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Kundenrezensionen

4,3 von 5 Sternen
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am 9. Juni 2017
Dass mich der Film so begeistert, davon bin ich nicht ausgegangen. Auf zwei Darsteller reduziert, die beide unglaublich gut spielen, nur ein Schauort. So ist man fokussiert auf den sprachlichen Inhalt und darauf, was sich zwischenmenschlich abspielt, wie es sich entwickelt, verändert. Fand ich persönlich total spannend zu beobachten. Da ich selbst schreibe und auch etwas mit BDSM anfangen kann, konnte ich mich mit der Thematik total gut identifizieren.
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am 6. August 2014
Großartige Regie und eine Hauptdarstellerin, wie sie besser nicht sein könnte. Emanuelle Seigner ist für mich eine der mit Abstand erotischsten Filmschauspielerinen.Unglaublich wie Polansky nur 2 Personen immer in der gleichen Szenerie auf einer Theaterbühne agieren lässt und die Spannung mit jedem der äußerst intelligenten Dialoge zu steigern vermag. Ein Film. der auf einem ähnlich hohen Niveau liegt wie der frühere Streifen mit einer jungen Seigner "Bitter Moon". Pikant ist die Tatsache, dass der am Ende von der dominaten Frau besiegte Hauptdarsteller des Regisseurs,der zu einem Casting für eine Inszenierung über den Roman "Venus im Pelz" eingeladen hat, Roman Polansky unwahrscheinlich ähnlich sieht. Quasi eine jüngere Ausgabe von ihm.
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am 23. Januar 2016
Ich habe den Film bei Love-Film ausgeliehen ohne mich vorher genauer zu informieren, was mich da erwartet. Ausschlaggebend war der Regisseur, das Cover und die Notwendigkeit einen Film auf die Leihliste zu bringen.
Um so mehr war ich erstaunt, was ich zu sehen bekam und das von Minute zu Minute mehr. Der Inhalt des Filmes wurde in diversen Rezensionen beschrieben, daher gebe ich das hier nicht wieder. Was mich beeindruckt hat war die Verwandlungsfähigkeit der Protagonisten, die wohltuende Langsamkeit und die immer wieder auftauchenden Irritationen, wenn mal wieder nicht klar war um was es gerade geht, um das Stück oder die entstehende "Beziehung" zwischen den beiden Akteuren. Auf jeden Fall ein Film der die Möglichkeit eröffnet selbst über die "Untiefen" in den Beziehungen zwischen Mann und Frau nachzudenken, ohne dass man zu stark von einer Betrachtungsweise beeinflusst wird. Gelungen finde ich auch das Ende des Films.
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am 2. November 2015
Der Film transformiert das Buch auf 2-fache Weise auf die Bühne:
- in dem für das Buch eine Darstellerin gesucht wird und Szenen aus dem Buch zwecks Vorsprechen probiert werden
- in dem die Darstellerin selbst außerhalb der Szenen eine dominante Seite aufsetzt und den Regisseur des Theaterstücks entsprechend mitspielt

Toll gemacht; ich finde es spaßig.
Zumal es kein großes Brimborium drumherum gibt; es ist wie ein Kammerspiel mit 2 Schauspielern auf eine weitestgehend abgedunkelten Bühne.
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am 10. März 2016
Absolut sehenswert für Polanski-Fans; eine einmalig gelungene Darstellung der Handlung in Form eines Kammerspiels mit zwei Darstellern. Reduziert und eingekocht auf die Essenz, stets konterkariert mit einer Stellungnahme zum verhandelten Stoff. Der Zuschauer wird hineingesogen wie der Regisseur, man kann kaum erwarten, wann das Spiel kippt. Anschauen!
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am 25. September 2016
Mit "Venus im Pelz" begab sich Altmeister Roman Polanski zurück ins Reich der Kammerspiele, ein Genre welches ihm wie auf den Leib geschrieben ist, eine Reise die uns im wahrsten Sinne des Wortes IN ein Theater führt und gegen Ende erschöpft wieder hinaus.

Polanski's Gattin Emmanuelle Seigner offenbart innerhalb der Werke ihres Mannes zum nunmehr vierten Male, dass sie durchaus weiß was in einem guten Filmdrama hervorzubringen ist, ihr Filmpartner Amalric, der aus Quantum of Solace bekannt sein dürfte, sieht im Übrigen aus wie der junge Polanski. Es entsteht eine ungewöhnliche Bindung zweier Personen, die sich zu Beginn in keinster Weise ähneln, insbesondere Seigner's Figur wird anfangs radikal falsch eingeordnet und gänzlich unterschätzt, was dem späteren Verlauf der Geschichte mehr Überraschungskraft verleiht.

