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Kundenrezensionen

4,6 von 5 Sternen
172
4,6 von 5 Sternen
Format: Audio CD|Ändern
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am 12. Januar 2014
Das Album wird seit Tagen kontrovers diskutiert. Manche Kritiker geben volle Punktzahl, andere verreissen es komplett und möchten Bruce am liebsten ins Altersheim stecken.

Man muss nicht immer vor bald 40 Jahren gepflanzte Bäume ausreissen um dem ewigen Kreis der Erneuerung gerecht zu werden. Manchmal kann oder muss man sich auch diesem Zwang einfach verweigern und bereits etablierte Tugenden pflegen. Bruce kann dies sogar ohne altbacken zu klingen oder sich selbst zu kopieren. Zum Beispiel in dem man bereits von Konzerten bekannte Stücke neu interpretiert und auf Platte presst. Wenn einem dann noch Tom Morello zur Seite steht, eröffnen sich ganz neue Perspektiven, Springsteens Spätwerk zu betrachten. Sofern man überhaupt von Spätwerk sprechen kann.

Dem Album wird immer wieder die wenig komplexe Komposition angekreidet, was ich so einfach nicht stehen lassen kann. Gerade das Einfache in Songwriting und Produktion machen Songs wie "American Skin (41 Shots)" oder das Cover "Dream Baby Dream" so eindringlich, so bemerkenswert. Dadurch können sie ihre Intention klar und unverhüllt transportieren, verstecken sie trotz großer Produktion nicht. Man spürt einerseits die Resignation vor der Realität, gleichzeitig legt einem Springsteen aber auch die Hand auf die Schulter und flüstert einem "auf geht's, wir schaffen das trotzdem" ins Ohr.

Dazu gesellt sich in (hoffentlich richtig gezählten) 8 von 12 Songs wie bereits erwähnt Tom Morello. Und wer die auf High Hopes veröffentlichte Fassung von Springsteens eigentlichem Folk-Song "The Ghost of Tom Joad" hört, wird ohnehin vor seiner Anlage niederknien. Nicht nur, dass der Song durch die lautstarke Neuinterpretation noch einvernehmender mit eigenem Charakter wurde, hier spielt auch Morello zu ganz, ganz großer Form auf. Seine Soli sind wahrlich außergewöhnlich, schon fast ein Statement für die Ewigkeit. Muss man einfach gehört haben, anders kann ich es nicht schreiben. Mich haben die letzten drei Minuten des Songs wirklich an die Wand geblasen.

Dazwischen tummeln sich natürlich allerhand Arena-kompatible Percussionrocksongs in bewährter Springsteenart, die in sich jedoch munter ohne Rücksicht auf Musikkonventionen winden. In "Heaven's Wall" zum Beispiel wechseln sich Fidel-unterstützter Springsteen Arenarock mit Gospel-artigen Chören, Bongos und Morellos Rocksoli ab. Mitreissend.

Nein, Springsteen liefert keinen über jeden Zweifel erhabenen Meilenstein ab, den jeder Musikfan unbedingt im Regal stehen hat. Davon hat der 20malige Grammy-Preistäger auch schon genügend im Backkatalog. Es ist aber ein mehr als grundsolides Studioalbum, das durchaus eigene Höhepunkte setzt und seinen berechtigten Platz in Bruce' Lebensgeschichte wie auch im Jahresrückblick 2014 finden wird. 5 Sterne sind ein halber zu viel, 4 ein halber zu wenig.

Wer kann, sollte natürlich wie immer zu Vinyl greifen.
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am 17. Februar 2014
Über den Inhalt brauch ich nichts mehr hinzufügen - Der Boss erfüllt die Erwartungen.

Wovon ich aber enttäuscht bin, ist die Aufmachung einer "Limited Edition". Sie besteht aus der regulären CD (in unwürdig billigem Pappfolder - in Zeite von MP3 erwarte ich eigentlich bei einfachen CDs auch schon mehr) und einer beigelegten DVD (im Pappsleeve). Die beiden Teile sind dann mit einem Zettelchen (einem Backcover nachempfunden, welches auch die korrekte EAN und beide Inhaltsverzeichnisse liefert) in einer Folie eingeschweißt.

Keine gemeinsame Verpackung und die Teile in Pappe ist mir zu wenig. - Trotzdem drei Sterne für die Idee und den Inhalt der Einzelprodukte.
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am 24. Januar 2014
Für mich ist High Hopes das beste Album seit Devils & Dust.
Den Hintergrundchor, welcher mir auf "Wrecking Ball" zuviel erschien, empfinde ich
hir weniger häufig und auch nicht so aufdringlich.
Das Album glänzt auf jeden Fall mit Abwechslung.
"American Skin" und "The Ghost of Tom Joad" sind auch in diesen Versionen mehr als gelungen.
Die rockigen Songs auf dem Album erinnern mich zum Teil sogar an die guten alte Zeiten.
Die tolle Ballade "The Wall" und das Sensationelle "Dream Baby Dream" sind der Schlusspunkt eines sehr guten Albums.

Die beiliegende DVD braucht mein eigentlich nicht kommentieren. Live ist und bleibt er ein Held!!
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am 10. Januar 2014
Da ist es also, High Hopes, das Springsteenalbum, über das im Vorfeld viel geschrieben und viel spekuliert wurde.
Und beim Hören merkt man, dass sich das Warten gelohnt hat!
Der Titelsong ist eine Covernummer, groovt sich aber schön ein und weiß mit gekonnten Bläsersätzen zu überzeugen.
Harry's Place ist ein Überbleibsel aus den "The Rising"-Sessions, klingt aber mehr nach dem E-Street-Groove der späten 80er/frühen 90er, erinnert mich sogar ein bisschen an die Human Touch...

Darauf folgt mit American Skin (41 Shots) ein altbekannter Live-Klassiker und für mich der erste Höhepunkt des Albums.
Diese hypnotische Wirkung des Songs, diese konzentrierte Atmosphäre und Tom Morello (Rage Against The Machine) an der Lead Guitar sind diesem Meisterwerk als Studioversion mehr als würdig! So etwas schafft kein anderer Künstler, den ich bisher gehört habe.

Im weiteren Verlauf hält Bruce die Klasse, es kommen abwechslunsgreiche Arrangements zum Einsatz, ein Gospelchor hier, Percussion dort - bis schließlich das Finale mit der Neuinterpretation des modernen Springsteen-Klassikers "The Ghost Of Tom Joad" eingeläutet wird!
Und diese Interpretation macht mich sprachlos - klar, ich mochte den Song immer - aber in diesem neuen Gewand, mit kompletter Bandbesetzung, Tom Morellos Gitarrenkünsten und dem zweistimmigen Gesang geht der Song noch mehr als je zuvor unter die Haut, klingt stellenweise wie ein völlig neuer Song!

Zum Schluss kommt dann "Dream Baby Dream", wieder eine Covernummer, aber von solcher Intensität, wie ich es selten erlebt habe - Die Worte des Boss hämmern sich so hypnotisch ins Gehirn - am besten wird der Song von dem vielleicht einigen Bekannten Video unterstrichen, in welchem vorrangig die Reaktionen der Zuschauer auf Springsteenkonzerten eingefangen werden...

Alles in allem muss ich sagen, Bruce hat sich wieder selber übertroffen - er geht eine völlig andere Richtung als zuletzt auf der "Wrecking Ball" ein und wartet mit lediglich 3 Covernummern auf (Zuvor dachte ich, dass ca. 75% des Materials gecovert sein würden)

Absolute Kaufempfehlung, das hier ist Musik zum fühlen, zum leben, zum Anfassen!
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am 24. Januar 2014
Viele haben hier schon ihren Senf präsentiert. Nun mache ich das auch :-) Ich fasse mich aber sehr kurz. Ich höre Bruce Springsteen schon sehr lange und fand/finde jedes Album auf seine Weise interessant. Die letzten waren dann nicht mehr gaaanz so gut. Trotzdem war ich sehr motiviert, mir das aktuelle Album "High Hopes" zu kaufen. Und ich bin begeistert. Ich will hier nicht auf jeden einzelnen Song eingehen, aber ich hebe die Rock-Version von "The Ghost Of Tom Joad" hervor. Da kann ich mich nicht satt hören, klasse! Ansonsten kann ich nur sagen - hört einfach mal rein, es lohnt sich!
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am 16. Februar 2014
Das 18. Album und ich muss sagen, wieder mal ein sehr gelungenes.
War für mich das Album "Wrecking ball" schon aussergewöhnlich, ist dieses auf jeden Fall gleichwertig.
Vor allem "41 Shots", "TGoTJ" finde ich klasse, aber auch "Dream Baby dream" ist sehr gelungen.

Dies sollte man ja auch vielleicht nicht als vollwertiges Album ansehen, es sind ja auch keine neuen Stücke dabei.
Es gehört irgendwie in die Kategorie wie The Promise, es ist doch toll, dass jemand mal seine unveröffentlichten bzw. nur Liveversionen mal als Studioversion veröffentlicht.
Man möchte gern wissen, wieviel andere Künstler in ihren Schubladen haben, welche vor sich hinstauben, die nie veröffentlicht werden.
So gesehen muss man bei Bruce ja froh sein, dass er auch zwischendurch mal "anderes" Material uns zum hören gibt.

Wahrscheinlich ist dies ja nur zum Warmwerden gedacht und er bringt bald ein neues Album raus, was ich sehr begrüßen würde.

Bis dahin finde ich dieses Album als sehr gelungen, es zählt zu den Alben von ihm, welches bei mir am regelmässigsten im Player landet.
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am 7. Juni 2014
Zunächst war ich ein wenig skeptisch aber allein schon wegen der neuen 7min (!!) Version "The Ghost om Tom Joad" mit Tom Morello lohnt sich das ganze Album. Morello bringt eine Power mit und eine Wahnsinns-Gitarre die bestens mit Bruce harmoniert. Mann, in dem Alter noch so voll da - wer braucht da eine Rente mit 63?????

Weiter so!!!!
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am 9. Oktober 2015
High Hopes hatte ich nicht nachdem ich die Rezessionen gelesen hatte!
Aber dann hat mich die Musik und die Spielfreude des Bosses doch gepackt. Er hat neues gewagt aber seine alten Tugenden nicht vergessen. Hier komm jeder auf seine Kosten. Evtl. nicht jeder bei jedem Stück, aber so vielfältig habe ich ihn lange nicht gehört! Für alle was dabei!
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Schon wieder ein neues Album vom Boss, wenn der in diesem Tempo weiter macht, wird es bald rekordverdächtig. Für mich ist diese neue Werk ein richtig gutes geworden und vor allen Dingen abwechslungsreicher als von Bruce gewohnt. Was natürlich nach dem Wegfall von Danny Federici und mittlerweile auch Clarence Clemons fast zu erwarten war, obwohl hier noch auf einigen Songs zu hören.
Die Hinzunahme von Ex-Rage Against The Machine-Gitarrist Tom Morello bei einigen Stücken empfinde ich als absoluten Winner. Alleine die neue Version von "The Ghost Of Tom Joad" ist den Preis des Albums wert. Die Gitarren klingen fast so hypnotisch wie bei Neil Young! Wenn das mal kein Klassiker wird?!
Ansonsten gibt es von jedem etwas, ein richtiger Gemischtwarenladen, was bei dem Alter der Songs kein Wunder ist. Verwunderlich ist nur, dass das alles trotzdem wunderbar zusammen passt. Es gibt keinen einzigen Ausfall, aber mindestens sieben absolute Burner, für meinen Geschmack. Deshalb werden die meisten Springsteen-Fans zufrieden sein und an diesem Album ihre Freude haben.
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am 12. Mai 2016
High Hopes ist zwar sicher nicht das mitreißendste Album des Boss, aber ich verehre es allein schon für zwei Songs, die so typisch für ihn sind und für seine unveränderte Bodenständigkeit. Die Rede ist von "American Skin (41 shots)", das leider nach wie vor in den USA höchst aktuell ist, geht es doch um einen westafrikanischen Einwanderer, der von der Polizei in New York City mit 41 (!) Schüssen niedergemetzelt wurde, obwohl er in Unkenntnis der Gefahr nichts anderes wollte, als seinen Ausweis aus der Jackentasche zu holen um sich auszuweisen. Er hatte übrigens absolut nichts angestellt, sondern einen 08/15-Job wie sich danach herausgestellt hat. Und der zweite Song ist "This Is Your Sword", einer meiner absoluten Lieblingssongs, weil er mir immer dann wenn ich schlecht drauf bin wieder ein wenig Hoffnung gibt, daß alles doch noch irgendwie besser wird. Beide Songs sorgen übrigens live für ganz besonders viel Gänsehaut...
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