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Kundenrezensionen

4,7 von 5 Sternen
12
4,7 von 5 Sternen
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am 18. August 2004
Nach den zwei eher schwächeren und kommerzielleren, fast schon poppigen Alben "Nomzamo" und "Are You Sitting Comfortably" mit P. L. Menel am Mikrofon habe ich mich riesig gefreut, als ich damals im Plattenladen "Ever" entdeckte, markierte diese CD nicht nur die Rückkehr des ursprünglichen Frontmanns Peter Nicholls, sondern auch die konsequente Weiterentwicklung des mit den beiden Longplayern "Tales From The Lush Attic" und "The Wake" eingeschlagenen progressiven Stils.
Sowohl die Komplexität der Titel als auch insbesondere die Soundqualität haben sich gegenüber den vorgenannten deutlich gesteigert.
IQ haben mit "Ever" ihren Stil gefestigt, was bereits der Opener "The Darkest Hour" und das zweigeteilte "Fading Senses" zeigen.
"Out Of Nowhere" ist zwar etwas einfacher gestrickt, aber dennoch sehr gut.
Absoluter Höhepunkt der CD ist jedoch das gleichzeitig auch längste Stück "Further Away", bei dem besonders das exakte und mitreißende Spiel des Drummers Paul Cook auffällt.
"Leap Of Faith" knüpft daran nahtlos an und mit "Came down" klingt die CD eher ruhig und harmonisch aus - ein passendes Ende.
Bis zum Erscheinen der beiden letzten Alben "The Seventh House" und "Dark Matter" war "Ever" für mich das IQ-"Referenzalbum".
FAZIT: Für IQ-Fans ein Muss, aber auch für andere Neo-Prog-Fans zu empfehlen. Es bleibt lediglich anzumerken, dass Peter Nicholls' Stimme sicherlich nicht jedermanns Sache ist, also vor dem Kauf lieber erst einmal ein Ohr reinhängen!
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am 22. Januar 2013
An sich bin ich nicht unbedingt Fan von Prog-Rock, die CD war ein Geschenk für meinen Freund.
Aber mir gefällt sie auch sehr gut.
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am 19. August 2011
Warum nach all den Jahren noch eine Rezension von diesem Album? Weil ich diese Scheibe mehr als alle anderen grandiosen Werke dieser Band mag. Aber woher kommt das? Ich glaube, IQ gelingt es hier auf ganz besondere Weise, ihre hochkomplexe, 'verkopfte' Musik mit enorm viel Herz zu verbinden. Diese Platte spricht nicht nur den Verstand an, sondern berührt auch, und zwar vom ersten bis zum letzten Lied. Lieder mit ungewöhnlichen Songstrukturen (z. B. The darkest hour - ein Paradebeispiel für wunderbaren Neoprog) wechseln sich ab mit etwas einfacheren Liedern, wie dem rockigen, hochmelodiösen 'Out of nowhere' und die wahrscheinlich schönste IQ-Ballade 'Came down'.
Ever ist eine CD, die ich sogar (Neo)Prog-Neulingen empfehlen würde. Es gibt kaum einen besseren Einstieg. Einen Ausstieg dagegen wird man schwerlich finden, was man ja auch nicht soll. Ever- forever!
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am 7. Oktober 2015
Es ist das Jahr 1993 (in meiner persönlichen Zeitrechnung), das als Jahr der Rettung der progressiven Rockmusik in die Geschichte eingehen wird. Denn in diesem Jahr wurde EVER von IQ veröffentlich, das Comeback-Album von Sänger Peter Nicholls.

Der besaß die unglaubliche Frechheit die Band nach 2 grandiosen Platten im Jahr 1986 zu verlassen und den Platz Paul L. Menel zu hinterlassen, der die Band in eine doch ziemlich andere Richtung führen sollte. Mit ihm kam ein Major-Plattendeal und IQ wurden in der Folge poppiger und radiotauglicher.

Ich möchte hier den Workflow des Herrn Menel in keiner Weise schlechtreden oder verurteilen, denn auch die beiden Platten mit ihm hinterm Mikrofonständer haben ihre Berechtigung, und ohne NOMZAMO von 1987 wäre ich wahrscheinlich nie zu IQ gekommen. Daher wird diese Platte auch immer einen Sonderplatz in meiner CD-Sammlung und in meinem Musik-Herzen einnehmen dürfen.

