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am 17. September 2016
Ich habe eher zufällig diesen Roman gelesen, da meine Tochter alle Bücher dieses Schriftstellers hat. Anfangs musste ich mich eher zwingen dabeizubleiben, aber dann habe ich den Stil Murakamis schätzen gelernt. Werde auch noch andere Bücher von ihm lesen.
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am 29. Januar 2017
Das Buch, das eine Coming of Age Geschichte in Japan erzählt, zeigt deutlich, warum Haruki Murakami schon seit einigen Jahren als heißer Anwärter auf den Nobelpreis gehandelt wird.
Herr Tazaki wird als Student ohne weitere Begründung von seinen Schulfreunden, zwei Mädchen und zwei Jungen verstoßen. Nach einer tiefen Depression rappelt er sich wieder auf und lebt über 15 Jahre in Tokio ohne je zu erfahren, was damals passiert ist. Als seine neue Freundin bemerkt, wie verletzt er ist, macht sie zur Bedingung einer Beziehung, dass er seine alten Freunde sucht und und sich mit ihnen ausspricht. Murakami schildert diese Suche und deren befreiende Wirkung nicht psychologisch und aufklärend, sondern sehr mythisch. Anders als vermutlich europäische oder amerikanische Autoren es getan hätten, werden die Beweggründe nicht bis in die tiefste Ebene erklärt. Vielmehr lässt Murakami viel offen. Herr Tasaki empfindet die Belastungen und auch die Befreiung seiner Persönlichkeit als ob er in einer Landschaft unterwegs wäre, in der Liebe, Sexualität, Familie und Freunde Landmarken sind. Er selbst empfindet sich als farbloses Mittelmaß und wird zu einer Projektsfläche für mythische Schatten. Die Personen, die ihn umgeben, sind ebenfalls geheimnisvoll und wirken archaisch, so dass die Geschichte eher einem Märchen mit einer Erlösung am Ende als einem modernen Roman gleicht.
Das Buch wirkt wie in großen Flächen gemalt. Es ist sehr ruhig geschrieben, erklärt wenig und gibt Ahnungen mehr Gewicht als Erklärungen. Trotzdem ist es spannend und die Entwicklung der Hauptfigur nimmt den Leser gefangen. Ein Buch, das mich an die berühmten ZEN-Gärten erinnert hat, die durch die genaue komponierten Bilder und Durchblicke den Geist befreien sollen. Genauso scheint Murakami durch die genaue Komposition verschiedener Elemente den Leser anzuregen über die Geschichte zu meditieren.
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TOP 500 REZENSENTam 14. August 2016
Der Roman "Die Pilgerjahre des farblosen Herrn Tazaki" von Haruki Murakami hat mich etwas ratlos zurückgelassen. Erst einmal begann er so langweilig, dass ich überlegte, ob es sich lohnt weiterzulesen. Ab der Mitte der Geschichte beginnen sich dann die Rätsel um die fünf Freunde und das Zerwürfnis zu lösen, was ganz interessante Passagen mit sich brachte. Auch waren einige phillosophische Betrachtungen über das Leben, die Menschen und Schicksale für mich ganz interessant. Leider ist der Schreibstil insgesamt etwas zu nüchtern für meinen Geschmack. Und was mir überhaupt nicht gefallen hat, ist das offene Ende der Beziehungsgeschichte des Herrn Tazaki mit seiner Freundin Sara. Da hat man sich nun bis zum Ende durchs Buch gekämpft und erfährt das Wesentliche nicht mehr, nämlich ob sich der Protagonist von seiner Vergangenheit befreien und in eine glückliche Beziehung mit Sara starten kann. Ich war enttäuscht. Insgesamt kann ich deshalb trotz interessanter Passagen im Buch keine Leseempfehlung geben.
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am 6. Juli 2016
Bei diesen Roman geht es um Herrn Tazaki den vor allem die Vergangeheit mit der Fünferbande von Freunden, die er hatte prägt.
Alle seine Freunde haben Farben im Namen, nur er nicht.
Als er nach Tokio zieht um sein Studium der Ingeneurwissenschaft zu beginnen wird er aus der Gruppe verstoßen.
Warum ist ihm unklar.
Und hier beginnt die Reise.

