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TOP 500 REZENSENTam 7. Juli 2014
4K ist modern, 4K wollen die Kunden sehen. Nachdem passende Fernseher und Bildschirme seit einiger Zeit erhältlich sind, kommen jetzt auch die Camcorder. Wobei 4K hier 3840p bedeutet. Cinema 4K mit 4096p ist wieder ein anderer Schuh. Schade, dass die Industrie hier wieder eine künstliche Spaltung schafft… Auflösung ist allerdings nicht alles! Die Bildschärfe und die Feinheit der noch erkannten und mit Kontrast abgebildeten Strukturen entscheiden über ein gutes Bild. Genau mit diesem Merkmal konnte mich der FDR-AX100E überzeugen. Selbst in 1080p aufgenommen, wirkt das Bild aus diesem Camcorder gegen Aufnahmen meiner alten Panasonic HDC-SD99 aber auch der HDC-SD909 mit großem Abstand gestochen scharf. Selbst wenn ich Standbilder aus 4K-Material ziehe, sind alle Konturen scharf. Dafür neigt der FDR-AX100E teilweise zu einem leichten überschärft wirkenden Rauschen, was aber wie eine Filmkörnung aussieht und nicht stört. Wer allerdings Sportaufnahmen machen möchte, sollte warten, bis 4K auch mit 50p bezahlbar wird. Die AX100E produziert ihre bildgewaltigen Videos nämlich „nur“ in 25p. Der Große Bruder namens FDR-AX1 bringt schon jetzt 50p, kostet dafür aber auch gut das Doppelte.

Ausgestattet ist die AX100E mit einem 1 Zoll Sensor, einem 12x Objektiv mit optischem Stabilisator und Anfangsblende F2.8 sowie einem Slot für die teuren MemorySticks von Sony, aber auch für SDXC Speicherkarten. Die Speicherkarten müssen allerdings schnell sein, um die 60 Mbit/s bei 4K auch wegschreiben zu können. Meine SanDisk SDXC Extreme Karten (ältere schwarz/rote Version in 80 MB/s) mit 64 Gb funktionieren einwandfrei und fassen knapp über zwei Stunden 4K.

Im Lieferumfang finden sich mehrere Anleitungen, eine CD, Fernbedienung, Streulichtblende, Objektivdeckel, ein Netzkabel sowie ein Akku NP-FV70. Als Zubehör sind ein kleinerer Akku NP-FV50 sowie ein größerer NP-FV100 erhältlich. Laden kann man den Akku nur im Camcorder entweder langsam über USB oder schnell mit dem Netzkabel. Externe Akkuladestationen gibt es in verschiedenen Ausführungen als Zubehör. Wer einen XLR-Anschluss braucht, kann diesen mit dem XLR-K1M nachrüsten – das funktioniert prächtig und ist empfehlenswert.

Hier im Überblick meine Einschätzungen nach einem Monat:
+ Guter AF aber auch MF mit Fokus Peaking und 4x Vergrößerung
+ Gute Bildqualität auch bei wenig Licht
+ Hoher Dynamikumfang (Redner am Pult und Beamer daneben kein Problem)
+ Streulichtblende kann Objektivdeckel ersetzen
+ Super Schärfe – auch und besonders bei 1080p Runterskalierung
+ Guter AWB und erweiterte manuelle WB-Einstellung sowie Nachkorrektur
+ Viele dedizierte Bedienknöpfchen (Blende, Gain, Shutter, Focus, WB, Fokus usw.)
+ Echter 3 Stufen ND-Filter
+ Guter Bildstabilisator optisch und Hybrid („aktiv“ im Menü)
+ WiFi Fernsteuerung durch Smartphone mit App für iOS und Android
+ XLR-Eingänge nachrüstbar
o XAVC-S Format bis 4K, MP4 nur bis FullHD
o Stimmenfilter für Kameramann abstellen, rauscht und bringt nichts!
o In XAVC-S nur Stereo Ton, kein 5.1
- Akkuladung nur im Camcorder (externe Lader als Zubehör)
- HDMI out geht bei 4K-Aufnahme aus
- Kein H.265 bzw. HEVC (große Dateien bei 4K)