Aber mit Peter Nicholls als Frontmann wurden IQ wieder das, was sie schon vorher waren – Prog-Rock Meister der alter Schule. Alle Alben (oder fast alle) die nach ARE YOU SITTING COMFORTABLY? (das zweite und letzte Album mit Paul L. Menel) erschienen, erhielten in meiner persönlichen Wertung die Höchstpunkteanzahl. Und das kann keine andere Band in meiner Plattensammlung von sich behaupten.

Natürlich seien an dieser Stelle auch THE SEVENTH HOUSE und SUBTERRANEA erwähnt, die in meiner Hitparade die Plätze 2 (ganz knapp) und 3 einnehmen. Aber aus heutiger Sicht (2015) sticht ein Album doch noch etwas mehr heraus, eine Platte die das bestimmte Etwas hat das man aus rationeller Sicht auch nicht erklären kann und das ist eben EVER aus dem Jahr 1993.

Dieses Album war das Erste mit meiner (und ich denke ich bin da nicht alleine) all time Favorit –Besetzung, eben mit Peter Nicholls (love him or hate him), Mike Holmes (Mastermind & Guitar-Hero), Martin Orford (Second Mastermind & leider nicht mehr in der Band), sowie John Jowitt und Paul Cook aus der Rhythmussektion.

Auch wenn es viele nicht hören wollen, der Abgang von Martin Orford hat die Band schwerer getroffen, als sich manche Fans zugestehen wollen. Er war nun mal neben Mike Holmes der Haupt-Songschreiber und Arrangeur und so eine jahrelange Verbindung zu trennen geht nicht ohne Verluste über die Bühne. Auch wenn man auf FREQUENCY noch nicht viel davon mitbekam, da Martin Orford hier angeblich (und vor allen auch anscheinend) noch an der Entstehung der meisten Songs beteiligt war, ist sein Verlust auf THE ROAD OF BONES nicht mehr wegzureden.

EVER entstand also in dieser Traum-Besetzung und in einer Aufbruchsstimmung nach der Wiederkehr von Peter Nicholls und das hört man auch jeden einzelnen Song deutlich an. Das über 10 Minuten lange THE DARKEST HOUR eröffnet dieses Album und genau so, und nur so darf eine Platte eröffnet werden. Druckvoll, bombastisch, virtuos verspielt, aber trotzdem ungeheuer eingängig strotzt der Song nur so von meisterlicher Musikalität und unglaublichen Können. Würde man ein Buch schreiben mit dem Titel: „Wie erstelle ich einen Schallplatte“ (habt ihr gesehen, ich schrieb „Schallplatte“, denn wer so ein Buch schreibt muss aus einer anderen Zeit stammen), dieses Lied müsste unter dem Kapitel: „Eröffnung“ als Präzedenzfall angeführt werden.

FADING SENSES erinnert mit seinem Songaufbau (erster Teil ruhig, zweiter Teil instrumental) an das spätere LIFE SUPPORT (ist auch fast gleich lang), kommt aber eleganter und stimmiger rüber.

OUT OF NOWHERE beschließt die erste Seite dieser Schallplatte (ich stamme auch aus einer anderen Zeit), oder den ersten Teil der CD und ist ein so etwas wie ein Rocksong mit einer verspielten Melodieführung im Refrain und mit gerade mal etwas über 5 Minuten ein Shorttrack für IQ-Verhältnisse. Vielleicht nicht ganz der stärkste Song des Albums. Eine kleine, feine Fingerübung und Vorbereitung auf das was jetzt noch Großes auf einem zukommt…

