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am 29. April 2014
Nach einem Umzug war dieses Jahr plötzlich ein kleiner Südbalkon vorhanden, auf dem ich ursprünglich nur mal ein paar Tomaten ziehen wollte. So begab ich mich auf die Suche nach Tipps und Literatur im Internet und hier bei Amazon und stieß dabei unter anderem sowohl auf den Blog der Autorin, der dieses Buch ergänzt, als auch auf das Buch selbst, welches ich dann in der (sehr preiswerten) eBook-Variante erworben habe.

Noch vor ein paar Wochen hatte ich wirklich keine Ahnung und dieses Buch hat sehr viel dazu beigetragen, dass sich das geändert hat. Es gibt zu dem Thema "Nutzbalkon" eine ganze Reihe Bücher und ich habe inzwischen einige hier, weil mich "Mein Nasch-Balkon" motiviert hat, tiefer in das Thema einzusteigen. Und genau da liegt der Vorteil dieses Buches, denn auch einige der anderen Bücher sind gut, aber keines fasst die wichtigen Dinge für den Anfänger so kompakt, übersichtlich und vor allem praktisch zusammen wie dieses. Es ist ein Ratgeber aus der Praxis für die Praxis, und genau das ist es, was der Einsteiger braucht. Andere Bücher beleuchten die Dinge teilweise ausführlicher, dafür aber auch in einer theoretischen Tiefe und Länge, die der Einsteiger nicht benötigt. Und im Zweifel am Anfang auch gar nicht will, weil man solch tiefergehende Informationen erst dann richtig bewerten und verwerten kann, wenn man schonmal losgelegt hat und weiß, worum es ungefähr geht. Und genau das ermöglicht "Mein Nasch-Balkon".

Im Gegensatz zu manch anderem Buch ist "Mein Nasch-Balkon" dankenswerter Weise frei von Ideologien und bewertenden Empfehlungen. Die Autorin berichtet einfach, was bei Ihr erfolgreich war und was sich bewährt hat und kommt nur dadurch recht selbstverständlich meist auf die Methoden der Biogärtnerei. Hier wird nicht krampfhaft versucht, auf dem Balkon die Welt zu verbessern, sondern es wird schlicht ein vielseitiger, funktionierender Nutzbalkon aufgebaut, auf dem aber auch farbige Blumen (ohne Nutzfunktion) nicht fehlen.

Und hier wird es dann auch für den Fortgeschrittenen nützlich, denn die Autorin gibt zum einen ein großes Repertoire an Nutzpflanzen vom Salat bis zum Obstbaum an, die sie alle auf dem Balkon anbaut, zum anderen auch sehr viele Vorschläge zur Kombination all dieser Pflanzen in den verschiedenen Gefäßen. So kann der relativ große Tomatenkübel z.B. gut dazu genutzt werden, Kräuter, Salat oder gar Erdbeeren mit aufzunehmen. Dabei hat die Autorin auch spezielle und nützliche Ideen, wie man das in der Praxis idealerweise umsetzt und verdeutlicht das hier und da - wo nötig und sinnvoll - auch mit einem Foto.
So bekommt man viele Vorschläge dazu, wie man den knapp bemessenen Platz auf dem Balkon bestmöglich ausnutzt.

Nach einer kurzen Einleitung geht es los mit dem Kapitel Pflanzbehälter, wo die heute üblichen Möglichkeiten beschrieben werden, ohne dabei zu extravagant zu werden. Weiter geht es mit der Pflanzerde, welche zum Kapitel Dünger&Kompost überleitet, das hier recht ausführlich und praktisch angelegt ist.

Hier wird einem das erste Mal der Wert dieses Buches richtig bewusst. Natürlich kann man einfach losziehen, die üblichen Düngeprodukte kaufen und diese Nutzen. In der Praxis gibt es aber eben auch noch andere, preiswertere und wirksamere Möglichkeiten, die obendrein in der Anwendung gerade für den Anfänger weniger heikel als herkömmliche Dünger sind, bei denen ein "Zuviel" schnell mal das Ende für de Pflanze bedeutet. So erfährt man hier ausführlich von Wurmhumus, Pflanzen-/Brennesseljauche, Horndünger und sogar Mist - letzteres gepaart mit den praktischen Nachteilen, die die Autorin auch nicht verschweigt. Es geht wie gesagt nicht um Ideologien, sondern um praktisches Gärtnern. Diese Dünger werden zwar auch in anderen Büchern beschrieben, aber eben nicht so praxisrelevant und kompakt zusammengefasst und auf den Punkt gebracht wie hier.
Einzig der Hinweis auf kompostierten Mist fehlt, gerade kompostierter Pferdemist/Pferdeäpfel sind offenbar ein hervorragender Dünger. Wer dazu mehr lesen möchte, dem sei "Dünger-Wunder Pferdemist" von Elisabeth Schweiberer empfohlen, hier bei Amazon als eBook preiswert erhältlich.
Produkte wie Wurmhumus und Pferdemistkompost muss man übrigens nicht selbst herstellen, auch wenn das mit einer Wurmfarm auf manchem Balkon sogar ginge. Man kann sie aber auch im Internet (relativ günstig) erwerben, teilweise hier bei Amazon, aber auch ein bekanntes Online-Auktionshaus ist eine gute Quelle.

Im Buch geht es dann weiter mit dem Kapitel Mulchen, welches auf die Balkon-Praxis perfekt zugeschnitten ist. Gefolgt von einem kurzen, aber durchweg aus der Praxis übernommen Kapitel über Krankheiten, Schädlinge und Nützlinge.
Es folgt ein Abschnitt über tägliche Arbeiten und das Befüllen/Bepflanzen der Pflanzbehälter, dann geht es etwas ausführlicher um die eigene Anzucht von Samen. Das habe ich dieses Jahr noch nicht ausprobiert, ist aber sicher interessant, wenn man eine größere Artenvielfalt möchte, denn längst nicht alle Sorten und Arten gibt es schon vorgezogen.

Nun folgt der Artenteil über Gemüse, Kartoffeln, Kräuter, Beeren und Obst. Hier werden viele verschiedene Arten mehr oder weniger kurz beschrieben und so ziemlich alles Wissenswerte angesprochen. Es werden auch Tipps für besseres Wachstum und für verschiedene Kombinationsmöglichkeiten gegeben. Das Kapitel zeigt einem vor allem auch, was auf einem Balkon alles möglich ist, berichtet aber auch von möglichen Nachteilen wie z.B. zu großer Platzbedarf einiger Arten wie Spitzkohl, deren Kultur zwar auf dem Balkon möglich, im Zweifel aber nicht zweckmäßig ist. Auch eher Ausgefallenes auf dem Balkon wie Grünkohl oder Heidelbeeren wird beschrieben und die Praxis der Autorin zeigt, dass so etwas bestens möglich ist. Ohne dieses Buch wäre ich vielleicht gar nicht über Tomaten hinausgekommen. Hier liegt eine weitere Stärke des Buches, denn es werden auch gleich ganz konkret passende Sorten und - da diese meist nicht überall verbreitet sind - passende Bezugsquellen genannt.

Selbstverständlich kommen auch die beiden beliebtesten Balkon-Nutzpflanzen vor, nämlich Paprika und Tomaten, wobei es zur Kultur beider zwar woanders ausführlichere Anleitungen gibt, es wird hier aber alles wichtige abgedeckt. Auch das notwendige Ausgeizen und Entspitzen von Tomaten wird angesprochen, für einen Anfänger absolutes Neuland. Da es aber nur angesprochen und nicht beschrieben wird, war ich kurz ratlos, heutzutage hilft aber Youtube mit anschaulichen Videos weiter, die ohnehin besser als jede Bilderstrecke in einem Buch sind. Hervorheben möchte ich hier die Videos von "B. Schmidt" (und hier insbesondere "Tomaten pflegen"). Der dazugehörige Gartenblog ist auch sehr brauchbar.

(Bei den Paprika fehlte lediglich die Info, das man die sog. Königsblüte ausbrechen sollte. Dies ist aber kein Geheimtipp, sondern steht sogar meist schon auf den Samenpackungen der Anbieter mit drauf und gilt auch nur für die großen Block- und Gemüsepaprika, nicht für Chilies und andere kleine Sorten. Insofern habe ich diese Info nicht wirklich vermisst.) Das gilt nicht mehr für die aktuelle Version des eBooks und die neue Auflage des Buches, dort wurde diese kleine Information über Gemüsepaprika nun hinzugefügt. Ergänzend zu diesem Thema auch nochmal der Verweis zum eben erwähnten Blog von Herrn Schmidt [...]

