Sale70 Sale70w Sale70m Hier klicken Jetzt informieren Book Spring Store 2017 Cloud Drive Photos Alles für die Schule Learn More TDZ Hier klicken HI_PROJECT Mehr dazu Mehr dazu Shop Kindle AmazonMusicUnlimited BundesligaLive longss17

Kundenrezensionen

4,0 von 5 Sternen
65
4,0 von 5 Sternen
Format: Hörkassette|Ändern
Preis:8,99 €+ Kostenfreie Lieferung mit Amazon Prime


Derzeit tritt ein Problem beim Filtern der Rezensionen auf. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.

am 17. August 2014
Sieben kurze Folgen der Drei Detektive, sehr gut gelungen, sehr abwechslungsreich, gute Alternative zum hören zu den vielen bekannten Buch-Vertonungen.
0Kommentar|War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 20. Oktober 2016
Tja was soll man dazu sagen….

Eine wunderbare Folge, wie auch alle davor…

Einmal Drei ???, immer Drei ???

Ob Jung oder Alt, es ist immer wieder schön zu hören…
0Kommentar|War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 5. September 2014
Hier rezensiert: Die Vinyl-Version, siehe
[...]
um die genaue Release-Version zu sichten.

Zum Vinyl, dem Datenträger als solches:
Hübsch anzusehen sind die drei Scheiben schon, aber technisch eine absolute Katastrophe die Sony als Copyrighthalter und als verantwortliches Unternehmen für die Pressung hier abgeliefert hat.
Zwar kommen die LPs als 180g-Pressung eingeschweißt zusammen im toll gestalteten Gatefolder als Schwergewicht ins Haus, doch beim Auspacken macht sich schnell Enttäuschung breit.

Vor dem Ersten Abspielen viel optisch sofort auf, dass die Scheiben nicht richtig entgratet waren, PVC-Streifen hingen noch an den Rändern und mussten von mir mühsam einzeln entfernt werden. Beim Auflegen auf meinen Plattenspieler stellte sich heraus, dass das Mittelloch weder korrekt in der Mitte noch in der richtigen Größe gestanzt ist, ein wenig zu klein wäre ja nicht schlimm gewesen, aber in diesem Fall war es ein wenig zu groß, was den Abtastweg der Nadel und somit den Klang negativ beeinflusst.

Um das Mittelloch befinden sich teils massive Kratzer, was mich dazu brachte, das Vinyl vor dem ersten Abtasten mal genauer anzusehen. Ich bin zwar kein Profi, was Plattenpressung betrifft, aber die schwarzen Punkte, die in dem blauen Hintergrund der 'PictureDiscs' zu sehen sind, sind offenbar die Reste des PVC, die bei dem unsachgemäßen Entgratungsversuch der Scheiben auf dem noch warmen Material hängen geblieben sind.
Außerdem sind bereits einige Kratzer quer zur Rille im Mittelbereich der Scheiben zu sehen.

Nichtsdestotrotz wieder auf mein Abspielgerät gelegt, mit 33 1/3 Umdrehungen gestartet und noch bevor ich die Nadel auflegen konnte, war sofort eine Wellung der Platte nach oben (durch die Beleuchtung meines Abspielgerätes) zu erkennen.
Ich haben einen guten Plattenspieler, der den Höhenunterschied in der Rille locker mitnimmt, dann mutig die Nadel bei A1 auf Anfang gesetzt, keine zwei Minuten gehört und sofort wieder runter genommen, denn meiner fünf Mal so teuren Nadel, nebst Abnehmersystem werde ich das Abtasten einer solch minderwertigen Platte nicht antun:

Ein fast permanentes Knistern und regelmäßiger Knackser bei jeder Umdrehung, die wahrscheinlich durch Einschluss von Staub beim Pressen entstanden sind.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass die drei Platten minderwertig hergestellter Mist sind, wahrscheinlich unsachgemäß von ungeschultem Personal produziert, denn das Ausgangsmaterial mit 180g/LP-Modus-Stereo sind eigentlich perfekt geeignet um ein sehr gutes Abbild von Tönen zu liefern.

