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am 29. Mai 2014
Cover:
Das Cover ist einfach, man sieht eine Frau und eine Blume vor einem schwarzen Hintergrund. Treffender könnte das Cover für die Story kaum sein und mir gefällt es. :)

Erster Satz:
Sie ist so schön, so zerbrechlich.

Meine Meinung:
Evangeline, kurz Evie, wohnt mit ihrer Mom auf einer Zuckerrohrplantage und es geht ihnen nicht schlecht. Außerdem ist sie beliebt, eigentlich mit allen befreundet und mit dem heißesten Typen der Schule zusammen.
Soweit, so normal.
Doch Evie war den Sommer über in einer „Irrenanstalt“. Sie hört Stimmen und hat „Visionen“ vom Weltuntergang. Sie hat Angst, wirklich verrückt zu werden und sagt sich immer wieder, dass sie nur die Schulzeit überstehen muss und dann kann sie weg. Doch die Visionen des Weltuntergangs waren gar nicht so verkehrt, denn die Apokalypse tritt wirklich ein. „Der Blitz“ löscht Pflanzen, Wasser und viele Erdenbewohner einfach aus. Manche mutieren zu „Wiedergängern“, Wesen die sich an den Lebenden vergreifen, vor allem bei Nacht. Evie und ihre Mom konnten überleben, doch das ist nicht ihr einziges Problem, denn die Visionen und Stimmen sind noch da und werden immer schlimmer. Dazu stellt sich die Frage, was Evie ist, denn so ganz verrückt kann sie ja nicht sein, wenn alles wahr geworden ist, was sie gesehen hat…

Evie ist ein unsicheres junges Mädchen, das von ihrer Mutter ziemlich herumkommandiert wird und unter ihren Visionen sehr zu leiden hat. Sie hat Angst, dass jemand mitbekommt, dass sie nicht normal ist und tatsächlich in eine Irrenanstalt weggesperrt wird. Doch nach und nach entdeckt sie Dinge an sich, die besonders sind und doch weit mehr als verrückt. Nach dem „Weltuntergang“ ist der große Bad Boy Jackson ihr größter verbündeter und wird langsam immer mehr für sie. Sie beginnt sich in ihn zu verlieben, auch wenn sie Angst hat ihm die Wahrheit über alles zu erzählen. Über sich.

Jackson kommt aus dem Bayou und kann mit der reichen Evie nicht viel anfangen. Er hält sie für verwöhnt und nichtsnutzig. Aber trotzdem kann er nicht von ihr ablassen, denn irgendetwas an ihr zieht ihn an und außerdem sieht sie wirklich gut aus. Nachdem er als einer der wenigen überlebt hat, macht er sich auf die Suche nach ihr und gemeinsam schlagen sie sich durch.
Hach ja, ich liebe Jackson, denn unter seiner rauen Schale befindet sich ein charmanter, weicher Kern.

Kresley Cole’s Schreibstil ist spitze und lässt sich total flüssig lesen. Die 600 Seiten fliegen nur so dahin. Ich bin berauscht von der einzigartigen Geschichte, die so viel mehr zu bieten hat als nur ein Endzeit-Szenario in dem die Charaktere gegen Zombies kämpfen müssen um zu überleben. Es geht quasi um ein lebendiges Tarotspiel. Die Karten (Arkana) sind die Jugendlichen selbst und deren Handeln hat Auswirkungen auf vieles. Evie ist dabei etwas besonderes, sie ist die Herrscherin und muss herausfinden um was es in diesem „Spiel“ geht und was sie tun muss.
Nach und nach finden sich immer mehr Charaktere zusammen, die alle irgendwie ihren eigenen Charme besitzen und nicht ganz normal sind. Einerseits haben sie ihre eigenen Kräfte, andererseits sind sie aber auch einfach interessant, weil jeder nach seinem eigenen Kopf tickt. Hach, lest es einfach, es ist so wundervoll anders & erfrischend.

Lange Zeit habe ich mich auch gefragt warum es Poison Princess heißt, aber auch das wird gegen Ende aufgeklärt. Ebenso darf man das ganze Buch über den Prolog nachdenken und wie dieser in die Geschichte passt. Da das erst auf den letzten Seiten aufgeklärt wird steigert die sich die Spannung enorm!