FURTHER AWAY nämlich….ein fast viertelstündiger Longtrack der dich auf eine Reise further away mitnimmt von der du nicht mehr zurückkehren willst. IQ haben ja schon so einige Longtracks auf den Zuhörer losgelassen, und auch wenn dieser hier nicht zu den Längsten gehört, gehört er mit Sicherheit zu den ideenreichsten und kurzweiligsten aller langen Lieder. Das Zusammenspiel vom Mike Holmes' Gitarren und Martin Orford's Tasteninstrumenten ist schlicht einzigartig und zeigt den geneigten Zuhörer auf wie ungerecht die Welt sein kann, in der Pop-Sternchen die sich in ihren Videos nackend räkeln (weil sie sonst mit nichts punkten können) mit Millionen überhäuft werden und die oben genannten Herren, die sich die Seele aus dem Leib spielen und für ihre Musik ihr letztes Oberhemd geben würden (im wahrsten Sinne des Wortes) einen Zweitjob benötigen um einigermaßen über die Runden zu kommen. Aber leider gibt es Gerechtigkeit nur in John Wayne Filmen.

Hat man dann FURTHER AWAY hinter sich gebracht und man denkt, dass eine Steigerung jetzt eigentlich nicht mehr möglich sei…., tja dann kommen die beiden Schluss-Lieder LEAP OF FAITH und CAME DOWN und das unmögliche wird wahr, eine Steigerung ist doch noch möglich. Für mich waren diese beiden Songs immer ein einziger 13 minütiger Longtrack. Ich kann mich nicht erinnern, sie auch nur einmal einzeln gehört zu haben. Die beiden Lieder gehören zusammen wie Kasperl & Pezi, wie Winnie Puh & Christopher Robin, wie Woody & Buzz, wie Maja & Willi, wie Heisenberg & Jesse, wie Noel & Liam – ok, das war jetzt ein schlechtes Beispiel. Nicht nur dass die Songs fließend ineinander übergehen, und man nur merkt wann das erste Lied aufhört und das zweite beginnt wenn man zufällig zum CD-Player schaut, sondern auch musikalisch ist das ein Song der aus zwei Teilen besteht und der ohne den jeweiligen anderen Teil nicht existieren kann.

Das Keyboard im ersten Teil und das Gitarren-Thema im zweiten Teil sind nur anbetungswürdig und suchen im Musik-Kosmos seinesgleichen. Hunderte male gehört – und immer noch begeistert. Was soll man noch mehr sagen, außer das IQ vielleicht nie besser waren, nie perfekter, nie grandioser als in diesen 13 Minuten. Diese beiden Songs (ich sagte doch, es ist eigentlich ja nur einer) machen aus diesem Album ein Meisterwerk. Und genau so, und nur so muss ein Album beendet werden (siehe Buchtipp über die Eröffnung). Jetzt muss ich mich stoppen, denn ich komme aus dem Schwärmen nicht mehr raus.

Wer die Platte jetzt auf Grund des hier Geschriebenen kauft und sie sich dann auch noch anhört wird sich danach vielleicht denken, was schreibt der Verhaltensauffällige da für einen Unsinn . Das ist aber schon ok, jeder hat seinen eigenen, persönlichen Zugang zu einer Platte, der mit Gefühlen und Erinnerungen verbunden ist, die man nicht erklären kann und auch nicht sollte.

Musikhören ist nicht nur ein akustischer Vorgang an dem nur die Ohren beteiligt sind, sondern vor allem ein Vorgang in dem auch das Herz, das Hirn und der Bauch miteingebunden werden (natürlich nur, falls man das alles auch besitzt) und jede Platte bekommt vom Unterbewusstsein einen Stempel aufgedrückt. Welcher das ist entscheidet man aber nicht selber sondern eben das Unterbewusstsein.

Im Grunde steht diese Rezension für das komplette Werk der Band und für die unglaubliche Leistung seit 30 Jahren mit jeden neuen Album ein neues Meisterwerk zu schaffen.

Wer einen Hut auf hat, jetzt wäre die richtige Gelegenheit ihn zu ziehen!
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am 19. Oktober 2006
1993 sah es mit meinem geliebten Prog Rock ein bißchen mau aus. Aber es erschien mit der "Ever" ein absoluter Klassiker meiner Lieblingsmusik. Ersteinmal kam Peter Nicholls wieder ans Mikrophon zurück. Nichts gegen den Herrn Menel, aber Peter ist der viel besser zu IQ passende Sänger. Auch am Bass gab es eine Veränderung. Ab der "Ever" zupft diesen John Jowitt (u.a. Jadis und Arena). Auf der vorliegenden Platte sind nur Klassiker, ohne Ausnahme, enthalten. Überhaupt sind sie ihrem Stil seit der "Ever" treu geblieben. Zu den Songs:

The darkest hour: Ein fantastischer Opener. Über 10 min. lang, mit einem düsteren, geheimnisvollen Mittelteil.

