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Kundenrezensionen

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am 9. April 2005
Eine wahre Kultband und ein wahres Kultalbum.
Songs of Faith and Devotion ist Hymnisch, Düster und ungewohnt Rockig. Ein Kritiker bezeichnete es einst liebevoll als "Heavy Plastic". Und ohne Zweifel: Einflüsse aus der härteren Musikrichtung sind nicht zu leugnen, ebenso finden sich aber echte Gospeleinflüsse auf dem Album. Interessant sind die Religiösen Metaphern, die Martin L. Gore nahezu ausnahmslos für die Songs dieses Albums einsetzte. Eigentlich dreht sich das Album aber um hemmungslose Liebe und Hingabe.
Absolute Highlights, wenn man denn nicht jeden Song als Meisterwerk bezeichnen möchte, sind sicherlich das unvergleichliche Higher Love, das mitreißende Rush, Mercy in You, der Gänsehaut-Song Judas und die brillante Albumversion von In your Room, welche die Single-Auskopplung deutlich übertrifft.
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am 22. Mai 2011
Nach dem kommerziell erfolgreichsten Album - Violator - stießen Depeche Mode ihren Fans mit - Songs of Faith and Devotion - ganz gehörig vor den Kopf. Ungewohnte Härte, mit verzerrten Gitarrensounds und aggressiven Rhythmen erschütterte auch mein Ohr, als ich die CD zum ersten Mal in meinen Player legte, und - I feel you - erklang. So war auch ich im ersten Moment etwas enttäuscht von diesem Album, was sich aber sehr schnell änderte, und in absolute Begeisterung überschwappte.

Als leidenschaftlicher Musikhörer weiß ich mittlerweile, dass manche Alben mehrere Durchläufe, und ein genaueres Hinhören erfordern, bis sich einem die Songs oder das Album als Ganzes richtig erschließen. So kopierte ich die CD auf Kassette, und ging danach mit meinem Hund spazieren. Da es schon ziemlich dunkel war, wollte ich eigentlich nur kurz rausgehen, aber ich kam erst wieder nach Hause als der letzte Ton von - Higher Love - erloschen war. Die Abenddämmerung, die als bald in Dunkelheit verschwand, kombiniert mit diesen 10 großteils extrem düsteren Liedern, hatte mich die Zeit vollständig vergessen lassen. Spätestens jetzt nahm mich dieses Album für lange Zeit gefangen.

Songs of Faith and Devotion - kam aber aufgrund seiner Gitarrenlastigkeit bei vielen Fans nicht an. Fast könnte man sagen: "Was im Heavy-Metal das Keyboard, das ist in der elektronischen Popmusik die Gitarre!"

Der konservative, immer den gleichen Stil und Rhythmus konsumierende Musikhörer, wird sich wahrscheinlich niemals mit einer solchen musikalischen Veränderung in seinem Genre anfreunden (können). Aber Menschen, die sich Veränderungen nicht anpassen können oder sich gegenüber ihnen verschließen, haben nicht nur im Musikbereich, sondern auch im alltäglichen Leben sehr große Schwierigkeiten. Nur wer sich persönlich nicht weiterentwickelt, oder in seinen Träumen der Vergangenheit stehengeblieben ist, der wird mit seinem Leben niemals zu Recht kommen, denn das Leben wird niemals so sein oder wieder so werden, wie es einmal war. Hier braucht man in der Tat - Higher Love.

