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Kundenrezensionen

4,7 von 5 Sternen
63
4,7 von 5 Sternen
Die Brücke [Blu-ray]
Format: Blu-ray|Ändern
Preis:21,95 €+ Kostenfreie Lieferung mit Amazon Prime


am 28. August 2017
Diesen Film muß man gesehen haben . Ich habe ihn nun endlich auf DVD . Obwohl ich ihn schon kannte , habe ihn nun schon mehrmals mit meinen Bekannten angesehen und alle waren beeindruckt von diesen Film . Die Qualität dieser DVD ist sehr gut .
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am 16. Februar 2014
Ich habe hier nur kurz reingeschaut, um an mehreren Stellen die Qualität zu vergleichen. Abgesehen von geringem Flimmern auf Kleidung (wohl ein Filtereffekt?) ist die Qualität bezüglich des Bildes in Anbetracht des Alters dieses hervorragenden Filmes genauso wie ich es von Arthaus erwartet hatte: sensationell!! Jetzt sieht man soviele Details, da man gar nicht hinterher kommt. Das man mich nicht falsch versteht. Mit Referenz BRays wie Avatar darf man das nicht unbedingt vergleichen, aber die Bildqualität ist wirklich herausragend. Der Ton bleibt so wie er ist und war. Die Gänsehauteffekte im Film sind jetzt noch brutaler. Ein Film der jetzt in der Gegenwart so gut vom Bild darsteht wie noch nie!!!! Diesen Film hatte ich als Schüler Anfang der siebziger Jahre in der Schule gesehen. Pflichtkauf für alle BluRay-Filmfreunde.
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am 13. März 2017
Das ist ein absolut Klassiker und echter Antikriegsfilm,auf jeden Fall für Menschen,die sich ja für Kriege begeistern,ob es hinterher immer noch so ist,mag ich bezweifeln.Was mich nur stutzig macht,das der Film schon ab 12 Jahren ist,denn von der Machart und Authentizät,hätte ich diesen Film NIEMALS ab 12 Jahren zugelassen,eher was für 16 Jährige,wenn nicht gar für 18 Jährige.Wer sich den Film anschaut,wird bestimmt meiner Meinung sein.Was auch sehr gut ist,das es nach einer wahren Begebenheit ist,eben ein absoluter Klassiker schlechthin,der in keiner Sammlung fehlen sollte.
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am 2. Juli 2017
I first saw this film in the 1960s and was suitably impressed. It provided a telling antidote to the bravura and stiff upper lip of the many war films of the day. However, as another reviewer has noted, it is very much of its day, and the battle scene leaves a lot to be desired.

However,my main criticism is the time element. These 16 year old boys have been in the army ONE DAY. During that 24 hours they have been fully kitted out, learned close order drill, taught to strip and assemble their weapons and are competent in firing them. It took me about four weeks to attain thal level of competency during my early military service!! Not logical.

Having said that, this is a poignant portrait of the youth of the Third Reich in the dying days of Nazi Germany, the story of conscripted German schoolboys idealistic and full of verve. Willing to die rather than betray the morals and ethics they have been unfortunately brainwashed with. A true classic in every sense of the word, a glimpse into the sad appaling waste of young and old alike for dictators and false beliefs.
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am 16. Oktober 2016
"Die Brücke" ist ein grandioses Drama aus den späten 50er Jahren, Gestalt annehmend gegen Ende des zweiten Weltkrieges, d.h. 1945.

Junge Männer, die im Rahmen ihrer Unreife Krieg "spielen" beziehungsweise noch nicht das Bewusstsein für die Tatsache aufgebaut haben, dass dieser in Wahrheit alles und jeden erbarmungslos hinrichtet, werden nach und nach ihr Ende finden. Die Zeichen der Zeit stehen noch recht schlecht, der Krieg neigt sich noch nicht gänzlich dem Ende, nur langsam und schleppend "beruhigt" sich die Situation. Die stets Herren der Lage sein wollenden Jünglinge und künftigen Soldaten, erhalten einen schwachsinnigen Auftrag, nämlich den nicht nachvollziehbaren Befehl einer ohnehin zum Tode verurteilten Brücke Schutz zu gewähren, Angriffe von den Alliierten, in diesem Falle den US-Amerikanern, waren nämlich bereits zu erwarten. Besagtes "Spielen" des Krieges, aber auch die aus dem Gruppenzwange resultierenden "Mutproben", lassen einen Menschen nach dem anderen sterben, sie alle hätten ihr Leben noch vor sich gehabt. Letzten Endes bleibt (ich meine, es waren sieben Soldaten) nur ein einziger Mann zurück - erschüttert, traumatisiert, dem Tode ins Auge gesehen habend, ...in nicht einem einzigen Augenblick, wird der Hinterbliebene seinen Kameraden erneut begegnen, sie erlagen den Kampfmächten eines Schlachtfeldes und verließen das Diesseits...