Das Kapitel über Beeren ist erfreulich ausführlich, da können andere Bücher nicht mithalten. Es gibt darüber auch wenig spezielle Literatur, anders als z.B. bei Kräutern, bei denen sich die Autorin dann auch entsprechend kurz fasst.
Auch das Kapitel über Obstbäume ist recht ausführlich, hier gilt das gleiche wie für Beeren. Überhaupt ist das Thema Obst&Beeren auf dem Balkon in anderen Büchern und im Internet eher selten erwähnt, da füllt die Autorin wirklich eine Lücke. Allerdings wird das Thema Zitrusfrüchte im Buch komplett ausgespart, anders als es das Titelbild suggeriert. Mich hat das aber nicht gestört, da es zu dem Thema wirklich ausführlichste Literatur und Internetquellen gibt, hier sei vor allem das kostenlose "Citrus Online Buch" von Steffen Reichel empfohlen (einfach bei Google suchen).

Am Ende folgt zunächst ein Kapitel über Mini-Teiche/Springbrunnen auf dem Balkon, was sicher nett ist, wenn man den Platz dazu hat. Weiter geht es mit einem recht ausführlichen Abschnitt zur Überwinterung der Pflanzen, den ich allerdings erst Richtung Herbst lesen werde. Ein erstes Überfliegen versprach aber praktische und gute Tipps wie im Rest des Buches.

Dann folgen einige Rezeptideen, wobei das Buch hier nicht in ein Kochbuch abdriftet, sondern nur ein paar Ideen gibt, wie man die Ernte verwerten kann, wenn man sie eben nicht direkt naschen, sondern konservieren und/oder anderen eine Freude machen will. Es findet sich Bewährtes wie eingelegtes Gemüse, aromatisierte Essig/Öl, Pesto und natürlich Marmelade/Gelee, aber auch Ausgefallenes wie Likör und Smoothies aus Blattgrün. Ausführliche Kochrezepte wie in einigen anderen Büchern sucht man (zum Glück) vergeblich, der Platz wäre dafür auch zu schade, da gibt es andere Bücher und riesige Internetseiten.

Bevor das Buch mit einem kurzen, sehr nützlichen Abschnitt über Bezugsquellen abschließt, fügt die Autorin noch ein kleines Kapitel über ihre Praxiserfahrungen zur Kombination verschiedener Pflanzen in ihren Balkonkästen und Kübeln ein. Hier bekommt man nochmal kurz die geballte Praxis serviert, die das Buch zu etwas Besonderem macht.

Das Buch liest sich schnell und flüssig und man kann dank seiner übersichtlichen Struktur auch immer wieder nachschlagen. Der Blog der Autorin ist übrigens eine ideale Ergänzung zur Lektüre mit sehr vielen Fotos und einem Tagebuch, in dem man noch einige Zusatzinfos bekommen kann. Bei Problemen oder speziellen Fragen kann man Frau Mecklenburg auch direkt per Mail erreichen, im Rahmen ihrer Zeit beantwortet sie solche Anfragen sehr nett und ausführlich.

