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am 14. September 2014
Meiner Meinung nach ist auch "Die Analphabetin, die rechnen konnte" wieder ein sehr gelungener Roman von Jonas Jonasson. Natürlich hat dabei jeder den "Hundertjährigen" im Hinterkopf und dabei eine entsprechende Erwartungshaltung, doch auch vor diesem Hintergrund hat mich das Buch trotzdem vollends überzeugt.
Wieder ist es eine Geschichte, die irre Wendungen und Entwicklungen nimmt, deren Charaktere sehr gut gezeichnet sind und erneut gelingt diese herrliche Mischung aus realen Ereignissen und Fiktion. Je mehr man über die tatsächlichen geschichtlichen Abläufe weiß, umso mehr unterhält und amüsiert diese Verquickung aus Tatsachen und frei Erfundenem, auch wenn vieler dieser Ereignisse einen bitterbösen Hintergrund haben - aber gerade das macht für mich den Reiz von Jonassons Romanen aus.

Der Erzählstil ist unbekümmert und immer wieder blitzt dieser trockene Humor auf, den ich so schätzen und lieben gelernt habe. Die ganze Story ist einfach extrem "schräg", unberechenbar und für meinen Geschmack äußerst unterhaltsam. Natürlich ähneln sich die beiden Romane in gewisser Weise, aber wie auch viele Musikbands hat eben auch jeder Autor seinen eigenen Stil. Die Erwartungshaltung den "Hundertjährigen" zu übertreffen finde ich persönlich übertrieben und auch der ständige Vergleich bringt nicht weiter. Wenn man das Buch ohne diese Einschränkungen betrachtet, ist es ein sehr unterhaltsamer Roman mit einer irren Story, der einfach zu sorglosen Lesestunden einlädt. Mehr sollte und kann man von diesem Buch nicht verlangen und für meinen Geschmack machen gerade die Unbekümmertheit des Erzählstils von Jonasson vor dem Hintergrund sehr ernster historischer Ereignisse gerade den Reiz seiner Bücher aus.

Kurzum: ich find's gelungen!!!
4 Personen fanden diese Informationen hilfreich
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am 8. November 2017
wie beim vorgänger buch, dem 100-jährigen..., dass ich wie viele verschlungen habe, ist es eine spanndende, sehr gut recherchierte geschichte mit vielen wendungen.
was mich etwas enttäuschte war, dass es absolut dem vorgängerbuch ähnelt. ich hoffte auf einen gewitzen autor der sich weiterentwickelt und stilistisch auf den 1. roman aufbaut. aber es ist absolut das gleich nur in schwarz. zwar nicht weniger lustig zu lesen, aber nur wenn man den 100-jährigen noch nicht gelesen hat.
Eine Person fand diese Informationen hilfreich
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am 5. Mai 2014
Mehr als einmal habe ich zuhause für Verwunderung gesorgt, weil ich bei der Lektüre lauthals lachen musste. Jonasson schreibt mit viel - trockenem - Humor, es macht Riesenspaß, die Geschichte zu lesen. Diese ist kurz erzählt: Nombeko, die Hauptperson, hat nicht die besten Voraussetzungen, um aus ihrem Leben etwas zu machen. Sie lebt in Soweto, einem Ghetto in Südafrika, es herrscht Apartheid, sie ist Waise, schleppt Fässer mit Exkrementen, um ihren Lebensunterhalt zu verdienen und ist Analphabetin. Aber sie kann gut rechnen. Dies nutzt sie, um durch eine Vielzahl absurder Situationen einen unbeschreiblichen gesellschaftlichen Aufstieg zu vollbringen, der sie bis ins schwedische Königshaus und in die chinesische Präsidentschaftskanzlei führen wird. Und auch die Liebe wird nicht zu kurz kommen!
2 Personen fanden diese Informationen hilfreich
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am 1. Januar 2015
Der Anblick der mobilen Toiletten („Dixi-Klos“) in den Town Chips von Südafrika erinnerte jäh an den Handlungsbeginn in dem Buch: Die Beschreibung eines Lebens als Latrinentonnen-Träger in den Homelands von Johannesburg. Die minderjährige Schwarzafrikanerin ("Nichtweiße"!) und Protagonistin Nombeko hat der Leser rasch ins Herz geschlossen.

Jonas Jonasson bleibt sich treu, indem er reale Fakten gesellschaftlicher Defizite, hier die jahrzehntelange Apartheid-Periode Südafrikas, vermischt mit dem großen weltpolitischen Ganzen. Alles zusammen im belletristischen Stil einer stark überzeichneten, kabarettistisch anmutenden Humoreske, vor allem ab dem Szenenwechsel von Südafrika nach Schweden. Letzteres ist zwar logisch bei einem schwedischen Autor, für den Leser jedoch gewöhnungsbedürftig (persönlich sogar ein wenig bedauernd). Die nie endende, bissige Ironie lässt den Leser Seite für Seite schmunzeln und …zumindest in der ersten Buchhälfte alles in Allem eine schöne Einstimmung für Südafrika.
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am 23. Februar 2017
So etwas muss einem erstmal einfallen! Für mich gibt es derzeit keinen anderen Schriftsteller, der es dermaßen versteht, skurrile Zusammenhänge so nonchalant miteinander zu verbinden, dass zum Schluss doch alles wieder zusammenpasst. Ein sehr kluger Stratege, dieser Mann!
2 Personen fanden diese Informationen hilfreich
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am 27. August 2017
Für mich das beste Buch aller Zeiten und schon viele Male verschenkt, an Menschen, die
besonders sind.
Eine Zeitreise durch die Weltgeschichte seit den Zeiten der Apartheit in Südafrika. Eine
Anti-Heldin, die trotz ihrer Herkunft aus einem Slum in Soweto mit ihrer Intelligenz den
Machtgierigen der Welt einen Strich durch die Rechnung macht.
Munter beschreibt Jonasson eine unglaubliche und unwahrscheinliche Lebensgeschichte,
die sich durch die beherzte Aktion und die Schlauheit der Heldin immer wieder zum Guten
wendet. Dabei rechnet er in humorigen Worten mit Diktatur, Intoleranz und Gewalt ab.
Wer bereit ist, sich auf eine unglaubliche Story einzulassen, die eine Lebensgeschichte
auf äußerst amüsante Weise mit der Weltpolitik verbindet, wird dieses Buch lieben.
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am 26. Februar 2018
Das Buch habe ich an einem Wochenende verschlungen und habe es genossen, dass die Geschichte immer wieder auf andere Pfade geleitet hat.
Also weg von normalen Lösungsansätzen.
Zudem hat mir die positive Grundeinstellung dieser Lebensgeschichte sehr gefallen.
Nach mir eine Lektüre, die sich als Mitbringsel für einen Krankenbesuch eignet.
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am 5. Mai 2017
Sehr gut zu lesen, der Schreibstil von Jonasson ist flüssig, sein Witz ist tiefgründig. Die Story sehr phantasievoll. Ich musste oft lachen und war dann gespannt wie es weitergeht. Eine sehr gute Feierabend-Lektüre
Eine Person fand diese Informationen hilfreich
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am 18. März 2014
Man wird direkt hineingeworfen in die Geschiche, der Autor fackelt nicht lange. Die Art und Weise, wie Jonasson schreibt, muss man mögen. Ich mag die Art. Sein Humor ist ebenso besonders. Es gab Stellen, an denen habe ich laut gelacht und ich konnte nicht aufhören zu lachen. Seeeehr viel schwarzer Humor, sehr viel Sarkasmus, sehr viel nachdenklich machendes, herrlich absurd. Und man erfährt viel über Geschichte und Politik, stößt auf berühmte Namen und Politiker, die man plötzlich mit ganz anderen Augen sieht. Sich auf so eine Art und Weise brisantenThemen und zweifelhafter Politik/er zu widmen, ist mutig. Der Schuss hätte auch nach hinten losgehen können. Ist er aber nicht.
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am 26. Februar 2014
Ich geh mal davon aus, dass, wenn man den Hundertjährigen noch nicht kennen sollte, dieser Roman so richtig Spass macht. Meiner Ansicht nach ist er nicht schlechter als sein Vorgänger, er ist halt vom Strickmuster her ähnlich. Ich habe ihn direkt nach dem besagten Vorgänger gekauft und man kann schon so manchen wirren Gedankengang des Autors vorausahnen. Was aber dem Lesevergnügen keinen Abbruch tut, es ist ein absolut amüsanter Zeitvertreib und man fragt sich immer wieder, wie man grundsätzlich auf solche Storys kommt. Mir machte es auf alle Fälle Spaß, dieses Buch zu lesen und mich über die seltsamen Charaktere und deren Geschichte(n) zu amüsieren.
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