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am 20. April 2015
Die meisten Rezensenten haben im Grunde bereits alles gesagt. Ein guter Comic in guter Qualität.

Der Comic-Zeichenstil erinnert erfrischend daran, dass es noch anderes als Manga/Anime gibt - nicht, dass dagegen etwas zu sagen ist. Auch wenn das Ende gleich zu Beginn absehbar scheint, ging es mir im Laufe des Lesens fast wieder vergessen. Viel mehr war ich vertieft in den sich geschilderten Lebenslauf der Geschichte, der wie jedes Leben seine Höhen und Tiefen hat.
Aufmerksam auf dem Comic wurde ich durch die Berichte über die Filmadaption. Jedoch wollte zuerst dem Comic eine Chance geben, da mich der nicht wirklich Mainstream artige Zeichenstil interessierte. Nachdem ich nun den Comic gelesen habe und auch zu lesen war, das der Film gewisse Abweichungen zum Comic aufweicht, werde ich mir diesen nicht kaufen oder ansehen. Ein gelesenes Buch oder auch ein Comic wirkt doch anders, da hier trotzdem eine gewisse Vorstellung vom Leser entwickelt wird. Ich befürchte, dass der Film dem nicht gerecht werden würde.

Ich bleibe daher beim Comic und kann ihn dafür für jene wärmstens ans Herz legen, welche sich gerne mit Geschichten über die Jugend, Homosexualität und Coming-Out, die ersten Erfahrungen und deren Weiterentwicklung interessieren. Ein schönes Werk, für das ich dankbar bin.
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am 13. April 2015
die geschichte von clementine, von 16 Jahren bis 30 Jahren - lässt einen in ihr Leben eintauchen - die Dynamik in der Schule - in der Peer-Group, wie sie erste Liebes-Erfahrungen macht und dann langsam das Mädchen mit den blauen Haaren kennenlernt - wie sie sich allmählich annähern - alles sehr realistisch und toll nachgezeichnet. Hinterlässt klare Erinnerungen, ist empfehlenswert !!!
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am 21. Dezember 2013
Ich bin einfach nur beeindruckt. Ein Comic - ein Buch der Weltliteratur. Wundervolle Geschichte, deren Ausgang zu Beginn gespoilert wird. Es ist eine rückblickende Geschichte. Trotz dieses schwierigen Kunstgriffes, ist die Geschichte spannend, unterhaltsam, tiefgründig und erleuchtend. Eine Liebesgeschichte, die in die Geschichte eingehen wird. Ein herausragendes Buch!

Das werde ich noch öfter lesen ...
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am 1. Februar 2014
Auch wenn ich den Film zuerst gesehen habe, Sind beide wunderschön und auf Augenhöhe. Die Achterbahn der eigenen Erkenntnis und der Gefühle der ersten großen Liebe ist in einer wunderschönen Form zu Papier gebracht.

Abzug gibt es nur für das Format. Die Schrift ist auf dem Kindle meist kaum zu lesen. Leider vergrößern sich die Zeichnungen kaum so das bei 7 Zoll viele Details untergehen. Da das Buch selbst dafür nichts kann, trotzdem 5 Sterne
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am 13. Juli 2014
Ich kann nur eine neutrale Beurteilung abgeben, da ich kein Comic-Fan bin. Ich habe das Buch gekauft, weil ich es mit dem Film vergleichen wollte. Nach meinem Geschmack ist hier ausnahmsweise der Film mal besser als das Buch. Das sagt aber nicht gegen das Buch, da ich von Comics nichts verstehe.
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am 9. Dezember 2013
Ich habe mir das Buch gekauft, um endlich einmal bevor ich den Film sehe, die Romanvorlage gelesen zu haben. Zu meiner Überraschung hielt ich dann einen Comic, statt einen Roman in meinen Händen.

Und ich muss sagen, dass ich sehr angenehm überrascht war. Die Geschichte ist liebevoll gezeichnet und auch schön erzählt.

