Fashion Sale Hier klicken Jetzt informieren Neuerscheinungen Cloud Drive Photos Alles für die Schule Learn More designshop Hier klicken Fire Shop Kindle PrimeMusic Summer Sale 16

Kundenrezensionen

4,3 von 5 Sternen
140
4,3 von 5 Sternen
Format: Audio CD|Ändern
Preis:8,99 €+ Kostenfreie Lieferung mit Amazon Prime
Ihre Bewertung(Löschen)Ihre Bewertung


Derzeit tritt ein Problem beim Filtern der Rezensionen auf. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.

am 18. März 2014
Ich mache es dieses Mal kurz, da meine Vorredner eigentlich schon alles wichtige hier genannt haben.
Das Album benötigt sicherlich einige Durchläufe, da es sich um sehr anspruchsvolle Musik handelt (bspw. "Warte warte" oder "Im Weidengarten". Wenn sie sich dann aber einen Weg in die Gehörgänge verschafft hat, geht sie so schnell nicht mehr weg.
Das neue Album klingt hart und rauh und so sollte das nach der Band auch sein. Durch die elktronischen Elemente hat man aber auch neue Pfade betreten, was in diesem Genre durchaus mutig war.
Das neue Album glänzt zudem mit einem satten Sound, gruseliger Atmosphäre und hat (bis auf "Haus aus Schmertz" evtl.) keinen schwachen Song vorzuweisen. Die Songqualität ist auf stets hohem Niveau.

Bei der Fan Edition kommt hinzu, dass die Bonus-DVD dieses Mal wirklich umfangreich ist und wirklich schöne Boni bietet, wie bspw. das Making of Mitgift. Auch die Verpackung und die enthaltenden Booklets sind schöne Dreingaben. So zeigt eine Band ihren Fans noch, warum sie die "Silberlinge" noch kaufen sollten! ;-)

Von daher eine absolute Kaufempfehlung an alle Subway-Fans. Mittelalterfans sollten auf jeden Fall mal reinhören und Metalfans könnte das Werk ebenfalls ansprechen.
0Kommentar| 13 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 15. März 2014
Hallo,

ich bin ja treuer Subway Hörer seit "Foppt den Dämon". Jedoch war ich wirklich stark am überlegen ob ich den Weg mit Subway weiter gehen soll. Das letzte Album "Schwarz in Schwarz" war zwar gut, jedoch null innovativ. Es wurde dort die Essenz des bisherigen Schaffens gewonnen. Man hat also bekommen was man gewohnt war, aber leider auch nicht mehr. Im Nachhinein habe ich mir das Album auch nie angehört. Bereits "Kreuzfeuer" und "Bastard" haben mir nicht mehr so gefallen. Was liebe ich "Engelskrieger", "Herzblut", "Hochzeit", "Bannkreis" und eben "Foppt den Dämon". Das war damal spannend und aufregend.
Denn man wußte nicht was man bekommt und das Ergebnis ist doch immer wieder aufs neue einfach genial.

Jetzt soll es jedoch über "Mitgift" gehen. So wurde bereits im Vorfeld über Stilwechsel, Kurskorrektur, Dubstep und ob das die Fans mitgehen gemunkelt. Genau das hat mich dazu bewogen wieder einmal das Album blind zu bestellen. Dank "AutoRip" von Amazon gleich am Morgen auf den Stick gezogen und im Auto mehrfach gehört.

Das Album ist endlich wieder super geworden. Was für ein schönes Gefühl von einer Band wie Subway to Sally wieder (nach Jahren) überrascht zu werden. Dazu noch positiv. Dubstep? Ja und dazu noch so gut eingebunden das es einfach wunderbar zusammen passt. Aber ehrlich, das ganze ist dann doch eher dezent eingeflochten und nicht wie bei bei Korn, als es einen kompletten Stilbruch gab. Auf "Mitgift" bekommt man nach wie vor Subway aber schillernd und mit mehr Facetten ausgestattet. Der Sound kommt druckvoll und jedes Instrument ist deutlich zu hören. Auch Eric singt wieder wie ein junger Gott. Wobei ich denke entweder man mag es oder eben auch nicht. Die Stimme polarisiert ja doch ein bisschen. Die Texte sprechen mich auch total an. Da es sich um Mörderballaden handelt, sollte ich mir wohl Gedanken machen :-).