Neben der Dokumentation enthält die CD/DVD auch wieder das Album in 5.1. DTS und Surround Sound, sowie alle B-Seiten und einige Mix- und Maxiversionen aus dieser Zeit.
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am 30. August 2003
Man kann es auf diesem Album eindeutig erkennen: "Depeche Mode" haben sich von der reinen "electronic - musik" getrennt. Man hört sofort, dass die Gruppe aber auch stets für positive Überraschungen sorgt. Dieses Album klingt düsterer als die Vorgängeralben. Nachdenkliche Songs wie "Higher Love" oder "Judas". Aber auch Rockfans kommen hier auf Ihre volle Kosten: Der schnelle Gitarrensong "I feel you" - ein Traum von Rockfans - Steigerung erfolgt vom Discohit: "Rush" - ungeheuerliches schnelles Tempo - der Song reisst einen mit. "Condemnation" - eine extrem hohe Leistung von Sänger Dave Gahan. So hoch zu singen, und die Stimme lange so zu halten, ist ein enorme Leistung. Bei den anderen Songs, ausser bei "I feel you" wirkt Gahans Stimme schwächer und kraftloser. Aber: gelungener Musikwandel zum "Rock", Gahans Aufstieg zum "Rockkönig" - Abwendung von der reinen "Synthesizer - Musik". Ein hervorragend gelungenes Experiment. 1 AAA !!!
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am 21. Juli 2014
Als unkritischer Depeche-Mode-Fan vergebe ich faktisch immer 5 Sterne für die Alben. "Songs Of Faith And Devotion" ist für mich immer ein Fremdkörper geblieben. Es ist sicher eine starke Entwicklung, nach 13 Jahren Synthesizer-Musik ein Rock-Album zu produzieren. Dennoch packen mich die Songs nicht 100 %ig.
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am 5. Oktober 2006
Diese "neue" Überarbeitung in 5.1 dts ist ein absolutes Muss für den richtigen DeMo-Fan! Von Herrn Alan Wilder persönlich ko-produziert und mit einer informativen knapp halbstündigen Dokumentation über die Entstehung dieses grandiosen Albums versehen. Ein Meilenstein in der Musikhistorie von Depeche Mode. Vor allem die immer noch unerreichten "Walking.." und "In Your Room" sind in der Überarbeitung einfach der Hammer. Aber hört selbst...
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am 11. April 2003
Nach über drei harten Jahren des hoffen und bangen legten DM 1993 endlich ihr nächstes Album vor. Diese Wartezeit hat sich wirklich gelohnt kann man im Nachhinein nur sagen. Nicht nur äußerlich verändert zeigten DM ein ganz neues Gesicht. Sänger Dave Gahan mit langer Mähne und Vollbart und musikalisch mit verändertem Stil präsentierten DM uns 1993 das Album „Songs of Faith and Devotion", bei dem der Titel alleine ja schon kultverdächtig erscheint. Im Vergleich zum sehr elektronischen und Pop Musik beeinflussten Album „Violator" zeigten sich DM hier wieder mehr von Ihrer düserer und dunklen Seite. Schon die erste Single „I feel you" zeigte überdeutlich das die Band sich musikalisch weiter entwickelt hat. Wie von DM gewohnt ist auch SOFAD ein Album welches zu keinem Zeitpunkt langweilig wird. Der einzig abfallende Titel auf dem Album ist in meinen Augen die Singleauskopplung „Condemnation", ein Titel mit dem ich mich bis heute nicht so richtig anfreunden kann. In einem ansonsten durchweg genialen Album zählen für mich neben den Singles „I feel you", „Walking in my shoes" und „In your room" die Titel „Higher Love", „Rush" und auch „Mercy in you" zu den ansoluten Highlights. Wobei es schwer fällt sich bei solch durchweg starken Alben auf Lieblingstitel festzulegen. Jedenfalls kann man sagen das es DM mit diesem Album wieder einmal geschafft haben Ihren Siegeszug fortzusetzen. Wollen wir hoffen das wir noch einiges von den Jungs zu hören kriegen.
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am 9. Januar 2000
Ich verbinde - wie sicherlich viele Fans der Band - mit dieser CD zwei völlig unterschiedliche Ressentiments. Erstens denke ich, gibt es kaum eine Platte, die sinnlicher geschrieben, eingespielt unf gesungen ist, aber auf der anderen Seite verbinde ich mit dieser CD auch die schlimmsten Zeiten im Leben des Sängers David Gahan, welche ihn selbiges beinah gekostet hätten. Obwohl Dave Gahan bei der Aufnahme dieser CD sicherlich stimmlich nicht gerade seine Höhepunkte erreicht, so paßt sie doch wieder zur Musik, die teilweise etwas "grungy" klingt. Wem jedenfalls keine kalten Schauer über den Rücken laufen, wenn Dave Gahan "I feel you" oder "In your room" singt... Martin Gore brilliert wieder durch seine Texte, wobei ich mich bei "Walking in my shoes" frage, ob er dieses Lied nicht für Dave Gahan geschrieben hat. Ungewöhnlich waren an dieser Platte die gospelartigen Einflüsse ("Condemnation"), aber auch die Gitarren ("Mercy in you"). Überhaupt klingt die ganze CD sehr amerikanisch und mehr rockig als experimentiell . Schade auch, daß dies die letzte Scheibe war, an der Alan Wilder mitgewirkt hat. Selbiger spielt bei einigen der Stücke live übrigens Schlagzeug (!). Die Lieder haben teilweise einen religiösen Charakter, ohne aber mystisch oder dunkel zu klingen. Viele fanden diese CD "ehrlich", aber ich weiß nicht, warum alles Rockige immer ehrlich klingen soll, denn für mich verleugnen Depeche Mode so ihre (elektronischen) Wurzeln. (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
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am 2. November 2010
VORWORT:

SOFAD, erschienen 1993 lernte ich erst einige Jahre später kennen, als ich mich mehr und mehr für die Band interessierte. Die Leute, welche Depeche Mode bis heute mit Songs wie "Just Can't Get Enough", "Everything Counts" oder "People Are People" verbinden, werden wohl einen Kulturschock erleben, wenn sie dieses Album zum ersten Mal hören sollten. Auf dieser Platte konnte sich Alan Wilder, der zwischen 1982-1995 zur Band gehörte, zusammen mit (Violator-Produzent) Mark Ellis so richtig nach Herzenslust austoben. Die beiden drückten SOFAD einen soundtechnisch, beeindruckenden Stempel auf, der bis heute nachhallt und deutlich macht, wie sehr sich die Synthiepopper aus Basildon über die Jahre verändert hatten. Zugegeben, der reine Pop regierte eigentlich nur auf den ersten beiden Alben bevor sie ihren Stil mit den "Industrial-Werken" Construction Time Again und Some Great Reward änderten um schließlich ab Black Celebration mit überwiegend düsteren Elektrosounds ihre wahre Stärke erkannten...

SONGS OF FAITH AND DEVOTION:

Es kratzt, es heult, es rockt! Zumindest beim Opener "I Feel You", der bis heute nichts von seiner Größe verloren hat. Bombastisch produziert, wie die gesamte Platte über, erkennt man hier bereits, wie sehr sich der Sound vom eher zugänglichen Vorgänger, Violator unterscheidet. Es ist eine Mischung aus mehreren Musikgenres, die sich auf SOFAD tummeln und trotzdem perfekt ineinander verlaufen.

"Walking In My Shoes" knüpft nahtlos an die Brillanz des Eröffnungstracks an und punktet mit schwermütigen Klängen und E-Bow Gitarre.

"Condemnation" war wohl damals auch für die meisten DM-Fans eine Art Kulturschock, denn hier kommt richtiges Gospel-Feeling auf, und Dave Gahan singt sich in einen Rausch. Kaum zu glauben das eben jener Sänger der gleiche ist, der 13 Jahre zuvor als blasser Milchbubi mit eher bescheidenen Gesangsqualitäten ausgestattet war. Ein ergreifender Song mit viel Atmosphäre, obwohl er für mich dennoch den einzig wahren Fremdkörper auf der ansich geschlossenen Platte darstellt.

"Mercy In You" ist dann ein zeitgemäßes Stück Musik mit Trip Hop-Ansatz und aufregendem Soundgewand.

"Judas" kommt düsterer daher als je zuvor und - gerade das Outro steht bis heute für Alan Wilders große Leistung, diese Band auf völlig neue Wege gebracht zu haben, da er immer derjenige war, der sich am liebsten im Studio aufhielt und an den vielen Samples und Sounds gearbeitet hat, während der Rest der Band, zumindest im Produktionsjahr dieses Albums eher mit sich selbst beschäftigt war.

Bei "In Your Room" denke ich immer an zwei verschiedene Songs. Auf der einen Seite, die Remix-Version, die als Single erschien und eher "poppig" aufgebaut war. Auf der anderen Seite steht da eines der für mich besten DM-Stücke ever. Die Albumversion überzeugt von der ersten bis zu letzten Sekunde mit einem Schwermut und Dichte, das es mir bis heute die Schuhe auszieht. Kleiner Tipp: Am Besten so laut wie möglich genießen und die Augen schließen!

"Get Right With Me" scheint, zumindest unter den Fans zu polarisieren. Ich persönlich mag das Stück sehr gerne, da es einen aufregenden Rhytmus besitzt und abermals einen gewissen Gospeltouch aufweist.

