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am 31. März 2016
Ich habe mir das Buch bei einem Musikstreaming-Dienstleister als Hörbuch angehört und halte das Buch für aufschlussreich, aber für in sich teils widersprechend.

Die verwerflichste Stelle ist hier relativ am Anfang zu finden. Es wird behauptet, dass die Autoren kein sog. "Banker-bashing" betreiben werden, anschließend ziehen sie jedoch eine gute Stunde, was ca. 1/10 der Hörzeit darstellt, querbeet über alle Bank, inkl. ich möchte es Einzelschicksale nennen von Banker, her. Ein Widerspruch in sich, möchte ich behaupten.

Grundsätzlich möchte ich noch bemängeln, dass die Darstellungsweise relativ einseitig ist und grundsätzlich negativ, aber dies ist Ansichtssache, je nach politischer bzw. wirtschaftlicher Ansicht.

Ferner halte ich die Darstellung der Krisen und dessen Ursachen für schlichtweg falsch. Die Autoren behaupten, ich kenne den genau Wortlaut nicht mehr, die Krisen im Finanzsektor nach 2008 hätten teils unterschiedliche Ursachen. Das stimmt so nicht. Im Kern haben all diese Krisen (Subprime-, Immobilien-, Eurokrise, etc.) den gleichen Herd. Die Subprime-Krise, die aus fehlender Regulierung entstand.

Anschließend an diesen Punkt missfiel mir noch das wüste aufstellen von Thesen, mit anschließender halbherziger Argumentation bzw. gar keiner.

Sehr positiv fand ich, die anschauliche Darstellung komplexer Sachverhalte. Als Paradebeispiel möchte ich hier das TARGET2 anführen, welches mir in einer Vorlesung wesentlich komplizierter erklärt wurde.

Ebenso rangieren die Autoren rhetorisch auf höchster Ebene. Das Buch war flüssig, teils amüsant, zu hören.

Zu den abschließenden Anlagemöglichkeiten kann man sich streiten, muss man aber nicht.
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am 16. September 2014
Das Buch analysiert gut lesbar, verständig und umfassend über den Status quo. Es lässt nachdenken und rüttelt hoffentlich viele auf. Auch gibt es gute Ratschläge sich abzusichern. Also: lesen!
Man sollte sich jedoch bewusst sein, dass der Crash noch lange nicht die Lösung ist, sondern zunächst erst einmal der gelungene Geschäftsabschluss dieser globalen Planwirtschaft und ihrer - von allen Staaten gestützten - Eliten. Ein "cash in" zu Lasten aller. Arm wird demnächst radikal von Reich geplündert. Der Crash wird also erst dann zur Lösung und zu einem hoffnungsvollen Neubeginn, wenn dieser Beutezug auf eine mündige und aufgeklärte Bevölkerung trifft, die sich (nichts ist wichtiger als den Verrat des zahlenden Volkes zu verhindern) über Korruptionsschutz und neue Gesellschaftsregeln Gedanken gemacht hat. Hierfür bedarf es des privaten Engagements. Dieses beginnt erstens mit Selbstaufklärung, zweitens mit Selbstaufklärung und drittens mit Selbstaufklärung. Das heißt reden, reden, reden - lesen, lesen, lesen - sich im Netz informieren und mit dem Selbstdenken beginnen. Sich engagieren und Gehör verschaffen und endlich einmal Demokratie wagen! Dieses Buch bietet eine exzellente Basis um damit anzufangen. Crash hin oder her - jeder ist mitverantwortlich und jeder dazu aufgerufen.
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am 12. November 2016
Die Tipps sind das übliche. Sorry, aber das Buch ist keine wirkliche Bereicherung. Die Hinweise zu den Gefahren von Immobilien finde ich gur, sind aber auch nicht neu.
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am 17. Juni 2016
Zum inhaltlichen Aspekt haben sich ja schon andere Rezensenten geäußert, möchte ich daher nicht wiederholen. Einziger Kritikpunkt ist, dass die Quellen vielfach nur aus Zeitungsartikeln bestehen und nicht aus wissenschaftlicher und objektiver Fachliteratur. Das Buch ist trotzdem spannend und weiter zu empfehlen.
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am 21. März 2016
Das Buch legt klar in Zahlen und Fakten offen, wie verschuldet das ganze Finanzsystem weltweit ist.
Ich würde jedem, der sich finanztechnisch etwas auskennt, dieses Buch empfehlen.
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am 16. April 2017
Habe mit dem Buch in das Klo gegriffen. Viel pla pla, wie die Bildzeitung aber nichts dahinter. Es ist mein erstes Buch das ich nachdem ich die Hälfte gelesen hatte im Papierkorb entsorgt.
Für ihr neues Buch haben sie schon Werbung gemacht, auch hier ein schöner Titel, nur?
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TOP 1000 REZENSENTam 21. Mai 2014
Die Autoren sind Meister im Aufzählen der vielen Probleme, die früher oder später unweigerlich zum Crash führen. Allerdings verraten sie relativ wenig darüber, was man konkret tun könnte. Und eben auch nicht wann.

"Der Crash wird kommen." So die These der Autoren. Diese Endzeitprognose findet sich derzeit ja in vielen Büchern. Hier gehen die Autoren einen Schritt weiter, in dem sie einen gängigen Spruch (es muss alles noch schlimmer werden bis es besser werden kann) als Lösung für alle Finanzprobleme propagieren. Sie tun das in drei Teilen. 1. Bestandsaufnahme des Ruins, 2. Rettung des Vermögens, 3. Neues (besseres) Finanzsystem nach dem Crash

Lohnt sich die Lektüre?

Die ersten Kapitel sind eine schonungslose Analyse der Finanzprobleme auf der Welt. Dieser Teil ist der bessere Teil. Man erfährt viele Details über Bankenkrisen, steigende Schulden der Länder, Immobillienblasen etc. Viele Diagramme (die qualitativ besser sein könnten) verdeutlichen den unaufhaltsamen Weg in den finanziellen Kollaps. Dabei werden alle wichtigen Länder mit ihren spezifischen Problemen einzeln aufgeführt. Die gute Nachricht: Deutschland geht es noch mit am besten. Die schlechte Nachricht: Es wird uns nichts nutzen, da alle um uns herum (inclusive USA, Japan, China) de facto pleite sind. Was etwas irritiert (wenn man aufmerksam liest): Die Autoren listen akribisch Zahlen und Fakten aus den jeweiligen Ländern auf. Doch ihre Anklagepunkte unterscheiden sich stellenweise diametral.

So wird beispielsweise für Deutschland ein ziemlich "linker" Standpunkt vertreten. Die Rot/Grüne Agenda 2010 führte zu sozialer Verelendung, Mindestlohn muss her, Sozialsysteme könnten besser sein, Steuern hoch. Selbst Gregor Gysi würde da erröten. Kann man so sehen, muss man aber nicht. Beim Blick nach Frankreich findet man auf einmal komplett den "neoliberalen" Standpunkt. Verrückt hohe Staatsquote, aufgeblähter Beamtenstaat, ruinöse Sozialleistungen (35 Stundenwoche, zu frühe Rente, 9 Wochen Urlaub etc), höchster Mindestlohn in Europa (knapp unter 10 Euro) ruiniert die Wirtschaft etc. Für den Durchschnittsleser tun sich auch eine Menge Widersprüche auf, und irgendwie bekommt man den Eindruck, dass es mit dem Auflisten der Probleme in den unterschiedlichen Ländern halt nicht getan ist. Oder salopp gesagt, das ganze so oder so den Bach runtergehen wird, egal ob man da jetzt noch bei uns einen Mindestlohn einführt oder in Frankreich wieder die 40 Stundenwoche. Dennoch, spätestens wenn man mit allen anderen Ländern durch ist, ist man heilfroh, dass man in Deutschland lebt, trotz aller Kritikpunkte hier.

Ok, nach dieser frustrierenden Bestandsaufnahme wartet man auf Lösungen. Doch leider können die Autoren, wie sie selbst als erste zugeben, natürlich keine zeitlichen Prognosen abgeben. So nach dem Motto. Der Crash wird kommen, aber wir wissen nicht genau wann. Und damit beginnt natürlich für den Leser ein Problem. Denn die Tatsache, dass irgendwann das Finanzsystem auf der Welt zusammenbricht ist als Horrorvision zwar wohl schon oft diskutiert worden, doch was konkret kann man als "Kleinsparer" dagegen tun?

Hier fällt das Buch hinter die Erwartungen des Lesers (zumindest was mich betrifft) zurück. Die Autoren besprechen alle möglichen Geldanlagen (Staatsanleihen, über Aktien, Immobilien, Wertanlagen etc.) und kommentieren sie. So richtige Empfehlungen geben sie allerdings nicht. Schlecht weg kommt alles was irgendwie mit "Papier" oder noch schlimmer "Daten" zu tun hat, also Geld auf der Bank (Giralgeld), Staatsanleihen, Bausparverträge, Lebensversicherungen, aber auch neue Exoten wie Bitcoins. Lieber Bargeld im Schließfach oder im heimischen Safe. Von Aktien halten sie auch nichts, da das billige Geld derzeit eine Aktienblase verursacht hat.

Etwas besser weg kommt die selbstgenutzte Immobilie (wenn man sie nicht nur abzahlen kann, sondern auch genug in der Hinterhand hat für Instandsetzung, mögliche neue Steuern, etc.), aber auf keinen Fall als Spekulationsobjekt in der Münchner Innenstadt oder am Berliner Gendarmenmarkt.
Gold und Silber schneiden eigentlich am besten ab, auch wenn sie als (einzigen) Nachteil keine Zinsen bringen. Idealerweise anonym kaufen, und verstecken (Bankschließfach, Safe im Keller, aber auch zur Not im Garten oder in der Kühltruhe, kein Witz!)
Dann wird die Luft aber schon dünner. Irgendwelche Kunstsammlungen, oder teure Uhren fallen genau so durch wie Briefmarken oder andere Liebhaberobjekte. Als Sachwerte werden jedoch Streuobstwiesen, Wälder oder Ackerland (zum Verpachten an Bauern) vorgeschlagen, sowie Investitionen in die eigene Energieversorgung (Windrad im Garten, Holz aus dem Wald für Ofen). Dann gibt es noch ein paar Exoten, wie Crowd Funding, oder Direktdarlehen an den benachbarten Bauern zum Austausch für dessen Produkte. Schließlich auch noch Single Malt Whiskeys (so man sich denn auskennt). Spätestens hier fragte ich mich, warum nicht auch französische Rotweine oder Cognac Gnade finden.

Leider war es das! Wer also hofft, da noch irgendwelche Geheimtips zu lesen, den muss ich enttäuschen. Mehr gibt es nicht. Die klare Botschaft lautet daher auch "Rendite war gestern! Alle werden Vermögen verlieren. Wer 50, 60 oder gar 70 % über den Crash rettet gehört zu den Gewinnern. Die Verlierer werden 90 % oder mehr verlieren."

Nun könnte man diese Investitionstips unter dieser pessimistischen Grundeinstellung einer "Welt komplett am Abgrund" ja akzeptieren. Allerdings stellt sich zumindest mir die Frage, WANN ich denn anfangen soll meine Aktien zu verkaufen, und mir ein Wäldchen kaufen oder Silbermünzen bunkern soll? (Silbermünzen haben inzwischen den Nachteil einen "Ausgabeaufschlag" in Form der Mehrwertsteuer zu haben. Also knapp 20 % der Kohle sind dann schon mal futsch). Abgesehen davon, dass es wohl kaum genug Ackerland und Obstwiesen geben wird, wenn alle Leser den Vorschlägen folgen sollten, so will man ja selber nicht zu den "Voreiligen" gehören. Der Schwabe in einem denkt vielleicht, dass man die nächsten zwei, drei, vier oder gar 10 Jahre "Aktienblase" noch schnell mitnehmen sollte, statt auf einem Vorrat von Brennholz und Single Malts sitzend auf den Crash zu warten. Mal ehrlich, lieber Anlagefreund, jetzt alles verkaufen?

Der letzte Teil beschäftigt sich dann mit dem "System" nach dem Crash. Also wie man ehrlich und fair in Zukunft miteinander umgeht. Das liest sich sehr klug und alles klingt auch anständig. Mir fehlt da allerdings das Fachwissen, um beurteilen zu können, ob das nun geniale Vorschläge oder nur Träume sind. Soll jeder selbst entscheiden.

Fazit: Wer das erste Buch kennt, muss das hier nicht auch noch lesen, auch wenn es besser geschrieben ist. Wer das erste Buch nicht kennt, kann sich hier in schonungsloser Offenheit die ganze Situation erklären lassen. Danach braucht er aber erst mal einen kräftigen Schluck Laphroig. Wer hofft irgendwelche neuen Anlagetips zu bekommen, könnte etwas enttäuscht werden. Es sei denn, er versteht unter "Anlage" das Aussitzen einer globalen Wirtschaftskatastrophe. Nicht vergessen: Rendite war gestern!
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am 16. Januar 2015
Fazit: Das beeindruckende am Buch ist, dass Bezug nehmend auf sein erstes Buch, bereits vieles eingetreten ist, was dort schon angekündigt wurde.
Wer hinsichtlich des Zerfalls des Finanzsystems jetzt immer noch denkt, sein Geld ist sicher, dem ist wahrscheinlich nicht mehr zu helfen. Mir hat das Buch wieder sehr gut gefallen, obwohl ich darin nicht wirklich etwas Neues entdecken konnte. Es hat mich in meinen Grundansichten aber nochmal bestärkt, nicht erst den kommenden Crash einfach mal so abzuwarten. Die Vorboten des kommenden Crashs sind in der Realität bereits angekommen,
siehe Schweiz. Die für Januar angekündigte Maßnahme der EZB, wird den Absturz des Euro weiterhin beflügeln und die Aktienkurse in die Höhe treiben,
bis zum Absturz. Geschichte wiederholt sich doch.
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am 5. November 2014
Hab das Buch komplett durchgelesen und es gibt viel Licht aber auch Schatten. Die Autoren verlieren sich in der Aufzählung über die Skandale der Banken. Hier wird auf gefühlt 50 Seiten alles mühsam an Beispielen von Ermittlungen und Gerichtsurteilen aufgezählt. Die Botschaft ist aber bereits nach 5 Seiten klar: Die Banken machen für die maximale Rendite was sie wollen ohne Rücksicht auf Gesetze, Verluste und Kollateralschäden. Hier hab ich dann nur noch überflogen und man hätte das können weit kürzer vermitteln.

Ein weiterer Aspekt der auffiel war, dass die Autoren von Aktien generell und ohne Ausnahme abraten.
Hier wäre es besser zu differenzieren, klar werden mit einem Systemcrash viele Unternehmen verschwinden. Aber Unternehmen der Grundversorgung werden auch hier weiter bestehen. Nahrung, Genussmittel und Gebrauchsgüter des täglichen Bedarfs benötigt der Mensch immer, elektrischen Strom ebenfalls, selbst nach einem Crash.

Für eine optimale Diversifikation ist es sinnvoll, nach dem Deflationsschock (Börsencrash) etwa 25 % des Vermögens in eben solchen Titeln anzulegen.

Aktuell gibt es sogar Leute die Lebensmittel und Konserven in großem Stil bunkern. Das halte ich jedoch für übertrieben, denn zu einer existenzbedrohenden Lebensmittelverknappung wird es nicht kommen. Ganz einfach weil die industriellen Kapazitäten sowie die Infrastruktur (im Gegensatz zu den Jahren nach 1945 wo alles zerstört war) auch nach einem Systemcrash noch besteht.
Deswegen ist der Vorschlag der Autoren mit Single Malt Whiskey einen Teil des Vermögens zu sichern doch etwas übertrieben.

Es wird wehtun, insbesondere für Leute mit Geldvermögen und Arbeitsplätzen bei Unternehmen die die Welt nicht braucht und nur durch billiges Geld am Laufen gehalten werden, aber das Leben geht weiter. Ging es in Argentinien auch.
Wichtig ist es das Bewusstsein zu schaffen dass sich was ändern muss. Eine Währungsreform unter Beibehaltung des aktuell System wird in 3 Generation wieder zu einem Kollaps führen.
Anno 1929 waren die Menschen noch nicht aufgeklärt und informiert genug um das System zu durchschauen, dieses mal ist es anders, die kritischen Stimmen sind da, sind der Masse zugänglich und werden immer lauter.
Der Worst-Case wäre natürlich dass das Endes des Systemzyklus wieder in einem globalen Krieg endet, was aber Dank der nuklearen Abschreckung unwahrscheinlich ist.

Ergänzen möchte ich noch die Quelle zu diesen ominösen 700 Billionen USD an Derivaten, die im Buch in den Raum geworfen werden. Das ist eine offizielle Zahl der BIS:

[...]

Diesen Derivaten gegenüber stehen gerade mal rund 70 Billionen USD an Welt-BIP, was etwa die Realwirtschaft (zur Bedürfnisbefriedung der Menschen) wiedergibt. Zu welchen Folgen ein solches Missverhältnis führen wird lässt sich nur erahnen.

Sehr interessant im Zusammenhang mit dem aktuellen System ist auch die Tatsache, dass 10% der Menschen über 85 % der Vermögen verfügen. Tendenz steigend.

[...]

Man braucht nur gesunden Menschenverstand um zu erkennen, dass das langfristig nicht funktionieren kann.

Ursachen für diese Vermögensakkumulation sind der Zins auf diese Vermögen (muss von den Menschen ohne Vermögen erarbeitet werden, Umverteilung von fleißig nach reich), der Zins fordert ebenso eine kontinuierliche Gelmengenerhöhung. Deswegen bilden die historischen Charts bzgl. Geldmengenexpansion eine klassische Exponentialkurve ab. Um die Zinsen im System zu bedienen (um Zahlungsunfähigkeiten abzuwenden) müssen neue Kredite (Geldschöpfung) aufgenommen werden. Sehr interessant in diesem Zusammenhang sind die Beiträge von Prof. Franz Hörmann.

Außerdem die beliebige (ungedeckte) Geldschöpfung, welche die Preise kontinuierlich treibt und die Kaufkraft senkt. Das neu geschöpfte Geld kommt vorwiegend den bereits Vermögenden als erstes Zugute, weshalb diese davon profitieren und damit die Preise für die anderen nach oben treiben. Siehe hier auch die Österreichische Schule der Ökonomie.

Ich weiß nicht welches System in Zukunft am Besten funktionieren wird, aber eines weiß ich, das aktuelle hat versagt.

Nur werden die Eliten - die davon profitieren - nicht freiwillig davon ablassen, deswegen: Der Crash ist die Lösung.
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am 18. April 2016
Falls es noch jemandem nicht aufgefallen ist, wir sind die "Generation Krise". Krisen, egal wo man hinschaut, und kein Ende in Sicht. Eher im Gegenteil. Geht es nach der Meinung der Autoren, haben wir das Schlimmste noch vor uns: den finalen Kollaps des Wirtschaftssystems, den die Akteure mit aller Gewalt hinauszuzögern versuchen. Schlechte Idee, sagen Weik und Friedrich, denn je länger wir das Ende hinausschieben, umso dicker wird es. Warum wir in dem Schlamassel stecken und wie man zumindest einen Teil seines allenfalls vorhandenen Vermögens rettet, kann man hier nachlesen. Dieser letzte Punkt ist aber meiner Meinung nach leider zu überflächlich und zu allgemein.
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