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am 17. Dezember 2013
Der zweite Teil der Hobbit-Trilogie gewinnt an Schwung und Unterhaltungswert, und wahrscheinlich auch an Fans, verliert jedoch J.R.R. Tolkien.

Eines wird sehr bald klar: „Eine unerwartete Reise“ und „Smaugs Einöde“ sind zwei Brüder, die sich nicht annähernd in ihrem Wesen so ähneln wie Kili und Fili, sondern sich unterscheiden wie Tag und Nacht.Ihre Gemeinsamkeit ist zum einen der Titel, der sich auf den Roman „Der Hobbit“ von Tolkien beruft, obgleich es sich keines Falls um eine Verfilmung dieses Werks handelt, das der Altmeister der Fantasy damals für seine Kinder schrieb. Schon der erste Teil war weniger eine Romanverfilmung, als eine Aufzeichnung all der weltbewegenden Ereignisse und Verwicklungen, die, wie man in Tolkiens anderen Werken nachlesen kann, zur Zeit von Bilbos Reise stattfanden und alle direkt oder indirekt damit verknüpft waren. „Eine unerwartete Reise“ hielt sich vordergründig lose an „Der kleine Hobbit“ und hintergründig an Schriften wie „Das Silmarillion“ oder „Nachrichten aus Mittelerde“; „Smaugs Einöde“ hält sich vordergründig lose an den kleinen Hobbit und hintergründig an nichts und niemanden.

Um aus einem Kinderbuch einen Film für Erwachsene zu machen, wurde sich mehr auf die großen Zusammenhänge konzentriert, die im Roman unsichtbar bleiben, die Ereignisse am Ende, sowie die Geschichte des Herrn der Ringe zu verstehen helfen. Die Verknüpfung der verschiedenen Handlungsstränge ist dabei tatsächlich sehr gelungen, sie gibt zu verstehen, dass nichts auf Bilbos Reise Zufall war, und dass es Gandalf, als er Bilbo und die Zwerge zusammenführte, um weitaus mehr ging, als um die Widergewinnung Erebors für den thronlosen König unter dem Berg. Entgegen dem Buch gewinnt der Ring schon mehr an Bedeutung und an Gefahr; die Zusammenhänge zwischen jenem Schatz, dem Drachen und der Schattengestalt in Dol Guldur, die sich (SPOILER) als Sauron zu erkennen gibt, werden mit verschiedenen, teils subtilen Mittel unmissverständlich gemacht.

Gegenüber dem ersten Film verliert „Smaugs Einöde“ an Humor und Leichtigkeit, die augenzwinkernden Vorgänge, wie das Eintreffen in Beorns Haus wurden zugunsten panischer Fluchten aus dem Script gelöscht, der Gesang und die Witze verschwanden aus der Gemeinschaft, und selbst das Lied zum Abspann, „I see fire“ verbreitet eine ganz andere, melancholischere, wehmütigere Stimmung als noch „The song oft he lonely mountain“, rühmt die Treue der Gemeinschaft und die Ehre in einem aufrechten Tod im Feuer.

Außerdem wurden im Zuge dieser Umwandlung der Kindergeschichte viele der im Buch sehr einfachen Vorgänge verkompliziert. Der Zuschauer erfährt nie gekannte Hintergründe einzelner Handlungen und Geschehnisse, wie bereits in Teil Eins die Ursache für den Zwist zwischen den Zwergen und den Elben, sowie hier nun den Grund dafür, dass die Bürger (SPOILER) der Seestadt das Vorhaben der Zwerge, trotz aller Gefahren, feiern, oder dass der Arkenstein eine so enorme Auswirkung auf die Beteiligten hat. Damit wird wieder die Thematik der Macht und ihrer Verunreinigung des Einzelnen in die Geschichte miteingesponnen, die im „Herr der Ringe“ so an Bedeutung gewinnt und auch immer wieder durch die Anwesenheit des einen Ringes vorausgedeutet wird.