Insgesamt ist Polanski ein MeisterSTÜCK gelungen, ob dies im kinematographischen Bereich gleichsam auch allgemein ein MeisterWERK ist, bleibt letztlich dem Betrachter überlassen...

Sollte der Film demnächst erneut auf arte ausgestrahlt werden, kann ich Ihnen nur raten und empfehlen den Sender auf Deutsch einzustellen, da die dialoglastige Komponente auf Französisch zu viel des Guten ist, so sanft und gediegen es da auch klingen mag.
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am 26. April 2014
Achtung dies ist ein Theaterstück. Es spielen lediglich zwei Personen und es gibt keine Verfolgungsjagten, keine Landschaftsaufnahmen, keine Toten...

Für Zuschauer die Erotik mit Pornographie gleichsetzen wird es ebenfalls eine Entäuschung geben. Es gibt nicht viel nackte Haut und keine kopulierende Schauspieler.

Für die Zuschauer bei denen Erotik im eigenen Kopf beginnt, die bereit sind die eigene Phantasie zu bemühen, wird Venus im Pelz einige Überraschungen bereit halten.

Für mich waren die Wandlungen der Personen/Rollen überaus unterhaltsam. So verwandelt sich Emmanuelle Seigner in völlig unterschiedliche Personen. Diese Verwandlung ist der Schauspielerin vielleicht sogar etwas zu gut gelungen. So gibt es Szenen in denen das Tempo der Verwandlungen den Zuschauer fordert. Auch die Dialoge sind nicht gerade langsam und bestimmt ist mir die ein oder andere Anspielung entgangen. Das ist, für mich, ein gutes Argument, dass Stück noch einmal zu sehen.

Dabei geht es in diesem Stück nicht nur um Träume, geheime Wünsche und Erotik sondern auch um Macht und Rollenverteilung, Selbstaufgabe und Verwandlung. Schauspielerisch gelingt Seigner und Amalric eine atemberaubende Darbietung. Mit viel Sarkasmus zeigt Polanski warum der Geschlechterkampf lange schon entschieden ist. Die Gewinnerinnen zieren sich den Sieg anzunehmen. Vielleicht weil die Verlierer nicht fair gekämpft haben oder weil die neue Rolle nicht nur Vorteile hat.

Das es Polanski gelingt dem Zuschauer viel Freiraum für eigene Sichtweisen und Interpretationen zu lassen, hat mir sehr gut gefallen. Venus im Pelz kommt nicht mit dem erhobenen Zeigefinger, oder unnötig kompliziert daher, sondern schleicht sich sehr subtil und nachhaltig in die Gedanken des Betrachters.

