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am 18. März 2014
Im Original heißt das Buch „The lost Child of Philomena Lee“, was als Titel sehr viel besser geeignet ist, als der jetzige deutsche Titel, der mit Sicherheit aus Marketinggründen in Anlehnung an den Kinofilm gewählt wurde. Im Buch geht es nämlich nur in sehr geringem Maße um Philomena oder um ihre Suche nach ihrem Sohn, und auch die Recherchen des Autors Martin Sixsmith, die im Film detailgetreu beschrieben werden, werden hier nur in ihren Ergebnissen deutlich, während ihr Ablauf kaum geschildert wird.

Zum großen Teil handelt es sich bei dem Buch um die Biographie von Michael Hess/Anthony Lee, also des titelgebenden „Lost Child“. Da Michaels Leben im Film nur anhand weniger Eckpunkte thematisiert wird, ist das Buch in dieser Hinsicht eine perfekte Ergänzung zum Film. Sehr detailgetreu wird sein Leben nach der Adoption in den USA geschildert – das Aufwachsen bei seiner neuen Familie, die Schulzeit, das Studium, sein beruflicher Werdegang und auch sein Privatleben. Dabei fallen auch immer wieder interessante zeitgeschichtliche Informationen ab, die Michaels Werdegang berühren: Die US-Politik unter Nixon, Carter, Reagan und Bush, das Leben als Homosexueller in den USA der 70er und 80er Jahre und der Beginn der Zeit, als Liebe plötzlich lebensgefährlich wurde.

Dabei ist das Buch nicht wie ein Sachbuch aufgebaut, sondern wie ein Roman. Das hilft definitiv dabei, eine emotionale Bindung zum Geschehen aufzubauen, beinhaltet für mich aber auch ein Problem: Im Prolog zum Buch schreibt der Autor „Alles, was nun folgt entspricht der Wahrheit oder ist nach bestem Wissen und Gewissen rekonstruiert“. Die Schilderungen im Buch sind sehr detailgetreu inkl. wörtlicher Rede, so dass man davon ausgehen muss, dass trotz vieler Gespräche des Autors mit Beteiligten nicht alles so detailgetreu recherchierbar war. Es ist nicht ersichtlich, was tatsächlich belegt ist und was vom Autor „nach bestem Gewissen“ hinzugefügt wurde. Für den Lesefluss ist es so natürlich besser, hin und wieder fand ich diese Unsicherheit allerdings etwas unbefriedigend.

Insgesamt hat mir das Lesen des Buches viel Spaß gemacht. Das lag nicht nur an der Grundthematik der Adoption und Michaels Suche nach seinen Wurzeln, sondern auch an der davon unabhängigen interessanten Biographie von Michael Hess und dem Einblick in die Gesellschaft der Vereinigten Staaten der letzten Jahrzehnte.

Am Ende gab es dann aber noch etwas, das mich enttäuscht hat: Auf recht wenigen Seiten wird doch noch kurz auf Philomena und auf ihre Recherchen mit ihrer Tochter und Martin Sixsmith eingegangen. Wenn man davon ausgeht, dass im Buch der wahre Ablauf der Geschehnisse geschildert wird, bleibt einem nur der Schluss, dass ein Großteil des Filmes fiktional ist und dass es die Recherchereise von Philomena und Martin in die USA nie gegeben hat. Da mir der Film sehr gut gefallen hat, und ich immer davon ausgegangen bin, dass er auf Tatsachen beruht, war dies eine Erkenntnis, die mir gar nicht gefallen hat.
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am 3. März 2014
Ein tolles Buch mit einer interessanten Thematik, gebe allerdings nur 4 Sterne, da ich mir vom Inhalt etwas anderes erhofft hatte. Das Buch handelt vor allem über das Leben des Jungen, ich hätte gerne auch zeitgleich die Seite der Mutter kennengelernt. Sie wird am Schluss kurz beschrieben, war mit allerdings zu wenig. Außerdem wird viel über das politische Leben geschrieben, dass Michael führte. Es war interessant, aber nicht ganz dass war ich mir vorgestellt hatte.
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am 22. April 2014
Ich habe mir den Film im Kino angesehen und ich war von dem Thema des Films so ergriffen, dass ich im Anschluss daran das Buch gekauft habe. Die Lektüre ist sehr ergreifend und ich finde noch ausführlicher als der Film Im Buch sind auch viele Fotos von Anthony Lee (später Michael Hess genannt) sowie von seiner Schwester und auch der Grabstelle von Anthony (beim Kloster in Irland) sowie ein Foto von Philomena, die verständlicherweise traurig war, als sie erfahren hatte, dass ihr Sohn nicht mehr am Leben ist, da er in jungen Jahren an HIV gestorben ist. Sie hatte sich ein Wiedersehen mit ihrem Sohn von ganzem Herzen gewünscht, leider kam es nicht mehr dazu, das Leben "macht" einem manchmal einen Strich durch die Rechnung.

Das Buch ist sehr leicht zu lesen und nimmt einen sofort in Bann, sobald man mit dem Lesen des kurzweiligen Buches begonnen hat. Es ist für mich in der heutigen Zeit kaum zu verstehen, dass es "Nonnen in einem irischen Kloster die Unverschämtheit besaßen in den 50er Jahren und die unehelichen Kinder von ledigen jungen Frauen, die im Kloster Zuflucht suchten, in die Vereinigten Staaten gegen Geld zu verkaufen, ohne auf die Gefühle der jungen Mütter zu achten. Leider sind dies Fakten wie man dem Film und auch dem Buch entnehmen kann, die vielen traurigen Schicksale der Kinder und der ledigen Mütter sind mir sehr zu Herzen gegangen und ich bin froh, dass ich im Jahr 2014 lebe und nicht im Jahr 1950 in Irland. Gott sei Dank!

Ich kann das Buch und auch den Kinofilm sehr empfehlen!
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am 23. März 2014
Ein außergewöhnlich anrührendes Buch, da es auf Tatsachen beruht. Aus diesem Grunde gebe ich fünf Sterne, obwohl ich mich der Meinung eines anderen Lesers anschließen möchte, dass der Titel falsch gewählt ist. Die Suche steht nicht im Vordergrund, sondern die politischen Verhältnisse in der entsprechenden Zeit.
Ich kann das Buch sehr empfehlen, es macht deutlich, was Heuchelei und Bigotterie anrichten können.
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am 28. Oktober 2015
Gekauft habe ich das Buch, weil meine Kollegin es mir empfohlen hat.
Ich war fasziniert, ich habe das Buch innerhalb von 2 Tagen gelesen.
Diese Geschichte geht trifft direkt ins Herz. Mit welchen Methoden die
Kirche gearbeitet hat und das immer unter dem Mantel "Wir helfen den
Menschen, der liebe Gott hat es so gewollt".
Einfach haarsträubend.
Ich empfehle das Buch gerne weiter. Es lohnt sich.
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am 27. Mai 2015
Ich habe dieses Buch sehr gerne gelesen. Für mich war es auch sehr traurig, weil es eine wahre Geschichte ist und im Endeffekt kein gutes Ende hatte. Das Buch hat auch Sinn, weil es ein System aufzeigt, welches falsch und menschenverachtend war und tatsächlich vorherrschte. Philomena muss sehr viel durchgemacht haben, aber letztendlich weiß sie, wie das Leben ihres Sohnes verlaufen war . Ihr Sohn hat nie erfahren, dass seine Mutter ihn schon lange gesucht und vermisst hat.
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am 18. Januar 2018
Sehr schöne Geschichte. Ich habe zuerst den Film gesehen und die Geschichte berührte mich derart, dass ich das Buch lesen wollte.
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am 3. November 2017
Sehr zuu empfehlen, da es ein Kapitel irischer Geschichte aufarbeitet,welches so bislang üeberhaupt nicht bekannt war!
Sehr aufrührend und sensibel!
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am 1. Juli 2014
Das beste, was ich in letzter Zeit gelesen habe. Es zeigt sehr genau die Sittenmoral der kath. Kirche in der damaligen Zeit auf. Traurig, arme Philomena, hat ihren Sohn niemals wiedergesehen. die kath. Kirche hat nur Leid über die Menschen gebracht, heute noch!!!
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am 21. Juli 2014
War ein Geschenk aufgrund der sehr guten Empfehlungen. Kann ich weiterempfehlen .würde ich wieder kaufen. Schnelle Lieferung . Tolles Buch und geniale Ergänzung zum Film.
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