"Die Brücke" ist ein hervorragender Antikriegsfilm, dessen Deutlichkeit Bände bezüglich der Tatsache spricht, welche Reife man BRÄUCHTE, um mit diesem ohnehin hochgradig schwierigen Beruf vernünftig umzugehen - und aus diesem Grunde gebührt dem Werke die Höchstwertung!
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TOP 500 REZENSENTam 14. September 2011
Zunächst die Handlung der rund 100 Minuten von Bernhard Wickis Film (1959). Eine bayrische Kleinstadt (gedreht wurde im oberpfälzischen Cham) in den letzten Tagen des Zweiten Weltkriegs: Tragisch und mehrfach sinnlos sterben Wehrmachts-Kindersoldaten im Kampf gegen US-Truppen, obwohl viele versuchen, die Kleinen herauszuhalten oder zum Aufgeben zu bewegen. Hart sind die Kriegs- und Fanatismusszenen, jedoch haben beide (!) Seiten dabei immerhin stets auch Menschengesichter in der Uniform, ein Pluspunkt.
Bei Minute 50:27 gibt es einen Gastauftritt. Jemand wollte nämlich damals bei Wicki hospitieren und wurde gleich als Schauspieler kurz eingesetzt: "Bienenkorb!"

Einige wurden laut ihren Rezensionen anscheinend durch diesen Film in ihrer Jugendzeit irgendwie stark emotional bewegt und/oder setzen ihn wohl bereits mit Kenntnis über die NS-Zeit gleich. Das Letzte ist schade, sei jedem ja auch ausdrücklich gegönnt!
Heißt das aber auch, dass auch wir, Sie und ich, diesen Film deshalb ebenso unkritisch betrachten _müssen wie jene? Natürlich nicht. Also, was sehe ich bei der "Brücke" als mehr und was als weniger Gelungenes? Ausdrücklich hilfreich als jemand, der es jetzt und heute anguckt (und übrigens keine Lehrkraft ist).

"Die Brücke" von Wicki schaute ich wegen seiner extremen Vorschusslorbeeren nun endlich einmal und auf der DVD. Ein deutscher Film mit internationaler Gloire, hieß es ja. Eine mutige Beschäftigung mit der Vergangenheit sei er. Die mir bekannten US-Kriegsfilme als Vergleich waren ja auch für mich in der Tat eher bizarr bis 'Ratatata' - "Flags of our Fathers/ Letters from Iwo Jima" und evtl. noch die "Brücke von Arnheim" einmal ausgenommen.
Was ich aber jetzt bei der "Brücke" sah, empfand ich allenfalls als ein gutes Bemühen. Ich versuchte mir noch zu sagen: Vielleicht war 1959 nur ein solcher Film akzeptabel in den Kinosälen? Diese Ummantelung mit (Junge-)Deutsche-waren-Oooopfer: vielleicht war sie nötig als pädagogische Unschärfe auf dem langen Weg in eine Art Demokratie?

Einfach harte Szenen zu zeigen ist aber - für heutige Sehgewohnheiten ganz sicher - unzureichend. Die mir viel zu lange Anlaufphase beinhaltet diverse Pubertätsproblemchen und schablonige Nebengeschichtchen und, dass doch die verlogenen Erwachsenen schuld, die Knaben hingegen eigentlich noch unreife, verblendete Lämmer gewesen wären. Sprich: es waren ja nuuur die paar Parteibonzen, kein Grund für die deutschen Zuschauenden 1959 und danach, sich etwa selbst kritisch zu beleuchten.
So ist es gut erklärlich, dass dieser Film als gnädig 'Sinn' stiftender, schonender Mythos gut ankam, bei (West-)Deutschen. Und, sei angefügt, womöglich auch bei denjenigen Lehrkräften, die Unterricht und Einfach-Film-Gucken-Lassen schon einmal gleichsetzten?