Anders als im Theater, gelingt es der (einen) Kamera, den Zuschauer sehr dicht herran zu bringen. Dabei gibt es kein Gewackel und nicht den Hauch von Bewegungsunschärfe. Die Tonspur der Blu-ray ist das Beste was ich seit langen gehört habe. Abgesehen vom, für mich, sehr gelungenen Soundtrack, waren die Dialoge auch bei Zimmerlautstärke perfekt verständlich.
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TOP 500 REZENSENTam 7. April 2015
Der Meisterregisseur Roman Polanski hat das Zweipersonendrama des Broadway-Autors David Ives als Vorlage genommen, das seinerseits auf dem Klassiker "Venus im Pelz" von Leopold von Sacher-Masoch basiert. Der Marquis de Sade (1740-1814) lieh dem Sadismus den Namen und Leopold von Sacher-Masoch (1836-1895) dem Masochismus. Im kunstvollen Kammerspiel kommt es aber kaum zu jugendgefährdenden Praktiken, eher kreist es um die Liebe und ihre kuriosen Ausprägungen. Daß Emmanuelle Seigner, die Ehefrau von Polanski, und Mathieu Amalric die psychologisch vielschichtigen Charaktere überzeugend gespielt haben, ist leicht konstatiert. Ob Polanski aber zeitweise nur ein längeres Selbstgespräch führt oder ob die Verfilmung tatsächlich Anlaß zur Zuschauereuphorie gibt, weil der Film seine Bühnen-Vorlage deutlich in den Schatten stellt, ist schwer zu sagen; dafür müßte man sich das Broadway-Stück tatsächlich einmal ansehen. Mangels Zusatzinformationen auf dem Datenträger wie etwa Interviews erhält der Zuschauer darüber leider keinen Aufschluß. Er hat aber die schöne Erkenntnis gewonnen, wie unterhaltsam ein Zweipersonen-Film vermehrt um die eigenen Fragen und Assoziationen sein kann.
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TOP 500 REZENSENTam 17. Juli 2016
Ein verregneter Tag in Paris.
Theaterautor und Regisseur Thomas ist völlig genervt vom vergangenen Casting für das von ihm adaptierte Stück Venus im Pelz.
Alle Darstellerinnen waren gelinde gesagt....nicht nach seinem Geschmack.
Kurz vor Feierabend, als nur noch Er zugegen ist, taucht die selbstbewusste und schnodderige Wanda auf.
Da er eine Verabredung mit seiner Verlobten hat will er die aufgekratzte Madame schnell loswerden.....was grandios scheitert.
Als Wanda zu spielen beginnt haut es den stoischen Zyniker aus den Schuhen.
Wanda ist wie ausgewechselt und fasziniert durch ihre Interpretation der Figur.
Thomas agiert als ihr Bühnenpartner und das Stück beginnt zu Leben.....
Allerdings verschwimmen mit der Zeit die Grenzen zwischen dem Stück und der Realität und Thomas muss sich bald die Frage stellen: Wie weit will er noch gehen denn Wanda treibt das Spiel bis an die Grenze.

Momentan ist Roman Polanski wohl dem Minimalismus verfallen.
Erst das 4 Personen Kammerspiel Der Gott des Gemetzels und nun das 2 Personen Theaterspiel Venus im Pelz aus dem Jahr 2013.
Der Logik nach dürfte sein nächster Film.......aber lassen wir das. ;-)
Venus im Pelz ist ein interessanter Arthouse Beitrag der sicher nicht viele Anhänger finden dürfte.
Er besteht im Prinzip nur aus dem Schauspiel der beiden Darsteller Emmanuelle Seignier, Polanskis Frau übrigens, und Mathieu Amalric sowie langen, Theater orientierten Dialogen.
Mehr nicht.....

Aber: Wie diese aufs absolute Minimum reduzierte Geschichte einen in ihren Bann zieht ist unglaublich.
Was Salopp und Frech beginnt entwickelt sich immer mehr zu einem Duell der beiden Charaktere in dem es um Unterwerfung und Abhängigkeit geht.
Natürlich nicht ohne die nötige Prise Erotik fehlen zu lassen.
Nicht Plump oder Offensichtlich sondern Schleichend und Subtil.
Ehrlich gesagt weiß ich nicht was was ich mehr herausheben soll....Darsteller oder Dialoge.
Ganz große Kunst die hier geboten wird.
Hätte nicht gedacht das ein Film, mit einer mir so fremden Thematik, mich dermaßen fesseln könnte.
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am 13. Oktober 2014
Roman Polanski legt mit seinem neuesten Werk einen vergnüglichen, intelligenten - und manchmal auch bitteren- Geschlechterkampf vor. Ein Kammerspiel par excellence, das durch die darstellerischen Qualitäten von Matthieu Amalric und Emmanuelle Seigner in den Adelsstand erhoben wird. Obwohl man Polanski vielleicht auch diesmal wieder - nach "Gott des Gemetzels"- vorwerfen könnte, den Weg des geringsten Widerstandes zu gehen, da er wieder das Genre des Kammerspiels gewählt hat und auch hier die üblichen Polanski-Sujets, wie Isolation und psychische Fehlentwicklung fehlen, hat er die Gratwanderung zwischen Arthaus und Mainstream wieder einmal spielend geschafft. Besonders verblüfft hat mich Emmanuelle Seigner, die ich eigentlich nicht gerade als Hochleistungsschauspielerin auf dem Zettel hatte. Sie spielt regelrecht um ihr Leben -die Verwandlung von einer einfältigen und plumpen Gelegenheitsschauspielerin zu einer des Regisseurs Amalric intellektuell ebenbürtigen -wenn nicht sogar überlegenen Partnerin - ist ganz großes Kino! Diesen Film kann ich nur empfehlen und freue mich schon jetzt auf den nächsten Polanski-Film "D", in der er die Dreyfus-Affäre verfilmt!
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