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Kundenrezensionen

4,3 von 5 Sternen
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Was ist "die Wahrheit" ? Was verbirgt sich hinter diesem Begriff unseres alltäglichen Vokabulars den wir regelmässig in unserer Sprache verwenden? Selbst die antiken Philosophen der Griechen und Lateiner haben sich mit der Bedeutung von diesem Wort intensiv auseinander gesetzt und versucht den Sinn und die Vieldeutigkeit aber auch den Widerspruch der mit diesem Terminus verbunden ist zu ergründen. Der Schriftsteller Sascha Arango kreiert daraus den eigenwilligen Titel seines Buches und setzt die Wahrheit mit der Lüge auf eine Stufe. Liegt die Wahrheit im Auge des Betrachters und gibt es etwa je nach Sicht der Dinge mehr als eine?

Auf dem Buchumschlag steht das Wort Roman aber von den meisten Lesern dürfte dieses Buch in die Schublade der Krimis gelegt werden. Was nun korrekt ist vermag ich nicht zu sagen und ich lege mich auch nicht fest. Der Begriff Spannungsroman kommt den Inhalt wohl am nächsten. Dabei unterscheidet sich dieses Werk in seiner Struktur und dem Handlungsgerüst erheblich von herkömmlichen Kriminalromanen. Obwohl es um einen absichtlich herbeigeführten Unglücksfall oder ein Verbrechen geht gibt es keine klassische polizeiliche Ermittlungsarbeit die im Mittelpunkt steht. Der Leser wird vom Autoren jederzeit lückenlos auf dem Laufenden gehalten was gerade geschieht und er wird auch nicht auf falsche Fährten gelockt. Es gibt nichts zu rätseln oder einen Täter zu ermitteln. Alles liegt völlig offen auf dem Tisch bzw. auf den Buchseiten und doch entwickelt diese Geschichte nach einer ruhigen ersten Hälfte das Verlangen, unbedingt Wissen zu wollen wie sie ausgeht.

Das Leben von Henry Hayden, einem international gefeierten Schriftsteller, ist ein einziger Schwindel. Alles was er ist und gegen Aussen darstellt basiert auf Lug und Trug. Er ist nicht der Verfasser der Bestseller auf denen sein Name steht sondern seine introvertierte Frau Martha. Für sie ist es nicht wichtig, dass ihre Romane veröffentlicht werden und viel Geld einbringen. Sie schreibt um des Schreibens willen und weil die Geschichten in ihrem Innern unbedingt nach Aussen und auf Papier festgehalten werden müssen. Nichtmal Henrys Verlag kennt dieses gutgehütete Geheimnis der wahren Urheberin. Ebenso verschweigt Henry sein Verhältnis mit der attraktiven Lektorin Betty und er gerät erst in eine Bredouille aus Schuldbewusstsein als seine Geliebte von ihm schwanger wird. Das Lügenkonstrukt seines Lebens droht in sich zusammenzufallen. Wie wird seine Frau Martha auf diese Nachricht reagieren? Wird sie ihn verlassen? Da fasst Henry einen folgenschweren Entschluss ...

Wie schwer es ist ein Geheimnis zu hüten mag jeder Leser für sich selbst beantworten. Den meisten dürfte es schwer fallen, dauerhaft etwas zu schweigen. Man möchte sich unbedingt mitteilen darf aber nicht. Wenn man dann noch Schuld an einem Unglücksfall ist meldet sich das evident schlechte Gewissen zu Wort. Unaufhörlich klagen die inneren Stimmen und das Gedankenkarussell im Kopf dreht sich unaufhörlich. Hochstapler! Lügner! Mörder! So schreit sein Unterbewusstsein es Henry entgegen aber er versucht ruhig zu bleiben und keine Fehler zu begehen. Womöglich kommt irgendwann doch der Tag, an dem alles auffliegt und die Maskerade endlich ein Ende hat und die Last der Schuldgefühle abfällt. Ahnt ihr, wie es endet?

Fazit: Eine Geschichte auf knapp 300 Seiten über Schuld und Sühne. Über Gewissensbisse und Moral. Über Disziplin und Versteckspiel. Ein ruhiges dennoch kurzweiliges Buch für Krimiliebhaber die mal einen etwas anders gestalteten Spannungsroman lesen wollen. In der Wertung schwanke ich zwischen vier und fünf Sternen.
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am 18. Januar 2016
Der Titel "... Wahrheit u andere Lügen" ist Programm. Nichts ist wie es scheint. Der Haupt-Protagonist "Henry Hayden" ist ein durch und durch schlechter Mensch. Er lügt, betrügt und macht noch schlimmeres. Und dann ist er mitfühlend, aus Berechnung? Nett. Fühlt sich in seiner Haut nicht wohl. Denkt man. Um ein paar Seiten festzustellen das er "das nächste" längst/lange geplant hat.
Ist er unsympathisch ? - ja natürlich würde man sagen! Stimmt aber, leider, nicht immer ...
Zumindest Treu bleiben kann er nicht, das ist klar. Obwohl, seiner Frau gegenüber ist er es auf seine! Weise eigentlich schon. Sie versteht das vielleicht besser als er. Und doch wird es kein Happy-End mit ihr.
Alles verstanden? Nein? Kein Problem - einfach selber lesen! Sehr zu empfehlen.
Ein toller Roman, ob Krimi weiß ich gar nicht. Ist aber auch nicht so wichtig meiner Meinung nach. In jedem Fall super zu lesen und ohne logische Fehler. Vielleicht passt man danach etwas besser auf was einem so den ganzen Tag erzählt wird.
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TOP 500 REZENSENTam 16. Februar 2015
Über den Inhalt ist bereits viel geschrieben worden, daher nur ergänzend mein subjektiver Eindruck. Drei Sterne für die Spannung, vier für die Atmosphäre, vier für den Schreibstil, vier für die Entwicklung der Charktere. Macht insgesamt im Durchschnitt fünf Sterne. Warum? Weil für mich das Gesamtpaket total stimmt und mir das Lesen sehr viel Freude bereitet hat. Freue mich auf weitere Bücher von Arango.
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am 3. September 2014
Gar nicht leicht hat es der "Autor" HENRY HAYDEN, um sich in der von ihm aufgebauten Scheinwelt nicht zu verheddern. Von Wahrheit hält er nicht viel - er richtet sich alles so wie er es gerade braucht. Nur seine Ehefrau, die in Wirklichkeit die Romane für ihn schreibt, scheint vor ihm sicher zu sein, während er seiner Geliebten und dem zu erwartenden Kind sogar nach dem Leben trachtet.
Aber immer wieder kommt ihm der Zufall zu Hilfe und er kann seinen Kopf aus der Schlinge befreien.
Leseempfehlung!!!
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am 12. März 2016
...hat die Story alles, um gut zu sein, wäre da nicht das schwache, lieblose Ende.
Man kann Sascha Arango nicht den Vorwurf machen, er habe einen Krimi nach der üblichen Manier geschrieben. Die meisten Wendungen sind überraschend und kommen wie Fallbeile selbst über den erfahrenen Krimileser - insbesondere natürlich der hier behandelte Mord an der falschen Frau. Auch gibt es sehr interessante Nebenfiguren und liebevolle Bösigartigkeiten, die einen nachhaltig erheitern. Allein schon für den Satz: "Besser immer allein als nie" und all die klingenden Namen der Beteiligten hat das Buch einen Stern verdient. Aber das plötzliche, beinahe anschlusslose Zumachen des Sackes reißt alles nieder, was zuvor gekonnt und präzise aufgebaut worden ist. Nicht nur, dass das Ende eher unplausibel ist, es erscheint angesichts dessen, wie Henry, der soziopathische Mörder, zuvor agierte, mehr als fraglich. Mehr kann ich ohne zu spoilern nicht sagen. Ich würde die Lektüre wegen des schwachen Endes nicht empfehlen. Die Möglichkeit, dass man enttäuscht wird, ist zu 50 % gegeben.
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am 27. Februar 2015
... Bin eigentlich eher Thriller und SciFi Fan, der Roman passt da denke ich nicht in das Genre.
Die Geschichte war aber fluessig zu lesen, ich ziehe aber einen Stern ab - ich bin in dem Bereich doch auch schon besser unterhalten worden.
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am 2. April 2016
Ein sehr spannendes und wirklich ungewöhnliches Buch. Auch wenn man sich oft etwas unbehaglich fühlt, weil einem der Protagonist immer unsympatischer wird. Ein Wahrheitsverdreher, welcher dieses Buch so richtig interessant macht.
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TOP 500 REZENSENTam 28. Juni 2014
Er ist ein unangenehmer Zeitgenosse, Henry Hayden, der Protagonist in Sascha Arangos Roman „Die Wahrheit und andere Lügen“, der es mit besagter Wahrheit nicht so genau nimmt. Für die Öffentlichkeit ist er ein erfolgreicher Schriftsteller, aber sein Leben ist auf einer Lüge aufgebaut, denn hinter seinen literarischen Werken steht seine Ehefrau, die sie allesamt verfasst hat. Er ist ein Lügner und Betrüger, dessen glamouröses Leben in Gefahr gerät, als ihm Betty, seine Lektorin und Geliebte eröffnet, dass sie von ihm schwanger ist. Fieberhaft sucht er nach einem Ausweg, denn es kommt für ihn nicht in Frage, seine Frau Martha zu verlassen, ist sie doch die Garantin seines Erfolges. Bleibt nur eins, Betty muss von der Bildfläche verschwinden – und zwar am besten für immer.

Doch dann kommt alles anders, als es der gerissene Henry geplant hat: seine Frau ist plötzlich nicht mehr auffindbar, und ein mysteriöser Zeitgenosse, der offenbar detaillierte Kenntnis über die nicht ganz so glamouröse Vergangenheit des Autor hat, heftet sich an seine Fersen und lässt ihn nicht mehr aus den Augen. Und zu allem Überfluss taucht dann auch noch ein ausnehmend engagierter Kommissar samt einer übereifrigen Kollegin auf…

Sascha Arango ist ein erfolgreicher, mehrfach ausgezeichneter Drehbuchautor (u. a. Tatort, Eva Blond), der aber auch als Lehrender an der Filmakademie Baden-Württemberg und der DFFB Berlin tätig war und mit „Die Wahrheit und andere Lügen“ seinen ersten Roman vorlegt. Er erzählt eine spannende und intelligent konstruierte Geschichte, die mit hohem Tempo den Leser bei der Stange hält und mit zahlreichen Finten immer wieder in die Irre lockt.

Einziges Manko für mich ist die Hauptfigur des Henry Hayden, ein unsympathischer Egoist, ein Peter-Pan-Typ, der nicht erwachsen werden will und ständig darum bemüht ist, sein Verhalten zu rechtfertigen, um gut vor denen, die er als Öffentlichkeit definiert, zu wirken.

Arangos Erstling ist ein geniales Spiel mit Wahrheit, Lüge und all ihren Zwischentönen – bitte mehr davon!
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am 28. Januar 2016
Ein tolles Buch, vielen Dank, Herr Arango! Besonders gefallen hat mir die Sprache, die treffende Wortwahl und der versteckte Witz. Ich wurde sehr gut unterhalten und freue mich schon auf weitere Werke aus Ihrer Feder...
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am 1. April 2014
Henry scheint es auf den ersten Blick geschafft zu haben. Er ist ein wohlhabender erfolgreicher Schriftsteller mit beeindruckendem Landgut an der Küste. Die weiblichen Fans liegen ihm zu Füßen und ein Roman nach dem anderen wird zum Beststeller. Wenn nur das eine Problem nicht wäre: Er kann gar nicht schreiben. Seine Bücher wurden alle von seiner Frau Martha verfasst, der es lediglich um den Spaß am Schreiben geht und die den ganzen Rummel um ihre Person nicht ertragen würde. Deshalb hat sie auch zahlreiche Werke buchstäblich verschimmeln lassen, bevor Henry in ihr Leben getreten ist und ihre Manuskripte an einen Verlag geschickt hat. Er schafft es, sich auf der Basis eines Gewirrs aus Lügen mit seiner Frau Martha ein luxuriöses Leben einzurichten.

Doch eines Tages unterläuft ihm ein folgenschwerer Fehler. Seine Lektorin und Geliebte Betty eröffnet Henry, ein Kind von ihm zu erwarten. Sie will, dass Henry seine Frau Martha verlässt, doch das erscheint ihm absolut unmöglich, weil das das Ende seiner sprudelnden Geldquelle darstellen würde.

Dieser Thriller, der im Umfeld des Verlagswesens spielt, nimmt den Hype aufs Korn, der um Beststeller und deren Autoren veranstaltet wird.. Die Ausgangslage des betrügerischen Henry und eines ehemaligen Kameraden aus seiner Kindheit, der weitläufige Nachforschungen über Henrys Leben angestellt hat, sowie Henrys beiden Frauen Martha und seiner Geliebten Betty ist sehr viel versprechend und spannend. Arango schreibt sehr flüssig und wie man es von einem Drehbuchautor nicht anders erwartet, sind gerade actionreiche Szenen anschaulich, nachvollziehbar und spannend beschrieben.
Aber insgesamt konnte das Buch meine hohen Erwartungen nicht wirklich befriedigen. Die Charaktere sind mir nicht tief genug gezeichnet, bleiben teilweise zu schemenhaft und die Todesfälle beziehungsweise Morde sind mir nicht raffiniert genug. So konnte ich nur an einigen wenigen Stellen wirklich miträtseln. Besonders den Schluss empfand ich als enttäuschend, weil ich da noch mal so richtig Spannung erwartet hatte. Zugute halten muss ich aber, dass sich der Aufbau und gerade der eher schwächere Schluss widerspiegeln in dem letzten Buch, um das es im Roman geht. Da passt auch der Schluss nicht so ganz. Vielleicht wollte es der Autor ja so haben.

Ein Thriller in einem interessanten Umfeld, der auch immer mal wieder kritische Töne in Bezug auf den Buchmarkt anschlägt und mit einer wirklich interessanten Figurenkonstellation, der mich aber leider nicht wirklich erreichen konnte.
11 Kommentar| 23 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden

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