Fading senses: Gänsehaut und Tränen in den Augen. Besser geht es nicht!!!

Out of nowhere: Rockiger und poppiger, als die 2 ersten Stücke, aber genauso gut.

Furher away: Über 14 min. lang. Prog Rock vom Allerfeinsten!

Leap of faith: Schon wieder Gänsehaut und Tränen in den Augen. Super!

Came down: Ein gelungener Ausklang eines Ausnahmealbums, welches nur von "Subterrenia" noch übertroffen wird.

5 Sterne sind hier Pflicht. Jeder Marillion-Fan der 80er Jahre und oder Genesis-Fan der 70er Jahre muss hier zugreifen.
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am 23. März 2003
Nachdem man sich nach dem zweiten Studioalbum "The Wake" getrennt hatte, übernahm im 1993 erschienen "Ever" wieder Sänger Peter Nicholls das Mikrofon bei den britischen Neo-Proggies IQ. Seine Stimme ist defintiv nicht jedermanns Sache, sie klingt bisweilen etwas weinerlich und auch die Intonation ist nicht immer perfekt. Auch ich hatte lange meine liebe Mühe mit Nicholls, bis ich ihn einmal live in Aktion erleben durfte. Der imponierende Auftritt dieses charismatischen Typen hat bei mir einen so nachhaltigen Eindruck hinterlassen, dass ich seither auch die Studioplatten mit anderen Augen (oder besser gesagt: Ohren) sehe bzw. höre.
Im Vergleich zu der letzen CD vor der Trennung ("The Wake") fällt als erstes die stark verbesserte Soundqualität auf. Das wirkt sich auf den Gesamteindruck nachhaltig aus, störte mich doch bei "The Wake" trotz teilweise herausragender Kompositionen der metallische, beinahe klinische Sound doch über Gebühr. Auch kompositorisch haben IQ einen Schritt nach vorne getan und präsentieren ausgezeichneten melodischen Neo-Prog mit einem Sinn für komplexe, aber trotzdem gut fassbare Songstrukturen. Die stärksten Tracks sind "Further Away" und "Leap of Faith", beides Prog-Epen erster Güte mit fantastischen Solopassagen und einer unglaublich dichten Stimmung. Aber auch der Rest ist sehr ansprechend, einzig der relativ simple Rocksong "Out of Nowhere" fällt etwas ab.
Weshalb dann nur 4 Sterne? Ein einfacher Grund: Das folgende Doppelalbum "Subterranea" ist einfach nochmals um eine Klasse besser. Für alle Neo-Prog Fans ist "Ever" aber definitv ein Pflichtkauf. Für alle, die IQ bisher noch nicht kannten und sich von dieser Band begeistern lassen wollen, empfehle ich aber eindeutig den 97er Output "Subterranea" - für mich eines der besten Konzeptalben der Rockgeschichte.
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TOP 1000 REZENSENTam 19. Mai 2015
Das sechste Studioalbum der britischen Neo-Prog-Rocker IQ stellt einen Neubeginn dar.
"Ever" erschien 1993 auf dem hauseigenen GEP-Label und erfreute die (allermeisten) Fans mit einer sehnsüchtig erwarteteten Rückkehr.
Peter Nicholls stand wieder am Micro und löste damit Peter Menel nach zwei sehr poppigen IQ-Alben ab.
Außerdem griff hier John Jowitt erstmals für IQ in die dicken Saiten der Baßgitarre.
Ansonsten hat man es mit Martin Orford an den Tasten,Mike Holmes an den Gitarren und Paul Cook an den Trommelstöcken zu tun.
Trotz eines weiterhin vorhandenen Pop-Anteils in der Musik erhöhte die Band auf "Ever" den Prog-und Rock-Anteil wieder etwas und man klang wieder etwas "schwelgender".
Mit Nicholls androgyn anmutender,gefühlvoller Stimme,tollen Melodien,schönen Gitarren-Parts,etwas Melancholie und einem "alles-in Watte-packenden" Keyboard-Sound meldeten sich IQ wieder überzeugend zurück aus der uninspirierten Mittelmäßigkeit der beiden Menel-Alben.
Die Musik schrieben die Musiker zusammen,für die Aufnahme beschäftigte man Rob Aubrey,der kein Instrument nach vorne mischte und offensichtlich einen guten Job machte.

