Hier klicken Amazon-Fashion Amazon-Fashion Amazon-Fashion Hier klicken Jetzt informieren Bestseller 2016 Cloud Drive Photos UHD TVs Learn More WAR Badaccessoires Hier klicken Mehr dazu Fire Shop Kindle AmazonMusicUnlimited Autorip WS HW16

Ihre Bewertung(Löschen)Ihre Bewertung


Derzeit tritt ein Problem beim Filtern der Rezensionen auf. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.

am 26. Oktober 2014
Es gibt viele Autoren, die sich an Sherlock Holmes versuchen, manche treffen nicht einmal den Ton der Homes Geschichten, andere verdrehen die Tatsachen, sind schrecklich langweilig, doch wieder andere adaptieren den Mythos exellent. So wie dieser Roman. Dieser spielt mit der Biographie Doyles. Er nimmt Tatsachen seiner Lebensgeschichte auf und bearbeitet diese, sodaß ein typischer Homes daraus wird. Es taucht das Vorbild der Figur Homes auf, der Arzt Bell, der hier auch seine Rolle übernimmt. Ebenso lässt der Autor Doyle selber die Rolle des Dr. Watson übernehmen. Wie er das macht ist meisterhaft. Spannend, immer ein echter Sherlock Holmes. Der Roman ist sehr empfehlenswert.
33 Kommentare| 8 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 2. Oktober 2015
Zu mir:
Ich habe alle Holmes Geschichten von Doyle gelesen, auch die Biografie von Doyle, das "Polarmeer" Buch und die Rundreise durch Davon. "Der Fall Moriarty" hat mich, außerhalb der Feder von Doyle, bisher am meisten fasziniert. Und die Serie "Sherlock" sehe ich gerne.

Dieses Buch ist die Interessanteste Konstruktion die mir bisher untergekommen ist.

Hier findet man nicht nur die Originalgeschichte und Bio von Doyle wieder. Es zeigt auch, woher Doyle (fiktiv) die Vorlagen für die späteren Holmes Geschichten her hatte. Ich habe in diesem Buch vier Vorlagen der späteren Holmes Geschichten wiedergefunden. Sehr schön durchdacht.

Ob dieses Buch für weniger kundige Holmesfans interessant ist, kann ich nicht beurteilen. Jedoch für mich war dieses Werk ein Volltreffer!!!
0Kommentar| 4 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 26. Mai 2014
Sherlock Holmes.
Das wirkt auf viele Leser wie ein Magnet. Viele Autoren haben sich an der legendären Figur von Arthur Conan Doyle versucht, mal mehr und mal weniger erfolgreich.

David Pirie geht einen anderen Weg.
Protagonist seiner Serie " aus den dunklen Anfängen von Sherlock Holmes (im Original: Murder Rooms) ist der Schöpfer der Figur, Arthur Conan Doyle selbst.

Ein interessanter Ansatz, denn je mehr man davon liest, erkennt Parallelen zwischen Doyle und Watson und Dr. Bell und Holmes.

Doyle ist noch ein junger Medizinstudent, als er auf den brillianten Dr. Joseph Bell trifft, der mit seiner "Methode" für Deduktion für Furore sorgt. Der gewitzte Doktor löst in seiner Freizeit gern knifflige Mordfälle oder Rätsel und Doyle gerät, mehr oder minder unfreiwillig, in den Dunstkreis dieses Mannes.

Aufbau und Schreibstil erinnern mich an den eines klassichen Holmes. Auch wenn meine Freunde immer behaupten, man könnte den Fall durchschauen, wenn man zwischen den Zeilen liest und auf Details achtet, muss ich immer bis ganz zum Ende warten, bis sich für mich das Rätsel auflöst und Holmes, oder hier Bell mir erklärt, wie das Ganze abgelaufen ist.
Oftmals sind die Erklärungen haarsträubend und ich war bisweilen ziemlich perplex, was genau das jetzt sollte, und woher das jetzt kam, aber da ich das Buch wie einen klassischen Holmes werte, bin ich damit okay.

Der Plot ist verschachtelt, Heather Grace spielt erst im letzten Drittel eine entscheidende Rolle, und ich bin ehrlich und gebe zu, dass ich nicht ganz verstanden habe, was das jetzt alles mit den Augen der Frau zu tun hatte.

Es gibt viel Schönes an dem Buch. Es ist sehr atmosphärisch geschrieben, die Erzählstimme von Doyle, der hier als Ich-Erzähler auftritt, ist angenehm.
Die Spannung würde ich als mäßig beschreiben. Es ist natürlich nicht unspannend ein Phantom im Wald zu jagen, und ich geb zu, ein paar Mal hatte ich Gänsehaut. Aber die Handlung fasert eben zu stark aus, und die ganzen Nebenschauplätze nehmen den Fokus von Heather Grace und ihrem gruseligen Verfolger.

Insgesamt ist "die Augen der Heather Grace" ein relativ kaltes Buch.
Kalt in der Beziehung, dass es mir schwer viel mit den Figuren warm zu werden, weil Doyle einfach nicht wirklich der Gefühlsmensch ist. So hält sie die Empathie in Grenzen. Menschen sterben, aber das wird so im Nebenbei erzählt, dass mich ihr Tod nicht wirklich berührt.

Auch sind mir am Ende des ersten Bandes einfach zu viele Fragezeichen übrig geblieben. Ständig werden Andeutungen auf Geschehnisse gemacht, aber eine befriedigende Auflösung gibt es nicht. Da muss ich wohl auf Band zwei warten. "Im Zeichen der Furcht" erscheint in einem knappen Jahr (März 2015) und da wird wohl endlich geklärt, was genau mit Doyles großer Liebe eigentlich passiert ist.

Fazit:

Ein atmosphärisches Buch für Holmes-Liebhaber, dass aber viele Fragezeichen hinterlässt. Für Fans von Dedektivgeschichten sehr zu empfehlen.

3.5 von 5 Sterne
0Kommentar| 8 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 11. Oktober 2016
Arthur Conan Doyle ist ein junger Arzt, frisch von der Universität und noch auf dem Weg sich einen Ruf als Mediziner zu erarbeiten. Nachdem er sich wegen dessen bedenklicher Behandlungsmethoden mit einem ehemaligen Kommilitonen überworfen hat, in dessen Praxis er mitarbeiten sollte, eröffnet er seine eigene Arztpraxis. Ärgerlicherweise bleiben die Patienten jedoch aus - bis auf die junge Miss Heather Grace, die Doyle zunächst wegen eines Augenleidens aufsucht, ihm dann jedoch auch von ihren Albträumen und einem merkwürdigen Verfolger berichtet. Doyle kann sich auf die Geschichte keinen Reim machen und kontaktiert schließlich den Edinburgher Professor Dr. Joseph Bell, der aufgrund seiner streng logischen Deduktionen bereits zu Doyles Studienzeiten von der Polizei konsultiert wurde. Und Bells Hilfe erweist sich schnell als dringend notwendig, denn der Fall nimmt immer bedrohlichere Züge an und enthüllt schließlich ein dunkles Geheimnis aus der Vergangenheit...

Sherlock Holmes ohne Sherlock Holmes selbst - dafür aber mit seinem Autor und dem Vorbild für die Figur des Holmes, Dr. Joseph Bell. Die Ähnlichkeiten sind evident und ebenso die Parallelen zu einem der bekannteren Fälle von Holmes und Watson, dem der einsamen Radfahrerin. Das Buch ist aber kein Abklatsch der Geschichten um den Meisterdetektiv, sondern eine intelligente und spannende Ausweitung des Universums. Die Geschichte wird gut erzählt und stimmig verpackt - man sieht beim Lesen förmlich die Kerzen, das Gaslicht und den Nebel in den Straßen englischer Städte, der nur vom Regen unterbrochen wird. Ich habe das Buch an einem Wochenende durchgelesen, so sehr hat es mich gepackt und kann es daher nur jedem Holmes-Fan wärmstens empfehlen.
0Kommentar|War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 10. Mai 2016
4.5 Sterne

Meine Meinung

Nachdem ich letztens bei "Der Fall Moriarty" schon ein Sherlock Holmes Buch ohne Sherlock Holmes gelesen habe, folgt hier direkt das nächste - übrigens mit einem wunderschönen Cover wie ich finde!

In den "dunklen Anfängen von Sherlock Holmes" geht es um niemand geringeren als Sir Arthur Conan Doyle selbst. Aus der Ich-Perspektive erzählt er, wie es zu seinem Zusammentreffen mit Dr. Joseph Bell kam - seine Inspiration zu den berühmten Detektivgeschichten.

Es fängt nicht direkt mit dem Fall der Heather Grace an, hier hat mich der Klappentext etwas irritiert. Aber das hat überhaupt nicht gestört, denn der Autor versteht es sehr gut, einen langsam an die Umstände heranzubringen, die die beiden ungleichen Charaktere zusammen gebracht haben.
Arthur Doyle lernt Dr. Bell zur Zeit seines Medizinstudiums kennen und hält anfangs gar nicht viel von dessen seltsamen Methoden der Aufklärung und Deduktion. Doch die beiden wachsen mehr und mehr zusammen, so dass beinahe so etwas wie Freundschaft entsteht. Dieses Verhältnis und ihre Entwicklungen zu beobachten fand ich sehr faszinierend. Vor allem auch wie Dr. Bell beschrieben wurde, wenn man den Vergleich der Figur des Sherlock Holmes vor Augen hat.

Die Augen der Heather Grace, dieser Fall kommt erst etwas später zum tragen, nachdem man schon ein bisschen in das "detektivische" Verhalten der beiden reinschnuppern konnte. Zuerst war ich nicht so überzeugt, dass etwas spannendes daraus werden kann, denn es hörte sich nicht wirklich nach einer "aufregenden Geschichte" an.
Da der Schreibstil aber sehr fesselnd ist, und im übrigen auch wunderbar an die Zeit angepasst, es viele Hinweise und Puzzlestückchen gibt und man immer versucht, selbst zu erraten, was wohl dahinter stecken mag, hat die Spannung nie wirklich nachgelassen.

Besonders fand ich hier vor allem, dass mehrere Aufgaben gelöst und ermittelt werden mussten und David Pirie am Ende nochmal mit einer großen Überraschung aufgewartet hat.

Fazit

Ich bin vom ersten Band der Trilogie sehr begeistert und freue mich jetzt schon auf den 2. Teil! Arthur Doyle als Watson und Dr. Bell als Sherlock haben mich hier völlig überzeugt und der fesselnde Erzählstil haben das ganze wunderbar abgerundet.

© Aleshanee
Weltenwanderer

Aus den dunklen Anfängen von Sherlock Holmes

1 - Die Augen der Heather Grace
2 - Die Zeichen der Furcht
3 - Die Hexe von Dunwich
0Kommentar|War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 14. November 2016
Der Autor präsentiert seiner Leserschaft einen recht spannende Geschichte aus dem Leben des jungen Arztes Arthur Conan Doyle... den Zeitgeist und die düstere Atmosphäre Londons gegen Ende des 19. Jahrhunderts trifft der Autor recht gut. Mit Ausnahme von Doyle trifft dies auch auf die Protagonisten zu. Wenig glaubwürdig zeichnet er das Bild von Doyle, der am Anfang seiner Karriere als Arzt steht. Dieses Bild präsentiert eine eher schwache, naive Persönlichkeit im Schatten seines dominanten Lehrmeisters Dr. Bell. Dieser Graben erscheint zu gross, damit der Weg von Doyle nahtlos in die originalen Erzählungen übergehen kann.

Wer das düstere Bild Englands Ende des 19. Jahrhunderts liebt, findet in dieser Geschichte eine kurzweilige Unterhaltung im Schatten des Originals.
0Kommentar|War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 29. September 2014
Das Buch beginnt ein wenig verwirrend. Arthur Conan Doyle hat 1898 gerade beschlossen, über seinen ehemaligen Lehrer Joseph Bell und ihre gemeinsamen Erlebnisse zu schreiben. Bell ist das reale Vorbild für Doyles berühmte Figur Sherlock Holmes gewesen. Zugleich bekommt er eine mysteriöse Nachricht, die ihn zu einer Toten führt, in der er besagt Heather Grace wiedererkennt. Das bringt ihn dazu, zurückzublicken auf die Ereignisse, als er ein Student unter Bell war und später nach seinem Medizinstudium als junger Arzt. In seiner ersten Anstellung lernt er Heather Grace kennen. Die junge Frau fühlt sich verfolgt und Doyle, der noch nicht viel zu tun hat, nimmt sich der seltsamen Geschehnisse rund um die faszinierende junge Frau an. Schon bald braucht er die Hilfe seines ehemaligen Lehrers. Der entwickelt in der Tat auch ein reges Interesse an dem Fall und taucht schon bald in dem kleinen Ort auf.

Der Autor lässt Doyle hier seine fiktive Autobiografie schreiben. Am Anfang geht es ein bisschen hin und her in seinen Erinnerungen, er greift voraus, erwähnt Dinge und Mordfälle, auf die er dann aber lieber später zu sprechen kommen will. Er erweckt den Anschein, als ob Doyle und Bell in Wirklichkeit Mordfälle lösten, die Doyle dann später zu seinen Romanen verarbeitete. Wobei der Name Sherlock Holmes kein einziges mal erwähnt wird. Doyle fällt dabei die Rolle des Watson zu, denn Bell ist exakt so, wie man sich Holmes vorstellt. Er analysiert und kombiniert Fakten, um so zur Lösung der Fälle zu kommen. Er beobachtet genau und kann anhand der äußeren Erscheinung detaillierte Rückschlüsse auf den Hintergrund von Personen schließen. Also genau wie Sherlock Holmes.

Ich bin kein Kenner der Sherlock-Holms-Bücher. Am bekanntesten ist mir noch die TV-Serie Sherlock. Trotzdem kamen sogar mir die Personen bekannt vor. Auch die Handlung hätte man mir so als echten Sherlock-Holms-Fall verkaufen können. Da dieses Thema aber bei mir nicht besonders ausgereizt ist, fand ich es durchaus amüsant. Ich habe mich, nach der anfänglichen Verwirrung wegen der Zeitsprünge, schnell heimisch gefühlt. Pirie schreibt passend zur Zeit, es klingt leicht viktorianisch, ohne dabei altmodisch oder bemüht zu wirken. Es gelingt ihm, eine düstere Atmosphäre aufzubauen. Es werden gleich mehrere kleine Fälle nebenbei gelöst außer dem großen Handlungsfaden um Heather Grace, und einige aus der Vergangenheit werden nur angedeutet. Dabei wird schon deutlich, das Doyle ein schlimmes Erlebnis in der Vergangenheit hatte. Das Buch endet, als ob das nächste Kapitel gleich auf der nächsten Seite warten würde. Tatsächlich ist dieses Buch der Auftakt einer Serie.

Ich habe mich sehr gut unterhalten gefühlt und das Buch in 2 Tagen ausgelesen. Ich empfand es als sehr spannend und unterhaltsam und werde bestimmt auch den 2. Teil lesen. Ob echte Sherlock-Holmes-Fans an diesem Buch Freude haben werden kann ich nicht beurteilen. Es gibt ja schon viele andere Bücher die ähnliche Themen rund um diese Figur bearbeitet haben. Wie gesagt, habe ich zum ersten mal etwas in dieser Hinsicht gelesen und mir hat es gut gefallen.
0Kommentar| 3 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 18. Oktober 2015
Der junge Arthur Conan Doyle hat sein Medizinstudium schon fast aufgegeben, als er mehr durch Zufall in einer Vorlesung von dem exzentrischen Doktor Bell landet. Er wird sein Assistent und arbeitet mit ihm zusammen. Kurz nachdem er seine eigene Praxis eröffnet hat gerät er in eine äußerst missliche Lage: er wird in Verbindung mit dem Mord an einem Patienten gebracht. Eine unglückliche Fügung folgt der nächsten und die Geschehnisse nehmen ihren Lauf.

Doktor Bell ist ein egozentrischer, selbstdarstellender Professor der Medizin, der leidenschaftlich gerne bei der Lösung von Kriminalfällen hilft und dabei Brilliantes leistet.
Mir hat es sehr gut gefallen, dass die Geschehnisse aus Doyles Sicht erzählt werden, der natürlich gewisse Ähnlichkeiten mit Watson aufweist, sowie Bell ganz offensichtlich Vorbild für Holmes war.
Mit Heather Grace konnte ich leider nicht wirklich warm werden und es hat sich mir auch bis zum Ende nicht erschlossen, was genau es mit dem Titel auf sich hat.

Der Autor hat mich im Laufe der Geschichte immer wieder in die Irre geführt und jedes Mal, wenn ich gerade dachte, ich hätte den Täter entlarvt, nahm alles wieder eine neue spannende Wendung. Verschiedene kleinere Fälle wurden nebenbei gelöst ohne dass ich beim Lesen den roten Faden verlor.
„Die Augen der Heather Grace“ ist ein klassischer, historischer Krimi mit Gruselfaktor, der mir die düstere Atmosphäre und die Schauplätze doch sehr nahe bringen konnte.
Einziges Manko meinerseits: ungefähr in der Mitte des Buches wird ein Geheimcode entschlüsselt. Dieses erstreckt sich über mehrere Seiten, was mir persönlich zu ausführlich und langatmig war.

Das Ende hat mich sehr überrascht und mir ausgesprochen gut gefallen. Ich freue mich schon auf den zweiten und dritten Teil und hoffe, dass sie mich genauso gut unterhalten werden.

vorzeig-bar.blogspot.de
0Kommentar|War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
Was es im Zuge des Sherlock-Holmes-Booms der letzten Jahre nicht alles in den deutschen Handel schafft. Die Serie "Murder Rooms - The Dark Beginnings of Sherlock Holmes" steht nun schon längere Zeit auf meinem imaginären Wunschzettel und vor ein paar Tagen habe ich nun zufällig entdeckt, dass die Romane zur Serie es endlich auch bis zur Übersetzung geschafft haben. Ich hoffe darauf, dass es auch die Serie endlich mal schafft. Ebenso wie ich gerne den russischen Sherlock Holmes endlich kennenlernen würde.

"Die Augen der Heather Grace" (im Original: "The Patient's Eye") erschien bereits 2001 in der Originalfassung, im Zuge der BBC-Serie von 2000. David Pirie hatte an den Drehbüchern der Serie mitgearbeitet und danach drei Romane (The Patient's Eyes (2001), The Night Calls (2003) and The Dark Water (2004) ) veröffentlicht. Ich hatte mich sehr auf das Buch gefreut und habe auch mit viel Enthusiasmus zu lesen angefangen.

Leider war es so, dass schon nach gut 130 Seiten ich ein wenig mit Stirnrunzeln da saß und ehrlich gesagt etwas anders erwartet hatte. Für mich ist das Buch ein wenig zu nah am ursprünglichen Holmes. Sicherlich wird Dr. Bell als Vorbild gedient haben, aber schon nach einiger Zeit hatte ich das Gefühl, dass ich eigentlich eine Holmes-Geschichte von Doyle lesen, nur das die Personen anders heißen. Dazu kommt, dass sich die Geschichte stark an einer Holmes-Geschichte orientiert angelegt ist und dadurch im Grunde einiges ans Spannung und Schwung rausgenommen wird. Denn seien wir mal ehrlich: die meisten Leser dieses Buches werden Holmes-Fans sein und den Canon kennen - vielleicht nicht auswendig, aber sie werden sich erinnern. Also fehlt schon mal einiges vom Überraschungsmoment. Leser die gar nichts von Holmes kennen, werden in diesem Fall im Vorteil sein.

Dazu kommt, dass mir die Geschichte einfach an vielen Stellen zu schwammig erzählt wird. Zwar wird viel erzählt und beschrieben. Manchmal verliert sich der Autor aber darin und verliert seinen roten Faden aus den Augen. So mancher Fortschritt in der Ermittlung hat sich mir nicht erschlossen, es wird zu wenig "aufgeklärt", vieles ist dann eben einfach so, weil es Bell erzählt. Speziell am Ende ging alles sehr schnell. Auch die ein oder andere Handlungsweise hat sich mir nicht erschlossen. Die Nebenhandlung um Cullingworth war eher verwirrend und unnütz, als erhellend.

Doyle und Bell sind eigentlich Watson und Holmes - das hat mich am meisten gestört. Ich hatte damit gerechnet, dass hier Doyle im Vordergrund steht und der Schwerpunkt auf seinen Erlebnisse vor den Holmes-Geschichten. Zwar ist das auch ein wenig der Fall, aber ich hatte nie das Gefühl, dass das Buch/Doyle "Selbstständig" ist. Im Grunde könnte man die Namen austauschen und würde ein Holmes-Buch lesen. Ich weiß nicht, wie das in der Serie funktioniert, aber im Buch war mir das alles zu nah am "Original", vor allem, weil ja eine Holmes-Geschichte einen Großteil des Inhaltes ausmacht.

Leider sind mir alle Charaktere nicht besonders nah gekommen. Weder Doyle, noch Bell, auch nicht die arme Heather Grace. Auch wenn sie schöne blaue Augen hat... so ganz hab ich das nicht verstanden und gehört für mich mit in den Bereich der "schwammigen und oberflächlichen" Handlung. Ein wenig mehr Sorgfalt in das Fundament der Geschichte, hätten dem Buch gut getan.

Ein netter, ruhiger, eher "klassischer" (da nicht besonders blutig und aufwühlend) Historischer Kriminalroman. Meiner Meinung nach eher für Holmes-Nichtkenner geeignet. Holmes-Fans werden nur wenig neues erfahren. Aber immer noch ein angenehm zu lesender unanstrengender Historischer Krimi. Als Lesefutter während man auf die vierte Staffel von "Sherlock" wartet, ganz gut geeignet.

Leider aufgrund fehlender Spannung, etwas holpriger Handlung und (für mich) zu großer Nähe am Original nicht über die gesamte Länge fesselnd. Trotzdem bin ich am überlegen, ob ich den zweiten Teil ("Die Zeichen der Furcht" erscheint im März 2015) auch lesen werde. Ist ja noch einige Zeit bis dahin.
0Kommentar| 4 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 23. Juni 2016
Ich habe mir das Buch gekauft, da ich Sherlock Holmes Geschichten liebe.

Ich fand das Buch sehr spannend und habe mir gleich die nächsten 2 Teile gekauft und verschlungen. Eine tolle Buchreihe.
0Kommentar|War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden