Hier klicken May May May Hier klicken Jetzt informieren Book Spring Store 2017 Cloud Drive Photos Learn More Hier klicken Mehr dazu Mehr dazu Shop Kindle AmazonMusicUnlimited SUMMER SS17

Kundenrezensionen

3,9 von 5 Sternen
208
3,9 von 5 Sternen
Ihre Bewertung(Löschen)Ihre Bewertung


Derzeit tritt ein Problem beim Filtern der Rezensionen auf. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.

am 27. April 2017
Haruki Murakami hat etwas außergewöhnliches in seinem Schreibstil: Denn auch wenn das Buch an sich vom Aufbau nicht spannend ist, liest es sich in einem durch. Er beschreibt dabei immer auf sehr ungewöhnliche Weise das Leben, Freundschaft, Liebe und baut eine gewissen Atmosphäre, die so typisch ist für den Autor ist und mit den man direkt in die Geschichte versinkt.
0Kommentar|War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 3. Mai 2017
Ich bin hin und her gerissen in meinem Urteil; ich hab den Roman mit Spannung gelesen, zumal sein Thema mich von allen Romanen Murakamis am persönlichsten trifft, aber es wirkt dann doch alles geglättet (der Autor muss ja auch ein Millionenpublikum befriedigen), die Metaphern sagen mir wenig (was aber nicht so schlimm ist) und der Roman ist vom Stil großer Literatur weit entfernt und dann doch nur bessere Unterhaltungsliteratur.
0Kommentar|War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 29. März 2016
Ein tolles Buch, das man gerne unter einmal lesen würde. Ist dann aber doch zu lang. Ich bin in der Geschichte versunken und hatte viel Freude damit.
0Kommentar| Eine Person fand diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 14. März 2017
Das Buch ist gut geschrieben und interessant, da es nicht um eine Standard Liebesgeschichte wie in den meisten anderen Romane geht. Einen abzugspunkt gebe ich dafür, dass das Ende wenig antworten auf Fragen gibt, die im Verlauf der Handlung aufgeworfen werden. Z.b. Wer war der Mörder von Shiro? Wie lief das Treffen am nächsten Tag? Was ist mit dem alten studienfreund passiert?
0Kommentar|War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 17. September 2016
Ich habe eher zufällig diesen Roman gelesen, da meine Tochter alle Bücher dieses Schriftstellers hat. Anfangs musste ich mich eher zwingen dabeizubleiben, aber dann habe ich den Stil Murakamis schätzen gelernt. Werde auch noch andere Bücher von ihm lesen.
0Kommentar|War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 11. August 2016
Angespornt von seiner Freundin Sara begibt sich der 36-jährige Tsukuru Tazaki auf eine Reise in seine Vergangenheit um herauszufinden warum seine vier engsten Freunde ihn 16 Jahre zuvor aus ihrer Gruppe ausgeschlossen hatten.

Im Laufe der Erzählung sucht Tsukuru seine ehemaligen Freunde auf und deckt nach und nach den wahren Grund auf, warum er von seinen damals besten Freunden so scheinbar unerklärlicherweise verstoßen wurde.

Murakamis Erzählweise ist wie gewohnt sehr bildstark und detailliert, sodass sämtliche Charaktere im Buch unglaublich real wirken. Es fällt leicht sich in den Protagonisten hineinzuversetzen, da Tsukurus Gefühls- und Gedankenwelt gut umschrieben wird.

Die Handlung verläuft hier ohne allzu große Schwankungen, zum Ende hin fehlte mir leider eine Art ''unvorhersehbare Wendung'', die die Erzählung meiner Meinung nach etwas interessanter hätte werden lassen.

Alles in Allem ist ''Die Pilgerjahre des farblosen Herrn Tazaki'' ein gewohnt gut geschriebenes Murakami-Buch, das während des Lesens definitiv Freude bereitet. Allerdings ist dies beiweitem nicht seine imposanteste Geschichte, sie bringt meines Erachtens wenig Neues, besonders für eingefleischte Murakami-Leser.

Deshalb auch für Fans, eher eingeschränkt empfehlenswert und kein Muss für Murakami-Neulinge.

Hinweis: ich habe dieses Buch kostenlos zum Lesen bekommen, aber es beeinflusst nicht meine Bewertung.
review image review image
0Kommentar| 7 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
TOP 500 REZENSENTam 14. August 2016
Der Roman "Die Pilgerjahre des farblosen Herrn Tazaki" von Haruki Murakami hat mich etwas ratlos zurückgelassen. Erst einmal begann er so langweilig, dass ich überlegte, ob es sich lohnt weiterzulesen. Ab der Mitte der Geschichte beginnen sich dann die Rätsel um die fünf Freunde und das Zerwürfnis zu lösen, was ganz interessante Passagen mit sich brachte. Auch waren einige phillosophische Betrachtungen über das Leben, die Menschen und Schicksale für mich ganz interessant. Leider ist der Schreibstil insgesamt etwas zu nüchtern für meinen Geschmack. Und was mir überhaupt nicht gefallen hat, ist das offene Ende der Beziehungsgeschichte des Herrn Tazaki mit seiner Freundin Sara. Da hat man sich nun bis zum Ende durchs Buch gekämpft und erfährt das Wesentliche nicht mehr, nämlich ob sich der Protagonist von seiner Vergangenheit befreien und in eine glückliche Beziehung mit Sara starten kann. Ich war enttäuscht. Insgesamt kann ich deshalb trotz interessanter Passagen im Buch keine Leseempfehlung geben.
0Kommentar| 2 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 31. März 2016
Ich habe mit diesem Buch meine ersten Murakami gelesen und es hat dafür gesorgt, dass ich nun mehrere Murakamis in meinem Bücherregal habe.
Ja, es hat seine Längen aber alles in allem ist es ein romantisches, modernes Märchen mit überraschenden Wendungen und inspirierend.
Selber Lesen und Meinung bilden ;-)
0Kommentar| Eine Person fand diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
TOP 500 REZENSENTam 10. November 2014
Inhalt:
Im Alter von 36 Jahren lernt Tsukuru Tazaki Sara kennen, eine Frau, die ihn sehr interessiert, der er vertraut und bei der er sich zum ersten Mal seit Jahren öffnen kann. Er erzählt ihr die tragische Geschichte seines Lebens: von seinen vier besten Freunden, mit denen er alles teilen konnte und die ihm vor 16 Jahren urplötzlich und ohne Angabe von Gründen die Freundschaft gekündigt haben. Tsukuru Tazaki hat unter der Trennung von seinen Freunden sehr gelitten, war depressiv und suizidal. Doch über die Jahre hat er die Trauer und das Gefühl von Einsamkeit und Verlorenheit tief in sich begraben. Sara ist sich sicher, dass Tsukuru noch immer von der Geschichte belastet ist und rät ihm, seine alten Freunde aufzusuchen und um Erklärung zu bitten.

Mein Eindruck:
Ich habe schon sehr viele Bücher von Haruki Murakami gelesen, und auch 'Die Pilgerjahre des farblosen Herrn Tazaki' hat mir sehr gut gefallen.

Der Roman liest sich flüssig und ist unterhaltsam. Sprachlich fand ich das Buch bisweilen etwas zu banal. Dies hat zwar dazu geführt, dass ich den Roman sehr schnell lesen konnte, allerdings empfand ich den Schreibstil stellenweise als sehr simpel und dadurch etwas enttäuschend.

Inhaltlich hat mir das Buch aber so gut gefallen, dass ich dennoch großen Spaß am Lesen hatte und ich dem Roman dennoch 5 Sterne geben möchte. Murakami konnte mich durchweg neugierig auf den Verlauf der Geschichte und die Auflösung machen und mich von der ersten bis zur letzten Seite fesseln. Die Reisen, die Tsukuru unternimmt, um seine alten Freunde zu treffen, wurden zudem so bewegend geschildert, dass ich den Roman stets spannend und mitreißend fand.

Mein Resümee:
Meiner Meinung nach ein hervorragender Einstieg in Murakamis Werk: spannend, unterhaltsam, bewegend.
0Kommentar|War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
Wenn man auf das Marketing-Getrommel zu diesem Buch hörte, dann wird man sich bis zur Hälfte des Textes mindestens einmal gefragt haben, was denn an diesem Buch eigentlich so besonders ist. Der Anlauf, den Murakami braucht, um seine Geschichte dahin zu bringen, wo sie seine Leser vielleicht nachdenklich werden lässt, ist erheblich. Doch dann verdichten sich besonders im letzten Drittel des Buches Andeutungen und Lebensläufe zu einem Strang, der auf die eigentliche Frage hinausläuft, um die es hier geht.

Tsukuru Tazaki hält sich für einen farblosen Niemand. Er lebt alleine, hat gelegentlich Sex mit Frauen, merkwürdige Phantasien und leidet unter seiner Einsamkeit und einer schmerzlichen Wunde aus einer lange zurückliegenden Vergangenheit. Er hatte einmal vier enge Freunde in Nagoya, zwei Mädchen und zwei Jungen. Zwischen ihnen herrschte eine wunderbare Harmonie. Doch dann zog es Tsukuru nach Tokio zum Studium, während die anderen in Nagoya blieben. Während seiner Abwesenheit musste irgendetwas passiert sein, denn aus für ihn unerfindlichen Gründen wollten die anderen vier über Nacht nichts mehr mit ihm zu tun haben.

Die Gründe für dieses abrupte Verhalten erfuhr Tsukuru nicht. Und er unternahm offenbar auch keine hartnäckigen Versuche, um sie zu finden. Vielleicht hatte er nicht den Mut, vielleicht fehlte ihm das nötige Selbstvertrauen, oder sein farbloses Selbstwertgefühl ließ ihn einfach kapitulieren. Und haben wir so etwas nicht auch schon selbst erlebt? Unsere Selbstwahrnehmung filtert unsere Sichtweise auf die Wirklichkeit. Wir sehen daher manche Dinge nicht. Vor allem können wir nicht begreifen, dass andere ein völlig anderes Bild von uns haben als wir selbst und uns aus Gründen, die wir nicht verstehen, mögen oder ablehnen.

Erst als Sara in Tsukurus Leben tritt und ihn auffordert, endlich einmal den Dingen auf den Grund zu gehen, beginnen die von Tsukuru selbst geschaffenen Verdunklungen der Wirklichkeit langsam zu verschwinden. Seine aus Blindheit verlorenen Lebensjahre wird Tsukuru nicht zurückbekommen, aber vielleicht eine neue Chance. Ob er sie nutzen wird, erfährt der Leser nicht, denn dort bricht Murakami die Handlung ab.

Wenn man sich auf dieses Buch einlässt, wird man sich vielleicht am Ende auch fragen, ob man selbst immer versucht hat, den Dingen auf den Grund zu gehen, oder ob nicht eine falsche Selbsteinschätzung den eigenen Blick trübte und man etwas übersah, was das eigene Leben in eine ganz andere Richtung geführt hätte.

Westliche Leser mögen einige Stellen in diesem Buch als etwas merkwürdig oder gar befremdlich empfinden. Insbesondere wenn Murakami über Sex schreibt, liest sich das recht spröde und wenig romantisch. Das ist jedoch der japanischen Kultur geschuldet, die wir sicher nicht immer verstehen.

Nach einem etwas holprigen Beginn hat mich dieser Roman besonders am Ende gefesselt und nachdenklich gemacht. Ich hätte das bis zur Hälfte nicht mehr erwartet.
0Kommentar|War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden

Fragen? Erhalten Sie schnelle Antworten von Rezensenten

Bitte stellen Sie sicher, dass Sie eine korrekte Frage eingegeben haben. Sie können Ihre Frage bearbeiten oder sie trotzdem veröffentlichen.
Geben Sie eine Frage ein.


Brauchen Sie weitere HilfeHier klicken

Gesponserte Links

  (Was ist das?)