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Kundenrezensionen

5,0 von 5 Sternen
9
Die Enkelmacher
Format: Kindle Edition|Ändern

am 13. Dezember 2016
„Die Bandbreite meines gesamtkünstlerischen Schaffens umfasst den Individualenkel ebenso wie Manifestationen des Enkels an sich, also gewissermaßen des postmateriellen Überenkels.“ (S. 76)

Wer von uns wünscht sich nicht im Alter *hust* einen oder mehrere Enkelkinder zu haben und nach Strich und Faden zu verwöhnen?
Eine ganz ähnliche Frage stellen sich in der Realsatire „Die Enkelmacher“ ein paar mehr oder weniger rüstige Senioren – auf verschiedene Art und Weise, aber durchaus mit (zweifelhaftem) Erfolg *g*.

Das Autorenduo Ute Haese und Torsten Prawitt, die mich schon mit „Die Soßenhobelmafia“ begeistern konnten, bedient dabei sämtliche Klischees bzgl. des Alters und übt dabei aber auch ganz kokett und offen Kritik am deutschen Sozialwesen – bei den (momentanen) Entwicklungen würde es mich nicht wundern, wenn das Bild, welches die Autoren vom Sozialstaat im Jahre 2034 zeichnen, (bittere) Realität oder sogar noch schlimmer würde.

Die herrlich komischen Dialoge zwischen den Protagonisten, die immer wieder eingestreuten Zitate aus bekannten Hits von Abba und der großartigen „Rocky Horror Picture Show“ (die im letzten Drittel eine tragende und aberwitzige Rolle spielt) sowie die großartige Situationskomik machen aus diesen 174 Seiten ein äußerst kurzweiliges Lesevergnügen.

Absolute Kauf- und Leseempfehlung!!!
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TOP 1000 REZENSENTam 19. März 2014
Also erst mal, wenn ich mir die Zukunft so vorstellen muss, dann gute Nacht um acht. Arztleistungen auf Bezugsmarken, wie nach dem Krieg die Lebensmittelkarten, Zweck WGs für die Alten, wobei ich die Idee gar nicht schlecht finde, Ferien- und Rentenkürzungen, wenn es nicht so gut geschrieben wäre, statt zum Lachen echt zum Heulen.

Als Leser darf man im Jahr 2034 eine vergnügliche Zeit in einer solchen vom Ministerium für SeniorInnen entwickelten Alters WG verbringen. Der Oberboss bei dem verrückten Haufen ist der rüstige Thomas, um den gleich zwei Damen buhlen. Da ist Zickenkrieg zwischen Susanne und Verena eigentlich schon vorprogrammiert. Immerhin herrscht Männermangel, die sterben ja früher weg. Sabine die Sportnudel steht für Jugend bis weit über 70 Plus und dann natürlich noch Emil, Marlies und Klaus, um die sich die Fitten kümmern. Das Problem, die Villa gehört dringend renoviert, die Rentenerhöhung ist wie erwartet schon einige Zeit ausgesetzt, eine Einnahmequelle muss her und zwar schnell. Die Idee ist brillant, nie war die Nachfrage nach Enkeln größer wie jetzt und das macht ja bekanntlich den Preis heiß!

