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Kundenrezensionen

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am 25. Januar 2014
Da ist es endlich, das erste Solo-Album von Smoke-Blow-Sänger Jack Letten, der hier die Rolle des Erik Cohen erstmals auf voller Albumlänge einnimmt und – soviel bereits vorab – damit vollends überzeugen kann.

Dass die Marschroute eine andere ist als bei Smoke Blow, das haben die bereits vorab veröffentlichten Nummern verdeutlicht, und so eröffnet der „Kosmonaut“ den Reigen bunter Hits, der von Cohen selbst gern als „Hitrock“ bezeichnet wird. Der Song kommt gut als Opener und überzeugt durch einen Refrain, der – passend zum Thema – nicht von dieser Welt ist. Es folgt mit „Chrom“ eine Nummer, die bereits gut ein Jahr nach ihrer Veröffentlichung ein Klassiker ist. DIE Hymne zum Autofahren. Treibender Sound, gute Texte, unaufgeregtes Gesamtbild.

Auch der „Kapitän“ wurde bereits vorab als Single ausgekoppelt, der Song besticht ebenfalls durch einen absoluten Sahne-Refrain. Diese Nummer beschert mir immer wieder eine Gänsehaut. Großartig. „Treue Herzen“ hingegen macht mit seinem „Moin Moin – und Ahoi“-Refrain einfach nur gute Laune und lädt zum Fingerschnipsen ein. Leider fällt „In Bewegung“ danach dann ein wenig ab, die Nummer zündet nicht wie der Rest des Albums.

Doch dieser kleine Makel wird umgehend mit „Stadt“ behoben, eine Nummer, die ich zu meinen Highlights zähle – und das will bei dieser Platte, die wahrlich nicht arm an Höhepunkten ist, etwas bedeuten. Energisch und powervoll, toller Song. Der „Dirigent“ ist der epischste Song der Platte, der Text und die Stimme gehen unter die Haut, wenn man sich drauf einlässt. Trotz allem wirkt das alles nie aufgesetzt oder peinlich.

„Omega Mann“ zieht das Tempo wieder an und gefällt durch und durch, ehe „Segeln“ wieder in ruhigere Gefilde lenkt. Eine komplett andere Facette dann in „Licht“, hier werden Einflüsse der Marke Danzig und Sisters Of Mercy verarbeitet und in einen lupenreinen Hit umgewandelt. Das Instrumental „Kreuz“ hätte einen guten Schlusspunkt abgegeben, kommt es doch sehr relaxt und locker-flockig daher. Doch diese Ehre wird „Wölfe“ zuteil, zugegebenermaßen auch eine gute Wahl. Hier geht es wieder etwas härter zur Sache, die Gitarren riffen fett nach vorne – und wieder einmal gefallen mir Text und Refrain ganz hervorragend.

Es hat sich absolut bezahlt gemacht, dass Cohen so lange an den Songs geschraubt hat, denn so hat er sie stetig verbessert und auf ein Niveau gehoben, welches hierzulande Seinesgleichen sucht. Als Vergleich würde ich Daniel Wirtz heranziehen, auch in Punkto Eloquenz. Gute Deutsche Texte, Songs, die schnell ins Ohr gehen und dort auch bleiben, sowie absolute Könner an den Instrumenten, die sehr songdienlich agieren und ein solides Rock-Fundament für die Songs bilden. Auch die Ausflüge in Wave-Gefilde sind absolut gelungen und wirken nicht deplaziert, sondern fügen sich hervorragend in das Gesamtkunstwerk ein.