Am liebsten würde ich dem Mitarbeiter, der meine Exemplare presste, dazu zwingen, sich sein akustisches Ergebnis selbst wieder und wieder anhören zu müssen und das während seiner ganzen Arbeitszeit, eine Woche lang, um ihn dann mit einer Pressung von z.B. Daft Punks LP ‚Random Access Memories‘ in den Feierabend zu entlassen, die hier exemplarisch eines perfekt gepressten LP darstellt.

Natürlich würde die Platten irgendwie hier bei mir laufen, einige würden dies wohl als ‚Meckern auf hohem Niveau‘ bezeichnen, aber wenn ich schon mein Bestes, also mein Geld gebe, will ich auch das Beste dafür.
Ergo werde ich das schön anzusehende, aber defekte Produkt wieder an amazon zurückschicken und auch an das Label ‚Europa‘ eine harsche Beschwerde schreiben, so sollte man eben nicht mit langjährigen Abnehmern und Unterstützern dieser Serie umgehen, die sich mal was Besonderes können wollen, und dafür bereit sind mehr Geld auszugeben, um dann so enttäuscht zu werden.
Ein kleines Trostpflaster war dann der von mir installierte Amazon-Player, quasi der Notbehelf mit dessen Hilfe ich den ‚AutoRip‘ dieser LP zumindest hören und runterladen konnte und die sieben Geschichten in angemessener Qualität hören konnte, die mir inhaltlich, mal abgesehen von zwei Geschichten ganz gut gefallen haben.

Ich vergebe ***-Sterne für den Inhalt und null Sterne (sechs, setzen!) für den Datenträger, macht geteilt durch zwei: 1,5 und vom deutschen Schulnotensystem ausgehend sind 6 minus 1,5 immer noch eine Fünf, also ein Stern.
Auch werde ich über den Ausgang der Rücksendung an amazon, nebst der Reaktion von Europa berichten.
11 Kommentar| 11 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 3. März 2014
"In der Kürze liegt die Würze"... So haben es sich die Herausgeber von diesen 7 Kurzgeschichten auch gedacht. Kurz, knackig und super zum mitraten.
0Kommentar|War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
Die CD-Hülle beinhaltet drei CD's, auf den ersten beiden CD's sind jeweils zwei ???-Kurzgeschichten (1. CD: "Der siebte Gast", "Bis um sieben zurück" / 2. CD: "Bobs schwerste Stunde", "Die rote Sieben") und auf der dritten CD drei ???-Kurzstories ("Schutzgeld", "Die siebte Frau des Leuchters", "Die verschwundene Torte").
Alle Geschichten wurden durch jeweils einen ???- Autoren verfasst und sind teilweise wirklich nicht schlecht. Einige sind allerdings aber auch ziemlich vorhersehbar und können nur bedingt überzeugen. Das größte Aufsehen erregt wohl die mystische Story um zwei Mexikaner in "Die siebte Frau des Leuchters", die in ihrer Art doch etwas aus der ???-Serienart schlägt. Alles in allem bilden die Stories aber einen ganz netten Mix, wenn auch das ganz große Ah-ha-Erlebnis ausbleibt.
0Kommentar| 4 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 26. April 2014
Es war noch gar nicht so lange her, dass man im Hause KOSMOS seit Jahrzehnten die erste Anthologie der drei ??? namens "Die drei ??? und die Geisterlampe" herausbrachte, als man 2012 dann gleich noch einmal in diese Richtung vorstieß. Diesmal jedoch waren es "nur" sieben Geschichten, allerdings mit der Besonderheit, dass alle etwas mit der Zahl "Sieben" zu schaffen haben - was sich konsequent sogar bis hin zur Autorenschaft hin fortsetzt. Es sind tatsächlich deren Sieben, welche die Serie zurzeit aktiv mitgestalten. Als Special Guest darf dabei André Marx gelten, der sich in letzter Zeit dort etwas rar gemacht hatte, da er sein eigenes Projekt ("Das wilde Pack" - ebenfalls im KOSMOS-Verlag erscheinend) offenbar hauptsächlich beackerte. Und wie das inzwischen üblich ist, vertonte EUROPA unter dem Dach von Sony Music das gute Stück nun rund zwei Jahre später und presste es als Special auf drei CDs.

_Kurz und bündig_

Sieben ganz unterschiedlich gelagerte Kurzgeschichten, bei denen die "Sieben" überdies stets eine zentrale Rolle spielt. Oder wie es in der Geschichte "Bobs schwerste Stunde" sehr treffend bemerkt wird, dass ausgerechnet diese Zahl unglaublich oft in den Fällen der drei Fragezeichen vorkommt. Nicht alle Fälle wissen zu überzeugen, besonders den in Gedichtform kann man sich getrost ersparen, wiewohl er nicht einer gewissen Originalität entbehrt. Der Rest ist leichtere Kost und nicht ganz so abgehoben, wie die ebenfalls erst jüngst vertonte "Geisterlampe"-Anthologie. Mit Ausnahme der Story mit Bobs Blackout und die mit dem Leuchter, diese sind in einem regulären Setup der drei Fragezeichen nicht möglich - warum, muss unter Berücksichtigung des Spannungserhalts hier leider unerwähnt bleiben. Für manchen Fan ist dies vielleicht zu viel des Guten. Alles in allem bietet dieses CD-Triple aber grundsoliden Serien-Standard in verdaulichen Happen. Nicht mehr nicht weniger. Der siebengliedrige Rezensentendaumen rutscht um eben so viele Grade von der Senk- in die Waagerechte.

Jürgen Pern - Buchwurm Redaktion

- Für Amazon stark gekürzte Rezension, vollständige Fassung auf buchwurm.org
0Kommentar| Eine Person fand diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 22. Februar 2014
Aufmachung: Die 3 CDs kommen in einem Jewelcase, die CDs sind mit unterschiedlichen Motivvariationen des Covermotivs bedruckt, welche jeweils die den Fällen entsprechnenden Tortenstücke zeigen. Die Idee ist nett, allerdings fand ich die Ausführung der anderen Jubiliäumsboxen und Sondereditionen deutlich besser. Statt der 3erBox wären 3 einzelne CD Hüllen im Pappschuber, schwarze CDs und die Movivvariationen auf den jeweiligen Covern für meinen Geschmack die bessere Wahl gewesen. Die sind nicht nur hübscher und würden besser mit den anderen Sondereditionen harmonieren, sondern können auch bei Verzicht auf die Papphüller besser in CD-Regalen zwischen den anderen Folgen zu verstaut werden.
Das Booklet widmet jedem Fall eine eigene Seite, was zu begrüßen ist. Ich freue mich ja immer, wenn bei Sondereditionen noch Hintergrundinfos, Interviews etc. im Booklet sind, das ist hier leider nicht der Fall. Hoffentlich wird das nächstes Jahr beider 175. Folge nachgeholt.

Zum Inhalt: Abwechslungsreich, insgesamt stärker als die Geisterlampe. Weniger Geschichten, dafür deutlich bessere Qualität. Auch wenn mich nicht alle Fälle voll überzeugen konnten, so hat mich das Gro gut unterhalten.

