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Kundenrezensionen

4,3 von 5 Sternen
42
4,3 von 5 Sternen
Format: Blu-ray|Ändern
Preis:11,42 €+ Kostenfreie Lieferung mit Amazon Prime


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am 17. Dezember 2014
Den Film hab ich damals gemocht und finde ihn auch heute noch super!!!

Lebendiges Spielzeug... irgendwie unheimlich, aber trotzdem cool. Wer hat sich als Kind nicht mal gewünscht, dass sein Lieblingsspielzeug zum Leben erwacht? ^^

Gute Unterhaltung. Uneingeschränkte Kaufempfehlung!!!
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am 4. September 2016
Einer der Besten Filmen mit der 90er.

Musste ihn mir einfach direkt kaufen da ich gesehen hatte hier das es ihn auf Blu-ray gab.
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am 18. September 2012
Dieser Film ist schon was älter aber dennoch sehr nice. Zwei Spielzeugmännchen Parteien die sich aufgrund eines Herstellerfehlers (Einbauchip der Army) in einem Wohngebiet bekämpfen. Ein großer Spaß für Jung und alt:D
Fand den Film damals toll und konnte mich nun auch wieder mit ihm begeistern;)

Preis stimmt
Filmspaß hoch 3

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am 3. September 2014
Der Film ist wirklich ganz lustig, Militärchips werden in Spielzeug eingesetzt und die Figuren werden lebendig.
Ganz nett gemacht und dazu kommt die Deutsche Stimme vom Major ist von Arnie und Sly.
Was perfekt passt finde ich.

Bild in 16:9 / 2,35:1 Ton in DD 5.1
Laufzeit ohne Abspann 1.39.58.min. und mit Abspann 1.45.17.min. FSK 12

Bonus: Entfallene Szenen, Hinter den Kulissen, Biographien von Darsteller & Filmemacher , Trailer
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am 14. September 2014
Kritik zum Film:

Wenn Joe Dante eines kann, dann ist es, sich eingefahrenen Genrekonventionen zu verweigern und seine Filme mit seiner ganz persönlichen Handschrift zu signieren: Humor geht nicht selten mit Schrecken einher, bissige Gesellschaftskritik mit cinephilem Augenzwinkern, ausgefeilte Tricktechnik mit originellen Geschichten. So variierte und ironisierte der Regie-Altmeister in "The Howling" nicht nur den traditionellen Werwolf-Film und lieferte mit dem herrlich schrägen Spielberg-Klassiker "Gremlins" den etwas anderen Weihnachtsfilm ab, sondern inszenierte ferner mit "Small Soldiers" Antikriegskino, wie man es so noch nicht gesehen hatte. Bei den Kritikern stieß die Geschichte um die sich verselbstständigenden Actionfiguren, die eine US-amerikanische Vorstadt in ein Schlachtfeld verwandeln, seinerzeit auf wenig Gegenliebe, und auch an den Kinokassen war dem Film kein großer Erfolg beschieden – unverständlicherweise, sprüht "Small Soldiers" doch geradezu vor all dem, was das Dante'sche Kino ausmacht.

Es ist einfach eine Freude zu sehen, wie geradezu mühelos Dante das ranzige militaristische Gebaren, den unfreiwillig komischen Stars-and-Stripes-Fetisch und die hurrapatriotische Waffenpornografie einschlägiger amerikanischer Kriegsfilme und Action-Blockbuster bloßstellt und das Schema vom guten amerikanischen Soldaten umdreht, indem er die äußerlich nicht gerade Vertrauen einflößenden Monsterfiguren zu den Sympathieträgern macht. Und wenn Major Chip Hazard – vor versammelter Truppe und einer US-Flagge im Hintergrund – unermüdlich pathetische Phrasen drischt, die Plastikkämpfer als muskelbepackte Zerrbilder von Schwarzenegger und Konsorten daherkommen und "kein Mann zurückgelassen wird", bleibt nicht zuletzt bei all jenen, denen das 80er-Jahre-Actionkino und die Uncle-Sam-Masturbationsvorlagen eines Michael Bay nicht unbekannt sind, kein Auge trocken. Doch nicht nur das Pentagon-freundliche Blockbusterkino, das Bodybuilder-Actiongenre und die Hersteller von Kriegsspielzeug kommen zum Handkuss, auch das im US-Kino gerne zelebrierte Bild der idyllischen amerikanischen suburbs und ihrer glückstrahlenden Einwohner nimmt Dante nach "Meine teuflischen Nachbarn" einmal mehr aufs Korn.

Bei aller Gesellschafts- und Medienkritik verzichtet Dante aber auf den aufdringlich erhobenen Zeigefinger und verpackt seine message in einem familienfreundlichen All-Ages-Actioner, der mit Referenzen auf diverse Kriegsfilmklassiker ebenso aufwartet wie mit Inside-Jokes auf das klassische Horrorkino, dessen Einfluss auf Dantes Schaffen unübersehbar ist. Die Action-Momente sind erstklassig in Szene gesetzt, das Drehbuch punktet mit witzigen und originellen Einfällen, und die Spezialeffekte, für die ILM sowie Tricktechnik-Veteran Stan Winston ("Terminator", "Aliens", Jurassic Park") verantwortlich zeichnen, können sich auch heute durchaus noch sehen lassen.

Was "Small Soldiers" damals wie heute zu einem aus der Masse hervorstechenden Spaß für Groß und Klein macht, ist seine Vielschichtigkeit und die Balance, die Joe Dante zwischen den unterschiedlichen Momenten fast durchgehend gelingt: Die Geschichte wird actiongeladen und temporeich erzählt, gleitet aber nie ins Oberflächliche ab, die gesellschaftskritische Botschaft ist klar, mutiert aber zu keinem Zeitpunkt zum enervierenden erhobenen Zeigefinger, das Bombardement an popkulturellen Referenzen und cinephilen Insidern ist großflächig, läuft aber nur selten ernsthaft Gefahr, über die Stränge zu schlagen. Ob Alt oder Jung, das Publikum wird stets bei der Stange gehalten – das erwachsene vielleicht sogar etwas mehr als das jüngere. Die Ähnlichkeiten zu "Gremlins" sind nicht von der Hand zu weisen, doch besitzt "Small Soldiers" genug Eigenständigkeit, um sich nicht hinter Gizmos turbulenten Abenteuern verstecken zu müssen.

Kritik zur Blu-ray Disc:

Koch Media hat "Small Soldiers" eine HD-Zellenkur spendiert, die sich sehen und hören lassen kann: Das Bild wartet mit natürlichen und kräftigen Farben sowie einem ordentlichen Kontrast auf; Verschmutzungen sind nur selten auszumachen. Der bildqualitative Sprung, den "Small Soldiers" von der DVD hin zur Blu-ray hinlegt, ist wirklich beachtlich, lediglich beim Einsatz von Rauschfiltern hätte man sich eine Spur mehr zurückhalten können.
Die deutsche und die englische Tonspur liegen jeweils in DTS-HD Master Audio 5.1 vor und erfreuen mit einer ausgewogenen Abmischung. Die Dialoge sind gelegentlich ein wenig dumpf, aber jederzeit deutlich verständlich, und die Action-Szenen beziehen sämtliche Kanäle mit ein, hätten aber durchaus eine Spur mehr Dynamik vertragen können.
Das Bonusmaterial fällt überschaubar aus, ist aber nicht uninteressant. Nach Starten der Blu-ray wird ein Vorwort von Joe Dante geladen, das während einer Retrospektive seines Schaffens im Wiener Filmmuseum 2013 aufgenommen wurde. Die blaue Scheibe wartet ferner mit einem Making-of und einem Interview mit dem Regisseur auf, daneben gibt es verpatzte und gelöschte Szenen, eine Bildergalerie sowie den deutschen und den englischen Kinotrailer. Sämtliche Extras liegen ausschließlich in SD vor. Der Blu-ray Disc liegt – wie bei Koch Media nicht anders zu erwarten – ein Wendecover bei.
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am 5. Juni 2016
Zunaechst mal war ich ganz ueberrascht, wie "neu" der Film immernoch wirkt. Hatte den einmal gesehen als er gerade in die Videotheken kam, und nun fast 18 Jahre spaeter zum zweiten mal. Kids moegens anders sehen, aber fuer mich ist das noch ein neuer Film. Veraltet wirkt hier nichts. Ausserdem gefaellt mir Dante's Humor. Wie schon bei den "Gremlins" schafft er es auch hier, eine recht krasse, brutale Story irgendwie Familientauglich zu machen. Ja, an den Kinokassen floppte er - wie so ziemlich alles was Dante seit den 90er Jahren gemacht hat. Denn wenn er auch versucht, seine Filme halbwegs als Mainstream zu verkaufen, so sind sie letztlich doch eher was fuer seine Fans, fuer jene, die's ein bisschen anders moegen.

Klar, das ist naemlich schon anders als "Toy Story". Das ist ein Kriegsfilm a la 80er B-Sorte, nur mit Spielzeug. Das gemuetliche Setting, die nette Kleinstadt als Handlungsort fuer Irrsinn, das ist auch so was von Dante's Spezialitaeten. Vieles vom Aufbau erinnert mich an "Gremlins", mit dem Problem, das Spielzeug leider schnell die Schranken aufgezeigt werden koennen, und das die Story nur so lange funktionert bis nicht mehr als fuenf oder zehn Leute in der Stadt davon wind bekommen. Sonst wuerden sie die Figuren einfach in den Muell werfen. Dadurch bleibt eine ausgeweitete Handlung, und eine Entwicklung aus. Der Grossteil des Films besteht aus immer neuen Angriffen der Figuren im Mini-Format. Das langweilte mich auf die Dauer ein bisschen. Vielleicht auch, weil der Film mit so einem beschraenkten Thema mit fast zwei Stunden etwas zu lang geraten ist. 85, 90 minuten haettens vielleicht etwas Kompakter gemacht. Naja, wie auch immer - Spass macht der Film schon, nichts was ich mir immer wieder angucken koennte, aber ganz bestimmt kein schlechter Film. Mag aber die Dante Filme "Gremlins" und "Meine teuflischen Nachbarn" um einiges lieber. Schade das er nach "Small Soldiers" gerade mal drei weitere Kinofilme (die alle floppten) machen konnte.

Zur Blu-Ray: Tolle Veroeffentlichung - und immer noch hat Deutschland die einzige Blu-Ray Veroeffentlichung weltweit. Lohnt sich.
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TOP 500 REZENSENTam 26. Mai 2016
Teenager Alan möchte, dass endlich mal etwas Geld in die Kasse des konservativen Spielzeugladens seines Vaters kommt. Er überredet den Lieferanten ihres Spielzeugs, ihm einige Soldaten und deren Gegner zu überlassen, mit denen ein Rüstungskonzern gerade den Spielzeugmarkt erobern will. Problem.... das Spielzeug macht sich selbstständig....
Die Grundidee hinter Small Soldiers ist der von Dantes Gremlins garnicht so unähnlich. Das Spielzeug ist eigentlich ebenso harmlos, wie Mogwai Gizmo, doch ein fataler Fehler führt schließlich dazu, dass die Small Soldiers eine Katastrophe in Alans Umgebung heraufbeschwören. Dante hat hier bewiesen, dass er sein Talent für Stoffe, die mit einer gewissen Hintersinnigkeit daher kommen, nicht verloren hat. Unterhaltung und Anspruch finden sich in Small Soldiers sehr gut kombiniert und trotzdem macht der Film auch einfach nur Spaß, nicht zuletzt durch die gelungene Animation der Figuren und den Humor.
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am 7. Oktober 2002
Ich habe den Film gesehen und bin völlig entgeistert.....
trotz des niedlichen Backgounds kann man diesen Film doch nicht ab 12 freigeben! Den kleinen Soldaten werden die Beine abgetrennt, sie schießen mit Molotov-Cocktails und Dartpfeilen, und setzen mit ihrer "chemischen Kriegsführung" (welche aus einer gehörigen Portion Schlaftabletten besteht) die Eltern außer gefecht. Statt den kleinen Zuschauern eine gewaltfreie und beispielhafte Lösung zu diesem Konflikt zu liefern, überfahren die Protagonisten die kleinen Soldaten am ende mit einem großen Rasenmäher! Ich möchte nicht wissen wie viele kleine Nachahmer dieser Film hervorgebracht hat, die es jetzt für eine gute Idee halten, am Hochspannungsmast hochzuklettern. Aber auch weniger brutale Szenen, wie die Apocalypse Now-Hubschrauberszene, welche (wie im Original) mit Wagners Valkyrenritt untermalt wurde, sind für Kinder ungeeignet, da ihnen die Vergleiche mit den echten (Anti)kriegsfilmen fehlen.
Abgesehen von der völlig absurden Alterseinstufung ist der Film allerdings ein absoluter Knüller. Brutal, komisch, mit einem genialen Score von Jerry Goldsmith und spitzenmäßigen Spezialeffekten. Absolut sehenswert!!!
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am 3. April 2014
Anfang der 80er nahm Steven Spielberg den hoffnungsvollen Nachwuchs-Regisseur Joe Dante unter seine Fittiche.

