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am 1. Februar 2015
Ich habe mir diesen DAC als Ersatz für die interne Soundkarte in meinem MacBook Pro, das nun schon ein wenig in die Jahre gekommen ist. Bei dieser kritisiere ich fehlende Dynamik und ein Knistern durch mechanische Abnutzung.
Dieser DAC ist zwar nicht wirklich billig (ich habe 149€ bezahlt, bessere Chinesen-DACs, mit denen ich das Gerät hier verglichen habe, kosten 1/10 des Preises, klingen aber auch minimal schlechter), aber ich finde, dass er sein Geld wert ist.

Beim Auspacken fällt die ziemlich hochwertige Verpackung und die hochwertige Haptik des DACs auf, welcher das Format eines normalen USB-Speichersticks besitzt. Er ist klein und sehr schwer, man vermutet gummiertes Metall als Material für das Gehäuse.
Schließt man ihn dann an den PC an (ich habe einen Mac, funktioniert aber auch auf Windows, Linux (Mint) und sogar OpenBSD (!!) Systemen), fängt die kleine Libelle auf dem Gehäuse an zu leuchten. Die Farbe ist abhängig von der Bitrate, die aktuell vom Betriebssystem abgerufen wird. Bei meinem Mac war es mit 96kHz.
Im Vergleich zur Onboard-Soundkarte war der Vergleich wirklich überwältigend: Die Räumlichkeit ist deutlicher, die Details stechen mehr heraus, Musik wird einfach komplett anders, viel klarer. Vom Klanglichen her ist für mich dieser Stick die Referenz.

Im Betrieb wird der Stick ziemlich warm, beim Betrieb am Handy (OnePlus One mit USB-OTG Kabel) entleert sich dieses merklich schneller. Man braucht übrigens dafür die leider kostenpflichtige App "USB Audio Player", die mit 4 Euro zu Buche schlägt. Am OnePlus lohnt sich der Betrieb eines externen (und teuren) DAC nicht wirklich, da der eingebaute DAC schon hervorragend ist. Es funktioniert aber... Und das führt mich zu einem weiteren Vorteil dieses DAC: Der auf Wunsch ziemlich hohe Ausgangspegel mit über dem Lautstärkespektrum extrem konstanter Qualität.
Der eingebaute Verstärker mit eigener Lautstärkeverstellung. Bei "normalen" DAC liegt meist ein Verstärker mit fester Verstärkungsleistung vor. Die Lautstärke wird dann über die Amplitude des Digital-Analog Wandlers gesteuert, was insbesondere bei hohen und bei besonders niedrigen Lautstärken zu fehlender Dynamik oder unsauberem Klang führt.
Hier haben wir einen ESS Sabre DAC Chip, welcher in der Fachliteratur und unter Audiophilen einen sehr guten Ruf besitzt, welcher von einem eigenen, internen Kopfhörerverstärker begleitet wird. Dieser besitzt, wie die anderen, für den Klang relevanten Bauteile auf im Gerät, eine eigens gefilterte Stromversorgung, die ich an einem uralt-Hub mit unsauberer Spannungsversorgung getestet habe. Auch hier klingt der DAC, insbesondere im Vergleich zu einigen chinesischen Kollegen, sehr sauber.
Der DAC hat genug "Wumms", um auch fordernde Kopfhörer wie den Beyerdynamics DT-550 oder T-1 vernünftig antreiben zu können - selbst Konzertlautstärke ist dann noch drin. Super!
Persönlich nutze ich den DAC zusammen mit den ATH-M50X von Audio Technica. Hier überzeugt der Audioquest mit hoher Dynamik und Brillianz.
Zum Testen habe ich klassische Musik und vor allem Metal und ein wenig HipHop verwendet.
Für die Fans der metallischen Musik habe ich noch ein paar Worte zu verlieren:
Ein großer Teil von Musik aus dem Metal Genre profitiert von schlechter Qualität von Anlagen. Will heißen: Dieser Stick spielt euch die Musik genauso vor, wie sie ist, gnadenlos. Ihr werdet bei Slayer auf einmal hören, dass die bei den neueren Platten das Mastering total versiebt haben, es knistert teilweise wie Hölle (siehe Loudness War), bei Heaven Shall Burn fragt man sich bei "Voice of the Voiceless", was da ab und zu piepst auf einem Kanal. Das sind jetzt nur zwei Beispiele - es gibt noch viele weitere, bei denen man sich fragt, ob das wirklich Profis sind, die sich um das Mastering gekümmert haben. Wenn aber dann mal die Produktion stimmt, erfreut dieser Stick den Metaler mit einer Feinzeichnung und Präzision, die aus dem "Metal-Einheitsbrei-Höllenlärm", den man aus schlechten MP3 Playern und Autoradios kennt, feine, differenzierte Musik macht, die einen staunend zurück- und seine alten Lieblingsscheiben neu entdecken lässt.