Der Autor schafft es den Leser zum nachdenken über sich anzuregen und erzählt nebenbei eine spannende Geschichte.
Tskururu, der ein Teil seines Lebens ganz klar unter einer Depression leidet und es trotzdem schafft sein Studium zu beenden um Bahnhöfe zu konstruieren wächst einem ans Herz.
Er hält von sich selbst nicht viel, hat geringes Selbstbewusstsein wie ihm Freundin Eri attestiert.
Er lebt allein in Tokio, hat keine Freunde bis auf einen. Aber die Freunde die er hat werden ihm schnell wieder abgängig.

Er stellt sich im Roman die essenziellen Fragend des Lebens. Aber auf subtile Art.

Mich hat der Roman sehr mitgenommen und ich habe ihn so schnell durchgelesen wie kaum ein anderes Buch.
Sprachlich ist er teilweise sehr poetisch, dann aber wieder ganz flach. Ein interessanter Wechsel.
Konseqzenz dieses Buches: Ich werde noch einen weiteren Roman von Herrn Murakami lesen, dies war mein erster.
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am 8. September 2017
Herr Tazaki hatte in seiner Schulzeit 4 Freunde gehabt - die fünf waren eine ganz besondere Gemeinschaft. Dann wird er plötzlich ausgeschlossen. Viele, viele Jahre später motiviert ihn seine Freundin herauszufinden, was damals eigentlich passiert ist.
Wie bei Murakami üblich ist dieser Selbstfindungstrip untertzuckert mit vielen interessanten Charakteren, Überlegungen über das Leben und ein paar Traumbegegnungen. Dabei ist der Stil wie immer sehr unaufgeregt und eher nüchtern.
Ich habe mittlerweile fast alle Büche von Murakami gelesen und das ist ziemlich in der Mitte. Es ist vielleicht etwas zu herkömmlich, zu geradlinig. Das Übernatürliche, sonst ein häufiger Gast bei Murakami, hat hier bestenfalls eine Nebenrolle. Es wird wenig aufgelöst. Es passiert wenig. Dadurch ist es deutlich leichter zu lesen, als Kafka am Strand etwa, aber es fehlt auch ein bisschen das Ungewöhnliche, das Spezielle. Am ehesten würde ich es mit "Sputnik Sweetheart" vergleichen: Nett zu lesen, aber doch auch bald wieder vergessen (Obwohl ich Sputnik mit 5 Sternen bewertet hatte, kann ich mich kaum noch an das Buch erinnern).
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am 31. März 2016
Ich habe mit diesem Buch meine ersten Murakami gelesen und es hat dafür gesorgt, dass ich nun mehrere Murakamis in meinem Bücherregal habe.
Ja, es hat seine Längen aber alles in allem ist es ein romantisches, modernes Märchen mit überraschenden Wendungen und inspirierend.
Selber Lesen und Meinung bilden ;-)
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am 29. März 2016
Ein tolles Buch, das man gerne unter einmal lesen würde. Ist dann aber doch zu lang. Ich bin in der Geschichte versunken und hatte viel Freude damit.
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am 27. April 2017
Haruki Murakami hat etwas außergewöhnliches in seinem Schreibstil: Denn auch wenn das Buch an sich vom Aufbau nicht spannend ist, liest es sich in einem durch. Er beschreibt dabei immer auf sehr ungewöhnliche Weise das Leben, Freundschaft, Liebe und baut eine gewissen Atmosphäre, die so typisch ist für den Autor ist und mit den man direkt in die Geschichte versinkt.
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TOP 500 REZENSENTam 10. November 2014
Inhalt:
Im Alter von 36 Jahren lernt Tsukuru Tazaki Sara kennen, eine Frau, die ihn sehr interessiert, der er vertraut und bei der er sich zum ersten Mal seit Jahren öffnen kann. Er erzählt ihr die tragische Geschichte seines Lebens: von seinen vier besten Freunden, mit denen er alles teilen konnte und die ihm vor 16 Jahren urplötzlich und ohne Angabe von Gründen die Freundschaft gekündigt haben. Tsukuru Tazaki hat unter der Trennung von seinen Freunden sehr gelitten, war depressiv und suizidal. Doch über die Jahre hat er die Trauer und das Gefühl von Einsamkeit und Verlorenheit tief in sich begraben. Sara ist sich sicher, dass Tsukuru noch immer von der Geschichte belastet ist und rät ihm, seine alten Freunde aufzusuchen und um Erklärung zu bitten.

Mein Eindruck:
Ich habe schon sehr viele Bücher von Haruki Murakami gelesen, und auch 'Die Pilgerjahre des farblosen Herrn Tazaki' hat mir sehr gut gefallen.

Der Roman liest sich flüssig und ist unterhaltsam. Sprachlich fand ich das Buch bisweilen etwas zu banal. Dies hat zwar dazu geführt, dass ich den Roman sehr schnell lesen konnte, allerdings empfand ich den Schreibstil stellenweise als sehr simpel und dadurch etwas enttäuschend.

Inhaltlich hat mir das Buch aber so gut gefallen, dass ich dennoch großen Spaß am Lesen hatte und ich dem Roman dennoch 5 Sterne geben möchte. Murakami konnte mich durchweg neugierig auf den Verlauf der Geschichte und die Auflösung machen und mich von der ersten bis zur letzten Seite fesseln. Die Reisen, die Tsukuru unternimmt, um seine alten Freunde zu treffen, wurden zudem so bewegend geschildert, dass ich den Roman stets spannend und mitreißend fand.

Mein Resümee:
Meiner Meinung nach ein hervorragender Einstieg in Murakamis Werk: spannend, unterhaltsam, bewegend.
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Wenn man auf das Marketing-Getrommel zu diesem Buch hörte, dann wird man sich bis zur Hälfte des Textes mindestens einmal gefragt haben, was denn an diesem Buch eigentlich so besonders ist. Der Anlauf, den Murakami braucht, um seine Geschichte dahin zu bringen, wo sie seine Leser vielleicht nachdenklich werden lässt, ist erheblich. Doch dann verdichten sich besonders im letzten Drittel des Buches Andeutungen und Lebensläufe zu einem Strang, der auf die eigentliche Frage hinausläuft, um die es hier geht.

Tsukuru Tazaki hält sich für einen farblosen Niemand. Er lebt alleine, hat gelegentlich Sex mit Frauen, merkwürdige Phantasien und leidet unter seiner Einsamkeit und einer schmerzlichen Wunde aus einer lange zurückliegenden Vergangenheit. Er hatte einmal vier enge Freunde in Nagoya, zwei Mädchen und zwei Jungen. Zwischen ihnen herrschte eine wunderbare Harmonie. Doch dann zog es Tsukuru nach Tokio zum Studium, während die anderen in Nagoya blieben. Während seiner Abwesenheit musste irgendetwas passiert sein, denn aus für ihn unerfindlichen Gründen wollten die anderen vier über Nacht nichts mehr mit ihm zu tun haben.

Die Gründe für dieses abrupte Verhalten erfuhr Tsukuru nicht. Und er unternahm offenbar auch keine hartnäckigen Versuche, um sie zu finden. Vielleicht hatte er nicht den Mut, vielleicht fehlte ihm das nötige Selbstvertrauen, oder sein farbloses Selbstwertgefühl ließ ihn einfach kapitulieren. Und haben wir so etwas nicht auch schon selbst erlebt? Unsere Selbstwahrnehmung filtert unsere Sichtweise auf die Wirklichkeit. Wir sehen daher manche Dinge nicht. Vor allem können wir nicht begreifen, dass andere ein völlig anderes Bild von uns haben als wir selbst und uns aus Gründen, die wir nicht verstehen, mögen oder ablehnen.

Erst als Sara in Tsukurus Leben tritt und ihn auffordert, endlich einmal den Dingen auf den Grund zu gehen, beginnen die von Tsukuru selbst geschaffenen Verdunklungen der Wirklichkeit langsam zu verschwinden. Seine aus Blindheit verlorenen Lebensjahre wird Tsukuru nicht zurückbekommen, aber vielleicht eine neue Chance. Ob er sie nutzen wird, erfährt der Leser nicht, denn dort bricht Murakami die Handlung ab.

Wenn man sich auf dieses Buch einlässt, wird man sich vielleicht am Ende auch fragen, ob man selbst immer versucht hat, den Dingen auf den Grund zu gehen, oder ob nicht eine falsche Selbsteinschätzung den eigenen Blick trübte und man etwas übersah, was das eigene Leben in eine ganz andere Richtung geführt hätte.

Westliche Leser mögen einige Stellen in diesem Buch als etwas merkwürdig oder gar befremdlich empfinden. Insbesondere wenn Murakami über Sex schreibt, liest sich das recht spröde und wenig romantisch. Das ist jedoch der japanischen Kultur geschuldet, die wir sicher nicht immer verstehen.

Nach einem etwas holprigen Beginn hat mich dieser Roman besonders am Ende gefesselt und nachdenklich gemacht. Ich hätte das bis zur Hälfte nicht mehr erwartet.
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