Kurzum: man kann Buch und Blog wirklich nur empfehlen, auch Fortgeschrittene werden hier sicher noch die ein oder andere Anregung finden.
Wer sich jedoch ausführlich und speziell nur mit einer Art oder Sorte und mit einer bestimmten Form des Gärtnerns befassen will und sich demnach vermutlich schon etwas auskennt, für den gibt es andere, wesentlich ausführlichere (und teurere) Bücher, die dann wohl besser geeignet sind. Hier sei als das "letzte Wort" zu dem Thema (Bio-)Balkongarten das "Handbuch Bio-Balkongarten" von Andrea Heistinger empfohlen, welches den Anfänger aber eher überfordert und eben schon eine bestimmte Richtung (Bio) vorgibt. Als weiterführende Literatur zu diesem Buch aber sicher eine gute Wahl.
Die "Tomaten&Chili-Freaks" haben auch eigene Bücher und Internetseiten, die das Thema besser und spezieller abdecken.
Alle anderen sind aber mit "Mein Nasch-Balkon" bestens beraten und können bedenkenlos zugreifen. Für Einsteiger beim Balkongärtnern meiner Ansicht nach DIE Referenz.
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am 25. Mai 2016
Aus diesem kleinen Ratgeber habe ich wertvolle Tipps erhalten, wie ich auch als Hobby- und "Anfänger-Gärtner" auf kleinsten Raum auf meiner kleinen Terrasse etwas Obst und Gemüse heranziehen und ernten kann! Zudem gibt das Buch einen kompakten Überblick über alle Möglichkeiten von Erde, Dünger, Saatgut, Pflege und sowie auch Tipps zu natürlicher Schädlingsbekämpfung, was für mich besonders wichtig war.
Daher meine absolute Kaufempfehlung, da die Tipps einfach in die Tat umzusetzen sind.
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am 5. März 2017
Diese Buch ist ansprechend geschrieben und man bekommt viele wichtige Informationen und Ideen für seinen Balkonanbau.... Was mit wem in einem Topf und was alles möglich ist.....Super!
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am 13. April 2017
Für Anfänger ist dieses Buch super! Das wenig Fotos vorhanden ist, stört überhaupt nicht. Die Texte sind gut und klar geschrieben. Ich freue mich schon auf die erste Ernte.
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am 17. Mai 2017
Ein wirklich schönes Buch. Viele gute Tipps, leicht zu lesen aber ohne Bilder. Deswegen nur 4 Sterne ;)
Zu empfehlen.
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am 17. April 2017
Habe mir ein Hochbeet für meinen Balkon zugelegt und profitiere von den Sortenepfehlungen und Erfahrungsberichten.Gut gemacht und in Kombi mit den Links zum Blog sehr anschaulich.
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am 24. Juli 2015
hab schon seit mehreren Jahren auf meinem Balkon verschiedenes kleines Gemüse und jedes Jahr wird es je nach Platz etwas mehr.
Enthält für mich tolle Tipps von der Anzucht bis auf den Misthaufen, und wie man auch ohne chemische Spritzmittelchen auskommt.
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am 31. Mai 2014
Dieses Buch ist anders als andere Ratgeber.
Warum?
Weil die Autorin jeden Leser einzeln anspricht und ihm erklärt, was er noch nicht wusste. Nicht steril, wie es Ratgeber sonst so an sich haben, sondern gespickt mit persönlichen Erlebnissen und sogar guten Tipps zum Verarbeiten der geernteten Genüsse.
Von der Wahl der richtigen Pflanzen über verschiedene Erden, Dünger und Pflanzgefäße bis hin zur Gießmenge wird alles genau erklärt, und selbst Leute ohne den berühmten „grünen Daumen“ sollten damit in der Lage sein, gute Erfolge zu erzielen.
Zum Abschluss des Buches liefert die Autorin detaillierte Angaben über einige Bezugsquellen ebenso wie leckere Rezepte mit.
Alles in allem ein gelungenes Buch für alle, die auf ihrem Balkon nicht nur den Wäscheständer abstellen, sondern sich eine kleine gesunde Oase schaffen wollen.
Ganz klar … volle Punktzahl und absolute Kaufempfehlung.
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am 23. Juni 2017
Wer sich ein bisschen mit der Hobbygärtnerei auskennt für den ist dieses Buch total überflüssig, es gibt nicht wirklich Profesonielle Tips.
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am 31. Mai 2016
Auf der Suche nach geeigneter Literatur für die Bepflanzung meiner Kübel bin ich in diesem Buch fündig geworden. Einen Balkon habe ich nicht, dafür aber einen recht großen gepflasterten Innenhof, wo viel Platz für schöne Pflanzkübel ist. Umso mehr hat es mich gefreut, in diesem kleinen Ratgeber alles vorzufinden, was ich als absolute Anfängerin wissen muss. Die Tipps sind einfach und gut umzusetzen und alles ist gut verständlich, beschrieben. Man merkt sofort, dass die Autorin mit Herz und Seele bei der Sache ist. Von nun an wird es bei mir neben Blumen auch ein paar Kübel mit Obst und Gemüse geben. Vielen Dank für die Inspiration dazu. Dieses Buch macht direkt Lust, sofort anzufangen.
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