Bleibt zu hoffen, dass der gute Mann die Aufmerksamkeit erhält, die er verdient!
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Durch Zufall habe ich letztes Jahr herausgefunden, dass Jack Letten (bekannt als Sänger von Smoke Blow) neuerdings unter einem anderen Pseudonym, nämlich Erik Cohen, Musik macht. Die Vorab-EP wusste mir zu gefallen, und ich war sehr erfreut, als endlich das Album erhältlich war. Und dieses enttäuscht kein bisschen. Musikalisch bewegen sich Erik und seine Mitmusiker irgendwo zwischen Hard Rock, Punk und Alternative, die tiefe Stimme verleiht der Sache sogar einen leichten Gothic-Touch. Hin und wieder erinnert die Musik an The Cult und The 69 Eyes. Die Texte sind durchweg in deutscher Sprache gehalten, was für mich eine heikle Sache sein kann, da ich englische Texte bevorzuge. Aber hier ist alles im grünen Bereich, auch wenn wir es hier nicht ausschließlich mit lyrischen Meisterleistungen zu tun haben. "Kosmonaut", "Stadt" und "Licht" (übrigens das vielleicht beste Lied des Albums) aber beispielsweise haben sehr schöne Texte, und auch manch anderer Song weiß durch "norddeutsche Melancholie" (wie etwa "Dirigent") zu gefallen. Die Musik ist nicht gerade komplex, und das eine oder andere Riff wiederholt sich in abgeänderter Form, doch das macht gar nix. Die Lieder gehen wunderbar ins Ohr, und einen Ausfall sucht man vergebens. "Nostalgie für die Zukunft" (cooler Titel übrigens) ist für mich ein echtes Highlight des noch jungen Jahres.
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am 11. April 2016
mir eine Scheibe mit jedem Mal Durchhören besser gefällt. Lange nicht mehr erlebt, doch mit Erik's erster Solo-CD ist das endlich mal wieder so...mittlerweile gehören sämtliche Tracks dieser Scheibe, sowie auch alle Tracks der neuen CD "Weisses Rauschen" bei mir zum permanenten DauerPowerLauschFundus im PKW, gerade weil diese Musik bei mir während der täglichen langen Überlandfahrten eine extrem motivationssteigernde Wirkung haben!! Es macht endlich mal wieder richtig Laune, deutschsprachigen Rock zu hören! Erik Cohen ist bei mir mittlerweile fest in der Favoritenliste eingebucht, wie z.B. auch Triumvirat, Everon, die alten Sachen von SiLLY (mit Tamara Danz+Drummer Herbert Junck, nicht dieses Weichspülerzeugs mit Frau Lieffers....die Jungs hätten mehr drauf!), Rio Reiser, Roger Chapman, Bl. Sabbath, Pete Townshend, R. Waters + D. Gilmour, Queen, Ray Wilson, Heart, AC-DC, RUSH, J. Hendrix, Roachford, Thin Lizzy, Bruce Cockburn, Roger Hodgson, Gary Moore, Phil Lynnott u.v. verdammt gute Andere mehr....das passiert eigentlich eher selten, aber bereits nach seinen beiden ersten CDs stehen die Erik Cohen-Silberlinge in meiner Sammlung auf der CD-Wandseite m. d. ewigen Top-Favoriten....denn DA gehört er meiner Meinung nach unbedingt hin! Freue mich bereits jetzt auf alles Folgende von ihm. Köln-Konzert war große Klasse!!! VLG vom HP (Axel's kl. Bruder ;-))
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am 19. Dezember 2015
Deutscher Rock ist ja des Öfteren eher peinlich, aber diese Scheibe ist mal ehrlich gut. Klar lässt sich über nichts besser streiten, als über Musikgeschmack, auch nehme ich nicht in Anspruch der große Musikfachmann zu sein, aber ich habe diese Platte auf Verdacht gekauft und bin begeistert. Textlich sind ein paar schöne und nette Passagen drinnen und musikalisch würde ich es als grundehrlichen Rock einstufen. Eine gewisse Ähnlichkeit der Lieder ist sicher durch die markante Stimme vorhanden, aber auch nach dem 5 x Hören, für mich ein Genuss.
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am 15. Februar 2014
Deutschsprachige Rockmusik polarisiert derzeit an allen Ecken und Enden. Und dies mit reichlich Tam-Tam! Während sich der Großteil aller treuen Fans wochenlang über Sinn bzw. Unsinn der bevorstehenden BÖHSE ONKELZ-Live-Reunion die Köpfe heiß redet, ein Heer von Moralaposteln den umstrittenen FREIWILD offen den Krieg erklärt und die BROILERS als allergrößte Punk/Pop-Hoffnung die Charts von hinten aufrollt...sooo leise und unspektakulär mausert sich das kleine aber feine "Nostalgie für die Zukünft" heuer zum Geheimfavoriten der deutschen Rock-Lyrik. Hinter dem Pseudonym ERIK COHEN verbirgt sich kein Unbekannter - jedoch gibt sich der langjährige Frontmann der Kieler Punk/Schweinerocker SMOKE BLOW (Jack Letten!) auf seinem ersten Solo-Album so emotional wie nie zuvor. Anstatt das Publikum im schweißnassen Club beim Massenpogo zu dirigieren, überzeugt ERIK COHEN auf diesem 12-Tracker vor allem mit einem: Unglaublichem Tiefgang! Wenn viele Künstler großspurig behaupten, dass Musik und Texte immer als Einheit (!) gesehen/gehört werden müssen, dann gilt dies insbesondere für dieses Album. Natürlich kann man den Pathos von Nummern wie "Wölfe" , "Kosmonaut" , "Treue Herzen" oder "In Bewegung" kritisieren, hier und da peinlich berührt sein...man kann aber auch einfach nur zuhören. Denn wenn der Hörer in die Tiefe geht, dann wird von mal zu mal - mit jedem Hördurchlauf! - deutlicher verstehen, wie viel Ehrlichkeit in den Zeilen schlummert.
"Ein Teil von mir will hier bleiben, ein Teil von mir möchte fliehen" singt ERIK COHEN in einer Strophe der großartigen Übernummer "Kapitän", und sagt dabei eigentlich alles über die innerliche Zerrissenheit und Selbstzweifel eines Mannes, im eigenen Kampf mit sich selbst und dem Sinn des Lebens. "Nostalgie für die Zukunft" ist purer Seelenstriptease eines Mid-Vierzigers...in Gedanken verloren, mit Sehnsüchten und Visionen, die auf eine goldene Zukunft hoffen lassen - beinahe schon ein klassisches Singer/Songwriter-Album! Immer wieder fühlt man sich an die musikalische Kehrtwende des SOCIAL DISTORTION-Urgesteins Mike Ness erinnert, der auf dem letzten Output "Hard times and nursery rhymes" vorwiegend seine emotionale Seite nach Außen kehrte...gleichzeitig huschen einem die herrlich abstrakten lyrischen Ergüsse des Berliner Stadtaffen (sic!) PETER FOX durch den Sinn - ein deutscher Musiker, den man selbst als eingefleischter Rock/Metal-Fan irgendwie gut finden kann. Harsche Abgehnummern wie "Omega Mann" und "Chrom" hätten hingegen wohl auch auf jeder WEISSGLUT-Scheibe ("Etwas kommt in deine Welt" , "Zeichen") stehen können.
Als waschechter Schleswig-Holsteiner verwendet ERIK COHEN in seinen Songs mit großer Vorliebe norddeutsche Waterkant-Metaphern (z.B. See, Wellen, Hafen, Meer, usw.) und zeigt dabei auf eigenste Weise die Verbundenheit zu einer Region, die ihn als Mensch geprägt hat. Dabei ist es unnötig zu erwähnen, dass man tolle Nummern wie "Licht" , "Dirigent" , das bereits erwähnte "Kapitän" oder "Segeln" (großartig!) natürlich auch allen Deutschrock-Fans in Freiburg, München und Nürnberg gefallen dürften. Selbst wenn dort die nordische Grußformel "Moin Moin!" nie richtig verstanden bzw. stets falsch übersetzt werden wird.
Fazit: Man merkt sofort wie viel warme Energie und Herzblut der SMOKE BLOW-Fronter in sein Solo-Debüt gesteckt hat. Ein authentisches Album zum Nachdenken, dem aber auch immer wieder ein positives Augenzwinkern anzuhören ist. Einen echten Seemann kann schließlich nichts erschüttern. Sehr zu empfehlen!
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am 1. Februar 2014
Chrom hatte ich schon vor einiger Zeit gehört und mich nach Kapitän und Dirigent immer mehr aus's Album gefreut. Das es derart rund und gut ist hätte ich nicht erwartet. Meistens wird ein Album nach 2,3 richtig starken Songs aufgefüllt. Aber je häufiger ich das Album höre, desto geschlossener wird es. Wo heutzutage viele Alben zu lang sind, ist dieses so zusammengestellt, dass man nach dem Instrumental Kreuz und dem letzten Song, dem Oberknaller Wölfe, direkt wieder von vorne anfangen will. Das hatte ich schon lange nicht mehr. Musikalisch ist das Album sehr facetten- und abwechslungsreich - immer im großen Bereich traditioneller US und UK Rock. Mal mehr, mal weniger klassisch, mal mehr mal weniger heavy, immer geradeaus und mit einer Eingängigkeit das ich wirklich verwundert bin, wie locker, leicht und lässig Rock mit deutschen Texten sein kann. Denn das ist für mich das absolut Besondere, textlich gibt es nicht eine Peinlichkeit, nichts abgedroschenes und genug um sich von mehr als einer Seite den Texten zu nähern. Mir fällt kein vergleichbares Album ein (Tipps immer gerne her damit). Nach, nicht übertriebenen, 30 Durchläufen ist für mich klar, dass dieses Album ein moderner Klassiker werden kann. Man weiss nie, wie ein Album nach 1,2 Jahren wirkt, aber das Potenzial ist absolut da. Danke Erik!
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TOP 500 REZENSENTam 7. Februar 2014
Ich muss gestehen: mir waren Jack Letten und Smoke Blow nur eher flüchtig bekannt... ein paar Songs kannte und mochte man eben, aber ich kann beileibe nicht behaupten, ERIK COHEN irgendwie auf dem Zettel gehabt zu haben, bis mich die zahlreichen positiven Reviews hier und in der Fachpresse dann doch neugierig machten.

... und siehe da: NOSTALGIE FÜR DIE ZUKUNFT dürfte auch für mich die erste große musikalische Überraschung des neuen Jahres sein!

Das Album hat einerseits schlichtweg starke Songs, die zeitlos gut rocken, gradlinig und dennoch clever komponiert sind - und andererseits eine sehr individuelle, sehr authentische Aura.

Musikalisch ist NOSTALGIE FÜR DIE ZUKUNFT Rock - und das mit einer Menge 80er-Jahre-Gothic-Rock Einflüsse, welcher natürlich seinerzeit die Betonung eindeutig auf ROCK hatte und mit der heute unter dem Schlagwort "Gothic" firmierenden Musik meistens nur sehr wenig gemein hat.
Die Stimmung, der Gesang und die Melodien von The Sisters Of Mercy, frühen The Cult, Type O Negative, vielleicht sogar Paradise Lost oder härteren The Mission findet sich hier beispielsweise wieder, gepaart natürlich gleichzeitig mit dem Vibe von Udo Lindenberg oder meinetwegen sogar Achim Reichel, Joachim Witt und den Soloausflügen von Bela B.

Wer jetzt denkt, dass diese Mischung entweder absolut nicht aufgehen kann oder aber hochnot peinlich klingen muss sollte sich NOSTALGIE FÜR DIE ZUKUNFT anhören... das Album wirkt sehr homogen und authentisch, und einfach sehr echt, daher ohne Trendanbiederung und aus dem Bauch heraus geschrieben.

Vom Opener "Kosmonaut" (grandioser Song!) über den Kracher "Chrom" bis hin zu "Licht", "Stadt" oder "Wölfe", die Lieder rocken amtlich los und zünden sofort, die deutschen Texte sind persönlich und oftmals augenzwinkernd ohne dabei peinlich zu sein, und der Gesang ist ebenfalls gelungen.

Nehmen wir an, in einer kieler Bar hätten sich zu sehr vorgerückter Stunde Ian Astbury, Andrew Eldritch, Udo Lindenberg, Achim Reichel, Roky Erickson und Joachim Witt mal an einen Tisch gesetzt und gemeinsam ein deutschsprachiges Album geschrieben.... es hätte vermutlich gar nicht mal großartig anders als NOSTALGIE FÜR DIE ZUKUNFT geklungen. Fans der genannten Musiker und, vor allem, Fans der Stimmung ihrer Songs sollten sich NOSTALGIE FÜR DIE ZUKUNFT unbedingt mal zu Gemüte führen.
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am 29. Januar 2014
Ich bin durch Zufall über Erik Cohen gestolpert, als ich kürzlich in den Abendstunden den Titel "Dirigent" im Radio gehört habe. Glücklicher Weise wurde das Lied abmoderiert, sodass ich mir den Namen des Künstlers merken konnte. Neugierig recherchierte ich im Netz und stieß auf eine ganze Auswahl weiterer Lieder, zu denen es Videos zu sehen gab. Zugegebener Maßen war ich zunächst leicht irritiert, als ich den Titel "Chrom" klickte, da dieser oberflächlich betrachtet in seiner leicht prolligen (aber hymnischen) Art nicht so recht zum eher poetischen "Dirigent" passen wollte. Glücklicher Weise habe ich mir den Song mehrmals angehört, auch weil ich den dazugehörigen Clip so ungewöhnlich fand. Er wurde nicht nur immer besser, sondern auch smarter, wortwitziger. Ein echter Hit. Dazu dann der ins Dunkel getauchte "Kapitän", der sich in etwa anfühlte, wie eine Kurzgeschichte aus Bukowskis "Stories vom verschütteten Leben" und ebenfalls mit einigen Widerhaken versehen ins Ohr schlich. Diese drei Titel und ein Blick auf die Albumtrackliste genügten mir, um "Nostalgie Für Die Zukunft" vorzubestellen. Ich muss dazu sagen, dass deutschsprachige Rockmusik und ich sind eigentlich keine großen Freunde sind. Aber der unkomplizierten Griffigkeit der ersten Lieder Erik Cohens konnte ich mich nicht entziehen. Dazu verfügten sie immer über dieses würzige Mindestmaß an Tiefgang und lyrischer Spannung, den ich persönlich brauche, um nicht das Gefühl zu haben, es wohlmöglich mit einem eher kurzfristigen Vergnügen zu tun zu haben. Die ganze Platte hat meine Erwartungen keineswegs enttäuscht, sondern eher übertroffen. Denn die enthaltene Bandbreite zeitloser Rockmusik ist für ein einziges Album wirklich ungewöhnlich und dennoch klingt die Platte wie aus einem Guss. Natürlich habe ich meine persönlichen Favoriten wie "Dirigent", "Chrom" oder das herrlich groovende "Wölfe", aber insgesamt fällt kaum ein Song wirklich ab, ich habe bislang noch kein einziges Mal die Skip-Taste gedrückt und die Platte seit vergangenem Freitag bereits über 10 mal in unterschiedlichsten Situationen gehört. "Stadt", "Treue Herzen", "Kosmonaut"... Die persönliche Hit-Liste ist fast so lang wie die Platte. Das muss jemand erstmal schaffen. Mir fällt kaum eine Rock-Platte ein (also auch international), die mich aus dem Stand in den letzten Jahren so unterhalten und überzeugt hat. Ich hoffe, "Nostalgie Für Die Zukunft" folgen noch viele weitere Alben von Erik Cohen! Er hat Aufmerksamkeit definitiv verdient.
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am 27. Januar 2014
Der Peter Fox des Cruise-Rock'n Roll....