Alles in Allem ein hervorragender DAC, der auch für Rock und Metal sehr gut geeignet ist.

Ich hoffe euch ein wenig geholfen zu haben :)
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am 1. Dezember 2014
Habe bereits für den mobilen Einsatz am Smarthone einen HRT Microstreamer. Für den Betrieb am Note-/Ultra-/Netbook gab es nun die "Libelle", zumal der Preis seit Erscheinen um 100 Euro gefallen ist und ich einen persönliche Vergleichsmöglichkeit zwischen den beiden mobile Referenzen haben wollte.

Angefangen von der sehr ansprechenden Verpackung, bis hin zu Haptik (die Libelle ist schon fast ein Handschmeichler) gibt es nichts auszusetzen. Und das die Transporthülle aus Kunstleder ist kann ich locker "verschmerzen" zumal es in dieser Preisklasse meines Wissens keine Ledertaschen gibt. Der Wettbewerb verpackt seine Produkte nicht so wertig und auch beim HRT Microstreamer gibt es "nur" ein Pseudo-Samt-Säckchen für den Transport dazu. Das ist aber alles Meckern auf hohem Niveau.

Klanglich überzeugt die Libelle auf der ganzen Linie, egal welche Musikrichtung (angefangen von Jazz, Klassik über Pop, Rock und alle Arten von elektronischer Musik), ob In-Ear (B&W C5, Sony XBA4, Denon AH C751) oder Over-Ear (Beyerdynamic DT990 2005er Edition, Utrasone Signature Pro), ggf. kann man hier eine warme Klangcharakteristik feststellen. Das trübt allerdings den Klanggenuss in keinster Weise. Für analytische Dienste ist hier auf andere DACs bzw. KHVs zurückzugreifen. Dafür wurden diese mobile DACs auch nicht gedacht und hergestellt.
Sogar der Anschluss an eine potente HiFi Anlage ist möglich. Auch hier überzeugt die Libelle.

Wer einen besseren DAC möchte (mobil und stationär) muss hier schon sehr viel mehr investieren.

Für den Betrieb an eng aneinanderliegenden USB Anschlüssen (z.B. bei Ultrabooks) oder am PC empfehle ich den Dragontail. Der ist zwar doppelt so teuer wie ein herkömmliches USB Verlängerungskabel, passt aber verarbeitungstechnisch und haptisch perfekt zur Dragonfly.
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am 6. November 2016
EINLEITUNG
Anderthalb Jahre lang war ich zufrieden mit meinem Audioquest Dragonfly 1.2. Ich habe ihn mir damals nach ausgiebiger Recherche aufgrund der praktischen Größe, des reduzierten Preises und vor allem der vielen überschwänglichen Bewertungen gekauft und war auch immer sehr zufrieden mit ihm. Ich hatte damals allerdings keinen Vergleich zu anderen Produkten, aber das erschien mir auch nicht notwendig, da ich ja sehr zufrieden war.

