alles für die Schule Learn More sommer2016 Slop16 Hier klicken Fire Shop Kindle PrimeMusic Summer Sale 16

Kundenrezensionen

4,6 von 5 Sternen
18
4,6 von 5 Sternen
Ihre Bewertung(Löschen)Ihre Bewertung


Derzeit tritt ein Problem beim Filtern der Rezensionen auf. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.

TOP 1000 REZENSENTam 6. Juni 2014
Absolute Linientreue, Unterordnung der eigenen Meinung unter die der Parteiführung, ein im Gleichschritt marschierende Parteisoldaten zu sein, damit brüsten sich oft Politiker. Sie übersehen dabei die Missachtung ihrer eigentlichen Verpflichtung: Beauftragte ihrer Wähler zu sein. Und die sind in überwältigender Zahl nicht Parteimitglieder. Anna von Bayern beschreibt mit Bosbach präzise einen Politiker, wie die Demokratie sie eigentlich brauchte: Menschen, die sich in ihrem Wahlkreis intensiv dem Wähler zuwenden und deren Wünsche wahrnehmen. Natürlich müssen sie auch bemüht sein, ihre eigenen politischen Entscheidungen zu begründen. Bosbachs leidenschaftliches Engagement, seine geistige Unabhängigkeit macht ihn leider zum Ausnahmepolitiker. Wähler honorieren das, indem sie ihm einen ständigen Zuwachs an Erststimmen einbringen. Bei der letzten Bundestagswahl erzielte er 58% und lag damit weit vor den anderen Ergebnissen der CDU und deren Kandidaten. Erstaunlich ist nur, dass ein so kluger, absolut integrer und rhetorisch begabter Politiker in der Bundespolitik keine große Karriere machte. Offenbar fehlt es ihm an Machtstreben, er ist auch zu korrekt, was leider für den Aufstieg hinderlich ist, und er ist auch keineswegs absolut fügsam. Die Verantwortung vor dem Gewissen ist ihm oberste Verpflichtung. Ein unbedingt sich unterordnender Parteisoldat ist er jedenfalls nicht.. Die Autorin arbeitet präzise heraus, wie wichtig für Bosbach das C im Parteinamen ist. Dass die CDU eine christlichen Normen verpflichtete Partei sein müsste, hat die Partei offenbar weitgehend vergessen. Vielleicht würde sie wieder stärkeren Rückhalt gewinnen, wenn sie sich gegen Modetrends richtete, nach denen u.a. Gleichheit wichtiger zu sein scheint als Gerechtigkeit. Im Jahre 2012 lag die Zahl der Abtreibungen bei Schwangerschaften bei 14%, wobei zu berücksichtigen ist, dass es wohl eine recht große Dunkelziffer gibt. Nicht nur die CDU, der gesamte Staat braucht dringend Wertkonservative. Dass nur 14% der MdB’s aus der Wirtschaft kommen, ist kaum zu ändern. Aber es wäre gut, wenn Wähler stärker darauf achteten, nur Menschen wie Bosbach ein Mandat zu erteilen. Es wäre wohl besser gewesen, wenn die Autorin etwas weniger auf die angeschlagene Gesundheit Bosbachs eingegangen wäre. Schon im Untertitel geht sie darauf ein. Nicht der Patient Bosbach hat uns zu interessieren, sondern der Bürger und Politiker.
0Kommentar| 13 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
TOP 100 REZENSENTam 24. März 2014
Im Buch wird zunächst Wolfgang Bosbachs beruflicher Wertegang und sein Weg in die Politik nachgezeichnet. Er hat hart gearbeitet, um dorthin zu kommen, wo er heute ist. Als durchschnittlicher Schüler machte er zunächst eine Lehre im Supermarkt. Regale einräumen, Rabatte festlegen - dass klingt sicher noch nicht nach großer Laufbahn. Doch dann macht er mit 28 das Abitur und studiert Jura. Gleichzeitig dient er sich in seiner CDU nach oben. Das nötigt erstmal Respekt ab. Seine politische Karriere ist aber vielleicht gar nicht mal so spektaulär - zumal er es nie in die allererste Reihe schaffte. (das Frau Merkel ihn 2005 nicht zum Innenminister machte, scheint ihn immer noch etwas zu wurmen)

Aus meiner Sicht ist also nicht so sehr die Karriere das Interessante am Politiker Bosbach, sondern den Typ Mensch, der dahinter steht. Bosbach traute sich nämlich als einer der wenigen, öffentlich gegen die Mehrheitsmeinung seiner Partei zu schwimmen, auch wenn ihm das Nachteile einbringt. So hat er ja mehrfach gegen die Euro-Rettungsschirme gestimmt. Im Buch wird angedeutet, dass das auch mit seiner unheilbaren Krebserkrankung zu tun haben könnte. Denn seitdem nimmt er keine falschen Rücksichten mehr. Und hat sich in seiner Partei nicht nur Freunde damit gemacht.