Fazit:
Die Bedienung des Gerätes gefällt mir. Die Bildqualität ist phänomenal und der 1 Zoll Sensor sorgt für eine nette Tiefenunschärfe. XLR kann über Zubehör angeschlossen werden und der Camcorder hat keinen nervigen Lüfter. Die Möglichkeit der Fernsteuerung mittels App erspart zudem unschöne Erschütterungen bei Stativaufnahmen. Und ein Firmwareupdate hat Sony auch schon herausgebrach, man kümmert sich also um seine Premium-Kunden. Insgesamt bin ich mit dem Camcorder sehr sehr zufrieden. Man erhält Spitzenqualität zum angemessenen Preis und ein breites Zubehörsortiment für spätere Erweiterungen. Da leider ein externer Akkulader fehlt, sollte man beim Kauf eines Zweitakkus diesen direkt einplanen - das einzige kleine Manko aus meiner Sicht! Den fehlenden H.265 Codec korrigiert später die Schnittsoftware, da lässt sich mit großen Speicherkarten bei der Aufnahme gegensteuern. Bleibt als letzter Kritikpunkt noch der fehlende HDMI-Out bei laufender 4K-Aufnahme. Ein ausführlicher Test findet sich in der Zeitschrift Videoaktiv in Ausgabe 2014/3, die kann beim Verlag als PDF erworben werden. Mich hatte dieser Test vom Kauf der FDR-AX100E überzeugt – und ich habe den Kauf nicht bereut. Der FDR-AX100E ist der mit Abstand beste Camcorder, den ich je hatte!
5555 Kommentare| 176 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 12. September 2014
Schweren Herzens habe ich im Frühling diesen Jahres meinen Panasonic Z10000 Prosumer Camcorder gegen die AX100 getauscht. In 3D habe ich eh nicht gefilmt, aber Formfactor und Bildqualität der Z10000 hatten mich damals überzeugt. Nach drei Jahren zeigte sich allerdings, dass die Z10000 für Run & Gun schon ein sehr dicker Brocken war. Und da eine längere Überseereise anstand suchte ich nach einer Alternative.

Nach den ersten Berichten und Tests der AX100 glaubte ich, dass ich damit eine würdige Ablösung für meine Z10000 finden würde. Und ich hatte recht :)

Schaut die Sony zunächst im Vergleich wie ein kleiner Consumer Camcorder aus, so belehrt einen das erste Hochheben doch schon eines besseren. Im Vergleich zur Z10000 ist sie natürlich handlicher, aber im Vergleich zu einem Consumer Modell ist sie doch spürbar größer und vor allem durch das Objektiv deutlich schwerer. Sie ist aber gut ausbalanciert und liegt sehr gut in der Hand. Die wichtigsten Kontrollen sind bequem zu erreichen und das "Tragegefühl" ist angenehm.

So weit so gut. Natürlich wieder ärgerlich, dass Sony kein externes Ladegerät beilegt. Aber dazu ganz am Ende meine Empfehlung für Zubehör. Erwähnenswert ist als beigelegtes Zubehör noch die Sonnenblende. Diese schützt das Objektiv nämlich nicht nur gegen Sonne, sondern ermöglicht auch eine ganz andere Outdooranwendung: Nämlich das "Kopfüberabstellen" der Kamera. Der Camcorder ist so ausbalanciert, dass man ihn kopfüber auf die Sonnenblende hochkant auf den Boden, einen Tisch o.ä. stellen kann. Klingt komisch, habe ich aber draußen tatsächlich oft gemacht. Zudem wird das Objektiv und er etwas labrige Plastikdeckel desselben dann auch gut geschützt, wenn man den Camcorder kopfüber hochkant in eine Tasche oder einen Rucksack stopft. Meine Sony setzt ihre SOnneblende jedenfalls nicht mehr ab.

Doch nun zum eigentlich Kerngeschäft der Sony, dem Aufnehmen von Video.

Die Bildqualität ist beeindruckend, wobei ich hinzufügen muss, dass ich weniger in 4K aufnehme, sondern maßgeblich FullHD. Einige Landschaftsaufnahmen habe ich allerdings in 4K geschossen und bin mit der Bildqualität auch zufrieden. Mit Rolling Shutter hat man schon ein wenig zu kämpfen aber für Prosumer Ansprüche ist die Qualität nach meinem Dafürhalten in dieser Preisklasse in Ordnung.

