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am 6. November 2015
Das ist meine Überschrift für CickClickDeckers Album -Ich Glaub Dir Gar Nichts Und Irgendwie Doch...-. Warum? Ganz klar: Kevin Hamann hat allein angefangen, dann gab es eine Band und jetzt ist Kevin Hamann zusammen mit Oliver Stangl ClickClickDecker. Das hat die Musik ein wenig verändert, gar keine Frage, aber der musikalische Fingerabdruck Kevin Hamanns ist noch immer klar zu erkennen. Ich hatte das Glück Hamann im Schlachthof Kassel zu hören und anschließend auch noch ein paar Sätze mit ihm zu wechseln. Das ist viele Jahre her. Mir ist bis heute ein angenehmer Gesprächspartner und hochkreativer Musiker im Gedächtnis gebieben. Das im "Home Recording" von Juli 2012 bis Mai 2013 in einer alten Schule in Emmelsbüll entstandene Album atmet genau diese Kreativität aus allen Poren. Hier sind zwei Soundtüftler zusammen gekommen, die versuchen mit allem Musik zu machen, was gerade greifbar ist. Gepaart mit Hamanns wunderbaren Texten ergibt das einen ganz besonderen Sound.

Meine Anspieltipps: Ohne Wenn und Aber der absolute Bringer des Albums ist -Was kommt wenn nichts kommen will-. Deutsche Liedermachermusik in Vollendung. Hier stimmen Text, Melodie und Arrangement zu 100 Prozent. Gnadenlos gut! Mit Pfeifen und Trommeln schickt uns der -Tierpark Neumünster- ins Rennen. Es folgt warmer Gitarrensound, der aus -Und darüber nachdenken nicht nötig- zu einem wunderbar melodischen Song macht. Mit jeder Menge Fingerpicking sucht sich -Ausbalancieren- seinen Weg zum Ohr des Hörers. Verspielt und voller guter Momente ist -Schaumburgen und Ellipsen-. -Durch die Kastanienanlagen- stampft sich mit einem starken Beat von A bis Z. -Im Wahljahr- ist eine Ballade vom Feinsten. Der Rauswerfer -Dabei so kurz davor- besticht durch gekonnte Gitarrenarangements. Als Hidden Track gibt es hinten drauf noch jede Menge Schafe und schöne Musik.

ClickClickDecker war für mich schon immer ein Garant für eine etwas andere Art von Musik. Wer die mag, der wird vom Album begeistert sein. Mainstream ist etwas völlig anderes. Zum Album gibt es gratis noch eine DVD. Dort kann man bestaunen, wie Stangl und Hamann das Album in Emmelsbüll abgemischt haben. Der kurze Film von Sophie Krische ist große Klasse. Neben Hamann und Decker kommen da auch so nette Typen wie Gisbert zu Knyphausen und Marcus Wiebusch zu Wort. Alles in allem: Jede Menge gute Musik und herrliche Bilder fürs Geld.
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am 23. Januar 2014
Clickclickdecker steht bei mir ganz oben, wenn es um meine Lieblingstexter geht. Vielleicht waren meine Erwartungen daher unfair hoch gesteckt - »Ich glaube Dir gar nichts und irgendwie doch alles« ist ein gutes Album, kann mich bislang aber nicht ganz so begeistern wie die Vorgänger; vielleicht kommt das ja noch.

Mit »Tierpark Neumünster« und »Und darüber nachdenken nicht nötig« beginnt das Album gleich mit zwei Songs, die auch von früheren Alben stammen könnten. Clickclickdecker, wie ich ihn liebe und schätze. Wunderbare Textfragmente, teils fast schon Aphorismen, die zu einem genialen Ganzen verbunden werden. Berührend, zerfleddert, rätsel- und lückenhaft, ohne auch nur jemals platt zu sein. Im weiteren Verlauf des Albums gibt es aber doch das eine oder andere Lied, bei dem der Text bei mir nicht zündet und die Musik nicht wirkt.

Dennoch darf jeder, der den (bzw. mittlerweile eher die) Künstler mag, hier bedenkenlos zugreifen. Auch wenn es für mich nicht ganz an die Vorgänger heranreicht, so bin ich doch glücklich darüber, dass es was Neues von Clickclickdecker gibt, denn schlecht sind die neuen Songs auf keinen Fall.

Leidglich das, was noch vor dem Hidden-Track »Brustschwimmen im Nebel« kommt, ist irgendwie nervig - minutenlanges Blöken einer Schafherde, passt nahezu nie in den Kontext, in dem man die CD gerade gehört hat.
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am 20. Januar 2014
liefert das Duo mit der neuen Scheibe hiermit eindeutig ab. Erklärten die gängigen Musikzeitschriften, dass Tocotronic mit ihrem letzten Album "Wie wir leben wollen" endgültig den Schwurbelrock vom Grund des Swimmingpools auf den Pfad der Dämmerung gebracht hätten, muss hier meine Wenigkeit clickclickdecker das Gleiche für den Schwurbelpop bescheinigen. Wenn lange nichts gekommen ist und dann was kommt wenn nichts kommen will.
Reifer, sanfter und mit noch mehr Liebe zum Detail als bisher ist hier etwas sehr Schönes entstanden - eine Winterplatte, die wärmt.
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