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Kundenrezensionen

3,6 von 5 Sternen
54
3,6 von 5 Sternen
Plattform: PlayStation 3|Ändern
Preis:13,88 €+ 5,00 € Versandkosten
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am 24. März 2014
Hallo,

gleich vorweg: Das Spiel völlig isoliert gesehen von der Preispolitik wäre für mich 4/5 Sternen. Aber wenn man sich den Preis im Verhältnis zum Gebotenen anschaut kann maximal 2/5 Sternen gegeben werden. Ich gebe 1/5 um die ganzen 5 Sterne Rezensionen zu drücken. Wieso ich das mache? "Ist das nicht kindisch?" Die Antwort weiter unten.

Das Spiel

Es macht richtig was her. Wenn man wie ich schon seit MGS1 dabei ist (die Metal Gear Spiele von 1980 waren etwas vor meiner Zeit) dann ist der grafische Fortschritt schon immens. Schon mit MGS 4 bekamen wir für damalige Verhältnisse eine super Grafik. Ob MGS4 gefallen hat oder nicht ist ein anderes Thema (mir leider nicht).

Das Spiel wurde konsequent weiter entwickelt und so ergeben sich Änderungen die auch mal etwas übel aufstoßen. Beispielsweise fehlen Rationen, ich habe (im Prequel) keine Kartons gefunden in denen man sich verstecken kann, es gab keine Codec Gespräche die ich immer sehr genossen habe. Das typische PLING wenn man gesehen wurde fehlt ebenfalls. Womöglich kann man das Freispielen und später hinzuschalten - ich hoffe es.

Die Story ist Kojima Typisch. Gut inszeniert, toll erzählt, spannender Cliffhänger.

Einer der negativ Punkte an diesem 'Prolog' ist der Aufbau. Kojima beteuerte 100 fach, dass er dieses Spiel so raus bringt damit wir uns in dem Universum und mit der Story schon einmal anfreunden können.
Habe ich etwas verpasst? Open World? War hier völlig Fehlanzeige. Man hatte ein komplett isoliertes Gebiet wie zu beispielsweise MGS:Snake Eater Zeiten (grandioses Spiel). Das muss nicht schlecht sein aber wenn man bedenkt, dass grade DESWEGEN der Prolog da ist fühlt man sich etwas hintergangen. Die Story - die ja so derbe sein soll, dass Kojima glaubt den Kunden 1 Jahr zur Vorbereitung und zum Verdauen des eben erlebten geben zu müssen - gibt nicht viel Aufschluss. MGS Veteranen wissen die Timeline, kennen die Charaktere und können sich sehr schnell einfinden. Dafür braucht es keinen Prolog. MGS Neulinge werden völlig um dunklen gelassen wer 'The Boss' ist, wer Paz ist, usw und so fort. Dafür brauchte es ebenfalls nicht DIESEN Prolog.

Nun die neue Sprecherrolle von Snake. Was war ich damals enttäuscht als ich erfuhr. dass David Hayter nicht mehr an Bord ist. Ich erhoffte mir eine Finte von Kojima. Ein Geniestreich der sich aufdeckt. Aber nein es war ernst gemeint. Man wolle MGS auf die 'nächste Stufe' bringen. Ist das gelungen? Jein. Kiefer Sutherland (Jack Bauer in "24" ; "Mirrors") macht seinen Job gut. Und er wird ihn in Phantom Pain noch besser machen. Trotzdem vermisst man David Hayter einfach. Ich habe in MGS1-3 niemals an der Glaubwürdigkeit von Snake gezweifelt. Die Synchro hat (dank Gewohnheit) gepasst wie die Faust aufs Auge. David Hayter IST Snake. Kann Kiefer diesen Platz einnehmen? Nein. Niemals. Dennoch hoffe ich, dass ich mich dran gewöhnen werde.

Dann kommt das Ende. Plötzlich ist MGS vorbei. Und mit plötzlich meine ich absolut abrupt. Aus dem nichts. Wie ein Schlag ins Gesicht. Man sitzt in überraschter Stille vorm Fernseher und ist sich nicht sicher ob dies das Ende ist. So überrascht von einem völlig plötzlichem Ende war ich das letzte mal auf dem Hurricane Festival 2013 bei Queens of the Stoneage ;) (waren viel zu früh einfach weg und alle standen noch 15 Minuten vor der Bühne weil sie fassungslos gehofft haben, dass dies ein schlechter Scherz war) Aber wie auf dem Festival war das auch hier kein Scherz. Es war vorbei. Finito.

