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am 21. Mai 2017
Das Buch beschreibt die gesellschaftlichen Hintergründe des Älterwerdens und macht Frauen Mut, ihre einige Wege zu gehen. Gerade im Alter ist es lebensnotwendig sein Leben individuell zu gestalten.
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am 14. Mai 2014
Vor diesem Buch habe ich Sprudelndes Leben, strömende Zeit" von Petra Urban (Vier Türme-Verlag) gelesen. Der Kontrast war groß: Während Petra Urban mit einem Augenzwinkern über das Älter werden schreibt (deshalb gut als Geschenk geeignet!), klingt Bascha Mika fast schon verbissen.
Bis fast zur Hälfte des Buches habe ich mich sogar geärgert: Ich hatte den Eindruck, mir soll eingeredet werden, dass ich doch als Frau unter dem Älterwerden zu leiden habe. Da wird bedauert, dass einem ab einem gewissen Alter nicht mehr hinterher gepfiffen wird. Frauen werden angeblich allein wegen ihres Alters" (...) soziale Kontakte, Beziehungen und Liebe" vorenthalten. Ab 55 ist man als Frau zum Alleinleben verurteilt, etc...
Liest man das alles in der Kenntnis der Biografie von Bascha Mika, wirkt es schon fast borniert: Sie selbst betrifft das also alles nicht, sondern nur uns normale Frauen". Und eben das empfinde ich nicht so und kann es auch in meinem Umfeld - das durchaus nicht nur aus 25-jährigen Akademikerinnen mit Modelmaßen besteht - nicht beobachten. Im Gegenteil, ich habe den EIndruck, dass "Otto-Normal-Frauen" heute viel weiter sind, als Frau Mika denkt.
Die letzten Kapitel des Buches sind dafür umso besser. Hier spricht die Autorin Dinge an, die dringend ins gesellschaftliche Bewusstsein gerückt werden sollten: Frauen, die wegen der Familie auf eine eigene Karriere verzichten sind nicht selten extrem benachteiligt. Ein gesellschaftliches Umdenken und eine gleichmäßige Aufteilung von Erwerbs- und Familienarbeit unter den Geschlechtern sind dringend notwendig. Bascha Mika verweist hier allerdings nur auf die Vorteile für die Frauen. Nach meiner Meinung würden jedoch alle profitieren: Nicht umsonst zerbrechen zunehmend Männer an beruflichem Stress. Nicht nur unter Topmanagern häufen sich Suizide (allerdings gehen die durch die Presse). Kümmern sich beide Partner um das finanzielle Auskommen der Familie, hätte jeder die Möglichkeit sich Auszeiten zu nehmen. Nicht jeder müsste immer funktionieren. Von Gleichberechtigung profitieren letztlich beide Geschlechter.
Zusammenfassend ein sehr politisches Buch, was zumindest in der zweiten Hälfte wichtige Dinge anspricht. Eigentlich hätte ich gern 3,5 Sterne vergeben. Drei sind mir wegen der guten zweiten Hälfte zu wenig, vier wegen der ersten Hälfte zu viel...
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am 23. Februar 2016
Es stimmt schon, was BM schreibt -
aber meiner meinung gehört auch "offensives altern" dazu,
wenn wir uns dagegen wehren wollen,
dass unser wert an unsere jugendlichkeit gekettet sein soll:

Liebe Bascha Mika,
ich vermisse eine altersangabe am anfang Ihres buches,
und ich finde, dass Sie den jugendlichkeitswahn bedienen,
wenn Sie sich die haare färben.
Mit freundlichen, graumelierten grüßen
Elmira
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Das Fortschreiten der Jahre ist kein Makel, sondern ein von der Natur vorgesehener Prozess. (H.K.)

Immer mehr Frauen in Deutschland werden älter als 90 oder sogar 100 Jahre. Trotz dieser Tatsache scheinen sich eine nicht geringe Anzahl von Frauen bereits mit 40 Jahren nicht mehr jung und attraktiv zu fühlen und konsultieren Schönheitschirurgen, um sich vermeintlicher Falten zu entledigen. Was treibt diese Frauen um? Wovor haben diese Frauen Angst?

