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am 3. Dezember 2017
Diese Aufnahme von Jonas Kaufmann und Helmut Deutsch berührt mich unmittelbar, auf dieser Reise voller Schmerz, Wut, Verzweiflung und Unrast bis in die Hoffnungslosigkeit stockt mir bisweilen beim Zuhören der Atem. Spätestens im vierten Lied "Erstarrung" ist man mitten im emotionalen Chaos des Protagonisten angekommen - pure Verzweiflung - absolut ergreifend! Die beiden Interpreten sind in perfektem Einklang und ihre Artikulation ist an jeder Stelle unglaublich präzise. Diesem Vortrag, der erfreulicherweise niemals gekünstelt oder übertrieben ist, kann man sich kaum entziehen; es ist auch weniger ein Vortrag sondern mehr ein leidenschaftliches nuanciertes und eindringliches Durchleben der Gefühle eines am Boden zerstörten Menschen. Das ist sehr bewegend und musikalisch wunderschön - große Kunst!
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am 12. Juli 2015
Nach einigen Hörproben von Jonas Kaufmann war ich sehr gespannt darauf, seine Interpretation der "Winterreise" zu hören. Er meistert dieses schwere Werk sehr gut, kommt allerdings noch nicht an die Interpretationen von einem Fischer-Dieskau heran. Er interpretiert sehr schön und leidenschaftlich, aber es fehlen noch Nuancierungen, vor allem bei den leisten Stellen. Vielleicht spielt er das Werk in ein paar Jahren nochmal ein, da ist sicher noch eine Entwicklung möglich, auf die man gespannt sein darf.
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am 10. September 2015
Das ist eine wunderbare CD. Er singt nicht nur schön. Nein er selber ist ein Wandrer,der liebt und leidet .Das ist sooo ergreifend . Ich habe ihn lLive gehört und diese CD ist natürlich ein bisschen anders.Aber genau so lebendig wie Live. Wenn ich ruhe haben möchte oder über das Leben nachdenke ,höre ich immer diese CD. Am Ende muss ich aber immer weinen,aber ich bin zufrieden und danke auch an Schubert !
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am 12. April 2014
Dies ist für mich die beste Winterreise in meiner Discithek, und ich habe deren viele. Ich konnte mir eigentlich nicht vorstellen, daß Jonas Kaufmann ein guter Liedsänger sein könnte - wurde aber eines besseren belehrt. Die dunkle Tenorstimme paßt hervorragend zu der Atmosphäre der Lieder. Es ist natürlich immer der persönliche Geschmack entscheidend, deswegen kann und sollte man auch keine absolute Bewertung abgeben. Kaufmann singt mit sehr viel Emotion - das gerade fehlt mir bei vielen anderen Interpretationen - und dennoch übertreibt er nicht. Und vor allem - nichts klingt künstlich oder aufgesetzt, man glaubt ihm die Gefühle. Die Klavierbegleitung von H. Deutsch ist hervorragend!
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TOP 1000 REZENSENTam 16. Februar 2014
Nach der schönen Müllerin legt Kaufmann nun die Winterreise vor. Jenes letztlich kaum zu interpretierende Werk, denn wie geht man es an - gerade auch angesichts einer übermächtigen Konkurrenz an Aufnahmen? Es scheint letztlich zwei Wege zu geben, die Winterreise anzugehen: resignativ, dem Tod entgegen, wie es z.B. Hans Hotter mustergültig auf Platte vorlegte, oder aber als bittere Anklage eines Ausgegrenzten, wie es z.B. exemplarisch B. Fassbänder tat.
Interessanterweise gibt es gar nicht so viele Tenöre, die sich der Aufgabe der Winterreise stellten (Schreier natürlich, auch P. Pears, sehr beachtlich), obwohl die Winterreise für einen Tenor geschrieben wurde.
J. Kaufmann stellt sich nun und vollbringt Beachtliches. Er wählt einen ähnlichen Zugang wie in der Müllerin, er beschreitet den Weg als subjektiv Betroffener und Leidender, er singt dramatisch geschärft, dabei sehr differenziert. Er wählt den Weg des subjektiven Ichs, welches unmittelbar betroffen ist, sich auflehnt, anklagt und am Ende fast verwundert, ratlos bleibt angesichts der Kälte der Welt.Und nicht der Gefahr erliegt, zu eindeutig zu werden, wenn es um das Ende des Zyklus geht. Denn wer ist dieser Leiermann?
Das ist nun keine "klassische" Interpretationshaltung im Liedgesang, mitreißend aber allemal.
Diese Winterreise ist stimmlich überragend gestaltet, wunderbar abschattiert, die gesamte Stimm- und Ausdruckspalette nutzend. Und einmal mehr hervorragend begleitet von H. Deutsch.
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am 21. Oktober 2017
... und zu wenig Schubert. Es gibt wahrlich bessere Interpretationen! Für Fans von Jonas Kaufmann lohnt sich die Aufnahme aber auf jeden Fall.
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am 15. Februar 2014
Ein Wagnertenor mit Schubert? Jawohl, und wie! Jonas Kaufmann versteht es, Stimmfarben und vokale Dynamik den Schubert`schen Anforderungen perfekt anzupassen. Vollkommen uneitel, pathosfrei und authentisch, sprachlich präzise und von persönlicher Betroffenheit geprägt überrascht er auch den ausgekochtesten Spezialisten. Mit Helmut Deutsch - mehr als nur ein Begleiter, eher ein wirklicher Partner - an seiner Seite gelingt es beiden, eine Fassung zu präsentieren, die zu den herausragendsten zählt. Und wer glaubt, nach Dietrich Fischer-Dieskau, Peter Schreier, Christoph Prégardien, Matthias Goerne, Peter Anders, Christian Gerhaher oder Christine Schäfer gäbe es keine Highlights mehr, der wird hier eines Besseren belehrt. Dringende Kaufempfehlung! So hat man diesen Zyklus selten gehört ...
22 Kommentare| 24 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich? Missbrauch melden
am 17. Februar 2014
Schon mein ganzes Leben suche ich danach: die ideale Winterreise. Sogar die verschiedenen Aufnahmen von Meistersinger Dietrich Fischer-Dieskau konnten mich nicht begeistern, obwohl vor allem seine frühere Aufnahmen doch sehr gelungen sind. Die vollkommene Interpretation der Winterreise braucht für mich nicht unbedingt perfekt gesungen zu sein. Vielleicht eben nicht, denn es gilt doch vor allem der Übertragung der verschiedensten Emotionen. Als ich hörte das Jonas Kaufmann eine Winterreise herausbringen würde, wurde mir doch ein wenig bang ums Herz. Wohl mag ich seine Stimme wenn er Oper singt. Und auch seine Schöne Müllerin gefiel mir durchaus. Eine Winterreise jedoch ist noch etwas ganz anderes und fordert viel mehr von einem Sänger. Was hier aber vorliegt ist einfach unbeschreiblich. Mit dieser Winterreise stimmt eben einfach alles. Sie ist wundervoll frasiert, voller Emotionen, ohne je sentimental zu werden und farbenreich wie ich sie zuvor noch nicht gehört habe, nicht einmal beim jungen Fischer-Dieskau. Das sie dazu auch noch technisch perfekt gesungen wird sei dem Jonas verziehen ...
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am 9. April 2014
sinnlicher, tiefgründiger, empfindsamer, ausdrucksstärker, schöner,.... kann es nicht interpretiert werden als von Jonas Kaufmann! Er berührt einen neu, auch wenn man die Winterreise lange kennt und mit der Begleitung von Helmut Deutsch ist diese CD für jeden Klassik-Kenner ein MUSS
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VINE-PRODUKTTESTERam 16. Juni 2014
als dem sinnlichen Dasein, dem Leben, der Liebe Enttäuschter, wohin gemeinsam mit dem Leiermann-?
Jonas Kaufmann jedenfalls ist sich der Tragik solcher (musikalischer) Reise durchaus bewusst. Das hört man mit jedem gedämpftem Ton des Ausdruckswillens seiner stimmlichen Gewalt, die hier den Linien des Liedersänger-Komponisten Schubert folgen will, folgen sollte.
Leider nur in der Klangfarbe der tristesse, grau und rauh, leider nicht in der sanglichen Diktion, dem klangsprachlichen, dem auf der Musik parlierenden, differenzierenden Sprachgesang.
Jonas Kaufmann, der fulminate Verdi- (Don Carlo) Arien-Interpret hat doch wenig Stimmfarbe für den Liedgesang,
zumal bei Schuberts extremen Ausdruckswerten.
Ein Vergleich mit den Winterreisenden Dieskau, Pears und heute Gerhaher, Pregardien offenbart doch differente, noch unerfüllte Ausdruckswelten, von denen der Opernstar Kaufmann nur träumen kann.
Der Leiermann bleibt für ihn einstweilen noch auf halbem
Weg unerreicht.
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