Die Spielzeit beträgt - wenn man sich Zeit lässt - 70!!! Minuten. Wenn man alles erledigt und die Bonusmissionen macht (15 Minuten pro) sind wir bei maximal 100 Minuten.

Der ach so tolle Wiederspielwert? Sehe ich nicht. Vielleicht noch einmal ohne gesehen zu werden. Vielleicht einmal alles niedermetzeln auf der Base. Speedrun durchziehen (aktuelle Rekord für das DURCHSPIELEN vom Prolog sind 6 - in Zahlen SECHS - Minuten.)

Das alles wäre nicht tragisch und gerne 4 Sterne wert wenn es eine Gratis Beigabe bei z.B. Castlevania 2 gewesen wäre - so wie es eine Zeit lang mal üblich war. Oder als Download für 5 Euro. Maximal 10 Euro.
Aber der Hammer kommt jetzt: Sie wollen 30 - in Zahlen DREIßIG - Euro haben. Vorher waren es noch 40 Euro UVP.
Ticken die noch richtig?

Und jetzt der Grund warum für mich hier nicht mehr als 1 Stern drin ist:
Dieser Trend DARF sich NICHT fortsetzen. Der momentan kommerzielle Erfolg dieser Abzocke darf nicht honoriert werden.
"Aber das Spiel bietet doch einen sooo hohen Wiederspielwert" - selbst wenn dies so wäre ist es keine Entschuldigung um ein 70 Minuten Spiel für 30 Euro zu verkaufen.
"Aber die Story ist doch so komplex, da muss man sich erst einmal reinfinden" - Selbst wenn dem so wäre: Nicht für 30 Euro!

Es gibt viele gute Indi Spiele die 15 Euro kosten und mich 5 Stunden an den Bildschirm fesseln. Einige Vollpreis Titel für den PC kosten 40 Euro und fesseln mich (Stichwort Borderlands 2) 100 Stunden an den PC.

Ich sage es hier ganz deutlich: Wenn die anderen Publisher Wind davon bekommen, dass sie ihre DEMOS für 30 Euro verkaufen können (und EA weiß es bereits) dann wird sich der Trend fortsetzen. In Zukunft werden also mehrere Demos für 30 Euro verkauft.

"Aber es zwingt dich doch keiner es zu kaufen!!" - Das ist richtig. Habe ich auch nicht. Ich habe es ausgeliehen. Reicht völlig.
Aber das Problem das viele nicht sehen: Das wird Auswirkungen auf die Zukunft haben. Damals als der Mist mit den Ingame Microzahlungen angefangen hat haben alle gesagt: "Ja aber es zwingt dich doch keiner"
Und wo sind wir nun? Einige Vollpreistitel (Forza *hust*) funktionieren kaum ohne Micropayments. Dieser DLC wahn - "aber es zwingt dich doch keiner" - ja nur bezahle ich einen Vollpreis Titel und es werden mir bereits auf der CD mitgelieferte Spiele Inhalte verwehrt weil ich dafür erst einen Key erwerben muss.

Leute ganz klipp und klar: Jeder der so etwas unterstützt beeinflusst die Gaming Community nachhaltig negativ.
Die Publisher ziehen immer krummere Dinger ab, die Fans kaufen es - teils aus Frust weil sie auf die Inhalte nicht verzichten wollen - und irgendwann wird es zur Gewohnheit und ein 60 Euro Spiel kostet 120 Euro. Fällt vielen dann nur nicht auf weil sie die Inhalte quasi auf 'Raten' nach kaufen.

Also: Finger weg! Wenn ihr so sehnsüchtig wartet: Leiht es euch aus!
99 Kommentare| 88 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
Wer nicht die Geduld oder Zeit aufbringen kann bzw. möchte, die doch recht ausführliche Rezension zu lesen, hat die Gelegenheit auch gleich unten, unter "Gesamt-Fazit", weiterzulesen.

Ich versuche hier, soweit wie möglich, nicht auf die Preisgestaltung von Konami einzugehen. Es gibt Leute die die 30-40 Euro zum Release des Games aus der Portokasse zahlen, und andere, die niemals 30-40 Euro für eine bessere Demo-Version ausgeben würden. Hier sollte sich jeder selbst ein Urteil bilden, zumal der Preis sich ja jetzt tendenziell nach unten orientiert. Trotzdem darf man sich schon einmal die Frage stellen, ob Konami ein solches Geschäftsgebahren, inform einer solchen Preisgestaltung, nötig hat?

