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am 5. Mai 2016
Hier sind nicht nur Uderzo und Goscinny "at their best", sondern auch die deutschen Übersetzer. Weil meine Familie beruflich und privat viel in Frankreich unterwegs ist, reicht immer die Zeit, um im nächsten FNAC eine frz.Ausgabe zu kaufen. Ergebnis des Vergleichs französisch-deutsch: Hier, im "Asterix auf Korsika", weicht man so wenig wie möglich vom frz.Original ab, vor allem auf der ersten Seite, die auf geniale Weise die Lager der Römer auf Korsika benennt. Die deutschen Namen sind allerdings ebenfalls originell: "Hauteuchdrum-Jamaikarum"usw. Was diesen Asterix-Band aber ausmacht, ist die Nähe nicht zu Frankreich, sondern zu Korsika selbst: Die Anspielungen auf die korsischen Familien- Mafia-Strukturen und die korsische Lebensweise ("Siesta") blieben allesamt erhalten, und sie gipfeln in der Szene, die mich noch immer Tränen lachen lässt: Da krabbelt ein Pirat mit seiner Fackel ins Innere eines von unten furchtbar stinkenden Schiffs, und das Ergebnis der Kombination Fackel- Casu Marzu-Käse können Sie selbst nachlesen...Und tun Sie mir bitte den Gefallen und bleiben Sie nach dem "Genuss" von korsischem (geschmacklich halbiert in Sizilien) Casu Marzu mindestens 100 km von jeder deutschen Grenze weg...
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am 30. September 2015
Der Band Asterix auf Korsika ist m.E. einer der besten der ganzen Asterix-Reihe! Mit der gewohnt liebevollen Art macht sich René Goscinny über das "Wesen" der Korsen und den ihrer Insel lustig. Ihre Rachsucht, ihre Widerspenstigkeit, aber auch ihre Gastfreundschaft und ihre kulinarischen Errungenschaften sind u.a. ausgiebig Thema. Der Erkennungsruf im dichten Dickicht der Insel Oink! Oink! ist mittlerweile in unserer Familie sprichwörtlich geworden.
Wer Goscinnys und Uderzos Arbeiten mag, wird hier also voll auf seine Kosten kommen.
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am 4. Juli 2017
Zur Geschichte und Zeichnung kann man nicht mehr hinzufügen, ein Canon Comic Geschichte. Die Umsetzung ist veraltet. Der ursprüngliche Format ist größer als A4, da passt die Skalierung der Texte. Hier fehlt eine Letterboxing der Seiten, ein gängiges Format bei Comics. Die Qualität der Scans sind Top, HD tauglich.
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am 18. Mai 2014
Ich war noch nie auf Korsika, doch mit diesem Band lernt man zwei Dinge:

1. Die Korsen sind ein stolzes Volk. 2. Vor allem jedoch sind sie eines nicht: Franzosen.

Vielleicht versteht man als Nicht-Franzose nicht jeden doppeldeutigen Witz, doch ist es sonnenklar, dass man sich nicht mit ihnen anlegen sollte, weder als Römer in der Antike noch als Tourist der Gegenwart. Man sollte auch ihre Frauen in Ruhe lassen, d.h. nicht mal in die Augen sehen und schon gar nicht daran denken, sich in die internen Angelegenheiten der Familienclans einzumischen.

Sizilien ? Lachhaft. Auf Korsika wurde die Rache erfunden und man hält Männer, die Blutrache nehmen wollen nur solange zurück, wie eine Kastanie braucht, um vom Tisch zu fallen.

Das dies nicht der einzige "running gag" in diesem Album bleibt, dürfte klar sein und Asterix und Obelix sind ja auch keine Franzosen, sondern Aremoricaner, die einen von den Römern gefangenen Korsen wieder in seine Heimat bringen.

Doch selbst diese großmütige Tat erweckt nicht sofort das Vertrauen der Korsen. Erst die gemeinsame Dresche gegen die Römer lässt die Insulaner die Klappmesser einfahren und ein zaghaftes Lächeln auf ihren Lippen erscheinen. Ein kurzes Lächeln, wohlgemerkt, solange wie eben eine Kastanie braucht, um vom Tisch zu fallen.
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TOP 1000 REZENSENTam 26. Januar 2015
Zu René Goscinnys Asterix-Erfolgsrezept gehörte es, die Klischees und Stereotype, die bezüglich der Völker (West-)Europas im Umlauf waren, gleichmäßig-gerecht ins Groteske zu übersteigern, ohne dabei jemanden bloßzustellen. Zu den Highlights zählten dabei sicherlich die Abenteuer bei den Briten, den Schweizern und den Spaniern. Manchmal fiel das Ergebnis nicht ganz so überzeugend aus (bspw. das Abenteuer bei den Belgiern), – dann gab es zwar einzelne treffende Charakterisierungen, die aber zu keinem nachhaltigen Gesamteindruck führten.

