Hier klicken Sale Salew Salem Öle & Betriebsstoffe für Ihr Auto Sonderangebote studentsignup Cloud Drive Photos Learn More TDZ Matratzen Hier klicken Mehr dazu Mehr dazu Shop Kindle AmazonMusicUnlimited AmazonMusicUnlimited longss17

Kundenrezensionen

4,5 von 5 Sternen
148
4,5 von 5 Sternen
Format: DVD|Ändern
Preis:5,97 €+ Kostenfreie Lieferung mit Amazon Prime


Derzeit tritt ein Problem beim Filtern der Rezensionen auf. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.

Alles beginnt mit einem Zug, mit etwas Schnee und dem Bruder eines kleinen Mädchen, der stirbt. Während die Bahn Richtung Bayern dampft, wird die Welt ausserhalb der Waggons wie in einer Schneekugel kräftig durchgeschüttelt. Die Nazis sind an der Macht und herrschen mit Terror und Krieg. In einer Straße, die nach dem Himmel benannt ist, warten derweil ein Mann mit dem Herzen eines Akkordeons und seine in Donner gehüllte Frau auf ihre neue Tochter.

So erlebt die zwölfjährige Liesel Meminger (Sophie Nelisse), Tochter einer inhaftierten Kommunistin, ihre Ankunft bei Pflegeeltern, die das Mädchen aufnehmen. Im Haus ihrer neuen Eltern wächst sie auf, findet in der Nachbarschaft einen treuen Freund mit zitronengelbem Haar und erlebt verstört die Eskapaden der Zeit. Bei einer Bücherverbrennung stiehlt sie eines der angekokelten Bücher und flüchtet sich in die Welt der Buchstaben, in der sie ihre Traumata zügelt.

Eines Tages klopft Max, ein jüdischer Flüchtling, an die Tür. Die mutige Familie versteckt ihn im Keller, bis die Sonne vergißt, wie sein Gesicht aussieht. Max und Liesel lesen gemeinsam Bücher, die das Mädchen aus einer privaten Bibliothek »borgt«. In ihrer privaten Welt spiegeln sich Elend und Terror, die die Aussenwelt beherrschen. Als schließlich die Gestapo die Keller durchsucht und Bomben der alliierten Befreier vom Himmel regnen, wird es brenzlig …

»Die Bücherdiebin« erzählt mit poetischer Stimme eine Geschichte vom Grauen der Naziherrschaft und von Menschen, die in ihr überleben wollten. Es ist eine aufwühlende, erschütternd eindringliche Geschichte, die ohne großes Pathos vorgetragen wird. Der bei einer US-Produktion wohl unvermeidliche Hang zum Milieukitsch und zur Ästhetisierung des Elends nimmt der Ausstrahlungskraft der spannend-mitreißenden Erzählung glücklicherweise wenig. Ein ungewöhnlich mutiger, aber stimmiger Kunstgriff der Verfilmung besteht schließlich darin, den Tod als auktorialen Erzähler und Nutznießer der Ereignisse auftreten zu lassen.
0Kommentar| 3 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 16. Juni 2017
Ein wunderbarer Film, dessen Ursprung, das Buch, sicher noch um einige Stunden hätte verlängert werden können... doch die Botschaft kam an: Das Gute im Menschen kommt an auch ohne der Verführung der Leichtigkeit zum Denken gestählter Ideologien. Eine Ode auch an die Tapferkeit und Reinheit eines Kindes... und auf der anderen Seite eine Warnung an die schmerzlichen Splitter eines Krieges... besonders die STimme des "Todes" und die Hauptdarstellerin Liesl und Geoffrey Rush haben mir sehr gut gefallen.
0Kommentar|War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 2. März 2017
Ein sehr gutes Thema, um zu zeigen, was Kinder zu der Zeit erlebten, wie sie mit Konflikten umgehen mussten.
Allerdings sind da einige Szenen so heftig, dass die Jugendfreigabe erst ab 12 Jahren erfolgten sollte!
0Kommentar|War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 21. September 2016
Zum Glück habe ich mich von den 8 schlechten Bewertungen (bisher) nicht verunsichern lassen.
Ich finde bei Filme sollten die Sterne rein objektiv einen Film bewerten und nicht ob die Buchvorlage besser war (ist doch fast immer so und sagt letztlich nichts über den Film aus), DVD nur deutsche Tonspur hat oder keine Features, FSK etc etc etc
Das ist doch irreführend.
Hat man das Buch nicht gelesen, kann man auch nicht vergleichen.
Also sollten die Buchliebhaber das Buch hervorragend bewerten und beim Film schweigen.