Schwer beeindruckt bin ich von der Low Light Fähigkeit. Da habe ich in einigen Tests vorab Dinge gelesen, die mich meine Hoffnungen bei dem 1" Chip dämpfen ließen. Aber ich habe auf besagter Reise jeweils ein 40 Minuten Timelaps eines Sonneauf- bzw. Untergangs (Monument Valley) geschossen. Dazu etliche Shots vom Strip in Las Vegas bei Nacht, u.a. vom "Eiffelturm" des Paris Hotel, also aus großer Höhe auf Las Vegas bei Nacht. Also Tausende von bunten Lichtlein und sausende Autos bei Nacht. Alle diese Aufnahmen sind nahezu rauschfrei gestochen scharf. Genial. Im Punkto Low Light hat die Sony meine Erwartungen deutlich übertroffen. In Las Vegas habe ich zudem mit der Automatik aufgenommen, sprich die Kamera durfte sich selbst einstellen. Das Bild was man dabei erhält ist über jeden zweifel erhaben. Bei den Timelapses habe ich die Kamera manuell eingestellt. Auch hier ist das finale Bild genial.

Damit gleich weiter zu den manuellen Einstellungen. Das wichtigste ist für mich der große Drehrad am Objektiv. Hier kann man sehr schnell die Belegung zwischen Zoom und Schärfe wechseln. Das finde ich gut. Mit dem Sensor der Sony gelingen so auch begrenzt Depth of Field Shots in ansehnlicher Qualität. Mit einem Knopfdruck kann man auch den Weißabgleich "locken", was ich draußen oft gebraucht habe um die Automatik zuerst das Bild beim Schießen mit dem Sonnelicht einstellen zu lassen, es dann zu locken und einen Schwenk über die Landschaft bis hin zum gegen das Sonnenlicht zu machen. Auch gut :)

Das einzige was ich ein wenig vermisst habe ist ein Push Focus Button. Und wo wir gerade dabei sind: Der Auto Fokus der Sony ist zwar gut, aber langsam. Gerade wenn man die Kamera mit größerem Zoomfaktor aus dem Stand By startet dann kann es schon mal ein paar Sekunden dauern, bis der Fokus sich gefangen hat. Gfs. ist auch ein rauszoomen notwendig. Das hat tatsächlich etwas genervt.

Zum Thema Stand By: Die Kamera hat einen "Schnellboot Modus". Klappt man das Display zu, dann geht sie in den Stand By. Klappt man es wieder auf, dann kann man binnen Sekundenbruchteilen losfilmen. Auch nett. Allerdings war ich mir nie ganz sicher, wann die Sony nun wirklich ganz aus ist und den Akku nicht mehr belastet. Aber mit dem originalakku kommt man schon fast über einen ganzen Tag Run & Gun.

Neben dem Display gibt es noch den Sucher, der auch an akzeptables Bild liefert. Für vernünftige Aufnahmen bei Tageslicht draußen ist der auch unerlässlich. Da kann man bei Sonneneinstrahlung auf dem Display recht wenig erkennen.

Mein Fazit nach 3,5 Wochen Dauereinsatz mit 3 GB an FullHD Material und ein paar 4K Shots ist: Der Wechsel zur Sony hat sich für mich absolut gelohnt. Die Bildqualität ist über jeden meiner Zweifel erhaben, die Low Light Fähigkeit finde ich in diesem Segment beachtlich. Die Automatik macht i.d.R. bereits ein sehr gutes Bild, die manuelle Bedienung ist mit den kleinen Tasten z.T. etwas frickelig, aber für die wichtigsten Run & Gun Einstellungen gut benutzbar. Auch erwähnenswert weil für manche vielleicht von Bedeutung: Die 5.1 Soundaufnahme gibt es nur für AVCHD. Wenn man im XAV Format von Sony aufnimmt (also immer bei 4K und optional bei FullHD) dann hat man nur Stereo Sound.

Das 4K sehe ich übrigens im Heimbereich als nicht zukunftsträchtig an. Ich finde es aktuell eher noch ein nettes Gimmick um nachher einen verlustfreien Zoom aus dem 4K Material für einen FullHD Output zu realisieren.

Ich würde mir die Sony wieder kaufen. Wer mehr statisch filmt und einen fetteren Sensor braucht, der wird in dem Preissegement an DSLR nicht vorbeikommen. Wer einen handlichen Run & Gun Camcorder mit guter Automatik und gutem Sensor sucht, der sollte sich die Sony für seine konkreten Aufgabenstellungen genauer anschauen.

Als Zubehör habe ich mir von Patona ein externes Ladegerät inklusive 2 Akkus für sagenumwobene 35 EUR gekauft. Die Akkus sind fetter als das Original und halten länger. Den gigantischen Vorteil des externen Ladegeräts muss ich wohl nicht extra erwähnen. Wer die AX100 hat, sollte sich dieses Zubehör auf alle Fälle gönnen :)
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am 11. Januar 2015
Die Kamera ist derzeit definitiv das Beste, was man als Amateur kaufen kann, für den Semiprofi bildet sie als Einstieg- oder Zweitcam ebenfalls die absolute Spitze. Dem Profi werden ein paar Knöpfe für bestimmte Einstellungen fehlen.
Besonders hervorzuheben ist erstmalig (und derzeit auch einmalig) die einfache Umschaltung der wichtigsten Einstellungen vom Automatik in den manuellen Modus.