In der Zeit ließen sich wohl aber bessere Aufsätze o.ä. zum Thema lesen. In der Schule könnte auch wirklich interaktiver, vorbereiteter, lebendiger Unterricht zu diesem sehr, sehr wichtigen Thema laufen. Fazit: nicht so bemäntelnd wie Landser-Heftchen, doch leider immer noch unnötig gnädig zu seinem Publikum.

Noch zu den Figuren: Sie sind schlicht aufgestellt. Die Jung-Schauspieler wurden teils später durchaus prominent wie Fritz Wepper und Lechtenbrink; damals waren sie gleichwohl leider noch gar nicht auf ihrer Höhe. Die merkwürdigen Sprachfärbungen vor allem irritieren durchgehend: weder Hochdeutsch noch wirklich passender oder auch nur einheitlicher Dialekt. Wicki rief ja damals in die Aufnahmen hinein, es wurde also sogar nachsynchronisiert. Da hätte man das angehen können. Mit uncoloriertem Schwarzweiß soll schließlich, so mein Eindruck, 'Authentizität' hinzusuggeriert werden. Der Filmtonmeister hat schlichte Schritte auf Asphalt nicht präzise hinbekommen!

Fazit: Ich kann "Die Brücke" heute, knapp 50 Jahre nach dem Dreh, aus zeithistorischem Interesse zu 1959 durchaus empfehlen, oder zum Mitreden, sonst leider weniger - Drei bis dreieinhalb Sterne also.
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am 13. Februar 2014
Aus einem banalen Auftrag wird für einige Jugendliche tödlicher Ernst. Bernhard Wickis berühmter Kriegsfilm auf einer sehr guten Blu ray!

Zum Film: April 1945: Sechs minderjährige Jugendliche (u.a. Fritz Wepper, Volker Lechtenbrink) erhalten ihre Einberufung zum Militärdienst und folgen dieser voller Enthusiasmus. Statt jedoch mit der gesamten Kaserne auf eine gefährliche Mission zu gehen, werden sie beauftragt, eine strategisch völlig unbedeutende Brücke zu bewachen. Die Jungen nehmen ihren Auftrag ernst, sehr ernst sogar. Als es nach einiger Zeit die Kampfhandlungen und auch Tote gibt, wird die Sinnlosigkeit ihrer Mission erst richtig deutlich.

"Die Brücke" entstand unter der Regie von Bernhard Wicki und vereinigte einige Darsteller, die später vereinzelt zu anerkannten Schauspielern wurden. Fritz Wepper, der spätere "Harry Klein" aus den Serien "Der Kommissar" und "Derrick", Volker Lechtenbrink, später Musiker und Schauspieler und Frank Glaubrecht, die spätere deutsche Stimme von Stars wie Kevin Costner und Pierce Brosnan, Michael Hinz u.a.. Sie alle machen ihre Sache sehr gut. Auch die restliche Schauspieleriege wie Günther Pfitzmann oder Siegfried Schürenberg kann sich sehen lassen.

Der Film wurde mit dem 2K-System remastered und die Restaurierung ist sehr gut gelungen. Die Blu Ray präsentiert den Schwarz-Weiss-Film im korrekten 4:3 Format und von Anfang an wird ein sehr schönes und klars HD-Bild geboten, das frei von Dropouts und Verschmutzungen ist. Panorama-Aufnahmen von Gebäude- und Straßen weisen eine sehr scharfe und klare Detailzeichnung auf. Filmkorn ist sporadisch präsent - manchmal etwas mehr, manchmal weniger - wird aber sehr gut wiedergegeben. Die Kostüme sind immer wieder - auch in dunklen Szenen - in einer sehr Schärfe zu sehen, die einfach grandios ist. Schwarzwert und Kontrast geben zu keiner Zeit Anlass zur Kritik. So gut wie auf Blu Ray war der Film sicher noch nie zu sehen.

Das Tonformat ist Deutsch

Zum Bonusmaterial: Verstörung und eine Art Poesie, Die Filmlegende Bernhard Wicki, Sanftmut und Gewalt, Bernhard Wicki im Gespräch mit Robert Fischer, Kinotrailer

Zum FSK-Flatschen: Es gibt ein Wendecover!