Manche werfen ihm sogar vor, dass er seine Krankheit zu offensiv in der Öffentlichkeit kommuniziert. Wenn man im Buch erfährt, dass er nie geraucht, kaum Alkohol getrunken, immer viel Sport gemacht hat, und trotzdem unheilbar an Prostatakrebs erkrankt ist, stellt sich als Leser zwangsläufig ein unangenehmes Gefühl ein - weil man mal wieder vor Augen geführt bekommt, dass es wirklich jeden treffen kann. Aber warum sollte er nicht an die Öffentlichkeit wegen seiner Krankheit gehen dürfen? Schließlich opfert er als Politiker von seiner begrenzten Restlebenszeit immerhin manchmal 16 Stunden täglich - nur wenige würden das so machen wie er. Deshalb gebührt ihm Respekt, wie ich finde.
0Kommentar| 19 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
TOP 1000 REZENSENTam 24. März 2014
Anna von Bayern , die Journalistin und Autorin ist und Geschichte und Politik studiert hat, hat Wolfgang ein Stück des Weges begleitet, den er gerdade nimmt.

Sie hat den Menschen und den Politiker Bosbach kennengelernt und viele Gespräche geführt mit Menschen, die ihn gut kennen.
Mit seiner Familie ebenso wie mit Freunden und anderen Wegbegleitern.

Wolfgang Bosbach, der als Lehrling im Supermarkt anfing, dann das Abitur nachgemacht hat und Jura studiert hat.
Ein Mann, der bei diesem Weg von seinen Eltern stets unterstützt wurde und diese Unterstützung auch noch heute erfahren darf.
Seine Familie, Eltern genauso wie seine Frau und seine Kinder, gibt ihm die Kraft für sein Tuen.

Viele Gespräche mit Anna von Bayern fanden statt bei einem Kurzurlaub auf Mallorca, den er mit seiner Tochter verbrachte. In den Aufzeichungen dieser Gespräche erfährt der Leser ganz viel über das Denken des Wolfgang Bosbach.

Das Leben und Handeln von Wolfgang Bosbach ist geprägt von seinem Glauben, von seinem Selbstbewusstsein.
Er lässt sich nicht blind einem Fraktionszwang unterwerfen, er wagt es zu widersprechen. Das ihn dies auch durchaus mal einen erhofften Ministerposten kostet, tut weh, aber das ist ihm egal.

Bosbach trotz auch seinen Krankheiten. "Jetzt erst recht!" ist das Lebensmotto dieses Mannes. Er lässt sich auch nicht vom Krebs bezwingen. Er lebt sein Leben einfach weiter.

Diese Biografie kann ich nur jedem empfehlen, der mit seinem Schicksal hadert, weil er krank ist.
Ein rundum gelungenes Buch, das ich kaum weglegen konnte.
0Kommentar| 11 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 25. März 2014
Wolfgang Bosbach will immer alles richtig machen und dass hätte ihn mehrmals fast das Leben gekostet. Anna von Bayern gelingt ein einfühlsames Portrait eines Berufspolitikers,der die Aufmerksamkeit zu brauchen scheint wie die Luft zum Atmen und der trotz oder gerade wegen seiner Krebserkrankung von einer Talkshow in die Nächste tourte. Ein Mann, der Vorbild sein will, der klare Statements macht und bei dem seine moralische Grundhaltung zum Wahlkampfprogramm mutieren - einer also, der sich selbst zu den "Ehrlichen" unter den Politikern zählt. Doch Bosbachs eigentliche menschliche Größe zeigt sich, wenn es nicht so läuft, wie vorgesehen, wenn er Aussagen revidieren muss und gemachte Versprechen über den Haufen geworfen werden. Denn dann wird er vom Politiker zum Menschen, der Fehler eingesteht und seine kritische Haltung auch gegen sich und die eigenen Reihen richtet. Ein interessanter Mensch, porträtiert in einem spannenden Buch - unbedingt lesen!
0Kommentar| 11 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 16. Januar 2016
Gut geschrieben, unterhaltsam. Man bekommt die deutsche Geschichte der letzten 40 Jahre im Schnelldurchgang geliefert, natürlich meist aus der CDU-Sicht. Bosbachs Krankheit und wie er damit umgeht, kann von der Krankheit ebenfalls betroffenene Leser motivieren, weiterzumachen und an ein gutes Ende zu glauben. Ein Kompliment an die Autorin, ein Kompliment an den (manchmal unfreiwilligen) Helden der Geschichte.
0Kommentar| Eine Person fand diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 22. Februar 2016
Möglicherweise greifen hauptsächlich Menschen zu diesem Buch, die von vorneherein eine Sympathie für Wolfgang Bosabch hegen - die Autorin versteht es sehr gut, seinen Werdegang, seine politische Postion und die Zeithintergründe anschaulich und mit Sachverstand zu schildern. Ein authentischer Politiker mit christlicher Haltung, die er nicht dem Mainstream oder seiner Partei opfert - trotz vieler Anfeindungen aus dem eigenen Lager. Hoffentlich bleibt er uns noch lange erhalten.
0Kommentar|War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 28. März 2014
Genau wie Herr Bosbach das so gerne tut, habe auch ich eine Zugfahrt zum Buch schmökern genutzt. „Jetzt erst recht“ hat mich von der ersten Seite an gefesselt - vermutlich gerade auch deshalb, weil es viele Parallelen mit meiner eigenen Familiengeschichte gibt, was die Krebserkrankung und den offensiv-optimistischen Umgang damit angeht. Ganz nach dem Motto „So lange die dicke Frau noch singt, ist die Oper nicht zu Ende“, macht Wolfgang Bosbach trotz unheilbarer Krankheit einfach weiter Dinge, die ihm Spaß machen – in seinem Fall vor allem Politik. Insofern habe ich mir nach der letzten Seite fest vorgenommen meine Vorsorgetermine weiter fleißig einzuhalten (bitte um Nachahmung!) und natürlich unbedingt mal den im Buch beschriebenen Wahlkampf-Hotspot „Blaues Loch“ im nahen Schwetzingen zu besuchen. Kommen wir zum Résumé - zu Ehren des ehemaligen Supermarkleiters Bosbach natürlich in der aktuell angesagten Supermarkt-Sprache: Super geerdeter Protagonist , super auf den Punkt kommende Autorin, super zu lesendes Buch, super-geil. In diesem Sinne kann ich zum Kauf der Biografie absolut raten – am besten natürlich bei der inhabergeführten kleinen Buchhandlung um die Ecke.
0Kommentar| 6 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 14. Februar 2015
Kaum zu glauben, dass es solche Politiker überhaupt gibt! Wenn man an der Seriosität und Pflichttreue aktuell agierender Politiker zweifelt, sollte man dieses Buch lesen. Es vermag, wenigstens für eine kurze Zeit das Bild der Politiker gerade zu rücken. Wie Herr Bosbach seine Meinung auch entgegen der Parteilinie vertritt, ringt mir höchste Achtung ab. Wie er sich im Wahlkampf für seine Partei einsetzt, ohne sich zu schonen, das dürfte großen Seltenheitswert besitzen.
Das Buch ist flüssig und interessant geschrieben und durchweg glaubhaft. Auch die familiären Beziehungen bleiben nicht unerwähnt. Herr Bosbach hatte schon vor der Lektüre dieser Biografie meine Sympathie, jetzt bin ich sein Fan.
Das Buch kann man nicht nur dem Durchschnittsbüger empfehlen, vor allem sollten Polit- Profis auf der Karriereleiter mal etwas von einem "alten Hasen" lernen.
0Kommentar| Eine Person fand diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 29. September 2015
Dieses Buch ist für Bosbach Fans ein absolutes Muss. Sehr kurzweilig und interessant geschrieben - interessant auch wegen der Anfänge der Griechenlandkrise!
0Kommentar| Eine Person fand diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 21. April 2015
Die von Anna von Bayern, einer Korespondentin von BAMS, geschriebene Biografie schließt sich mit vergleichbarem Erfolg an ihre vor nicht allzu langer Zeit verfasste Lebensgeschichte Karl zu Guttenbergs an und wendet sich wieder an ein breites Publikum. Das Buch handelt jedoch nicht von einer steilen Karriere und deren plötzlichem Ende, sondern beginnt und verläuft wie eine beliebte TV- Arztserie, die von Leben und Tod, gesundem Menschenverstand und - im Unterschied dazu ansatzweise auch - von höherer Politikintelligenz berichtet, ansonsten aber keine Sensationen bietet.

Damit können die Leserinnen und Leser das aus 100 Talkshows bekannte Konterfei eines sympathischen Zeitgenossen noch einmal bestätigt finden, ohne den rheinischen Tonfall seiner Reden und Widerreden entbehren zu müssen. Sie dürften erst recht das Buch mit Respekt vor dem Protagonisten zur Seite legen.
0Kommentar| Eine Person fand diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden

Haben sich auch diese Artikel angesehen

8,99 €

Benötigen sie kundenservice? Hier klicken

Gesponserte Links

  (Was ist das?)