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1968-1969 im Schloss Nörvenich, die Hörgewohnheiten des geneigten
Psychedelicers durcheinander gerüttelt haben.
Songstrukturen gab es so gut wie gar nicht, der Gesang wurde nicht
als Melodieführung sondern als Klang-und Rhythmusfarbe eingesetzt.
Es wurde experimentiert und improvisiert auf Teufel komm raus und
viele englische und amerikanische Bands greifen auch heutzutage
auf diesen Fundus zurück.

Gestartet wird mit "Father Cannot Yell"(7:01). Bizarre Klänge von
Gitarre, Bass und Keyboards werden von einem monotonen Hypnorhythmus
untermalt und der Gesang verzichtet auf jegliche Melodieen.

"Mary, Mary so Contrary"(4:16) klingt fast schon balladesk, der Gesang
bemüht sich um Melodie und Dynamik während bizarre und hypnotische
Sounds eine eigene Atmosphäre kreieren.

"Outside my Door"(4:06) rockt fast an die "Who" erinnernd, überschreitet
deren Grenzen aber um Längen.

"You doo Right"(20:14) wird über einem monotonen Trommelrhythmus zu
einer Psychedelic-Improvisation mit verfremdeten, elektronischen Klängen.
Alles in allem sehr minimalistisch und sparsam instrumentiert.

Das hier will, kann und soll nicht jedem gefallen, muss aber auch nicht.

- Holger Czukay / bass
- Michael Karoli / guitar
- Jaki Liebezeit / drums
- Irmin Schmidt / keyboards
- Malcolm Mooney / vocals
33 Kommentare| 7 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 17. Februar 2016
Mann, was war ich damals (1970) hin und weg von diesem Album - und bin es immer noch! Die Truppe von Holger Czukay & Co war damals (und heute noch) überhaupt nicht einzuordnen und ziemlich weit weg von dem, was wir sonst so hörten (Deep Purple, Led Zeppelin, Black Sabbath, Ten Years After usw.). Mein bester Kumpel hat mich auch sehr ungläubig angeguckt, als ich mir die Scheibe bei unserem regelmäßigen Antritt im Plattenshop eingepackt habe (er fand erst nach einiger Zeit des Hörens den Zugang zu solcher Klangveranstaltung).