Ich hatte als Buchliebhaber dieses Buch nicht gelesen und bin vom Film total begeistert... so wie die meisten Kunden hier.

Über den Film ist genug gesagt.... Meiner Meinung nach wird ohnehin in Bewertungen zu viel verraten.

Das mache ich hiermit nicht ...

DER FILM IST MEEEEGA SUPER UND AUF JEDEN FALL EINE BEREICHERUNG IM DVD-REGAL ...

Der Film bewegt ungemein, ist anspruchsvoll ohne dabei 1 Sekunde langweilig zu werden.
0Kommentar| 2 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 18. Januar 2017
Sei echt! Sei gut! Lebe!
Ich habe bei diesem Film wieder meine Gefühle entdeckt.
Der film hat mich sehr berührt.
0Kommentar|War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 28. März 2014
"Die einzige Wahrheit, die ich wirklich kenne, ist: Ich bin von Menschen verfolgt."
--

STORY:
Zu Zeiten des Nationalsozialismus muss die junge Liesel ihre Mutter verlassen und von nun an bei Rosa und Hans Hubermann leben. Letzterer erfüllt ihr bald einen lang gehegten Wunsch: Lesen zu lernen. Von da an hat Liesel eine große Leidenschaft für Bücher, die sie von verbotenen Orten mitnimmt. Alles scheint gut zu werden - bis der 2. Weltkrieg beginnt. Und eines Nachts ein Jude vor der Tür steht...

MEINE MEINUNG:
"Die Bücherdiebin" ist die Verfilmung des gleichnamigen Romans von Markus Zusak, der viele Leser, ob an der Geschichte des 2. Weltkriegs interessiert oder nicht, begeistern und berühren könnte. Auch ich gehöre der Fandgemeinde sowohl des Autors als auch des Buches an, weshalb ich mir die Adaption selbstverständlich nicht entgehen lassen konnte. Regie führte dabei Brian Percival, der damit seinen ersten großen Film auf die Leinwand bringen durfte. Wie schon das Original wird die Geschichte aus der Sicht des Todes erzählt, im Deutschen gesprochen von Ben Becker - und dieser gibt dem Streifen seiner markanten Stimme noch das gewisse Etwas.

Sophie Nélisse spielt die Protagonistin Liesel und gibt so auch gleichzeitig ihr Kinodebüt im englischsprachigen Raum. Das freundliche, aufgeschlossene, aber auch mutige Wesen des jungen Mädchens stellt sie fantastisch dar, ihre Mimik umfasst die gesamte Bandbreite an Emotionen und nicht selten berührt sie einen so bis tief ins Herz. Auch Geoffrey Rush erweckt als liebevoller Ziehvater Hans nicht nur einmal den Drang in einem, laut loszuweinen, ebenso wie Emily Watson als Rosa, eine nach außen hin barsche Frau mit einem sehr weichen Kern. Und auch Nico Liersch als Liesels bester Freund Rudi bringt die Fröhlichkeit und Solidarität seines Charakters wunderbar rüber. Keiner der Schauspieler fällt jemals aus der Rolle, wodurch es gelingt, ein sehr realistisches Bild der damaligen Zeit zu schaffen.

Natürlich ist ein Roman von 600 Seiten komplexer als ein Film mit einer Laufzeit von etwas über 2 Stunden. Dennoch ist es hier gelungen, die verschiedenen Stimmungen einzufangen und für den Zuschauer verständlich wie auch mitreißend wiederzugeben. Manche Handlungsstränge bzw. Entwicklungen gehen sicherlich etwas schnell, und leider kann man nicht am Äußeren der Charaktere erkennen, wie sie älter werden und wie die Zeit vergeht [sondern nur an den Einblendungen der Jahre und den Geschehnissen], aber die Emotionen sind genauso deutlich wie in der Vorlage, und die Geschichte schafft es, einen mitdenken, mitfühlen und mitfiebern zu lassen.