1. Mit der ersten Geschichte aus der Feder von André Minninger erwartet den Hörer ein Krimi um eine Märchen-Party, der zwar schnell zu durchschauen ist, aber dafür von seinem Humor lebt - vor allem Bobs Kommentar zu Hans-Christian Andersons "Märchen" vom Mädchen mit den Schwefelhölzern ist herrlich ;)
2. Es folgt eine Erzählung von Kari Erlhoff, die deutlich origineller als ihr Vorgänger daherkommt. Ohne zu viel verraten zu wollen: Hier verstricken sich die Realitätsebenen, Bob wird unter anderem eins mit seinem einst realweltlichen "Alter Ego"
Robert Arthur und 50 Jahre ??? werden zwischenzeitlich zurückgedreht.
3. Auch der nächste Fall ist besonders für langjährige und treue Fans ein Genuss. Hendrik Buchna hat einen Mitrate-Fall beigetragen, der Episoden aus der Vergangenheit der drei Detektive betrifft. Hier kann munter mitgeraten werden, so dass der Fall beim ersten Hören ein großer Spaß werden kann. Da hier das Mitraten eindeutig im Fokus liegt, mag die Wiederhörbarkeit dieses Falls ein wenig leiden. Hörern, die nur ein paar Folgen im Regal stehen haben, könnte dieser Fall möglciherweise nicht so liegen.
4. Marco Sonnleiter entführt uns im 4. Fall auf hohe See und damit in ein beliebtes Krimi-Szenario. Wir werden Zeuge eines Verbrechens an Bord und Justus kann seine Deduktionsfähigkeiten glänzen lassen. Der Fall ist gut konstruiert, es ist fast schon schade, dass hier nur eine Kurzgeschichte vorliegt. Diese Idee hätte auch auf ein Vollzeit-Abenteuer der Detektive ausgeweitet werden (mehr verdächtige Charaktere, Motiv weiter ausbauen, ...). Sonnleiter zeigt mit dieser Geschichte, dass er klassische Deduktionsgeschichten nach englsichem Vorbild beherrscht. Ich würde mir wünschen, dass er diese Richtung auch bei seinen zukünfitgen DDF-Fällen stärker verfolgt.
5. Fall Nummer 5 stammt von Ben Nevis und fängt äußerst mysteriös an. Im Laufe der Erzählung ahnt der Hörer dann zwar recht schnell, was Sache ist; aber der wirklich "knuffigen" Geschichte macht dies keinen Abbruch. Mehr darf ich nicht verraten ;)
6. Da Geschmack sich nun mal verschieden gestaltet und die Erzählungen doch sehr unterschiedlich sind, war es zu erwarten, dass auch ein Fall dabei sein wird, der nicht meinem Geschmack entspricht. Diese stammt von Christopf Dittert. Insgesamt wirkte dieser Fall gezwungen, die an sich interessante Grundidee hätte geschickter umgesetzt werden können und mit einem echten Aha-Effekt am Ende daherkommen können.
7. André Marx, der mit seiner Kurzgeschichte aus dem Fragezeichen-Exil zurückkommt, hat man sich für den Schluss aufgespart. Das war eine weise Entscheidung, denn so kommt zum Schluss ein Knaller. Marx hat eine Ballade gedichtet, in der auf kreative Art und Weise ein unterhaltsamer Fall präsentiert wird. Und auch hier dürfen die Fans mitraten und wie bei Fall nummer 3 mit ihren DDF-Kenntnissen glänzen.

Fazit: Schnell ein DDF-Hörspiel zwischendurch hören? Oder endlich mal eines komplett vorm Einschlafen hören? Hier gibt es genug Hörkost. Es waren sehr starke Geschichten dabei, besonders gefallen haben mit Nr. 2, Nr. 5 und Nr. 7. Ich denke, dass für jeden DDF-Fan der ein oder andere sehr unterhaltsame Fall dabei ist, der auch wiedergehört werden mag. Durch die vielen Anspielungen ist die Sammlung vor allem auch für Fans interessant.
0Kommentar| 19 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 17. Dezember 2016
Kosmos melkt die 3??? Kuh. Nachdem die Originalserie aus den USA schon vor Jahren eingestellt wurde und man in Deutschland die Rechte zur Weiterführung der Serie erlangte, kamen nicht mehr Fälle als vorher auf den Markt, sondern auch am Original freiere Fälle. Nach 3??? Kids und anderen Nebenerscheinungen, jetzt also Kurzgeschichten. Masse statt Klasse, da der Originalgeist der Serie bisher nie wirklich eingefangen wurde. Aber als Fan der Serie freut man sich trotzdem, dass die Serie weiter läuft. Schön ist natürlich, dass die Hörspielumsetzung im Gegensatz zu damals viel besser und genauer erfolgt und größtenteils nach alt bewährten Muster mit den Originalsprechern. Zu erwähnen ist noch, dass die Kurzgeschichten in Nordrhein-Westfalen abendlich nach öffentlich-rechtlichem Vorbild im lokalen Radio liefen.
0Kommentar| Eine Person fand diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 19. Dezember 2014
Ich bin recht enttäuscht mit der Umsetzung der Kurzgeschichten. Es hätten auch 4 Geschichten gereicht, das den Charakteren und den Geschichtenverläufen zugute gekommen wäre. Ganz schlimm ist die letzte Geschichte in Reimform a la Wilhelm Busch oder Paulchen Panther.
Vielfach ist der eigentliche Funke der Drei Fragezeichen nicht übergesprungen. Vielleicht sollte man sowas lassen und die Zeit und Energie in die eigentliche Serie investieren.
0Kommentar| Eine Person fand diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 23. Juni 2014
Inhalt: Sieben Kurzgeschichten von sieben Autoren in einer Hörspiel-Box: Bei diesen Fällen wird so rasant ermittelt, dass die Lösungen nur knapp entfernt sind! Mysteriös, abenteuerlich, gespenstisch, experimentell, witzig, unheimlich und verflixt: Siebenmal knackig-kurzer Hör-Spaß ist garantiert! Mit: Der siebte Gast (André Minninger), Bis um sieben zurück (Kari Erlhoff), Bobs schwerste Stunde (Hendrik Buchna), Die rote Sieben (Marco Sonnleitner), Schutzgeld (Ben Nevis), Die siebte Frau des Leuchters (Christoph Dittert) und Die verschwundene Torte (André Marx).

Handlung: Ein Sonderfolgenorkan wütet bei den drei ???: Ein Special folgt zurzeit auf das nächste. Die neueste Sonderveröffentlichung mit dem Titel Das Rätsel der Sieben bietet sieben Kurzgeschichten auf drei CDs und erinnert damit stark an Die drei ??? und die Geisterlampe, in dem erst im September 2012 zwölf unterschiedliche Minifälle präsentiert wurden. Die sieben hier gebotenen Fälle erweisen sich mitunter als sehr innovativ. Herausstechend sind insbesondere zwei Folgen. Zum einen die zweite Folge, Bis um sieben zurück, bei der auf unterschiedlichen, zunächst undurchschaubaren Zeitebenen ein Spiel mit Bob (bzw. Robert) getrieben wird, sowie zum anderen die abschließende gereimte Folge von André Marx, bei der ein verstärkter Erzählereinsatz genutzt wird, um eine Geschichte in Gedichtform zu bieten. Zwar ist letztere geistreich, interessant und etwas völlig Neues in der Seriengeschichte, doch stören die Reime den Spielfluss im Hörspiel immens. Die Verse wirken erzwungen und unauthentisch. Allerdings treffen Justus, Peter und Bob in Die verschwundene Torte ebenso auf einen alten Bekannten. Verwoben mit der traditionsreichen Serienhistorie ist zudem der dritte Fall, Bobs schwerste Stunde, bei dem der Raub des Fallarchivs einen Aufhänger für eine Reise quer durch die Serienvergangenheit darstellt. Die Fälle spielen mal auf hoher See wie in Die rote Sieben, dann keimt wieder die gewohnte Schrottplatzatmosphäre auf oder die drei Detektive streunen auf Rocky Beachs Gassen umher wie in Schutzgeld. Mal geht Onkel Titus fremd oder Justus’ Leibspeise wird gestohlen, später müssen mystische Rätsel gelöst werden. Gleich zu Beginn liefert André Minninger mit Der siebte Gast sogar eine Geschichte im Märchenstil ab, bei der die Protagonisten in die Rollen bekannter Märchencharaktere schlüpfen. Zweimal gibt es nach dem eigentlichen Fall und der obligatorischen Abschlussmelodie noch ein Nachspiel zu den vermeintlich abgeschlossenen Fällen. Insofern wird hinsichtlich des Aufbaus und der Inhalte von den Kernfolgen stark abstrahiert und variiert. Das Tempo ist angesichts der kurzen Spielzeiten hoch. Zudem wird reichlich experimentiert und das Die drei ???-Universum in vielerlei Hinsicht, vor allem aber erzählperspektivisch, erweitert. Unter dem Strich warten alle Folgen mit einer Besonderheit auf, die Fans begeistern wird, obgleich manche Geschichte mehr, manche weniger interessant und packend ausfällt. Extreme Ausreißer nach oben und unten bleiben bisweilen aus.