Auch die Aufmachung ist wie von Subway gewohnt erstklassig. In der von mir gekauften Fan Edition gibt es gleich zwei Booklets (eines mit den Texten und eines mit den Hintergründen der Lieder) wie auch eine BonusDVD (noch nicht geschaut) in einem schönen Digipak.

Fazit: Endlich wurde ich von Subway to Sally wieder auf eine musikalische Reise mitgenommen welche die ausgetretenen Pfade verlässt und dadurch einfach nur gewinnt. Denn rein musikalisch gesehen waren Subway ja schon immer exzellent unterwegs. Mir gefallen Subway immer dann, wenn neue Wege beschritten wurden. Wie eben jetzt auf "Mitgift". Danke. Jetzt werde ich dann doch wohl wieder die eisheiligen Nächte besuchen.
0Kommentar| 13 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 19. März 2014
Nachdem "Schwarz in Schwarz" für mich den "Wow!"-Effekt vermissen ließ, war ich auf "Mitgift" sehr gespannt.

Und ich finde, das Warten auf diese Scheibe hat sich gelohnt. Ein Meisterwerk mit 12 durchweg großartigen Stücken!
Ein Konzeptalbum ist vermutlich ein Experiment, was auch gehörig schiefgehen kann - in diesem Fall allerdings ist es wirklich gelungen, ich war von den Songs gefesselt (und dank der "Akte Mitgift" auch von den zugehörigen Grundlagen, auf denen die Songs entstanden.
Außerdem besticht die CD durch ein tolles Artwork. Aufmachung, Umfang und Inhalt der Fan-Edition können sich absolut sehen lassen und ich freue mich, dass SVBWAY TO SALLY wieder mehr rockige und harte Töne anschlagen. Die Befürchtung, dass sich alle Titel sehr ähnlich anhören würden, wie man es bei anderen Künstlern zeitweise erlebt, ist hier zum Glück ganz und gar nicht eingetreten.

Absolut kaufenswert!
0Kommentar| 10 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 17. März 2014
Ich bin kein Mensch der extrem ausschweifenden und vielen Worte, aber auch ich möchte hier eine Bewertung abgeben.

Als ich hörte, das STS sich an etwas neues wagen, bekam ich Zweifel, ob mir das anstehende Album überhaupt noch zusagt.
Ich gehöre nun schon zu den STS Anhängern, als die Band noch in den Kinderschuhen steckte und kaufte mir jedes Album und habe wie viele meine bevorzugten Songs und Alben. Ich bin ein Gewohnheitstier und hatte wirklich Sorge, das die Band sich zu weit von meinem verwöhnten Ohr entfernen.
Als dann das Video zum Song "Schwarze Seide" veröffentlicht wurde, war ich erneut im Bann der Band gefangen und ich freute mich mit jedem weiteren Tag und den Hörproben mehr auf das Erscheinungsdatum - ich hatte das Album natürlich umgehend vorbestellt (wenn auch nicht bei Amazon). Die Vorfreude wuchs und als mein Album geliefert wurde und ich im Auto saß und die Boxen aufdrehte, waren die Zweifel weggeblasen und noch am selben Tag orderte ich mir die Konzerttickets :)
Ich bin vom Album positiv überrascht und habe auch schon meinen Lieblingstitel ausgemacht und zwar "Grausame Schwester" Aber auch die anderen Titel sind abwechslungsreich, spannungsgeladen und auch wieder nachdenklich ruhig ...
Also - wenn ihr mich fragt ... Mit dem Album macht ihr nichts falsch - greift zu :) Es ist toll
0Kommentar| 4 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 14. März 2014
Mit ihrem neuesten Werk ist es Subway to Sally gelungen alte Stärken und neue Einflüsse auf eindrucksvolle Art zu kombinieren. Dabei ist der ungewohnt starke Einsatz von elektronischen Elementen besonders auffällig, aber absolut stimmig und nie deplaziert. Als ich die ersten Hörproben gehört habe, war ich davon äußerst positiv überrascht, dient es doch unerwartet hervorragend dem Aufbau der Atmosphäre. Damit ist auch schon das Stichwort gefallen, dass das Album wunderbar auf den Punkt bringt: Jedes Lied baut eine ganz eigene Atmosphäre auf, die trotz der thematischen Gemeinsamkeit aller Songs für Gänsehaut und Abwechslung sorgt. Das hat auch meine Befürchtung, dass der Fokus auf "Mördergeschichten" eventuell einseitig werden könnte, sofort aus dem Weg geräumt.