Die CD von `93 klingt recht ordentlich,bietet gute Dynamik und hohe,aber nicht zu hohe Aussteuerung ohne Verzerrungen.
Spätere Wiederveröffentlichungen,zB von InsideOut, wurden nicht remastered.
Mittlerweile gibt es das Album auch als Doppel-LP,zu deren Qualität habe ich keine Erfahrungen beizusteuern.
Allerdings soll es eine Japan-CD von 94 geben`,die fürchterlich übersteuert sein soll,bis in den Verzerrbereich hinein.
Ob das stimmt,weiß ich nicht,es sei aber darauf hingewiesen.
Mit der InsideOut Wiederveröffentlichung macht man qualitativ bestimmt nichts falsch,ganz sicher weiß ich das aber nur von der `93er GEP-CD,da ich nur diese besitze und keinen Bedarf nach mehr habe.
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am 23. April 2010
Nach den Jahren mit Paul Menel, die auch eine musikalische Ausrichtung gen Pop zur Folge hatte, besann man sich mit dem 93er Longplayer "Ever" wieder auf seine Stärken, und damit ist auch ausdrücklich der wieder zurückgekehrte Peter Nicholls gemeint, der dein IQ-Songs ihren letzten, unverwechselbaren Schliff gibt. Seit seeligen "The Wake"-Tagen hat er dazugelernt, seine Intonierung hat sich stark gebessert und das ihm ohnehin eigene Charisma kommt noch besser zur Geltung. Aber auch der Rest der Band kommt durch die knackige und glasklare Produktion hervorragend zur Geltung. "Darkest Hour", "Fading Senses" und "Further Away" sind proggige Songs in bester IQ-Qualität, "Leap of Faith" erinnert bei Zeiten stark an "Cinema Show" von Genesis, und die schwächeren Songs "Out of Nowhere" sowie "Came down" (beide sehr stark poprock-orientiert) wissen trotzdem noch zu gefallen.
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am 21. November 2012
nicholls ist also wieder dabei- und sogleich wirds wieder proggiger (inwieweit das zusammenhängt,mag ich nicht beurteilen)
IQ knüpft hier an die erstlinge the wake und lush attic an,klingen aber dennoch moderner (was nicht zuletzt an der besseren produktion und orfords neuen keyboards liegt)
zudem trommelt cook weniger hektisch als in der startphase der band. manchen ist der sparsamere trommelstil zu statisch- finde ihn eher songdienlich.
geboten wird astreiner neoprog,der sich in den folgewerken noch steigert. die tracks bewegen sich vom ca 5 minütigen bereich bis zum knapp viertelstd. epos. im gegensatz zu den späteren,leicht düsteren alben wirkt ever eher beschwingt.
hervorheben möchte ich besonders further away
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am 24. Januar 2008
Ever geht so was unter die Haut. Die charismatische Stimme Von Peter ist unerreicht super,sicher ist sie nicht "normal",aber gerade das macht ja den Reiz aus. Ich selbst bin absolut auf besondere Stimmen eingestellt,und so ist sie auch meine absolute Lieblingsstimme. Aber auch wer rhythmusbetont ist,oder bassgeil,hier finden sich nur absolute Vollblutmusiker,und das hört man auch. Um eine gerechte Beurteilung zu finden ,bin ich wohl zu befangen,bin Fan erster Stunde,und mir gefallen alle Alben.Also,einfach mal reinhören ,mit DSL geht das ja auch so einfach. Mich haben die ersten Noten damals gefangen und nie mehr losgelassen, bis heute.Und wenn es mir mal ganz mies geht,geh ich an meine Anlage ,leg I.Q. rein und das fetzt mir dann die schlechte Laune weg. gruss euer onkelchief
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