Der Verlauf der Handlung ist zwar vorhersehbar, fast schon kitschig, und wird vor allem jugendliche Leser ansprechen, aber ich habe mich trotzdem gut unterhalten gefühlt.

Die Autorin hat gut die Verwirrung der Clementine eingefangen, die noch nicht begreifen kann, dass sie sich in ein Mädchen verliebt hat. Und die Geschichte zeigt auch, wie ignorant Menschen gegenüber, einer nach ihrer Meinung nach falschen Liebe, sein können.
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am 2. Februar 2014
... der allerschönste Comic, den ich je gelesen habe. Eine junge Frau auf der Suche nach sich selbst, die aber dennoch genau weiß, was wie will.
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am 10. Januar 2014
Ich habe einen richtig wahnsinnig tollen Comic erwartet, nachdem die Filmadaption in Cannes die Goldene Palme gewonnen hat. Nach dem Lesen bin ich nun doch sehr enttäuscht von der Story und frage mich ernsthaft, warum die Geschichte überhaupt für einen Film, geschweige denn einen, der drei Stunden dauert, adaptiert wurde.

Aber zur Story, ohne sie wirklich zu verraten:
Es geht um zwei junge Frauen, Emma und Clémentine, die ihre Liebe füreinander entdecken. Also haben wir hier eigentlich eine Coming of Age Story. Das Erwachsenwerden Clémentines wird natürlich durch die Entdeckung, dass sie sich zu Frauen hingezogen fühlt, massiv erschwert. Dennoch, die beiden sind sich zugetan und führen, viele Seiten später, eine Beziehung. Diese wird durch ein Ereignis erschüttert und bevor sie gerettet werden kann endet sie endgültig.

Ja, super Story eigentlich. Dumm ist aber, dass die Autorin KEIN EINZIGES Klischee auslässt. So wird Clémentine schon vor ihrem Coming Out von Freundinnen fallen gelassen, findet Halt beim schwulen besten Freund, stolpert unbeholfen durch Lesbenbars, schafft es schliesslich, Emma ins Bett zu bekommen (dass diese damit ihre Freundin betrügt darf natürlich in der Geschichte nicht fehlen), gerät in Konflikt mit ihren Eltern (worauf leider nicht mehr eingegangen wird) lebt dann eine lange Beziehung in relativer Langeweile und begeht schliesslich den einen Fehler, der die Beziehung erschüttert. Und sogar dieser Fehler ist der absolute Klischee-Klassiker. Vielleicht trifft das ja den Zeitgeist und die Vorstellung vieler Paare, wie eine Beziehung sein soll, aber ich selbst hätte ein bisschen mehr Tiefgang erwartet.

Gut an Comics ist ja, dass sie schön anzuschauen sind. Das ist aber auch gerade die einzige Stärke des vorliegenden Buches. Dafür und dafür allein, lohnt die Lektüre. Die Story ist simpel, langweilig, klischeebeladen und ihr Aufbau unausgewogen. Ab da, wo es spannend werden könnte, wird alles nur noch auf wenigen Seiten und mit wenigen Bildern abgehandelt. Die Zeichnungen sind hingegen detailiert und liebevoll.

Kaufempfehlung daher nur für Fans von Graphic Novels, die hauptsächlich am Visuellen interessiert sind, oder für Lesben, die alles gut finden solange es um Lesben geht.
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HALL OF FAMEam 23. Dezember 2013
Trauer.

Melancholie.

Verzweiflung.

Clementine ist tot. Ihre Tagebücher in den Händen erinnert sich Emma an ein Leben voller Liebe, Zuneigung und Erfüllung. An ihr Leben mit Emma. An ihr Leben aus der Sicht von Clem. An deren Hoffnungen und Träume, an einen fünfzehnten Geburtstag, mit dem das blassblaue Tagebuch von Clementine beginnt. An dem ein Weg beginnt, der Rastlosigkeit, Orientierungslosigkeit und schließlich Erfüllung enthält - aber auch Ablehnung, Hass, Ausgrenzung und Trennung. An einen steinigen Weg, der es jeden einzigen Schritt Wert war, gegangen zu werden, führte er doch zu einer tiefen Liebe, die niemand auslöschen kann - auch der Tod nicht.