Vor einem Monat habe ich meinen treuen Begleiter verloren. Tja, da war die geringe Größe wohl doch nicht so von Vorteil… Da ich meine Musik aber hauptsächlich von meinem Computer an meine Hifi-Anlage und Kopfhörer zuspiele, und der Kopfhörerausgang meines Laptops unterirdisch klingt, hielt ich es irgendwann nicht mehr aus, und ein neuer DAC musste her. Da das Internet jedoch voll von widersprüchlichen Aussagen über den Klang von Produkten ist (klar, ist ja auch überaus subjektiv), sollte es diesmal einen Vergleich zwischen verschiedenen Produkten geben. Nach erneut ausgiebiger Recherche fiel meine Wahl auf die folgenden:

1) Audioquest Dragonfly 1.2
2) Meridian Explorer 2
3) HRT microstreamer

TESTUMFELD UND VORAUSSETZUNGEN
Ich möchte mich in meiner Rezension auf meine subjektiven Höreindrücke beschränken. Infos zur technischen Beschaffenheit der DACs finden sich genug auf anderen Seiten und letztendlich ist es ja der Klang, um den es geht. Und da dieser immer nur das Ergebnis aller in einer Kette spielenden Komponenten ist, seien diese hier kurz in ihrer Schaltungsfolge aufgeführt:
High-Resolution Files über Foobar 2000  DAC  Marantz PM 14  Monitor Audio Silver S8
High-Resolution Files über Foobar 2000  DAC  AKG K 712 Pro
Die erste Kette spielt im Ergebnis recht neutral und ausgeglichen, mit einem Hang zum Warmfärben durch den Marantz. Bei der zweiten Kette sieht es durch den warmen Grundton des AKG ähnlich aus. Hierbei ist allerdings zu beachten, dass der AKG trotz seiner geringen 62 Ohm dennoch viel Leistung verlangt. Er spielt an meinem Violectric HPA V200 genau so laut wie mein 300 Ohm Sennheiser HD 800, was am unterschiedlichen Wirkungsgrad der beiden liegt. Als Musik wählte ich hauptsächlich Jazz und Acoustic, aber auch verschiedenes an Klassik und Rock.