Dante, der zuvor mit Tier-Horror wie 'Piranhas' (1978) und 'The Howling' (1981) für Furore sorgte,
durfte bei Spielbergs einstiger Fantasy-Hit-Schmiede Amblin an größere Projekte ran.

Auf den Welterfolg 'Gremlins' (1984) folgten zwei Episoden der TV-Serie 'Unglaubliche Geschichten',
'Die Reise ins Ich' (1987) und 'Gremlins 2' (1990). Die Fortsetzung zu Dantes größtem Erfolg kam
aber wohl einige Jahre zu spät und fand nicht mehr das Publikum wie der Vorgänger. Daraufhin trennten
sich die Wege von Spielberg und Dante vorerst.

1994 gründete Spielberg dann eine neue Firma – DreamWorks SKG – für deren zukünftige Produktionen
er gute Leute suchte. Beim Actionfiguren-Abenteuer 'Small Soldiers' fiel die Wahl auf Joe Dante.

Nachdem dieser das Drehbuch gelesen hatte, glaubte er zunächst an eine Art 'Gremlins 3',
entdeckte aber schließlich auch andere Aspekte der Story und sagte zu.

Die Blu-ray von Koch Media zeigt den Film zwar nicht in Referenz-HD, schlägt die DVD aber
um Längen und rechtfertigt den Austausch.

Fazit
Familienfreundlicher Film mit vielen typischen Joe-Dante-Elementen. Verglichen mit heutigen
Sehgewohnheiten allerdings ziemlich zahm und auch langatmig. Wer 'Gremlins' und
'Der Indianer im Küchenschrank' mochte, ist hier richtig.
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TOP 500 REZENSENTam 28. März 2014
Der Regisseur Joe Dante hat sich mit Filmen wie Piranhas, „Gremlins – Kleine Monster“, der dazugehörigen Fortsetzung „Gremlins 2 – Die Rückkehr der kleinen Monster“, dem schwarzhumorigen 80er Jahre Klassiker „Meine teuflischen Nachbarn“ sowie „Die Reise ins Ich“ einen Namen gemacht. Ab den 90ern wurde es zwar ein klein wenig stiller, nachdem er gerade in den 80ern sehr große Erfolge feiern konnte. Mit „Small Soldiers“ hat er aber einen tollen Geheimtipp abgeliefert, der aber an den Kinokassen leider floppte. Bei einem Budget von 40 Millionen US Dollar konnten lediglich knapp 72 Millionen US Dollar wieder eingespielt werden.
Dabei hat er prinzipiell nichts falsch gemacht, denn der Film, der wie eine erwachsenere Realfilm Version von „Toy Story“ ausschaut, ist inhaltlich wie nicht anders von Dante gewohnt wirklich großes Kino. So gibt es nach wie vor einige sozialkritische Untertöne in der Handlung, wie etwa die spießbürgerliche Gesellschaft, die recht häufig persifliert wird. Die typischen scharfen Sprüche mit deutlichem Touch zum schwarzen Humor dürfen dabei selbstverständlich auch nicht fehlen. Dazu gesellen sich etliche Anspielungen auf weitere bekannte Kriegsfilme sowie Dantes weiteren Produktionen. So wurden nicht nur die Figuren der „Commando Elite“ mit den Darstellern Ernest Borgnine, George Kennedy, Jim Brown und Clint Walker des Films Das dreckige Dutzend aus dem Jahr 1967 besetzt, sondern auch mit Zitaten wie etwa aus „Apokalypse now“ oder „Gremlins – Kleine Monster“ („Mein Passwort ist Gizmo!“) nicht gespart.
Die Darstellerriege um Kirsten Dunst („Spiderman“ Trilogie), Gregory Smith („Der Patriot“), Jay Mohr („Der unglaubliche Burt Wonderstone“), Phil Hartman („Versprochen ist versprochen“), David Cross („Men in Black“), Kevin Dunn („Transformers“ Trilogie) oder Denis Leary („The Amazing Spider-Man“) geben dabei ebenfalls ihr Bestes. Gerade die unterschiedlich ausgeformten und teils überzeichneten Charaktere sorgen hierbei für zusätzliche Dynamik. Doch auch die Figuren wie die kleinen Gorgonites sind sehr toll ausgefallen.
Besonders erwähnenswert sind aber auch die tollen CGI und tricktechnischen Effekte, die selbst in der heutigen Zeit noch außerordentlich realistisch ausschauen. Gerade für damalige Verhältnisse war das ein besonderer Augenschmaus. Unter anderem zeichnete sich George Lucas‘ Industrial Light & Magic dafür verantwortlich, ein Name der für Qualität spricht, was in „Small Soldiers“ mehr als nur deutlich gemacht wurde.
Der Grund für den Flop dürfte dabei wohl doch recht nahe liegen. Der Film hat keine deutliche Zielgruppe. Während der Film für die meisten Erwachsenen wohl zu infantil erscheint, ist er für Kinder oder jüngere Jugendliche zu brutal, da mit Gewalt nicht gespart wurde, auch wenn diese selbstverständlich nur im relativen Sinne brutal ausgefallen ist.

Bild
Die Mastervorlage hat mittlerweile auch bereits 16 Jahre auf den Buckel. Das Bild ist insgesamt betrachtet sehr sauber und ruhig ausgefallen. Schmutzpartikel sind wirklich nur sehr selten zu erkennen und fallen mitunter gar nicht auf. Gelegentlich macht sich leichter Einsatz von digitaler Rauschunterdrückung bemerkbar. Erfreulicherweise wurde dies nicht zu stark eingesetzt, da die Schärfe im Großen und Ganzen dennoch gute bis sogar sehr gute Werte liefert und auch der Detailgrad noch sehr hoch ist. Die Folgespuren des DNR sind wie gesagt nur minimal bemerkbar. Im Vergleich zur DVD sind das dennoch 2 Schritte nach vorne. Das wird auch bei den kräftigeren und natürlicheren Farben sowie dem optimaleren Kontrast deutlich. Der Schwarzwert ist nun endlich kräftig und satt. Die Kompression arbeitet auf einem sehr hohen Niveau und lässt so gut wie keine Spuren erkennen.

Ton
Der Ton wurde in Deutsch und Englisch in DTS-HD Master Audio 5.1 auf die Blu-ray gepackt. Zwar klingt „ohren“-scheinlich der Ton im Vergleich zur DVD nicht wirklich besser, aber das trügt, denn bei genauerem Hinhören merkt man eine – wenn auch nur minimal – verbesserte Dynamik, sowie ein leicht optimalerer Klang, der mehr Klarheit bietet. In Punkto Surroundeffekte, Direktionalität, Bass und Balance hat sich allerdings nichts geändert. Das bedeutet im Klartext, dass eine ausgewogene Abmischung vorliegt, der es zwar bei manchen Actionszenen etwas an Kraft mangelt (gerade der Bass könnte da weit aus kräftiger und überzeugender sein), aber dennoch für einen Katalogtitel durchaus mehr als nur zufriedenstellt.

Ausstattung:
• Vorwort vom Regisseur Joe Dante (SD; 0:23 Minuten)
• Interview mit Joe Dante (SD; 12:46 Minuten)
• Making Of (SD; 11:26 Minuten)
• Entfallene Szenen (SD; 6:14 Minuten)
• Verpatzte Szenen (SD; 4:55 Minuten)
• Trailer in Deutsch und Englisch (SD; 3:17 Minuten)
• Bildergalerie (124 Bilder)

An Bonusmaterial zu diesem Film wurde nicht gespart. So gibt es nicht nur ein exklusives Vorwort von Regisseur sowie ein neues, auf der DVD nicht vorhandenes Interview mit selbigem. Dazu gesellen sich noch ein mehr oder weniger ausführliches Making of einige entfallene Szenen, ein Blooper Reel in Form von verpatzten Szenen, sowie den Original Kinotrailer wahlweise in Deutsch oder Englisch. Zudem befindet sich noch eine Bildergalerie auf der Disc. Ein Wendecover ist darüber hinaus ebenfalls vorhanden.

Fazit:
„Small Soldiers“ ist ein sehr empfehlenswerter Film, der leider zu Unrecht in der Masse unterging und nur wenig Beachtung erhalten hat. Schön, dass sich Koch Media dennoch sich diesem Titel angenommen hat. Die Blu-ray Umsetzung könnte zwar besser sein, aber für einen Katalogtitel geht die Qualität dennoch in Ordnung.
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