Schade ist, dass der Tod als Erzähler insgesamt ein wenig deplatziert wirkt. Im Buch hatte ich persönlich das Gefühl, dass er einen größeren und vor allem sinnvolleren Platz einnimmt als im Film. Dennoch - insbesondere für Zuschauer, die das Original nicht kennen, wird diese Weise der Narration wahrscheinlich etwas ganz besonderes sein. Und selbst wenn dies nicht der Fall sein sollte, so wird doch die emotionale Stärke der Adaption ihr Übriges tun. Ich persönlich habe an so einigen Stellen, ob traurig oder rührend, Tränen vergossen, weil mir die Geschichte so ans Herz ging. Dem Streifen gelingt es nicht komplett, Markus Zusaks meisterlich niedergeschriebene Gefühle zu transportieren, aber er ist schon sehr nah dran. Wer hier am Schluss nicht weint, der kann diesen eigentlich nur verschlafen haben.

FAZIT:
"Die Bücherdiebin" schafft das, was vielen anderen Buchverfilmungen nicht gelingt: Sie ist wunderbar gespielt, hält sich tatsächlich an die Vorlage und berührt vom Anfang bis zum Schluss. Nicht alles ist hundertprozentig perfekt, aber sehr nah dran. Unbedingt ansehen! 4,5 Punkte, hier jedoch abgerundet auf 4.
0Kommentar| 49 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 19. August 2014
Das verkündet der „wahre“ Erzähler der Geschichte uns am Anfang und Ende der -Bücherdiebin-. Mit der Stimme Ben Beckers ist dieser Erzähler einer der „Gewinner“ der Verfilmung von Markus Zusaks Bestseller -Die Bücherdiebin-. Als ich das Buch 2010 aus den Händen gelegt habe, liefen mir die Tränen übers Gesicht. Ich dachte schon damals: Diesen Stoff zu verfilmen wird aller Ehren wert sein, und ganz bestimmt nicht einfach. Im Roman sprechen die Worte für sich, im Film müssen es Bilder tun. Diese Umsetzung hat wunderbar geklappt. Brian Percival führt eine Regie, die nah am Roman ist und Florian Ballhaus, Sohn von Kamera-Legende Michael Ballhaus, hält die Kamera genau dorthin, wo die Story ihr Leben versprüht. Zusammen mit den Kulissen und Akteuren kam dabei eine Geschichte über das Leben, die Menschen und den Tod heraus; genau wie im Buch.

Liesel Meminger(Sophie Nelisse) muss zu Pflegeeltern nach Molching, bei München. Ihre Eltern sind Kommunisten, die das Regime "verschwinden" lässt. Ihr Bruder stirbt auf dem Weg zur neuen Familie. Das kleine Mädchen landet bei Rosa(Emily Watson) und Hans Hubermann(Geoffrey Rush). Es fällt Liesel schwer, sich einzuleben. Rosa macht aus dem Mädchen einen "Saumenschen", flucht und schimpft, hat aber doch ein gutes Herz. Hans, der als Anstreicher tätig ist und in der Freizeit Akkordeon spielt, ist eine Seele von Mensch und vereinbart alle Eigenschaften in sich, die Menschlichkeit ausmachen. So wird Hans schnell Liesels Papa und auch Rosa darf sich als Mama fühlen. Hans entdeckt schnell Liesels Vorliebe für Bücher. Er sitzt in den Nächten bei Liesel und liest mit ihr. Da Bücher Geld kosten, kommt Liesel zum Bücherdiebstahl. Das soll, neben dem Lesen, ihre große Passion werden.

In der Himmelstraße, wo Familie Hubermann wohnt, lernt Liesel Rudi Steiner(Nico Liersch) kennen. Der Junge ist etwas sonderbar, so malt er sich z.B. schwarz an, rennt um den Sportplatz und fühlt sich dabei wie Jesse Owens. Rudi und Liesel werden unzertrennlich. Gemeinsam gehen die beiden durch schwere Zeiten.