Man lernt des Weiteren die Welt der Menschen besser kennen, ihre dunkleren, zwielichtigeren Seiten, in Form der vergessenen, verkommenen Seestadt, die sich von bisher bekannten Orten wie Minas Tirith unterscheidet, durch ihre bunt gemischte Bevölkerung, und durch den Schmutz, die Armut, den Hunger, die Korruption, Gier und Furcht, die vorherrschen unter der Fuchtel des schmierigen, selbstherrlichen, tyrannischen Bürgermeisters, in dessen Rolle Stephen so Fry war zu brillieren.

Auch auf die Elben wird hier ein anderes Licht geworfen; die Waldelben unterscheiden sich von jenen, denen man in Bruchtal begegnet ist. König Thranduil in seinem Stolz und Eigensinn ist ein blondes Spielgelbild von Thorin. Anders als im Herr der Ringe, begegnen sich hier die verschiedenen Rassen von Beginn mit Misstrauen, das sich im Laufe der Zeit (SPOILER) bloß noch festigt – mit Ausnahme des Hoffnungsträgers Bilbo, dessen Rolle als Mittler zwischen den starrköpfigen Parteien sich mehr und mehr entwickelt.

Als Stimme der Vernunft zwischen den Rivalen soll offenbar auch die Elbin Tauriel fungieren, die schon sehr bald auf das im „Herr der Ringe“ ausgeführte Prinzip verweist, dass alle Teile der Welt zusammenarbeiten müssen, um sie sich von dem drohenden Übel des Bösen befreien können. Dennoch erweist sich der völlig frei erfundene Charakter jener Elben-Lara-Croft, der wohl als Schönheitsfleck das Angesicht des Filmes zieren sollte, als eindeutiger Schönheitsfehler und als feiges Nachgeben gegenüber einem Kinoklischee. Die Dominanz der männlichen Charaktere in Tolkiens Werken ist eine Tatsache, wird es dennoch für notwendig gehalten eine Frauenquote für die Geschichten aus Mittelerde einzuführen, so ist die Erfindung einer prügelnden, Haken schlagenden, kampflustigen Wildkatze aus dem Finsterwald nicht der richtige Weg. Schließlich gibt es eine Reihe starker Frauen in Tolkiens Romanen, die sich jedoch, insbesondere wenn sie einer fantastischen Rasse angehören, durch ihre würdevolle, stille Macht auszeichnen, die der der Männer ihres Volkes weit überlegen ist, so wie es in „Eine unerwartete Reise“ in Galadriels Zusammentreffen mit Gandalf angedeutet wird. Tauriel hingegen gibt sich gleich als Charakter erkennen, der ein Kinopublikum unterhalten soll, und niemals in ihrer Form von Tolkien erdacht worden wäre.
Sie ist der Beginn all jener Elemente in „Smaugs Einöde“, für die sich keine Grundlage in Tolkiens zahlreichen Schriften finden, und die man dem alten Mann zuliebe besser einfach verworfen hätte. Als größtes Vergehen ist dabei wohl die (SPOILER) angedeutete romantische Verbindung zwischen Tauriel und Kili zu nennen, die man einfach als … bezeichnen will und aus dem Film fort wünscht. Sie ist nichts als eine Süßigkeit für die Kinozuschauer, die sich als billige Kalorie erweist, keinen Hunger stillt und bloß Fettgewebe erzeugt. Der Film mag vielleicht für den ein oder anderen dadurch an Unterhaltungswert gewinnen, er verliert jedoch seinen durch Tolkien vorgegebenen Charakter.