Von mir eine klare Kaufempfehlung!
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TOP 1000 REZENSENTam 8. April 2015
All dies geschah am 27. April 1945 - es war so unbedeutend, dass es in keinem Heeresbericht erwähnt wurde. "Die Brücke" von Bernhard Wicki aus dem Jahr 1959 ist sicherlich einer der hervorragendsten Werke der deutschen Filmgeschichte. Basierend auf dem gleichnamingen autobiografischen Roman von Gregor Dorfmeister, der ein Jahr zuvor erschien, gelang dem Filmemacher ein riesiger Welterfolg. Neben 5 Filmpreisen in Gold (u.a. für Wicki selbst sowie für die Nebendarstellerinnen Edith Schulze Westrum und Cordula Trantow) gelang es sowohl eine Golden Globe Nominierung als auch eine Oscar Nominierung als bester ausländischer Film des Jahres 1959 zu erringen. Bei der Preisverleihung am 4. April 1960 in Los Angeles musste sich der deutsche Beitrag allerdings durch "Orfeu Negro" geschlagen geben. Bei den Golden Globes schlug er sich aber erfolgreicher und konnte sich gegen die starke Konkurrenz (Orfeu Negro, Kagi, Wilde Erdbeeren, Wir Wunderkinder) erfolgreich durchsetzen.
Erzählt wird eine traurige und tragische Geschichte aus den letzten Tagen des 2. Weltkrieges. Nie zuvor hatte ein deutscher Regisseur eine so radikale Aussage zum Horror des Krieges gewagt. Wickis Film ist kompromisslos und bewies eindrücklich, dass deutsches Kino weit mehr sein kann als bloße Unterhaltung. Die Zeit war auch reif für eine filmische Aufarbeitung mit der jüngsten Vergangenheit.

Kurz vor Kriegsende, im April 1945, werden die noch minderjährigen Schüler eines Kleinstadtgymnasiums zum Kriegsdienst einberufen. Die sieben Jungs sind alle stolz nun endlich "Männer" zu sein. Die unebschwerten Tage sind damit vorbei. Klaus (Lechtenbrink) schenkt seiner Freundin Franziska (Cordula Trantow) eine wertvolle Uhr, die er aber am Tage der Einberufung von ihr zurückfordert, da er sie plötzlich als sehr nützlich für den Spähtrupp hält.
Siggi Bernhard (Günther Hoffmann) ist der kleinste, dementsprechend groß ist sein Motiv sich als besonders tapfer zu erweisen. Seine Mutter (Edith Schultze Westrum) kann nicht verstehen, warum die Schüler in den letzten Kriegstagen noch ins Kampfgeschehen eingreifen sollen. Am liebsten würde sie ihren Sohn zur Tante schicken. Der Offiziersohn Jürgen Borchert (Frank Glaubrecht) hat sich sogar freiwillig gemeldet. Die Mutter von Albert Mutz (Fritz Wepper) ist auch in Sorge und bittet Hans (Folker Bohnet) den schon etwas vernünftigeren Freund ihres Sohnes auf ihren Jungen aufzupassen. Karl Horber (Karl Michael Balzer) fällt es nicht schwer das Zuhause zu verlassen. Sein kriegsversehrter Vater, dem ein Friseugeschäft gehört, hat ein Verhöältnis mit seiner Angestellten (Edeltraut Elsner) hat, in die sich Walter verliebt hat. Der etwas aufmüpfige Walter Forst (Michael Forst) ist der Sohn des Ortsgruppenleiters, der in den letzten Tagen versucht zu flüchten.
Der Lehrer (Wolfgang Stumpf) der Jungs erreicht jedoch durch Intervention bei einem Offizier (Heinz Spitzner), dass seine Schüler nicht mehr in den Kampf geschickt werden sollen. Zusammen mit einem besonnenen Unteroffizier (Günther Pfitzmann) werden sie zur militärisch sinnlosen und wie es auf den ersten Blick erscheinenden ungefährlichen Bewachung der Brücke in ihrer Heimatstadt abgestellt. Doch der Unteroffizier, der für das Überleben der Jungens sorgen soll, wird bei einem Erkundungsgang in der Stadt als vermeintlicher Deserteur erschossen und kehrt von seinem Ausflug in die Stadt, wo er Kaffee bersorgen wollte, nicht mehr zurück. Nun sind die Jungen auf sich selbst gestellt. Als Siggi bei einem Tieffliegerangriff getötet wird, erwacht zum Patriotismus fürs Vaterland zu kämpfen noch ein Rachedurst. Als die anrollenden Panzer der Amerikaner kommen, wird es weitere Tote geben....

Am Ende steht der junge Fritz Wepper als einziger Überlebender taumelnd wie in Trance auf dieser Brücke. Die Uniform hat er verloren, sein Hemd ist blutveschmiert. Er begreift langsam, dass die Verteidigung einer strategisch völlig unwichtigen Brücke das Leben seiner sechs Freunde gekostet hat. Bernhard Wicki hat die Atmosphäre der letzten Kriegstage düster eingefangen, er zeigt die Menschen zwischen Angst und Hoffnung. Besonders einfühlsam gelangen ihm die psychologischen Profile der Jungen. Ihr Motiv schwankt zwischen echtem Vaterlands-Engagement und naivem Indianerspiel-Mentalität. Doch das romantische Abenteuer ist spätestens beim dreckigen Sterben vorbei.

Der großartige Film ebnete Wicki den Weg nach Hollywood. Produzent Darryl F. Zanuck verpflichtete ihn als Regisseur der deutschen Episoden für die Großproduktion "Der längste Tag", diesem berühmten Film über die Landung der Allierten in der Normandie. Es folge "Der Besuch der alten Dame" mit Ingrid Bergman und Anthony Quinn sowie der maßlos unterbewertete Kriegsfilm "Morituri" mit Marlon Brando, Yul Brynner und Trevor Howard.
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am 18. Juni 2008
"Die Brücke" von Bernhard Wicki ist eines der eindringlichsten und zeitlosesten Werke über die Sinnlosigkeit des Krieges und seinem Fanatismus.

Eine Gruppe von Jugendlichen werden zum Ende des Zweiten Weltkrieges noch einzogen und sollen an die Front geschickt werden. Ihrem Vorgesetzten gelingt es aber diese Reise zu verhindern und so sollen sie die Brücke im Ort bewachen. Besellt von Heldentaten und Fanatismus des Hitlertums versuchen sie die kleine Brücke vor den anrückenden Amerikanern zu verteidigen. Aus ihrem einstigen "Kinderspielplatz" wird nun ein Ort des Schreckens...

Auch noch Jahre nach seiner Erstaustrahlung hat der Film nichts von seiner Botschaft eingebüßt. Selten wurde die Sinnlosigkeit des Krieges so nachdenklich-stimmend und eindrucksvoll dargestellt wie in diesem Film. Ein wichtiges Dokument Zeitgeschichte.
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am 25. Februar 2016
Ich habe die Bewertung von 5 Sternen gewählt, weil mir sehr gut gefallen hat, wie erst der normale Pubertätsalltag der Jünglinge in ihrem Umfeld geschildert wird, die im nächsten Moment an der Front für ihr Vaterland in den Krieg ziehen. Dabei wirkt der Film sehr realistisch.
Mir hat gefallen, wie anschaulich die Kindlichkeit im ersten Teil der Hauptdarsteller gezeigt wird. Sie haben gerade erst romantische Gefühle entwickelt und nehmen die Zeitgeist Parolen des dritten Reichs mit einer kindlichen Naivität und Pflichtgefühl auf. Viele Erwachsene schnallen die Sinnlosigkeit und Tragik ihres Einberufungsbefehls. Sehr gut gefallen hat mir auch, wie menschliche Militärs eine Nische für diese Jungs finden, um sie zu schützen und wie sich zeigt, dass der kindlich naive Enthusiasmus über den Krieg im realen Geschehen zerbricht. Es zeigt sich: Diese Jungs gehören einfach nicht in eine solche Situation. Hervorzuheben ist meiner Meinung nach die schauspielerische Leistung der Jünglinge, besonders von Volker Lechtenbrink.
Ich empfehle diesen Film jeden, der über eine weitere Tragik der Realität aufgeklärt werden möchte, denn dieser Film beruht auf Tatsachen.
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