Fashion Sale Hier klicken Neuerscheinungen Cloud Drive Photos Erste Wahl Learn More Slop16 Hier klicken Fire Shop Kindle PrimeMusic Summer Sale 16

Kundenrezensionen

4,3 von 5 Sternen
107
4,3 von 5 Sternen
Format: Amazon Video|Ändern
Preis:3,99 €
Ihre Bewertung(Löschen)Ihre Bewertung


Derzeit tritt ein Problem beim Filtern der Rezensionen auf. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.

am 2. März 2010
Eigentlich ist es kaum zu glauben, dass dieser Film fast nie gedreht worden wäre. Nachdem die Führungsetage bei Paramount mit "Brotherhood" von Martin Ritt mit Kirk Douglas in der Hauptrolle kurz zuvor einen fürchterlichen Schiffbruch erlitt, schien das Thema Mafia-Film zunächst erledigt. Denn der Film floppte in dem gleichen Ausmaß wie soviele mit viel Sex und Crime herausgeputzten Kolportagen des Mafia-Genres zu dieser Zeit. Aber da lagen ja noch die Rechte von Mario Puzos Buch "The Godfather" irgendwo in der Schublade, die man ihm mal für läppische 12.500 Dollar und eine 2,5 %-Beteiligung am Umsatz abgekauft hat. Ein Buch, das 67 Wochen lang die Bestsellerliste der NY Times anführte, was die Bosse bei Paramount kaum milder stimmte. Die Umsetzung erfolgte eher zähneknirschend und die Probleme setzten sich fort. Marlon Brando, dem zu dieser Zeit sein Ruf als hochtoxikologisches Kassengift vorauseilte, war den Studiochefs genauso suspekt wie das Drehbuch. Schon gar nicht mochten sie den Regisseur. Francis Ford Coppola war in ihren Augen auch nur einer dieser wichtigtuerischen Jungtalente, denen es mal eine gepfefferte Lektion erteilt gehörte. Die Produktion gaben sie schließlich Albert S. Ruddy in die Hände, der den Leuten bei Paramount eigentlich völlig unbekannt war, bis auf die Tatsache, dass er die ihm vorgegebenen Budgets strikt einhielt und von dem sie sich deshalb erhofften, dass er keinen Cent mehr als die veranschlagten 5 Millionen Dollar für den Film ausgab.

Für Coppola war das Buch von Puzo ziemlich billiger Stoff. Er strich die Vorlage für die Kinoumsetzung auf die wesentlichen Kernelemente zusammen: das Patriarchat, Amerika, die Hierarchie der Familie und deren Bedrohung von außen. In diesem Kontext setzt er auch die Kontrapunkte: Hochzeiten, Taufen und Trauerfeiern, die gemeinsam im heiligen Familienverbund zelebriert werden, stehen diametral entgegen zu Rachefeldzügen, Opferriten, Ermordungen und Pferdeköpfen im Bett. Wodurch als Folgerung suggeriert wird, dass für das Überleben in der Gesellschaft die mythische Qualität einer von Blut und Ehrgeiz durchtränkten Familie immer noch besser ist als ein Vakuum an Schutz und Geborgenheit. Entsprechend komponiert Coppola seine grandiosen Bildeinfälle, die Zerrbilder einer von Selbstbetrug und ausgehöhlten Idealen geprägten heilen Welt sind. Selbst das Sterben wird bei ihm bis ins kleinste Detail durcharrangiert. Don Corleone bricht beim Spielen mit dem Enkelkind zusammen und fällt wie ein gigantischer Baum im Wald zur Seite in die Pflanzen des Gartens und reißt alles um sich herum mit nieder. Ähnlich episch bebildert wird Sonnys Ermordung, bei der die Brutalität der abgebildeten Grausamkeiten mit einer fast schon tänzerischen Choreografie in Szene gesetzt wird und wo die Hierarchie zu den Feinden der Familie selbst im Tod noch pedantisch gewahrt bleibt. Feinde, von denen dem Zuschauer nicht viel bekannt ist, außer dass sie im Gegensatz zum Corleone-Clan groß ins Drogengeschäft einsteigen wollen. Eine anonyme Beziehungslosigkeit, die selbst beim Hinrichten noch gewahrt bleibt: "Nichts Persönliches, nur etwas Geschäftliches". Das Spiel aus Nähe und Distanz und die Beziehung des Individuums zur Gemeinschaft bilden das wesentliche Fundament in Coppolas Montage. Insofern geht es natürlich auch um die Stellung des organisierten Verbrechens in einer entmystifizierten Gesellschaft. "Ich glaube an Amerika" ist der erste Satz, der ins Kinodunkel gesprochen wird. Coppola verglich Amerika und Mafia: "Beides sind auf Profitmaximierung ausgerichtete Systeme, die in ihrem Wesen korrupt sind. Aber nur die Mafia kümmert sich um die kleinen Leute, wenn auch nur mit dem Hintergedanken, später von ihnen Loyalität einzufordern." Die Verflechtung zwischen Mafia und staatlichen Institutionen wird dann im zweiten Teil noch stärker in den Mittelpunkt gerückt. Ein Glücksgriff war nicht nur das Cast (Al Pacino, James Caan, Diane Keaton und Robert Duvall an der Seite von Marlon Brando) sondern auch der Score von Nino Rota mit seinen markanten Motiven (Godfather Waltz, Sicilian Pastorale), die dem eigentümlichen Rhythmus des Films seine prägnante visuelle Musikalität verleihen.

Die Restauration des Films durch Robert Harris ist prächtig gelungen. Die Bilder sind gestochen scharf in 1,78:1. Die Tonspur liegt erstmals in 5.1 Digital Surround vor. Zusätzlich vorhanden ist der sehr interessante Audiokommentar von Francis Ford Coppola, der auch auf einige Anekdoten eingeht. So erfährt man, dass Marlon Brando sich Harzklümpchen an die Backenzähne klebte, um seine Wangen stärker runterhängen zu lassen.
11 Kommentar| 54 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 10. September 2013
Als aller erstes: Ich liebe diesen Film!

Die negativen Punkte richten sich nur an Leute die den alten Paten schon kennen!

1. Synchro (Siehe Korrektur):
Direkt nach den ersten 2 Sätzen merkte ich, dass hier was nicht stimmt. Die haben doch ernsthaft an der deutschen Synchronfassung rumgespielt. Schande über solche Leute! Genauso wurde es auch bei der "uncut"-Version von "Scarface" gemacht, welche auf ARD lief.
Die Synchro ist nicht schlecht, aber wenn man das Original kennt, dann stört das genauso wie wenn man eine Serie immer auf Englisch schaut und dann die deutschen Synchronstimmen hört. Jeder der das schonmal gemacht hat weiß was ich meine!

2. Bildqualität:
Mit einem 40"-Full-HD-Fernseher im Abstand von 2 Metern und neuerdings einer PS3 dachte ich mir "Probier doch mal aus, wie krass der Unterschied von DVD zu Blu-Ray ist". Nach Bewertungen im Internet sollte der Pate relativ gut aufbereitet worden sein.
Ganz ehrlich: Ich hab mir mehr erhofft! Die DVD ist schon sehr gut gemacht und die Blu-Ray ist nicht viel besser. Man sieht natürlich einen Unterschied (vorallem in Sachen Helligkeit), aber das wäre für mich noch lange kein Kaufgrund wenn man bereits die DVD besitzt. Selbst ohne ist die DVD immernoch 5€ günstiger.

Alles in Allem:
Kennst du den Paten schon?
Ja -> Bleib bitte bei der DVD! Die hat immernoch die beste Synchro und das Bild ist Top!
Nein -> Schlag ruhig bei der Blu-Ray zu. Ich würde aber trotzdem die DVD empfehlen!

------ 19.01.2015 ------
Korrektur:
Nachdem ich mir die Blu-Ray dann doch nochmal genau angeschaut habe (also die Hülle) sah ich, dass es eine Deutsche Mono-Tonspur gibt. Diese ist die Original-Syncro und somit, entgegen meiner Aussage, auf der Blu Ray vorhanden!!!

Damit geht meine Empfehlung doch eher in Richtung Blu Ray. Zumindest wenn man die DVD nicht schon besitzt.
66 Kommentare| 18 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 30. Januar 2007
Vorab:

--------------------

Jene Filmfreunde, die sich bei ihrer Recherche gelegentliche des Internets bedienen, werden ohnehin schon wissen, dass Der Pate, in der Internet Movie Data Base (kurz. IMDB), seit jeher als der beste Film gehandelt wird, der jemals gedreht wurde. Welche Kriterien bei dieser Bewertung letztendlich maßgeblich waren, lässt sich leider Gottes nicht mehr nachvollziehen, - sind es doch die Zuschauer selbst, durch die die Filme bewertet werden. Aber gerade bei einer derart großen Anzahl positiver Bewertungen, kann der objektive Betrachter getrost von einem Mindestmaß an cineastischer Qualität ausgehen. Ich für meinen Teil werde in der folgenden Rezension lediglich versuchen, einige der Kriterien offen zu legen, um auch den letzten Zweifler von der unglaublich monströsen Qualität dieses Filmes zu überzeugen.

Das Buch:

------------------------

Der Pate ist die Verfilmung des gleichnamigen Romans von Mario Puzo, einem Italoamerikaner, der bis zu seinem Tod stets darauf bedacht war, die Lebensumstände der italienischen Immigranten in den Vereinigten Staaten aufzuzeigen. Neben vielen verschiedenen Romanen mit sehr unterschiedlicher Thematik, war es fast immer die Mafia, die den (wenn auch etwas transparenten) Fluchtpunkt all seiner künstlerischen Bemühungen gebildet hat (Romane wie: Der letzte Pate, Der Sizilianer, Omerta). Noch lange bevor Coppola sich des Buches anzunehmen gedachte, war es in Amerika ein äußerst erfolgreicher Bestseller und Puzo schien über Nacht ein gemachter Mann zu sein. Doch die Produktionsarbeiten zogen sich in die Länge und oftmals gab es Unstimmigkeiten zwischen dem Autor und den Hollywoodbossen, die lediglich darauf bedacht waren, eine amputierte, klischeehafte Inszenierung des Romans zu machen (Puzo stellte sich oftmals quer, - was auch mitunter ein Grund ist, dass er das Drehbuch mit Coppola zusammen schrieb). Anfangs sollte nämlich noch Robert Redford Michael Corleone mimen. Jedenfalls um es auf einen Punkt zu bringen: Das Buch selbst war ein sehr großer Erfolg und ebnete dem Film auf eine gewisse Art und Weise zumindest den kommerziellen Erfolg. Stellt man jedenfalls nur auf den Jüngsten Sohn Michael Corleone ab, so handelt es sich bei dem Roman nach klassischer Auffassung um einen beinahe mustergültigen Bildungsroman.

Die Darsteller:

--------------------------

Über die Darsteller braucht man meiner Ansicht nach, nicht allzu viele Worte zu verlieren, denn der Name einer Filmgröße reiht sich hier an den nächsten. Da alle auf einem sehr hohen Niveau spielen, wirk die Darstellung sehr homogen und authentisch. Es sollten genannt werden: Marlon Brando, Al Pacino, James Caan, Robert Duvall, Diane Keaton und Talia Shire (bekannt aus den Rocky - Filmen, als die Frau von Rocky Balboa).

Die Story:

---------------------------

Don Vito Corleone (phänomenal in Szene gesetzt von Marlon Brando), mächtigster Mafiaboss von New York City, lässt bitten:

Zur Hochzeit seiner Tochter Connie richtet er ein opulentes Fest mit Hunderten von Gästen aus und beinahe alle Geladenen kommen auch persönlich: Etliche andere Bosse aus den Staaten, die Spürhunde von der Polizei, der berühmte Sänger Johnny Fontane (der eine fiktive Anlehnung an den Sänger Frank Sinatra ist, dem immerfort Mafiaverbindungen nachgesagt wurden) und auch der jüngste Sohn von Vito Corleone (Michael, Al Pacino). Während die Gäste vergnügt im Garten tanzen, empfängt er im Hinterzimmer Freunde der Familie, die ihn um verschiedene Gefälligkeiten bitten, denn am Hochzeitstag seiner Tochter darf der Pate niemandem einen Wunsch ausschlagen. Und so nützten die verschiedenen Charaktere eben die Gunst der Stunde. Halb New York steht schon in seiner Schuld und es sollen auf dem Fest noch mehr werden.

Doch das Geschäft der Familien verändert sich, nach Kriegsende (2. Weltkrieg) hält der Drogenhandel Einzug in den Alltag der Mafia. Don Vito wehrt sich gegen diesen seiner Meinung nach schmutzigen und verderbten Geschäftszweig und muss dafür fast mit dem Leben bezahlen: Killer der feindlichen Tattaglia-Familie schießen ihn auf offener Straße nieder, während sein mittlerer Sohn Fredo die Nerven verliert und nicht imstande ist ihn zu beschützen. Während der Don sich nur langsam erholt, starten seine Söhne Sonny und Michael einen blutigen Rachefeldzug. Michael erschießt in diesem Zusammenhang den Drogenhändler Sollozzo (auch der Türke genannt) und den korrupten Polizeichef McClusky und muss nach Sizilien fliehen. Mehr sollte von der Story nicht mehr verraten werden, da das bereits Geschilderte eine Art klassischer Exposition darstellt, von wo aus die Protagonisten erst richtig zu agieren beginnen.

Die DVD:

--------------------------

Bis auf den Audiokommentar enthält sie keinerlei Extras, was aber bei der Länge des Filmes beinahe schon eine Art logistisches Problem ist. Außerdem handelt es sich hierbei um einen Film von solcher Extraklasse, dass man getrost auf unnötiges Material verzichten kann.

Fazit:

-------------------------

Wer diesen Film nicht gesehen hat, sollte sich nicht auf tiefgründige Diskussionen über gute Filme im Allgemeinen einlassen, da er von seinem Gegenüber leicht auf dünnes Eis geführt werden könnte. Definitiv der beste Film aller Zeiten.

KAUFEN, KAUFEN, KAUFEN!!!
0Kommentar| 15 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 14. Februar 2006
Eigentlich schreibe ich nur eine Rezension um einem "Vorredner" zu widersprechen. Für den Genuss des Filmes ist das vorherige Lesen des Buches in keinem Fall notwendig. Das Buch ist für mich fundamentaler Schund mit einer hervorragenden Geschichte, in schlechter bis kitschiger Ausführung. Mich interessiert nicht so sehr wie lang Sonnys Schw... ist, sondern die Entwicklung und Geschehnisse um die Familie. Ohnehin wurde das Buch bewusst von Coppola und Puzo zur Drehbuchfassung umgearbeitet, was der Dramaturgie der Geschichte und auch den Charakteren sehr zu Gute kommt. Für alle die den Film bisher noch nicht gesehen haben:
Beginnend mit der Hochzeit von Conny erzählt der Film die Familiengeschichte der Corleones. Don Vito ist Boss und Pate einer der mächtigsten Mafia-Familien New Yorks, Sohn Sonny der erstgeborene Heißsporn sein baldiger Nachfolger. Fredo als Zweitältester ist, als geistig eher Minderbemittelter, bestenfalls Handlanger seines Bruders, während Conny als Nesthäkchen und ihr Bruder Michael als Jüngster bisher ins Familiengeschäft nicht involviert waren. Während der Hochzeitsfeierlichkeiten wird deutlich, dass mit dem Einzug des Drogenhandels in ihr Revier die Machtverhältnisse der Corleones zu wanken beginnen. Die durch Schmiergelder von Politikern gekaufte Loyalität droht bei Einstieg ins Drogengeschäft zu versiegen, allerdings winken im neuen Geschäftszweig Geld und damit Macht, sowie ein Zuwachs an Geschäftsrevier. Als der "Türke" als Unterhändler Vito Corleone die Kooperation anbietet, lehnt dieser, auch mit dem Hinweis auf sein eigenes Ehrverständnis, ab und versagt damit dem Unterhändler seine Unterstützung. Ein offener Affront gegen die anderen Familien und Beginn eines erbitterten Machtkampfes, dessen erstes Opfer der älteste Sohn Sonny wird. Im Laufe der Entwicklungen ergreift Michael als bisher nahezu Außenstehender die Initiative und Macht seinen Vater zu beerben und damit die Familie zu schützen.
Der Wandel des scheinbar klug und beherscht agierenden Weltkriegshelden zum skrupellosen und kaltblütigen Mörder und Mafioso wird von Al Pacino überragend gespielt. Ohne Zweifel ist dieser Film kein gerechtes Schauspiel über die dunklen Seiten der Mafia, eher ein shakespearehaftes Kammerstück über Macht, Gewalt, Familie, Ehre. Ein Film bei dem Alles stimmt, jede Geste, jeder Blick, jeder Ton des grandiosen Soundtrack der eigens dafür komponiert wurde.
Al Pacino zur Seite stehen mit Marlon Brando (stilbildend als der Pate), James Caan, Diane Keaton ( als staundend, naive Ehefrau) aber auch der Consiglieri Robert Duvall und viele andere. Dieser Film ist ein hervorragendes Beispiel dafür, wie wichtig es ist, auch und gerade Nebenrollen stimmig und qualitativ hochwertig zu besetzen. Die Crew ist formidabel und funktioniert auch in den folgenden Teilen der Trilogie reibungslos.
Erstaunlicherweise ist dies ein Film, der auch Gegnern der Darstellung von expliziten Gewaltszenen gefällt, da die Morde oder Bluttaten nicht unnötig reisserisch dargestellt werden, sondern drastisch vermitteln, was zum täglichen Brot der Mafia nunmal gehört: Blut.
Ein Film den man Erwachsenen ( nd nur solchen!) nur empfehlen kann, da er ein zeitloser Klassiker ist, der gefangen nimmt und Bilder im Gedächtnis hinterläßt, die man nie mehr vergißt. Ein Film wie es eben in der Filmgeschichte nur ganz ganz wenige gibt und der auch Generationen nach uns begeistern, berühren und beeindrucken wird und die Faszination Kino wie kaum ein anderer manifestiert.
0Kommentar| 26 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 3. Oktober 2014
Der Ruf ereilte mich schoon vor langer Zeit doch jetzt, als der Film für Pirme-Kunden kostenlos zu streamen war, habe ich mir den guten Paten mal vorgenommen.

Hätte ich Geld für den Stream bezahlt, hätte mich der fehlende Untertitel bei den italienischsprachigen Szenen, wäre ich sehr verärgert gewesen. Auch so wurde mir ein sicher nicht unwichtiger Teil des Films vermiest dadurch.

Grundsätzlich sollte eine Untertitelfunktion bei den Streams kostenlos zur verfügungen stehen, vor allem dann wenn es Szenen sind wie in "Der Pate"!

Der Film ist dennoch zweifelsfrei ein außerordentlich guter!
0Kommentar| 12 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 3. Juni 2014
Über den Film braucht man nicht viel sagen, das ist ein Klassiker. Was aber bei der Betrachtung wirklich stört, sind die langen italienisch gesprochenen Sequenzen ohne Untertitel sind wirklich anstrengend - selbst wenn man ein wenig italienisch beherrscht, verliert man doch leicht den Faden. Das ist schade, weil man ja für das Ausleihen des Streams in HD knapp 4 Euro bezahlt...
0Kommentar| 11 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
VINE-PRODUKTTESTERam 11. Dezember 2004
Das italienische Unterweltleben in den USA ist geordnet.
Die einzelnen "Märkte" sind unter den Familien aufgeteilt, es herrscht Frieden - jeder respektiert die Geschäfte des anderen.
Der Clan Corleone lebt an der amerikanischen Ostküste aus den Einnahmen des Glücksspiels (ein ehrenhaftes Geschäft).
Der Pate (Godfather) ebnet vielen seiner italienischen Landsleuten den Weg in den USA - hilft ihnen Fuß zu fassen, jedoch nicht aus reiner Nächstenliebe allein - man versteht sich als Familie - eine Hand wäscht die andere...
Harmonie? Weit gefehlt - es ist die Ruhe vor dem Sturm.
Der alternde PATE, Vito Corleone, würde diese Harmonie gerne erhalten, sie "herbeireden" kann er jedoch nicht auf Dauer und vor allen Dingen nicht um jeden Preis - er muss erkennen, dass sich die Zeiten ändern - Ehrgefühl von Profitgier aufgefressen wird und das Unterweltgefüge aus dem Leim geraten ist. Beginnender Drogenhandel stellt den Frieden zwischend den Familien auf eine harte Probe.
Wie ist man kriminiell, ohne erwischt zu werden, lebt gefährlich, ohne der eigenen, so über alles geliebten Familie zu schaden? Dieser Film steckt voller Antworten - nur die Richtigkeit ihrer selbst ist zu bezweifeln.
Der Pate (Marlon Brando) - das weise Familienoberhaupt führt mit großer Voraussicht und taktischem Geschick die Familiengeschäfte, erteilt Ratschläge, erweist sich Freunden der Familie als großzügig, hat Einfluss in Politik und Wirtschaft. Würde man mich nach der Bedeutung des Wortes MAFIA fragen - die Antwort würde ich mit Verweis auf diesen Film geben.
Spannend zuzuschauen wie sich die Familie entwickelt, welche Tiefschläge man zu meistern hat, sich die Zeiten innerhalb des "Gewerbes" ändern. Nur eines sollte man nicht - sich die Mühe machen die Leichen zu zählen :-)
Nahezu 3 Stunden Gewalt, Intrigen, Verbrechen, Korruption,Leben, Tod, Liebe, Leidenschaft, Eifersucht - jedoch in einer Mischung, die den Paten zum großartigen Erlebnis werden lässt.
Die Filmmusik würden Sie sicherlich im Anschluss an den Film nach den ersten 2, 3 Takten erkennen - unter Garantie! Die Musik, die Kameraführung lassen ebenso eintauchen in amerikanisches Stadtleben der späten vierziger und fünfziger Jahre wie auch in das Landleben der vermeindlich sicheren sizilianischen Heimat, die als Zufluchtsort und Erholungsraum derer dient die bereit waren für die Familie durchs Feuer zu gehen.
Ein gewaltiger Gangsterfilm! Es mag nach meiner Erfahrung nicht Normalzustand sein, aber Francis Ford Coppola hat bewiesen, dass die Verfilmung eines Romans gelingen kann! Zu oft war ich schon enttäuscht von verfilmtem Lesestoff - hier bin ich begeistert und gebe darum auch gerne die 5 Sterne!
0Kommentar| 15 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 26. Januar 2016
Schon von der Titelmelodie bekomme ich Gänsehaut und ein Grinsen ins Gesicht. Der Film sieht gut aus, er hat optionale Untertitel und auch die italienischen Passagen sind übersetzt.
Ich kann wirklich nicht verstehen, wie jemand dieses Meisterwerk mit 1 Stern bewerten kann.. besonders wenn es in der Rezension NICHT UM DEN FILM GEHT! ..
0Kommentar|War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 24. August 2004
Mario Puzos meisterhaftes Epos (Bestseller) über den Aufstieg einer Mafi-Familie in den USA wurde von Francis Ford Coppola in ein Meisterwerk der Filmkunst umgesetzt, grandios!
Marlon Brando spielt/ist der/ den/ Patriarch der Corleone-Familie - und wurde dafür mit dem Oscar ausgezeichnet, was für ein Schauspieler. Mann/Frau könnte denken, er selbst sein der "Pate incarnate". Der "Director" Coppola malt mit seinen bestechenden Bildern in die "Köpfe & Herzen" der Zuschauer ein abschreckendes Bild über Aufstieg und Fall eines sizilianischen Clans in Amerika. Der hervorragende Wechsel der Handlungen zwischen dem Familienleben der Corleones und dem schmutzigen Mafia-Geschäften, in die sie verwickelt sind, nimmt den Betrachter mit in die Anfänge der "50- er" des letzten Jahrhunderts bis in die Anfänge der "70- er" und zeigt wie Macht und Gewalt miteinander verwoben sind. Die herausragenden schauspielerischen Leistungen von Al Pacino, James Caan und Robert Duvall und deren Kollegen in diesem brillanten Film von 1972 wurden für zehn Oscars nominiert und mit dreien ausgezeichnet, einschließlich der Kategorie "Bester Film". Alleine schon die Musik des Paten ist eine Wucht. Der "Pate 1" bleibt unerreicht und ist für die Gilde der Schauspielkunst die Messlatte der höchsten Ebene des Ausdrucks ihrer Fähigkeiten.
0Kommentar| 14 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 28. Mai 2015
Zum Inhalt und Gewicht des Films muss man nichts schreiben. Das hieße Eulen nach Athen tragen.
Es ist ein Fest zu sehen,wie Restaurierung (kann man sagen liebevoll ?) von statten gehen kann.
Auch auf Prime sieht man deutlich den Unterschied. Und vorallem man hört ihn.....
Ich mag Filme mit einer einprägsamen musikalischen Untermalung. Umso besser, wenn die Wirkung und Qualität verbessert wurde.
0Kommentar| 3 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden

Haben sich auch diese Artikel angesehen


Benötigen sie kundenservice? Hier klicken