Nach Metal Gear Solid 4, und dem Spinoff "Metal Gear Rising: Revengeance", war es lange Zeit still um Snake geworden. Die treue Fangemeinde kam zwar in den Genuß der HD- und Legacy Collection, die den von der PSP konvertierten Teil Peacewalker, wie auch die PS2-Teile, 2 und 3 als HD-Version überarbeitet enthielten, bis die Ankündigung von Phantom Pain die Anhängerschaft aufhorchen ließ.

Als Einführung bzw. Prolog zu Phantom Pain, so Kojima, sollte MGS 5: Ground Zeroes erscheinen, über dessen Umfang man den neugierigen Gamer jedoch im unklarem ließ. Wohlweißlich. Da es längst überfällig war, 6 Jahre nach dem Release von MGS 4: Guns of the Patriots die Fans mit neuem Spielematerial zu versorgen, hatte man sich wohl zu diesem Schritt entschieden, um die Gamerschaft bei Laune zu halten und nebenbei noch kräftig Kasse zu machen, anders läßt sich mir diese unverschämte Vorgehensweise nicht erklären. Man darf wohl auch davon ausgehen, das bei dem vollständigem "Phantom Pain", diese auf eine Map beschränkte Spielesession, als DLC kostenlos zur Verfügung gestellt wird.

Beginnend mit der Installation, eröffnet sich einem danach das Optionsmenü, welches eine Vielzahl von Einstellungen zuläßt, jedoch immer noch keine individuelle, freie Tastenbelegung. Die Sprachausgabe ist englisch, die Untertitel auf deutsch anwählbar. Sollte man Teil Peacewalker nicht gespielt haben, bietet es sich an den Menüpunkt „Hintergrundinfo“ zu öffnen, um sich dort über die Handlung von Peacewalker zu informieren, da dieser Teil gleich danach anschließt (1976), und sich einem so die geschichtlichen Zusammenhänge erschliessen.

Wer die Spiele einmal in der zeitlich korrekten Reihenfolge spielen möchte: 1.) MGS 3 - 2.) MGS Peacewalker - 3.) MGS: Ground Zeroes - 4.) MGS 1 - 5.) MGS 2 – 6.) MGS 4. Wer auch den Spin-Off "Metal Gear Rising" sein eigen nennen darf, als letztes. Die zweidimensionalen, aus der 8-Bit Aera stammenden MSX-Teile spielen vor MGS 1 und zeigen die Auseinandersetzung zwischen Solid Snake vs. Big Boss. Sollte man noch nicht im Besitz von keinem, oder auch nur von ein bis zwei Teilen der Metal Gear Saga sein, bietet sich der Kauf der HD-Collection (Teil 2,3 und Peacewalker), oder der fast all umfassenden Legacy Collection an.

Alle für die die Story sekundär ist, oder auch Peacewalker gespielt haben sollten, können sich natürlich gleich ins Game stürzen. Beim ersten Spiel steht einem nur der normale Schwierigkeitsgrad zur Verfügung, während der extreme nach Beendigung zur Auswahl steht.

Mit einem hervorragend inszeniertem Intro, welches ins Spiel einführt und schon erahnen läßt in welcher grafischen Liga sich dieses Game bewegt, wird Neugierde auf das bevorstehende Gameplay erweckt. Vorgeschichtliche Kurzfassung: Chico und Paz (aus Peacewalker), für die Snake ein väterliches Vorbild ist, wurden von der Gruppe der/von Cypher gefangen genommen und nach Kuba in ein Gefangenlager verschleppt. Einzige Aufgabe, die Befreiung der beiden. Im Gegensatz zu allen Vorgängern, die immer in einzelne lineare Levelabschnitte unterteilt waren, ist dieses ein großer frei begehbarer Ort.

Den Begriff Openworldgame, würde ich hier jedoch noch nicht anwenden, da im Gegensatz zu wirklichen Openworldgame, wie GTA, Far Cry, Assassins Creed usw. dieses Gebiet doch sehr klein geraten ist, und letztendlich nur aus einem großem Gefängniskomplex besteht. Wie man zur Befreiung der beiden Gefangenen vorgeht, bleibt einem selbst überlassen. Sowohl der Spielstil, ob ich schleiche, oder wild ballernd vorgehe, wie aber auch einzuschlagende Weg bleibt einem vollkommen selbst überlassen, und läßt so ziemlich jede mögliche Vorgehensweise zu.