Sprecher: Sieben unterschiedliche Fälle bedeuten zugleich sieben unterschiedliche Sprechercasts. Durchweg beteiligt sind logischerweise Erzähler Thomas Fritsch sowie die drei ???, namentlich Oliver Rohrbeck, Jens Wawrczeck und Andreas Fröhlich. Ungewöhnlich hoch ist Fritschs Anteil am letzten Fall, dessen Strippen der in Dresden geborene Schauspieler jedoch in gewohnt spielerisch sympathischer und souveräner Manier zieht. Hier und da ist die geringe Anzahl an Charakteren verräterisch und deutet auf den Ausgang des Falles hin, doch schmälert das nur bedingt die Hörfreude, denn die Sprecherleistungen fallen im Großen und Ganzen positiv aus. Besonders stechen die auffallend unaufrichtige Ursula Heyer, Merette Brettschneider, Wolfgang Rositzka (dessen Stimme stark der von Sky du Mont ähnelt) sowie der bedrohlich harsche Erik Schäffler hervor. Der dritte Fall, Bobs schwerste Stunde, lebt gar alleine vom Zusammenspiel der drei Detektive mit Justus’ Tante Mathilda (wie immer gesprochen von Karin Lieneweg) und Onkel Titus (Andreas von der Meden). Unerschlossen bleibt der Einsatz von Claudia Stocksieker als Off-Sprecherin, deren Parts problemlos von Erzähler Fritsch hätten übernommen werden können.

Musik und Effekte: Sieben Fälle in einer Produktion unterzubringen verlangt hinsichtlich der Inszenierung viele stilistische Elemente, welche die fallspezifischen Differenzen leicht erkennbar machen. So ist beispielsweise der märchenhafte erste Fall mit Streichermusiken unterlegt, die eine ebensolche Atmosphäre entfachen. Über weite Strecken von Das Rätsel der Sieben erklingen ansonsten altbekannte Musiken. Vom Schiff über geisterhafte Szenerien bis hin zu Zeitsprüngen in die Vergangenheit gelingt es, den Hörer an die Hand zu nehmen und durch das Hörspiel zu führen. Gleichsam kommt hier und da dank der bewährten Kreissäge die gewohnte Schrottplatzromantik auf. Verkürzte Versionen der Titelmusik grenzen die einzelnen Fälle voneinander ab. Diese ertönen auf Dauer etwas zu häufig. Zweimal erklingt die Abschlussmelodie sogar doppelt, entsprechend der oben erwähnten Nachspiele. Alternativlösungen dazu sind allerdings schwer denkbar und die Produktionsweise daher nachvollziehbar.

Fazit: Das Rätsel der Sieben sprüht vor Kreativität. Inhaltlich wird in den sieben Geschichten aus allen Rohren gefeuert und nicht lange gefackelt. Die eine oder andere Geschichte, insbesondere die zweite, vierte und sechste, hätte etwas angereichert gut und gerne einen einstündigen Fall ergeben können. Einige Fälle sind leicht vorhersehbar, andere Nüsse selbst für hartgesottene Detektivfreunde schwer zu knacken. Die technische Untermalung sowie die Leistungen der Sprecher erfüllen ihren dramaturgischen Zweck, obgleich qualitative Ausreißer nach oben hin ausbleiben. Insofern ist die Produktion für Serienneulinge durchaus verzichtbar, doch Serienfans werden ihren Gefallen an den sieben Kurzepisoden finden. Insbesondere locken jene Fälle, die Elemente aus der langen Serienhistorie aufgreifen und gekonnt verarbeiten. Ein nettes Gimmick für die Fans also!

Note 2-
0Kommentar|War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden