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Kundenrezensionen

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am 24. Dezember 2013
Nachdem ich Tatjana Stöcklers ersten historischen Roman, „Die Hexe muss brennen“, gelesen habe, dachte ich mir schon, dass „Die Huren des Apothekers“ kein seichter Schmöker ist. Das zeigt auch sofort das gruselige Titelbild. Und wirklich, das Buch fängt schon knallhart an, indem es Luzia und ihre Schwägerin auf den Richtplatz verschlägt, wo miese Geschäfte betrieben werden. Eigentlich wollte ich nur kurz reinlesen, hab dann aber das ganze Buch am Stück verschlungen.
Luzia, die Diebin, hat geheiratet und ist als ehrbare Bürgerin mit ihrem Mann, dem Astrologen Lukas, nach Marburg gezogen. Auch dort muss Lukas ein abgeschiedenes Haus haben, damit die Lichter der Stadt nicht seine Sternenbeobachtungen stören. Sie wohnen also oberhalb der Stadt im Wald. Wen wunderts, dass Luzia Langeweile bekommt. Einzige Nachbarn sind der Apotheker Henslin Nungässer und seine Frau Mechthild, die ein Asyl für gefallene Mädchen betreibt, in dem strenge Zucht und Ordnung herrschen. Sehr schnell erkennt Luzia, dass die wohltätige Dame Dreck am Stecken hat, genauso wie ihr Ehemann, der obskure Heilmittel herstellt. Unerwartete Hilfe beim Ausheben des Sündenpfuhls bekommt Luzia von Elße, einem der Mädchen, die es satt hat, geschlagen und als Hure beschimpft zu werden, und von Frank, dem Henker. Dem Schwaben Frank ist während eines Aufenthalts auswärts, bei dem er seine Meisterprüfung ablegte, seine Geliebte Bärbel davongelaufen, die er jetzt sucht. Weil ihm beim Reisen das Geld ausgegangen ist, verdingt er sich als Henkersknecht in Marburg, wo er von Mechthilds Asyl erfährt. Seine Bärbel war dort, ist aber kurz vor der Geburt ihres Kindes verschwunden. Niemand will mit ihm darüber reden. Was die drei zusammen herausfinden, führt sie in mörderische Abgründe aus Aberglauben und Verbrechen.
Von der ersten Seite an baut sich die Handlung auf, nach und nach wird die entsetzliche Wahrheit enthüllt. Immer wenn man denkt, schlimmer geht es nicht, setzt Tatjana Stöckler noch einen drauf. Die Autorin versteht es, die Angst und Wut der Hauptfiguren so drastisch zu schildern, dass man die Bettdecke höher zieht, weil einem Schauer über den Rücken rasen. Und der größte Gruselfaktor ist dabei, dass alles an wahre Begebenheiten anknüpft. Man fiebert mit Luzia mit, spürt Franks Wut und Verzweiflung, bangt mit Elße um ihr Ungeborenes. Am Schluss habe ich mich dabei ertappt, wie ich noch Stunden hinterher überlegte, ob Elße nun einen Jungen oder ein Mädchen zur Welt bringen wird.
Mich hat empört, wie damals mit Behinderten und unehelichen Kindern umgegangen wurde und wie schlimm es wirklich für eine Frau war, ungewollt schwanger zu werden. Und dass sich Leute mit gutgemeinten Spenden bereichern und die Notleidenden in die Röhre gucken, das gibt es ja auch heute noch.
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am 6. März 2014
In diesem Roman geht es sehr brutal zu. Er ist die Fortsetzung von "Die Hexe muss brennen". Er ist äußerst Spannend wenn auch manchmal vorhersehbar. Zum Ende fehlt mit persönlich die Rache des Henkers an dem Apotheker. Hier hätte sich die Schriftstellerin noch sehr ausgiebig "austoben" können.
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am 18. Februar 2015
Toller Roman, düstere Atmosphäre und eine strahlende Hauptdarstellerin! Fortsetzung des Romans "Die Hexe muss brennen". Die ehemalige Meisterdiebin Luzia kommt mit ihrem Ehemann zur Ruhe, findet aber - trotz Schwangerschaft - noch immer Gefallen an Abenteuer und Gefahr. So deckt sie nach und nach ein düsteres Geheimnis ihrer Nachbarn auf. Was hier zutage kommt, ist teilweise gruselig und erschütternd, aber dennoch äußerst spannend! Man fühlt als Leser mit den geschundenen und ausgenutzten Mädchen, die bei den Nachbarn (den Apothekern) vermeintlich Zuflucht gefunden haben, mit.
Achtung Cliffhanger:

Der Apotheker bekommt letzten Endes seine gerechte Strafe! Das hat mich als aufgewühlte Leserin beruhigt!
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am 2. April 2014
Sehr gute Geschichte, .aber nichts für schwache Nerven, denn,es ist ein einziges Grusel- kabinet das sich da präsentiert. Vieles mag wohl stimmen, denn aus dieser Mittelalterlichen Zeit wurden viele üblen Menschen verachtende Sachen getrieben und meistens gedeckt von den kelrickalen Institutionen.Sehr spannend von Anfang bis zum Schluss sehr zu empfehlen wer Gruseliges lesen mag.
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am 8. März 2014
Das Buch ist spannend geschrieben. Die einzelnen Personen lebhaft geschildert. Damals gab es andere Auseinandersetzungen zwischen kirchlicher und weltlicher Macht. Tatjana Stöckler fesselt den Leser mit einer Geschichte aus der Zeit, als es noch Inquisition und Hexenverbrennung gab. Man tut sich schwer, das Buch wieder aus der Hand zu legen.
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am 9. Januar 2016
Eigentlich wollte ich gar kein Buch kaufen, habe aber den Blick ins Buch gemacht und wollte nicht mehr aufhören, somit mußte ich das Buch kaufen und hab's nicht bereut! Ein gutes Buch für Leute die Mittelaltergeschichten mögen!
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am 8. Oktober 2015
Mittelalterromane begleiten mich schon viele Jahre und faszinieren mich immer wieder, auch diese Buch hat mich wieder in seinen Bann gezogen , sehr spannend und unterhaltsam, empfehle es sehr gerne weiter.
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am 1. April 2014
Die historischen Zusammenhänge sind spannend und interessant dargestellt. Ich habe das Buch nicht aus der Hand gelegt bis ich am Ende war. Ich wünsche mir noch mehr historische >Romane von dieser Qualität.
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am 10. Oktober 2014
Dieses Buch
ist Spannend bis zur letzten Seite. Man ist sofort mittendrin und es packt eine das Lesefieber. Habe fast die ganze Nacht daran gelesen und bin nicht müde geworden. Manche Szene war so spannend und zugleich gräßlich schaurig schön das ich die Luft angehalten habe. Toll
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am 31. August 2014
die hure des apothekers,war spitze spannend von anfang bis zum schluß,habe vorher das buch gelesen" die hexe muß brennen" es ist die geschichte von den zweien,da versteht man es besser um was es geht.sehr zu empfehlen.
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