Manuelle Modi:
1.) Autofokus oder Zoom: Ein Knopfdruck und man kann am gefühlvoll dosierbaren großen Ring am Objektiv entweder Zoom oder den Fokus wunderbar manuell justieren.
2.) Blende, Iso, Shutter: Ein Knopfdruck zum Umschalten und einer zur Auswahl. Mit zwei Knopfdrücken ist man bei Blende, Iso oder Shutter ebenfalls im manuellen Modus, zum Einstellen ist dann ein kleiner Drehregler knapp vor dem großen Fokus/Zoomregler vorhanden.
So einfach ging das bei einer Consumerkamera noch nie, wenn es denn überhaupt so möglich war. Sehr gut gelöst Sony!

Bildqualität
Ich lasse die Unterscheidung zwischen 4K, AVCH-S und AVCH erstmal weg und gebe das Komplettfazit. Egal was man einstellt, es gibt derzeit im Consumerbereich keine Kamera, die an diese Bildqualität herankommt. Besonders hervorzuheben ist dabei noch die lowlight-Fähigkeit, also die Bildqualität bei wenig Licht. Ein so rauscharmes Bild, auch bei schwierigeren Lichtverhältnissen, bekommt so manche Profikamera nicht hin. Die Klarheit und Schärfe bei 4K ist jenseits von Gut und Böse, diese Clips auf Full-HD skaliert sind absolut fantastisch.

Der 24p-Modus
Äergerlich dabei, daß kein einfacher Wechsel in den Modi möglich ist. Man benötigt für jeden Modus eine eigene Speicherkarte, außer es stört einen nicht, daß die Kamera jedesmal die Karte nach dem Wechsel neu formatieren muß. Deshalb habe ich für jeden Modus zwei eigene Karten.
Zweiter Nachteil des 24p-Modus: Die High-Speed-Funktion (AVCH-S) ist nicht möglich (zumindest derzeit, Firmware V2.0), die funktioniert derzeit nur im Nicht-24p-Modus.
Ansonsten funktionieren beide Modi absolut fehlerfrei. Für ältere Fernsehgeräte macht der 24p-Modus durchaus Sinn, ältere Geräte haben teilweise Probleme bei hochauflösenden Zuspielungen mit anderen Formaten, wer also auf High-Speed verzichten kann, noch ältere TV-Geräte im Haushalt hat, für den macht der Modus durchaus Sinn, da diese Geräte die Filme in 24p flüssiger darstellen (DVD und Bluray sind ebenfalls 24p).
Neuere Geräte haben in der Regel auch mit dem Nicht-24p-Modus keine Probleme.

4k, AVCH-S, AVCH, Full-HD, High-Speed
4K gibt es zwar "nur" in 24p oder 25p, aber das in einer absolute glasklaren und spitzenmäßigen Qualität. Sony hat hier einen fantastischen Kompromiß zwischen Datenmenge und Qualität gefunden. Schön wäre natürlich auch ein 50p-Modus, aber vielleicht kommt das mit einem Firmwareupdate ja noch nach. Ansonsten sind aber auch die beiden vorhandenen Modi bereits hervorragend.
Full-HD in AVCH-S und AVCH
Ich beschränke mich auf den aktuelleren AVCH-S Modus, mit diesem sind die High-Speed-Aufnahmen und die hervorragenden Full-HD-Aufnahmen möglich, in bestechender Qualität
High-Speed
Tolle Aufnahmen mit 100 B/S, einziges Manko, die Auflösung geht auf 1280x720 runter. Da könnte Sony noch nachbessern, Firmwareupdate und High-Speed in 1920x1080 oder sogar in 4K, das wäre was.....

Monitoranschluß
Der HDMI-Ausgang hat leider einen kleinen Haken. Bei 4K-Aufnahmen funktioniert er nur, solange nicht die Aufnahmetaste gedrückt wird. Das sollte Sony mit der nächsten Firmware dringend ändern.
Ansonsten tut der Ausgang, was er tun soll, er bringt das Signal in erstklassigem HDMI-Signal zum angeschlossenen Monitor/TV.

Fazit:
Für mich das derzeit beste Gerät bis zur Preisklasse von rund 5.000.- Euro, selbst die dort angebotenen Profigeräte bieten keine bessere Bildqualität, vor allem wenn es um lowlight geht. Einzig die dann noch schnelleren Möglichkeiten, manuell einzugreifen, können einen zum Profigerät greifen lassen, ansonsten hat man hier ein absolutes Sahnestück und wenn Sony noch die Firmware ein wenig aktualisiert....

Demovideos von meinen Aufnahmen gibt es in meiner Playlist auf youtube, die auch regelmäßig erweitert wird.
Playlist mit allen Sony FDR-AX100- Videos vom unpack bis zum Einsatz/Beispielclips
[...]
77 Kommentare| 40 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 16. Dezember 2014
Die FDR-AX100 besitze ich nun seit einigen Tagen. Allen positiven Beurteilungen kann ich nur zustimmen. Großartig. Da wäre wohl nichts gerade von mir hinzuzufügen.

Erwähnen möchte ich trotzdem, dass ich einen ganz trivial erscheinenden Fortschritt zu meinem Full-HD Camcorder einer anderen Marke erhofft und tatsächlich vorgefunden habe: Es war mir immer wieder passiert, wenn ich nicht das Einschalträdchen auf OFF gestellt habe, dass irgend etwas versehentlich auf den Startknopf gedrückt hat und furchtbar lange Aufnahmen von völligem Unfug passiert sind. Beim Schnitt von einer dreiwöchigen Reise ist das sehr zeitaufwändig geworden. Ich habe immer wieder nachsehen müssen, ob nicht doch noch eine gewollte Szene auftaucht. Damit ist jetzt endlich Schluss. Die Kamera schaltet sich ein, wenn das Display geöffnet oder der Sucher ausgezogen wird. Sie schaltet sich wieder ab, wenn das Display zugeklappt und der Sucher eingefahren sind. Prima.

Für den hoffnungsvollen Amateur, der sich nicht in das Thema 4K vertieft hat, erscheint mir ein Hinweis angebracht. Man kann zurzeit nur die 4K-Videos aus der Kamera direkt am 4K-TV über HDMI-Kabel als 4K ansehen.

Normaler Weise schneide ich mit Premiere Pro CC 2014. Das 4K-Material lässt sich importieren und bearbeiten. Sehr praktisch ist es, die erste 4K-Datei zu importieren und daraus eine Sequenz mit den Vorgaben der Datei zu erstellen. Dann arbeitet man mit einem Projekt in 4K. Enttäuscht mag der Unvorbereitete sein, wenn er feststellt, dass die Blu-ray - Produktion (derzeit und wohl noch länger) nur in Full-HD möglich ist. Ich habe mir einen neuen Sony Blu-ray Player bestellt, der die Zeichen "4K" in der Beschreibung führt (um mich vorsichtig auszudrücken), in der Annahme, freilich naiv, es gebe inzwischen einen Fortschritt, die 4K-Dateien über DLNA oder einen USB-Stick auf den TV-Schirm zu bekommen. Geht alles nicht!. Sony Support für den Player hat erst noch vorgeschlagen, mit einem Level-Editor den Level von 5.1 auf 4.1 zu ändern. Erfolglos. Ein anderer Support Mitarbeiter hat endlich bestätigt, dass 4K auch über USB-Stick nicht geht. Online-Recherchen deuten an, dass es Ende des Jahres 2015 erste Player geben könnte, die natives 4K auf den Bildschirm bringen. Ob es gelingen könnte, mit der mitgelieferten Software zu schneiden und das Ergebnis in 4K auf die Handycam zurückzuspielen, habe ich bislang noch nicht probiert.

