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TOP 1000 REZENSENTam 8. Juli 2007
In dem kleinen gallischen Dorf, das wir alle kennen und lieben geht das Leben eigentlich seinen geregelten Gang, bis Asterix und Obelix auf der Jagd auf allerlei Wildschweine stoßen, die mitten in der Bewegung erstarrt zu sein scheinen. Als sie verwirrt ins Dorf zurück kommen, stellen sie fest, dass dieses Schicksal bis auf Miraculix auch ihre Freunde befallen hat. Bevor sie dieses Rätsel gelöst haben, stehen sie einem seltsamen Wesen gegenüber, das aus einer fliegenden Kugel vom Himmel kommt.

Diese Geschichte ist zunächst sicherlich gewöhnungsbedürftig. Mit diesem speziellen Band hat sich Uderzo vor einigen Urvätern der Comic-Literatur verbeugt, wobei der an Carl Barks Stil angelehnte Titel nur ein Hinweis auf Walt Disney unter mehreren und auch DC und Marvel werden durch die Blume gegrüßt. Dieser Versuch der Würdigung lässt die eigentlich Geschichte ein wenig dünn erscheinen.
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am 4. Juli 2017
Wenn man diesen Band oberflächlich liest ohne über die hintergründige Bedeutung nachzudenken, dann wird man wohl vor allem eins denken: "???"
Findet man aber die Anspielungen auf die moderne Comiclandschaft (was wirklich nicht so schwierig ist), dann erkennt man ziemlich schnell, dass die eigentlich nicht vorhandene Story nur ein Vehikel für Uderzos Möchtegern-Abrechnung mit der Konkurrenz aus dem Ausland (=Ausserirdische) ist.
Die Gefahr für die frankobelgischen Comics (für die die Gallier stehen) sind die Flut (= Heuschrecken(plage)) an Mangas ("Nagnas"). Nicht wirklich helfen tun die "guten" Ausseridischen (US-Amerikanische Comics) in Form von dem Tadsylwine (Anagramm von Walt Disney, darum sieht er auch aus wie Micky Mouse ohne Nase und Ohren) und seinem Klon, der für die Superheldencomics wie Superman etc. steht, aber seltsamerweise wie Arnold Schwarzenegger gestaltet ist, der weder mit Comics noch mit Superheldenfilmen etwas zu tun hat. Diese Anspielung verstehe wer will.
Es folgt eine laaange und langweilige Lückenfüllung mit viel BUMM und BÄNG. Die Ausseridischen wollen den Galliern den Zaubertrank klauen. Soll heissen: Die Ausländischen Comicmacher wollen kopieren was die frankobelgischen Comics so gut macht. Am Ende werden die Mangas besiegt (Ach wäre das schön! (?)) und auch die Amerikanischen Comics müssen klein beigeben und überlassen den Frankobelgischen das Feld. "Nie wieder will ich von deinem Zaubertrank kosten" sagt der Toon, und das ist der Schlüsselsatz, bei dem es bei jedem Klick gemacht haben sollte.

Das Traurige ist: dieser frankobelgische Comicband ist so ziemlich das schlechteste was man finden kann. Und damit führt er seine eigene Botschaft ad absurdum! Ich soll also lieber frankobelgische Comics lesen, weil die es besser können (="Zaubertrank" haben) als Micky Mouse, Superman und Mangas? Dann will ich bitte dafür auch Beweise haben und keine Gegenbeweise.
Ich lese sehr viele Comics, und ich muss sagen alle 3 (frankobelgische, amerikanische und Mangas) haben sowohl gute, qualitativ hochwertige Serien (manchmal auch nur einzelne Bände) und andere, eher schwache, billige Massenproduktionen.
Es ist einfach peinlich wenn ein Autor, aus welchen Motiven heraus auch immer (Hass? Depression? Angst?) seine vermeintlichen Gegner auf so eine Art angreift. Wenn deine Comics so gut sind, dann produzier sie doch einfach und besieg deine Gegner durch deine ach so tolle Qualität!
Wenn dir deine Leser abhauen und lieber Mangas, Disney und Marvel lesen, dann hat das wohl einen Grund?

In diesem Asterix Band fehlt einfach alles, was die früheren (auch nicht alle) Bände so gut machte: Gute Gags, Wortspiele, Running Gags mit neuen Pointen,... und das ganze verpackt in einer historisch perfekt recherchierten Umgebung, in die Modernismen plausibel eingebaut sind. Beispiel: Eine Armbanduhr die eine Sonnenuhr ist. Ein Fernsprecher, bei dem kleine Sklaven loslaufen um die Botschaft zu übermitteln. und zum Beispiel NICHT Ausserirdische Raumschiffe! Das ist weder raffiniert noch witzig, sondern einfach nur blöd.
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am 18. Oktober 2005
Zunächst war es eine Freude - nach langer Zeit ein neuer Asterix Band. Die vorab hörbaren Kritiken verhießen aber schon Vorsicht. Insofern war das Ergebnis dann nicht mehr gar so erschütternd.
Nach diversen die Nerven der Fans doch schon arg strapazierenden Exkursen wirken die Auswüchse in Band 33 schon fast nicht mehr skurriler als die Einfälle der Monty Python Truppe in "Das Leben des Brian" - obwohl zeichnerisch brillant gemacht (wie gewohnt) hat die Storyline etwas von "wir wollten nochmal eine neue Geschichte bringen aber irgendwie fiel uns nichts ein".
Gallien ist also in Gefahr - ganz augenscheinlich in einer Gefahr die ungefähr so ernstzunehmen ist, als wenn ein 100fach geklonter Kalifornischer Gouverneur unsere Regierung aufmischen wollte. Die Parallele ist bewusst gewählt, denn die Karikierung einer bekannten Persönlichkeit fehlt auch in diesem Band nicht. Wenigstens ein Hoffnungsschimmer.
Ansonsten braucht der gestandene Asterix-Fan viel Geduld, um sich durch diesen Band zu arbeiten. Wer comicmäßig etwas weiter über den Tellerrand blickt, gewinnt ihm was amüsantes ab, aber ein komischer Beigeschmack bleibt. Der größte Hoffnungsschimmer ist die Schlußszene des Bandes, die zumindest hoffen lässt, dass das Gallische Dorf nunmehr entweder endlich Ruhe findet, oder aber zumindest eine weitere Geschichte weniger abgedreht ausfällt.
Als Fazit bleibt, dass dieser Band in einer Sammlung, die auf Vollständigkeit abhebt, nicht fehlen darf. Wem jedoch der "klassische" Asterix mehr zusagt, der wird sich damit bescheiden, dass es aus der gemeinsamen Feder von Goscinny und Uderzo 24 hervorragende Bände gibt, die sicherlich noch jahrelang in guter Qualität erhältlich sein werden. Was danach kam hat sehr viele Höhen und Tiefen gezeigt, aber nie zur alten Größe gefunden - Goscinnys Genius fehlte halt. Den Band Nr. 33 hat man zu Recht Walt Disney gewidmet - René Goscinny hat es nicht verdient, dass man ihm eine solche Widmung angetan hätte. Schade.
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am 18. Oktober 2005
Nun gut, der Herr Uderzo hat sich nach dem Tod des genialen Goscinny schon immer schwer getan. Man hat als alter Asterix Fan immer mal ein Auge zugedrückt und manchmal war ja auch etwas ganz Nettes dabei, aber dies ist leider der unterirdischste Tiefpunkt der gesamten Reihe. Leidet Uderzo wirklich als Alterschwachsinn oder musste er nochmal den schnellen Euro verdienen? Wie auch immer: hier zerstört einer seinen Mythos und leider auch den echten Fans die Freude an Asterix. Eigentlich hatte ich auch die Originalversion mitbestellt, weil sie in der Regel noch witziger waren. Gut, dass sie etwas später erhältlich ist und ich sie noch abbestellen konnte. Selbst bei originellen frz. Wortspielen wäre diese kaputte Story, der wirklich jeder Reiz abgeht, nicht zu retten gewesen. Schade schade, Asterix, qu'il repose en paix!
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am 11. Juni 2017
Natürlich gehört dieser Band nicht in die Reihe. Es ist so unglaublich, dass der (geniale?) Uderzo derart irrlichternd ein Album fabrizieren kann ohne dass ihn Freunde und Kollegen von diesem Schwachsinn abgehalten haben. Das Album selber ist ein so unglaublicher Alien, das man unmöglich zusammen mit Alben, wie "bei den Briten", "Schweizern" etc. ins Regal stellen kann, ohne sich immer wieder zu ärgern, wenn man darauf stößt.
Vielleicht ist der Verlag eines Tages gnädig, zieht den Band zurück und gibt einen alternativen Titel mit dieser Bandnummer heraus. Bindend ist für einen Verlag nur die ISBN nicht die Reihennummer. Bis dahin kann ich als bibliophiler Sammler, der keine Lücken in Buchreihen haben möchte, nur als Lösung empfehlen: 1. einen guten Buchbinder finden, der einem das Album mit schönen Leerseiten füllt - man hat dann eine echte "Sonderausgabe", die man selber mit gutem Inhalt füllen kann, oder 2. die Seiten seitlich auffächern, Sprühkleber drüber, alles wieder zuklappen und das Album wird einen nie mehr wieder ärgern und die Sammlung bleibt lückenlos.