Der Krieg macht vor Molching nicht halt. Hans Hubermann tut sich schwer, in die NSDAP einzutreten. So verliert er Aufträge und der Familie geht es schlechter. Als dann noch ein junger Mann vor Hubermanns Tür auftaucht und um Hilfe bittet, geraten die Hubermanns in Lebensgefahr. Max(Ben Schnetzer) ist der Sohn eines Stuttgarter Judens. Dieser Jude hat Hans im ersten Weltkrieg das Leben gerettet und ihm das Akkordeon geschenkt. Hans hat ihm versprochen, ihm dafür zu helfen. Wer Hans Hubermann kennt, der weiß, dass dieser Mann seine Versprechen hält, egal ob er sich dafür mit den Nazis oder dem Teufel anlegen muss. So wird Max im Haus versteckt und Liesel nimmt, zunächst scheu und zögerlich, Kontakt zu ihm auf. Mit Max lebt sie ihre Freude am Lesen und Erzählen noch weiter aus.

Als der Krieg in seine entscheidende Phase geht, wird das Leben der Hubermanns noch einmal durcheinander gewirbelt. Kein Schicksalsstein bleibt auf dem anderen stehen. Beständig sind nur die Bücher, die Geschichten, die Liebe und alles, was Menschlichkeit ausmacht. Liesel weiß dabei genau, was sie zu tun hat...

-Die Bücherdiebin- war für mich ein magisches Buch. Eines, das ich beim Lesen nicht mehr aus der Hand legen konnte und das mich mitnahm in die Welt von Liesel Meminger. Brian Percivals Film hat die „Seele“ dieses Romans sehr gut getroffen und auch sein Film hat die magische Eigenschaft, einen mitzunehmen. Manchmal an Orte, die man gar nicht sehen möchte, manchmal schlichtweg in den Himmel hinein. Am Ende weiß der Erzähler, wie am Anfang der Geschichte, dass niemand für immer lebt und, dass ein Mensch nur so viel wert ist, wie sein Wort. Eine wunderbare Geschichte...
0Kommentar| 30 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
1938, III. Reich: Liesel Memminger (Sophie Nélisse) wird mitsamt ihren Bruder von "einer Kommunistin" (Heike Makatsch) weggenommen und zu ihren Adotpiveltern gebracht. Auf dem Weg dorthin verstirbt im Zug noch der Bruder. Während Hans Hubermann (Geoffrey Rush) das neunjährige Mädchen freundich aufnimmt, mutet seine Frau Rosa Hubermann (genial: Emily Watson) wie ein Gewitter an. Sie hat eine Kodderschnauze, die sich gewaschen hat, versteckt aber auch ihr grundgutes Herz dahinter. Liesel kann nicht lesen und schon bald sickern die Gerüchte durch, dass die Mutter des "Dummkopfs" eine Kommunistin war. Hans bietet ihr im Keller die Möglichkeit an, ein eigenes Wörterbuch an die Wand zu schreiben, was das wissbegierige Mädchen zu gerne tut. Auch die Bürgermeistergattin (Barbara Auer) bietet ihr vorerst an, in deren Haus zu lesen. Ihren einzigen richtigen Freund hat sie in Rudi (Nico Liersch).

Doch die relativ unbeschwerten Kindertage mit den netten Adoptiveltern und Rudi treten bald in den Hintergrund. Eine alte Schuld holt Hans ein und so nimmt er den Sohn eines gefallenen Freundes bei sich auf. Das Problem nur: Max ist Jude.

Anfangs benötigt der Film etwas Zeit um in Fahrt zu kommen. Dabei wirkt er stellenweise etwas lang. Am Görlitzer Bahnhof wurde mmit einer echten Dampflok gedreht. Die "58311" wurde aus Baden-Württemberg nach Görlitz überführt und benötigte für die Fahrt 48 Tonnen Kohle und 300.000 Liter Wasser. Die Straßenzüge säumen deutsche Schriften und auch ansonsten hat man sich extrem viel Mühe bei der Detailreiche gegeben. Daher mutet es etwas befremdlich an, dass das Lexikon von Liesel komplett auf englisch ist. Das wirkt dabei unausgegoren und extrem störend.