Die Spielegrafik die sich einem nach der Introsequenz eröffnet, läßt keinen Unterschied zu dieser erkennen. Wetter-, Licht-, und Schatteneffekte, wie auch die Darstellung der Texturen bei näherem hinsehen, wirken nicht matschig, und lassen kaum Kritik zu. Umgebungs-, wie auch Waffen-Sound, englische Synchronisation (Snake: Kiefer Sutherland), wie auch die während des Spiels frei anwählbare Musikuntermalung fügen sich stimmig, in die gesamte Inszenierung ein. Die Steuerung unseres Hauptprotagonsten geht leicht und intuitv von der Hand, insbesondere sollte man schon einen der Vorgänger gespielt haben. Alle stealthtypischen Bewegungsabläufe gehen flüssig ineinander über. Wichtigstes Utensil ist hier das Fernglas mit dem man automatisch beim näherem heranzoomen und fokussieren der Feinde, diese markieren kann, so das sie dann mit einem rotem Dreieck, inclusiver einer Entfernungsanzeige gekennzeichnet werden können. Zudem sind sie dann auch hinter Wänden sichtbar schemenhaft dargestellt. Die Kartendarstellung erscheint als Hologramm und gibt Auskunft über Ziel, Landeplätze, feindlich markierte Soldaten, eigenen Standort, wie auch selbst gesetzte Zielmarkierungen. Ein Kompass, wie auch eine Satellitenfunkion die einem das Gebiet direkt von oben darstellen läßt, machen Spaß angewendet zu werden. Desweiteren kann man die Karte natürlich auch drehen, bewegen und zoomen. Das Spielemenü gibt Auskunft über alle möglichen Ziel und Gefahrensituationen, Tagebücher und gefundenen, abspielbaren Musikkassetten. Auch Prüfungsrekorde, Handbuch, wie auch alle möglichen Spielestatistiken sind hier einsehbar.

Wie in jedem anderem Stealthgame auch, sollte man Scheinwerferlicht meiden. Wird man von einem Feind entdeckt, erscheint das bekannte rote Ausrufungszeichen über seinem Kopf, und erstmalig wird hier dann die Bullet-Time eingesetzt, die eine Zeitlupenfunktion ist, bekannt aus Max Payne oder Matrix, die einem noch gewissen Zeitraum läßt den Gegner auszuschalten, bevor er Alarm schlägt. Sollte ein Gegner sie bemerkt haben, wird die Richtung von dessen Position weiß dargestellt, bei Beschuß rot. Die automatischen Speicherpunkte, falls eingestellt, sind ausnahmslos fair gesetzt und lassen einen nicht wiederholt zu lange Wege laufen. Gegner die betäubt oder getötet wurden können ihrer Waffen usw. entledigt, wie auch wegetragen werden, sollten sie zu offensichtlich rumliegen und somit umherstreifende Wachen aufmerksam machen. Snake steht natürlich wieder ein vielfältiges Waffenarsenal (Schnellfeuergewehr, Betäubungspistole usw.), wie auch alle möglichen Gadgets, wie Nachtsichtgerät, Blendgranaten usw. zur Verfügung, um z.B. Gegner abzulenken. Es gibt jedoch keine Rationen mehr. Sollte man Verletzungen bei einem Gefecht davon getragen haben, zieht man sich in eine schützende Deckung zurück, in der sich dann in relativ kurzer Zeit der Gesundheitszustand wieder regeneriert. Im Nahkampf sind auch hier wieder die CQC-Techniken, bekannt aus Teil 4, anzuwenden, mit denen man einen Gegner ausschalten, zum reden bringen, aber auch als Deckung benutzen kann.

Zum Abschluss bleibt zu sagen, das auch dieser Teil mich spielerisch überzeugen konnte, und ein echtes Metal Gear Game ist. Grafik, wie auch die ganze Soundkulisse glänzen mit Realismus. Auch die englische Synchronisation (Snake: Kiefer Sutherland) ist gelungen, obwohl eine deutsche Sprachausgabe schön gewesen wäre, sollte sie dann jedoch wie in Teil 1 ausfallen, kann man darauf auch verzichten.

Gesamtfazit:

Im Gameplay, wie auch in den filmischen Zwischensquenzen wurde hier inszenierungstechnisch einiges geboten. Das bei der kurzen Spielzeit die Dramaturgie kaum eine Rolle spielt ist ein wesentliches Manko, da die Geschichte um die Metal Gear Saga, mag sie einem gelegentlich auch noch so konfus erscheinen, immer ein wichtiges Spieleelement war. Die Spielesteuerung ist einfach und intuitiv, und läßt keine Fragen offen. Alle Bewegungsabläufe gehen flüssig und nahtlos ineinander über. Menü, wie auch die Kartendarstellung, geben über alles was wichtig ist Auskunft, incl. einiger netter Gadgets, wie das Mit dem Fernglas mögliche Markieren von Gegnern. Waffen, wie auch Itemauswahl, ist MGS typisch sehr vielfältig, obwohl diese der erste Teil ist der auf Rationen, wie auch auf einen manuell einstellbaren Funkverkehr verzichtet.

Einige spielerische Möglichkeiten wurden erweitert, andere wiederrum gestrichen. Dieses wird die Fangemeinde wahrscheinlich polarisieren, aber es bleibt ja immer noch die Hoffnung das zumindest der individuelle Funkverkehr Eingang ins komplette Phantom Pain findet, da er hier, aufgrund der Kürze, sowieso keine große Rolle gespielt hätte.

Wenn der folgende Teil 5 Phantom Pain, laut Aussage Hideo Kojimas tatsächlich zweihundert Mal größer sein sollte, und dabei das Niveau dieses „Teasers“, oder Prologs halten kann, darf man sich freuen. Lassen wir uns also überraschen. Soll Konami sich lieber noch ein wenig Zeit lassen, um ein wirklich fertiges Game auf den Markt zu bringen, und nicht dem Beispiel von anderen Publishern und Entwicklern folgen, die mit Gewalt ein unfertiges Game auf den Markt bringen, um dann die Erstkäufer als Beta-Tester zu bestrafen, und dann mit immer wiederkehrenden Updates in der Größe mehrer Gigabytes den Gamer abzunerven, um die gröbsten Bugs zu korrigieren. Leider ist diese ja heute schon fast der Normalfall, siehe Assassins Creed Unity usw.

Die Spaßwertung bekommt von mir 4 Sterne, da dramaturgisch zu einem gutem Game hier etwas wesentliches fehlte, nämlich eine gute Story. Dieses ist natürlich auch der Spiellänge des Games geschuldet, welche 10 bis 120 Minuten andauern kann, je nach Spielweise, und hier wären wir dann auch bei der ernüchternden Gesamtwertung die mir 3 Sterne wert ist. Als DLC für 5 Euro, wären gar 4 Sterne von mir drin gewesen, obwohl ich als passionierter Konsolengame-Sammler immer Retailversionen vorziehe. Hier hätte ein DLC jedoch in jeder Hinsicht Sinn gemacht.

Zum jetzigem Preis, halte ich jedoch 3 Sterne in der Gesamtwertung für vertretbar, weil man dieses Game auch gerne wiederholt spielt um bestimmte Präferenzen zu erfüllen, oder auch um einige Goodies, wie auch zusätzliche Nebenmissionen freischalten zu können.

Als Fan der MGS-Saga, wie auch als passionierter Konsolengame-Sammler, gehört für mich (leider) auch dieses Game in jede gut sortierte Gamesammlung.

P.S.

Freue mich über jedes Feedback, und jeden der sich die Zeit genommen hat, diese doch recht ausführliche Rezension zu lesen. Wenn ich damit keinen Erkenntnisgewinn bei Ihnen erzielen konnte, hoffe ich Sie doch zumindest gut unterhalten zu haben.

Ansonsten GOOD GAMING !!!
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am 20. März 2014
Normalerweise schreibe ich keine Games Rezensionen, aber hier möchte ich andere Metal Gear Fans vorwarnen (wenn sie es nicht schon wie ich lange Zeit vorher vorbestellt haben)

Wir wussten alle das es sich hierbei um den Prolog zu: "MGS5 The Phantom Pain" handelt. Ok, aber das man dann die Haupt Misson "Ground Zeroes" in weniger als 90 Minuten (erster durchlauf mit Rang B) schafft ist dann doch schon für 30 Euro ne Frechheit.
Auch die 5 Nebenmissionen die man dann spielen kann ( die erste habe ich in 30min. durchgehabt) machen es nicht besser. Denn alle Missionen werden auf dem Schauplatz der Hauptmission "Ground Zeroes" ausgetragen. Also mit anderen Worten: 6 Missionen, alle auf der gleichen Map.
Das einzig positive ist das gameplay, welches wirklich wieder sehr auf "stealth" und Spionage ausgerichtet ist. Und man kann sogar Fahrzeuge benutzen was man hier natürlich für "The Phantom Pain" schon mal ansatzweise einführen wollte.

Das bisschen Story was man hier bekommt ist natürlich ganz Metal Gear Solid. Freue mich schon sehr darauf wie es weitergeht, aber wenn wir Pech haben kann das ja noch bis Ende 2015 dauern :-(

Ich gebe allen Vorrednern recht: Die 30 Euro sind absolut überteuert und eine 10 Euro Demo hätte die Rezension dann auf 5 Sterne hochgestuft.
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am 13. Dezember 2014
Ja, 'MGS V: Ground Zeroes' ist kurz, aber dafür kostet es auch nur 15€ und bietet Stealth-Gameplay vom Feinsten. Noch nie hat sich ein Metal Gear so gut und flüssig gesteuert, noch nie hatte man so große Handlungsfreiheit, ein so großes Areal zu erkunden. Dazu kommt die packende (sehr ernste) Atmosphäre, unzählige Story-Skits zum Anhören und (leider nur) mittelmäßige Nebenmissionen, die man einmal. höchstens zweimal auf Schwer durchspielt. Das die Hauptstory theoretisch in 30 Minuten durch ist, bleibt dabei nicht weniger tragisch, denn es lohnt sich das Spiel 10x durchzuspielen und das hab ich auch getan:
Sei es auf der Jagd nach der perfekten "S"-Bewertung oder einfach um weitere Vorgehensweisen (z.B. im Laderaum vom Laster, verkehrte Reihenfolge, und, und, und) auszuprobieren. Und an alle die über den hohen Preis meckern: Alleine die Zwischensequenzen (ohne einzelnen Cut als Tracking Shot!) sehen dermaßen perfekt und bedrückend aus, dass es sich lohnt für den Anfang und das Ende als MGS-Fan zu kaufen (Cliffhanger inkl.).
Fazit: Die meisten klagen über die zu geringe Spielzeit. Als Riesen-Schleich- und MGS-Fan hab ich das Spiel bereits 10 mal durch und bestimmt 30 mal neu angefangen - dabei mehr als 20 Stunden verbracht und das für damals 20€. Wer also wirklich nach einem Stealth-Game sucht MUSS zugreifen! Am Besten noch für Next-Gen wegen der Grafik, aber vor allem auch wegen der Bildrate. Wem das nicht möglich ist (wie mir) kann dennoch bedenkenlos zur Last-Gen-Version greifen.
Zum Schluss bleibt dann nur noch ein Frage zurück: 'Wann kommt endlich 'The Phantom Pain'?!
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am 20. März 2014
Ich beziehe mich hier auf die physische PS3-Version. Für meine Rezension verwende ich das populäre „+ = gut“ und „- = weniger gut“ System, was euch einige Zeit beim Lesen ersparen soll. Diese Rezension enthält keine Story-Spoiler.

+ eine tolle Atmosphäre, die mich wieder mal eingesaugt hat. Für mich war die Botschaft von MGS immer, dass Krieg hässlich ist und nur zu gerne romantisiert wird. Die „kontroversen Szenen“ in Ground Zeroes verleihen diesem Anspruch eine gute Prise Glaubwürdigkeit, die mir in der Serie bisher gefehlt hat.
+ technisch gut und somit optisch sehr ansprechend. Das gilt auch für die PS3-Version, die noch einmal zeigt, was die alte Lady so kann.
+ Optimierte Steuerung, MGS ging nie einfacher von der Hand.
+ Lens flares, überall wird man von Licht geblendet. Für einige Spieler ist der Effekt nervig, ich finde aber, dass es sehr gut die schwächelnde PS3-Hardware kaschiert. Darüberhinaus sieht er einfach cool aus.
+ Kein Soliton-Radar, dass die Gegner mitsamt Blickfeld auf eine Karte projiziert. Das nährt den mittendrin Effekt.
+ macht Lust auf Teil 5, aber die hatte ich als Fanboy auch schon vorher.

- ich hätte mir gewünscht die Endsequenz im Gefecht selber zu steuern.
- Ground Zeroes ist kein Appetithappen sondern eine Marketingstrategie.
- Dieses Spiel ist ein Vorzeigekandidat für den Effekt des „Tottrailerns“. Jede Wendung und Eigenart des Spiels war bereits in den Trailern zu sehen. Keine Überraschung diesbezüglich.
- Die Spielzeit, ja die Spielzeit. Mir war vorher schon bewusst, dass ich nicht viel Story erwarten kann, aber dass es sich wirklich nur um eine richtige Mission handelt ist sehr dürftig. Ich habe mir beim Durchspielen sehr viel Zeit gelassen, um unentdeckt alle optionalen Ziele auszuführen. Trotz akribischen Schleichens und sorgfältigen Erkundens der Karte kam ich auf 100 Minuten.
- nur eine Karte auf der sich alles abspielt, sowohl Haupt- als auch Nebenmissionen. Da hätte es gerne eine zweite sein können.
- kein Handbuch in physischer Ausführung vorhanden. Für 30 € ist das meiner Meinung nach das mindeste. Digitale Handbücher dürfen nicht die Regel sein, auch wenn sie es leider schon sind. Vor allem die der MGS-Serie waren immer gut gemacht.
- warum ist der „Mother Base Modus“ nur in der App spielbar? Heutige Smartphones halten sowieso nur einen Tag, warum sollte ich die Akkulaufzeit mit dem Spiel unnötig verkürzen? Für die, die ein Tablet haben wäre dann ein fliegender Wechsel zwischen Konsole und Tablet mittels Datensynchronisierung ideal. Hier sehe ich Potenzial verschenkt.

Meine Empfehlung: Kauft euch die digitale Version oder nehmt den Gang zur Videothek in Kauf, wenn ihr Geld sparen wollt und auf einen Staubfänger verzichten könnt. Für 20 € ist der Content angemessen.
Käufer der physischen Version werden keinen wirklichen Vorteil aus der Sache ziehen können, außer dass sie 10 Euro für Plastik und „Mother Base Personal“ im nächsten Spiel bezahlen.
Wer sich aber immer schon mal als waschechter Agent fühlen wollte, der sich jeden Schritt zweimal überlegen muss, der kann das in Ground Zeroes wie in keinem anderen Metal Gear. In jedem Fall müsst ihr den Titel gespielt haben, auf welcher Plattform, ob digital oder physisch bleibt jedem selber überlassen.
Selbst als absoluter Fan, der viel Spaß mit diesem Titel hat, kann ich für das Spiel als Gesamtpaket betrachtet nur 3 Sterne geben, da ich das Preis-Leistungsverhältnis nicht außer Acht lassen kann. Gameplaytechnisch und erzählerisch jedoch könnten es 5 sein.
Seitens Amazon war alles in bester Ordnung. „Sehr zeitiger Versand“, der mir ermöglichte, das Spiel bereits ausführlich zu testen.
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am 29. Oktober 2014
Ein tolles Spiel welches die Wartezeit auf Phantom Pain verkürzt.
Es ist zwar nur eine Map, aber man kann hier neben der Hauptmossion noch weitere Nebenmissionen erfüllen.
Durch die offene Welt gibt es unzählige Möglichkeiten sein Ziel zu erreichen.
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am 27. Mai 2014
Ich habe das Spiel für meine Tochter gekauft, die diese Rezension hier verfassen wird.

--

Ich war vorerst ein wenig skeptisch / zögerlich, was den Kauf betrifft. 30€ für eine "Demo" ist selbst für einen Metal Gear Liebhaber wie mich ein wenig viel. Ich bin froh, es etwas billiger erwischt zu haben und bereue meine Entscheidung, es gekauft zu haben, nicht. Vor allem, wo man jetzt auch Jamais Vu und Deja Vu spielen kann - Konsolenabhängiger Inhalt ist Mist :P Ein Dank an Kojima, dass er beide Missionen für beide Konsolen letztlich freigegeben hat.

Zwar bin ich kein Stealth-Profi, eher Mittelmaß, demnach kann ich mir die Rank S wohl abschminken - aber demnach habe ich vom Spiel eine ganz andere Sichtweise.
Ich finde, selbst auf der einzigen Karte, die man erkundet, gibt es so einiges zu entdecken. Ich habe für die erste Mission 3 Stunden gebraucht, und mich ein wenig mehr umgesehen. Zwar endet das Spiel nach einigen Sequenzen bereits, aber es schaltet Nebenmissionen frei, die ich bald in Angriff nehmen werde.