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am 17. Oktober 2005
Diese Frage habe ich mir gleich gestellt, nachdem ich die ersten Seiten gelesen habe. Bei der Lektüre habe ich mir gewünscht, dass Uderzo bereits aufgehört hätte, diese in der Vergangenheit geniale Comicserie fortzusetzen.
* miserable Story
* schlechte Texte
* teilweise schlichte Seitenfüller (eine Seite nur Rakete !!)
Und die Story hat nicht einmal gereicht um das klassische Wildschweinessen erst auf dem gewohnten Platz (Seite 48) zu bringen...hier schon auf Seite 47.
Da bleibt nur zu hoffen, das Uderzo nun endgültig aufs Altenteil geht oder sich einen guten Storygeber sucht und sich auf die alten Stärken von Asterix, Obelix & Co. besinnt.
...ABSOLUT SCHADE !!!
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am 19. Oktober 2005
lieber kein asterix als solch einer. wochenlang freut man sich drauf und dann sowas. mit dieser dünnen und einfallslosen story haben sich die asterix-produzenten ein armutszeugnis ausgestellt, sowas würde ich noch selbst hinkriegen, würde mich aber nicht trauen, das zu veröffentlichen. ich hoffe, sie nehmen sich die kritiken zu herzen und überlegen, was von ihnen erwartet wird. dieser band ist rausgeschmissenes geld. die authentizität der geschichten ist eines der markenzeichen. hat mit den letzten bänden schon schwer gelitten, aber mit band 33 den todesstoss bekommen. ich hoffe, es gelingt den machern mit band 34, diese wieder zu beleben. möchte ihnen soooo gerne eine chance geben. ich wollte band 33 über amazon wieder verkaufen, will das aber doch niemandem antun. er wird zu den anderen asterixbänden im bücherregal als mahnmal stehen, um in der reihe nicht ein loch mit dem charme einer zahnlücke entstehen zu lassen. wenn's null sterne als bewertung geben würde, hätte ich die genommen.
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am 14. Oktober 2005
Als großer Asterixfan habe ich den Band sofort nach der Ankündigung vorbestellt. Umso größer war nun die Enttäuschung, als er heute ankam...Asterix und Ausserirdische?!? ok, es mag vielleicht Leute geben, die das toll finden, aber passt so eine Geschichte zu dem Asterix-Setting? Die ersten Seiten sind noch ganz lustig, aber sobald die Ausserirdischen ins Spiel kommen, wirkt alles nur noch leblos...großflächige, detailarme extraterrestrische Lebewesen und Maschinen lassen die Geschichte ziemlich lieblos wirken. Die schönen Römerkeilereien kommen viel zu kurz und tolle Witze sucht man vergebens, für die Piraten wurde nur ein einziges Bild verwendet. Der Humor und die Liebe zum Detail sind aus der Asterixwelt verschwunden. Bleibt zu hoffen, dass Uderzo noch einen Band zeichnet, der dieses unwürdige Ende der Asterix-Reihe aufbessert. So einen Band zum Abschluss hat diese Figur nicht verdient.
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am 22. Mai 2013
Leider hat dieser Band meine Erwartungen nur teilweise erfüllt. Die gezeichneten Inhalte scheinen älteren Vorlagen zu entspringen oder aber aus verschiedenen anderen Asterixbänden adaptiert zu sein. Die Dialoge besitzen nicht den Charme der Vorgängerbände. Die Geschichte insgesamt ist etwas aus der Luft gegriffen ("SciFi" im wahrsten Sinne des Wortes). Die Handschrift Goscinny`s fehlt doch sehr und das schon seit mehreren Bänden. Schade! Frédéric Mébarki ist zeichnerisch sehr gut mit dem Uderzo-Stil vertraut. Er bringt neue Ansätze in der Bildgestaltung und eigene stilistische Momente. Leider sind die Anlehnungen an den doch sehr glatten Disney-Stil nicht besonders Asterix gerecht. Mit ein paar neuen Bänden kann das ja noch werden. Leider bewahrheitet sich, dass eine schwache Story auch nicht durch die beste zeichnerische Leistung ausgeglichen werden kann.
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am 3. Dezember 2005
Nie mehr muss ich mir Gedanken machen, ob ich mir nochmal einen Asterix kaufen sollen will. Falls M.Uderzo seine Rente weiter aufstocken will: ohne mich! Ich bin sogar so erbost über Gallien in Gefahr, dass ich meine Fremdsprachen-Asterixe nicht mehr komplettieren werde und auch die Filme nicht mehr!
Wer braucht, neben all den furchtbaren lieblos gezeichneten Japan-Comics irgendwelche kämpfenden Ausserirdischen in Gallien, deren Grosszahl auch noch aussieht wie dieser Californische Gouverneur, der die Todesstrafe verhängt!
Auf der Suche nach der alten "Vis Comica! kann man ganz schön verhungern
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