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am 10. März 2014
„Neid“ ist eine weiterer Roman um die OPCOP Gruppe. Während die Einheit um Hjelm in Amsterdam versucht in das Innerste eines Menschenhändlerringes vorzudringen , beschäftigt sie sich gleichzeitig ,mehr inoffiziell, mit der Erpressung einer EU Kommissarin. Das Gefühl ,dass beide Fälle zusammenhängen ist zum Greifen nah.
Der neuste Teil der OPCOP Reihe ist wieder sehr tempo- und facettenreich aufgebaut. Mehrere Fälle , an denen unterschiedliche Ermittler beteiligt sind, werden in auf verschiedensten Plätzen Europas, z.B. Holland, Ungarn, Griechenland , Schweden und Belgien verfolgt. Wenn zunächst die Verbindungen zwischen den einzelnen Personen und Verbrechen noch nicht klar sind , so kristallisiert sich nach einiger Zeit ein trauriges Bild von Habgier und Machthunger heraus. Auch alte, ungelöste Fälle aus vorhergehenden Folgen werden wiederaufgenommen und können geklärt werden. Arne Dahl schreckt den Leser mit seinem traurigen und desolaten Bild der europäischen Gesellschaft auf.
Ein spannender ,intelligenter Thriller.
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am 1. April 2014
Mit " Neid" schickt der Autor Arne Dahl den dritten Teil seiner vierbändigen Reihe ins Rennen und dieser steht seinen Vorgängern " Gier und Zorn" absolut nicht Hinten an!

Worum geht's? :

" Neid" erzählt von den dunkelsten Stellen in unserer Seele- dort, wo die Gier nach Macht, Korruption und Begierde zu den grausamsten Verbrechen führen... ( Zitat aus dem Klapptext)

Europa kocht in der Hitze des Sommers und wirkt wie gelähmt. Das Opcop-Team befindet sich mitten in den Ermittlungsarbeiten rund um einen internationalen Menschenhändlerrings. Währenddessen begegnet Paul Hjelm bei einem Galadinerder super attraktiven und sympathischen Marianne Baillard, die in um Hilfe in einem blutigen Kriminalfall mit europäischer Tragweide bittet. Auf offener Straße wurde ein effizienter Professor ermordet und ein blinder Bettler flieht mit sensiblen Daten die sich auf dem Smartphone des Opfers befinden. Doch um diesen Fall zu lösen muss Paul umdenken und einen alten Freund mit ins Boot holen, der sich jedoch längst in Griechenland niedergelassen hat. Eine Hetzjagd gegen alle Prinzipien und der Zeit beginnt....

Meine Meinung:

Sehr engagiert und professionell geht der Autor Arne Dahl an seine Thriller heran, was man an der sehr detaillierten Herangehensweise an politische und gesellschaftliche Themen geht. Er leistet selbst zuvor eine reine Ermittlungsarbeit, die man sehr authentisch in seinen Büchern wiederfindet. So beinhaltet der Thriller 3 sehr gut herausgearbeitete Handlungsstränge die mit ihren darin vorkommenden Charakteren sehr fließend und gut nachvollziehbar sind. Sehr deutlich wird die Gier der Menschheit geschildert und deren Folgen für die die sich damit letzten Endes auseinandersetzen müssen, wenn bei den gier-befallenen Menschen jegliche Hemmschwelle fällt.

Fazit:

Ein absolut gelungener dritter Teil des Autors Arne Dahl, der absolut Lesenswert ist mit viel Gesellschaft-politischen Hintergründen und sympathischen Charakteren.
Achtung Gänsehaut-Feeling pur!
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am 10. April 2014
Zwei Dinge vorweg:
Die im Buch dargestellte Forschung über neue Batterien ist als Thema vom finnischen Autor Arto Paasilinna abgekupfert. Dieser hatte das Thema schon in seinem Buch "Adams Pech die Welt zu retten" thematisiert.

Auch das Thema Bettelmafia kam gerade erst, wenn auch als Familienclan, bei Jussi Adler-Olsen vor.