Auch sind die wenigen Actionszenen gegen Ende des Films nicht ganz überzeugend dargestellt und es gibt so ein, zwei Sachen, die seltsam erscheinen wie Fotos und Leichen. Ich möchte im Einzelnen nicht darauf eingehen, weil ich sonst spoilern müsste. Darüberhinaus ist der Film jedoch erfrischend gut gespielt und erzählt eine anrührende Geschichte ohne (komplett) in Kitsch abzudriften. Grds. ist vom Krieg nur am Rande etwas zu sehen. So versetzt man den Zuschauer in eine Stadt und in die Sicht der dortigen Bewohner. Das Sitzen im Bunker ist dabei beklemmend in Szene gesetzt.

Ich habe den Roman von Markus Zusak nicht gelesen, kann aber den Film empfehlen.
11 Kommentar| 22 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 30. März 2014
Kennt ihr das? Der Film ist vorbei, alle raffen ihre Sachen zusammen und eilen möglichst schnell nach draußen um die ersten auf dem Parkplatz oder ganz vorne in der Toilettenschlange zu sein?
Bei Die Bücherdiebin ist eben dieses Phänomen nicht aufgetreten.
Alle, wirklich alle sind auf ihren Plätzen sitzen geblieben und haben geschwiegen.
Dieser Kinofilm gibt einem sowohl emotional als auch geistig viel zu verarbeiten und drübernachzudenken.
Wer gerne einen Film sehen möchte, der zutiefst berührt, einen in die geschichtliche Vergangenheit abtauchen lässt und natürlich das Thema Bücher herrlich ausgeprägt behandelt, der kann mit Die Bücherdiebin nur absolut richtig liegen!
22 Kommentare| 68 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 18. Mai 2014
Nach dem Roman von Markus Zusak.
Der Film kommt recht nah an die Vorlage heran.

Zum Inhalt: (Nur Grundstruktur-keine Spoiler)

Die Geschichte spielt im nationalsozialistischen Deutschland zum Ende der 30er Jahre.
Im Mittelpunkt steht die 9-jährige Liesel, die zu Pflegeeltern kommt, da ihre Mutter eine kommunistische Gesinnung hat. Schnell freundet Liesel sich mit dem Nachbarsjungen Rudi an und entwickelt eine große Leidenschaft für Bücher und liest alles, was sie in die Finger bekommt.

Nach dem Eintritt von Liesel und Rudi in die Hitlerjugend nehmen beide auch an der Bücherverbrennung teil- erschüttert von diesem Erlebnis, beginnnt Liesel sich in der Bibliothek des Bürgermeisters zunächst mit Erlaubnis einer der Angestellten und später schleicht sie sich heimlisch durch Fenster, um Bücher "auszuleihen".

Nach der Reichsprogromnacht und der Eskalation der Gewalt gewähren Liesels Pflegeeltern dem verfolgten Max Unterschlupf, der kurz darauf sehr krank wird. Liesel pflegt ihn gesund und liest ihm so viel sie kann aus den "geliehenen" Büchern vor. Es entwickelt sich eine tiefe Freundschaft und Zuneigung zwischen den beiden.

Es dauert nicht Lange bis die Familie ins Visier der Gestapo gerät- Max wird zur Flucht gezwungen!

So, der Rest wird nicht verraten ; ))) das ist das Grundgerüst des Films.

Die schauspielerischen Leistungen, ebenso wie eine grossartige Regie durch Brian Percival sorgen für eine zutiefst anrührende, authentische, berührende Atmosphäre.

Es wird ein Bild gezeichnet, dass in einer Zeit des Hasses und der Entbeherungen dennoch Platz für Liebe, Leidenschaft, Zusammenhalt und tiefe Freundschaft ist.

Weitere Elemente wie dramatische Wendungen, Voice-over Parts und Aufklärung der kompletten Lebenswege der Charaktere tragen zu einem hoch emotionalen Film Erlebnis bei. Klischees/ Kitsch und unnötiges Tränendrüsen drücken bleiben völlig aus.

Zusammmenfassend möchte ich sagen, dass ich den Film uneingeschränkt weiter empfehlen kann.
Für alle, die sich mit der Zeit des 2. Weltkriegs emotional auseinandersetzen möchte und die Leidenschaft für Bücher und die Kraft der Worte schätzt, wird hier voll auf seine Kosten kommen.
0Kommentar| 9 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden

Haben sich auch diese Artikel angesehen

12,99 €

Brauchen Sie weitere HilfeHier klicken