"Rush" ist ein pulsierender Song mit - für diese Scheibe, ungewöhnlich viel Tempo und schrägem Style.

"One Caress" ist für mich eine der besten Gore-Balladen und berührt mich nach wie vor mit seinen schweren Streichern und der bittersüßen Stimmung.

Eine wahre Perle bildet "Higher Love" zum Abschluß und dieser Song war damals umgekehrt der Opener zur "Devotional-Tour", die mit 154 Konzerten die wohl zerbrechliste Phase der Band einleitete. Denn nach dieser Tour stieg Alan Wilder aus und Dave Gahan, der wohl bereits während der Tour nicht immer Drogenfrei auf der Bühne stand, stürzte sich in das schlimmste Drogengelage aller Zeiten, das ihm 1996 für zwei Minuten das Leben kostetet, ehe er wieder zu sich fand und bis heute als Charismatiker einen Großteil zum Erfolg dieser Band beiträgt.

FAZIT:

SOFAD ist nach wie vor keine leichte Kost für Ottonormal-Hörer, die eher auf Radiopop stehen. Ich finde, das man diesem brillanten Werk jedoch eine Chance geben sollte, da es mit mehrmaligem hören immer weiter wächst - was ich von der letzten Scheibe der Jungs (SOTU) leider ganz und garnicht behaupten kann - leider!
Violator ist zwar bis heute das Opus Magnum der Band und unangefochten an der Spitze meiner Lieblingsplatten der Jungs, doch SOFAD befindet sich in unmittelbarer Nähe, obwohl es, meiner Meinung nach, eines der wohl "kompliziertesten" Werke der Band darstellt. Auch Ultra oder Exciter haben ihren eigenen Charme, doch SOFAD ist für mich das letzte Album, das, ähnlich wie Violator einen durchgehend roten Faden und eine Qualität besitzt, die seitdem nicht mehr erreicht wurde.
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am 21. Februar 2003
Als ich dieses Album zum ersten mal hörte war ich erschlagen. Wie konnten sich DM so ändern dachte ich?! Und dabei auch noch so gut klingen? Normalerweise bin ich Gitarren sehr abgeneigt. Ich bin auch froh drum dass DM sich weitgehend wieder von ihnen verabschiedet haben. Aber auf diesem Album passen sie gut ins Konzept. Martin Lee Gore bezeichnet dieses Album heute als eines auf dem sie erfolglos versucht hätten Rocker zu sein. Das ist sicher richtig, macht die Scheibe aber nicht schlechter. Tracks wie "In your room", "Walking in my Shoes" oder "Mercy in you" sind echte Knaller, Ohrwürmer und eindringlich wie nur wenige Songs. Die Ballade mit Streichorchester "One Caress" ist fantastisch und mit Sicherheit eine der besten die Martin sich selbst auf den Leib geschrieben hat. Der einzige peinliche Ausrutscher dieses Albums ist meines Erachtens "Condemnation". Das ist zwar Daves Lieblingssong und er meint auch darauf erstmalig gut gesungen zu haben aber meine Meinung ist da anders. Das dürfte man (und die Livekonzerte haben es bewiesen) wohl weniger Gesang als Gebrüll nennen und darüber hinaus ist die Religionslastigkeit dieses Songs (der einfach gospelig klingt und dieses Thema ja auch innehat) unerträglich. Aber das Thema Religion ist ja das Konzept dieses Albums, und so skippe ich verzeihend über diesen Song hinweg. Am Ende ist man aber erschüttert von so viel Power. Das haben DM nie wieder gemacht. Ich bin darüber irgendwie erleichtert denn es hätte sehr schnell peinlich werden können. Trotzdem ist dieses Album mit Sicherheit eines der besten von DM. Und "In your room" ist einfach der beste Song auf Erden. Einfach göttlich - ganz im Sinne des religiösen Impetus.
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am 9. Januar 2016
Für mich das beste album aller zeiten mit I fell you das beste depeche mode lied der beste song von Martin mit Judas die beste lyrik bei walking in my shoes und so gut wir bei condemnation war die stimme von Dave auch noch nie musikalisch die beste mischung a US rock und pop die es heh gegeben hat ein Meisterwerk
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