Über die einzelnen Stücke selbst ist hier schon gut und gründlich rezensiert worden. Dem ist aus meiner Sicht nichts wesentliches hinzu zu fügen. Insofern nur kurz zur Technik:
Nachdem meine immer noch vorhandene Vinyl-Version wirklich nicht mehr Best of Art ist (und ich auch nicht dauernd wieder den noch vorhandenen Plattenspieler auspacken will), habe ich mir dies gute Stück gegönnt und bin hochzufrieden. Klar hat Remastered nicht die Klangqualität des Originals, aber hier ist es doch gut gelungen (keine rausgefilterten Höhen und keine dumpf wummernden Bässe). Für meine alten Ohren jedenfalls top - aber auch für die jüngeren ein besonderes Hörerlebnis, das auf jeden Fall eine klare Kaufempfehlung verdient.
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am 24. September 2015
Schon Mitte der 70-er-Jahre sah ich CAN mehrmals in Paris und war begeistert. Damals lernte ich alle Musiker kennen, und Michael Karoli wohnte wochenlang in unserem Haus. Seit nun 40 jahren höre ich immer wieder einige ihrer Songs und entdecke noch immer Neues. Micki Karoli war einer der besten Gitarristen, Irmin Schmidt und Holger Czukay waren on Stockhausen beeinflusst, kannten klassische Musik und Jazz. Ganz zu schweigen von Jaki Liebezeit, einer der besten Drummer. Deshalb denke kich, dass man on CAN einfach alles haben sollte! Und "Monstermovie" ist ein guter Einstieg für die, die ihre Musik noch nicht kennen sollten...
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Ich kann mich noch sehr gut erinnern, als ich das Album das erste Mal hörte, es war die wohl intensivste Musikerfahrung... Ich war 14 und immer auf der Suche nach neuer und interessanter Musik, der Mainstream langweilte mich schon damals.Als Schüler hatte man wenig Geld und so war ich fast jeden Tag in der Plattensammlung der städtischen Bücherei. Ich nahm die Platte aufgrund des interessanten Covers mit und wir gingen in die Wohnung eines Freundes, um sie zu hören. Seite eins gefiel uns schon sehr gut, aber dann kam die zweite...Das you doo right versetzte uns in einen Trancezustand sondergleichen, sowas hatte man noch nie gehört.(es war 1980...)Repetiv, hypnotisch, Voodoolike....
Nach und nach entdeckte ich dann die anderen Alben und The Can ist bis heute einer meiner absoluten Lieblingsbands.Allerdings beschränkt sich das auf die Alben bis "Future Days", danach war die Magie irgendwie weg.
Eine Platte für die Ewigkeit, bleibt Monster Movie mein Lieblingsalbum von Can.Absolute Empfehlung!!! Ein Rausch ohne Drogen...
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am 27. Oktober 2002
Es ist 1968, das Alte ist hinfällig, das Neue bricht sich Bahn, vier studierte Musiker werfen ihr ganzes Wissen über Bord,zusammen mit dem amerikanischen Maler Malcolm Mooney loten sie die Kraft der Reduktion aufs Wesentliche aus.
Man stelle sich Velvet Underground im afrikanischen Busch bei musikalischen Voodoo-Experimenten vor, und dann ist man immer noch weit von "Monster Movie" entfernt. Jaki Liebezeit spielt stoisch und metronomartig das Schlagzeug, Holger Czukay spielt minutenlang den immergleichen Basston, bis dieser sich restlos ins Gehirn geschraubt hat, der ausgebildete Dirigent Irmin Schmidt spielt fast gar nichts, Michael Karoli spielt zwischen Zigeunergitarre und Kettensäge, Malcolm Mooney flüstert, schreit, murmelt mantraartige Wortfetzen.
Nicht leicht verdaulich, aber das sind Revolutionen selten.
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1968-1969 im Schloss Nörvenich, die Hörgewohnheiten des geneigten
Psychedelicers durcheinander gerüttelt haben.
Songstrukturen gab es so gut wie gar nicht, der Gesang wurde nicht
als Melodieführung sondern als Klang-und Rhythmusfarbe eingesetzt.
Es wurde experimentiert und improvisiert auf Teufel komm raus und
viele englische und amerikanische Bands greifen auch heutzutage
auf diesen Fundus zurück.

Gestartet wird mit "Father Cannot Yell"(7:01). Bizarre Klänge von
Gitarre, Bass und Keyboards werden von einem monotonen Hypnorhythmus
untermalt und der Gesang verzichtet auf jegliche Melodieen.

"Mary, Mary so Contrary"(4:16) klingt fast schon balladesk, der Gesang
bemüht sich um Melodie und Dynamik während bizarre und hypnotische
Sounds eine eigene Atmosphäre kreieren.

"Outside my Door"(4:06) rockt fast an die "Who" erinnernd, überschreitet
deren Grenzen aber um Längen.

"You doo Right"(20:14) wird über einem monotonen Trommelrhythmus zu
einer Psychedelic-Improvisation mit verfremdeten, elektronischen Klängen.
Alles in allem sehr minimalistisch und sparsam instrumentiert.

Das hier will, kann und soll nicht jedem gefallen, muss aber auch nicht.

- Holger Czukay / bass
- Michael Karoli / guitar
- Jaki Liebezeit / drums
- Irmin Schmidt / keyboards
- Malcolm Mooney / vocals
55 Kommentare| 3 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 6. Juni 2005
CAN waren und sind immernoch die absoluten vordenker des Prog Rock inspirieren heutzutage sogar moderne DJ's zu remixen von stücken dieses albums und neue bands wie die Foo Fighters oder die Queens of the Stone Age zählen die band CAN zu ihren idolen!!!
monster movie ist das erstlingsprodukt der Kölner und auch mit DER kracher in ihrer laufbahn.
nicht so psychig wie Tago Mago sondern absoluter klassischer Prog.
Malcolm Mooneys kratzige stimme auf You Doo Right kombiniert mit den treibenden drums machen dieses lied zu einem trip zurück in die 70er jahre und werden bei manch eingesessenem althippie das herz höher schlagen lassen.
die besetzung allein verspricht schon vieles!
Irmin Schmidt, Holger Czukay, Jaki Liebezeit und der werte herr Karoli zeigen auf ihrem erstling bereits ihr volles können und kein einziger song steht dem nächsten in irgendetwas nach.
ein absolutes muss für liebhaber von experimenteller musik und progressive rock!
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am 19. Oktober 2003
Besides the brilliant cover art, this album also boasts some of the most gripping experimental music from the late 1960s.
The opening track Father Cannot Yell is a real stunner that reminds me of the Velvet Underground on tracks like European Son or White Light/White Heat with its raw pulsating bass, insistent keyboard and stuttering vocals.
Mary Mary So Contrary is a slow rock excursion with bluesy vocals, whilst Outside My Door is a powerful piece of acid rock psychedelia, not too dissimilar from Big Brother And The Holding Company's masterpieces like Piece Of My Heart or Combination Of The Two.
The long winding track You Doo Right is a 20 minute tour de force of impressive instrumental textures and varied vocals that captures many moods. It includes tribal drumming and veers from bluesy rock to world music to psychedelic textures.
Monster Movie certainly exerted a profound influence on post-punk music of the late seventies and eighties - Talking Heads and Public Image Limited being only two of the groups that come to mind. It remains a classic of brilliant power and has stood the test of time very well.
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am 24. Februar 2010
Can, kölner Avantgarderock, bieten auf ihrem Debüt alles was das das Deutschrock-Herz benötigt: neue Klänge braucht(e) das Land. Monotonie wird bei Can ganz groß geschrieben. Monotonie aber nicht in Form von Eintönigkeit (= Langeweile), nein, Jaki Liebezeit`s Getrommel, präzise, hart, geil. Auch auf späteren Platten hämmert das deutsche Metronom unter den Drummern minutenlang den selben Takt. Bumm Bumm Bumm. Ohne Langweilig zu werden versteht sich.
Holger Czukays Bass wummert ebenso monoton und doch so wunderbar vielfältig vor sich hin.

1) Father Cannot Yell: Wenn man Punk nicht immer so mit kurzen harten dreckig gespielten und gesungenen Liedern gleichsetzten würde... das hier ist Punk! 1968/69iger Punk halt, minus Orgel wärs auch von 76/77!
Lang, hart, dreckig gespielt und gesungen von den Kölnern plus dem Afro-Ami Malcolm Mooney (der übrigens nur auf diesem ersten und auf Rite Time 20 Jahre später, dem letzten - Delay & Unlimited Edition Samplern mal ausgenommen - Can Album singt).
2) Mary Mary So Contrary: Schmusesong nach Can-Art
3) Outside My Door: rockig, punkig ähnlich wie 1). Vielleicht nicht ganz so aggressiv
4) Yoo Doo Right: Überhammer, 20 Minuten und kein bisschen lang drehen die hier völlig ab. Sind es nun mal die Longtracks der Band die mir gefallen (Mother Sky von Soundtracks, Bel Air von Future Days...)

Nachfolgende Platten haben nicht mehr diesen ungeschliffenen rohen (Punk-)Sound wie Monster Movie, aber dafür einen neuen "Sänger", der weder Englisch noch Deutsch konnte (die Canner dafür kein Japanisch...). Macht aber nichts, wenn man seinen Sänger als Strassenmusikant kennenlernt, muss man damit halt rechnen. Trotzdem gilt Damo Suzuki als DIE Can-Stimme. Doch das ist eine andere Geschichte.

Für Monster Movie jedenfalls gilt: für Krautrock-Fans, interessierte für Vor-Punk: MEILENSTEIN!
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am 30. September 2015
Kenne ich noch aus meiner Jugend. Aber das muß einen Gefallen. Für Hitparadenjunkies ist das nix. Das geht unter die Haut. Man kann das auch nicht nebenbei hören, da muß man zuhören. Klasse
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