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Kundenrezensionen

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am 19. Januar 2002
Dies ist das erste Album von Rage. Und es ist immer noch die unangefochten Nummer1 unter allen RATM Alben! Hier erkennt man die gesamte politische Power, die Rage zu Anfang rausgelassen hat. Rage ist mehr als Musik. Die Band unterstützt viele politische Institutionen, die sich gegen Rassendiskriminierung und Unterdrückung einsetzen. Zum Beispiel die "Black Panthers". Keine Frage, dass ihre Meinung knallhart links ist. Das beweisen nicht nur die Lyrics sondern auch die Tatsache, dass auf der ersten Auskopplung von RATM, Bombtrack, der Revolutionär Che Guevara zu sehen ist.
Das self-titled Album, mit dem wir es hier zu tun haben, ist durch und durch ein Genuss für Crossover/Funk Freunde. Und hier hat wirklich JEDER Song eine Meinung. Damit hebt sich RATM ganz klar von den anderen Rockbands ab. Vor allem heutzutage, wo gecasteter Nu Metal die Charts regiert.
Das Album kann man sehr gut von vorn bis hinten durchhören. Alle Songs sind aggressiv, anklagend und befreiend zugleich. Nehmen wir nur „Bullet in your Head“. Zack de la Rocha, der Leadsänger, meint damit so etwas wie ein Splitter in den Köpfen der Menschen, die verblendet wurden vom System und die Wahrheit nicht erkennen. Mit „Wake up“ ruft er dann zum Handeln auf.
Tom Morello rundet das Ganze dann mit seinen gott-ähnlichen Riffs ab. Kein Wunder dass er mehrmals zum Gitarristen des Jahres gewählt wurde. Mit seiner „Arm the Homeless“ Gitarre kann er mehr als nur spielen und scratchen... ;)
Von den Lyrics her ist RATM sogar noch besser als meine Nummer2 „Battle of Los Angeles“. Man merkt ihren Protest in jedem Song an.
Wirklich interessant ist die Tatsache, dass viele US Radio Sender nach dem 11.September ihre Playlists gekürzt haben, um nicht noch mehr Trouble zu verursachen durch Songs, die politisch nicht korrekt sind. Von einigen Bands wurden 2-3 Lieder rausgenommen, bei RATM waren es alle Songs. :)
Kein Wunder, denn wie beschreibt man sonst eine Band, die mitten auf der Bühne eine US-Flagge anzündet und schreit:“ You think this is the land of the free? What? Whoever told you that is your enemy?!”
Che lives!
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am 28. Dezember 2015
Lieber Vlado Meller! Wenn ein Album in den Sound City Studios in Analogtechnik aufgenommen und auch noch von Andy Wallace persönlich abgemischt wurde, dann bitte: Finger weg lassen! Denn dieses Gesamtwerk aus dem Jahre 1992 hat Musikgeschichte geschrieben! Ich habe diese Scheibe (Vinyl) aus dem Jahre 1992 mit dem aktuellen Remastering verglichen. High-End Plattenspieler und Audio Kette vorhanden. Und ich muss sagen, dass dieses "neue" Remastering eine Katastrophe ist. Wo ist die offene HiHat? Wo die Transparenz der genial abgemischten Becken? Es klingt alles dumpfer, enger, verschlossener. Die alles "tragenden" Becken sind unter einer Bettdecke verschwunden!
Schaut Euch den Film "Sound City" an. Dann wird klar, dass man bei solchen bewusst analog aufgenommenen Kunstwerken eines unbedingt beachten sollte: Finger Weg beim Remastering!
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am 5. Juni 2004
Viel kann man hier eigentlich nicht mehr schreiben. Wer das Album noch nicht besitzt, geschweige denn kennt, sollte es sich schleunigst zulegen...es klingt noch so frisch und kraftvoll wie 1992, als es erschien, und auch die Texte sind (leider) noch relevant. Eine Überbombe, die noch bemerkenswerter wird wenn man bedenkt, daß es sich hier um ein Debut handelt. 10 Tracks, alles hundertprozentige Handarbeit (weder Samples, noch Keyboards oder Synthesizer wurden verwendet), keine (!!!) einzige Schwachstelle. Zack De La Rocha bietet seine intelligenten und immer politischen Texte zwischen wütendem Shouten und flüssigem Rappen dar, Tom Morello stellt mit seiner Gitarre unvergleichliche Dinge an, Timmy C. und Brad Wilk bearbeiten ihre Instrumente Bass und Schlagzeug, als gäbe es kein Morgen...das ganze kommt so durchgehend energetisch und professionell daher, daß man es kaum glauben mag. Wer schon mal einen Auftritt der Gruppe auf dem Bildschirm gesehen hat oder sie sogar noch live erleben durfte, weiß, welche ungeheure Energie ihre Songs ausstrahlen. Schon der Opener "Bombtrack" ist richtungsweisend: messerscharfe Lyrics unterlegt mit überpowerigem Sound. Geschwächelt wird hier nicht, das Ganze wird bis zum Ende durchgezogen...von der "Wenig Text, große Wirkung"-Bombe "Killing In The Name" (ihr wohl bekanntestes Lied) über das geniale, metaphorische "Bullet In The Head" bis hin zum hammermäßigen "Freedom". Hier wird die Maschine der Ungerechtigkeiten mit wütender Intelligenz bekämpft, der Verstand als Waffe, die Lyrics als Kugel und der Sound der Instrumente als Knall.
Die Blaupause aller Rap/Rock-Alben, von der sich gerade auch heutige Bands mit streckenweise peinlichen Texten und schwachem Pseudo-Gerappe eine große Scheibe abschneiden sollten. Ein Meilenstein, wie er unerreicht ist (selbst von Rage Against The Machine mit ihren Nachfolgewerken nicht) und wohl auch bleiben wird. Zudem das kraftvollste und energiegeladenste Album überhaupt...wer hier nicht abgeht, ist schon tot.
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am 23. Oktober 2005
1992 als Student stand ich mit meinen Kumpels in einer einschlägigen Disco und nachdem "killing in the name of" lief war das Leben anders. Es war allen klar: wir sind Zeitzeugen einer musikalischen Revolution geworden. Nur mit einem großem Unterschied zu den anderen "erlebten" Revolutionen, die man mit einem müden Kopfnicken quittiert: zwei Jahre lang war praktisch keine andere CD mehr in meinem Player - wobei nie die Programmtasten bemüht wurden, sondern immer das ganze Album durchlief.
Warum ich das heute, 13 Jahre, 2 Rage live-Konzerte und 3 Kinder später, hier aufschreibe? Weil ich endlich einen MP3 Player hab. Und seit ich diese CD vor 4 Wochen überspielt habe läuft wieder nichts anderes...
Fazit: dieses Album ist revolutionär, und zwar damals wie heute. Daher, wer es nicht kennt: es ist nie zu spät- kaufen und hören.
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am 22. August 2003
Als Rage dieses erste Album 1992 rausbrachten, stand ich im Münchner "Substanz", einem Club, der damals noch für seine legendären Live-Gigs von Heavy-Bands bekannt war. Als plötzlich "Bombtrack" loskrachte, fiel mir beinahe das Bierglas aus der Hand, so sehr ging das los. "Wer ist das", stürzten wir zum Plattenleger, und es war uns klar, das da was Neues war, was Geiles, Heavy-Rock, heiß und brutal wie der Beton von Los Angeles, voller Kraft und Energie. Und es war nicht nur dieses eine erste Stück, wie bei so vielen Heavy-Bands, sondern die ganze CD, die diese Stimmung vermittelte. Jedes einzelne Stück. Diese CD ist sicherlich das Beste, was Rage produziert haben. So stark und eigenständig war der Sound, dass es Rage niemals geschafft haben, sich über das erste Album hinaus zu steigern. Alles, was später kam, war ein Abklatsch und bei weitem nicht so gut.
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am 18. Januar 2005
Einzigartig im Musikstil, kompromisslos und politisch unkorrekt die Lyrics, einflussreich und mitreißend die Wirkung: alles, was Rage Against The Machine definiert deutet sich bereits in ihrem selbstbetiteltem Debut an. Kaum eine politisch motivierte Band kommt authentischer daher; man zweifelt nie daran, dass sie es ernst meinen. Da dann das Ganze auch noch von einem herrlich leidenschaftlichen und innovativen Sänger mit einem powervollen Line-Up von erstklassigen Musikern fabriziert wird, scheint der bombastische Erfolg die logische Konsequenz zu sein.
"Why stand on a silent platform? Fight the war, fuck the norm" (Township Rebellion)
Die bekanntesten und wahrscheinlich besten Songs dürften "Killing In The Name" und "Wake Up" sein, letzterer auch wegen seiner Funktion als Outro in The Matrix, wo er sich wunderbar in die fiktive Darstellung bzw. Verbildlichung von Versklavung und Unterdrückung einfügt
und meines Erachtens einen wesentlichen Teil zum Kultstatus des Films beiträgt (da ein besonderer Gesamteindruck bleibt). Aber auch jeder einzelne andere Song besticht durch indivuelle Rafinessen, die jeden Song anders klingen lassen, trotzdem aber nicht vom Gesamtkonzept abheben. Meine Favoriten sind ansonsten noch "Know Your Enemy", "Take The Power Back" und das revolutionäre "Township Rebellion".
Fazit: Ein Album, welches immer aktuell bleiben wird, da eben auch die behandelten und zu Grunde gelegten Probleme leider immer vorhanden sein werden. Solche Musik trägt aber dazu bei, sich der Versklavung zu widersetzen und Widerstand aufrecht zu erhalten.
"'Cause the circle of hatred continues unless we react/ We gotta take the power back"
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am 30. September 2013
Ich kann nicht genug davon bekommen. Die Musik ist mitreissend und die Texte naja, man merkt schon, was der Sänger einem mitteilen will, auch wenn man als nicht muttersprachlich englisch sprechender Mensch manches nicht sofort versteht - es kommt trotzdem an und nimmt einen dann ein Stück des Weges mit. zac de la Rocha ist wirklich tierisch gut und eine wilde Bestie am Mikrofon. Vorbildlich ! 5 Sterne
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am 16. Mai 2016
Ich habe mir diese Schallplatte als eine meiner ersten gekauft und bin mit der Tonqualität sehr zufrieden. Alle bereiche sind sehr schön abgemischt. Musikalisch gebe ich hier keinen Kommentar ab. Das ist Geschmacksache und mir gefällts.
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am 30. November 2008
Hieß der zornige Slogan in den Siebzigern noch: "Get up, stand up!", schrie Zack de la Rocha der Jugend in den 90ern stakkatoartig: "F*ck you, I won't do what you tell me!" entgegen. Etwas so aggressiv Anklagendes hatte die Musikwelt noch nicht erlebt. Die wütende, etwas bewegen wollende Jugend hatte ihre neuen Helden gefunden. RATM brachte nicht nur ungewohnt rücksichtslose, genreübergreifende Töne in die Rockmusik, sie bildeten zudem das extreme Gegenstück zum oftmals depressiven Grunge mit seiner Alles-egal-Propaganda.

Den vier Rebellen aus L.A. reichte es nicht, mit dem Finger auf politische Missstände und soziale Probleme zu zeigen, nein, sie prügelten einen mit ihren Instrumenten direkt ins Zentrum. Jeder Song ist so auf Angriff gebürstet, dass es einen beim Hören auch heute noch fast umhaut. Ob "Bombtrack", "Killing in the Name" oder "Bullet in the Head", die wilden Drum- und Basslinien, Tom Morellos quietschende Riffs und Zack de la Rochas geradezu aufhetzender Rap-Gesang, alles zusammen setzt sich in jeder einzelnen Gehirnwindung fest.

RATM haben quasi über Nacht von links außen alles und jeden überholt. Sie haben auf ihrem Debut alles gesagt, was sie je zu sagen hatten. Keine Folgeplatte, kein Folgeprojekt der einzelnen Mitglieder konnte je an diese Intensität heranreichen. Und angesichts der brisanten Weltlage hat es bis heute nichts von seiner Dringlichkeit und Aussagekraft verloren. Es ist und bleibt ein hoch aktuelles und wichtiges Album!
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am 12. September 2014
In der Jugend gehört, in Vergessenheit geraten und mit 35 einfach gern zurückerinnert und wieder regelmäßig im Auto laufend. Die Sounds sind einfach nur geil, die Hintergründe der Lieder/Band unantastbar.

Einfach nur geile Mucke, man kann wohl sagen ein Klassiker in jeder guten Sammlung
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