»Asterix auf Korsika« zeigt Goscinny und Uderzo in Bestform. Obgleich auch hier die auf der Ausbreitung von Klischees und Stereotype beruhende Charakterisierung der Korsen nicht gerade schmeichelhaft ausfällt (allein das eigenartige Verhältnis zur Demokratie!), entsteht dennoch insgesamt ein sympathisches Bild der Korsen. Dazu tragen auch Uderzos exquisite Zeichnungen bei, die einen recht schnell auf Korsika irgendwie heimisch werden lassen. Und die Geschichte ist aus einem Guss. Sie wirkt nicht, wie bei den schlechteren Asterix-Alben, wie eine Nummernrevue.

Das Korsika-Abenteuer erschien zuerst 1973 in ›Pilote‹. Die französische Albumausgabe kam noch im gleichen Jahr heraus. Die deutsche Übersetzung des Albums erschien 1975. Die vorliegende Neuausgabe von 2013 weist eine ›neue Kolorierung‹ auf, deren Vorzüge mir aber nicht sonderlich aufgefallen sind. Das (wohl maschinell erstellte) Lettering ist aber dem ursprünglichen Schriftsatz der deutschen Ausgabe deutlich überlegen.

Goscinnys sanft-bissiger Humor, der Asterix’ Erkundungen der europäischen Völker prägt, hat mindestens in Frankreich und Deutschland viel zur informellen Völkerverständigung beigetragen. Man darf nicht vergessen, dass die Klischees und Stereotype nicht allzu lang vor Erscheinen der Asterix-Reihe noch blutigste Konsequenzen hatten. Dem Autor Goscinny, selbst jüdischer Herkunft, war die Versöhnung über die kulturellen Grenzen hinweg eine Herzensangelegenheit.
Liest man heute »Asterix auf Korsika«, so fällt unweigerlich ins Auge, dass die klischeehaften Eigenschaften, die dort den Korsen zugeschrieben werden (bspw. Fixierung auf Familienehre, Blutrache, schlechte Arbeitsmoral und fragwürdiges Verhältnis zur Demokratie), heute vielfach und ganz unironisch als Charakteristika einer vermeintlich homogenen islamischen Kultur behauptet werden, die dem ›Abendland‹ fremd sei. Was würde Goscinny nur dazu sagen? Klar scheint jedenfalls zu sein: Er fehlt!
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am 12. September 2016
In diesem Jahr verbrachten wir unseren Urlaub auf Korsika. Bei der Erforschung der Insel fielen mir viele Details aus dem Korsika-Band wieder ein, den ich natürlich nicht dabei hatte. Zum Glück gibt es Kindle, und so habe ich zu meiner Überraschung die Asterix-Reihe gefunden und den Korsika-Band heruntergeladen.
Über den Inhalt gibt es gar nicht mehr viel zu sagen. Der ist einmalig. Man merkt, dass sich Goscinny und Uderzo seinerzeit intensiv mit dem Land auseinandergesetzt haben. Das Buch gibt die Stimmung dort fantastisch wieder.
Auch als Ebook (im Urlaub ging nur das iPhone) liest es sich gut, das handling mit dem Vergrößern ist auf dem iPhone 6 zwar etwas fiselig, aber es ist kein Problem und man liest es flüssig runter, verschlingt es, wie seinerzeit die Printversion. Gerne wieder Asterix auf dem Kindle.
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am 8. Juli 2015
Asterix für immer: Nachdem diese Bücher in meiner Kindheit für die Allgemeinbildung gesorgt haben, werden sie nun von den Kindern verschlungen. Irgendwann sind die Softcover-Ausgaben von früher zerlesen und müssen nach und nach durch stabilere Bücher ersetzt werden.
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Nachdem timediver® im April/Mai 2012 die Insel bereist, die hierbei gewonnenen Erfahrungen für seine homepage aufbereitet und einige Reiseführer rezensiert hat, möchte ich mit einer genaueren Betrachtung von "Asterix auf Korsika" meinen Besuch der "Ile de Beauté" nunmehr auch gedanklich abschließen.

