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am 8. Januar 2017
Die Lektüre empfand ich als sehr lohnenswert. Der knackige Schreibstil, d.h. keine zusätzlichen Verschnörkelungen von Aussagen, sagt mir zu.
Da ich selbst die Haltung habe, dass ich mir aus allem nehme, was mir für meine aktuelle Situation als hilfreich erscheint, finde ich es ebenfalls sehr angenehm keine "nur-so-geht-das-und-nicht-anders"-Aussagen vorzufinden, sondern Hinweise auf unterschiedliche Ansätze, z.B. wie man die Tatsache dass Menschen eines Systems unterschiedlich ticken, grundsätzlich wahrnimmt (auf welchem Weg auch immer).
Der Vergleich der althergebrachten Pyramidenorganisation (Alpha) mit dem weit flexibleren Pfirsichmodell (Beta) ist sehr anschaulich dargestellt. Wer sich und sein Unternehmen bewusst neu und für Komplexität gewappnet aufstellen will, erhält hier eine klare Vorstellung des strukturellen Zielbildes und ausreichend Hinweise, worauf bei der Transformation von alt auf neu zu achten ist.
Mitunter wird der Leser erkennen, dass im Unternehmen bereits die Beta Variante inoffiziell gelebt wird. Herzlichen Glückwunsch, in diesem Fall darf das gelebt nun einen offiziellen Rahmen bekommen und obsolete Organisationsformen nun endgültig über Bord geworfen werden. Mit dem Buch erhält man ausreichend Hilfestellung um den neuen Weg einzuschlagen.
Praxisbeispiele hätten das ganze noch weiter veranschaulicht. Da diese zwar in anderen Büchern des Autors vorhanden sind, aber nicht in diesem, gibt es hier 4 von 5 Sternen.
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am 5. Januar 2015
Die Theorien von Pfläging lohnt es allemal zu lesen und auch zu verinnerlichen. Auch die "12 neuen Gesetze der Führung" habe ich mit Interesse gelesen. Einiges aus diesem umfangreichen Werk findet sich komprimiert in "'Organisation für Komplexität" wieder. Vermissen tue ich immer wieder so etwas wie einen Praxisleitfaden, um die Dinge in "alteingesessenen" Unternehmen umzusetzen und einzuführen. Oder einen Bericht aus der Praxis, wie lange es gedauert hat.... Wäre schön, wenn Herr Pfläging hierzu mal etwas "liefern" könnte.
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am 15. Mai 2016
Auf jeden Fall am Zeitgeschehen und auch umsetzbar. Ob es in der Ausprägung wirklich auf alle Organisationen anwendbar ist kann bezweifelt werden.
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Der Autor ist fest überzeugt, dass den Unternehmen ein tiefgeifernder Wandel bevorsteht bzw. die Unternehmen bereits mitten drin stecken - und viele ihrer Probleme nur Symptome davon darstellen, dass Unternehmen diesen Wandel nicht bemerken oder damit nicht umgehen können.

Dieser Wandel deutet sich ja in vielen Bereichen an und schlägt sich auch in Buchveröffentlichungen nieder: Die Entwicklung von Organisationen begibt sich auf die nächste Stufe, die von Begriffen wie Selbstorganisation, Agilität, Unternehmen als lebendiger Organismus etc. geprägt ist. Die Entwicklungstheorie Sypiral Dynamics würde dies als die Übergangsphase von „GRÜN“ nach „GELB“ in einer Organisation bezeichnen.

Ich denke, dies ist wichtig zu wissen, um das Buch zu verstehen und einordnen zu können. Denn inhaltlich ist es sehr komprimiert und bringt die Problematik sehr gezielt in Wort und Bild (mit comicartigen Grafiken) auf den Punkt. Diese Zuspitzung wirkt dadurch oft vereinfachend und provokant. Das mag manchem zu vereinfachend sein oder aufstoßen - ich fand es erfrischend als klare Analyse ohne viel Gerede.