Trotzdem: Mit diesem Buch ist Arne Dahl ein großer Wurf gelungen. Wie üblich gibt es diverse Handlungsstränge, die zunächst nichts miteinander zu tun zu haben scheinen.
Man lernt zwischendurch so einiges über griechische Götter, ungarische Parteien, Straßennamen in Amsterdam und revitalisierte Stadtteile in Stockholm.
Ebenso interessant wie EU-Richtlinien vorbereitet werden... könnten. Auch das Finale ist furios und läßt noch einiges für den vierten Band erwarten. Man hätte sich allerdings etwas mehr Informationen darüber gewünscht, was aus den übrigen Mitgliedern der A-Gruppe geworden ist. So wirken z. B. Chavez und Svenhagen etwas eindimensional gestrickt, wie hier der Ein-Stern-Rezensent auch schon bemerkt hat. Nicht einmal der Sex der beiden wird genauer geschildert, das kann z. B. Leif GW Persson in seinen Krimis deutlich besser.
Grandios hingegen, wie Nyberg seinen Auftrag löst. Und: Paul Hjelm rückt hier mehr als früher in den Mittelpunkt des Geschehens.
Einziger richtiger Schwachpunkt ist Seite 328/329. Erst heißt es Silviu fährt ins Hafengebiet und dann läuft plötzlich Ciprian an einer großen Lagerhalle am Kai entlang. Hier sind dem Autor und auch dem Verlag und den Korrekturlesern die Personen durcheinandergeraten ohne das es bisher jemand gemerkt hat.
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TOP 500 REZENSENTam 3. März 2014
„Neid“ ist nach „Gier“ und „Zorn“ der dritte Teil der auf vier Bände angelegten Reihe des schwedischen Autors Arne Dahl, in deren Mittelpunkt die Fälle der Opcop-Gruppe stehen, einer länderübergreifenden Spezialeinheit, deren Koordination in den Händen Paul Hjelms liegt. Dieser wird zum einen von Mitgliedern seines alten A-Teams und zum andren von herausragenden Spezialisten aus verschiedenen europäischen Ländern unterstützt. Ihre Fälle sind immer kompliziert, und die Ermittlungen werden üblicherweise verdeckt und sehr oft im rechtsfreien Raum durchgeführt.

Einfache Whodunit-Lektüre waren die Bücher Dahls noch nie, ihn interessiert das Warum, und so arbeitet er in seinen engagierten und gesellschaftspolitische Themen reflektierenden Kriminalromanen immer mit einer Vielzahl von Personen und Handlungssträngen, wobei er die unterschiedlichsten Themen im Fokus hat. Drei umfangreiche Handlungsstränge dominieren „Neid“:

Die aktuelle Operation des Opcop-Teams in Amsterdam, bei der Menschenhändler mit Verbindungen zur 'Ndrangetha im Mittelpunkt stehen. Diese verschleppen im großen Stil Angehörige der Roma aus Rumänien und schicken sie in den europäischen Städten zum Betteln und auf Diebestouren.

Der gewaltsame Tod eines hochrangigen Wissenschaftlers, der an einer bahnbrechenden Erfindung im Bereich der Elektromobilität forscht. Ihm wird auf offener Straße die Kehle durchgeschnitten, und ein Bettler nimmt das Smartphone, auf dem er seine Ergebnisse gesichert hat, an sich und verschwindet spurlos damit, nicht wissend, welch sensible Daten er damit in Händen hält.

Der Fall der EU-Kommissarin, deren Karriere auf dem Spiel steht und deren Reputation durch das Auftauchen einer delikaten Fotografie in höchstem Maße gefährdet ist.

Arne Dahl benötigt nicht nur Zeit sondern auch die ungeteilte Aufmerksamkeit des Lesers, bis der komplexe Plot seines Thrillers entwickelt ist. Verpackt in eine unglaublich spannende Handlung führt er uns eine postdemokratische Gesellschaft vor Augen, in der es nur noch um Gewinnmaximierung geht und ein Menschenleben nichts mehr zählt.

Er demaskiert das hässliche Gesicht des von unersättlicher Gier angetriebenen Neoliberalismus, wenn sich die Skrupellosigkeit Bahn bricht und alle Hemmschwellen fallen. In dem Moment, in dem die Interessen der Plutokraten bedroht sind, sind keine Unterschiede mehr zwischen den Machenschaften der Großkonzerne und denen der „normalen“ Kriminellen auszumachen.

Und doch sieht man am Ende trotz schmerzlicher Verluste auch Teilerfolge, gibt es Hoffnung, denn wie lässt der Autor eine seiner Figuren sagen: „Aber vielleicht brauchen wir das Böse, um das Gute zu erkennen“.
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am 26. Februar 2014
Und hat allen Grund dazu. Ein toter Professor, ein blinder Bettler mit dem Smartphone des toten Professors, eine Dame der Heilsarmee die auf "juh tup" Klicks sammelt, weil sie in Seoul bei den Olympischen Spielen war, Putin, Berlusconi, die goldene Morgenröte und eine EU-Kommissarin, die für den europäischen Gedanken lebt und gegen den Kapitalismus kämpft.

Dazu eine weitere Vertiefung der Gedanken- und Lebenswelt der OPCOP-Gruppe, wie immer erfrischend lebensnah und authentisch. Wen das folgende Zitat nicht abschreckt, sollte in eine Buchhandlung gehen:

"Alle Wesen, die jemals dieses Universum bewohnen werden, müssen im Rahmen ihres individuellen Kontextes gegen ihre eigenen Grenzen und Begrenzungen ankämpfen. Und jedes Wesen, dem es gelingt, einen neuen Weg zu bereiten, sich von seinen naturgegeben Beschränkungen zu befreien, ist es wert, bewundert zu werden (S. 387)."
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VINE-PRODUKTTESTERam 19. Februar 2014
Mit „Neid“ beschert Arne Dahl seiner OPCOP-Truppe den dritten von vier geplanten Einsätzen. Nachdem der zweite Band „Zorn“ ein Durchhänger war, gelingt es Arne Dahl mit seinem neuen Buch an der Qualität des Quartett-Erstlings „Gier“ anzuknüpfen.

„Neid“ ist ein komplexer Thriller, der erst ein wenig braucht, um Fahrt aufzunehmen. Nachdem man einer Observation eines Menschenhändlerringes beiwohnte, schickt Dahl seinen Ermittler Paul Hjelm auf eine geheime Sondermission. Die französische EU-Kommissarin Marie Barrière wird erpresst – und ihre Gegner scheinen vor nichts zurückzuschrecken. Auch der Tod eines hochrangigen Wissenschaftlers in Schweden scheint in Verbindung mit der Erpressung zu stehen.

Wer die Romane Arne Dahls kennt, weiß dass diese Fälle zusammenhängen müssen – wie sie dies tun, wird aber erst im spannungsgeladenen Finale deutlich. Dahl legt viele Fäden aus und behält sie immer in der Hand, auch wenn es zwischenzeitlich nicht immer danach aussehen mag. Seine einzelnen Ermittler hetzen zwischen Chios, Amsterdam und Berlin hin und her – die Kenntnis der Vorgängerbände bzw. des schwedischen A-Teams erleichtert hier vieles. Man muss manchmal aufpassen, den Überblick über die ganzen Handlungsstränge und Ermittler nicht zu verlieren.

Wie schon in „Totenmesse“ beschäftigt sich Dahl in „Neid“ auch mit dem Ende des Öls und mit regenerativen Energien, die eine nicht unbedeutende Rolle im Roman einnehmen. Andere Subthemen wie Menschenhandel und Entscheidungen der EU fließen ebenso in die Erzählung ein, ohne dass die Spannung an den Exkursen übermäßig zu leiden hätte.
Seine Metaphernwut und den unbedingten Willen zur stilistischen Brillanz kann Dahl diesmal ganz gut einbremsen und so wird aus „Neid“ abermals ein komplexer und spannender Thriller. Wer dem ersten OPCOP-Roman „Gier“ etwas abgewinnen konnte, dürfte auch mit „Neid“ warm werden- Ein Buch, das meine hohen Erwartungen vollkommen zufriedenstellen konnte!
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am 27. April 2014
Arne Dahl ist seit Jahren mein Krimi/Thriller Favorit. Im Grunde gilt alles in dieser Bewertung für jedes seiner Bücher über die "Eurocops": Zum Einen ist Dahl immer sehr nah an der politisch-sozialen Realität/Aktualität, wofür er hervorragend recherchiert. Die Figuren sind so lebensecht ausgearbeitet, dass man am liebsten nach Stockholm (oder, hier, nach Amsterdam) fahren möchte, um ihnen zu begegnen. Jeder hat auch so seine Macken, die aber nicht übertrieben, sondern eben lebensnah sind.
Dahl versteht es, die erwähnten politisch-sozialen Hintergründe für den Leser so einfließen zu lassen, dass kein Spannungsabfall passiert, die Handlung fliesst ungehindert weiter. Überhaupt - die Spannung! Es ist mir immer wieder ein großes Vergnügen, zu verfolgen, wie sich die einzelnen Handlungsstränge immer weiter verdichten und annähern, bis zum - oft überraschenden - Schluss!
Und dann ist da noch der für Dahl typische trockene Humor, den ich sehr liebe. Kurz: Auch hier wieder pures Lesevergnügen!
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Mit “Neid” ist Arne Dahl ein weiterer politisch engagierter Krimi gelungen, in dem er das europäische Ermittlerteam um den Schweden Paul Hjelm gleich mit zwei brisanten Themen beschäftigt: Es geht um mafiöse Netzwerke, die mittellose Menschen wie Sklaven zum Betteln in die Großstädte Europas schicken, und er schildert, wie mächtige Konzerne alles daran setzen, um den Durchbruch eines neuen, extrem effizienten Elektrowagen-Typs auf dem weltweiten Fahrzeugmarkt zu verhindern. Natürlich lässt er seinen Figuren bei der Ermittlungsarbeit wieder viel Raum. Neben die bekannten Kollegen aus den schwedischen A-Team-Zeiten tritt dabei eine neue, bunt zusammengewürfelte Truppe, die sich aus Schweden, Deutschen, Franzosen und Letten, Engländern, Spaniern, Italienern und Griechen zusammensetzt - eine schlagkräftige, echt europäische Polzeieinheit. Mit ihnen stellt Arne Dahl in “Neid” einmal mehr unter Beweis, dass eine bis zur letzten Seite spannende Story mit aktuellen, gesellschaftlich brisanten Themen Hand in Hand gehen kann.
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am 22. Dezember 2015
Idee: Anfangs hatte ich einige Schwierigkeiten, die Sichten auseinander zu halten und zu durchschauen, wer jetzt zu wem gehört, aber das hat sich etwa nach der zweiten CD gelegt. Es beginnt mit zwei Fällen, die anfangs nicht viel miteinander zu tun haben, aber zum Ende hin immer näher zusammen kommen.

Cover: Eigentlich lässt sich dazu nicht viel sagen, da darauf nur das Wort Neid in großen Buchstaben steht. Das macht es aber meiner Meinung nach wieder einzigartig und das grelle Grün sticht einem sofort ins Auge.

Inhalt: Wie schon oben erwähnt, sind es im Großen und Ganzen zwei Fälle, deren Fäden immer mehr zusammenlaufen. Auf der einen Seite steht eine Ermittlung gegen die Bettlermafia, auf der anderen Seite eine Forschung einer EU-Kommissarin. Es ist spannend mitzuerleben, was sich immer für neue Hinweise auf tun und wie man langsam hinter die Geheimnisse steigt. Man kommt dem Team immer näher und mir ist zum Ende hin aufgefallen, dass ich nur einen Satz hören musste und dann schon wusste, welcher der Personen ihn gesprochen hatte.

Sprechstil: Da es ja ein Hörbuch war, finde ich diese Kategorie passender. Das Buch wird aus verschiedenen Sichten erzählt, was es am Anfang schwierig macht, zu verstehen, wer gerade spricht. Es kommen viele Namen, die man erst im Laufe des Anhörens richtig zuordnen kann. Auch konnte man den Sichtwechsel nicht an der Stimme hören, was ich nicht ganz optimal fand.

=> FAZIT: Dieses Hörbuch war mein erstes Hörbuch überhaupt und ein guter Einstieg. Auch wenn Krimi normalerweise nicht mein Genre ist, hat mir das Buch gefallen und es hat mein Pendeln zwischen München und Regensburg angenehmer gemacht. Wegen diesem Hörbuch höre ich inzwischen beim Autofahren immer Hörbücher.
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am 21. April 2014
Tolles, nahe an der Wirklichkeit- mit erschreckenden Erkenntnissen. Hervorragend komponiert. Die Truppe mit ihren Können, Schwächen und Fehler liebe ich.
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