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am 25. Januar 2014
na da will ich doch auch noch meinen senf dazugeben..
so so so..neige hat metal nie richtig gemocht, ihm war es immer mehr nach slowdive und konsorten..die ehrlichkeit ehrt ihn ja, aber mir schiessen da einige fragen durch den kopf...wenn er sich dann mit den übergrossen slowdive messen lassen will, muss er sich sagen lassen..da hat er verloren..nur in ansätzen erreicht er die emotionale tiefe seiner grossen vorbilder..das weglassen der blackmetal anteile wird dadurch zum eigentor..bei den vorgängern war gerade diese synthese aus slowdive und blackmetal die granz grosse stärke alcests..auch wenn das sich jetzt sehr pessimistisch anhört, ist shelter natürlich ein tolles album mit starken passagen..als grosser anathema-fan bin ich wohl bei solchen dingen (musikalischer wandel) etwas sensibel..
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am 23. Februar 2014
Ich muss es wirklich noch einmal sagen: Ich bin immer wieder erstaunt über die Arbeit des französischen Ein-Man-Projektes ALCEST. Denn auch mit "SHELTER" wurde wieder ein beeindruckendes Werk abgeliefert.

"SHELTER" ist definitiv kein Metal Album. Dennoch habe ich mich dazu entschieden es hier zu rezensieren, einfach aus Respekt und Bewunderung für den konsequenten Weg den Stéphane Paut mit ALCEST seit Jahren beschreitet. Die Anfänge noch tief im Black Metal verwurzelt, zeichnete sich die Wanderung in seichtere Gefilde schon mit "LES SECRET" deutlich ab. Heute so scheint es ist die Band am vorläufigen Ende der musikalischen Selbstdefinition angekommen.

Zur Platte selbst: "SHELTER" ist das bis dato epischste Werk dieser Formation. Der Sound der Platte ist klar und warm. Durch den hauptsächlichen Einsatz von Shoegaze-Klanggebilden wird eine Weite und Tiefe erreicht wie ich sie im Genre der Verträumten so noch nicht erlebt habe. Sanft kommen immer wieder auch Einflüsse von Post Rock ins Spiel die dem ganzen einen stellenweise "poppigen" Touch verpassen. Das ist aber keinesfalls negativ aufzufassen, denn von Anbiederungsversuchen wird weiterhin konsequent abgesehen.

Alles ist und bleibt zu 100% ALCEST, auch gänzlich ohne Einflüsse aus dem Metal Genre. "SHELTER" ist bejahend und lebt vorwiegend von positiven Stimmungen, die durch Stéphane's Gesang, der ausschließlich clean dargeboten wird, noch unterstrichen werden. Dezent aber dennoch präsent schleicht sich auch eine leichte Melancholie durch das Album. Diese wirkt aber eher stützend als dass sie das Gesamtbild des Albums herunter zieht.

Man kann durchaus sagen, dass ALCEST mit "SHELTER" bereits im noch so jungen Jahr 2014 ein definitives Highlight geschaffen haben. Damit stehen sie nun definitiv an der Spitze des Shoegaze-Genres und haben die kreative wie emotionale Messlatte ein weites Stück nach oben verfrachtet. Am Beispiel dieser Band und dieses Albums erkennt man, das Gratwanderungen und Veränderung nichts schlechtes sein müssen. Im Fall von ALCEST war es definitiv der richtige Weg wie uns "SHELTER" beweist.

Da dieses Werk ein großes, ganzes darstellt sehe ich von Anspiel-Tipps ab. Zusammengefasst stellt "SHELTER" wohl die eindrucksvollste musikalische Reise im 1. Quartal dar. Eine Reise ins Licht, in der Erinnerung an dunklere Tage. Und am Ende dieser fantastischen Erfahrung bleibt man mit einem Gefühl von Frieden zurück. Für Anhänger der leichten Melancholie und verträumter Klanglandschaften könnte dieses Album die Offenbarung werden. Ich bin wieder einmal begeistert. Ein Soundtrack für die Seele. Wunderbar.
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Die Franzosen Alcest spielen laut Labelinfo Shoegaze! Aha, neben Post Rock und Fuzz Rock die nächste Nonsens Schublade.
Aber Namen sind auch egal, oder? Alcest spielen eh in einer eigenen Liga mit ihrer träumerischen, langsamen und sphärischen Musik. Das ist die perfekte Kopfhörermucke als Betthupferl! Selbst wenn auf den acht Tracks nur in französischer Sprache gesungen wird, was ich mir eigentlich nicht anhören mag, was ich schon beim Vorgängeralbum geschrieben habe und was mich irgendwie fasziniert! Hier klingt das auch durch die Produktion (Musik im Vordergrund, sphärischer Gesang eher hinten) anders und fällt gar nicht auf. Dass die vierte Scheibe "Shelter" mit den Black Metal Wurzeln des Musikers Neige nur noch wenig gemeinsam hat und eher in die Richtung Anathema drängt, stört nicht. Das noch vom letzten Album bekannte und dezente Kreischen, sowie flottere, härte Passagen findet man 2014 nicht. Vielleicht sollten sie das Genre Dark Pop nennen? Aber lassen wir einfach die Schubladen...
Highlight der Scheibe ist die abschließende Nummer "Delivrance" bei der mit 10 Minuten Dauer nie Langeweile aufkommt.
Alcest aus Avignon sind anders, was auch Cover und das Digi zeigen, Gothic und Metalklischees werden hier nicht verbraten.
Fazit: Tolle Randgruppenmusik für Menschen die gerne was nicht Alltägliches hören und für sich entdecken möchten!
Eine Wohltat im Vergleich zur sonstigen "Konsensware".
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am 22. April 2016
Melodisch, bewegend, mitreißend - das ist Musik der besonderen Art. Sehr anspruchsvoll, niveauvoll und doch unterhaltsam. Klasse Band-Entdeckung. Muss man gehört haben!
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am 18. Januar 2014
...das definitiv lange leben wird. So mag zwar der ein oder andere frühzeitig mit Kategorisierungen mutmaßen, aber nach einigen Hördurchgängen oder auch schon eher bei gewissen Stellen wird klar, dass die urtypische subtile, tiefgehende, stets unikale wie wandelbare Alcest-Energie NATÜRLICH auch dieses Werk durchströmt.

Waren die Vorgängeralben immerzu tendenziell ausschweifend-ätherisch nach "oben" gerichtet, habe ich bei "Shelter" das Gefühl, dass es wörtlich unter die Haut geht. Man ist geerdeter (Neige erzählte letztes Jahr in einem Interview, dass er sich mehr der Gesundheit, Bewusstheit seines Körpers widmen würde - siehe da, der Genius in den Menschen wird sichtlich nachhaltiger und kommt auch gut und sogar OPTIMAL ohne Wahn zurecht, verwirklicht sich).

Doch ebenso NATÜRLICH wird auch auf "Shelter" abgehoben und geflogen. Doch immer ist da meines Erachtens die bisher mit jeder Veröffentlichung erstarkende Verbindung zu diesem Planeten Erde.

Hier wird niemand ent-täuscht sein, außer extrem positiv. Ich glaube auch mit diesem Juwel werden es die Franzosen abermals schaffen, den Großteil der "alten" "Fans" zu behalten/begeistern, und ebenso eine beträchtliche Anzahl neuer Genießer für sich und ihr Schöpfen und Wirken zu gewinnen.

Danke Neige, für deine immense Wärme!
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