Wie bei allen anderen Bänden der Klamauk-Comicreihe besteht auch bei "Asterix auf Korsika" die Unterhaltung aus einer Reihe von beabsichtigten Anachronismen, die humorvoll in mehr oder weniger karikierten Stereotypen zum Ausdruck kommen. Ein Beispiel hierfür sind die rund um die Insel angelegten römischen "Forts" (Seiten 3, 21) mit ihren fantastischen Namen, welche die mittelalterliche Torregiana der Pisaner und Genuesen vorwegnehmen. Offenbar unbeabsichtigte Anachronismen, wie beispielsweise der Begriff "Gouverneur" in der direkten Rede eines Akteurs (S. 15) mögen zwar weniger auffällig sein, sind jedoch genauso zum Lachen. Auch einen "korsischen Druiden" (S. 25) könnte man darunter noch subsumieren, gleichwohl die antiken Korsen keine Kelten waren und daher auch kein derartiges Kultpersonal kannten.

Fragwürdig wird es jedoch dann, wenn die vermeintlich intelligent-witzigen "Running Gags" über ihren beabsichtigten Anachronismus hinaus auf vollkommen falschen Vorstellungen beruhen. Der korsische Protagonist Osolemirnix mag zwar eine gezielte Anspielung auf den in Ajaccio geborenen Sänger Tino Rossi (1907 - 1983) sein, unter der Vielzahl von Interpreten des Evergreens "O sole mio" rangiert er mit seiner Aufnahme von 1937 jedoch unter ferner liefen. Das bereits 1898 von Eduardo Di Capua komponierte Lied hat zudem einen neapolitanischen Titel, der in der "Lingua Corsu" vielmehr "u méo sòle" lauten müsste.

Vollkommen daneben sind jedoch bei näherer Betrachtung sämtliche Anspielungen auf Napoléon Bonaparte und das angebliche korsische Verständnis von Demokratie. Der angebliche Brauch, bei dem mit Stimmzetteln gefüllte Urnen ins Meer geworfen werden, um dann den Anführer durch das Faustrecht zu ermitteln (S. 25) ist eine - wenn auch erneut unbeabsichtigte - Schmähung der korsischen Geschichte und Nation. Denn die von Pasquale Paoli im Jahre 1755 geschaffene "Repubblica Corsa" war der erste moderne Staat, der bereits vor der französischen Revolution eine schriftliche Verfassung, Gewaltenteilung und ein Frauenwahlrecht vorweisen konnte. Bei all diesen republikanischen Errungenschaften hatte Carlo Maria di Buonaparte eifrig mitgearbeitet, sich dann jedoch auf die Seite des Ancien Régime von Frankreich geschlagen, das ihn für seinen Verrat sogar noch adelte. Sein in Ajaccio geborener Sohn Napoleone änderte seinen korsischen Namen in Napoléon Bonaparte und wechselte, nunmehr innerfranzösisch nochmals die Fronten, als er sich der Revolution anschloss. Während im Comic der in römische Dienste getretene Salamix von den Korsen als abtrünnig bezeichnet wird (S. 35. 42), verkündet Osolemirnix pathetisch, dass ein Kaiser, den die Korsen akzeptieren, ein Korse sein muss (S. 45). Die Tatsache, dass Korsika von Napoleon zu einem Département degradiert und in die zentralistische Verwaltung Frankreich eingliedert wurde und dadurch seine Freiheit verlor, wird damit auf den Kopf gestellt und ausgehöhlt. So sehen auch heute noch die meisten Korsen nicht Napoleon Bonaparte, sondern ihren General und "U Babbu di a Patria" Pasquale Paoli als größten Sohn der Insel an, auf den es im Comic jedoch nicht die geringste Anspielung gibt.

Als "Astérix en Corse" im Jahre 1973 erstmals veröffentlicht wurde, konnte natürlich noch niemand ahnen, dass drei Jahre später im Kloster Saint-Antoine de la Casabianca die "Fronte di Liberazione Naziunale Corsu" (FLNC) gegründet werden sollte, deren Splittergruppen bis heute mit terroristischen Mitteln für ein unabhängiges Korsika kämpfen.

Neben seinem Unterhaltswert sind es vor allem die Anreize zu einem Hinterfragen der nicht intendierten Witze und unbeabsichtigten historischen Unzulänglichkeiten, die timediver® den Band noch mit 3 Sternen bewerten lassen.
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am 13. Oktober 2014
die spinnen die korsen. ich komm grad von korsika und es war genau so wie im heft. ist einfach super
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am 4. April 2014
Asterix & Obelix gehen auf Reise, wie immer spannend und unterhaltend zugleich. Selbst der Nachwuchs will nicht mehr aufhören bevor das Buch zuende gelesen ist.
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