HÖREINDRÜCKE
Während der ersten Stunde konnte ich kaum Unterschiede zwischen den Dreien ausmachen. Da ich aber weiß, dass dies ganz normal ist, und das Gehör sich erstmal an etwas Neues gewöhnen muss, hörte ich weiter und siehe da! Es kristallisierten sich die ersten Unterschiede heraus.
Renaud Garcia-Fons „Oriental Bass“, das Intro zum gleichnamigen Album, beginnt mit einem schnellen Lauf auf dem Kontrabass. Der Dragonfly spielte hier recht druckvoll, was einen realistischen Eindruck des großen Instruments verschaffte. Beim Wechsel auf den Meridian wurde aber klar, dass dieser die schnellen tiefen Töne viel besser voneinander trennte und dabei neutraler darstellte. Was beim Dragonfly noch etwas verwaschen, aber druckvoll klang, war hier viel präziser und authentischer. Man konnte das An- und Abklingen der einzelnen Töne wahrnehmen und war damit gefühlt näher am Geschehen. Gut, dachte ich mir, mal schauen was der Microstreamer so zu sagen hat. Angeschlossen und siehe da, was für eine Wucht! Er strotzte nur so von Dynamik und Spielfreude. Dabei schoss er mir die Töne regelrecht um die Ohren und erzeugte eine riesige Bühne, was mich zunächst sehr beeindruckte. Weit über den Körper der Boxen hinaus verteilte er die Töne und sorgte schon fast für ein wenig Surround-Feeling.
Als nächstes hörte ich „Night Train“ von Oscar Peterson. In diesem Stück bekommt das Becken sehr viel Platz, wohingegen Piano und Bass eher im Hintergrund agieren. Ich ließ den microstreamer eingesteckt und hörte drauf los. Wieder stellte sich das selbe Gefühl ein. Der microstreamer spielte, wie der Meridian, klarer und differenzierter, als der Dragonfly aber schwemmte die Töne in großen Wellen aus den Membranen. Das Becken gewann damit an noch mehr Platz, als es durch die Aufnahme eh bereits hat, was mir persönlich jedoch zu viel war. Ich wechselte wieder auf den Meridian und hatte zum ersten Mal das Gefühl einer Erleichterung. Die preschende Spielweise des microstreamer war mir schon nach wenigen Minuten zu anstrengend geworden. Mir wurde klar, dass seine riesige Bühne mehr Quantität als Qualität war. Die Instrumente wurden zwar weit im Raum verteilt, aber es fehlte ihnen an Kontur. Am besten lässt sich dieser Eindruck damit vergleichen, was passiert, wenn man die Polung eines Cinch-Kabels vertauscht, also rechts und links, rot und weiß. Der Wechsel zum Meridian war geradezu wohltuend. Das Klangbild beruhigte sich und ich lauschte wieder der Musik anstatt den Effekten. Ich möchte damit nicht sagen, dass es dem Meridian an Dynamik fehlt. Ganz im Gegenteil! Passagen, die nach Kraft und Brillanz verlangen, werden auch so dargestellt und leise, zurückhaltende Passagen bekommen genügend Ruhe. Der Meridian denkt mit, wohingegen der microstreamer stur seinem Naturell folgt, welches aber eben nicht „natürlich“ wirkt. Kurzer Wechsel auf den Audioquest: aus meiner 1,5-jährigen Erfahrung mit ihm weiß ich, dass dieser sehr langzeittauglich ist. Er spielt sich weder in den Vordergrund, noch überspitzt er irgendwas. Allerdings fehlt es ihm im Vergleich zu den beiden Kontrahenten an Klarheit, respektive Auflösung, und Dynamik. Alles wirkt ein wenig wie durch einen warmen, ruhigen aber durchaus gefälligen Filter hindurch gespielt.
FAZIT
Letztendlich ist es wie bei allem eine Frage der persönlichen Präferenz und der indiviuellen Voraussetzungen. Deshalb kann ich für mich ein klares Geschmacksurteil fällen. In diesem setzt sich der Meridian klar an die Spitze, gefolgt von Dragonfly auf Platz zwei und microstreamer auf Platz drei. Über meine Lautsprecher war mir der imposante microstreamer einfach zu anstrengend. Das liegt sicherlich daran, dass der PM 14 ein sehr kraftvolles Gerät ist und die Kombination beider damit schlichtweg überfordert. Über meinen AKG empfand ich den microstreamer nämlich deutlich weniger fetzig. Ich schließe daraus, dass der microstreamer für Leute, die eine eher zurückhaltend spielende oder einfach weniger große Anlage als ich besitzen, durchaus ein großer Schritt nach vorne sein kann. Audioquest’s viel gelobtes und von mir bisher jahrelang geschätztes Gerät muss sich, was Auflösung und Schnelligkeit betrifft, leider geschlagen geben. Meridians Explorer konnte mich am meisten überzeugen. Mit ihm macht es sowohl Spaß Musik zu analysieren, als auch einfach nur nebenbei zu hören. Er schafft damit den Spagat zwischen audiophilem Anspruch und Langzeittauglichkeit – und das mit Bravour!

Damals hatte ich den Dragonfly für 150 euro gekauft, heute für 200. Ich denke, dass man für 200 Euro Besseres bekommt und vergebe daher nur 4 Sterne.
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am 4. Januar 2014
Also der "Audioquest Dragonfly 1.2" ist heute angekommen und wurde von mir auch bereits ausgiebig probegehört und mit der "Asus Xonar DX" direkt verglichen.

Mein Erwartungen waren geteilt. Zum einen sind für mich DAC's in der Praxis was völlig neues und ich fragte mich schon wie es möglich sein soll, das so ein kleines "USB-Teil" eine große Soundkarte im Klang ersetzen soll. Zum anderen ist der Ursprungspreis (240 EUR für den Dragonfly welchen ich für 149 EUR bekommen habe) schon beachtlich und lässt schon die Erwartungen auch an den Klang steigen. Die Xonar hat mich vor 6 Jahren 80 EUR gekostet und meine Mindesterwartungen waren das der Dragonfly für den Preis zumindest vergleichbar aufspielen muss. Da mich nur der Klang interessiert lass ich mal so n Geschwafel von Verpackung etc. weg. Ich hab mich erst ein wenig über Winamp eingehört und dort den Equlizer benutzt da der Dragonfly ja ohne Treiber funktioniert bzw. mit dem Windowstreiber (Realtek). Der Dragonfly lief ortnungsgemäß in Magenta, also der höchsten Einstellung. Natürlich kann ich nur mein subjektives Klangempfinden wiedergeben. Kopfhörer benutze ich Lasmex H-75.

Direkt und mehrmals verglichen habe ich folgende Tracks/Songs:

Neil Davidge - Awakening
Harry Gregson-Williams - The Dream
Brian Tyler - Dive Bombers
Hybrid - Invisible Bear
Avril Lavigne - Nobody's Home

Ich fasse es kurz zusammen: Der Dragonfly lässt alle Klänge ertönen die die Xonar DX auch wiedergibt. Die Klangbilder sind auf den ersten "Blick" sehr ähnlich. Beim näheren hinhören im Vergleich fällt aber auf das die Xonar DX ein brillianteres Klangsprektrum zu haben scheint. Der Klang wirkt großflächiger, tiefer, feiner aufgeteilt, filigraner, distanzierter und hat vor allem klarere Konturen. Was am meißten auffällt sind aber vor allem die voluminösen "Bassschläge", das "Zuschlagen" wenn ein Orchester zusammen agiert. Das ist bei der Xonar DX deutlich intensiver und das fehlt mir beim Dragonfly. Damit sei nicht gesagt das der Dragonfly ein großes Bassproblem hat, sondern eher die atmosphärische Wucht fehlt wenn viele Töne auf einmal zusammen laut aufspielen (orchestertypisch), jedenfalls im Vergleich der Xonar DX. Am eindeutigsten viel mir das bei dem Track "Harry Gregson-Williams - The Dream" bei 02:40 - 02:50 auf. Hier schlägt ein Fx richtig zu. Beim Dragonfly ist das schon gewaltig. Bei der Xonar DX stellt man sich vor ein Komet schlägt direkt vor einen ein und so verrückt es auch klingt, die Brillianz der Klänge ist so gut, das man sogar weiß welches Farbenspiel dabei passiert. An dem Beispiel kann man dann auch deutlich machen was mir eben bei dem Dragonfly im Klang fehlt. Allerdings muss man sagen das der Dragonfly klanglich in einer Sache auch punkten kann. Er gibt die Mitten im Gesamtklangbild besser wieder. Diese fallen bei der Xonar DX etwas in den Hintergrund, beim Dragonfly sind sie Linear zu Höhen und Tiefen und genauso auch im Vordergrund. So gesehen ist der Dragonfly ausgewogener.

Nun, enttäuscht bin ich dennoch nicht. Im direkten Vergleich kann der Dragonfly nicht mit der Xonar DX mithalten. Es fehlt an Lebendigkeit und Brillianz der Konturen. Der Klang ist aber trotzdem wirklich sehr gut. Man bedenke das ich den Onboard-Sound wirklich als katastrophal bezeichnen würde und es mir persönlich als Hersteller peinlich sein würde wenn da auch noch mein Firmenlogo mit im Spiel ist (Creative Labs). Als Firma sollte man einen Mindestanspruch haben. Das ist jedenfalls meine Meinung.

Ich kann mir tatsächlich vorstellen das die Xonar DX ihren Vorteil auch aus den Treiber rausgeholt haben könnte. Bin kein Fachmann aber der Dragonfly gibt gewisse Töne so gut wieder das ich mir vorstellen könnte das er in Verbindung mit einen besseren Treiber und gute Equilizer Möglichkeiten so wie bei dem Xonar DX Audio-Center noch ein wenig mehr rausholen könnte. Ich habe auch versucht den Asio-Treiber (asio4all) zu installieren aber habe es leider nicht hinbekommen den Klang ans USB zu geben (Hat beim Laptop mit Winamp nur über die integrierten Laptopboxen geklappt und damit höre ich nicht/will ich nicht hören).

Für die Größe und insgesamt für die praktische Mobilitäts-Lösung (Strom über USB) ist der Dragonfly echt super und ich weiß nicht ob es etwas besseres gibt. Die Lautstärke ist übrigens sehr Laut an meinen Lasmex H-75. Also ich habe in Windows auf 80% und in Winamp auf 60% und das ist schon so laut wie die Maximallautstärke an der Xonar DX über Kopfhörer möglich ist. Ich denke ich werde den Dragonfly als mobile Lösung behalten und kann mir kaum etwas besseres dafür vorstellen. Für zuhause werde ich allerdings bereits jetzt schon anfangen zu sparen und mir was wirklich richtig gutes zu holen (weiß noch nicht was) weil ich jetzt weiß das es dort doch erhebliche Unterschiede zu geben scheint, was ich vorher noch nicht wusste bzw. geglaubt hätte. Die Intensivität von Soundtrack ist wirklich an Klangqualität gekoppelt.

Wenn jemand noch nen ganz sicheren Tipp hat was als mobile Lösung besseren Klang hat als der Dragonfly (vielleicht schonmal einen vergleichstest gemacht hat oder sich eben sicher ist), höre ich mir das gerne an, ich selbst gehe nicht das Risiko ein den wieder zurück zu schicken bzw. mir irgendwelche Testobjekte zu holen ohne das ich nicht weiß das der wirklich besser als der Dragonfly ist oder sein kann. Oder gibt es vielleicht noch eine Treibermöglichkeit oder Software- Equilizer zur Feinjustierung?

Danke!

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UPDATE, NACHTRAG:

Ich habs jetzt nochmal verglichen und bei der Xonar DX alles auf neutral gestellt, also alles aus. Sowie bei Winamp (beim Dragonfly) Ich konnte von Umgebung nur auf M für Medium stellen was aber wohl auch neutral sein sollte.
Jetzt war es schon wirklich schwierig die Unterschiede auszumachen. Also bei dem Track von "Neil Davidge - Awakening" war es so gut wie garnicht mehr raus zu hören. Die Xonar schien aber immernoch ein Hauch mehr Brillianz und Konturen zu haben aber auch nur in Bass und Höhen. Ich hab extra mehrmals reingehört, da musste ich mich schon extrem drauf konzentrieren und drauf achten und es viel minimal nur an gewissen Stellen auf. Nach dem hören musste ich mich, für einen Moment, schon vergewissern wo nun überhaupt die Kopfhörer angeschlossen sind. Minimal aber dennoch ein Unterschied.

Bei "Harry Gregson-Williams - The Dream" konnte man aber doch noch Unterschiede ausmachen. Die Xonar DX zeigt hier doch noch das sie minimal mehr Brillianz und Konturen spielt und einen volumigeres Spektrum bei sehr tiefen Bass hat. Aber der Dragonfly zeigt hier auch das der die Mitten präsenter und konturreicher spielt, was ihm eine andere Klangtiefe gibt. Die Xonar DX spielt Höhen und sehr tiefen Bass minimal besser, wohingegen der Dragonfly die Mitten besser wiedergibt. Die Unterschiede sind jetzt aber wirklich minimal. Man kann nicht mehr sagen welcher besser ist, nur welchen Klang man lieber mag und Klangtiefe durch konturreiche Mitten zu holen ist für mich ungewohnt aber gefällt. Merkwürdig, des einen "Defizit" (sofern man das überhaupt so sagen kann) ist des anderen Stärke. Mit besseren Kophförern könnte man vielleicht eine klarere Aussage treffen.
Der Treiber bzw. das Interface oder Audio-Center, scheint aber wirklich viel aus zu machen bzw. zu verstärken.
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am 21. März 2016
Eigentlich ist es ja kein Wunder, dass die Hersteller von Computerbauteilen, allen voran die Mainboardhersteller, sehr sparsam bei der Auswahl ihrer Komponenten sein müssen um im ruinösen Preis- und Ausstattungswettkampf vorne mitspielen zu können. Wen wundert es, dass auch und gerade an sekundären Bauteilen, wie einem Soundchip nur geringe Ansprüche gestellt werden können - ein Pfennigartikel eben.
Sieht man gleichsam, dass heute die digitalen Medien wie CD's fast völlig von Digital-Angebot aus dem PC, wie iTunes, Amazon Prime Music, etc. abgelöst werden, stellt sich einem aber schon die Frage, ob die Umwandlung von einem digitalen Signal in ein analoges Signal im DAC (wie bspw. für einen Kopfhörer) in der angemessenen Qualität erfolgt. Für ambitionierte Musikliebhaber und Puristen gibt es hier spezielle USB-DAC, das sind externe Digital-Analog-Wandler, teils mit integriertem Kopfhörerverstärker. Diese gibt es in verschiedenen Preisklassen und Ausstattungen, aber eben auch als erschwingliche aber klanglich durchaus potente kleine USB-Stick wie den Dragonfly.

INSTALLATION (MAC):
Die Installation auf einem MAC mit OS X ist denkbar einfach (Windows geht laut Installationshandbuch ebenfalls, hab ich aber nicht getestet). Stick rein, in den Einstellungen die Audio-Ausgabe auf den Dragonfly umstellen, fertig.

KLANG:
Der Unterschied zum Onboard-Sound ist hierbei sofort erkennbar, teils wirklich überdeutllich. Jeder der ernsthaft Musik über einen Computer wiedergibt sollte eine solche Investition ernsthaft ins Auge fassen: Oft ist nicht ein neuer Kopfhörer, sondern ein besser DAC der sinnvolle erste Schritt.
Die klanglichen Nuancen sind auf meinem Beyerdynamic DT880pro nun deutlich besser ausgebreitet. Stimmen sind satter, präziser. Das Klangbild ist lebendiger, v.a. im Hochtonbereich deutlich filigraner. Auch mein Pärchen Aktivlautsprecher Canton AM5 am Cinch-Eingang über 3,5mm Klinkenkabel angeschlossen begeistert mich in vollem Umfang.

FAZIT:
Für unter 100 EUR ist der Dragonfly eine musikalisch Bereicherung, die man garantiert nicht mehr missen möchte.
Ich kann ihn jedem voll empfehlen wo Musik im Fokus steht - nur zum Zocken und mit ein paar Plastikboxen dran wird sicherlich aber der Onboard-Sound auch reichen.
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am 15. Dezember 2016
Abgesehen davon dass ein Kophörer der Highend Klasse mit einem irre teuren KH-Verstärker an einer Highend Hifi Anlage noch ganz andere Klangerlebnisse bringt muss ich sagen dass der Dragonfly mit einem Beyerdynamik T90 an einen PC angeschlossen ein sagenhaftes Klangerlebnis bringt (hochwertige Musikdateien vorrausgesetzt-schlechte Aufnahmen klingen logischerweise bei DEM Equipment noch schlimmer) das ich so nicht für möglich gehalten hätte da ich noch analog mit diesen Riesenkisten von Revox und anderen Herstellern dieser Güte gross geworden bin.Ganz klare Kaufempfehlung!!!!!
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am 10. Januar 2014
Sehr ordentlicher USB-DAC.

+ Praktisch kein Hintergrundrauschen, auch nicht mit sehr sensiblen, "niedrigohmigen" in-ear-Kopfhörern
+ Subjektiv sehr schönes Klangbild, allenfalls ein klein wenig zu "warm"
+ Kann auch etwas größere Kopfhörer ausreichend laut betrieben (getestet mit Sennheiser HD600 und Beyerdynamic T90)
+ LED am Stick signalisiert die Samplerate. Sehr praktisch, weil man so sofort sehen kann, ob die Einstellungen im System alle passen
+ Super portabel

Meiner Meinung nach muss man schon deutlich mehr Geld investieren, um einen besseren DAC zu bekommen. Nicht nur für unterwegs eine gute Investition
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am 30. Juli 2015
Nach zahlreich gelesenen Tests des DragonFlys bin ich schon davon ausgegangen, dass die Klangqualität meiner Musik besser sein wird, aber dass sie so gut wird, habe ich nicht erwartet. Der Klang wird wirklich um ein Vielfaches verbessert. Die 149 Euro waren jeden Cent wert. Würde ich definitiv wieder kaufen.

Auf der Herstellerseite steht, der Klang werde nach ca. 24 genutzten Stunden noch besser. Bin ja mal gespannt, wenn das noch ein Tick besser wird, dann ist es wirklich nicht zu toppen.

Hätte den D/A Wandler schon früher kaufen sollen.
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am 24. Februar 2014
Ich bin durch Zufall in einem Forum darauf gestoßen und dachte mir...Das musst du haben.

Vorneweg: Ich besitze ein High-End Gaming Notebook, welches einen "Power Kopfhörer Verstärker" besitzt.
Während dem Test konnte ich so gut wie keinen Unterschied mit der "Libelle" feststellen, der Bass ist sogar etwas "weicher"...meine Einschätzung. (Getestet mit JRiver Media Center und foobar2000 WASAPI)
Aber auf dem Notebook meiner Freundin zeigt die "Libelle", wer hier die Hosen anhat. ;)
Alles klingt viel klarer, der Bass hat an Druck zugenommen, es macht einfach viel mehr Spaß mit dem Ding, als ohne...man will gar nicht mehr ohne sie...
Absolute Kaufempfehlung für Leute, mit einem Standard-Notebook...für alle anderen mit High-End Geräten sei gesagt: Es kann besser klingen, muss es aber nicht...Einfach probieren.
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am 17. Juli 2014
Ich besitze die Libelle jetzt drei Monate und gebe sie definitiv nicht mehr her. Gegenüber der v1.0 wurde lt. Hersteller u.a. der Kopfhörerverstärker verbessert. Ich kann zwar nicht mit der alten Version vergleichen, aber: Die Dragonfly bietet mehr als genug Power.
Mit dem AKG K450 (32 Ohm) höre ich meistens nur auf der niedrigsten Stufe, eine Stufe darunter wäre schon "Ton aus". Der Volume-Regler des jeweiligen Wiedergabe-Programms, itunes oder Spotify etwa, steht immer auf höchster Stufe, um keine Auflösung zu verschenken.

Gespannt war ich auf den Test mit meinem neuen Beyerdynamic T90, der mit 250 Ohm schon etwas mehr verlangt, durch den Tesla-Antrieb aber als effizient gilt. Da ich die Dragonfly hauptsächlich zu Hause einsetze, habe ich schon einen externen Kopfhörerverstärker in Erwägung gezogen. Das ist aber auch im Fall des T90 nicht nötig - je nach Aufnahme genügt auch hier eine sehr niedrige Einstellung der Lautstärke. Selbst bei "leiseren" Klassik-Aufnahmen hat die Libelle noch viel Kraftreserve (ca. 50-60%!).
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