Fazit:
„Poison Princess“ ist anders als ich anfänglich gedacht und erwartet hatte. Viel, viel besser! Den Leser erwartet eine interessante Hauptprotagonistin, die sich anfänglich wirklich ziemlich „irre“ gibt, nachdem aber die Welt sprichwörtlich untergegangen ist, gar nicht mehr so verrückt ist. Denn es spielen übersinnliche Kräfte mit rein und auch Tarotkarten haben eine große Bedeutung. Die Autorin nimmt bei den Beschreibungen kein Blatt vor den Mund, deswegen ist die Geschichte nichts für zartbesaitete die Abneigungen gegen offenes Fleisch oder Blut haben. Allen anderen Fantasy / Dystopieliebhabern, die Lust auf eine besondere und spannende Geschichte mit wirklich einzigartigen Hauptcharakteren haben, kann ich das Buch nur ans Herz legen! Lest es und seid bereit für ein tödliches Spiel!

Reihe:
Poison Princess
Poison Princess 2 - Der Herr der Ewigkeit (erscheint Februar 2015)
The Arcana Chronciles 3 - Dead of Winter (engl. Titel, Original erscheint Januar 2015)

Ⓒmichasbuechertraeume.blogspot.de
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am 12. Mai 2014
Die sechzehn Jahre alte Evangeline Greene würde eigentlich ein ganz normales, glückliches Leben führen, - ihre Familie ist reich, sie ist beliebt, hat viele Freunde und ihre Beziehung mit Schulschwarm Brandon läuft sehr gut - wären da nicht die merkwürdigen, lebensechten Visionen, die sie seit Monaten quälen und ihre Mutter sogar dazu gebracht haben, sie in eine psychiatrische Klinik einzuweisen.
Nie hätte Evie geglaubt, dass diese Visionen ihr die Zukunft zeigen.

"Poison Princess" konnte mich wirklich überraschen, denn mit so einer düsteren, apokalyptischen Thematik hätte ich nicht gerechnet. Kresley Cole führt den Leser in die Welt von Evie, die nach ihrem Aufenthalt in einer Psychatrie versucht ihr normales Leben wieder auf die Reihe zu bekommen. Doch kurz nach ihrer Rückkehr beginnen die Visionen von neuem und werden sogar noch lebensechter. Bis sich eine Woche nach ihrer Rückkehr zeigt, dass die Visionen ihr die Zukunft gezeigt haben. Innerhalb nur einer Nacht wurde die gesamte Erde vom Sonnenlicht zerstört. Es gibt keine Pflanzen mehr und auch kein Wasser, die Ozeane sind ausgetrocknet. Und die Menschen, die nicht sofort gestorben sind, versuchen zu überleben, was angesichts des Nahrungs- und Wassermangels nicht so einfach ist.

Neben der apokalyptischen Welt hat Cole ein sehr spannendes Fantasyelement in "Posion Princess" eingebaut. Basierend auf der großen Arkana eines Tarotdecks, gibt es auch in der Welt von Kresley Cole Personen, wie den Tod, oder den Narren, die allerdings sehr lebensecht sind und übermenschliche Fähigkeiten besitzen. Evie nimmt in diesem Spiel die Rolle der Herrscherin ein und muss ihre Fähigkeiten erst noch entdecken und zu kontrollieren lernen, während andere Spieler deutlich fortgeschrittener sind.
Das Tarot hat mich schon immer fasziniert. Aus diesem Grund war ich sehr gespannt wie Kresley Cole dieses Element in ihrer Geschichte umsetzen wird, aber auch hier wurde ich positiv überrascht!