Die Wiedereinführung des Charakters Legolas hingegen ist zwar sinniger, wenn auch nicht unbedingt in dieser Form notwendig. Es erscheint unvermeidlich, ihn, als Prinz der Waldelben bei seinem Volk im Finsterwald anzutreffen, und selbst seine weitere Verwicklung in den Geschehnisse erklärt die Involvierung der Waldelben in den Ereignissen am Ende der Geschichte, in (SPOILER) der großen Schlacht, und hilft erneut, die Zusammenhänge der Machtverhältnisse und gefahrvollen Entwicklungen in Mittelerde zu verstehen. Dennoch wird er, der noch mehr als gewohnt wie ein blondierter Winnetou wirkt, auch mehr als Unterhaltungsfaktor genutzt, und lenkt mit seinem Skating auf Orkgliedmaßen, Polo mit Feindesschädeln und Ballett auf Zwergenköpfen unnötigerweise von den eigentlichen Handlungen ab. Das beste Argument für sein Dasein war jene winzige, charmante Szene, in der er Gloin nach dem Orkwechselbalg fragt, dessen Bild der Zwerg mit sich trägt und dieser ihm empört zu verstehen gibt, dass es sich dabei um seinen kleinen Jungen handle; Gimli.

Tatsächlich lenken die an allen Ecken und Kanten eingebauten Kämpfe, Prügeleien, Köpfereien ziemlich von den Charakteren ab, die unter Schwierigkeiten versuchen sich während der 161 Minuten weiter zu entwickeln. So zum Beispiel Thorin, der (SPOILER), als shakespearehafter, tragischer Held zwischen seiner Ehre und Treue und dem aufkeimenden Wahn zu schwanken beginnt. Dies, sowie sein Verhältnis zu seinen Gefährten kann allerdings nur eher kurz und oberflächlich angerissen werden; offenbar vertraut er Bilbo inzwischen wie einem seiner Mitstreiter und sorgt sich um seine Zöglinge Kili du Fili, ist zugleich jedoch noch immer der blind entschlossene, stolze und bittere König ohne Volk, dem kein Opfer für das Erlangen seines Ziels zu groß ist. Für Balins Sorge um Thorin und seinen Charakter lässt sich nicht allzu viel Begründung finden, da die Personen während des ganzen Films bloß von einer Schwierigkeit in die nächste hecheln und dabei wenig Zeit finden Entwicklung zu zeigen oder zu reflektieren. Auch die gewisse Romantik und Nachdenklichkeit, die immer wieder in Tolkiens Werken zu finden war, durch das innerhalten in der hektischen, beschwerlichen Handlung, das Grübeln, Erinnern, Träumen, geht beinahe gänzlich verloren. Der schnelle, schwungvolle Erzählstil widerspricht der weitschweifigen und beinahe poetischen Erzählweise die Tolkien verwendet.

Die Darstellung von Galdalfs Handlungsstrang, seinen Geschäften, Befürchtungen und Entdeckungen ist hingegen sehr gelungen. (SPOILER) Saurons Rückkehr auf die Kinoleinwand ist geradezu beeindruckend, Gandalfs Wanderungen durch enge, finstere, verwinkelte Ruinen schürt die Gewissheit einer fatalen, verborgenen Gefahr, und die Darstellung des körperlosen Bösen, als es sich dem Zauberer schließlich zeigt, ist atemberaubend. Der Kampf, in dem Gandals weißes Licht den dichten schwarzen Schatten zerfetzt offenbart ein finsteres, bösartiges Geschwür, das im Herzen Mittelerdes sitzt und den Körper dieser Welt vergiftet. Alle Größe und Schrecknis des Dunklen Lords offenbart sich in dem Moment, in dem dann die Schatten verfliegen und sich sein Schemen wiederholt und wiederholt aus den Flammen schält, und dabei stark an das Bild des feurigen Auges erinnert, das über dem Schicksalsberg hängt und immer wacht. Diese Darstellung vermittelt unmissverständlich die Idee einer uralten, übermächtigen Bosheit. Außerdem hat der Zuschauer die Möglichkeit die Unendlichkeit seines (Saurons) Lebens und seiner Macht zu sehen, sowie zu erahnen, wie Mut und Kraft des Guten vor ihm und seinem Feuer zerschmelzen müssen.

Die Darstellung Bilbo Beutlins ist auch immer wieder lobend zu erwähnen. Martin Freeman gelingt es, die Art der Hobbits perfekt zu verkörpern und nun sowohl die von Gandalf oft erwähnte zähe, abenteuerlustige Tuk-Seite, mit der wohlbekannten gutmütigen, liebenswerten, friedliebenden Seite von Bilbos Persönlichkeit zu vereinigen. Mit seiner Einfachheit und Freundlichkeit sorgt er für Erleichterung zwischen den düsteren Momenten, garstigen Gestalten, hoffnungslosen Zerwürfnissen und seine unschuldige, unwissende Naivität lässt den Zuschauer immer wieder schmunzeln oder erstarren in dem Wissen mit welchem Feuer der Hobbit nichts ahnend während seiner Abenteuern spielt.

Auch Smaug verfehlt seine Wirkung nicht, langsam enthüllt sich mehr und mehr seine Größe und Grausamkeit, und gesellt sich zu ungemeinem Stolz, Größenwahn, Spott und Sadismus, der so klar wie die Massen seines Goldes hervor blitzt, als er sich daran ergötzt (SPOILER) mit Bilbo zu spielen wie eine hungrige Katze mit einer Maus. Der Dialog zwischen dem Hobbit und dem Monster ist auf seine eigene Art zauberhaft und unterhaltsam, trotz durchaus passabler Synchronisation muss ich an dieser Stelle ebenso den Originalton auf das Wärmste empfehlen; man muss einfach einmal Benedict Cumberbatch’s ehrfurchtsgebietende Stimme durch die riesigen Hallen des Zwergenreichs schallen hören!

Das Motiv des Feuers zieht sich durch den ganzen Film, als Symbol der Zerstörung und des Zerfalls, sowie der Gier und dem Stolz, der die einzelnen Beteiligten ins Elend stürzen wird. Eingeleitet von Thorins Vorhersage „If this ist o end in fire – then we will all burn together“ wird die letzte halbe Stunde des Filmes von Flammen und glühender Lava verzerrt, sowie von der üppigen Pracht und dem Reichtum Erebors überschwemmt, dass dem Zuschauer die Augen übergehen. Zum Ende hin laufen alle verschiedenen Handlungsstränge zusammen und vereinigen sich zu einem festen Knoten, der den Zuschauer fest einschließt. Bevor er platzt wird schließlich der Film platzen gelassen, (SPOILER) mit einem zornigen Smaug, der sich aufmacht, die Seestadt zu zerstören und Bilbos unheilschwangeren Worten „Was haben wir getan?“

Dabei ist es tatsächlich nicht er, das sich diese Frage stellen muss, viel mehr die Drehbuchautoren, die beschlossen haben die im Buch sorgfältig geschilderten Ereignisse zugunsten eines aus der Luft gegriffenen Subplots um eine frei erfundene Person zu kürzen, der nicht nur keinerlei Basis in den zahlreichen Schriften Tolkiens hat, sondern auch völlig unpassend sich von den regulären Handlungen und Charakteren abstößt wie ein entgegengesetzter Magnet. Die Erzählweise wurde zugunsten von Spannung und Sensation zurechtgestutzt und beschleunigt, bekannte und neue Charaktere wurden hineingeworfen, doch weniger um zu der Handlung beizutragen, als um das Publikum durch spektakuläre Kampfakte zu unterhalten. Dabei bleibt ihnen keine Zeit für Entwicklun und der Film gewinnt zwar an Spannung und an Unterhaltungswert, doch all dies auf eine oberflächlichere und alltägliche Weise, die sich nicht allzu sehr wie gewohnt durch die Charakteristika Tolkiens von üblichen Abenteuerfilmen zu unterscheiden weiß. Alles in allem lässt sich sagen, dass der Film zwar durchaus gute Unterhaltung bietet, jedoch auf die Kosten von Tolkiens Handschrift.
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am 16. Mai 2016
Der Hobbit - Smaugs Einöde ist meiner Meinung nach der beste Teil der Reihe. Super inszeniert, schöne Orte, hervorragende Schauspieler, wunderschöne Musik und spannend bis zum Schluss. Aber nun ein paar Worte zur Box:
Die Box beinhaltet den Film, Der Hobbit - Smaugs Einöde, in der um 25 Minuten erweiterten Fassung, sowie zwei Bonusdisks mit vielen Extras.
Diese drei Disks befinden sich in einer normalen Blue-Ray Hülle, bloß schwarz und nicht blau. Doch die Farbe hat nichts zu sagen.
Die Hülle befindet sich einem kunstvoll gearbeiteten Pappschuber mit mehreren Eingravierungen. Der Titel des Films ist eindeutig hervorgehoben.
Auf dem Cover sind außerdem die wichtigsten Figuren abgebildet. Das FSK 12 Zeichen kann man leicht abziehen.

Wer den Film, besser gesagt die ganze Filmreihe, noch nicht gesehen hat, sollte dies unbedingt nachholen denn ihr habt da echt was verpasst!
Aber wie gesagt, man merkt deutlich, wie viel Arbeit, Zeit und Mühe in diese Extended Edition hineingesteckt wurde. Das Geld ist es wirklich wert.
Unbedingt kaufen!!!
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am 22. Juni 2016
Der Hobbit Smaugs ein Öde extended Edition auf Bluray toller Preis für 15 € leider habe ich den dritten und ersten Teil noch nicht kaufen können da ich die geschnittene Version nicht mag hatte den ersten Teil mal ungeschnitten haben wollen aber hab aus Versehen die geschnittene Version mal gehabt musst du sie verkaufen hoffe dass ich den ersten Teil und den dritten Teil auch noch mal günstiger bekomme die Preise sind wirklich Wucher Haft aber sind tolle Filme ansonsten muss man einfach diesen 50 oder 30 € zahlen für diese beiden Filme geht wir dann ja nicht anders in die geschnittenen sind günstig aber bringen mir nichts kann ich auch nicht empfehlen aber diese Filmen und diese ungeschnittene Fassung kann ich jeden empfehlen und ich würde auch alle drei Filme nur ungeschnitten kaufen in Essen tolle Filme und die Landschaft ist wunderschön. Das macht den Film aus und natürlich die Geschichte. Ich hoffe allerdings das ist die Vorgeschichte davon auch noch mal verfilmt wird das Silmarillion heißt es und das ist ne tolles Hörbuch und auch Buch kann ich auch nur empfehlen aber leider wurde das noch nicht verfilmt da erfährt man so einiges wie alles erschaffen wurde. Tolle Geschichte tolles Buch muss unbedingt verfilmt werden. Darum finde ich auch toll dass der Hobbit drei Teile aufgeteilt wurde sonst hätte man ja so viel weg schneiden müssen das wäre zu schade.
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Gandalf, Bilbo und die Zwerge durchqueren, gejagt von den Orks, die Ausläufer des Nebelgebirges, um das Ziel ihrer Reise, den einsamen Berg und das Zwergenreich Erebor, rechtzeitig zu erreichen. Doch bevor sie sich an die Aufgabe machen können, das Juwel der Könige vom Feuerdrachen Smaug zurück zu fordern, müssen sie sich im Düsterwald mit Spinnen, Elben und anderem Gesocks herumschlagen, so wie eine Möglichkeit, den Langen See zu überqueren, finden. Doch selbst wenn es ihnen gelänge, diese Herausforderungen zu meistern, wartet im Inneren des Berges noch eine übel gelaunte Bestie. Vielleicht wäre auch das noch zu verkraften, wenn nicht parallel ein uraltes Übel im Hintergrund seine Fäden ziehen und insbesondere Gandalf vor eine schicksalhafte Herausforderung stellen würde.

Ich empfand "Smaugs Einöde" im Kino als schwächsten Teil der "Hobbit"-Trilogie, da viele Szenen zusammenhangslos und lieblos aneinander gereiht wirkten. Natürlich war der Ablauf der Ereignisse auch bei der Kinoversion halbwegs nachvollziehbar, aber tatsächlich schafft es die vorliegende Extended Edition, mit ihrer knapp 20 Minuten längeren Laufzeit, aus dem mir verhassten Mittelteil einen viel besseren Film zu machen. Die Zusammenhänge zwischen vielen Ereignissen werden klarer, man erfährt wesentlich mehr vom Schicksal Thrains und auch die Abläufe rund um Bard und die Seestadt erhalten endlich eine klare Linie - ich sage nur "Schwarzer Pfeil" (ja, auch dessen Herkunft wird ausgiebig geschildert und er wird nicht mehr nur einfach so von der IKEA-Küchenbefestigung zur ultimativen Waffe). Demnach war ich sogar etwas entsetzt, wie sehr man einen eigentlich guten Film mit so vielen Kino-Schnitten regelrecht kastrieren kann, denn an für sich ist es äußerst schwer, mir meine geliebten Mittelerde-Filme madig zu machen.

Technisch ist die Scheibe, wie zu erwarten, erneut auf der Höhe der Zeit: Intensive Farben, klasse Schwarzwerte, vernünftiger Schärfegrad (in manchen Szenen durch diverse Weichzeichner (z.B. in Nahaufnahmen der Elben) stilistisch ausgesetzt) und eine deutsche Deutsch DTS-HD MA 7.1-Spur stehen für eine bemerkenswerte Blu-ray-Umsetzung. Insbesondere letztere lässt einen regelrecht in Tolkiens (und Peter Jacksons...) Welt versinken und lässt jeden Fan "mittendrin statt nur dabei" sein. Über tiefergehendes Technik-Blabla geben andere Rezensenten detaillierter Auskunft. Besonders bemerkenswert erscheint mir viel mehr die Masse an Extras zu sein, die (wie auch bei der Extended Edition des ersten Teiles) keine Wünsche übrig lässt. Von Einblicken in die Produktion des Filmes über eine Vorstellung der malerischen Drehorte bis hin zu Ed Sheerans Musikvideo zu "I See Fire" findet sich alles Wissenswerte geballt und in HD auf den hier beiliegenden Scheiben. Auch die Verpackung unterstreicht im Übrigen mit ihrer schicken Rahmung und dem Prägedruck den hochwertigen Eindruck dieser Ausgabe. Daher kann es am Ende eigentlich nur die Bestwertung geben, wenngleich der Film inhaltlich ein wenig hinter dem Erstling zurück bleibt - aber das ist subjektives Empfinden und eine Abwertung würde dieser wunderbaren Edition einfach Unrecht tun. Und dagegen sind bekanntlich nicht nur Hobbits allergisch...v
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am 17. Dezember 2013
Der Film läuft in HFR 3D, also mit einer doppelt so großen Bildwiederholrate wie der Standard. Dadurch glaubt man sich im bequemen Kinosessel inmitten des Geschehens zu befinden. Die perfektionierte CGI-Tricktechnik ist bei Fantasiefilmen wie "Herr der Ringe" und nun auch "Der Hobbit" der absolut würdige Rahmen. Man kommt unwillkürlich auf den Gedanken, dass diese Filmtricktechnik einzig und allein für solche filmisch visuellen Glanzleistungen entwickelt wurde.
So ist die Darstellung der riesigen Elbenburg, dieser prächtigen Gewölbe und verschlungenen Gänge, eine Augenweide für sich. Auch die herrlichen Landschaften und die anderen Orte wurden faszinierend und optisch sehr gut in Szene gesetzt. Und die Darstellung des Drachen Smaug kommt so "ungeheuer" realistisch daher, dass man fürchtet, mitsamt dem Kinosessel von ihm verschlungen zu werden. Die deutsche Synchronstimme (Sascha Rotemund) verleiht dem schlau-verschlagenen, riesenhaften Drachen eindringlich die furchterregend menschliche Stimme.
Alles in allem erzeugt der Film seine Spannung aus der unglaublichen Bildgewalt, der dreidimensionalen Darstellung der Handlungsfolge, sowie der Zuschauererwartung (die den 1.Teil gesehen haben): Wie wird der Drache wohl dieses Mal handeln?
Wer sich an faszinierenden Bildern nicht satt genug sehen kann und sich von Abweichungen zu Tolkiens literarischer Vorlage überraschen lassen will - der sollte sich diesen Film anschauen.
Nachtrag: Heute, am 15.4.2014, habe ich erwartungsvoll die DVD eingeschoben.
Bild ausgezeichnet. 2D-TV-Auflösung ist bei mir 1980x1020. War zunächst ein klein wenig skeptisch, ob der Film mit DVD am Fernsehbildschirm ebenso beeindruckend sein wird. Und richtig, die 2D- Ausstrahlung im TV war natürlich visuell nicht ganz so faszinierend wie die gewaltige HFR 3D-Darstellung auf der riesigen Kinoleinwand, dennoch war es ein wunderbar kurzweiliges, sehenswertes Pantoffel-Kino-Erlebnis.
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am 12. Juni 2016
Super Film! Typisch eben!

Entweder mag man es oder man lässt es sein!
Schade finde ich nur, dass man wirklich auch diesem kleinen dünnen Buch, solch einen Dreiteiler machen musste, aber dennoch hat hier Peter Jackson sich wieder von seiner besten Seite gezeigt!! Top, auch wenn er ab und zu vielleicht etwas zu sehr ins lächerliche gezogen wird, aber letztendlich für Fans von DHDR ein Muss!
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am 22. Dezember 2013
Rezension enthält Spoiler, also seit gewarnt ^^

Ich habe es von Anfang an sehr skeptisch gesehen, dass aus dem vergleichsweise kurzen Buch eine ganze 9-stündige Filmtrilogie gemacht werden sollte. Mit dem zweiten Teil Smaugs Einöde kristallisiert sich noch mehr als beim ersten Film heraus, dass dies einfach nicht wirklich gut funktioniert.

Ich bin Tolkien-Fan und kenne nicht nur den Hobbit und den Herrn der Ringe, sondern habe auch das Silmarillion und die Anhänge und Register gelesen, außerdem die Kinder Hurins. Ich liebe den Stoff und Jacksons Ring-Trilogie, ich liebe Fantasy und ich habe mit wirklich großer Neugier und Vorfreude die Hobbit-Filme erwartet. Optisch und atmosphärisch sind sie der erwartete Knaller. Kitschig, detailreich und mit großem Aufwand realisiert - genau so habe ich es nach der Ring-Trilogie erwartet und wurde nicht enttäuscht. Das Problem ist der Inhalt. Nicht nur ist dieser einfach nicht auf drei Filme ausgelegt, es wurde bei vielen Dingen enorm viel geändert, hinzugedichtet oder unnötig aufgeblasen, wohingegen andere Dinge zu kurz kommen. Beorn beispielsweise wird in etwa zwei Minuten abgehandelt, dafür gibt es aber später im Erebor eine unglaublich lange und ermüdende Verfolgungsjagd zwischen Smaug und den Zwergen (+Bilbo), inklusive Schubkarren-Flüssiggoldsurfen und Drachenschnauzen-Balancieren. Diese Szenen sind, genauso wie die total mit Slapstick überfrachtete Fässerfahrt im Fluss, eine reine Anbiederung an das Popcorn-Action-Kino. Ganz offensichtlich traut man dem heutigen Filmgucker nicht zu, Gefallen an einer Fantasygeschichte wie dem Hobbit zu finden, wenn darin nicht irgendwelche völlig abgedrehten, selbst der Logik eines Fantasyuniversums spottenden Szenen vorkommen.
Kämpfe und Verfolgungsjagden werden hier kaum bedrohlich und angsteinflößend dargestellt, sondern eher klamaukhaft und comicartig. Die Orks sind keine ernstzunehmenden Gegner mehr (wie noch in der Ring-Trilogie), die man fürchten und respektieren muss, sondern Kanonenfutter für jeden nur erdenklichen Slapstick. Soll ich das als Fan der Tolkien-Welt interessant finden? Und was ist mit diesem Kratos-Ork, der soll seit Neuestem Saurons Armee anführen? Da ist ja die Niederlage vorprogrammiert..
Und warum wird aus Radagast, wenn er denn schon entgegen der Vorlage im Film dabei sein soll, eine absolute Witzfigur gemacht, die ein Vogelnest auf dem Kopf und Vogelkacka im Gesicht hat?
In der Seestadt Esgaroth werden ein Dutzend Orks in einer 10 m2-Wohnung gekillt. Dort müsste es also wimmeln vor Leichen. Aber schon fünf Sekunden später ist dort nichts mehr zu sehen von einem Kampf, wenn die Elbin Tauriel den Zwerg Kili heilt, der übrigens auch noch verliebt in sie ist...
Und dann ist da natürlich noch Smaug, der ungeschickteste Drache aller Zeiten mit dem kältesten Feueratem aller Zeiten, das nicht mal dazu in der Lage ist, einem Zwerg die Barthaare anzusengen. Sein Bauch ist hier nicht mit Gold und Edelsteinen überzogen. Nein, hier hat man ihn während der Eroberung des Erebors eine Schuppe am Bauch verlieren lassen, die nicht nachgewachsen ist und deshalb eine verwundbare Stelle hinterlässt. Na Prost! Nach all dem übertriebenen Special-Effects-Klamauk wählt man ausgerechnet hier eine so unspektakuläre - wenn auch nachvollziehbare - Lösung.
Enttäuschend ist außerdem, dass etwas anderes enorm wichtiges unter all dem begraben wird: die Charaktere. Bilbo hat nur noch wenige Szenen, und noch viel weniger wirklich gute. Thorin ist nicht annähernd so ambivalent dargestellt wie er sein müsste bzw. Tolkien ihn ausgearbeitet hat. Die meisten anderen Zwerge bleiben dem Zuschauer völlig fremd, sind halt der Vollständigkeit halber dabei. Legolas wurde im Vergleich zu Jacksons HdR-Trilogie komplett verändert. Dort war er intelligent und vorausschauend, hier ist er verbittert und fast schon bösartig.

Zusammenfassend kann ich sagen, dass der Film durchaus Unterhaltung bietet, vor allem optischer Natur. Inhaltlich fehlt mir der Respekt zu dem Material der Vorlage, denn selbige wurde äußerst frei adaptiert, auch unter Berücksichtigung der Zusatzinhalte aus dem Silmarillion. Smaugs Einöde ist nicht spannend. Smaugs Einöde ist in sich nicht logisch. Smaugs Einöde ist kein Film für Fans anspruchsvoller Fantasy. Im Grunde genommen ist er lediglich ein Zeitvertreib für einen Nachmittag/Abend, an dem einem sonst nichts anderes einfällt, was man tun könnte. Und das ist ein trauriges Urteil. Man spürt beim Schauen nicht mehr die Magie, wie sie noch bei der Ring-Trilogie allgegenwärtig war. Hier hat man eher das schwer zu erklärende Gefühl, sich über die Dauer des Films "hindurcharbeiten" zu müssen. Irgendwie beschlich mich der Gedanke, dass die Produktion auch für Jackson und seine Crew viel mühsamer und schwerfälliger als beim Herrn der Ringe war. Optisch ist alles da, aber es fehlt die Seele.

Update (16.01.14):
Aufgrund der vielen bösartigen Kommentare möchte ich doch um eines bitten: Nicht jedes Wort aus dieser Rezension drei Mal umdrehen, analysieren und zu viel hinein- oder falsch interpretieren.
390390 Kommentare| 1.262 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 14. August 2016
Ich finde die Reihe um den Hobbit sehr gelungen, doch muss ich sagen, dass eine Freigabe an 12 sehr niedrig ist. Optisch und technisch allerdings um das eigentlich Produkt zu beurteilen muss ich gestehen: 1a
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am 20. Februar 2016
Es ist ein sehr guter Film. Auf jeden Fall gut produziert.

Leider nicht so ganz an das Buch gehalten..

Aber habe nun endlich alle als Extended Cut.
Somit erfährt man nun noch mehr über die Story.
Top!
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am 31. März 2016
...ich finde es eh müssig, über jede Kleinigkeit zu meckern. Wer sich nicht bei Filmen schlüssig ist, kann diese immer erst ausleihen. Ton und Bildqualität einwandfrei. Lieferung erfolgte super schnell.
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