Es war irgendwann Mitte letzen Jahres, da hatte ich zum ersten mal auf meinem Standard-Rocksender "Rockantenne" aus Bayern das Lied "Chrom" von Jack Letten alias Erik Cohen gehört.
Ohne jetzt Schleichwerbung zu machen, aber der Sender war wirklich schon so manches mal für mich eine wahre Quelle der Inspiration, nicht so wie die immer gleich dudelnde anderen Radio-Stations.
Naja...also ich bin so am Arbeiten, da läuft dieses Chrome-Ding und es war noch nicht zu Ende gespielt, da hatte ich den Namen Erik Cohen und den Titel schon vom Receiver Display abgelesen und auf einen Notizzettel gekritzelt. Direkt ins Herz, meinen Nerv voll getroffen. Kurz darauf war die sogenannte Kapitain EP dank amazon und für "zweiMarkfuffuzich" auf meinem Lappi.
Mannomann...es war ja so geil... meine Jugend war auf einmal wieder da- auf'm Schirm ...glasklar.. Der Sound?
Nun irgendwas zwischen Sisters of Mercy, Cult oder Danzig..aber mit urgeilen, deutschen Texten..fast wie sowas wie Hardcore-NDW! Man meint..man hat das alles schomma gehört..aber eben viel zu lang eben nicht mehr. Direkt singt & schwingt man mit...und stellt sich im Kopfkino was vor. Und dann wird nach ersten Videos gegoogelt...und was soll ich sagen...da kommen verstärkt Muscle-Carss und bei Nacht sonnenbrillentragende Männer drin vor... für mich persönlich also echt das Vollpaket. Naja es gibt auch Schwächen...dem geübten Hörer fällts auf...da ist nicht jeder Refrain rund, da liegt der Backround-Chor auch mal ein wenig neben dem Ton...aber Hey: Wat solls?? Es kann nur besser werden..und bis dahin, ist das hier echt ein verdammt cooles Projekt.
Mein Vorredner hat schon diverse Anspieltipps genannt, Ich persönlich würde mir noch etwas mehr Tiefe in den Lyrics wünschen...Chrome ist da sehr coo und Referenz, bzgl. des Kosmonautes finde ich das Gegenstück von Udo Lindenberg echt viel besser..da tiefsinniger..unter anderem ;-) . Kapitän ist dagegen wieder sehr geil...und so geht lyrisch weiter...also da ist noch Potential für Feinschliff.
ABER: Das Gesamtpaket stimmt, war so die letzen 20 Jahre noch nicht da...und MUSS!!! weitergeführt werden. Also..mich habt Ihr als Fan gewonnen..also bitte kommt auch ins Saarland nach Saarbrücken, ich habe zwar keinen Mustang-kann aber sicherlich einen auftreiben, oder es muss eben die Harley tun... Let's Rock!!
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am 5. März 2014
Ich hab vor ein paar Wochen bei den kostenlosen MP3's von Amazon den Song Chrom con Erik Cohen gefunden, der lag dann ein paar Tage in meinem Cloud Player bis ich ihn mal gehört habe und dann kams, dieses unglaubliche positive Gefühl von Musik die Launen heben kann, nachdem ich das einenT ag rauf und runter gehört habe bin ich über YouTube auf den Dirigenten und Kapitän gekommen und musste dann einfach das Album kaufen - und siehe da: noch mehr geile Songs. Einfach die Überraschung des Jahres für mich.

To make a long story short: Wahnsinns Album, für jeden was dabei. Absolute Kaufempfehlung.
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