Da ich ohnehin zunächst nicht beabsichtige, einen Ultra-HD / 4K TV-Bildschirm zu erwerben, ist das Ergebnis für mich leicht tragbar. Ich genieße die Qualität der Kamera und ihrer Aufnahmen einfach weiter über Full-HD.
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am 7. Mai 2014
Ich habe gerade die 1. Rezesion gelesen und kann was die 4k Bild Qualität angeht nur zustimmen.Es ist ein sehr grosser Unterschied zwischen Full HD und 4 k.festzustellen.Einmal 4k,nichts anderes mehr.Es ist natürlich nicht mit einem Proficamcorder zu vergleichen,wenn man im Fernsehen eine sehr gute Tiersendung sieht,aber die Qualität ist super.Leider sieht man bei 4k die 25p Ausgabe doch sehr.Das heisst,das zb bei einem laufenden Hund die Konturen nicht immer scharf sind,sondern um den Körper flimmern zu sehen ist.Das stört ungemein und ist fast ein Grund sie wieder zu verkaufen.Ich hoffe ,das ich noch nicht alle Einstellungen durch probiert habe und vielleicht im manuellen Modus eine bessere Einstellung finde.Die Grösse des Camcorders ist noch angenehm.Vorallem ist das Gewicht sehr gut verteilt.Trotz meiner kleinen Hände komme ich gut zurecht.Die Zoomwippe ist neu und ein wenig gewöhnungsbedürftig.Der OLED Sucher ist sehr hilfreich bei Sonne.Vorallem ist er ziemlich hell und sehr scharf.Super!Bei meinem Camcorder gibt es keine Umstellung auf 60p.Trotz vorgaugeln in einem anderen Gebiet zu sein.Ein Problem sind die verwenbaren SD Karten.Ich habe erst eine 32 gb San Disk SDHC Extrem Pro (95mb) ausprobiert.Bei Full HD funktioniert sie.Bei 4k wurde sie nicht erkannt.Kein 4K möglich.Darauf hin habe ich eine 64 gb Sony SDXC Karte (94mb) gekauft und ausprobiert.Funktioniert einwandfrei!Es wird da also noch manch böse Überraschung geben.64 gb reichen für ca 2Stunden10 Minuten in 4k .Was absolut super ist ,ist die lowlight Funktion.Bei Lampenlicht im Zimmer hat man trotzdem ein sehr gutes Bild.Bei Zuschaltung der Funktion wird das Bild sofort um einiges heller.Nicht zu vergleichen mit meiner Sony HD 780,die schon nicht schlecht war.Das ist eine andere Welt und war für mich ein Kaufkriterium.Ich habe bei Full HD Aufnahme auf einer Tuning Messe gleichzeitig Fotos geschossen,ohne Umstellung auf die Fotofunktion.Da kam beim Ansehen schon ein Wow Effekt zutage.Absolut klasklar.Die Fotos hatten allerdings nur ca 3 mb.Sind zum Vergrössern nicht geeignet.Für den Computer Bildschirm reichen sie allemal.Man kann jedoch auf Foto ummstellen und dann mit 14 bzw 20 MP fotografieren.Das reicht dann für Vergösserungen.Auch mit 4k Macro Aufnahmen zu machen macht viel Spass.Da sieht man fast jede Kleinigkeit,auch wenn man in den Telebereich geht.Sehr gut.
Der Stabilisator ist im Weitwinkel Bereich sehr gut.Man kann dann sogar beim Filmen laufen.Im Telebereich bekommt man Probleme.Voll gezoomt keine Chance ohne Stativ oder auflegen ein ruhiges Video hinzubekommen.Leider!Im grossen und ganzen ist es ein Camcorder bei dem man hin und her gerissen wird.Einerseits ein super 4k Bild.Andererseits keine scharfe Kontur bei bewegten Sachen.Aber die Vorteile überwiegen doch .50P und ein etwas besserer Stabilisator ,dann wäre der Camcorder perfekt.Das Format spielt für mich weniger eine Rolle.An einen Samsung Full HD Fernseher angeschlossen wurde er sofort erkannt und man konnte das Bild geniessen.Ich brauchte nicht einmal den Fernseher einschalten.Beim Einschalten des Camcorders ging auch der Fernseher mit an.Auch auf dem Computer wurde alles erkannt.
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am 25. April 2015
Also im Großem und Ganzen ist die Cam super. Nur leider kann man in 4K nur 25p nutzen, was gleichbedeutend ist, dass es bei schnellen Schwenks/Bewegungen/Zoomen zu Bewegbilddarstelungsproblemen kommt (Nachzieheffekte).

Hier mal ein Beispiel. Einfach die beiden ersten Sternchen durch "tt" ersetzten und die beiden letzten durch "ww".

h**ps://w**.youtube.com/watch?v=EmXmtDxj0LM

Nachtrag vom 7.7.2015:
Momentan schneide ich einen Bericht über meine Heimatstadt. Hierzu habe ich reichlich Filmmaterial von meiner Stadt gefilmt. Somit konnte ich nun sehr viel testen und auch neues feststellen. Dass mit den Schwenks und Nachzieheffekten, muss man halt mindern, indem man langsam schwenkt. Aber, auch der Autofokus arbeitet viel zu langsam. Zoomt man zu schnell auf ein Objekt zu, dauert es ewig, bis sich dieser eingestellt hat. Aber was ich das größte Manko an der Cam finde, ist die Zoomwippe. Bei meiner 3D-Cam TD10 ist diese butterweich und man kann sie mit einem Finger von links nach rechts "schieben". Hier aber braucht man 2 Finger und muss nach vorne oder nach hinten "kippen". Und ich habe sehr lange geübt. Der Zoom zoomt erst gar nicht wenn man nur ganz leicht die Wippe bewegt. Dann macht es plötzlich einen Ruck und es wird gezoomt. Hat man aber nicht genug Microgefühl eingebracht zoom er zu schnell. Hat man aber den Punkt erreicht um die geringste Zoomgeschwindigekeit zu erreichen, geht das ne Weile gut, aber die letzten Zoombereiche wird der Zoom plötzlich von ganz alleine schneller.

Nachtrag vom 16.2.2016:
Ich vergeb dem Camcorder nun statt 4 Sterne, 5. Ganz einfach deshalb, weil man Schwenken eh nicht machen sollte. Ich habe mein Filmverhalten angepasst und bin jetzt super zufrieden. Wenn schon schwenken, dann nur gaaanz langsam. Hatte ich aber auch schon oben angemerkt.
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am 11. April 2016
..Und dazu noch sehr gute Low-Light Fähigkeiten mit rauscharmem Bild.
Und darüber hinaus noch ein sehr gutes Objektiv.
Meine Erfahrung:
AVCHD's und Blu Rays aus 4K-Material dieser Kamera heruntergerechnet auf "normales" Full HD ergibt eine bessere Bildqualität, als wenn man 1:1 Full-HD Material von z.B. meiner Sony CX730e verarbeitet.
Gerade eben wieder getestet.
Die Kamera liefert einen hervorragenden Master für AVCHD's und Blu Rays. Mit Nero 2015 Platinum erstellt.
..Und noch was:
Obwohl die keinen "BOSS" hat, wie die beiden kleineren FDR AX 33 und 53, bekomme ich beim Gehen sehr ruhige Steadycam-Ergebnisse hin.
(Die CX 730e hat ja bekanntlich auch den "BOSS").
Googelt mal nach "Mindmaster Andy", dort findet ihr meinen YouTube - Kanal, auf dem ich die meisten Videos mit dieser Kamera erstellt habe. Die anderen habe ich mit meinem Note 4 und meiner Sony CX 730 erstellt. Liebe Grüße Andy.
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am 1. Juni 2014
Habe bisher in HD gedreht und auch 3D Videos erstellt, dachte, dass das jetzt für die nächsten Jahre das non plus Ultra wäre. Dann kam 4K, kurz vor unserem Urlaub die AX100 und der Bericht in der videoaktiv. Grosse Sorge, dass die Kamera bis 10. Mai nicht mehr zu besorgen wäre, aber dann plötzlich eine Chance und sogar noch mit Sony-Tasche und passender Sony SDXC 64 GB Karte inclusive für den gleichen Preis. Toll
Natürlich ist neue Technik zuerst immer eher teuer. aber so ein Angebot und kein Wiederstand ist möglich! Also ab in den Urlaub und die ersten Tage probiert und getestet, und jetzt wo der Film fertig ist, kann ich sagen: Nur ganz minimale Anfangsprobleme, alles andere phänomenal!
Im eher gediegen abgedunkelten Hotel mit low lux gestochen scharfe Aufnahmen (taghell).
Bei Abendveranstaltungen mit Licht- und Lasershow Bilder, die ich so im HD TV noch nicht gesehen habe, eine Stabilisierung (mit eingeschalteter Aktiv-stabi), die im Weitwinkel lockeres Laufen und Freihandfilmen erlaubt - es gleitet nur so.
Falls doch mal Wackler passieren, kriegt man die in Final Cut noch fast weg, da wegen 4K genügend "Rand" zur Verfügung steht. Und überhaupt. das einlesen und bearbeiten in Final Cut pro auf meinem iMac 27 Zoll mit i7 eine reine Freude, ich konnte die ersten Tage kaum was anderes machen, so fasziniert war ich. Allerdings gab es eine böse Überraschung am Anfang:
Beim einlesen in Final Cut habe ich das Kreuz bei "optimierte Medien erstellen" stehen lassen, und hatte plötzlich neben den Originaldaten von 52 GB noch optimierte Dateien von insgesamt fast 400 GB auf der Festplatte, das war schon nahe an der Obergrenze meiner Festplatte.
Aber nach Durchsicht der Clips und Löschen der nicht verwendeten Szenen war das Problem gelöst. Bei umfangreichem Ausgangsmaterial und nicht allzu grossen Festplatten heisst es also aufgepasst!
Aber nun ist der Film fertig und sowohl in 4K als auch im iPad Format ausgespielt, und beides in einer überwältigenden Qualität. Brennen auf Bluray habe ich noch nicht versucht, erwarte aber dabei keine Probleme.
Wenn ich noch zurückdenke an den Übergang von DVD auf HD, was war das am Anfang eine Quälerei und ein Rumprobieren! Diesmal war alles viel einfacher. Grosse Empfehlung.

Nachtrag:
Inzwischen habe ich zwei Filme fertig und für beide auch DVDs und BDs erstellt. Obwohl mit dem iMac das Brennen nicht immer einfach war, gab es überhaupt keine Probleme im Zusammenhang mit 4K und Formatumwandlungen:
Aus Final Cut pro heraus kann man direkt eine DVD erstellen (beim Menü darf man leider nur das Hintergrundild frei wählen, alles andere ist fest vorgegeben), aber sonst läuft alles problemlos!
Beim BD Brennen musste ich viel probieren, dann erst ein Image auf die Festplatte ausspielen, und davon dann mit dem FESTPLATTENDIENSTPROGRAMM in OS X eine BD brennen. Dies ging allerdings auch nicht immer: 2 discs verbrannt und dann auf wiederbeschreibbare BD-RW versucht, damit ging es dann, wohl weil diese langsamer sind.
Da ich bedruckbare BD haben will, musste ich die BD_RW dann noch auf meinem PC kopieren. Windows ist bei BDs wohl unproblematischer als Apple.
Also: mit kleinen Tücken und viel Probieren alles geschafft ... und das Ergebnis am Full HD TV entschädigt dann für alle Mühen!
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am 5. Mai 2014
Update 8.5.:
Ich habe lange auf den Moment gewartet, auf AVCHD verzichten zu können, ohne auf eine komplett unhandliche Profi-Cam oder Spiegelreflexkamera umsteigen zu müssen. Die AX100 ist jedoch im Vgl. zu den inzwischen sehr kompakten Amateur HD Camcordern sehr groß und relativ schwer. Man sollte die AX100 jedoch nicht mit normalen AVCHD Camcordern vergleichen, da hier echte Profiqualität geboten wird, die ansonsten in noch viel größeren "Verpackungen" daher kommt. Das XAVC Format hat deutlich größere Datenraten im Vgl. zu AVCHD und bietet bei gleicher Bildfrequenz von 50p spürbar schärfere und flüssigere Bilder. Der 5.1 Ton funktioniert dann, wie auch im 4K Modus, übrigens nicht, sondern nur im AVCHD Modus, den die Kamera auch beherrscht. Entgegen meiner bisherigen Rezension kann man die AX100 NICHT auf NTSC und damit auf 60p bzw. 30p umstellen, dies war eine Fehlannahme, weil ich glaubte, die Umstellung sei so einfach möglich wie bei der Sony a7r. Geht aber leider doch nicht, evtl. muss man hier auf ein Firmware Up-date warten. Für die Nachberarbietung nutze ich übrigens mein MacBook Pro 15" Retina mit i7 und 16GB Speicher und das Final Cut Pro X 10.1.1. Die XAVC Daten können direkt über Final Cut eingelesen werden, wobei man nur den Unterordner "Clips" von der SD Karte manuell öffnen und die zu importierenden Dateien markieren muss. Die Bearbeitung funktioniert dann recht flüssig und erstaunlich gut. Eine echte Bedienungsanleitung gibt es weder in gedruckter Form noch als Download auf der Sony Webpage, man sollte sich also ein wenig auskennen, wenn man die AX100 erwirbt. In Summe bin ich von der Bildqualität und dem XAVC-S Format total überzeugt. Auf eine 64GB Karte gehen 2:10 Film in 4k/25p.
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am 16. Juli 2014
Der Camcorder erfüllt alle meiner Anforderungen, die durch Testergebnisse in Fachzeitschriften bestimmt wurden.
Mit 4 k aufgezeichnete Videos und im Schnitt auf HD herunter skaliert, sind wesentlich schärfer im Bild als die Videos meiner HDR-SR11 (ist allerdings auch schon etwas älter). Ich sehe fast keinen Unterschied zum 4k Bild.

Mit dem VLC media player können 4 k Aufzeichnungen angesehen werden. Sony bietet kostenlos eine Lizenz ihrer neuesten Schnittsoftware, mit der 4 k Videos geschnitten werden können.

Das Gewicht des Camcorders führt bei mir zu ruhigeren Bildern.

Bin sehr zufrieden.
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