Die Charaktere sind genial erschaffen. Bei Sabine begonnen, die auf der Suche nach der ewigen Jugend, fast das Leben verpasst, über Verena, die zu leben wüsste, bis hin zu Thomas, der ganz gern von seinen „Mädels“ umgarnt sein will, ist eine super Truppe entstanden, mit der es bei Leibe nicht langweilig wird. Will man Bosheit lernen, Verena und Susanne geben da ganz besonders gute Vorbilder ab, was habe ich wegen deren Wortgefechten fast Tränen gelacht. Das Autorenduo hat mit ihrem „ Die Enkelmacher“ eine brillante und äußerst amüsante Satire erschaffen. Viele Probleme, die jetzt noch in den Kinderschuhen stecken, einmal weitergesponnen, dann eine gute Prise Humor und Sarkasmus dazu, natürlich noch so gut schreiben können, wie die beiden und das Ergebnis ist dieses Buch!
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am 18. Juli 2014
Wir schreiben das Jahr 2034. Um die deutschen Rentner ist es nicht mehr so gut bestellt. Kinder sind Mangelware, Enkelkinder eine noch größere. Die Kasse für Senioren ist leer, und diese müssen sich selbst behelfen. Sie sind arm und wohnen in Alters-WGs, in denen ein noch rüstiger Rentner einem Pflegefall helfen muss. Drei gewiefte Senioren haben da aber eine ganz ausgezeichnete Idee, denn irgendwie müssen sie ja an Geld kommen. Wie wäre es damit, einen Enkel zu ergattern und zu verkaufen? Warum nicht auch auf illegale Weise.
Horrorszenarien? Wohl wahr, aber gar nicht mal so weit hergeholt. Auf dem besten Wege ist unsere Gesellschaft dorthin, zumindest unter den deutschen Bewohnern. Aber dieses Buch zeichnet eine köstliche Satire aus. Die fitten Rentner lassen sich nicht die Butter vom Brot nehmen trotz schlechter Altersversorgung. Sie entwickeln Ideen und setzen diese in die Tat um mit einer Menge Witz. Die Dialoge unter ihnen sind einfach adrett, zum Lachen. Sie streiten, was das Zeug hält, denn sie sind so unterschiedlich, dass es gar nicht anders geht. Für ein ordentliches Gebiss mit dem man wieder kraftvoll zubeißen kann und für einen Lebensabend, der es noch wert ist, werden sie mal eben kurzerhand kriminell. Was soll man machen. Das Leben ist kein Ponyhof.
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am 23. März 2014
… dann ist dabei gewiss eine ganze Menge Spaß zu erwarten. Selbst, wenn das Vergnügen mehr auf der Seite des Lesers ist. Aber wer kann da schon widerstehen, wenn besagte Oldies einander auf laufendem Band zur Schnecke machen und wenn in der Senioren-WG durchgehend „Zickenterror“ herrscht?

Das Autorenpaar Ute Haese und Torsten Prawitt lassen Einblick in eine mögliche zukünftige Welt, in der im sozialen Umfeld so einiges aus den Fugen geriet, so auch die Altersversorgung: Die Betroffenen müssen sich überwiegend selbst organisieren und an ihrem eigenen Glück nach ihrem bestem Können schmieden.

Das Buch profitiert von den vielseitigen Erfahrungen der Autoren, die Pointen sind treffsicher, die Ideen einer utopischen Rentnergesellschaft geschickt ausarbeitet; es bleibt nichts mehr zu wünschen übrig. Man taucht in diese schräge Lebensart der alternden Generation ein und amüsiert sich bei jedem einzelnen Wort.
Und dass die Romanfiguren für ein Paar reparierte Zähne und für einen angenehmeren Lebensabend zur Kriminalität neigen und Kindesentführung bis Menschenhandel äußerst professionell praktizieren, nimmt ihnen keiner übel. Die Art und Weise, wie sie das machen ist einfach spitze.

Die Enkelmacher verspricht wahre Köstlichkeiten – und damit sind nicht die Diätdinkelwellen oder der Seniorengemüseeintopf mit Verdauungshilfe gemeint –, dies gilt für die schlagfertigen Dialoge (wie aus dem wahren Leben!), die schwungvolle Handlung und der Ideenreichtum in allen Bereichen.

Die kriminellen Machenschaften einer kleinen Gruppe von Senioren ist eine einmalig gut gelungene, humorvolle Mischung aus Science Fiction und Satire. Das einzig beängstigende Tatsache ist nur, dass 2034 doch nicht in so weiter Ferne liegt...
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TOP 500 REZENSENTam 18. März 2014
„… Auch als Grashalm kannst du es offenbar besser oder schlechter treffen…“

Wir schreiben das Jahr 2034. Die neue Zielgruppe für die Politiker ist die Altersgruppe 70++. Doch die Sozialsysteme sind überfordert. Deshalb organisiert das MfS (Ministerium für SeniorInnen) aus Kostengründen Alters-WGs. In einer leben Thomas und Susanne. Nach dem Tod einer Mitbewohnerin zieht Verena neu ein. Die drei haben eine Idee, wie sie ihre finanzielle Situation verbessern können. Sie wollen für gut betuchte Senioren Enkel organisieren. Der Bedarf ist riesig, denn Enkel sind eine Mangelware.
Die Autoren haben es auf unnachahmliche Art verstanden, die sich heute schon abzeichneten Probleme auf das Jahr 2034 hochzurechnen und humorvoll zu überhöhen.
Schon die Charakterisierung der Protagonisten ist sehr gelungen. Susanne und Thomas sind noch geistig rege. Sie versuchen, aus ihrem Leben das Beste zu machen. Die anderen Herren der WG sind schon jenseits von Gut und Böse. Sabine ist strohdumm und übertrieben eitel. Ab und an hat sie erstaunliche Lichtblicke. Verena als Neuling hofft auf eine Beziehung mit Thomas.
Damit sind Konflikte vorprogrammiert. Die Gespräche des Dreiergespanns Susanne, Thomas und Verena muss man sich auf der Zunge zergehen lassen. Sie benehmen sich wie jugendliche Hitzköpfe. Das alltägliche Leben allerdings lässt viele Wünsche offen.
Der Sprachstil ist dem Thema angemessen. Immer wieder stößt man als Leser auf Bezeichnungen, die Sarkasmus pur sind. Andererseits gibt es viel schöne spitze Formulierungen. Eine davon habe ich als obiges Zitat gewählt. Die Autoren beherrschen den Umgang mit Metaphern. Die Orte und die Bekleidung der Personen werden an vielen Stellen so anschaulich beschrieben, dass ich sie vor Augen hatte. Dabei wird auch die Methode der Beschönigung von Mängeln geschickt eingesetzt.
Das Buch hat mir sehr gut gefallen. Ich habe mich beim Lesen nicht nur köstlich amüsiert, manchmal blieb mir auch das Lachen im Halse stecken.
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am 19. März 2014
Susanne, Thomas und Co. leben in einer "Alten-WG" der Zukunft im Jahr 2034. An dem Tag als Verena als neue Mitbewohnerin einzieht und ein Auge auf Susannes Thomas geworfen hat, fängt der Spaß zwischen den beiden Damen an. Um jetzt im Alter, etwas wohlhabender Leben zu können, haben die Drei eine Idee- Enkel auf Bestellung...

Noch immer wirkt das Thema dieses Buch nach...
Einmal angefangen zu Lesen konnte ich dieses Buch nicht mehr aus den Händen legen. De Characktere sind lebendig, zeigen die Veränderungen im Alter sehr deutlich auf ( kindliches Verhalten, Trotz).
Alters WGs sind schon einige Jahre im Gespräch.. Dieses Buch zeigt die negativ Beispiele unserer Gesellschaft auf. Alte ABschieben und das noch auf deren eigenen Kossten, wo die Rente sowieso mehr als knapp bemessen ist, für Jemanden der meist mehr als 45 Jahre Arbeiten ging. Servicewüste Deutschland, die sogar noch ihre Alten ausbeutet... Entspricht so ziehmlich der Zukunft auf die wir zusteuern.

Das Ganze Thema ist in eine ordentliche Portion Sarakasmuss und Ironie widergegeben und macht das Buch somit zu einer doch recht lockeren Lektüre mit sehr sehr tiefen Sinn!

Vorallem die Unteredungen des Dreiergespannst Susanne thomas und Verena sind von Emotionen nur so durchflutete. Jeder will der Beste sein und die Beste Idee haben,

Dieses Buch ist ein Muss für Leute die Gesellschaftskritische Texe lieben udn über das was sie Lesen anchdneken wollen!!

5 Sterne und eine rote Randnotiz für dieses Autorenpaar!
Gerne wieder!
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am 18. März 2014
Inhalt:
Susanne, Thomas und Co. leben in einer "Alten-WG" der Zukunft im Jahr 2034. An dem Tag als Verena als neue Mitbewohnerin einzieht und ein Auge auf Susannes Thomas geworfen hat, fängt der Spaß zwischen den beiden Damen an. Um jetzt im Alter, etwas wohlhabender Leben zu können, haben die Drei eine Idee- Enkel auf Bestellung...

Meinung:
"Die Enkelmacher" ist ein Traum von Buch. Das Autorenteam hat ein wundervolles frisches, witziges Buch geschrieben, mit sehr viel Liebe zum Detail.
Nach den ersten Seiten, war mir bewußt das ist ein Buch das ich nicht mehr so schnell aus den Händen legen wollte.
Die Geschichte ist sehr schön und stimmig geschrieben. Besonders gefallen hat mir der wunderbare Humor der Protagonisten . Der damenhafte "Zickenkrieg" zwischen Susanne und Verena war amüsant. Es wurde mir nie langweilig beim Lesen.

Fazit: Unbedingt Lesen!!!!
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am 3. April 2014
Im Jahre 2034 sieht die Welt nicht sehr rosig aus für Rentner. Vom Staat her werden sie in Wohngemeinschaften aufgeteilt. So etwas wie Enkel kennt so gut wie keiner mehr. Dazu kommt, dass das Geld sehr knapp bemessen ist. Und was macht man dann so, in seiner Freizeit? Man heckt Pläne aus, wie man am besten an Geld kommt, um den Lebensabend etwas angenehmer zu gestalten. Kurzum, man macht das meiste Geld mit dem seltensten Gut ... ein Enkel muss her! Und schon gehen die kriminellen Gedanken los ... wobei ein Besuch in voller Montur bei "The Rocky Horror Picture Show" natürlich nicht fehlen darf.

Die Damen und Herren im Ruhestand sind einfach genial. Ein köstlicher Humor zieht sich durch die gesamte Geschichte. Zeitweise vergaß ich, dass es sich um Rentner handelte. Was diese Personen so anstellten, lies sie viel jünger erscheinen. Da kann ich nur sagen, für mein Alter wünsche ich mir, dass ich noch genauso fit und einfallsreich bin wie Thomas, Susanne, Verena und Sabine.
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am 24. März 2014
Bereits der Titel macht neugierig auf den Inhalt.
Tatsächlich spielt das Buch in einer Zeit, in der das immer schon angepriesene Problem der "Überalterung" des Volkes eingetreten ist. Kinder und natürlich auch Enkelkinder sind so selten geworden, dass nicht mal jeder eines wirklich mal gesehen hat. Viele der alten Menschen leben arm und deshalb auch in Alters-WGs zusammen. Die rüstigeren helfen den pflegebedürftigen und die Seniorenkasse spart Geld. Da plötzlich kommt 3 von ihnen die Idee, sie könnten doch einen Enkel verkaufen und sich damit einen besseren Lebensstandard finanzieren. Aber die große Frage ist natürlich woher sollen sie den Enkel nehmen. Als sie dann wirklich gleich eine Bestellung erhalten, machen sie sich auf zu einem Spielplatz, wo die Sache dann ihren Lauf nimmt....

Meinung:
Das ganze Buch ist wirklich sehr witzig geschrieben. Nicht nur, dass die Konstellation der Hauptprotagonisten natürlich einige Streitigkeiten hergibt (2 Frauen, ein Mann), sondern auch die Sache, dass in dem Zeitalter Spielplätze eingezäunt und von Security bewacht sind. Alleine der Plan für die Entführung des Enkels hat zu Lachkrämpfen meinerseits geführt. Aber auch so Kleinigkeiten, wie zB als die 3 mal essen bestellen, sind einfach nur herrlich. Und das i-Tüpfelchen sind dann noch die vielen extra-Seniorenangepassten Begriffe wie Lap-Top oder die extra Seniorenhitliste ;)
Der Schreibstil ist wirklich sehr humorvoll und obwohl es ja per Defintion eine Sci-Fi Satire ist, finde ich die Alters-WG und so weiter jetzt nicht so weit hergeholt. Wer weiß was uns mal alles erwartet.
Klare 5 Sterne von mir!

Fazit:
Unbedingt lesen, hier sind Lacher garantiert!
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