------------------------------------------------------------------------------------------------------------------

"Ad Mortem Festinamus" ist zum Einstieg eine Rückführung auf klassischere Texte und Lieder der Band, der zwar musikalisch interessant ist, mich aber bei Weitem nicht so mitnimmt wie der Rest des Albums. Die Mischung aus lateinischen choralen Gesängen und des doch angestiegenen Härtegrads der aktuellen Platte passt für mich persönlich nicht so gut zusammen und wirkt darum fast etwas deplaziert. Ab der zweiten Hälfte und dem letzten Drittel dreht der Song aber musikalisch und atmosphärisch noch einmal auf und leitet direkt zum nächsten Lied über.

"Schwarze Seide" war ja schon zuvor als Single erhältlich und bedarf darum wohl wenigerer Worte. Als allererster Eindruck des neuen Albums hat er mich absolut positiv überrascht. Hier zeigt sich die gekonnte Mischung von härteren Gitarrenklängen und elektronischen Elementen, die zusammen eine düstere Atmosphäre erzeugen und mit dem eingängigen Refrain Lust auf mehr machen.

"Für immer" ist langsamer als Schwarze Seide und überzeugt besonders durch einen atmosphärischen Refrain. Hier beginnt sich schon ein Aufbau zu bilden, der sich durch mehrere Titel des Albums zieht: Während die ersten zwei Drittel hauptsächlich ein Zusammenspiel aus härteren und etwas schnelleren Strophen und einem langsameren und epischen Refrains darstellt, ist das letzte Drittel eine Steigerung des Refrains mit äußerst starken Instrumentalparts kombiniert. Diese Struktur erzeugt eine tolle, spannende Wirkung, die durch die hervorragende musikalische Umsetzung unterstützt wird.

"Grausame Schwester" meistert diese Formel und ist für mich das absolute Highlight des Albums. Ein spannungsaufbauendes Intro, gefolgt von einer tollen Strophe, die in einen starken und atmosphärisch wunderbaren Refrain mündet und dann in einen nahezu perfekten Instrumentalteil übergeht. Dieser hat am Ende des Songs, nachdem auch der Refrain wie schon zuvor beschrieben noch einmal gesteigert wiederkommt, noch einen Auftritt, der mich umgehauen hat. Ein absolut fantastischer Song mit einer tollen Mischung aus Atmosphäre, Härte und Melodie, der schon jetzt zu einem meiner Lieblingslieder der Band geworden ist.

"Warte, Warte" ist wohl eines der härtesten Lieder in diesem Werk. Der Refrain, obwohl textlich nicht besonders imposant, überzeugt mich durch seine musikalische Gnadenlosigkeit und baut genau die richtige Stimmung auf. Die Strophen sind düster und bereiten den Refrain stimmig vor. Dieser Song funktioniert in seiner recht simplen Struktur wunderbar, indem er einfach pure Bedrohung und Gewalt ausstrahlt und dadurch mitreißt.