Inhaltlich gäbe es - und das finde ich den Gewinn des Buchs - eine Menge Stoff für Diskussion und Austausch - und schon deswegen empfehle ich das Buch (auch) allen, die einen ersten Anstoß für diese Thematik suchen.
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TOP 500 REZENSENTam 25. März 2014
Ich bin begeistert von diesem Buch aus 2 Perspektiven. Zum einen inhaltlich, da ich selbst in Sachen Veränderungsprozesse und Unternehmensorganisaiton engagiert bin und dem Autor in seiner Einladung nur folgen kann. Es wird Zeit, den Switch deutlich zu machen und von dirigistischer Organisations- und Demotivationsstruktur hin zu energetisierenden und vor allem lernenden und daher kontinuierlich steuerbaren Organisationsformen zu gelangen. Wer also Antworten darauf sucht, wie Unternehmen im 21. Jahrhundert - menschlich und erfolgreich - organisiert werden können, findet hier viel Gedankenfutter. Und das angenehm inhaltlich aufbereitret, wie der Titel schon sagt, Komplexes ist hier gar nicht so kompliziert sondern tauglich für Praktiker. Von einem Praktiker.
Die zweite Perspektive, die ich einnehme ist jene der Visualisiererin. Gern illustriere ich meine Charts und Unterlagen. Niels Pfläging hat sich von Jurgen Apello inspirieren lassen und seine Gedanken versinnbildlicht. und das auf eine so nette und eingängige Art und Weise wie der Vordenker und Grafikdesigner Jurgen Apello. Ich muss zugeben, das Buch davor von dem Autor, 12 Prinzipien des Führens oder so, stand unberührt in meinem Bücherregal. Dieses hier, "Organisation für Komplexität", nehme ich immer wieder zur Hand, lasse mich inspirieren und nutze es als Gegenüber für meine Überlegungen im Rahmen meiner Arbeit. Klasse! Danke!
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am 28. August 2015
„Wenn Pfläging die Dogmen des Managements durchschüttelt, zerbröseln sie in seinen Händen“ - soweit die Financial Times Deutschland, als es sie noch gab. Hätten sie doch nur auf Pfläging gehört, dann würde es sie noch geben, könnte man meinen. Er - Pfläging - hat ein neues Buch geschrieben: Organisation für Komplexität. Aber eigentlich ist es nicht wirklich neu, es fasst seine bekannten Thesen in prägnanter und komprimierter Form zusammen. Thesen über das Ende des Managements in der herkömmlichen Form. Alpha-Unternehmen nennt Pfläging und der „Beyond Budgeting Round Table“ diese.
Alpha heißt: „Management by objectives“, Budgets, Pläne, Vergütung nach Position, Anreize, Incentives, Boni, Maximierungswahn und Kostenmanagement. Beta heißt: Transparenz, Teamziele, Zielvergleiche gegenüber Branchendurchschnitt, konsequente Ergebnisbeteiligung und Netzwerkorganisation.
Das kleine Büchlein ist in 7 Kapitel gegliedert, das Thema Komplexität zieht sich wie ein roter Faden durch diese. Angefangen von Grundüberlegungen der Auswirkung Komplexität auf Menschen in Organisationen über selbststeuernde Team, gelingender Führung bis hin zur Entwicklung dynamikrobuster Netzwerke und der Transformation zu Beta-Unternehmen. Ursprünge des Konzepts gehen auf eine von Robin Fraser, Jeremy Hope und Peter Bunce gegründete Arbeitsgruppe zurück, den sog. „Beyond Budgeting Round Table“. Sie verstehen sich als Interessengruppe, die angelehnt an wissenschaftliche Untersuchungen einen neuen Organisationsansatz propagieren und sich vor allen Dingen als Antagonismus des tayloristischen Ansatzes von „Weisung und Kontrolle“ verstehen. Als wichtige Pionierunternehmen gelten Svenska Handelsbanken, W.L. Gore, die brasilianische Semco, Southwest Airlines, Toyota, aber auch dm-drogerie markt oder Aldi in Deutschland.
Zurück zum Buch: Für all diejenigen, die sich neu in die Thematik einarbeiten möchten, dient es höchstens als Appetithappen, bei dem wohl eher Fragen offen bleiben werden. Als Vertiefung seien im deutschsprachigen Raum die Bücher von Pfläging und Gerhard Wohland empfohlen. Für alle, die sich schon seit längerem mit entsprechenden Ansätzen befassen, ist es eine geglückte Zusammenfassung. Wünschenswert für die Zukunft wäre eine konkrete Beschreibung von Unternehmen, die eine Transformation von Alpha nach Beta erfolgreich durchlaufen haben.
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am 26. August 2015
Als Agilist habe ich länger nach einem organisatorischen Rahmen gesucht, der es erlaubt die agil arbeitenden Teams bestmöglich zu unterstützen. Dieses Buch gibt klare und verständliche Antworten. Die darin geäußerte Kritik an den alten Strukturen und deren Auswirkungen habe ich in verschiedenen Kontexten in der Vergangenheit live miterlebt. Insofern kann ich nicht nachvollziehen, warum Nils hier Praxisferne unterstellt wird.

