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Kundenrezensionen

4,7 von 5 Sternen
3
4,7 von 5 Sternen
Blue Matter [180 Gram] [Vinyl LP]
Format: Vinyl|Ändern
Preis:41,81 €+ 9,50 € Versandkosten

TOP 1000 REZENSENT VINE-PRODUKTTESTERam 29. Juni 2011
...waren Savoy Brown mit ihrem dritten Album "Blue Matter", das ein Mix aus Studio- und Live-Takes ist. Seite 1 der ehemaligen LP sind vier reine Bluessongs aus der Feder von Sänger Chris Youlden und Frontmann Kim Simmonds sowie dem John Lee Hooker-Cover "Don't Turn Me From Your Door".

Der erste (Studio)-Titel des Albums "Train To Nowhere" wird manchmal in der Kritik als besonders wichtige Komposition des Albums in der Darbietung gesehen (auf dem Cover ist erwähnt, dass allein für diesen Titel rund zwei Tage für das Recording im Londoner Studio benötigt wurde, obwohl die Band ursprünglich nur drei Tage Studiozeit für alle Titel gebucht hatte).

Mir persönlich sind die vier zusätzlichen Trombon-Player und weitere Percussion zuviel des Guten. Savoy Brown war nie eine Jazzband, aber so etwas war damals um 1968 in Großbritannien modern, denn Bands wie "John Mayall's Bluesbreakers" und die "Keef Hartley Band" experimentierten ja vielfach mit mehreren Bläsern. Wem Tuba-Sound gefällt, kommt vielleicht auf seine Kosten.
Die anderen vier Titel, alles Blues, sind Gitarren- und Piano dominiert.

Der Leckerbissen des Albums war für mich aber immer Seite 2 der LP mit den drei guten Live-Takes "May Be Wrong" (7 Min.), "Louisiana Blues" (9 Min.) sowie "It Hurt's Me Too" (6 Min.). Aufgenommen am 6. Dezember 1968 bei einem Free-Concert im "College Of Education" der City of Leicester spielt die Band echt klassischen British Blues und zeigt da auch, wo ihre Wurzeln eigentlich liegen. Die Band war schon kurz vor dem Abflug in die USA zu einer weiteren Tour und Kim Simmonds und Bandkollegen nutzten dieses Konzert wohl, um sich warmzuspielen und auch Live-Material für "Blue Matter" aufzunehmen, das vor der US-Tour noch veröffentlicht werden sollte.

Sehr gute Leistung von allen, wobei der Sänger Chris Youlden wegen Erkältung ausfiel und Gitarrist Dave Peverett als Lead-Vocalist übernahm, was den Takes einen besonderen Reiz gibt, denn stimmlich war der für den Blues auch nicht schlecht.

Ich kann nur die LP-Version des Albums (Decca SKL 4994) beurteilen, die vom Klang gar nicht schlecht ist. Wie die CD-Version insgesamt ist, weiß ich nicht aus eigener Erfahrung. Es gibt zumindest einen Bonus-Titel zu hören.
Insgesamt ein prima Blues-Album von Savoy Brown mit einem schönen Plattencover, was bei den Alben der Band aus dieser Zeit aber vielfach der Fall war. Die LP hat zum Glück allerdings nicht den etwas unschönen oberen weißen Aufdruck, der wohl bei der CD durch die Größe bedingt ist.

Aus der reinen Blueszeit der Band kann ich das Album, besonders wegen der Live-Seite, mit **** nur empfehlen!
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am 14. Juli 2013
5 Sterne gibt es von mir vor allem für die Gesangsleistungen von Chris Youlden auf den unten stehende Stücken:
Train To Nowhere
Tolling Bells
She's Got A Ring In His Nose And A Ring On Her Hand
Vicksburg Blues
Don't Turn Me From Your Door
Grits Ain't Groceries (All Around The World)
"Train to nowhere" ist sicher das bekannteste dieser Stücke und wurde zur Zeit seiner Erscheinung sehr von der Kritik gelobt. Unbestrittenes Highlight auf der CD ist jedoch für mich der Song "Tolling Bells". Kaum zu überbietene Bluesmusik, die Musiker laufen zur Höchstfrom auf. Bob Hall an den Tasten und Kim Simmonds an den six-strings übernehmen die solistischen Teile an den Instrumenten. Rhythmisch getragen wird der Song von "Lonesome" Dave Peverett (Guitar), Rivers Jobe (Bass)und durch den unglaublichen Roger Earl an den Sticks. Über allem heraus ragt jedoch wie bei jedem Savoy Brown Song mit Chris Youlden dessen Stimme. Einfach hören und genießen.
Super sind auch die Songs "She's Got A Ring In His Nose And A Ring On Her Hand", "Don't Turn Me From Your Door" und "Grits Ain't Groceries (All Around The World". Bei den beiden letzten Songs handelt es sich um Fremdkompositionen.
Anders als mein Vorrezensent halte ich jedoch nicht die letzten drei Songs auf der LP bzw. CD "May Be Wrong", "Louisiana Blues" und "It Hurts Me Too" für die "Leckerbissen" dieses Werks. Und das liegt einfach daran, weil auf diesen Songs nicht Chris Youlden singt sondern Dave Peverett. Er reicht einfach nicht an die Gesangskünste von Chris Youlden heran. Ich kenne eine Radioaufnahme des "Louisiana Blues" auf der Chris Youlden singt und diese ist wegen des Gesangs von Chris Youlden um Klassen besser als die Version auf dieser CD. Der einzige Nachteil dieser Radioaufnahme ist der sehr schlechte Klang.
Übrigens berichten im Savoy Brown Forum einige Leute darüber, daß Chris Youlden zur Zeit der Liveaufnahmen von Blue Matter gar nicht krank gewesen sein soll. Er muss so angefressen gewesen sein, gesangslos bei den übelangen Soli von Kim Simmonds auf der Bühne gestanden zu haben daß er das Konzert boykottiert haben soll. Wenn es so wäre, ist es irgendwie verständlich. Aber es ist für mich als Chris Youlden Fan auch sehr schade auf diesen Songs nicht seine Stimme zu hören.
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am 10. Oktober 2014
Dass Savoy Brown eine der langlebigsten und produktivsten britischen Bands sind, lässt sich alleine durch einen Blick auf ihre Diskografie bestätigen. Und wenn Kim Simmonds nichts Übles passiert, feiert die Band 2016 ihren 50. Geburtstag. Als Liveband immer beachtlich, auf Platten oft nicht über dem guten Durchschnitt, wenn auch immer authentisch, hat ihre Diskografie nur ein paar echt herausragende Alben - "Hellbound Train" etwa, "A Step Further" (der Titel war Programm), "Raw Sienna" und teilweise auch "Looking In" (mit dem grandiosen "Leaving Again"), und dann ihre dritte Scheibe, die großteils Ende 1968 aufgenommen und im Frühjahr 1969 veröffentlicht wurde.

"Blue Matter" war das zweite Album mit Chris Youlden als Sänger und Texter, und hier erreichte der Mann künstlerisch seinen Zenit - die gemeinsam mit Simmonds geschriebenen Songs "Train To Nowhere" und "Tolling Bells" zählen zum Allerbesten, was die Gruppe jemals herausgebracht hat, die beiden weiteren Youlden-Nummern "She's Got A Ring In His Nose And A Ring On Her Hand" und "Vicksburg Blues" sind ebenfalls Blues-Rock der Extraklasse, ansonsten singt Youlden noch bei John Lee Hookers "Don't Turn Me From Your Door" und der Coverversion eines gewissen Titus Turner "Grits Ain't Groceries (All Around The World)", letztgenannter Song fehlt unerklärlicherweise beim AutoRip bzw. bei der MP3-Version. Die drei Live-Nummern, die das Album abrunden, wären durch Youldens Gesang veredelt gewesen, schade, dass er nicht dabei war, aber Lonesome Dave macht seine Sache ganz gut, und Simmonds Gitarre und überhaupt das gesamte Ensemblespiel gleichen wieder einiges aus. Die Band klang recht geschlossen, was bei den permanenten Besetzungswechseln in dieser Gruppe hier eine Erwähnung wert ist (zwei verschiedene Bassisten auf diesem Album, Pianist Bob Hall auf einigen Tracks dabei ... Simmonds war schon 1971 das letzte verbliebene Mitglied der Urbesetzung). Chris Youlden war ein leidenschaftlicher, technisch versierter, ungemein beseelter Vokalist, der von seinem Talent her das Zeug zu einer großen Solokarriere gehabt hätte, und als Songtexter mit guten Bluesklischees einfallsreich und originell umzugehen wusste. "Train To Nowhere" und "Grits ..." bewiesen, dass der Band Bläserarrangements gut stehen konnten, wofür auch Mike Vernon, der bedeutendste Blues-Rock-Produzent der späten Sechziger in GB, eine Qualitätsgarantie abgeben konnte. Bliebe noch der Abwechslungsreichtum und die stimmungsmäßige Vielfalt der Platte zu würdigen, monoton geht's hier nicht zu.

Sollte in ca. 5 Jahren jemand auf die Idee kommen, die 10 besten britischen Blues-Rock-Alben der Spätsechziger zu adeln, dann müsste diese Scheibe meines Erachtens auf jeden Fall dabei sein. Wenn nicht gar unter den ersten 5 ...
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