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am 22. Dezember 2013
Und wieder präsentiert ein neuer Autor im Kreis der NEO-Schreiber seinen Erstling. Und, bevor ich auf Details eingehe, das Gesamtfazit vorweg: Hut ab!

Robert Corvus hat seine Hausaufgaben gemacht - mit Sternchen, möchte ich sagen. Die Gründlichkeit, mit der er offenbar die Mentalität der Naats, um die sich dieser Roman eigentlich dreht, studiert hat, begeistert. In früheren Bänden anderer Autoren befüchtete ich schon, die feinsinnig ausgetüftelten Besonderheiten dieser Rasse würden dem Termindruck zur Abgabe des nächsten eigenen Werkes geopfert und aus den Individuen könnte wahlweise Kanonenfutter oder Rebellen werden. Diesem Trend hat Corvus ein eindeutiges Stop-Schild vorgesetzt.

Diese Naats kommen, so weit sich ein Mensch und noch dazu ein kommerziell produzierender Autor das vorstellen und leisten kann, hier wieder so exotisch und andersartig daher, wie bei den ersten Schilderungen im Rahmen der NEO-Show. Das hat mir große Freude gemacht zu lesen. Zumal "Das Gift des Rings" sich sowohl mit der Heimatwelt dieser Riesen als auch einem, sagen wir mal, einen gänzlich anderen Weg einschlagenden Exemplar dieser Rasse auf einem anderen Planetoiden des Naat'schen Heimatsystems befasst.

Die Eleganz, mit der der Autor das Treiben von Sergh da Teffron in diese Atmoshphäre einwebt und der Eifer, der bei Charron da Gonozal spürbar wird, als er sich am Rande dieser Zivilisation mit ganz persönlichen Themen befasst, machen Freude zu verfolgen. Und der mehrfache Aha-Effekt zum Ende, als die Aktionen der Protagonisten zu neuen Erkenntnissen für sie selbst und für uns Leser führen, war auch angenehm.

Kommen wir nun zum Grund für das "aber" und für den Punktabzug:

Bisher dachte ich immer, Sergh da Teffron sei ein Intrigant, der auf Netzwerke angewiesen ist, um seine Ziele zu verfolgen. Es passt meiner Meinung nach so gar nicht zu seiner Herkunft, seinem Alter und seinem Charakter, gleich in mehrfacher Hinsicht sich selbst dem Feuer auszusetzen.

Die Rahmenhandlung auf Tarras'Goll, mit der die Erinnerungen von Denurion, dem Xisrapen, aufgehübscht wird, war mir insgesamt dann doch zu dünn. Charron und Irin reden, beobachten und... sonst nichts. Außer ein paar wehmütigen Erinnerungen da Gonozals an die gemeinsame Vergangenheit. Und dann ist da Parleen, der naatische Arzt, was schon an sich ein innerer Widerspruch ist, weil die Naats ja alles Schwache verachten und rücksichtslos ausmerzen. Da wäre meines Erachtens mehr drin gewesen, was inneren Zwiespalt oder offensichtliche Konflikte zwischen Parleen und seinen Rassegenossen angeht. Stattdessen stutzt "man" zu Beginn des Romans einmalig ob der ungewöhnlichen Personalie - und geht dann wieder zur Tagesordnung über.

Und insgesamt kommt nach 160 Seiten, von der (wirklich!) großartigen Schilderung von Planet und Gesellschaft der Naats abgesehen, wenig 'rum: Die "Action" gibt es, wenn überhaupt, nur im Handlungsstrang mit da Teffron - und bleibt sehr sparsam dosiert. Die Neuigkeiten sowohl für die Hand des Regenten als auch für den letzten der da Gonozals sind interessant, aber auch dürftig. Ich kann mich da nur anderen NEO-Kritikern anschließen, die sagen: Wenn die Handlung sich in diesem Tempo weiter entwickelt, sind wir nach 500 NEO-Romanen so weit, wie weiland nach 50 Romanheften der Originalserie.

Das ist und bleibt einfach unbefriedigend und verdirbt mir ein ordentliches Stück vom Spaß, den ich ansonsten wegen der brillanten konzeptionellen Ideen der Exposé-Redaktion und durch das schriftstellerische Talent des Autorenteams kredenzt bekomme.

Schade!
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am 9. Dezember 2013
...mit Band 58. Robert Corvus feiert einen sehr soliden Einstand als Autor! Er hat aber auch das Glück, einige spannende Zusammenhänge in der bisherigen Handlung offenzulegen, was die Spannung seines Erstlings für PRN an sich schon steigert. Bin auf seinen ersten Planetenroman gespannt, um mich von seiner kreativen Ader im PRN-Universum überzeugen zu lassen. Die Story an sich gewinnt an Fahrt, es naht offensichtlich das Staffelende. Diesem etablierten Muster bleibt die Serie treu.

Freue mich auf weitere Rezensionen bei Amazon zu diesem Band. Und bei allem Verständnis für Leser der Originalausgaben - zu denen ich nicht gehöre - würde ich mich freuen, wenn die Vergleiche zwischen "Original" und "NEO" endlich aufhören. Ein Volkswagen Beetle ist eben kein Käfer! Und man kann beide fahren oder auch nicht. Es ist aber müßig, beide ständig miteinander zu benchmarken.

Zur Story: Hat mir sehr gut gefallen! Überraschend ist für mich, wie ein Charron da Gonozal die Mission von Crest und Thora mitfinanziert haben soll...passt nicht zur Behandlung von Atlan durch Crest bis dato. Oder habe ich das was übersehen? Zumindest wird jetzt immer klarer herausgearbeitet, welche Mächte hier am Werk sind und die "Puppen" spielen lassen. Besonders gespannt bin ich auf den ersten Band, der uns endlich die Methans näher bringt. Denn letztlich werden auch diese ausführende Organe für höhere Mächte (gewesen) sein...weitere offene Fragen habe ich in Rezensionen zu älteren Bänden bereits formuliert.

Auf zum Staffelfinale! Es kommt immer näher!
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