"Blau ist eine warme Farbe" ist die Geschichte einer Liebe. Einer lesbischen Liebe, die jede Leserin und jeder Leser ohne das Attribut lesbisch zu verstehen lernt.
Und auch wenn ein heterosexueller Mann aus vielerlei Gründen wahrscheinlich kaum in der Lage ist, die Geschichte von Emma und Clem in ihrer Schönheit und vor allem in ihrer Tragik wirklich verstehen zu können - zumindest aus Sicht der Bornierten, Betroffenen und Desinteressierten - hier mein Versuch dieses Wagnis einzugehen.

Julie Maroh erzählt eine im Grunde einfache Geschichte. Ein Mädchen sucht die Liebe, verzweifelt fast an ihrer Unfähigkeit, den gesellschaftlichen Normen folgend emotionale und sexuelle Erfüllung zu finden. Und findet sie schließlich in den Armen einer jungen Frau. Und gibt sich gegen alle Widerstände bedingungslos dieser Liebe hin.
Wie es der Autorin jedoch gelingt, die Gefühle, vor allem aber das Gefühlschaos der jungen Clementine zu verdeutlichen, ist einmalig. Seufzend verzweifelt der Leser, wenn die Umwelt ihr Selbstbestimmung versagt, wenn reine, unschuldige, wahre Liebe als schnöde, schmutzig, eklig oder unnatürlich abgetan wird. Glücklich blättert man weiter, wenn sich Clem traut zu Emma zu stehen, ihren Gefühlen zu folgen und all die Ablehnung in Kauf zu nehmen. Wütend starrt der Leser/die Leserin in die Leere, wenn man allzu gut kennt, wie dieser Liebe begegnet wird, welches unnötige Leid sie mit sich bringt. Man möchte laut aufschreien und Rechte einfordern, die allzu viele Menschen dieser Art von Liebe versagen.
Julie gelingt es tatsächlich Verständnis zu wecken, eine innere Selbstverständlichkeit zu erzeugen, dieser Liebe nichts Besonderes zuzuerkennen, außer, dass sie eben akzeptiert gehört, wie jede andere Liebe auch.

Dies gelingt ihr mit sehr einfachen Sätzen und äußerst eindringlichen Bildern. Nicht um Sex geht es, nicht um Voyeurismus, sondern um Gefühl, Wahrheit, Verständnis und Treue. Dabei spielt die Farbe Blau eine herausragende Rolle. Fast mythisch erhöht wird sie zu einem Gefühl von Liebe. Nahezu nur in Grau- und Erdtönen gehalten, fällt nur die Farbe Blau, immer wieder die Farbe Blau aus dem Rahmen, wird zu einer Aussage, zu einem Fanal.
Am Ende ist auch der Leser überzeugt, diese blaue Liebe zu verstehen und ihr jedes Recht der Welt zuzugestehen - würde das doch auch jeder bornierte Idiot auf dieser Welt auch so sehen, die Erde wäre ein schönerer, blauerer Ort.

Nachtrag: Die Geschichte von Clem und Emma wurde inzwischen verfilmt. Jedoch wird dieser Versuch sehr kontrovers diskutiert. Selbst die Autorin distanziert sich von dem "Machwerk". Wer sich selbst ein Bild davon machen möchte, sollte in jedem Fall zunächst dieses geniale Comic von Julie Maroh betrachten.

Stefan Erlemann
22 Kommentare| 13 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 21. Januar 2016
Gutes Buch, finde jedoch den Film besser.
Leider zu wenig Text, viele Bilder.
Die Bilder sind gut gezeichnet und man vertieft sich schnell in das Buch.
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