"Dein Kapitän" erzeugt, wie man erwarten kann, eine gewisse Seemanns-Stimmung allerdings auch hier der bisherigen Härte und den elektronischen Einflüssen untergeordnet. Auch hier wird das Lied vom grandios atmosphärischen Refrain getragen, unterstützt von Geigenklängen und harten Riffs. Die Formel der bisherigen Songs funktioniert auch hier, das letzte Drittel ist besonders stark.

"Arme Ellen Schmitt" überzeugt mich bisher nicht besonders, wenn auch die Melodie eingängig und mitreißend ist. Der Text verfehlt meiner Meinung nach die gewünschte düstere Wirkung und somit verliert der Titel seine Gesamtstimmung. Hauptsächlich führt der Einsatz des Namens Ellen Schmitt zum Verlust der Abstraktion und damit verliert das Lied für mich auch an Atmosphäre und Mysterium. Musikalisch ist aber auch hier wenig auszusetzen, mag sein, dass mein Kritikpunkt nur für mich persönlich relevant ist.

"In kaltem Eisen" ist wieder ein starker Song, der im Gegensatz zum bisherigen Rest des Albums bemerkenswert ruhige Töne anschlägt. Besonders die Strophen sind fast unheimlich sanft und Erics Performance als Mörder ist hervorragend. Der Refrain erzeugt eine wunderbare Gänsehautstimmung und komplettiert den tollen Gesamteindruck des Lieds. Ein weiteres Highlight der neuen Platte.

"Vela Dare" ist eine direkte instrumentale Fortsetzung von "In kaltem Eisen". Es übernimmt dessen Melodie und verarbeitet sie interessant weiter. Dieser Song sticht eben besonders dadurch hervor, dass er vollkommen ohne Gesang auskommt und das vorherige Lied weiterführt. Musikalisch super, aber leider kein besonders hoher Wiederhörwert für mich persönlich.

"Haus aus Schmerz" ist dagegen wieder besonders hart und arbeitet stark mit elektronischen Klängen und orientalisch anmutenden Melodien, die eine einzigartige Atmosphäre schaffen. Sehr drückend, sehr gewaltig und äußerst düster, wenn auch vom Text her nicht besonders herausstechend, erinnert dieser Song auch ein wenig an "Warte, warte". Überzeugt mich auch in seiner brachialen und gnadenlosen Art, atmosphärisch wie fast alle Lieder des Albums eine Wucht.

"Coda" stellt einen tollen Abschluss der Mördergeschichten dar. Ein ruhige und sehr kurze Verabschiedung, die noch einmal die düstere Wirkung der bisherigen Erfahrungen aufnimmt und dem Hörer zum Ende hin mitgibt.

------------------------------------------------------------------------------------------------------------------

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass besonders die Schaffung von einzigartiger Atmosphäre in nahezu jedem Song aufs Neue gelingt und einen immer wieder in den Bann zieht. Musikalisch eine absolut überzeugende Weiterentwicklung der Band, die elektronischen Einflüsse sind immer perfekt in die herkömmlichen Subway to Sally-Klänge eingegliedert, wirken nie aufgezwungen oder fehl am Platz und erzeugen eine unglaublich tolle Stimmung. Ein rundum wunderbares Album, technisch exzellent ausgeführt und, obwohl ganz anders als erwartet und frühere Werke, großartig. Uneingeschränkte Kaufempfehlung!
0Kommentar| 12 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 13. März 2015
Ich finde dieses Album mehr als gelungen! Die Texte sind einfach super und wenn man den Geschichten so zuhört versteht man warum das Album den Zusatz "Mördergeschichten" enthält :D
Die Stimme ist wie immer unverwechselbar und der Sound ist einfach spitze... es gibt härtere Abschnitte, aber auch mal ruhigere, ein gelungener Wechsel! Ich kann dieses Album nur empfehlen und deswegen 5 Sterne!
0Kommentar| Eine Person fand diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 14. März 2014
Es gibt nicht viel dazu zu sagen, nur so viel:
Subway To Sally erfinden sich neu und bleiben sich dabei dennoch treu. Man hört die Spielfreude bzw. Leidenschaft in jeder Note und die neuen Elemente sind perfekt im Sound implementiert.

Die Band traut sich etwas, um sich nicht zu wiederholen und weiterhin Spaß an der Musik haben zu können. Und das macht "Mitgift" auch so verdammt spannend. Was das Album infolgedessen ganz groß macht: Es hält sich fernab jeglicher Genrediskussion auf, es entbährt sich jeglicher Debatte. Warum? Weil "Mitgift" zu jeder Sekunde in sich schlüssig klingt. Homogen, voller Spielwitz, mit altertümlichen aber auch modernem Charme, intensiven und verdammt starken Texten (die Hintergrundgeschichten im Booklet beachten, wirklich schaurig und ergreifend zugleich), einzigartigen Kompositionen die stets sally'sche Luft atmen, und und und...

Wirklich grandios, ich verneige mich!
0Kommentar| 7 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 19. November 2015
Ich höre Subway von den ersten Alben an, die Veränderung bis Kreuzfeuer fand ich durchaus positiv, seit Schwarz in Schwarz finde ich den Stil immer gewöhnungsbedürftiger.
Die Texte sind wesentlich düsterer als in den alten Alben, Die Lieder wirken unharmonisch, Texte und Sangweise erinnern stellenweise an die alten Alben von Rammstein. Es wird imho zu viel über Tod und Verderben gesungen, religiöse Alliterationen haben dabei zugenommen. Während in alten Alben eher heidnische Themen charakterisiert wurden, dominiert nun eine eher christliche Thematik.
Auch gibt es einen gewissen Bruch in der gefühlten Zeitepoche. Während die ersten Alben thematisch stark mittelalterlich waren, wurden die späteren Alben moderner in Richtung Renaissance bis hin zur industriellen Revolution. Das aktuelle Album lässt sich kaum noch zeitlich einordnen.
0Kommentar| Eine Person fand diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 2. April 2014
...gleich nach "Foppt den Dämon!" auf welchem sich "Julia und die Räuber" befindet. :-D

Hingegen meiner ersten Angst, das die Dupstep Elemente, die vorher von StS angekündigt wurden, zu hart werden würden, muss ich sagen das mir diese besonders gefallen. Dazu muss ich erwähnen das ich normalerweise fern solcher Art Musik bin.
Jeder Song hat seinen eigenen bewegenden Hintergrund, welche gesammelt in dem beiliegenden Booklet niedergeschrieben sind. Diese beziehen sich auf Mord und andere Verbrechensfälle mehrerer Jahrhunderte Menschheitsgeschichte.
Ich finde insgesamt haben sich die 6 Herren und die Dame sehr viel Mühe gegeben zu zeigen wie grausam und sbstoßend die Schwärze der menschlichen Seele sein kann, indem sie die passenden Verbrechen gesucht und diese vertont haben.
Ich kann es mir garnicht oft genug anhören und empfehle es sehr gern weiter an Leute die gerne Metallastige Musik hören, aber nicht zurückschrecken klassische Instrumente darin zu entdecken und den Eingangs erwähnten Dubstep Elementen zu lauschen.
0Kommentar| Eine Person fand diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 14. April 2014
So, nachdem ich das Album circa 30 Mal gehört habe, fühle ich mich im Stande fundiert zu bewerten. Nach Schwarz in Schwarz gehen Subway to Sally neue Wege, allerdings nicht so radikal wie damals bei Engelskrieger. Ich denke der Band ist ein guter Kompromiss aus neuen Ideen und dem Nicht- Verprellen alter Fans gelungen.

Der Opener "Ad Mortem Festinamus" verbreitet ein bisschen Retro- Stimmung, man fühlt sich an ältere, lateinische STS- Songs erinnert. Gefällt mir durchaus gut.

Weiter geht es mit der ersten Singleauskopplung "Schwarze Seide", der Song vermag mir nicht so recht zu gefallen. Textlich ein bisschen schwach auf der Brust (Der Refrain ist dann doch etwas klischeehaft, Herr Bodenski und beinhaltet einen von Ihnen in Ihren Textkritiken oft bemängelten recht übiquitären und schwachen Reim --> dir/mir.) und musikalisch recht sperrig. Meiner Meinung nach der schwächste Song des Albums. Bemerkenswert an diesem Song ist jedoch die Täter- Perspektive aus der er geschrieben ist.

Danach folgt "Für Immer", welches (den Göttern sei Dank!) KEIN Doro- Cover ist! Der eingängige Refrain trägt den ganzen Song.

Mit "Grausame Schwester" sind wir m.M. bei einem der Highligts des Albums angekommen. Gleich beim ersten Hören wurde ich durch die recht interessante Rhythmik gefesselt, mit der dieses irische Volkslied interpretiert wird. Trotz der für STS neuen Dubstep- Elemente, beinhaltet der Song mit dem Hammer- Refrain auch genug alte Trademarks. Der Song ist mein persönlicher Tipp, als neuer Setlisten- Dauerbrenner auf Konzerten.

"Warte Warte" ist trotz mehreren Anläufen für mich kein richtiger Ohrwurm geworden, wenngleich handwerklich gut gemacht und mit interessantem Refrain (Dreigroschenoper???).

Bei "Dein Kapitän" wurde der Entführungsfall von Natascha Kampusch textlich umgesetzt. Ich weiß ja nicht ob Frau Kampusch den Song kennt bzw. ihr Einverständnis gegeben hat. Sollt das nicht so sein könnte ich mir vorstellen, das sie milde gesprochen, äusserst irritiert sein wird, sollte er ihr jemals zu Ohren kommen. Auch wenn keine Namen genannt werden und es textlich in die Metapher eines Kapitäns und des Bootes das seinem Willen unterworfen ist gekleidet wird. Musikalisch allerdings wiederrum klasse gemacht, ein toller Song der einem nicht so schnell aus dem Kopf geht.

Über "Arme Ellen Schmitt" wurde ja in den Rezensionen diskutiert. Ich empfinde die Eindeutschung vom Ellen Smith zu Ellen Schmitt nicht als Fremdkörper im Text, zumal es ja auch Wortwitz- Dimensionen hat (Frau Schmitt ist bekanntermaßen die STS- Violinistin). Das Lied hat einen gewissen Pop- Appeal und wäre sicher als Single geeignet. Ein starker Song!

"In kaltem Eisen" ist wieder ein Song aus Täterperspektive. Der Text schafft es glaubhaft die Verzweiflung des Täters zu transportieren, man möchte glatt den Mond anheulen. Musikalisch eher im Qualitäts- Mittelfeld anzusiedeln.

"Vela Dare" kommt ganz ohne Text aus und baut interessante Melodiestrukturen auf. Nettes Intermezzo.

Im "Haus aus Schmerz" wohnen Beklemmung und Bedrückung und das ganz glaubhaft. Der Text transportiert das sehr intensiv, Atemnot nicht ausgeschlossen. Der Break ist mal richtig gut gelungen, den könnte ich mir isoliert stundenlang anhören. Eines der Highlights!

Mit "Im Weidegarten" und "Coda" sind zum Ende recht ruhige Stücke vertreten. Sie bleiben zwar nicht so sehr im Kopf, sind aber am Ende des Albums, quasi zum "entspannten Ausklang", richtig platziert.

Mein Fazit: Für Subway To Sally Fans ein Pflichtkauf. Für jene die die Band nocht nicht kennen aber gut gemachte deutschsprachige Musik mögen, die ohne das peinliche pseudophilosophische Unheilig- Worthülsen- Maschinengewehr auskommt, empfehlenswert.
0Kommentar|War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden

Haben sich auch diese Artikel angesehen

12,99 €
20,99 €
5,99 €

Benötigen sie kundenservice? Hier klicken