Spannend ist natürlich die Frage, wie man die Inhalte in der Praxis umsetzt. Einen ersten konkreten Versuch im Mittelstand, konnte ich dieses Jahr auf der Agile HR Conference beobachten. Spannend, wie konsequent die Ideen des Buchs umgesetzt werden konnten und wurden. Es steckt eben doch mehr in den Mitarbeitern drin, als ihnen manches Mal vom Management zugestanden wird ;-).

Nils hat mit "Komplexithoden" gerade zu dem Themenbereich nachgelegt. Ebenfalls sehr empfehlenswert.
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am 3. Dezember 2016
Klar, Pflägig polarisiert, ich teile seine Ansichten über Oganisationen als Berater in weiten Teilen. Was dieses Buch wirklich von anderen Abhebt, ist aber die extreme Kompaktheit. die netten Zeichnungen bräuchte es eigentlich gar nicht, sie sind aber nett und verhindern, dass das ohnehin schon dünne Büchlein zu einem Heftchen von 20 Seiten würde.

Pfläging bringt die Dinge prägnant auf den Punkt, man merkt, dass er kein klassischer Fachbuchautor, sondern eher ein begeisternder Speaker ist.

Fazit: schlau, kompakt, auf den Punkt.
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am 30. September 2016
Sie haben sich schon immer gefragt warum das eigentlich in Ihrem Unternehmen so läuft und
wenn Sie mit Bekannten über den Joballtag sprechen kommt ihnen das alles sehr bekannt vor?
Das Buch beschreibt bildhaft kurz und prägnant, wie Unternhemen aufgebaut sind, wodurch Unternehmen sind was sie sind
und zeigt auf wie man selbst mit vielen kleinen Möglichkeiten an der eigenen Firmenorganisation arbeiten kann, um
das Arbeiten für sich selbst wieder mit mehr Sinn und Wertschöpfung zu versorgen.
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am 30. Juni 2017
Das Buch gibt einen prägnanten Überblick über das Thema selbstregulierende Teams und das Warum und das Wie dazu, wobei auch die Graphiken sehr helfen. Ist schnell gelesen und inspirierend.
Minuspunkt: An manchen Stellen gefällt mir der Schreibstil des Autors nicht so gut: zu manchem Punkten fehlten mir kurze Begründungen; stattdessen kam manches so "Das ist so. Punkt."-mäßig rüber, was die Glaubwürdigkeit dieser Passagen für mich einschränkte.
Dennoch Leseempfehlung für Einsteiger.
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