Mit der Steuerung findet man sich ganz schnell zurecht. Die KI sollte intelligenter reagieren, doch bisher hatte ich das Glück, dass sie bei mir etwas dümmlicher war, z.B. lag ich vor einem Soldaten im Gras, er leuchtete mit der Taschenlampe, stand wirklich direkt vor mir, und sah mich nicht, obwohl er mich mit der Lampe anstrahlte...
Einige witzige Dinge passieren natürlich auch - so habe ich einer Wache mal die Tür vor den Latz geknallt, als er vor dem Waffenlager stand, wo Big Boss gerade drin war. Rumms, k.o... So geht's auch. Man kann natürlich auch ausgeknockte Gegner Huckepack nehmen und sie die Klippe runterschmeißen und absaufen lassen...

Was ich sagen muss, ich war vom Inhalt der "letzten" Sequenz der ersten Mission sehr schockiert... da hat sich das R18 erst recht bestätigt. Für mich war das nicht einfach zu schlucken - und ja, ich habe schon viele Metal Gear Games hinter mir, sogar Rising.

Etwas seltsam ist hier das Waffenarsenal gestaltet. Wie z.B. in Uncharted, hebst du eine Waffe auf und lässt die andere fallen, anstatt dass du sie, wie sonst, einfach mitnimmst und dann einfach in dein Inventar stopfst. Da muss man also schon überlegen, was nimmt man mit, was braucht man, welche Waffe ist stärker. ...

Energieleiste gibts hier nicht, aber viel aushalten tut unser Big Boss auch nicht gerade. Manchmal vermisst man genau in dem Moment, wo man erwischt wird, einen Unterschlupf... und schon ist man tot.

INSGESAMT kann ich aber doch sagen, dass sich das Spiel lohnt - zumindest für mich hat es das. In 10 Minuten werde ich nicht durchrennen können, aber wer noch genauso wenig Profi ist im Stealth, sollte sich das Spiel auf jeden Fall mal ansehen. Mittlerweile ist es ja auch ein bisschen billiger geworden.

Für MGS Fans - ein Muss.
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am 28. März 2014
Ich bin Fan der MGS-Serie, aber für 30 Euro bekommt man hier einfach viel zu wenig. Früher waren solche Demos Gratisbeilage zu anderen Spielen, heute muss man dafür noch 30 Euro bezahlen. Nein, danke!
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am 5. Januar 2016
Wenn ich mir nur das Spiel selbst bewerte, kann ich sagen, dass mir die Art und Weise wie sich alles (für mich) seit MGS4 weiter entwickelt hat, sehr gut gefällt. Die Schleicherei ist großartig, man kann, wie man es im echten Leben erwarten würde, Lampen ausschießen, Strom abstellen etc. pp. Also nichts auszusetzen.
Was mir nicht so ganz klar ist, wieso man es überhaupt kaufen muss, da es, ganz ehrlich, eigentlich nur eine bessere Demo ("Prolog") zu Phantom Pain ist. Der preis ist mir knapp 12 Euro zwar nicht sonderlich hoch, aber ich habe Dutzende von Spielen in meinem Steam Account, die weit umfangreicher sind und auch nicht mehr gekostet haben.
Es auszuprobieren lohnt sich also zwar, aber wer lieber auf Phantom Pain wartet, hat er auch nicht wirklich was verloren.
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am 22. März 2014
Über das Spiel an sich will ich gar nicht viel sagen... es ist prima, sieht gut aus und macht Spaß. ( aber health regen bei MGS ? Ich will meine Rationen zurück, bitte !!! ).
Aber bei allem Fanboy-tum dass man aufbringen kann ist dieses Spiel keine 30 Euro wert, denn es hat die Länge einer Demo.
90 Minuten und man ist durch. Und das auch nur wenn man MGS nicht so gut kennt. Erfahrenere Spieler werden noch wesentlich schneller durch sein. Es gibt Speedrunner die das Spiel in 6 Minuten geschafft haben.
Ganz ehrlich... hier wird einem nur das Geld aus der Brieftasche gesaugt. Das dürfen wir, als Gamer, nicht so hinnehmen.
Ich zahle keine 30 Euro für einen einstündigen Prolog und das sollte auch niemand, der noch bei Verstand ist tun. Und ich will auch nicht, dass andere Hersteller glauben, das können sie jetzt mit uns machen.
BITTE BITTE nicht kaufen !!!!!!!!!!!!!!
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