Die Autorin Bascha Mika war bis 2009 Chefredakteurin der TAZ und ist heute Honorarprofessorin an der Universität der Künste in Berlin sowie Publizistin. Nach ihrer Auffassung werden Frauen in den mittleren Jahren Schritt für Schritt ins gesellschaftliche Abseits gedrängt. Als ich dies im Klappentext las, nickte ich diese Aussage nicht ab, denn ich habe diesbezüglich eine völlig andere Meinung, aufgrund anderer Erfahrungen.

Zu Beginn des Buches hat man die Chance, einige Zitate zum Thema Älterwerden zu lesen. Hier haben mir zwei Sentenzen sehr gut gefallen, weil sie in kurzer Form das festhalten, was auch ich im Hinblick auf dieses Thema denke.

"Das Altern erschreckt nur Frauen, die außer ihrer Figur nichts aufzuweisen haben." (Inge Meysel)

"Alter ist irrelevant, es sei denn du bist eine Flasche Wein." (Joan Collins)

Im Rahmen von 10 Kapitel nähert sich die Autorin breitgefächert ihres Themas. Dass Frauen aus der Mittelschicht gesellschaftlich alt gemacht werden, halte ich für fragwürdig. Dass in vielen Frauen ein persönlicher Film zu diesem Thema abläuft, möchte ich bestätigen, doch meiner Einschätzung nach nicht immer ein angstbesetzter. Wer mehr als eine gute Figur aufzuweisen hat, um es mit den Worten Inge Meysels zu sagen, braucht keine Angst vorm Alter zu haben und wird auch keineswegs übersehen. Dafür gibt es genügend Beispiele.

Was soll ich von dem Satz halten: "Der fremde Blick auf ihr Älterwerden macht Frauen unfrei und abhängig, wie es in der westlichen weiblichen Welt ansonsten kaum noch zu beobachten ist"?

Wieso soll eine Frau durch den Blick eines anderen auf ihr Älterwerden unfrei und abhängig werden? Das begreife ich nicht. Älterwerden ist keine Schande, sondern ein Bestandteil des Seins. Dessen dürften sich zumindest nachdenkliche Frauen mittlerweile bewusst sein und das Fortschreiten der Jahre nicht als Makel begreifen.

Mika lässt in ihrem Buch Frauen, Wissenschaftler und Experten sich zum Thema äußern, so dass man sich ein Bild machen kann.

Nach meinen Beobachtungen haben Männer weitaus größere Probleme mit ihrem Älterwerden. Sie sterben bekanntermaßen früher. Abfällige Bemerkungen sind reines Ablenkungsmanöver. Frauen sollten sich nicht als Projektionsfläche zur Verfügung stellen und sich mit Sinnvollerem beschäftigen als mit dem dummen Spiel um das Alter.

Alles in allem ein nicht uninteressantes Buch, das mir erneut zeigt, dass es sinnvoll ist, seinen Selbstwert nicht vom Urteil Dritter abhängig zu machen. Generell meine ich, dass es wirklich wichtigere Dinge auf dieser Welt gibt, mit denen man sich befassen sollte, als das Älterwerden.

Meinen Geschlechtsgenossinnen empfehle ich, sich generell keine Alterungsphobie einreden zu lassen. Bleiben Sie gelassen und freuen Sie sich darüber, wenn Sie Ihren 100. Geburtstag irgendwann feiern dürfen. Falten sind dann ein Indiz, dass Sie nicht schummeln:-))

Lesenswert.
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am 23. November 2014
Ich habe das Buch nicht zu Ende gelesen, sondern es genervt zu Seite gelegt. Den Ton empfinde ich als aggressiv, die Sichtweise einseitig. Es erinnert mich mehr an die Zeit militanter Feministinnen, der lila Latzhosen und BH Verbrennungen. Der Versuch eine alte Botschaft mit Hilfe einer neuen Thematik, dem Älterwerden, nochmals zu postulieren. In meinen Augen ein misslungener Versuch.
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am 12. Februar 2014
Bascha Mika weiß aus eigener Erfahrung her genau, worüber sie schreibt (vor Kurzem feierte Sie ihren 60. Geburtstag) und versteht es sprachlich, die Wichtigkeiten, um die es ihr geht, sprachlich prägnant und flüssig auf den Punkt zu bringen.

„Männer haben einen erheblichen Vorteil: Wir kriegen Falten, werden fett und glatzköpfig oder weißhaarig und keinen kümmert's“.
So sagt es George Clooney und bringt damit indirekt die Dinge klar zur Sprache. All das, was Frauen mit dem Älterwerden passiert, die kümmern eben.

„Eine Frau kann mit 19 entzückend, mit 29 hinreißend sein. Aber erst mit 39 ist sie absolut unwiderstehlich. Und älter als 39 wird keine Frau, die einmal unwiderstehlich war“ (Coco Chanel).

Wobei Bascha Mika nicht Bascha Mika wäre, wenn sie nun in das allgemeine Horn des hilflosen Bedauerns mit einstoßen würde. Nein, so wie seit Jahrtausenden kolportiert und Usus sieht sie es, im Übrigen durchaus nachvollziehbar begründet, nicht.
„Männer werden Älter, Frauen werden alt gemacht“, formuliert Mika das Dilemma.

Nicht das „Biologische“ ist das Problem (der Frauen), sondern die kulturelle Bewertung.
Eine „perfide, soziale Geringschätzung“, die das Leben der alternden Frau zur „Hölle“ macht.

Da ist der Blick, den Mika pointiert und doch auch differenziert (Frauen als „Opfer“ lässt sie nicht gelten) auf den „falschen Schein“ richtet.

Gerade in den öffentlichen Medien, vor allem in Film und Fernsehen. Aus dem Blick einer Schauspierelin all die kleinen Tricks, die wichtiger werdende Beleuchtung und Maske bis hin zum Ausbleiben von Rollen. Wegen „Verjüngung“, natürlich.
Und zugleich bietet Mika, nicht nur in diesem Themenfeld, ein Zeugnis über die innere Entwicklung, mutig eigene Entschlüsse zu treffen.

„Keine will sich beim Älterwerden zuschauen lassen. Und die Sender wollen es auch nicht“.

Warum eigentlich nicht? Und gut ist es, das zunehmend Frauen auch „im Alter“ in Filmen zeigen (leider nicht als Regel), was die Werte, das Glück, die Kompetenzen der Erfahrung alles vermögen.

Viel mehr, legt Mika nahe, sollten Frauen sich aufregen, laut werden, wenn sie wegen des Alters „abgeschoben“ werden. Besonders aufgrund der Macht und der Einflussnahme der Massenmedien auf das Bild (und die prägenden Gesichter) der Gesellschaft.

So bleibt vor allem eines, das Mika im Buch nicht müde wird, zu betonen: Nicht einfach weichen. Nicht freiwillig vorauserfüllend „den Hut“ nehmen, sondern weiter und klarer einfordern und Gestalten, was einem wert und wichtig ist.

„Das Äußere dominiert vor dem Können“, dass ist eine Quintessenz der Lage, die Mika quer durch die Themen zieht und nicht auf sich beruhen lässt.

Mut macht sie, Impulse gibt sie, klare Wege weist sie auf, sich das nicht gefallen zu lassen. Unaufgeregt, mutig und um den eigenen Wert wissend, sich diesen nicht einfach „zuschreiben“ zu lassen.

„Gehen wir doch mal davon aus, dass Frauen ungeachtet ihres Alters im öffentlichen Raum ihren Platz hätten. Wäre das nicht ein anderes weibliches Sein in der Welt? Und ein gesellschaftliches Surplus?“.

Wäre es.

Ein interessantes, sehr gut zu lesendes Buch, dass nicht nur für die engere Zielgruppe der älteren Frauen als Lektüre sehr zu empfehlen ist. Ein Buch, dass in der Lage wäre, etwas zu bewegen. Lässt sich hoffen.
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am 3. Oktober 2015
Für Frauen, die die 68er Frauenbewegung nicht selbst erlebt haben, ist hier nochmal ein wertvollesund notwendiges briefig der historischen und
aktuellen Situation zu lesen. Als Buch, das seine Wirksamkeit entfalten kann und zu Diskussionen anregt ist es ein gelungener Beitrag zum Altern.
Mir ist aber aufgefallen, dass viele Aspekte zu kurz sind oder in ihrer parteilich auch Wirklichkeit etwas verzerrt wiedergeben. So kommen
z.B. die Frauen der ehemaligen DDR zu wenig zu Wort.
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am 3. April 2017
Gutes Thema, könnte etwas differenzierter sein. Mit vielen Wiederholungen wird immer wieder ähnliches erzählt.
Liest sich aber gut und birgt auf jeden Fall Stoff zum Nachdenken und Diskutieren.
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am 8. Juni 2014
mit der "Feigheit der Frauen" wagte Bascha Mika vor einiger Zeit mal einen kritischen Blick auf die sogenannten Latte-Macchiato-Frauen/Mütter. Das war erfrischend, den Kritik an Frauen ist ein grosses Tabu. Sie beobachtete damals viele Lebenskonstellationen richtig und beschrieb sie durchaus sachlich.

Problem damals war schon, dass sie hier (einen Teil) ihrer Geschlechtsgenossinnen zwar durchaus kritisch betrachtete, nur waren Frau Mikas Schlussfolgerungen mehr als fraglich. Es mündete in einem Frauenförderungs bzw. pro-Quoten-Plädoyer. Sprich, anstatt hier die Verantwortung und Handlungsverpflichtung erst mal denen aufzuerlegen die offensichtlich ein beträchtliche Mitschuld an ihrer Situation haben, soll der Staat doch bitte diese Gruppe (auch) noch fördern und bevorzugen. Das sich das beisst, erkannte sie nicht.

Trotzdem - zum Teil war das Buch interessant. Umso enttäuschender nun das neue Buch. Frau Mika verfällt wieder komplett in dieses "Frau = Opfer" -Denken, diesmal beim Punkt Älterwerden. Dass aber die (behaupteten) Nachteile beim Älterwerden nicht isoliert betrachtet werden können, ohne aufzuzeigen, wie (viele) junge Frauen sehr lange von ihrem Aussehen profitieren, zeigt, dass die Autorin wieder der eindimensionalen feministischen Sichtweise verfallen ist, die Dinge einfach nicht differenziert genug betrachtet. Oder genauer gesagt: die immer nur die eine Seite der Medaille betrachtet.

Das verstärkt sich dadurch, dass das Älterwerden in Summe als spezifisch-weibliches Problem dargestellt wird. Als ob 60jährige Männer (und ich rede hier vom Durchschnittsmann, nicht von dem mit der Yacht an der Cote d `Azur) hier reiheinweise von 20jährigen Topmodels angehimmelt werden.

Was bleibt? Eigentlich ist die Autorin in einem Alter wo man - spätestens - anfangen sollte, im großen Geschlechterkampf für beide Seiten die Augen zu öffen. Dann hätte sie gesehen, dass sich die These von der immer und überall benachteiligten Frau längst nicht mehr aufrechterhalten lässt. Die Welt ist für solche simplifizierend-feministischen Betrachtungsweisen viel zu komplex. Es bleibt der Eindruck dass um ein "Jammern um Ziele durchzusetzen" geht - und das entlarvend und traurig zugleich.

Schade - eine vertane Chance.
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am 12. September 2014
In seiner Zusammenfassung ist dieses Buch empfehlenswert. Allerdings geht es doch sehr von der Sichtweise attraktiver erfolgsgewohnter Frauen aus. Die Autorin berücksichtigt kaum die Normalfrau, die
sich weniger über ihr Aeusseres definiert, sondern immer schon mit Charakter und Verhalten "punkten' musste. ..
Die Ungleichbehandlung der Geschlechter ist sicher trotz Emanzipationsbewegung weiter ein zu bearbeitendes Feld. Allerdings bringt es Frauen auf Dauer gar nichts, wenn sie vor lauter Gleichberechtigung ihre Besonderheit vergessen. Das wäre doch auch Fremdbestimmung, oder? Mann und Frau sind nicht gleich sondern ergänzend gedacht. Gleichberechtigt, gleich wertvoll, ein Gegenüber auf Augenhöhe. Und davon müssen als allererstes sie selbst überzeugt sein. Da leistet dieses Buch sicher gute Arbeit. Und wenn keine Frau mehr das Spiel der Männer mitspielt, dann ist das Spiel aus...
Unberücksichtigt bleibt auch, daß nicht alle Frauen es genießen, ihr Leben lang im Fokus der männlichen Aufmerksamkeit zu stehen. Was soll das? Definition immer und ewig über Äußerlichkeiten? Wie traurig. Ich finde es überaus angenehm, nicht mehr so im Mittelpunkt zu stehen wie in jungen Jahren. Einfach nur Mensch zu sein. ..herrlich und stressarm.
Ein weites Feld mit vielen Facetten. Grund genug, sich auch durch dieses Buch mit dem eigenen Selbst zu beschäftigen.
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