Als ich begonnen habe "Posion Princess" zu lesen, war ich überrascht wie düster und blutig die Handlung ist. Der krasse Gegensatz dazu war Evie, die das Buch aus der Ich-Perspektive erzählt. Sie trägt eine Dunkelheit in sich, die von ihren Visionen herrühren, aber an der Oberfläche zeigt sie davon nichts. Im Gegenteil, denn sie ist das wohlerzogene Südstaatenmädchen, das immer höflich, zu jedem nett ist und einfach von allen gemocht wird. Ich konnte mich am Anfang überhaupt nicht mit ihr identifizieren, weil sie mir einfach zu verzogen und von sich selbst überzeugt war. Im Laufe der Handlung musste sie aus der Not hinaus wachsen und das hat sie auch getan. Letzten Endes mochte ich Evie sogar sehr, weil sie zwar stärker geworden, sich aber immer noch treu geblieben ist. Eine Mischung, die mir sehr gut gefallen hat.

Fazit:
Ich habe lange gebraucht um wirklich in das Buch hineinzukommen. Ich war erst sehr überrascht davon, dass das Buch sehr düster und blutig ist, dann hatte ich Schwierigkeiten mit Evie. Aber je mehr ich gelesen habe, desto mehr fesselte mich das Buch und besonders zum Ende hin wurde es immer spannender!
Der einzige Kritikpunkt, den ich jetzt noch habe, ist der, dass das Buch zwar spannend war, aber trotzdem nicht sehr viel passiert ist. Es kam mir eher wie eine lange Einleitung vor, in der die Personen ihre zugewiesenen Plätze einnehmen. Außerdem hätte ich mir gewünscht, noch mehr Hintergrundwissen über die Arkana zu bekommen.
Trotz allem war "Poison Princess" für mich eine echte Überraschung, weil es mich zum Schluss hin wirklich von sich überzeugen konnte. Die Ideen mir der apokalyptischen Welt und der großen Arkana fand ich großartig und auch die Umsetzung hat gepasst!
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Kresley Cole kannte ich bisher nur aus dem Bücherschrank meiner Mom, als eine Autorin, die gerne Fantastic Romance mit viel Erotik schreibt. Kein Wunder also, dass ich nun neugierig war, ob sie auch Jugendbücher schreiben kann, oder?

Poison Princess ist eine unglaubliche dichte und atmosphärische Geschichte, die viel mehr Elemente vereint, als ich für möglich gehalten habe - auf eine Art und Weise, die funktioniert, anstatt überladen zu wirken. Zum einen ist da postapokalyptische Stimmung in der Zeit nach dem Blitz. Die meisten Menschen, die sich während des Blitzes, am Tag 0, draußen aufgehalten haben, sind verbrannt. So auch alle Pflanzen und alles Wasser ist verdunstet. Wiedergänger, widerliche schleimige Kreaturen, die immer durstig sind, bevölkern die Erde und jagen die letzten verbliebenen Menschen.

Die Geschichte beginnt, als Protagonistin Evie das Haus eines gewissen Arthur betritt. Ihm erzählt sie ihre Geschichte, die 253 Tage zuvor beginnt, eine Woche vor dem Blitz. Zu Beginn ihrer Erzählung haben wir das Element der Teenie-High School-Lovestory. Evie schildert zunächst die typischen Probleme eines fast 16-jährigen Mädels, das nicht weiß, ob es mit seinem Freund schlafen will oder nicht. Grund für ihre Zweifel ist unter anderem auch Jackson, einen Cajun-Jungen, gegen den sie sofortige Abscheu hegt, der sie aber trotzdem fasziniert.

Das dritte Element sind Tarotkarten, Esoterik und alles, was damit zu tun hat. Es geht um Visionen, um Albträume von einer roten Hexe, einem Jungen namens Matthew, vom Tod höchstpersönlich auf einem weißen Ross. Es geht um die großen Arkana und ihre Verkörperung. Evie hat gedacht, ihre Halluzinationen seien tatsächlich eine Geisteskrankheit gewesen, sie ist dafür extra in eine Art Nervenheilanstalt für Jugendliche gegangen. Doch je näher der Blitz rückt, desto stärker werden ihre Halluzinationen. Und plötzlich hört sie auch Stimmen...

Die Geschichte ist so komplex, das ich nicht einmal ansatzweise zusammenfassen kann, was passiert und wie alles miteinander verwoben ist. Auch die besondere Rolle der Pflanzen haben mich hier fasziniert. Tarotkarten haben in Mystery oder Fantasy schon öfter eine Rolle gespielt, aber noch nie so wie hier. Die Idee ist frische, neu und aufregend. Die Charaktere sind starke Persönlichkeiten und erfrischend. Sie entwickeln sich entgegen des altbekannten Schemas und bringen frischen Wind ist fantastische Jugendbuch.

Poison Princess ist auf dem besten Wege, sich in die Liste meiner Lieblingsserien einzureihen, mit guten Chancen auf den zweiten Platz gleich unter My Soul to Take. Im Oktober diesen Jahres erscheint (voraussichtlich) der zweite Band Poinsin Princess - Der Herr der Ewigkeit.

Diese Serie macht süchtig! Ein absolutes Lesehighlight.

5 von 5 Punkten

Cover 1 Punkt, Idee 1 Punkt, Plot 1 Punkt, Figuren 1 Punkt, Sprache 1 Punkt

~*~ cbt ~*~ 605 Seiten ~*~ ISBN: 978-3-570-30898-1 ~*~ Taschenbuch ~*~ 9,99€ ~*~ Mai 2014 ~*~
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am 12. Februar 2015
Dieses Buch war mein Überraschungshit des letzten Frühjahres! Anhand der Buchbeschreibung war ich erstmal skeptisch, ob sich diese Mischung aus Apokalypse, Superkräften, Liebesgeschichte und Zombies als gut erweisen würde, aber dann habe ich das Buch fast am Stück weg inhaliert. Unerwartete Wendungen in der Geschichte, eine sympathische und vielseitige Protagonisten, liebenswerte Nebencharaktere und eine abwechslungsreiche Handlung, die genau die richtige Mischung aus zwischenmenschlicher Interaktion und Action mitbringt. Kresley Cole geht hier zwar andere Wege als in ihrer erfolgreichen Immortals-Reihe, aber es gefällt mir sehr gut, wenn auch die erotischen Szenen weniger explizit sind und nicht so weit gehen, was bei einer Teenager-Protagonistin aber durchaus angemessen scheint.
Wenn man die ersten 30 etwas verwirrenden Seiten durch hat, ist es einfach ein tolles Abenteuer mit einer guten Portion Schmacht-potential :)
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Klapptext:
Die rote Hexe, der Tod, ein Heer aus Blüten und Dornen … düstere Bilder und Stimmen suchen Evie vor ihrem sechzehnten Geburtstag heim – und nach einer Katastrophe werden diese Visionen wahr. Als eine der wenigen Überlebenden bleibt sie zurück in einer öden Welt aus Asche und Verderben, an ihrer Seite der undurchsichtige Bad Boy Jack. Als klar wird, dass in Evie der Schlüssel zu neuem Leben verborgen liegt, müssen sie fliehen. Doch Evie ahnt, es ist nicht nur ihre Bestimmung, Leben zu geben, sondern auch den Tod zu säen. Nie darf Jack davon erfahren, denn längst hat sich Evie unsterblich in ihn verliebt …

Cover:
Mich hat das Cover förmlich verzaubert. Einsam stand es zwischen hunderten anderer Bücher in der Bibliothek und rief mich zu sich. So huschte mein Blick übers Regal und blieb immer wieder an diesem einen Buch hängen. Das Buch ist nicht aufwendig pompös gestaltet und das war es, was mich überzeugt. Es zeigt eine Schlichtheit, die man einfach als schön bezeichnen musste.

Inhalt:
Wo ich auch hinkam, begleitete es mich, denn Evies Geschichte haut einen einfach um. Die Welt der Großen Arkana, der Tarotkarten, war für mich völlig neu und zog mich sofort in ihren Bann. Die Idee faszinierte mich und ich verfolgte gespannt das weitere Geschehen. Die Welt, die Kresley Cole um Evie aufbaute lässt einen nicht mehr gehen, denn selbst Stunden, nein Tage, danach, konnte ich an nichts anderes denken. Davon mal ganz abgesehen, dass der Cliffhanger mich terrorisierte.

Charaktere:
Da kann ich auch nur sagen: Wow. Es ist nun schon einige Zeit her, dass ich es gelesen habe, doch an jeden Charakter kann ich mich mehr als gut erinnern. Jede Persönlichkeit ist so authentisch ausgearbeitet und es ist, als würde man si höchstpersönlich kennen und vor Augen sehen. Jack schleicht sich bei jedem gleich in die Gedanken, denn er ist eine sehr faszinierende Person. Sowohl in seinem Auftreten als auch anhand seiner Vergangenheit. Evie empfand ich als eine sehr gute Protagonistin, zu der man immer mehr Nähe aufbaute und im Verlauf des Buches immer mehr zu Evie wurde.
Auch die Nebencharaktere, vor allem die Tarotkarten, fand ich unglaublich. Allen voran Matthew. Jeder, der es noch liest, wird mich da verstehen :)

Schreibstil:
Gefiel mir persönlich wirklich sehr gut, denn ich konnte mich super in die Geschichte hineinversetzen. Die Autorin hat einen sehr spannenden Schreibstil, anders kann man es nicht sagen.

Fazit:
Achtung große Suchtgefahr!!! Es war meines Erachtens ein sehr unbekanntes Buch, wo ich mir so dachte: "Hm naja, mal sehen". Aber sobald man es angefangen hat, kann man nicht mehr aufhören. Das Gefühl, zu erfahren, dass es mehr als 2 oder 3 Teile gibt und diese noch erscheinen, wird ich umbringen. Ich verspreche es.
Für mich ist "Poison Princess" ein unvergessliches Buch!
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am 10. Juni 2014
Inhalt:
Die rote Hexe, der Tod, ein Heer aus Blüten und Dornen … düstere Bilder und Stimmen suchen Evie vor ihrem sechzehnten Geburtstag heim – und nach einer Katastrophe werden diese Visionen wahr. Als eine der wenigen Überlebenden bleibt sie zurück in einer öden Welt aus Asche und Verderben, an ihrer Seite der undurchsichtige Bad Boy Jack. Als klar wird, dass in Evie der Schlüssel zu neuem Leben verborgen liegt, müssen sie fliehen. Doch Evie ahnt, es ist nicht nur ihre Bestimmung, Leben zu geben, sondern auch den Tod zu säen. Nie darf Jack davon erfahren, denn längst hat sich Evie unsterblich in ihn verliebt … (Klappentext, Amazon)

Cover:
Das Cover war jetzt nicht ganz so meins, aber es kommt ja auch bekanntlich auf den Inhalt an!

Titel:
Schön, dass wir mal einen englischen Titel beibehalten haben. Passt sehr gut!

Schreibstil:
Der Schreibstil ist in Ordnung. Durch die 600 Seiten hatte das Buch aber auch ein paar Längen, in denen ich mich dabei erwischte, ein paar Zeilen zu überfliegen. Auch fiel es mir schwer in das Buch hereinzukommen, da der Schreibstil doch recht hart und gewöhnungsbedürftig ist, allerdings kommt man dann ab ca 100 Seiten doch gut damit zurecht.

Charaktere:
Evie hat mir ganz gut gefallen, denn sie hat sich benommen, wie es sich für eine 15 Jährige mitten in der Pubertät gehört. Von total verzweifelt/kindisch, bis hin zu sehr erwachsen in den richtigen Situationen. Allerdings war es schwer für mich, eine Bindung zu ihr aufzubauen. Letzten Endes hat dann doch etwas packende Persönlichkeit gefehlt. Jack dagegen hätte mir ganz gut gefallen können, denn er ist der undurchsichtige, dunkle Held, was aber auch genau sein Minuspunkt ist. Oft kommt er mir vor wie ein Katalogtyp, mit den typischen Klischees. Die Nebenfiguren waren allerdings wirklich gut, was allerdings den Gesamteindruck nur leicht retten konnte.

Erwähnenswert:
Es handelt sich um eine Reihe. Wer Tarot-Karten mag, kommt hier übrigens voll auf seine Kosten!

Stuck in my Head:
“Wenn ihm unser nächtlicher Unterschlupf einigermaßen sicher vorkam, schlief er ohne Shirt. Diese verlockenden kurzen Blicke auf seine Brust - Ich sah jedes Mal gleich wieder weg -, verwirrten mich und machten das Einschlafen schwierig.” (S. 337)

Kriesenreif:
Viel zu viele Klischees ...

Fazit:
Achja, ich weiß nicht, woran es gelegen hat, das Buch ist nicht schlecht, aber auch nichts, was mich vor Begeisterung jubeln ließ. Es ist nett für Zwischendurch, aber dafür hat es dann eigentlich doch wieder zu viele Seiten. Vielleicht ist es eher etwas für eingefleischte Fantasyleser.
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am 31. Juli 2015
Ich muss gestehen, ich habe diesen Roman gelesen, weil ich ein großer Fan der "Immortals after Dark" Reihe von der Autorin bin. Und oh mein Gott, bin ich froh, dass diese Reihe nicht nur die gezähmte, für Jugendliche geeignete Variante der erfolgreichen Serie um Hexen, Walküren, Werwölfe und Vampire ist.

Die ersten 50 Seiten waren für mich etwas schleppend, weil es halt wie ein Jugendroman anmutete. Und dann ändert sich alles. Der Roman wird düster, morbide, man fühlt richtig mit den Protagonisten mit, wie die Veränderung der Welt auch sie verändert. Den Ansatz des Tarotsspiels als fantastische Geschöpfe empfinde ich als erfrischend und sehr einzigartig. Man ahnt nie, welcher Bösewicht als nächstes auftaucht, die Charaktere sind trotz ihrer Jugend oftmals undurchschaubar, was die Geschichte spannend vorantreibt. Von der unwirtlichen Welt voller Gefahren ganz zu schweigen.

Für einen Jugendroman gibt es sehr explizite Szenen des Grauen. Jemanden unter 14, bei empfindlichen vielleicht sogar unter 16, würde ich das Buch nicht lesen lassen. Der Schreibstil ist aber, wie man es bei Kresley Cole kennt, flüssig und gut zu lesen. Und man giert nach mehr.

ICh kann dieses Buch einfach nur empfehlen!
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am 20. Februar 2015
Poison Princess ist das erste Buch von Kresley Cole, das ich gelesen habe. Ich muss sagen, die Geschichte hat mich vom ersten Moment an in ihren Bann gezogen. Der Schreibstil ist flüssig und gut lesbar, und obwohl es immer wieder Einblicke in die Vergangenheit gibt, fand ich es nicht schwer den Überblick zu behalten.
Einzig und allein die Cliff-Hanger ärgern mich, da sie das Buch an den spannendsten Stellen aufhört. Das macht das Warten auf den nächsten Band noch schwerer, als es eh schon ist :D
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VINE-PRODUKTTESTERam 17. Juni 2014
Kresley Cole ist hierzulande für ihre Immortals after Dark Serie bekannt. Nun kommen wir auch in den Genuss ihrer Jugendbuchserie, die mit Poison Princess startet.

Zum Inhalt:
Die 15-Jährige Evie plagen schreckliche Albträume und Visionen von einer roten Hexe, die Menschen kaltblütig tötet, von schrecklichen Blitzen und einem Meer aus Wiedergängern. Zudem hört sie Stimmen in ihrem Kopf flüstern.
Doch nach einem schrecklichen Sommer wünscht sich Evie nur eines zum Schulbeginn: Normalität. Doch diese scheint trotz ihres Freundes Brandon, ihrer Freundinnen und des geheimnisvollen Cayoon-Jungen Jackson unerreichbar...denn ihre Visionen werden Wirklichkeit!!!

Sie überlebt als eine der wenigen, doch Evie wird eines klar: Die Visionen werden immer intensiver und so macht sie sich mit Jack auf eine ungewisse gefahrvolle Reise, um mehr über sich und ihre Fähigkeiten herauszufinden. Dabei versucht sie, ihre aufkeimenden Gefühle für Jack zu unterdrücken, denn er weiß nichts von ihren Kräften...

Meine Meinung:
Der Beginn des Buches hat mich erst einmal an ein "typisches" Jugendbuch erinnert, denn das Setting ist klassisch mit High School, dem Football Freund und einem geheimnisvollen Neuen an der Schule.

Doch Kresley Cole "belehrte" mich schnell eines Besseren, denn Evies Visionen und Zeichnungen, die sie anfertigt, sorgen von Anfang an für eine unheimliche Note. Was langsam beginnt, steigert sich noch mal exponentiell, wenn Evies Albträume Realität werden und der Kampf ums nackte Überleben beginnt.

Die Welt, die die Autorin hier erschaffen hat, war für mich einzigartig und sehr sehr düster. Führung gibt es nicht mehr und Nahrung, aber auch Frauen sind eine Rarität geworden. So herrscht das blanke Chaos.
Für mich lebt Poison Princess vor allem von dieser kreierten dystopischen Welt. Nur sehr langsam wird dem Leser enthüllt, woher Evies Kräfte in dieser Welt kommen und was ihre Aufgabe zu sein scheint. Hier hat die Autorin für mich ebenfalls viel Fantasie bewiesen und sich etwas komplett Neues einfallen lassen.

Evie zur Seite steht Jack. Er kommt aus ärmlichen Verhältnissen, seine Mutter hat ihre Probleme im Alkohol ertränkt und für Jack lassen sich Probleme mit Fäusten regeln. Aber er ist auch ein Überlebenskünstler. Ohne ihn wäre Evie trotz ihrer gerade erwachenden Kräfte verloren gewesen. Trotzdem finde ich, dass er eine schwer einschätzbare Person ist. Evie gegenüber ist er mal total flirty, dann wieder sehr grob oder beleidigend. Was er genau für Evie empfindet, war mir bis zum Ende ein Rätsel.
Evie als Hauptperson bleibt manchmal etwas blass. Auch sie ist schwer einzuschätzen. Anfangs ist sie sehr beliebt und zu jedem freundlich. Später wird das ganze diffuser. Was sie antreibt, wird schon sehr deutlich, doch was sie wirklich als Person ausmacht, ist für mich unklar geblieben. Vor allem gegen Ende zeigt sie eine Seite, die ich so nicht von ihr erwartet habe.

Ich bin trotzdem sehr gespannt wie es weiter geht!

Fazit:
Eine tolle Idee & eine hervorragend gestaltete dystopische Welt zeichnen für mich Poison Princess aus und machen das Buch zu etwas Besonderem. Leider bleiben Evie und Jack als Charaktere für mich stellenweise etwas blass. Daher vergebe ich insgesamt 4 Sterne.
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am 3. Januar 2015
denn sie erwartet ein wahrhaft großartiges Buch!
Kresley Cole hat mich von der ersten Seite in ihre Geschichte gezogen, mit einem wahrhaft großen Talent fürs Geschichtenerzählen und besonderes für ihre intensiven und unglaublichen Szenen... Meine Augen haben förmlich an den Zeilen festgeklebt und manchmal gefiel mir das, was ich da gerade gelesen hatte so sehr, dass ich zurück ging um die Seite noch ein, zwei mal zu lesen.
Habe das zweite Buch schon bei amazon bestellt und erwarte es sehnsüchtig! Ich muss einfach wissen wie es mit Jack und Evie weitergeht...

Poison Princess Quotes:
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“I woan let you go back to that boy--not until you give me one bec doux." A sweet kiss. Then he reached forward, unlacing the ribbon from my hair.
"What are you doing?" I murmured.
"Souvenir." He put it in his pocket, and for some reason that struck me as the sexiest thing I'd ever seen.”

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“There’re three ways to get there from here, each one worse than the last. You can either hold your breath through the plague colonies, slip through Slaverville, or take the mountain route.” Something flashed in his expression, something somber, which seemed out of place on his animated face. “That’s where the cannibals really like to hole up.”
“You’ve seen them?” I asked.
“Oh, yeah. And it’s, like, totally worse than you can imagine. Their steady diet of grilled Homo sapiens really screws with their heads. And the miner cannibals in North Carolina? They’re the worst! Dude. They don’t even grill.”
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